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  1. #676
    Ich glaub, da gibt es unzählige Gedankenmodelle. Wer sagt denn, dass der Hausbesitzer das finanzieren muss? Man könnte zB auch eine Betreibergesellschaft kreieren, die die Kollektoren installiert und wartet. In den benötigten Mengen, dürften die Preise für eine Anlage einen Bruchteil dessen kosten, was eine Anlage für den einzelnen Häuslebauer kostet. Der produzierte Strom wird über diese Gesellschaft vertrieben. Zur Speicherung gibt es ja durchaus auch Alternativen zu Akkus.
    Wer immer nur das tut was er schon kann, bleibt immer nur das was er schon ist.

  2. #677
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von HobbyChinese Beitrag anzeigen
    Wie sonst?
    Komplexität runterfahren.

  3. #678
    Zitat Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
    Ausgezeichneter Hinweis: Warum muss das so?
    Wat mut dat mut!

  4. #679
    Zitat Zitat von HobbyChinese Beitrag anzeigen
    Ich glaub, da gibt es unzählige Gedankenmodelle. Wer sagt denn, dass der Hausbesitzer das finanzieren muss? Man könnte zB auch eine Betreibergesellschaft kreieren, die die Kollektoren installiert und wartet. In den benötigten Mengen, dürften die Preise für eine Anlage einen Bruchteil dessen kosten, was eine Anlage für den einzelnen Häuslebauer kostet. Der produzierte Strom wird über diese Gesellschaft vertrieben. Zur Speicherung gibt es ja durchaus auch Alternativen zu Akkus.
    Okay, das ist jetzt aber ein gewisser Widerspruch zu deinem Ansatz aus #664

    Dann sind die Häuser zumindest Teilautonom. Wenn man bedenkt, das für die Energienwende mittlerweile Kosten für 520 Milliarden Euro aufgerufen werden ( https://www.welt.de/wirtschaft/artic...o-erstmal.html ), dann dürfte das wohl zu finanzieren sein und ob ich den jetzt an die Stromkonzerne bezahle oder ob ich damit die Kollektoren finanziere ist Jacke wie Hose.
    Du ersetzt halt die Stromkonzerne durch die "Betreibergesellschaft", die ja letztlich ein neuer Stromkonzern ist. Oder auch ein alter, wenn deren Aufgaben praktischerweise von den existierenden Konzernen übernommen werden. Wenn der produzierte Strom vertrieben werden soll, ist es mit der Autonomie ja nicht mehr weit her.

    Aber die entscheidende Frage bei deinem Vorschlag ist ja erst mal eine technische: Sind Solarkollektoren auf Dächern wirtschaftlicher als große Windkraftanlagen? Zwei Vorteile leuchten ein: Man spart sich die monströsen Bauwerke in der Landschaft, und möglicherweise auch den Transport über große Strecken von Nord- nach Süddeutschland, da die Erzeugung dezentral erfolgt. Ein Nachteil bleibt: Die unregelmäßige Erzeugung.

  5. #680
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von mark49 Beitrag anzeigen
    Wat mut dat mut!
    Ausgezeichneter Einwurf: Darum hängen wir energietechnisch in den Seilen.

  6. #681
    Die Wüste Sahara hängt wassertechnisch schon seit tausenden von Jahren in den Seilen.

    In Deutschland gibt es nunmal keine Energie, auf die man einfach so in nicht-trivialen Mengen zugreifen kann. Wir haben insoweit einen realen Standortnachteil. Atomkraftwerke sind der Preis, den wir normalerweise dafür zahlen müssten. Dazu sind wir nicht bereit, also haben wir ein Problem und dieses Problem kann man nunmal nicht wegzaubern.

  7. #682
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Urantechnisch hängen wir auch in den Seilen. Nichts mehr da in Europa. Frankreich muss seinen Yellowcake aus Marroko beziehen, so weit ich weiss.

    Streng genommen ist die Zeit der quasi kostenlosen Energie vorbei. Deshalb müssen wir unseren Strom so langsam teuer zusammen stückeln. Das bedeutet langfristig, dass wir uns die gotteslästerliche Energieverschwendung nicht mehr leisten können, riesige Kabelnetze permanent auf Spannung zu halten.

  8. #683
    Ich tue mich mit langfristigen Prognosen immer sehr schwer, denn ist bisweilen kaum möglich einen Plan für die nächsten 5 Jahre aufzustellen. Frag einfach mal Helmut Kohl, wie er sich 1985 die Beziehungen zur DDR und der Sowjetunion im Jahr 1990 vorgestellt hatte. Selbst Atomausstiege lassen sich rückgängig machen und wenn nicht von einer deutschen Regierung, dann möglicherweise auf Anordnung von Brüssel.

  9. #684
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    http://www.kfz-betrieb.vogel.de/umwe...-saft-a-567908

    Hier der Artikel auch ohne Registrieren lesbar: http://www.facebook.com/permalink.ph...bstory_index=0

    Umweltbonus: Ohne Saft

    Die im Frühsommer eingeführte Kaufprämie für E-Autos hat sich im Geschäft der meisten Autohäuser kaum bemerkbar gemacht. Impulse für die Zukunft erhoffen sich Händler und Branchenexperten von einer ausgebauten Ladeinfrastruktur.



    VW-Händler Wolf Warncke ist jemand, den man getrost als Enthusiasten in Sachen Elektromobilität bezeichnen darf. Auch neuen Mobilitätskonzepten gegenüber wie Carsharing ist er mehr als aufgeschlossen. Er treibt diese in seinem stark ländlich geprägten Vertriebsgebiet ...mit voran...

    ... baute er ... eine Carsharing-Flotte auf, bestehend aus fünf E-Golfs. Eine Bestellung über fünf E-Autos auf einen Schlag! Das ist schon eine besondere Leistung.... Denn die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden bewegt sich bundesweit noch immer auf homöopathischem Niveau, wenngleich die Zahl der Neuzulassungen – zumindest die von Hybriden – deutlich steigt.

    ...unterzeichneten der Volkswagen-Konzern, Daimler, BMW und Ford eine Absichtserklärung zum Aufbau eines europaweiten Hochleistungs-Schnelladenetzes ... Trotz Bedenken wegen der Infrastruktur bleibt für Kunden natürlich auch der Fahrzeugpreis ein Knackpunkt. So zeigte eine Befragung ... dass zwei Drittel der Verbraucher E-Autos für zu teuer halten. Aber wie viel dürfen die Fahrzeuge kosten, damit Kfz-Betriebe diese in nennenswerten Umfang verkaufen können?

    ... Derzeit gibt es laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Deutschland rund 6.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte für E-Autos an rund 2.900 Ladestationen. Zum Vergleich: Die Zahl der Tankstellen... beläuft sich auf rund 14.500, davon 350 Autobahntankstellen.

    VW-Händler Warncke indes tut im Rahmen seiner Möglichkeiten, was er kann, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. E-Auto-Fahrer finden an seinem Betrieb mittlerweile eine Schnellladestation. Damit hat er als Händler für Kunden in seinem Vertriebsgebiet einen weiteren Anreiz geschaffen, um sich für ein E-Auto zu entscheiden.
    Geändert von Cat-lin (29-12-2016 um 19:41 Uhr) Grund: Bild eingefügt

  10. #685
    Hier spricht endlichmal einer die tatsächlichen Parameter an, die in der Welt wirklich vorhanden sind.
    Nicht das was irgendwelche Ideologen mit der Wirklichkeit verwechseln.

    http://www.focus.de/auto/elektroauto...d_6512817.html


    Dabei löst das Elektroauto kein einziges Umweltproblem und leistet keinen Beitrag zum Klimaschutz. Während die Politik es nicht verstehen will, ist die Autoindustrie offenbar nicht imstande, mit einer Sprache zu sprechen, obwohl man das Thema ganz einfach erklären kann.



    Es gibt eine sehr gute Untersuchung von Professor Spicher, derzufolge bei einer CO2-Well-to-Wheel-Betrachtung das Elektroauto in Deutschland um den Faktor 1,6 schlechter ist als ein Verbrenner. In Österreich ist es immerhin nur um den Faktor 1,3 schlechter, weil wir viel Wasserkraft nutzen. In China hingegen ist es 4 bis 5 mal schlechter. Und wir reden hier über den Verbrauch und noch nicht einmal über die riesigen Energiemengen, die bei der Herstellung der Batterien benötigt werden und mit denen ein normales Auto etwa 30.000 Kilometer weit käme.

  11. #686
    Jede Schnepfe lobt ihren Sumpf.
    Welche Aussage erwartet man denn von einem "Motoren-Papst" der sein Leben lang nichts anderes gemacht hat, als sich mit Verbrennungsmotoren zu beschäftigen? Seine "Abrechnung" mit der Elektromobilität entbehrt jeglicher Grundlage.

    Wer sich im postfaktischen Zeitalter dennoch für Zahlen interessiert:

    http://homepage.hispeed.ch/martin_ro...eich-Rotta.pdf

  12. #687
    CO² ist halt nicht alles.

    1 Kilogram Benzin steht für 12,5 KW Energie multipliziert mit dem Wirkungsgrad.
    Ein Tankinhalt kommt so auf 600-1000 KW

    Dagegen führen die modernen E-Fahrzeuge etwa 30-50KW mit.
    Da zieht auch der bessere Äwirkungsgrad des E-Mots die Kuh nicht vom Eis

    Das ist das Delta um das es bei einem "Auto-Mobil" geht.


    Der Diesel Motor ist für PKW nicht geeignet.
    Der E-Motor mit Batterie schon dreimal nicht.

    Ideologie siegt über Logik, nicht zum ersten mal.

  13. #688
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Wieviel Strom wird schon mal gleich vorweg verbraucht, um das Öl zu fördern und in den Raffinerien daraus Treibstoff zu gewinnen?
    - Ist das dann nachhaltiger Strom und in der Rechnung enthalten?

    Zitat Zitat von Tiescher Beitrag anzeigen
    Jede Schnepfe lobt ihren Sumpf.

    Welche Aussage erwartet man denn von einem "Motoren-Papst" der sein Leben lang nichts anderes gemacht hat, als sich mit Verbrennungsmotoren zu beschäftigen? Seine "Abrechnung" mit der Elektromobilität entbehrt jeglicher Grundlage.

    Wer sich im postfaktischen Zeitalter dennoch für Zahlen interessiert:

    http://homepage.hispeed.ch/martin_ro...eich-Rotta.pdf
    Das Schnepfen-Sumpf-Bild trifft es gut!


    Das andere sehe ich auch so - und ob er überhaupt schon mal ein E-Auto gefahren hat...?

    Oder soll die Bahn dann auch wieder mehr Dampf- statt E-Loks einsetzen?



    Hier noch ein anderer Focus-Artikel http://www.focus.de/regional/nieders...?fbc=fb-shares
    Zwei E-Autos für zehn Tage

    Ab dem 6. Februar 2017 werden die Autos an die Gewinner übergeben und die Fahrt mit dem E-Auto kann beginnen.

    Die Initiative zu dem Vorhaben geht auf eine Kreistagsentscheidung zurück, zwei Elektro-Autos für ein Jahr zu leasen und probeweise Nutzern im Kreisgebiet zur Verfügung zu stellen. Ziel des Vorhabens ist es, für Elektromobilität und damit für nachhaltiges und klimafreundliches Verhalten zu werben.
    Geändert von Cat-lin (23-01-2017 um 12:37 Uhr)

  14. #689
    Zitat Zitat von Cat-lin Beitrag anzeigen


    [/I]Oder soll die Bahn dann auch wieder mehr Dampf- statt E-Loks einsetzen?
    Gutes Beispiel.

    Wenn die E-Lok ihre Energie aus mitgeführten Batterien bekäme, dann wären Dampfloks tatsächlich die bessere Alternative.

    E-Motoren sind immer dann gut, wenn sie ihren Strom aus der Quelle beziehen können.
    Darum stehen in den Fabriken keine Verbrennungsmotoren.

    Bei Mobilität ist das Gewicht ein ganz entscheidender Faktor.
    Physik halt.
    Natürlich kann man das vernachlässigen. Schlau ist das allerdings nicht.

    Wir haben es ja auch geschafft mittels Umweltschutz Gesetzgebung die Autos viel schmutziger zu machen als vor 10 Jahren.
    Also werden wir auch Tonnen an Akkus über die Straßen bewegen und allen erklären das dies ein Spitzen Plan ist.

  15. #690
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Dann kann ich ja weiterhin beruhigt Bahn fahren - danke!


    Die ersten Computer waren auch unüberschaubar sperrig, und konnten nicht mal so viel, wie später handlich leichte Taschenrechner.

    Insgesamt wäre vermutlich am idealsten, so wenig wie Energie wie möglich zu verbrauchen (kann schon bei elektr. Zahnbürste, Kaffeemaschine, Fotoapparat anfangen über Staub- oder Laubsauger, Kühlschrank, Herd, Waschmaschine, Trockner, Heizung, Licht und eben auch Fernseher, Musikanlage, Computer, vor allem Internet und E-Mails - die Menge macht's, und das dann von jedem von uns hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung.) Aber wer will das schon - oder denkt wenigstens darüber nach, bevor man bequem aufs Knöpfchen drückt...


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