| gesperrt Registriert seit: 02-2004 | Darf der Staat anordnen einem Menschen die lebenserhaltenden Maßnahmen zu verweigern? Aus dem Thread überTerri Shiavo habe ich erst erfahren, daß es in Texas ein Gesetz gibt, bizarrerweise von Bush unterzeichnet, daß lebenserhaltende Maßnahmen gegen den Willen der Angehörigen einstellen kann, wenn z.B. Rechnungen nicht bezahlt werden. Zitat:
Quelle In diesem Netzfundstück stellt der Verfasser die Unterschiede zu Shiavos Fall auf. (Leider existieren die Links zu dem Krankenhaus nicht mehr.) Zitat:
Aus dem Interview mit der Mutter: Zitat:
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| Team falsche Schlange Registriert seit: 03-2004 Ort: Streuobstwiese | Zitat:
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| Streunerin Registriert seit: 09-2004 Ort: Jetzt hier! | Zitat:
Ist bei uns doch auch bald so.... Warum fällt mir in dem Zusammenhang nur immer wieder der Titel eines James-Bond-Films ein: "Leben und sterben lassen"? | |
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| gesperrt Registriert seit: 02-2004 | Endlich berichten auch die deutschen Medien! Aber man merkt, daß auch dieser Thread sich wenig Aufmerksamkeit erfreut. Im Gegensatz zum Terri Shiavo - Thread. Das ist sehr bezeichnend für unsere Aufmerksamkeit auf Mißstände, die anscheinend in sehr hohem Masse von den Medien gesteuert wird. |
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| unregistriert | @perrochio....bei uns ist es noch nicht so...wenn jemand nicht krankenversichert ist..und kein vermögen hat aus dem die kosten beglichen werden können, dann zahlt die sozialhilfe die arztkosten......bisher. ich habe bisher zu dem thema nicht viel geschrieben, weil es mich belastet. ich denke schon, dass wenn der sozialabbau so weitergeht, fraglich sein wird, ob wirklich noch alles erdenkliche getan wird, wenn es der betroffene wünscht. auch jetzt ist es so, dass bei einigen entscheidungen du als betroffener hopp oder topp sagen musst und hoffen nur kannst, dass es dann auch bezahlt wird. ich habe bisher damit in der gesetzlichen kranknekasse sehr gute erfahrungen gemacht......merke aber, dass es sehr vom zuständigen sachbearbeiter abhängt und davon welche erkrankung es ist, wer erkrankt ist und wie groß dort die betroffenheit ist und die bereitschaft mal alle hebel in bewegung zu setzen. |
| Roleplaying Fan Registriert seit: 04-2005 Ort: Los Angeles | Zitat:
Oder er denkt, dass ihm ihm politisch helfen kann. Der "Terri Shiavo" Fall lag voll auf der politischen Ebene. Beides ist schlimm ![]() __________________ | |
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| Spielkind Registriert seit: 03-2005 | das man zahlen muss, irgendwie, bestreitet sicher keiner. aber das amerikanische gesundheitssystem hat nicht wirklich vorbildcharakter. und es ist für mich eigentlich ein unding, dass der staat, bei nichtbezahlung einer rechnung, einfach so "das leben abstellen kann". in meinen idealistischen vorstellungen hat der staat einen rahmen zu geben, in dem er leben schützt (v.a. wenn es alle anderen auch wollen!), erst mal unabhängig davon, ob er dann kosten übernehmen müßte oder nicht. |
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| Member Registriert seit: 10-2000 | Zitat:
Also ned uffresche. | |
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| unregistriert | mein sohn wurde krank geboren...kein mensch hat ihn gefragt ob er so leben möchte...auch in den letzten zehn jahren stand niemals zur debatte ob er eigentlich zum dritten mal in folge den brustkorb aufgemeißelt haben möchte, und an ne herz-lun gen maschine angeschlossen werden will, die -sofern die op länger dauert als erwartet - ihn auch nicht davor bewahren kann, dass sein gehrirn vor sich hinschmurgelt....da man nur begrenzt menschen für eine lange op runterkühlen kann. es war für meinen mann und mich und auch für meine beiden töchter nie eine frage ob wir persönlichen wohlstand vor das leben unseres sohnes stellen. wie gesagt hat die krankenkasse für uns viel ermöglicht...auch weil er ein süßer kleiner junge ist und das kindchenschema greift. lass ihn aber mal 18/ 20 jahre werden. er wird es aufgrund seiner erkrankung schwer haben einen geeigneten beruf zu finden. mein mann und ich werden nicht ewig leben und es ist uns eben, weil wir auch sehr viel der kosten aus eigener tasche zahlen ,nicht möglich große besitztümer für ihn anzuhäufen. schon jetzt ist es für ihn unmöglich in irgendeiner versicherung unterzukommen. was ist wenn er eben nicht mehr der kleine engelsgleiche junge ist bei dem jeder verständnis dafür hat, dass die solidargemeinschaft für ihn zahlen soll? was ist wenn sich hier das soziale klima immer mehr zuspitzt? ich habe immer dafür plädiert, dass er später einmal selbst entscheiden können soll ob sein leben für ihn lebenswert ist. ich dachte , dass es außerhalb jeder diskussion steht, dass ich mir wünsche , dass es auch akzeptiert wird wenn er eine entscheidung für das leben trifft...auch dann wenn er selbst nicht in der lage sein wird seine behandlung aus eigenen mitteln zu zahlen. klar kostet gesundheit etwas...aber eine gesellscahft die kranken nicht die möglichkeit gibt soviel zu verdienen , dass sie ihre behandlung bezahlen können...muss sie dann übernehmen oder etwa nicht? |
| gesperrt Registriert seit: 02-2004 | Zitat:
Mir geben diese Meldungen ein sehr schlechtes Gefühl. Vor allem das Eingeständnis, daß das Mädchen zwar Besserung zeigt, jedoch der Allgemeinzustand als "unheilbar" und damit nicht zumutbar sei, erschreckt mich sehr. Ich könnte mir vorstellen, daß Eltern, die ein schwerstbehindertes Kind erwarten durch solch eine Praxis eher dazu tendieren werden das Kind erst gar nicht zu bekommen. Um einer solchen Situation in der man ein Kind liebt und behüten möchte und man machtlos daneben steht, weil beschlossen wurde, daß es nicht weiterleben darf, zu entgehen. | |
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