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Alt 31-03-2015, 03:45
Steerpike
born on Bloomsday
 
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Ort: Gormenghast
Bei den Fantasy Filmfest Nights gesehen:

A Girl Walks Home Alone At Night (8/10)

[Bild: http://www.fantasyfilmfest.com/filmpix/AGirl/poster.jpg]

Zusammen mit "German Angst" der beste Film des Festivals. Ein Arthouse Vampirfilm - der beste seit "Let The Right One In" - irgendwo zwischen Jim Jarmusch, Abel Ferrara und einem Schuß David Lynch. Langsam und mit einem sehr lakonischen Humor in schönen s/w Bildern erzählt und mit einer tollen Musik (iranischer Pop, 80s Synthie Pop, moderner House/Elektro und Italowestern Klänge). Wenn es einen Oskar für die beste tierische Hauptrolle gäbe, würde er ganz klar an die Katze aus diesem Film gehen.


German Angst (8/10)

[Bild: http://www.fantasyfilmfest.com/filmp...man/poster.jpg]

Deutscher Episodenfilm mit Beiträgen von Jörg Buttgereit, Michal Kosakowski und Andreas Marschall (die beste Episode ist die von Buttgereit). Eindeutig der härteste Film des Festivals und ich persönlich hatte sogar wieder ein bißchen das Gefühl, das ich in den 80ern bei einigen deutschen oder amerikanischen Underground Filmen hatte (z.B. Nekromantik, Combat Shock, Deadbeat at Dawn): Hier gibt es etwas verbotenes zu sehen. Trotzdem soll der Film im Mai sogar einen regulären Kinostart bekommen.


The Guest (7/10)

[Bild: http://www.fantasyfilmfest.com/filmpix/Guest/poster.jpg]

Der neue Film von Adam Wingard ("You're Next"). Obwohl ziemlich vorhersehbar trotzdem noch spannend. Maika Monroe (aus "It Follows") darf wieder sehr sexy sein. Ziemlich überrascht war ich, bei einer Party plötzlich den NDW-Klassiker "Tanz den Mussolini" von DAF zu hören. Passte aber zur übrigen Musik, die auch sehr nach Eighties klang.


Cub (6.5/10)

[Bild: http://www.fantasyfilmfest.com/filmpix/Cub/poster.jpg]

Belgischer (flämischer) Backwoods-Slasher um eine im Wald campende Pfadfindertruppe, der harmlos und langsam beginnt aber in der zweiten Hälfte die Spannungsschraube anzieht und doch noch relativ hart wird. Tote Hunde und Kinder! Insgesamt eine originelle, gut gespielte und nie wirklich langweilige Variation des altbekannten Themas.


Spring (6/10)

[Bild: http://www.fantasyfilmfest.com/filmp...ing/poster.jpg]

Eine Mischung aus Liebesfilm im Stil von "Before Sunrise" und Monster-Film, wobei letzterer für meinen Geschmack etwas zu kurz kam. Die "rein wissenschaftliche" Erklärung wurde dagegen viel zu lang und breit ausgewalzt und eine übernatürliche Herkunft des Monsters hätte mir besser gefallen. Die deutsche Hauptdarstellerin Nadia Hilker macht ihre Sache ganz ordentlich und spricht bemerkenswert gut Englisch (nicht völlig akzentfrei, aber man hört aus ihrem Akzent nicht heraus, woher sie kommt). Tolle italiensche Locations.


Wyrmwood (4/10): Road Of The Dead

[Bild: http://www.fantasyfilmfest.com/filmp...ood/poster.jpg]

Australischer Zombie-Film, der sich gar nicht erst mit einer Vorgeschichte oder Erklärungen aufhält und gleich in medias res geht (wohl deshalb, weil es schon Dutzende ähnliche Filme gibt). Die Geschichte wird dadurch relativ belanglos und man entwickelt keinen besonderen Bezug zu den Charakteren. Jede durchschnittliche "Walking Dead" Folge ist blutiger/splattriger.
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