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Registriert seit: 02-2005 | Die Live-Show vom 22. Mai vorab - nur hier! Wer noch glaubt, die Live-Show wäre wirklich live, wird jetzt überrascht sein: Sie ist es nicht. Bereits heute wurde aufgezeichnet und ich war dabei! Hier mein Bericht...
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Die 'Stimme' begrüßt die Zuschauer: "Herzlich willkommen zu Big Brother – die Entscheidung. Und hier ist Ihre Moderatorin: Ruuuuuuuuth Moschneeeeeer!"
Die neuen Außenmoderatoren
Ruth kommt rein und begrüßt das Publikum. Dann kündigt sie die neuen Außenmoderatoren an: "Die beiden werden Sie bestimmt kennen, aber glauben Sie mir, Sie werden überrascht sein. Setzen Sie sich hin, damit Sie nicht umkippen, wir schalten ins Haus... äh, ins Dorf... (lacht über den eigenen Versprecher und schlägt sich mit den Moderationskarten auf die Stirn) Hihihi! Äh, ja... wir schalten ins Dorf."
Sascha und Franzi stehen auf dem Marktplatz und freuen sich wie die Schneekönige über den Jubel des Studiopublikums. Sascha: "Jo, is des goil!" Franzi, die eine ernste Miene aufgelegt hat, stößt ihn mit dem Ellbogen in die Rippen. Franzi: "Äh, hallo, (liest von ihrer Karte ab) bekrüßt tie Zuschauer unt küntigt tann an, tass wir in tie Werpunk schalten... Äh, ich meine: Hallo, liepe Zuschauer, wir sind's, die Franzi unt ter Sascha, wir schalten jetzt in tie Werpunk...ach ja, vorher müsst ihr noch anrufen..."
Rufen Sie an! Wer soll das Dorf verlassen, blablabla... Werbung...
Ruth spricht im Studio Jochen Bendel an, der macht einen Witz über "Rottweiler Daniela", über den keiner lacht. Ruth: "Wir kommen jetzt zum Zicken-Match: Marion gegen Shire. Das gesamte Vermögen der beiden steht auf dem Spiel!"
Shire versus Marion
Auf dem Matchfield ist ein Boxring aufgebaut. Darin ist Ali zu sehen, dessen Beine in Spagat-Position an den Seilen in einer Ringecke festgebunden sind. Der Matchmaster erklärt die Regeln für das Match: Wer Ali fester in die Eier tritt und ihn dadurch lauter zum Schreien bringt, gewinnt das Geld des Gegners. Marion freut sich schon. Shire muss zuerst. Sie stellt sich vor Ali und tritt unbeherzt zu, dann schlägt sie die Hände vor dem Gesicht zusammen, als Ali schreit. Kurz darauf ist Marion dran. Sie hat ihr "Jetzt zeig ich's dir"-Lächeln aufgelegt. Marion nimmt Anlauf und tritt Ali voll Karacho in die Klöten, sodass der einen Schrei von sich gibt, bei dem 120 Dezibel gemessen werden, was der Lautstärke eines Düsenflugzeugs entspricht. Dann weint Ali und fleht wimmernd nach Franco. Marion freut sich, denn sie wird vom Matchmaster zum Sieger erklärt. Matchmaster: "Glückwunsch, Marion, du hast all das Geld von Shires Konto gewonnen, also einen Betrag von genau... ähm... NULL."
Ruth: "So, und wir gucken uns jetzt die Wochenzusammenfassung an... Uff, wie schön, dass ich den ganzen Mist hier bald nicht mehr machen muss. Und ihr im Studio haltet die Fresse! ...Äh, wir sind noch drauf?! Hihihi... ich meinte gerade zum Publikum im Studio, ich halte sie für ganz Kesse!"
Es folgt die Wochenzusammenfassung, dann die Werbung.
Wer fliegt raus?
*Gong* Ruth: "Und wir haben eine Entscheidung. Ui, heute wird's knapp (der Bildschirm zeigt ein Ergebnis von 99 zu 1 % an). Das ist ja wirklich spannend. Und wir lösen auf: Das Dorf verlassen muss... Ludger! Tja, die arme Marion. Ist nicht ihr Tag heute. Jetzt ist der Lui weg, aber er wird gleich bei uns sein. Denn wir verkünden jetzt das Ergebnis!"
Ruth verkündet das Ergebnis im Dorf, und Marion muss weinen. Sie will aber bleiben und nicht mit Lui gehen, da sie noch eine Rechnung mit Shire offen hat. Ludger verabschiedet sich von Marion und seinem Dream-Team, in die anderen Häuser geht er erst gar nicht. Auf dem Marktplatz wird der schlecht gelaunte Ludger von Sascha und Franzi empfangen, die immer noch gut aufgelegt sind, da sie sich so über ihre Moderation freuen. Sascha haut Ludger auf die Schulter: "Na, Alter, is des goil oder wos?"
Werbung...
Lui im Studio / Jackpot
Zurück aus der Werbung begrüßt Ruth den Ludger im Studio.
Ruth: "Und, wie fühlt es sich so an, von den Zuschauern rausgeworfen zu werden? Woran lag's?"
Ludger: "Ich sach mal, dat kann ich ganz einfach erklären, liebe Ruth: Ich bin eben immer am schuften, immer am malochen gewesen. Da haben die Leude einfach nich genuch von mir gesehen. Ich mein, ich bin 'ne geile Type, nä, is klar, oder? Ich sach, mich ka'man einfach nur mögen. Und wer dat nich tut, is selber Schuld un kann mich mal."
Ruth: "So so, du meinst also, dass es an der vielen Arbeit gelegen hat..."
Ludger: "Du, Ruth, ich sach, ich war innen Dorf drinne. Ich weiß dat besser als jeder annere. Ich sach, mir kann keiner wat vormachen, schon gar nich die jungen Kerls da drinne. Ich fühle, schmecke un atme BB. Ich bin BB. Big Brother. Big Ludger. Brother Lui. Siehste? Für mich ham Modern Talking sogar 'en Lied getextet. Ich hab als Einziger immer 100 Prozent gegeben!"
Jochen: "Aber, wenn ich mir die Frage erlauben darf: Wenn das stimmt, dass du immer 100 Prozent gegeben hast, warum hast du dann kein Kind mit der Marion zustande gebracht, so wie du es angekündigt hast?"
Ludger: "Watt is, Meister? Wat zu sagen? Quatschst mich hier dumm von'ner Seite an... Nich mit mir, mein Lieber. So. Fertich. Für mich is die Sache duach."
Ludger steht auf und geht.
Ruth: "Äh, ja, wir sind auch bald durch, und zwar mit meiner letzten Sendung – und das ist auch gut so. Äh, wo bleibt MEIN Blumenstrauß? Naja, erstmal wollen wir doch gucken, ob der Checkpot geknackt worden ist. Hallo? Ist schon jemand in der Leitung? Hallo? Ist da wer? Hier ist Big Brother! Ja, wer ist denn da?"
Vorsichtige Stimme am Telefon: "Öh, hier ist die Margot."
Ruth: "Hallo Margot, hihihi! Erstmal die leichte Frage. Du hast 10 Sekunden Zeit, die erste Antwort zählt. Äh, ja, hier ist die Frage: Was ist der Durchschnitts-IQ eines durchschnittlichen Big-Brother-Zuschauers?"
Margot (überlegt 10 Sekunden): "Was heißt denn IQ?"
Ruth: "Äh... Ich Quassele (nur Blödsinn)? Keine Ahnung! Oh, ich höre gerade aus der Regie, deine Aussage müssen wir als Antwort gelten lassen. Leider falsch, Margot, tut mir Leid. So, und wir schalten jetzt auf den Marktplatz, denn der neue Bewohner Yussuf zieht ein!"
Yussuf kommt...
Franzi und Sascha kriegen das Grinsen immer noch nicht aus dem Gesicht, Yussuf hingegen sieht aus, als wolle er töten.
Sascha haut ihm auf die Schulter: "Jo, is des goil, Alter! Is des goil, oder wos?"
Franzi: "Äh, herzlich willkommen im Torf, Yussuf. So, tu pist toch Palästinenser, oter? Tann muss ich jetzt erstmal kucken, op tu ne Pompe pei tir hast."
Franzi fängt an, Yussuf abzutasten, der kriegt Schaum vorm Mund.
Franzi fällt beim Abtasten etwas auf: "Oh, tu hast aper einen kleinen Pipimann. Aber keine Sorke, das macht nichts, hat mein Maak auch. Hihi!" Dann lässt sie Yussuf ins Haus.
Sascha: "(Zu Franzi) Darf ich? Danke! (Zu allen) So, des wor Big Brosser, die wo Entscheidung. Wor des goil! Yippieeh! Jodiodiodi, jodiodio!"
Während Sascha singt, sieht man, wie im Hintergrund Ali weggeschafft wird, der zappelt und schreit: "Eh, Big Brossa, ihr habt mich doch versprochen, isch darf widda rein, Alter, wenn isch misch zusammenhaun lasse! Eh, isch will niiiisch!" |