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Vollständige Version anzeigen : Hintergründe, warum Lothar Vosseler nicht auf die Burg ging ...


jlandgr
07-02-2005, 20:16
Nachdem schon spekuliert wurde, ob die Berater des Bruders Lothar "gekauft" hatten, scheint nun klar, dass es eher eine ganz normale Hartz-4-Geschichte war ...
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,340637,00.html

hijra
07-02-2005, 21:44
...vielleicht ist er auch ein Loser, der neidisch auf seinen erfolgreichen Bruder ist und es nicht einmal auf die Reihe kriegt, selbst mit Unterstützung einige durchaus machbare Formalitäten zu regeln...

Letztendlich aber gut für ihn, daß er nicht auf der Burg gelandet ist: Das wäre nur peinlich geworden.

Assassin
07-02-2005, 23:56
Ein Schelm, wer dabei denkt, dass das zuständige Arbeitsamt nicht einen "anonymen" Anruf aus dem Bundeskanzleramt erhalten hat, mit dem Hinweis auf Vosselers aufkommende Engagement... :teufel:

Marcel Rosemon
08-02-2005, 00:14
...vielleicht ist er auch ein Loser, der neidisch auf seinen erfolgreichen Bruder ist und es nicht einmal auf die Reihe kriegt, selbst mit Unterstützung einige durchaus machbare Formalitäten zu regeln...


Was für "machbare Formalitäten" ? Es gibt eindeutige Gesetze, was das Hinzuverdienen von ALG2 Empfängern angeht. Und der Kanzler, ganz egal wie er zu seinem Bruder steht, stände ganz doof da, wenn sein Bruder diesen Zusatzverdienst einfach so einstecken könnte! :tsts:

hijra
08-02-2005, 01:20
Er könnte sich ja beim Arbeitsamt abmelden und sich "selbständig" vermarkten... Ich AG macht's möglich.

Marcel Rosemon
08-02-2005, 01:56
Er könnte sich ja beim Arbeitsamt abmelden und sich "selbständig" vermarkten... Ich AG macht's möglich.

ALG2 Empfänger dürfen keine ICH-AG mehr gründen. Nur noch wer Arbeitslosengeld bekommt.
Und selbst bei denen wird jetzt vorher strenger kontrolliert ob die Idee tragfähig ist.

JuSt
08-02-2005, 02:50
Ich kapier das nicht. Mit dem Buch und einem Burg-Auftritt würde er doch viel mehr verdienen, als er Unterstützung vom Staat bekommt. :confused:

hijra
08-02-2005, 03:53
Ich kapier das nicht. Mit dem Buch und einem Burg-Auftritt würde er doch viel mehr verdienen, als er Unterstützung vom Staat bekommt. :confused:

Das meine ich eben auch. Es gibt auch Leute, die ohne Überbrückungsgeld überlebensfähig sind. Sonst würde der ganze Kram doch keinen Sinn machen.
Selbständig sein heisst ja, auch ohne Unterstützung vom Staat seinen Unterhalt zu verdienen.

Und wie gesagt, bei der PR-Kampagne hätte er nicht nur viele Einnahmen durch die ganzen Auftritte, das Buch, etc. sondern vielleicht sogar (wenn auch nicht unbedingt immer seriöse) Job-Angebote aus der Branche.

Aber er rafft sich eben nicht auf sondern lebt lieber seine Opferrolle...