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  1. #136
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mit Frauentennis zu tun, sondern mit der Persönlichkeit. .
    Halte ich für Blödsinn, das hat letzten Endes zum großen Teil was mit Erfolg zu tun. Weder Haas noch Kiefer waren annähernd so erfolgreich wie Becker. Was soll ein deutscher Sender Grand-Slam-Turniere übertragen, wenn nach der ersten Woche kein(e) Deutsche(r) mehr dabei ist. Becker und Graf waren relativ zeitgleich beide sehr erfolgreich, das zieht natürlich die Massen an und macht es damit auch für die großen Sendeanstalten interessant. Und in der Hinterhand hatte man unter anderem eine Huber oder einen Stich. Da jetzt einen Zverev mit hineinzuwerfen, der Erfolgsmäßig im Grunde noch nichts vorzuweisen hat, ist Hanebüchen. Zumal es auch einfach so ist, das heutzutage die Sender für die Übertragung um einiges mehr Geld auf den Tisch legen müssen als früher.

  2. #137
    Es geht darum, dass sich Zverev schon jetzt eine ganze Menge Dinge erlaubt hat
    - völlig überhöhtes Antrittsgeld in Stuttgart verlangt, was er nicht bekommen hat. Er wollte sogar darauf lieber beim Parallelturnier in den Niederlanden antreten, was eine ziemliche Provokation gegenüber dem Veranstalter in Stuttgart gewesen wäre. Zum Glück hat er dann noch abgesagt.
    - lustloses Abschenken in Hamburg, wo er ebenfalls recht Antrittsgeld kassiert hat
    - Olympia-Absage
    - Verzicht auf den Davis Cup, weil ein 250er Turnier in der Woche darauf wichtiger war.

    Das sind absolut keine Kleinigkeiten und diese Dinge haben ihm jetzt schon zum Teil ein recht negatives Image verpasst. Dazu kommt seine Art auf dem Platz, die auch nicht jeder gut findet.

    Grand Slam Übertragungen wird es auf großen deutschen TV Sendern nicht mehr geben. Das wird sich auch nicht ändern, wenn ein Deutscher 20 GS-Titel gewinnen sollte. Die Umstände waren in den achtziger Jahren auch anders. Eurosport hat übrigens mit den Finals der Australian Open 2017 nicht mal die Millionengrenze in Deutschland geknackt. Federer gegen Nadal kam auf etwas mehr als 700.000 Zuschauer. Die Zahlen reichen für kleinere Spartensender wie Eurosport oder Pay-TV-Kanäle oder Pay-Livestreams. Aber für große TV-Zuschauerzahlen in Deutschland für Tennis, sehe ich absolut keine Chance mehr. Dazu kommt, dass 2 der 4 GS-Turniere von der Zeitzone für Deutschland eh schlecht liegen und Wimbledon inzwischen das Problem hat, dass alle 2 Jahre ein sehr großes Fußball-Ereignis parallel läuft. Früher war das weniger ein Problem, als die EM bis 1992 noch mit ganzen 8 Mannschaften gespielt wurde, inzwischen sind es 24 und das Turnier dauert doppelt solange.
    Geändert von mk431 (14-02-2017 um 21:28 Uhr)

  3. #138
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass sich Zverev schon jetzt eine ganze Menge Dinge erlaubt hat
    Maria Sharapova sitzt gerade eine Dopingsperre ab und die Turnierdirektoren fliegen um die ganze Welt, um ihr die Wildcards persönlich vorbeizubringen...

    Erfolg relativiert alles und kein Mensch wird sich nach einem Slam-Titel an irgendwelche Eskapaden eines Teenagers erinnern.

    Alles was du aufgezählt hast, das wissen am Ende 5% der Zuschauer, die ein mögliches Slam-Finale schauen. Der Rest sind Erfolgsfans, die einen Deutschen siegen sehen wollen.

  4. #139
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Eurosport hat übrigens mit den Finals der Australian Open 2017 nicht mal die Millionengrenze in Deutschland geknackt. .
    Wieso sollte auch, Spartenkanal aber vor allem Finals ohne deutsche Beteiligung. Interessant wären die Zahlen für Kerbers GS-Triumphe. Aber im Großen und Ganzen ist es halt so, das die Euphorie der Graf/Becker-Ära bei weitem verflogen ist.

  5. #140
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass sich Zverev schon jetzt eine ganze Menge Dinge erlaubt hat
    - völlig überhöhtes Antrittsgeld in Stuttgart verlangt, was er nicht bekommen hat. Er wollte sogar darauf lieber beim Parallelturnier in den Niederlanden antreten, was eine ziemliche Provokation gegenüber dem Veranstalter in Stuttgart gewesen wäre. Zum Glück hat er dann noch abgesagt.
    - lustloses Abschenken in Hamburg, wo er ebenfalls recht Antrittsgeld kassiert hat
    - Olympia-Absage
    - Verzicht auf den Davis Cup, weil ein 250er Turnier in der Woche darauf wichtiger war.
    Aber der durchschnittliche TV-Zuschauer bekommt diese Dinge doch garnicht im Detail mit und dem deutschen Tennisfan ist es spätestens dann egal, wenn die großen Erfoge kommen.

    Du nennst nur Meinungen und Gründe von Veranstaltern oder Einzelpersonen, das hat doch jetzt nichts mehr mit der anfangs geführten Diskussion zu tun, ob ein Zverev genauso viele Zuschauer erreichen kann wie Kerber zuletzt bei ihren GS-Siegen auf Eurosport.

  6. #141
    Olympia wurde wegen einer Verletzung abgesagt. Ich meine er hatte auch ein atp- turnier absagen müssen. In Frankfurt war jedenfalls die Stimmung zverev gegenüber um Welten positiver als gegenüber Kohlschreiber.

  7. #142
    Zitat Zitat von Robinson76 Beitrag anzeigen
    Wieso sollte auch, Spartenkanal aber vor allem Finals ohne deutsche Beteiligung. Interessant wären die Zahlen für Kerbers GS-Triumphe. Aber im Großen und Ganzen ist es halt so, das die Euphorie der Graf/Becker-Ära bei weitem verflogen ist.
    Kerber kam auf 1,5 Mio. Zuschauer in Melbourne, bei den US Open waren es etwas weniger.
    Handball-EM Finale am gleichen Tag hatte damals über 10 Mio. Zuschauer.
    Beckers Wimbledonsieg 1985 hatte sogar an die 15 Mio. Zuschauer im ZDF, auch wenn man natürlich hier bedenken muss, dass das andere Zeiten waren. Mir geht es hier nur darum, dass Tenniserfolge eher von einer kleinen Minderheit der deutschen Sportfans wirklich gesehen werden.

    Zitat Zitat von mkay2884 Beitrag anzeigen
    Aber der durchschnittliche TV-Zuschauer bekommt diese Dinge doch garnicht im Detail mit und dem deutschen Tennisfan ist es spätestens dann egal, wenn die großen Erfoge kommen.
    Die der durchschnittliche Sportfan kaum mitbekommen wird, da die Übertragungen ja nur von einem kleinen Teil der deutschen TV-Zuschauer gesehen werden dürfte. Man sieht es ja jetzt, wo Davis Cup und Fed Cup inzwischen übertragen werden. Selbst bei einem Titelgewinn in diesem Jahr, hätte das kaum einer mitbekommen, da es nur noch in einem Pay-Livestream zu sehen ist. Das ist halt nur was für absolute Freaks, aber nicht für den durchschnittlichen Sportzuschauer.

    Zitat Zitat von Rio2016 Beitrag anzeigen
    Olympia wurde wegen einer Verletzung abgesagt. Ich meine er hatte auch ein atp- turnier absagen müssen. In Frankfurt war jedenfalls die Stimmung zverev gegenüber um Welten positiver als gegenüber Kohlschreiber.
    Er hat damals eine recht pauschale Erklärung benutzt: Er wäre nicht fit genug für Rio.

    Es gab aber damals selbst vom DTB Kritik an der Absage:

    Man kann sich fragen, ob seine Turnierplanung so richtig war, alles hintereinander weg zu spielen.
    http://www.spox.com/de/tennisnet/160...bei-69259.html
    Geändert von mk431 (14-02-2017 um 23:17 Uhr)

  8. #143
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass sich Zverev schon jetzt eine ganze Menge Dinge erlaubt hat
    - völlig überhöhtes Antrittsgeld in Stuttgart verlangt, was er nicht bekommen hat
    Warst du eigentlich dabei, bzw. wer definiert, wann ein Antrittsgeld völlig überhöht ist? Genauso existiert auch die Version, dass Stuttgart einen Großteil des Budgets verbraten hat, um andere Spieler zu bekommen, in der Annahme der Zverev käme sowieso, auch wenn man ihm kein angemessenes Angebot macht. Letztlich ist es ein freier Markt und jeder darf bieten oder verlangen, was er will. Wenn man sich nicht einig wird, dann halt nicht.

    Dass es allerdings beim deutschen Publikum schlecht ankommt, wenn Leute die sowieso schon gut verdienen, trotzdem versuchen auch eine marktgerechte Bezahlung zu bekommen, steht vollkommen außer Frage. Solche Schlagzeilen sollte er in Zukunft vermeiden.

    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    - lustloses Abschenken in Hamburg, wo er ebenfalls recht Antrittsgeld kassiert hat
    Das war im Doppel, hat er das Antrittsgeld für das Doppel kassiert? Wie viele Menschen haben das überhaupt mitbekommen? Für die anwesenden Zuschauer sicherlich ärgerlich, wobei es gegen Kubot/Peya wohl so oder so eine deutliche Niederlage gegeben hätte.

    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    - Olympia-Absage
    Er war laut eigener Aussage nicht fit und die Ärzte haben ihm abgeraten.

    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    - Verzicht auf den Davis Cup, weil ein 250er Turnier in der Woche darauf wichtiger war
    Nein, weil es ärgerlich gewesen wäre, mitten in der Hartplatzsaison sich wieder auf Sand einspielen zu müssen und der DTB zu knauserig war, einen Hartplatz zu verlegen, der unseren Spielern eh mehr entgegen gekommen wäre, wie es jeder andere Verband dann gemacht hätte. Dennoch zweifellos diskutabel, dann abzusagen, vom Gefühl her würde ich auch sagen, muss man dann halt mal in den sauren Apfel beißen im Abstiegskampf.

    Andererseits wird es auch für den DTB auf Dauer nur gut sein, wenn Zverev jetzt in dieser wichtigen Entwicklungsphase volles Augenmerk auf seine individuelle Entwicklung legt und der dadurch entstandene Turniersieg in St. Petersburg war zweifellos ein wichtiger Meilenstein in seiner Karriere. Das wird dabei total übersehen.

    Bislang würde ich sagen, er ist ein Typ den nicht jeder mögen wird, aber einer, der die Zuschauer mitreißen kann mit seiner emotionalen Art auf dem Platz. Das hat man z.B. letzte Saison in Halle gesehen und jetzt auch beim Davis Cup, obwohl er verloren hat. Und gerade wann man Schumi ansieht, sieht man, dass Stars durchaus auch polarisieren dürfen. Wie oft wurde der z.B. für (vermeintlich) unfaire Aktionen auf der Strecke kritisiert, von vielen auch als arrogant angesehen. Was hat sich ein Jan Ullrich alles geleistet, auch schon während der aktiven Zeit? Trotzdem total beliebt. Insofern wird das jetzt sicher nicht an ein paar Kleinigkeiten scheitern. Und ja, es waren Kleinigkeiten, wenn überhaupt. Er und sein Team schauen schlichtweg einfach nur darauf, was jetzt am besten ist, um sich optimal zu entwickeln, was letztlich im Interesse aller ist, die von ihm in der Zukunft Erfolge sehen wollen. Ob das allerdings reicht, um Tennis im deutschen Fernsehen wieder präsent zu machen, wird man sehen. Ist in der heutigen Zeit aber auch längst nicht mehr so relevant. Es gibt immer mehr pull-Medien als push-Medien - was ich sehen will, besorge ich mir.

  9. #144
    Zitat Zitat von timoe Beitrag anzeigen
    Warst du eigentlich dabei, bzw. wer definiert, wann ein Antrittsgeld völlig überhöht ist?
    Warum sollte ein deutscher Spieler, der damals jenseits der 30 im Ranking stand, noch Antrittsgeld für ein deutsches Turnier bekommen?
    Am Anfang kassiert man schön WCs und dann, wenn man direkt ins Hauptfeld kommt, hält man gleich die Hand auf.

    Dann ist er aber komplett falsch beraten. Da lobe ich mir dann doch einen Tiriac, der genau wusste, wie man mit einem Becker langfristig richtig Geld verdienen kann und eben nicht nach dem ersten schnellen Erfolg.

    Becker hat 1985 sogar die Reise-Strapazen Europa, USA, Europa, USA zwischen Wimbledon und den US Open auf sich genommen, weil der Davis Cup noch anstand. Solche Sachen vergessen die Zuschauer dann auch nicht. Dazu hat er beim Davis Cup auch geglänzt. Erst später war ihm der Davis Cup mehr oder weniger egal, als er ihn mit Deutschland zweimal gewonnen hat.

    Ich bin sehr gespannt, ob Zverev bei einem möglichen Auswärtsspiel im Davis Cup auch zur Verfügung stehen wird.


    Letztlich wird sich in Sachen TV-Übertragung da nichts ändern. Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass mittelfristig das ZDF irgendwann auf die Übertragung aus Halle verzichten wird (die Einschaltquoten sind seit Jahren sehr schlecht) und dann ist die Sportart komplett von allen größeren deutschen TV-Sendern verschwunden. Die Hardcorefans schauen es doch jetzt eh schon über tennistv.com bzw. im Pay-TV. Das wird sich nur noch weiter verstärken.
    Geändert von mk431 (14-02-2017 um 23:50 Uhr)

  10. #145

  11. #146
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Die der durchschnittliche Sportfan kaum mitbekommen wird, da die Übertragungen ja nur von einem kleinen Teil der deutschen TV-Zuschauer gesehen werden dürfte. Man sieht es ja jetzt, wo Davis Cup und Fed Cup inzwischen übertragen werden. Selbst bei einem Titelgewinn in diesem Jahr, hätte das kaum einer mitbekommen, da es nur noch in einem Pay-Livestream zu sehen ist. Das ist halt nur was für absolute Freaks, aber nicht für den durchschnittlichen Sportzuschauer.
    Der durchschnittliche Sportfan liest aber Zeitung und hat Internet, bekommt also mit wenn Erfolge deutscher Sportler möglich sind. Klar ist auch das Eurosport nicht die Einschaltquoten der ÖR erzielt, also macht ein Vergleich auch garkeinen Sinn. Ein Tatort im Vormittagsprgramm auf ONE wird auch nicht ansatzweise die Zuschauerzahlen eines Tatort am Sonntag Abend in der ARD erzielen.

    Aber das führt schon wieder alles am Thema hier vorbei.....

  12. #147
    Man sollte als Tennisfan eh froh sein, dass Eurosport ein paneuropäischer und kein deutscher Sender ist. Ansonsten würden sie vermutlich keine GS-Turniere zeigen, da die Quoten nicht hoch genug wären.

  13. #148
    Sascha nach 4:6 im dritten Satz nach gewonnenem ersten gegen Dominic Thiem in Rotterdam raus.

  14. #149
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Man sollte als Tennisfan eh froh sein, dass Eurosport ein paneuropäischer und kein deutscher Sender ist. Ansonsten würden sie vermutlich keine GS-Turniere zeigen, da die Quoten nicht hoch genug wären.
    Die Diskussion ist etwas müssig, Eurosport ist was es ist. Aber: Die Tatsache, dass ES ein auf Deutschland zugeschnittenes Grand-Slam-Programm macht und dazu auch einen Experten verpflichtet, und zwar nicht Charly Steeb oder Marc-Kevin Goellner, sondern Boris Becker, der das sicher nicht für umsonst macht, spricht dem Tenor dieser Behauptung doch entgegen.

  15. #150
    Zitat Zitat von movie-mac Beitrag anzeigen
    Die Diskussion ist etwas müssig, Eurosport ist was es ist. Aber: Die Tatsache, dass ES ein auf Deutschland zugeschnittenes Grand-Slam-Programm macht und dazu auch einen Experten verpflichtet, und zwar nicht Charly Steeb oder Marc-Kevin Goellner, sondern Boris Becker, der das sicher nicht für umsonst macht, spricht dem Tenor dieser Behauptung doch entgegen.
    Discovery ist noch etwas neu in der Führung von Eurosport und muss erstmal abwarten wie sich das entwickelt. Aber das deutsche Fenster wurde zuletzt schon wieder ziemlich eingeschränkt.

    Also erstmal abwarten, wie es weitergehen wird. Klar ist jedenfalls, Tennis ist für Eurosport maximal bei den Grand Slam Finals wirklich ein guter Quotenbringer, ansonsten eher nicht. Das dürfte in anderen Ländern, wo Tennis populärer ist, dann ganz anders aussehen.


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