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  1. #61
    Gast:
    unregistriert
    Zitat Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
    Ein wünschenswerter Nebeneffekt des Elektromotors wird sein, dass es ein Downsizing im Autodesign geben wird, was die heutigen großen und schweren Fahrzeuge kleiner werden lassen muss. Man wird auch dann erst verstehen, dass man ca. 90% der Energie benötigt, um überhaupt das Auto voranzutreiben und nur 10% den Menschen ansich. Was eigentlich absoluter (wirtschaftlicher und ökologischer) Blödsinn ist. Übrigens wurde die Glühbirne wegen ihrer niedrigen Energieeffizienz verboten. Demnach ist es kaum verständlich, warum Autos mit einem Ottomotor und 1 Tonne Eigengewicht dann nicht auch verboten werden
    Eine Energiewende mit Verboten ist mit mir nicht zu machen. Komm mal von Deinem Verbotswahn runter.

    Es gibt keinen adäquaten Ersatz für die Glühlampe, deswegen ist ihr Verbot ein realer Wohlstandsverlust. Tod der Ökodiktatur!

  2. #62
    Taiphun
    unregistriert
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    das nennt sich globalisierung.
    Das ist mir schon klar, aber dieser Vorteil der Globalisierung hält nur solange, wie es günstiges Öl gibt und die Wechselkurse zum Dollar attraktiv bleiben. Beides steht derzeit auf der Kippe.

    Zitat Zitat von fraktal
    Die heutigen E-Auto Ansätze erscheinen überkompliziert und zeitgeistmotiviert.
    Ebend. Weil der Akku nicht nur für die Fahrstrecke reichen soll, sondern auch für den gewohnten Luxus wie el. Fensterheber, ZV, Klimaanlage, Navi, Tagfahrlicht, Xenonscheinwerfer, el. Sitzverstellung und Rückfahrkamera.

    Zitat Zitat von Gorres Beitrag anzeigen
    Eine Energiewende mit Verboten ist mit mir nicht zu machen. Komm mal von Deinem Verbotswahn runter.

  3. #63
    Zitat Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
    Das denken einfach nicht aufgeben, sondern nach Lösungen suchen. Wie wäre es mit Straßen,- oder U-bahnen, die die Waren in die City bringen. Solche Überlegungen gibt es übrigens schon für das gesamte Ruhrgebiet.

    Vielleicht wird auch die Wohnkultur eines Tages dahin sich verändern müssen, dass die Wohnungen und Häusern inkl. Läden sich um solche zentralen Lagern bilden, wie es damals schon an der Eisenbahn üblich war. Viele Städte sind genau dort an den Bahnlinien erst entstanden und haben sich quasi vom Bahnsteig her versorgt.

    Nur solange wir nicht umdenken "müssen", wird der bequemere Weg weiterhin genutzt. Ich bin nur gespannt, wenn es mal soweit sein sollte, dass wir kein Öl mehr haben, wieviele Ideen und Projekte aus der Schublade geholt werden, die bisher zu Gunsten des Ottomotors unter verschluss gehalten werden
    Stuttgart 21 - nein Danke

  4. #64
    Zitat Zitat von lens Beitrag anzeigen
    Das Wesentliche ist es die Sache nicht nur Alleinstehend zu sehen. wie Taiphun richtig gesagt hat sollen die Menschen darauf vorbereitet werden kein Öl mehr zu verbrauchen. Gleichzeitig sollen sie darauf vorbereitet werden Strom nicht einfach als unbegrenzt verfügbares gut der Steckdose zu entnehmen.

    In modernen Stromnetzen sollte jeder Verbraucher auch selbst Strom erzeugen oder ihn zumindest speichern können, die Akkus für Autos oder Speicher für Wasserstoff stellen genau solch einen Speicher dar, wir müssen uns nur von der Gewohnheit verabschieden beides aufzutanken wann immer wir möchten. Alternativ müssen wir immer einen gefüllten Tank zuhause haben der sich entweder durch selbst erzeugten Strom füllt oder aus dem Netz gefüllt wird; Möchte man nun einen vollen Tank so kann man ihn einfach benutzen, nicht füllen. Und schon hat man durch solche Wechselsysteme ständig fahrbereite Autos und gleichzeitig einen Energiespeicher in der Garage.
    Stuttgart 21 - nein Danke

  5. #65
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Zitat Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
    Das ist mir schon klar, aber dieser Vorteil der Globalisierung hält nur solange, wie es günstiges Öl gibt und die Wechselkurse zum Dollar attraktiv bleiben. Beides steht derzeit auf der Kippe.
    niemand weiss, was die zukunft bringt.

    aber der dollar scheint mittelfristig stabil zu sein und das erdöl wird auch erst längerfristig ausgehen.

    es gibt durchaus noch freie reserven bei den abschmelzenden polarkappen, in alaska und in naturschutzgebieten.

    das ende des erdölzeitalter zeichnet sich zwar ab, aber das ist noch ferne zukunft.

    dazu wird fast alles heute aus erdöl hergestellt. das wird ein langer, umwälzender wandel.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  6. #66
    Taiphun
    unregistriert
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    niemand weiss, was die zukunft bringt.

    aber der dollar scheint mittelfristig stabil zu sein und das erdöl wird auch erst längerfristig ausgehen.
    Nur sollen wir warten, bis es 5 vor 12 ist ? Man sieht doch jetzt schon, wie lange es dauert, bis man eine geeignete Technik dem Menschen zur Verfügung stellen kann.

  7. #67
    Zitat Zitat von larghetto Beitrag anzeigen
    ...

    Wie findet ihr Elektroautos?
    ...
    Vollgestopft mit herstellungstechnisch giftigen Akkus ?
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    ...
    Mit der derzeitigen Akkutechnik wird das nichts.
    ...
    Daher muss man erst einmal die weitere Entwicklung abwarten ( "Yoghurt"-Akkus )
    Zitat Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
    Aufgeladen mit Atom- ... ... strom ? ...
    Das wäre dann Punkt 2.
    Da braucht es dann Windrad-Tankstellen, sozusagen...
    Geändert von cos (24-06-2011 um 20:53 Uhr)

  8. #68
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    niemand weiss, was die zukunft bringt.

    aber der dollar scheint mittelfristig stabil zu sein und das erdöl wird auch erst längerfristig ausgehen.

    es gibt durchaus noch freie reserven bei den abschmelzenden polarkappen, in alaska und in naturschutzgebieten.

    das ende des erdölzeitalter zeichnet sich zwar ab, aber das ist noch ferne zukunft.

    dazu wird fast alles heute aus erdöl hergestellt. das wird ein langer, umwälzender wandel.
    Ein langer umwälzender Wandel - das dachten auch damals die Menschen, die mit der Pferdekutsche fuhren und von den neuen modernen Kisten hörten, die mit viel Gestank und lautem Geräusch über die geruhsamen Wege rattern sollten.

    Jetzt sind die lauten Autos von den Strassen nicht mehr wegzudenken und heute schmunzeln wir über die leisen Elektroautos, die morgen/übermorgen unsere neuen Fahrzeuge sein sollen.

    Bis jetzt haben wir noch genug Öl/Benzin und Tankstellen und werden die Benzin-Modelle weiterfahren, aber ein Jahrzehnt weiter könnte es sein, dass wir über die lauten CO2-Knatterkisten von heute lachen werden.

    Es ist wie mit der Atomkraft, die für viele von uns noch das Nonplusultra der Stromgewinnung darstellt. Durch die Japan-Katastrophe veränderte sich das Denken und in ein paar Jahren werden Erneuerbare Energien die Gewinner sein. Dann gibt es Strom aus Wind und Sonne und Null-Emission klimafreundliche Mobilität. Das sind nicht nur Elektroautos, sondern auch Solarautos.

    In ferner ferner Zukunft natürlich
    Stuttgart 21 - nein Danke

  9. #69
    Zitat Zitat von larghetto Beitrag anzeigen
    Ein langer umwälzender Wandel - das dachten auch damals die Menschen, die mit der Pferdekutsche fuhren und von den neuen modernen Kisten hörten, die mit viel Gestank und lautem Geräusch über die geruhsamen Wege rattern sollten.
    Naja, das hat aber circa 80 Jahre gedauert, bis nahezu jede Familie ein Auto besaß. Und beim PKW war die Antriebstechnik vom Grunde her für alle denkbaren Einsatzzwecke von Beginn an fertig.

    Beim E-Auto hat man noch überhaupt keine taugliche Energiespeichertechnik. "Akkus", wie wir sie kennen und nutzen, werden schon konstruktionsbedingt niemals tauglich sein. Alleine, wenn man die Differenz betrachtet: 70 Litertank (über 1000km Reichweite) vs. 250kg Batterien (50 km Reichweite real bei gleichem Komfort wie gewohnt).

    Ich glaube, wir werden im Personentransport niemals eine Verdrängung des bekannten Verbrennungsmotors erleben. Allenfalls wird sich ändern, was wir dort drin verbrennen.

    E-Technik ist aber Quatsch, macht einfach keinen Sinn und produziert gewaltige Mengen an Sondermüll. Da machts mehr Sinn, künstliche Kraftstoffe zu entwickeln, die sauber verbrennen.

  10. #70
    Taiphun
    unregistriert
    Zitat Zitat von Colafreund Beitrag anzeigen
    Naja, das hat aber circa 80 Jahre gedauert, bis nahezu jede Familie ein Auto besaß. Und beim PKW war die Antriebstechnik vom Grunde her für alle denkbaren Einsatzzwecke von Beginn an fertig.
    Wenn man sich die Leistungen und Reichweiten der ersten Ottomotoren anschaut, erkennt man gewisse Parallelen zur heutigen E-Motortechnik. Daher weiss niemand, wie es in 80 Jahren aussehen wird.

    Beim E-Auto hat man noch überhaupt keine taugliche Energiespeichertechnik. "Akkus", wie wir sie kennen und nutzen, werden schon konstruktionsbedingt niemals tauglich sein. Alleine, wenn man die Differenz betrachtet: 70 Litertank (über 1000km Reichweite) vs. 250kg Batterien (50 km Reichweite real bei gleichem Komfort wie gewohnt).
    Wenn man nicht entwickeln muss, dann entwickelt man auch nix, weil man die bestehende Technik nicht verdrängen möchte. Wenn Du es so siehst, gab es schon vor 110 Jahren ein Hybritauto. Es wurde nur nicht weiterentwickelt, weil Daimler und Maybach mehr Geld hatten, als Porsche, den Ottomotor massentauglich zu machen. Nur eines Tages müssen wir eine Alternative haben, weil eben das Öl so knapp werden wird, damit es für den PKW kaum noch bezahlbar sein wird.

    Ich glaube, wir werden im Personentransport niemals eine Verdrängung des bekannten Verbrennungsmotors erleben. Allenfalls wird sich ändern, was wir dort drin verbrennen.
    Ich weiß ja nicht wie alt Du bist Aber wir würden verantwortungslos uns gegenüber unseren Kindern und Enkel verhalten, wenn wir ihnen nicht eine Lösung für das Problem liefern werden, was wir ihnen eingebrockt haben. Daher sehe ich schon einen Sinn darin, nach einer Alternative zum Ottomotor voran zutreiben.

    E-Technik ist aber Quatsch, macht einfach keinen Sinn und produziert gewaltige Mengen an Sondermüll. Da machts mehr Sinn, künstliche Kraftstoffe zu entwickeln, die sauber verbrennen.
    Akkus können nahezu 100% mit Hilfe der Vakuumdestillation recycelt werden. Daher fällt kaum Sondermüll an. Im Gegenteil, die Emmissionen wie Co² von Benzin und Rußpartikel beim Diesel fallen zu 100% weg und ist damit wesentlich umweltfreundlicher.

    Welche künstliche Kraftstoffe lassen sich denn sauber verbrennen, ohne dass die mit viel Energie erst produziert werden müssen? Übrigens sind das die K.O.-Kriterien derzeit von Brennstoffzellen und Wasserstoff...
    Geändert von Taiphun (25-06-2011 um 09:14 Uhr)

  11. #71
    Zitat Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
    Wenn man sich die Leistungen und Reichweiten der ersten Ottomotoren anschaut, erkennt man gewisse Parallelen zur heutigen E-Motortechnik. Daher weiss niemand, wie es in 80 Jahren aussehen wird.

    Damals war die Entwicklungsgeschwindigkeit noch sehr gering.
    Es wird und darf keine 80 Jahre dauern



    Zitat Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
    Welche künstliche Kraftstoffe lassen sich denn sauber verbrennen, ohne dass die mit viel Energie erst produziert werden müssen? Übrigens sind das die K.O.-Kriterien derzeit von Brennstoffzellen und Wasserstoff...
    Ein Treibstoff den Algen oder Bakterien produzieren ist nach heutigen Kriterien "sauber"

    Die von Elektroautos benötigte Energie ist mit Wind und Sonne zu produzieren.
    Bei der benötigten Menge wird das aber gravierende Folgen für die uns umgebende Welt haben.
    Ich wohne hier am Arsch der Welt, wenn ich auf den höchsten Hügel laufe, kann ich in der Umgebung 14 Windräder sehen, und wir fangen gerade damit an. Ich will nicht 140 oder 500 davon sehen.


    fraktal

  12. #72
    Taiphun
    unregistriert
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Damals war die Entwicklungsgeschwindigkeit noch sehr gering.
    Es wird und darf keine 80 Jahre dauern
    Wenn man sich die Entwicklungsgeschwindigkeit beim Akku anschaut, so kommen mir da schon Zweifel.

    Ein Treibstoff den Algen oder Bakterien produzieren ist nach heutigen Kriterien "sauber"
    Japp und auch ein guter Ansatz. Wobei ich die Korken nicht zu früh knallen lassen würde, denn der Versuch steckt noch im Anfangsstadium. Solche Meldungen gab es ja auch schon 1991 mit Wasserstoff.

    Die von Elektroautos benötigte Energie ist mit Wind und Sonne zu produzieren.
    Bei der benötigten Menge wird das aber gravierende Folgen für die uns umgebende Welt haben.
    Ich wohne hier am Arsch der Welt, wenn ich auf den höchsten Hügel laufe, kann ich in der Umgebung 14 Windräder sehen, und wir fangen gerade damit an. Ich will nicht 140 oder 500 davon sehen.
    Es zeigt sich auch bei jeder noch so guten Lösung: Es gibt immer zwei Seiten der Medailie und wir müssen weiter forschen, wie wir die Energie speichern können.

  13. #73
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Ich will nicht 140 oder 500 davon sehen.
    wie die bauern ihre äcker nutzen liegt nicht im ermessen der gipfelstürmer.

  14. #74
    Taiphun
    unregistriert
    Zitat Zitat von OrkEstraGonOhr Beitrag anzeigen
    wie die bauern ihre äcker nutzen liegt nicht im ermessen der gipfelstürmer.
    Wir wären nicht Deutschland, wenn das den Bauern nicht auch noch vorgeschrieben wäre, wie sie ihre Äcker nutzen sollen - müssen Aber dennoch sehe ich darin endlich die Chance, dass die Landwirtschaft in ärmere Ländern verlagert wird und wir das produzieren, was wir auch wirklich benötigen. Sprich, wo genug Windertrag herrscht, kommen Windkraftanlagen hin und wo es nicht geht, wird weiterhin das Ackerland bewirtschaftet. Schön sind auch die Kleinwindkraftanlagen, die nicht so wuchtig sind, wie die großen Brüder. Zusammen mit paar Solar-Freiflächenanlagen bekommt man an den Energieertrag einer großen WKA und stört nicht mehr so sehr. Vom Landwirt zum Energiewirt

    Und nebenbei betreibt der Bauer eine Stromtankstelle mit einem kleinen Bauerncafe, wo sich die Autofahrer, die vorbei fahren, sich während ihres Aukkutankens ein Käffchen genießen. Hach könnte es doch so schön sein. Fast wie führer

  15. #75
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von larghetto Beitrag anzeigen
    Ein langer umwälzender Wandel - das dachten auch damals die Menschen, die mit der Pferdekutsche fuhren und von den neuen modernen Kisten hörten, die mit viel Gestank und lautem Geräusch über die geruhsamen Wege rattern sollten.
    Das wäre er auch geworden, wenn der WK eins nicht die Nützlichkeit der Auos drastisch gezeigt hätte.
    Ford dachte damals er würde Autos für die nächste Generation entwickeln und dann haben sie ihm das Modell T von den Montagebändern gerissen.

    Wenn der steigende Ölpreis weiter auf sinkende Löhne trifft, werden hier die herkömmlichen Benzinfresser schneller von den Straßen sein, als Mercedes gucken kann.
    imho


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