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  1. #1

    AfD und der Flügel - wohin geht die Reise? (Öffentlicher Appell der Höcke-Kritiker)

    Nach dem Kyffhäuser-Treffen, auf dem Björn Höcke teilweise scharf gegen den Vorstand sprach und eine Art Personenkult um ihn zu beobachten war, wenden sich mehr als hundert hochrangige AfD-Parteifunktionäre nun in einem gemeinsamen Aufruf gegen Björn Höcke.

    Diese werfen Höcke vor:

    - Personenkult
    - Spaltung der Partei
    - Angriffe auf Parteimitglieder
    - Einmischung auf Bundesebene

    Dagegen werfen sie ihm nicht vor:
    - rechtsextremistische, verfassungsfeindliche Positionen

    Zu den Unterzeichnern gehören nicht Alexander Gauland, Jörg Meuthen und Alice Weidel.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...cke-Front.html

    https://www.fr.de/meinung/kyffhaeuse...-12772274.html

    Man darf gespannt sein, wer in der Partei zukünftig das Sagen hat: Die sogenannten Gemäßigten oder die Rechten.
    Verstehen Sie?

  2. #2
    Eine Frage, die so aber auch schon nach Lucke und Petry gestellt wurde. Da jedes Mal die Rechten erstarkten, ist die Zukunft zwangsläufig, denn die kAfD hat keine Gemäßigten mehr.

  3. #3
    Ich kann´s null einschätzen. Von Meuthen schlingert ja auch ganz schön. Nachdem er vor drei Tagen Bedenken wegen Unterwanderung durch Rechtsextremisten "befürchtet" hat, behauptete er seit gestern, die Gefahr bestünde es nicht.

    Wobei sie sich in der Partei inhaltlich sowieso alle nichts geben. Man könnte fast sagen, der Flügel in Thüringen oder NRW oder Sayn-Wittgenstein in Schleswig-Holstein sind ehrlicher. Die geben jedenfalls offen zu, dass sie Nazis sind.

  4. #4
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Ja nun, wenn Gauland nicht die Cdu-Zugänger und die radikalen Kreise vereinigen kann, wird es wohl mit den Wähleranteilen wieder runtergehen.

    Ohne etwas annehmbare wie Gauland wird die AFD ähnlich unwählbar wie die NPD.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  5. #5
    Ich hatte die AfD nach dem Weggang von Lucke im Juli 2015 bei 3% gesehen. Dann kam der September. Der Rest ist Geschichte.
    "Wenn du die Welt vereinen willst, gründe mehr Rockbands, nicht politische Parteien und Religionen" - Gene Simmons

  6. #6
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    Ohne etwas annehmbare wie Gauland wird die AFD ähnlich unwählbar wie die NPD.

    Die AfD war an sich schon mit dem (unfreiwilligen) Abgang von Lucke unwählbar. Selbst unter Petry, die ja zum Ende ihrer Zeit als AfD-Chefin noch verzweifelt versuchte Höcke auszubooten, war diese Partei nur mit ganz vielen Bauchschmerzen wählbar. Heute, mit dem immer größeren Einfluss des Höcke-Flügels, sollte diese Truppe definitiv alles sein, aber keine Wahlalternative.

  7. #7
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Und sie ist es doch... Zumindest für je nach Bundesland 10-25% der Wähler. Man sollte akzeptieren, dass es einem nicht übersehbaren Anteil der Bevölkerung egal ist, welche extremen Ansichten diverse höherrangige Politiker in der AfD haben. Bzw. diese Ansichten teilen.
    *Jeder Jeck es anders* *Et es, wie et es* *Et kütt, wie et kütt* *Et hätt noch emmer jot jejange* *Wat fott es, es fott* *Et bliev nix, wie et woor* *Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domett* *Wat wellste mache?* *Mach et joot, ävver nit ze off* *Wat soll de Quatsch?* *Drinkste eene met?*

  8. #8
    Zitat Zitat von suboptimal Beitrag anzeigen
    Und sie ist es doch... Zumindest für je nach Bundesland 10-25% der Wähler. Man sollte akzeptieren, dass es einem nicht übersehbaren Anteil der Bevölkerung egal ist, welche extremen Ansichten diverse höherrangige Politiker in der AfD haben. Bzw. diese Ansichten teilen.
    Warum sollte man das akzeptieren?

  9. #9
    Zitat Zitat von dragon030 Beitrag anzeigen
    Die AfD war an sich schon mit dem (unfreiwilligen) Abgang von Lucke unwählbar.
    Die AFD war und ist IMMER unwählbar. Worüber diskutieren wir hier?

  10. #10
    Zitat Zitat von Tante Charlie Beitrag anzeigen
    Die AFD war und ist IMMER unwählbar. Worüber diskutieren wir hier?
    Siehe Suboptimal. Sie ist für DICH, MICH und den meisten Schreiberlingen hier im IOFF unwählbar. Das liegt aber an unserem Fahrplan des Lebens. Unser Paradigma lässt rechts außen nicht zu. Das ist aber bei jedem anders. Und Extrem oder Radikal Rechts ist für uns unvorstellbar. Auf der anderen Seite gilt das für mich auch für links außen und Extrem oder Radikal Links und da sieht es hier schon wieder anders aus. Für mich unvorstellbar für andere aber durchaus.
    "Wenn du die Welt vereinen willst, gründe mehr Rockbands, nicht politische Parteien und Religionen" - Gene Simmons

  11. #11
    Zitat Zitat von HobbyChinese Beitrag anzeigen
    Siehe Suboptimal. Sie ist für DICH, MICH und den meisten Schreiberlingen hier im IOFF unwählbar. Das liegt aber an unserem Fahrplan des Lebens. Unser Paradigma lässt rechts außen nicht zu. Das ist aber bei jedem anders. Und Extrem oder Radikal Rechts ist für uns unvorstellbar. Auf der anderen Seite gilt das für mich auch für links außen und Extrem oder Radikal Links und da sieht es hier schon wieder anders aus. Für mich unvorstellbar für andere aber durchaus.
    Extreme sind für mich immer abzulehnen, egal in welche Richtung.
    Und ja, natürlich hast Du recht, das sieht für jeden anders aus. Aber darüber diskutieren halte ich für unnötig bzw. sinnlos.

  12. #12
    Zitat Zitat von suboptimal Beitrag anzeigen
    Und sie ist es doch... Zumindest für je nach Bundesland 10-25% der Wähler. Man sollte akzeptieren, dass es einem nicht übersehbaren Anteil der Bevölkerung egal ist, welche extremen Ansichten diverse höherrangige Politiker in der AfD haben. Bzw. diese Ansichten teilen.
    Nein, das sollte man nicht akzeptieren.

  13. #13
    Zitat Zitat von Mieze Schindler Beitrag anzeigen
    Warum sollte man das akzeptieren?
    Man könnte auch sagen, man sollte Realitäten anerkennen. Natürlich ändern sich Realitäten, aber für eine bestimmte Zeit gelten sie eben. Selbstverständlich kann man versuchen sie zu verändern. Wie dies allerdings bei AFD-Wählern gehen soll, bei Menschen, die man nicht für ernst nimmt, verachtet oder sonstwie negativ behaftet....schwierig, wenn man keinen Zugang zu ihnen hat. Jedenfalls hat in den letzten Jahren rein gar nichts funktioniert, was man versucht hat, dieser Partei Stimmen zu entziehen. Mir ist nicht bekannt, dass die AFD bei Wahlen große Einbußen hinnehmen musste.

  14. #14
    Zitat Zitat von beautiful.south Beitrag anzeigen
    Man könnte auch sagen, man sollte Realitäten anerkennen. Natürlich ändern sich Realitäten, aber für eine bestimmte Zeit gelten sie eben. Selbstverständlich kann man versuchen sie zu verändern. Wie dies allerdings bei AFD-Wählern gehen soll, bei Menschen, die man nicht für ernst nimmt, verachtet oder sonstwie negativ behaftet....schwierig, wenn man keinen Zugang zu ihnen hat. Jedenfalls hat in den letzten Jahren rein gar nichts funktioniert, was man versucht hat, dieser Partei Stimmen zu entziehen. Mir ist nicht bekannt, dass die AFD bei Wahlen große Einbußen hinnehmen musste.
    Sorry, aber das Märchen vom besorgten Bürger, den man ja nur ernst nehmen müsste, ist inzwischen ausgelutscht. Gegen irrationale Ängste kann man nichts machen, bei Hutbürgern genauso wenig wie bei sog. "Impfkritikern".

  15. #15
    noch ein so nen thread und ich baller dir eine :D Avatar von ruru I.O.F.F. Team
    Zitat Zitat von suboptimal Beitrag anzeigen
    Und sie ist es doch... Zumindest für je nach Bundesland 10-25% der Wähler. Man sollte akzeptieren, dass es einem nicht übersehbaren Anteil der Bevölkerung egal ist, welche extremen Ansichten diverse höherrangige Politiker in der AfD haben. Bzw. diese Ansichten teilen.
    Nein, das sollte man nicht akzeptieren. Es gibt Dinge, die sind schlicht und einfach indiskutabel und alles andere ist falsch verstandene Toleranz.

    Und ich möchte mir nicht den Aufschrei derjenigen, die jetzt plötzlich Toleranz für rechten Extremismus fordern, vorstellen, wären zB in der SPD plötzlich hochrangige Politiker, die offen Sympathie für den Stalinismus bekunden.

    Und ja, auch mit diesem Aufschrei hätten sie Recht, nur um etwaigen Erwiderungen gleich vorzubeugen


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