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Alt 14-12-2005, 05:01
gzuf
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Daumen runter Wie die Musikindustrie die Hobbymusikerszene umbringen will

Zitat:

Song sites face legal crackdown

The music industry is to extend its copyright war by taking legal action against websites offering unlicensed song scores and lyrics.

The Music Publishers' Association (MPA), which represents US sheet music companies, will launch its first campaign against such sites in 2006.

MPA president Lauren Keiser said he wanted site owners to be jailed.

He said unlicensed guitar tabs and song scores were widely available on the internet but were "completely illegal".

Mr Keiser said he did not just want to shut websites and impose fines, saying if authorities can "throw in some jail time I think we'll be a little more effective".

Bitter battles

The move comes after several years of bitter legal battles against unauthorised services allowing users to download recordings for free.

Publishing companies have taken action against websites in the past, but this will be the first co-ordinated legal campaign by the MPA.

The MPA would target "very big sites that people would think are legitimate and very, very popular", Mr Keiser said.

"The Xerox machine was the big usurper of our potential income," he said. "But now the internet is taking more of a bite out of sheet music and printed music sales so we're taking a more proactive stance."

David Israelite, president of the National Music Publishers' Association, added his concerns.

"Unauthorised use of lyrics and tablature deprives the songwriter of the ability to make a living, and is no different than stealing," he said.

"Music publishers and songwriters will consider all tools under the law to stop this illegal behaviour."

Sandro del Greco, who runs Tabhall.co.uk, said the issue was not serious enough to warrant jail time and sites like his were not necessarily depriving publishers of income.

Learn

"I play the drums mainly but I play the guitar as well. I run the website and I still buy the [tab] books," he said.

"The tabs online aren't deadly accurate so if someone really wants to know it they'll buy the book.

"But most of the bands I listen to don't have tab books to buy so if you get them online, that's the only way you can really learn it unless you work it out yourself."

The campaign comes after lyric-finding software PearLyrics was forced off the internet by a leading music publishing company, Warner Chappell.

'No alternative'

PearLyrics worked with Apple's iTunes, searching the internet to find lyrics for songs in a user's collection.

"I just don't see why PearLyrics should infringe the copyright of Warner Chappell because all I'm doing is searching publicly-available websites," PearLyrics developer Walter Ritter said.

"It would be different if they had an alternative service that also provided lyrics online and also integrated [with iTunes] like PearLyrics did. But they don't offer anything like that at all."

A Warner Chappell statement said the company wanted to ensure songwriters were "fairly compensated for their works and that legitimate sites with accurate lyrics are not undermined by unlicensed sites".

"We have requested that PearWorks provide us with information regarding the sources of their lyrics, and have further asked that they discontinue the service if these sources are operating without a licence."
Quelle

Wie scheiße ist das denn?
Zur Not kann ich auf die Lyrics verzichten - aber wieso wollen die TAB-Seiten schließen lassen? Dort arbeiten Fans Songs aus - natürlich nicht hundertprozentig korrekt.

Nun soll man - wenn man auch nur einen Song "wissen" möchte, direkt ein ganzes Songbook kaufen! Nee.. sorry.. es wird immer mehr zur Farce.

Die Musikindustrie tötet damit langsam aber sicher die Hobbymusikerszene.
 
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Alt 14-12-2005, 06:31
hans
all autotuned suckfest!
 
Registriert seit: 02-2003
das geht nahe an westliche werte und das eigentliche interesse der menschlichen kultur.
sollen wir eine teilnehmende kultur sein, oder eine rein konsumierende, der nur das zusteht, was jemand die gnade hat anzubieten, und das noch teuer?
ich finde es einen wertvollen teil der menschlichen entwicklung, der eine beobachtet die fussballer im fernsehen und macht ihre bewegungen nach, bis er in einen club kommt und es professionell lernen kann, sonst spielt er halt am wochenende in der hobbymannschaft.
der andere hört sich songs an und sucht sich die chords auf der gitarre zusammen, und schreibt für die freunde auf, was er heraus gefunden hat. er vergleicht sogar mit dem, was einer ins internet gestellt hat und versuchts besser zu machen. eines tages kann er vielleicht ein bekannter musiker werden.
manche schreiben lyrics raus, um darüber zu diskutieren, oder eben den song zu singen. soll das alles der gnädigen erlaubnis der verwertungsindustrie unterliegen, kultur an der kette?! es geht ja auch darum, dass man viele songs einfach nicht (mehr) bekommen kann, weil sie nicht im aktuellen produktpaket sind, aber das label die rechte irgendwann mal gekauft hat.

Geändert von hans (14-12-2005 um 06:33 Uhr).
hans ist offline  
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Alt 14-12-2005, 09:28
nettman42
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Sicherheitshalber sollte die Musikindustrie die Lyrics nicht mehr in gesungener Form herausbringen, sonst könnte jemand sie eventuell auch ohne Internet verstehen oder gar auswendig lernen.

Auch die Musik sollte vorsichtshalber nicht mehr hörbar sein; es gibt einfach zu viele Hobbymusiker, die sie nachspielen könnten (unlizensiert und vielleicht auch noch falsch!)

Also ab mit den CDs in den Panzerschrank. Verkauft werden nur noch Klingeltöne, das ist sowieso einträglicher.

nettman42 ist offline  
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Alt 14-12-2005, 14:40
Jean Luc
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Zitat:
Zitat von nettman42 Beitrag anzeigen
Auch die Musik sollte vorsichtshalber nicht mehr hörbar sein; es gibt einfach zu viele Hobbymusiker, die sie nachspielen könnten (unlizensiert und vielleicht auch noch falsch!)
Genau. Schaffen wir am besten auch gleich die Musiker ab. Ich bin sicher die Musikindustrie hat schon für jede Richtung einen passenden Klon parat.

 
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Alt 14-12-2005, 15:08
trashman
Gedankenmüll-Entsorger
 
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Registriert seit: 01-2005
Ort: Müllfeld
Schon etwas älter, aber immer noch passend:
Zitat:
Die Zukunft der Musikindustrie


2002
Als beste Künstler werden Madonna, Herbert Grönemeyer, Tom Jones, Cher und Santana ausgezeichnet. Zu den Top-Hits gehören Westlife mit "Uptown Girl", die No Angels mit "All Cried Out", Kelly Osbourne mit "Papa Don't Preach", Madonna mit "American Pie". Die Musikindustrie erfährt zum ersten Mal nach einer langen Boomzeit einen Umsatzrückgang. Als Hauptursachen macht sie das in Mode gekommene Kopieren von CDs und das Tauschen von Musikdateien im Internet verantwortlich. Um den Kids klar zu machen, dass das Kopieren von Musik letztendlich die Künstler schädigt, startet die Industrie die Kampagne "Copy Kills Music".

2003
Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Nena, Kim Wilde, Ozzy Osbourne und Metallica als beste Künstler aus. Das Album Nr. 1 ist Nena mit Remixen ihrer größten Hits. In den Hitparaden finden sich neben Alexander, Juliette und Daniel K. auch Jeanette Biedermann mit "Rock My Life", das stark nach Roxette klingt. Weiterhin gehören Lichtenfels mit "Sounds Like A Melody", Outlandish mit "Aicha", Kraftwerk mit "Tour de France 2003", KCPK mit "We Will Rock You", Murphy Brown mit "Axel F 2003" und Culture Beat mit "Mr. Vain Recall" zu den Tophits. Die meisten CDs haben Kopierschutz. Seit August ist das Kopieren kopiergeschützter CDs verboten, ebenso das Herunterladen von Musik aus dem Internet. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 15% zurück, besonders betroffen Hit-Kompilationen mit 47%.

2004
Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Marius Müller-Westernhagen, DJ Bobo, Marianne Faithfull und Pur aus. In den Charts stehen das Hollywood Dance Project mit "Relax Reloaded", Kajagoogoo mit "Too Shy 2004", Nena mit "Haus der 2004 Sonnen" und Nico W. aus "GZSZ" mit "Ich vermiss dich wie die Hölle" lange Zeit ganz oben.

Mit Hilfe einer automatisierten Sauger-Suche kann die Musikindustrie alle Nutzer von Tauschbörsen ausfindig machen. Fünf Millionen Haushalte in Deutschland erhalten daraufhin Post des Münchener Anwalts G., der ultimativ die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung einfordert und die Erstattung von Auslagen über 583,74 Euro.

Die Tauschbörsen brechen zusammen. Die Hälfte aller T-DSL-Anschlüsse wird gekündigt. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 10% zurück.

2005
Es werden Herbert Grönemeyer, Tom Jones, die Supremes, Suzi Quatro und Elvis Presley als Künstler des Jahres ausgezeichnet, dazu Status Quo mit dem Innovationspreis des Musiker-Managements. Die Charts führen an Peter Maffay mit "So bist Du 2005", Roberto Blanco mit "Ein bisschen Spaß muss wieder mal sein" und Zarah Leander mit "Ich weiß, auch 2005 wird ein Wunder gescheh'n".

Der Umsatz der Musikindustrie schrumpft erneut um 50%.

Die Trend-Scouts entdecken, dass unter den Jugendlichen 60er-, 70er-, 80er- und 90er-Revivals in sind. Sie treffen sich zu Flower Power-, Disco-, New Wave- und Rave-Parties und hören die CDs ihrer Eltern. Original-CDs und LPs der vergangenen vier Jahrzehnte werden verstärkt bei eBay gehandelt. Es wird vermutet, dass die Kids die CDs erwerben, kopieren und dann weiterverkaufen. Das ist legal, da die alten CDs keinen Kopierschutz haben und nur Originale angeboten werden.

2006
Die Musikindustrie bringt ein neues Tonträgerformat heraus: Die "Smart CD". Sie benötigt spezielle Abspielgeräte mit Internet-Anschluss. Die Smart-CDs lassen sich nur abspielen, nachdem vorher eine Lizenz über das Internet gekauft wurde. Lizenzen gibt es nur noch temporär; es ist nicht mehr möglich, ein Musikstück "für immer" zu erwerben. Dafür werden die "Smart-CD"-Spieler im Bundle mit einem Musik-Abo für einen Euro angeboten.

Als erfolgreichste Künstler werden Herbert Grönemeyer, die Scorpions, Mark Oh, Oli P. und Peter Kraus ausgezeichnet. Die Charts werden beherrscht durch Songs wie "Flugzeuge im Bauch Ultimate Edition" mit Herbert Grönemeyer, Oli P. und Xavier Naidoo, "You Keep Me Hanging On" mit den Supremes, Kim Wilde und Sinema sowie "Anyplace, Anywhere, Whatever" von Nena, Kim Wilde und Jan Delay.

Aus Anlass der Fußball-WM wird mit großem Marketing-Aufwand eine neue Latino-Salsa-Welle propagiert, mit Carlos Santana und Richie Valens ("La Bamba World Cup 2006 Mousse T. Remix") als Galionsfiguren.

Obwohl Brasilien zum sechsten Mal Weltmeister wird, hat die Welle nur mäßigen Erfolg.

Der Absatz der Musikindustrie sinkt weiter.

2007
Mit Hinweis auf die vielen bedrohten Arbeitsplätze setzt die Musik-Lobby ein Gesetz durch, nach dem der Rückruf einmal erteilter Lizenzen möglich ist. Prompt widerruft die Industrie alle bisher erteilten Lizenzen auf nicht kopiergeschützte Tonträger. Damit werden alle älteren CDs und alle LPs illegal, ebenso Plattenspieler und CD-Spieler, die nicht dem "Smart CD"-Standard entsprechen. Im Austausch für ihre Original-CDs bietet die Industrie CD-Besitzern eine Einjahreslizenz für die auf der CD vorhandenen Musik an.

Nach einer erneuten Abmahnwelle der Kanzlei G. aus München bricht der Tonträgerhandel über eBay zusammen.

Auf die Veröffentlichung von Charts und die Auszeichnung von Künstlern wird verzichtet. Zunächst einmal müssen die Lagerbestände an CDs abverkauft werden.

2008
Musik wird in Deutschland nur noch im Radio oder bei Konzerten gehört. Das Radio verliert aber an Popularität, seit die Industrie die Sender zwingt, nur noch neueste Produktionen zu spielen und über diese drüberzusprechen, damit das Aufnehmen mit Tapedecks verhindert wird. Konzerte sind fast unbezahlbar geworden, da das gesamte Management von den Eintrittspreisen mitbezahlt werden muss.

Dagegen häufen sich die so genannten "Open Jams", spontane Zusammenschlüsse von Hobby-Musikern, die auf öffentlichen Plätzen mit Gitarre, kleinem Schlagzeug, Keyboard, Saxophon etc. Musik spielen und von begeisterten Zuhörern gefeiert werden.

2009
Die Musiklobby setzt beim Gesetzgeber das Verbot öffentlicher und privater Performances urheberrechtlich geschützen Materials durch. Musikinstrumente werden mit einer Urheber-Abgabe belegt, da man ja eine Gitarre etwa zum Raub-Abspielen von Stones-Songs missbrauchen kann. "Making Music Is Killing Music", lautet die begleitende Kampagne, die den Leuten Unrechtsbewusstsein beibringen soll.

2010
Um Arbeitsplätze bei Musikern zu schützen, wird Musikunterricht rationiert: Es dürfen nur noch so viele Nachwuchsmusiker ausgebildet werden, wie der Markt braucht. Da dieser schneller schrumpft als die Musiker wegsterben, bedeutet das faktisch ein Verbot des Musikunterrichts. Hunderte Musikschulen werden geschlossen.

2011
Sarah Connor versucht mit "Terminate Me" einen neuen, nicht gecoverten Song herauszubringen, wird aber dafür von den Anwälten der Musikrechte-Inhaber verklagt, die es nicht erlauben, dass neue Urheber am kleiner werdenden Kuchen mitverdienen wollen. "Composing Music Is Killing Music" heißt das Schlagwort der Inhaber alter Rechte. Sarah Connor gewinnt den Rechtsstreit, wird aber kurz darauf unter mysteriösen Umständen ermordet aufgefunden. Von nun an traut sich niemand mehr, neue Songs zu schreiben.

2012
Die Eltern des 6-jährigen Wolfgang Amadeus Moherb, des "Jugend-musiziert"-Siegers, werden zu 150.000 Euro Schadensersatz an die Musikindustrie verurteilt, weil sich herausgestellt hat, dass ihr Kind erst seit eineinhalb Jahren musiziert, also nach dem Inkrafttreten der Unterrichts-Rationierung. Seine Lehrerin, die Violinistin Anne-Sophie Mutter, entzieht sich einer Gefängnisstrafe durch Flucht in den Irak, dem einzigen Land, das nicht unter Kontrolle der westlichen Wertegemeinschaft und damit der Musikindustrie steht.

2020
Nahezu jede tonliche Äußerung, darunter Motorgeräusche, Trittschall, Türschließgeräusche und gesprochenes Wort, sind unter urheberrechtlichen Schutz gefallen. Eine Tür zumachen darf quasi nur noch, wer nachweisen kann, dass der dabei erzeugte Schall nicht dem von Porsche patentierten ähnelt. Die einzigen lizenzfreien Worte sind "der", "die", "das", "und" sowie "hallo". Die Gespräche von Menschen, die sich das "Deutsche Sprache-Abo" nicht leisten können, sind daher fast unverständlich geworden. Überhaupt ist es sehr still geworden, da fast jede Schallerzeugung das Risiko einer Abmahnung durch den Münchner Justizkonzern G. und Söhne in sich birgt.

Die Anwälte der "Ton und Schall Industrie-Gemeinschaft" machen Jagd auf Park- und Waldbesitzer, die in ihren Anwesen das illegale Singen von Vögeln dulden.

2050
Europa und die USA sind in einem Handstreich vom Irak eingenommen worden. Die Iraker brauchten nur einen einzigen Muezzin, um die halbe Streitmacht der Westmächte auszuschalten, die sich, an Schall nicht mehr gewöhnt, mit zugehaltenen Ohren am Boden wälzte. Die andere Hälfte und die zivile Bevölkerung wurden dadurch gewonnen, dass man ihnen Kinderlieder vorsang. Die Menschen fingen an zu weinen und den Invasoren auf Knien zu danken, für diese neue und wunderbare Gabe, die sie so lange vermisst hatten. Seither ist der Islam die größte Weltreligion und das Reich Allahs unter der weisen Herrschaft des Kalifen von Washington schwingt sich auf zu neuer Blüte.
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trashman ist offline  
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Alt 14-12-2005, 15:20
Nea
 
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Herrlicher Artikel, trashman!
Nea ist offline  
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Alt 14-12-2005, 15:23
Elaine
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der war doch von gorres, oder?
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Alt 14-12-2005, 15:24
trashman
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Zitat:
Zitat von Nichdimama Beitrag anzeigen
der war doch von gorres, oder?
Keine Ahnung. Bin vor längerer Zeit in einem anderen Forum darüber gestolpert.
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Alt 14-12-2005, 17:27
gzuf
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Zitat:
"..da man ja eine Gitarre etwa zum Raub-Abspielen von Stones-Songs missbrauchen kann."


Tja.. die Musikindustrie begeht mit diesen ganzen Entscheidungen Selbstmord. Guitar Tabs haben mich eigentlich erst im Endeffekt dazu gebracht, Gitarre zu lernen und vor allem auch dranzubleiben.
 
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Alt 14-12-2005, 18:21
nettman42
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Die Frage ist, inwieweit die Guitartabs und Akkorde im Internet überhaupt das Urheberrecht verletzten. Die meisten sind nämlich nicht von den Autoren der betreffenden Songs verfasst, sondern privat rausgehört (was man daran erkennt, dass viele nicht genau stimmen). Sie stellen somit eine kreative Leistung des Raushörers dar, nicht des Autors, der selbst meist gar keine Tabs erstellt hat.

Wenn ein Musiklehrer seinen Schülern beibringt, wie man ein urheberrechtlich geschütztes Lied spielt, ist das schließlich auch nicht verboten, obwohl er sogar Geld damit verdient.
nettman42 ist offline  
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Alt 14-12-2005, 18:23
Simon
Are You Getting Hard?
 
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Schon etwas älter, aber immer noch passend:
Der ist klasse
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Alt 15-12-2005, 00:40
hans
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Zitat:
Zitat von nettman42 Beitrag anzeigen
Wenn ein Musiklehrer seinen Schülern beibringt, wie man ein urheberrechtlich geschütztes Lied spielt, ist das schließlich auch nicht verboten, obwohl er sogar Geld damit verdient.
komm mir da nicht auf ideen..
hans ist offline  
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Alt 15-12-2005, 04:05
gzuf
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mxtabs.net ist bereits down.

Grund: "for cutting down album sales"

Und Guitartabs Universe nimmt keine neuen Tabs mehr an.
 
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Alt 15-12-2005, 10:15
Daggett
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Zitat:
Zitat von gzuf Beitrag anzeigen
mxtabs.net ist bereits down.
Kranker Scheiß

911tabs.com funktioniert noch. Aber wer weiß wie lange.
__________________
+++ stay tuned for more funny posts +++
Daggett ist offline  
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Alt 15-12-2005, 10:18
Daggett
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Zitat:
Zitat von nettman42 Beitrag anzeigen
Die Frage ist, inwieweit die Guitartabs und Akkorde im Internet überhaupt das Urheberrecht verletzten. Die meisten sind nämlich nicht von den Autoren der betreffenden Songs verfasst, sondern privat rausgehört (was man daran erkennt, dass viele nicht genau stimmen). Sie stellen somit eine kreative Leistung des Raushörers dar, nicht des Autors, der selbst meist gar keine Tabs erstellt hat.

Wenn ein Musiklehrer seinen Schülern beibringt, wie man ein urheberrechtlich geschütztes Lied spielt, ist das schließlich auch nicht verboten, obwohl er sogar Geld damit verdient.
Raus- oder Raubhörer?
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