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  1. #4126
    Das finde ich jetzt doch schön.

    Verstehen Sie?

  2. #4127
    Zitat Zitat von freddimaus Beitrag anzeigen
    Das finde ich jetzt doch schön.

    Und Jens Lehmann. Wie schön ist das denn?!

  3. #4128
    Zitat Zitat von freddimaus Beitrag anzeigen
    Das macht mich wirklich fassungslos und fertig. Und da kann ich auch verstehen, dass die Menschen/Wähler politikverdrossen werden.
    Ich nehme mal stark an, dass wir alle Schwierigkeiten in unseren Berufen/Arbeitsverhältnissen bekommen würden, wenn wir so stümperhaft arbeiten würden. Teilweise wirkt das wie Arbeitsverweigerung.
    Ich frage mich, ob die britischen Politiker sich überhaupt über die Wichtigkeit klar sind.
    Unabhängig von GB ist das für mich der Punkt, der Politikverdrossenheit überhaupt erst möglich macht: Es gibt niemanden, der die Interessen der Betroffenen (seine Wähler oder - wie hier - eine ganze Nation) klar und deutlich VOR die eigenen Machtinteressen oder die einer politischen Gruppierung stellt. Den Bürgern ist es, bezogen auf den Brexit, doch wurscht, ob dabei Labour oder die Tories federführend wirken. Die wollen wissen, was mit ihrem Leben passiert im Falle A, B, oder C. Die Politiker scheinen den Brexit als Hebel zu sehen, um entweder ihre bereits vorhandene Machtsstellung zu zementieren oder eine solche zu erlangen.
    Das ist bei uns nicht viel anders, nur gibt es gerade nicht so ein brisantes Thema, an dem das deutlich werden würde. Aber es stände uns bestimmt gut zu Gesicht, mal eine umfassende Rentenreform, Steuerreform oder Anpassung des Gesundheitswesens an moderne Erfordernisse anzugehen, ohne durch parteiliche Scheuklappen an gemeinsamen Lösungen gehindert zu werden. Aber nö, es geht um das Profil der SPD (geschärft!, natürlich), den Markenkern der CDU (Werte! konservativ!) und den ewigen Versuch der FDP, den eigenen Schwanz zu erjagen (egal weswegen, aber wir sind wichtig! ohne uns geht es nicht!).
    Bevor ich eine off-topic-Rüge bekomme - Ende des Exkurses zu Deutschland. Die Briten machen es aber exakt genauso. Also die Politiker. Rituelle Tänze um Sachfragen herum, damit die Ausgangslage für den Sturm auf Downing Street am Post-Brexit-Day möglichst gut ist. Quasi ein Steher-Rennen im Radsport. Freunde, das merken eure Wähler! Ganz so doof sind die nämlich doch nicht.
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  4. #4129
    Zitat Zitat von Quiz Beitrag anzeigen
    Das ist bei uns nicht viel anders, nur gibt es gerade nicht so ein brisantes Thema, an dem das deutlich werden würde. Aber es stände uns bestimmt gut zu Gesicht, mal eine umfassende Rentenreform, Steuerreform oder Anpassung des Gesundheitswesens an moderne Erfordernisse anzugehen, ohne durch parteiliche Scheuklappen an gemeinsamen Lösungen gehindert zu werden. Aber nö, es geht um das Profil der SPD (geschärft!, natürlich), den Markenkern der CDU (Werte! konservativ!) und den ewigen Versuch der FDP, den eigenen Schwanz zu erjagen (egal weswegen, aber wir sind wichtig! ohne uns geht es nicht!).
    Ich habe gerade gestern im Radio gehört, wie die Grüne Kirsten Kappert-Gonther ausdrücklich Jens Spahn wegen einer neuen Gesetzvorlage zur Organspende gelobt hat. ("Herr Spahn, das ist ein wirklich gutes Gesetz", hat sie glaube ich gesagt).

    Ich glaube, Du bist ein bisschen zu streng mit unseren Politikern. Ein brisanteres Thema als die Flüchtlingskrise hat doch seit Urzeiten nicht gegeben. Und eine ganze Menge Politiker von CDU, SPD, Grünen, Linken, FDP haben Positionen bezogen, die sie auch angreifbar gemacht haben. Ich kann nicht erkennen, dass es da allen rein um Macherhalt gegangen wäre. Im Gegenteil. Eigentlich fällt mir nur Seehofer ein, der regelrecht "britisch" reagiert hat. (Parteien, die sowieso rein auf Krawall setzen, lasse ich jetzt mal außen vor.)


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