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Alt 20-06-2004, 17:34
Stiwi
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Wir schreiben einen Trivial-Roman

Herzlich Willkommen im Julia, Cora, Woodiwiss und wie sie alle heißen Gedenk-Thread.

Inspiriert durch diesen Thread hab ich mir gedacht, wir könnten zusammen einen Trivial-Roman schreiben.

Das Thema ist - wie sollte es anders sein - SEX. Und das möglichst auf 244 Seiten haarklein umschrieben. Bitte nicht zu schnell zum Thema kommen, wir wollen vorher noch die Farbe von Nachbars fünfundzwanzig Jahre altem Rosenbusch beschreiben, wie viele Blüten er hat und in welcher Farbe jede einzelne erblüht Das ist enorm wichtig, denn eine unserer Hauptfiguren Veronique schaut jeden Morgen aus Ihrem Fenster und wird Ihn so lange betrachten, bis Jean-Jaque, der (geile) Gärtner aufkreuzt, um ihn liebevoll zu pflegen. Dazwischen kann gerne auf die Farbe des Himmels, die Konsistenz des Honigs - auf wessen Butterbrot auch immer - ausführlichst beschrieben werden. Man kann auch unwichtige Nebenfiguren nebenher Sex haben lassen, aber bitte nie so tollen wie unsere Hauptfiguren. Die dürfen zwischendurch natürlich auch mal poppen, aber danach bitte direkt wieder im Streit auseinander gehen

Ich muss anfangen, hat Zikade gesagt

Also. Ich widme den Anfang der lieben Kardinälin, die hier immer so selbstlos für Zucht, Anstand und Ordnung sorgt

Veronique schlug zögernd die azurblauen Augen auf. War das ein Sonnenstrahl, der sie an der zierlichen, sommersprossigen Nase kitzelte? Sie dreht den Kopf zur Seite und gähnte herzhaft, dann schlug sie die Daunendecke zurück und stellte ihre kleinen Füße auf den eiskalten Fußboden.
Schnell schlüpfte Sie in Ihre Schuhe und spritze sich Wasser ins Gesicht, welches Ihre Magd in einer Schüssel bereits vor Sonnenaufgang in ihr Zimmer getragen hatte. Sie zog an dem Band, dass neben ihrem mannshohen, goldenem Spiegel hing und ein Glöckchen läutete nach ihrer kleinen, rundlichen Magd, die ihr beim frisieren helfen sollte.
Während sie vor ihrem Frisiertisch auf die Magd wartete, betrachtete sie ihr Antlitz ihm Spiegel. Was sie sah, konnte sie zufrieden stimmen: Haare von der Farbe reifen Weizens, eine kleine Nase, mit einigen vorwitzigen Sommersprossen, einen vollen Mund, dem die Männer reihenweise verfielen....

Hier mal eine Übersicht, der zur Zeit aktiven Personen:
Veronique - Hauptfigur und Königstochter (immer erregt)
Arogarn - ihr Bruder (poppt schon mal mit Justine)
Stiwi - kleine, dicke, grüne, Branntwein-abhängige Magd ( )
Justine - Notgeiles Stubenmädchen
Callas - die dicke Köchin
Daggett - poppender Klosterbruder
Bruder Yoonah - kleiner, dicker Mönch - erster Ehemann der Vroni

Der geile Gärtner Jean-Jaque kam noch nicht zum Zuge.

Geändert von Stiwi (23-06-2004 um 12:45 Uhr).
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Alt 20-06-2004, 19:07
Zikade
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... und große, mandelförmige, azurblaue Augen mit langen, dichten und glänzenden Wimpern, die sie von ihrem verehrten Vater, dem gutmütigen, aber gestrengen Schlossherrn, geerbt hatte. Dabei war sie keineswegs eitel; sie nahm ihre außergewöhnliche Schönheit hin, ohne sich Gedanken darum zu machen. Jeder schätzte sie, da sie natürlich, zu jedermann freundlich, gerecht und treu war. Niemals kam ihr ein lautes Wort über die vollen, glänzenden Lippen, und die zahlreiche Dienerschaft liebte und verehrte sie zutiefst.
Nur eines fehlte zum bedingungslosen Glück: der Mann an ihrer Seite. Oft träumte sie, dass er ihr in jenem üppigen Rosenbusch erschien, den sie vom Fenster ihrer bescheidenen Kate aus sehen konnte. Dann blickte sie vom goldenen Spiegel auf und hinaus, zum Grundstück des bösen Nachbarn, jenes schmerzenden Stachels in ihrem friedfertigen Leben, und sie fragte sich, welcher Art das unbestechliche Schicksal war, das ihr der prächtige Rosenbusch verkündete. Doch heute war es anders, denn sie erblickte hinter dem Busch eine ganz in Schwarz gehüllte fremdartige, bedrohlich wirkende Gestalt.
"Wer mag das sein?", fragte sie Stiwi, ihre kleine, rundliche Magd.




edit: noch ein paar Adjektive eingefügt

Geändert von Zikade (20-06-2004 um 20:01 Uhr).
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Alt 20-06-2004, 19:11
Stiwi
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Oi. Wieso heißt die kleine dicke Magd Stiwi Das prangere ich an

Trotzdem gut.
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Alt 20-06-2004, 19:19
Zikade
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Zitat:
Zitat von Stiwi
Oi. Wieso heißt die kleine dicke Magd Stiwi
Das wird in Kapitel 27 erklärt

Paar Fragen hätt ich noch:

1. Dürfen wir hier schreddern?
2. Glaubst du, außer uns macht noch jemand bei dem Scheiß mit?
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Alt 20-06-2004, 19:32
Katherine
 
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Wenn Stiwi mich in eine irgendwie romatische Stimmung versetzen will, dann muss sie den Avatar ändern!!!!
__________________

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Alt 20-06-2004, 19:45
Stiwi
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zu 1.) ich würd sagen, schreddern erlaubt Wenn die Geschichte fortgesetzt wird, machen wir das mit kursivem Text kenntlich. Wobei wir überlegen sollten, ob nicht nur die Personen schreddern dürfen, die die Geschichte fortsetzen

zu 2.) Nö. Aber egal. Ich schreib jetzt mal die Fortsetzung.

Zu Katherine: Beantwortest du dann all die Mecker-Posts und PNs, die ich bekomme? Hab schon mal versucht, mein Ava zu ändern
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Alt 20-06-2004, 20:02
Zikade
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Der Ava bleibt

Du könntest aber ruhig mal die vergammelte Mütze abnehmen.
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Alt 20-06-2004, 20:10
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Erschrocken blickte Veronique zum Fenster.
"Er sieht nicht nett aus" stellte sie fest und verzog ihren Schmollmund.
"Lass uns heraus gehen und sehen, was er hier will".
Die Magd nickte und huschte hinter Veronique her, die bereits zur Tür hinaus war.
Die langen Haare wehten ihr wie ein Mantel um die Schultern und das Nachthemd war sicher keine angemessene Kleidung einen Fremden zu begrüßen. Doch Veronique fegte die Einwände der Magd mit einem Handstreich aus der Welt. Sie zog das fliederfarbene Wolltuch enger um ihre Schultern und eilte weiter durch die dunklen, feuchten Gänge der Burg.

Das spärliche Licht der Fackeln reichte grade aus, um auf den hohen, glitschigen Turmstufen nicht zu stolpern. Spinnweben kreuzten ihren Weg und sie nahm sich vor, den Dienstboten Anweisungen zu geben, die Burg mal wieder gründlich zu putzen. Es war April und ein Frühjahresputz war längst fällig. Gleich nach dem Morgenmahl würde sie entsprechende Order geben.

Endlich unten angekommen trat sie hinaus ins helle Tageslicht eines der ersten Sonnentage des Jahres. Sie blinzelte und wartete, bis sich ihre Augen an die gleißende Licht der Sonne gewöhnt hatten. Darauf hin ging sie forschen Schrittes auf direktem Wege in Richtung Rosengarten, um den Fremden zur Rede zu stellen...

Geändert von Stiwi (20-06-2004 um 20:12 Uhr).
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Alt 20-06-2004, 20:13
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Zitat:
Zitat von Zikade
Der Ava bleibt

Du könntest aber ruhig mal die vergammelte Mütze abnehmen.
Hab schon ein neues Ava, man sieht es nur noch nicht
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Alt 20-06-2004, 20:28
Zikade
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Doch als sie seine traurigen, schönen Augen erblickte, stockte sie. War er es wirklich? Der hoffnungsvolle Erbe des mächtigen Königreiches? Ihr verschollener Bruder, den eine böse Prophezeiung auf eine jahrelange Wanderschaft geschickt hatte? Jene Prophezeiung, welche besagte, dass er die Liebe ihres Lebens in einem drei Tage währenden gefährlichen Turnier bekämpfen würde, bis einer von beiden mit seinem tiefroten Blut den harten Boden tränkte? Oh, wie unerbittlich war das grausige Schicksal! Sie liebte ihren Bruder doch, und jenen, den er töten sollte, kannte sie noch gar nicht. Was war schlimmer? Den Bruder zu verlieren oder allein und vergessen zu altern?
"Arogarn, du bist es!", rief sie unter heißen Tränen. Er schob die schmutzigen Hände aus dem zerschlissenen Umhang und reichte ihr ein mit goldleuchtendem Honig bestrichenes, steinhartes Brot.
"Dieses Brot gabst du mir damals zum Abschied", sagte er heiser. "Ich solle es wiederbringen, so trugst du mir auf. Nun, hier ist es. Unversehrt."
Die heftigen Gefühle wollten sie schier überwältigen. Verwirrt und ergriffen zugleich nahm sie die Brotscheibe und presste sie an ihre zarte Wange. Hinter sich hörte sie die kleine, rundliche Magd schluchzen.
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Alt 20-06-2004, 20:52
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Oh chaaf Es ist noch nicht Jean-Jaque Oder mal der etwas andere Trivial-Roman mit Inzucht? Nein, sowas machen wir nicht.

Ich schreib morgen weiter
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Alt 20-06-2004, 22:12
Justine
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Arogarn sank vor ihr in die Knie.
"Oh Schwesterlein, oh Schwesterlein", rief er, "wie gerne will ich bei dir sein!"
Er spricht schon in Versen, dachte Veronieke, er muss krank sein.
"Richte ihm ein Bad, es Bett und ein deftiges Frühstück", befahl sie der sprachlosen Stiwi, "oder nein, umgekehrt..."
Sie stockte, zu sehr hatte sie die Verwirrung übermannt. War das wirklich ihr Bruder?? Er kam ihr so anders vor...
In jähem Erröten zog sie das flauschige, fliederfarbene Tuch enger um ihren knospenden Busen. Doch der Fremde hatte kein Auge dafür. Er war in eine gnädige Ohnmacht gesunken.
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Alt 21-06-2004, 09:04
Stiwi
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Veronique wies die kleine Magd an, schnellstens Riechsalz aus ihrer Kammer zu holen. Sie selbst kniete neben Arogarn nieder und bettete sein schmutziges Haupt auf ihren Schoß.
Die Gelegenheit war günstig und so studierte sie ausgiebeig seine edlen Züge. Hohe Wangenknochen unter einer dicken Schmutzkruste, eine scharfe, schmale Nase, schön geschwungene Lippen und lange Wimpern umrahmten seine schönen, eben noch so traurig blickenden Augen. Sie fragte sich, was ihr an ihm so fremd vorkam und dann entdeckte sie es: eine Narbe verlief quer über seine Wange. Sie wischte den Schmutz vorsichtig beiseite und fragte sich, wer ihm das wohl angetan hatte.

Es war lange her, seit sie ihn das letzte Mal gesehen hatte, es musste ungefähr acht Sommer zurückliegen. Kurz entschlossen hatte er damals seinem Erbe den Rücken gekehrt, um seine geliebte Schwester und sich selbst vor der grausamen Prophezeiung zu bewahren und das Schicksal abzuwenden.
Warum war er nun wieder zurück gekommen? Wie war es ihm in all der Zeit ergangen und wo war er gewesen?

Sie blickte erneut auf das schmutzige Gesicht in ihrem Schoß, als ihre kleine Magd, vollkommen ausser Atem, mit dem Riechsalz angelaufen kam.
Als er endlich die dunklen Augen aufschlug, war er zu schwach um wieder aufzustehen, daher ließ sie ihn von zwei Wachen, die in der Nähe standen, in die inzwischen sicherlich hergerichtete Kammer tragen.
Veronique lagen so viele Fragen auf den Lippen, doch sie hielt sich zurück. Sie ließ ihrem Bruder frische Sachen zukommen und eilte ins Schloss, um ihren Vater, den König zu verständigen....
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Alt 21-06-2004, 13:09
Justine
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Vorher warf sie aber noch einen verstohlenen Blick durch die Zimmertür, weil er gerade ausgekleidet wurde. Hätte sie 800 Jahre später gelebt, wäre ihr ein "wow" beim Anblick seines schlanken, doch blassen Körpers entfahren. Die Bauchpartie war gut durchgearbeitet, die kräftige Brust mit goldenem Flaum bedeckt, weiter unten - sie zwang sich fortzuschauen und eilte nun wirklich zum Vater.
Bei sich dachte sie: wenn dies hier eine erfundene Geschichte wäre, könnten die Autoren nun reinschreiben, dass wir gar keine Geschwister sind und die Liebe, die ich in mir aufkeimen fühle, keine verbotene...
Aber das waren Wunschträume. Ihre Haut färbte sich abwechselnd rosig und weiß, als sie endlich vor dem Alten stand.

Geändert von Justine (21-06-2004 um 22:51 Uhr).
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Alt 21-06-2004, 18:48
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Wieso hast du ihm keine Haare auf der Brust gegeben Die haben sich früher noch nicht rasiert und jetzt haben wir einen Milchbubi
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