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Alt 19-05-2017, 14:12
Voltaire
bayrischer Dichter
 
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Zitat von Nea Beitrag anzeigen
Eigentlich müsste jeder, selbst er, soviel Grips haben, um sich ausrechnen können, dass man einem, der permanent und überpräsent die Klappe aufreißt und einen auf dicke Hose macht, genauer auf die Finger schaut als einem, der eher leise und diplomatisch regiert. Ich glaube, er weiß es auch. Das ganze Mimimi dient doch hauptsächlich dazu, Emotionen bei seinen Lemmingen hervorzurufen.
Laut der Dokumentation, die schon vor der Wahl über ihn gezeigt wurde, ist es nicht so.
Er ist ein geistig eher minderbemitteltes Irrlicht, das es geschafft hat, das ererbte Vermögen noch nicht völlig zu vernichten. Und selbst das ist nicht gewiss.
Und er ist gewohnt damit durchzukommen, dass er so heftig um sich schießt, dass seine Umgebung kontinuierlich in der Defensive ist.

Das heißt im Umkehrschluss, wenn er plötzlich wütend rumbrüllt, dass ein fürchterlicher Bandit die Torte aus dem Kühlschrank geklaut hat, ist klar, dass er sie gerade gegessen hat.
Voltaire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 14:35
jagutichsachma
... mahlzeit!
 
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Zitat von Dr. Mauso Beitrag anzeigen
Eine militärische Aktion durch Trump wird wahrscheinlicher desto krisenhafter die Verhältnisse für ihn werden.

Nordkorea?

das glaube ich eher nicht. der kreis seiner unterstützer ist ja mittlerweile eingedampft auf den harten kern der trumpisten, die ihn ja u.a. deshalb gewählt haben, weil er ihnen in aussicht gestellt hat, der "regime-change"-politik ein ende zu machen. "america first" steht ja auch für eine abkehr von militäreinsätzen im ausland.
jagutichsachma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 14:47
Jelka
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Interessant. Trump leugnet zwar, Comey gebeten zu haben, die Ermittlungen einzustellen, gleichzeitig bezeichnet er es aber als furchtbaren Fehler, dass es nun Sonderermittlungen gibt und das Ganze weitergeht. Darauf reitet er so herum, dass ich kaum umhin komme, bereits das als erneute "Bitte" zu verstehen, diese Ermittlungen einzustellen.

*********

zur Auslandsreise

Das mit dem Essen dürfte schwierig werden. Wenn kein Steak "well done" mit viel Soße und Extra-Eiskugel gibt, verhungert er vermutlich.


Zitat:
Dass Trump im absolutistisch regierten Saudi-Arabien Themen wie Demokratie und Menschenrechte anspricht, ist unwahrscheinlich. Riads Rolle für die regionale Stabilität ist ihm wichtiger.
Ich glaube, ihm ist sowieso so einiges wichtiger als Demokratie und Menschenrechte. Wieso sollte er sowas ansprechen? Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mir ausgerechnet Trump als Botschafter für die Demokratie wünsche. Vermutlich haben die Menschen in Riad dann den Eindruck, Demokratie ist immer das, was Trump festlegt und sagt. In erster Linie braucht man also einen Trump für Demokratie und dann ist es zwar alles etwas schwierig umzusetzen und man muss schauen, wie man die Presse in den Griff bekommt, aber im Großen und Ganzen regelt der Trump das mit der Demokratie dann schon. Kann nur noch kurz dauern, dann laufen die Dinge so, wie Trump sie anordnet.

Da würde ich mich als Saudi schon fragen, warum es unbedingt ein Trump sein muss und der König vor Ort nicht als demokratisch zählt.




Vor allen Dingen frage ich mich, wie der neue "Friedensstifter" es schaffen will, irgendwo Frieden zu bringen. Er selbst hat keine friedliche Ausstrahlung und ein Blick nach Amerika wirkt nun auch alles andere als friedvoll. Im Gegenteil, nicht mal im Weißen Haus ist ein friedlicher Umgang miteinander möglich.
Vielleicht stellt er sich einfach mal so in die Gegend und neben ihm wirken die Juden und Palästinenser dann ganz friedlich und schon ist das Ziel erreicht.
Jelka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 15:05
Giftnudel
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Zitat:
Zitat von Nea Beitrag anzeigen
Eigentlich müsste jeder, selbst er, soviel Grips haben, um sich ausrechnen können, dass man einem, der permanent und überpräsent die Klappe aufreißt und einen auf dicke Hose macht, genauer auf die Finger schaut als einem, der eher leise und diplomatisch regiert. Ich glaube, er weiß es auch. Das ganze Mimimi dient doch hauptsächlich dazu, Emotionen bei seinen Lemmingen hervorzurufen.
Was kein Anzeichen für Integrität ist. Warum sollte Trump leise werden? Er war es als Unternehmer nie und ist damit durchgekommen. Sein ganzer Wahlkampf bestand aus große Klappe aufreissen und er ist damit Präsident geworden. Aus seiner Sicht lief es doch prima...also bis jetzt.

Wenn man die von Voltaire angeführten Dokumentationen über ihn gesehen hat, erkennt man, dass sein Verhalten als Unternehmer 1:1 dem gleicht, das er jetzt als Präsident zeigt. Kleinmachen durch Gebrüll und Verleumdungskampagnen. In seinem Alter ist es zudem nicht ganz einfach, Altgewohntes aufzugeben und sich umzustellen.

Geändert von Giftnudel (19-05-2017 um 15:10 Uhr).
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Alt 19-05-2017, 15:36
Flockenhase
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Donald Trump just staked his presidency on 4 words

Zitat:
At a joint news conference with Colombian President Juan Manual Santos Thursday, President Donald Trump was asked a very simple question: Had he urged then-FBI Director James Comey to slow or stop an FBI investigation into deposed national security adviser Michael Flynn?

No. No. Next question," Trump responded.
It was over in a flash. But in those four words, Trump staked the viability of his presidency.
Why? Because he directly contradicted the reporting around a memo that Comey had written in the wake of a February 14 meeting in which Trump told him to see if he could find a way to end the Flynn investigation, The New York Times first reported and CNN confirmed.
Both of those things can't be true.
http://edition.cnn.com/2017/05/19/po...-comey-denial/

-

Er hat auch weiterhin mit Flynn Kontakt, was unklug und gefährlich ist und hofft sogar ihn zurück ins Team zu holen (stand in dem gestern verlinkten Artikel), das ist ja schon fast gruselig. Zuletzt eine Textnachricht an Flynn: Stay strong
http://thehill.com/homenews/administ...-strong-report
http://nymag.com/daily/intelligencer...ay-strong.html
Flockenhase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 15:37
Mieze Schindler
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Zitat:
Zitat von Jelka Beitrag anzeigen




Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mir ausgerechnet Trump als Botschafter für die Demokratie wünsche. Vermutlich haben die Menschen in Riad dann den Eindruck, Demokratie ist immer das, was Trump festlegt und sagt.

Es ist ja nun nicht so, dass die Menschen in Riad nicht wüssten, was Demokratie ist. Sie wird halt nur abgelehnt von denen, die das Sagen haben. Und das finde ich jetzt ganz schrecklich, dass alle autoritären Machthaber der Welt feststellen können: Siehste - selbst die USA kehrt sich von demokratischen Grundsätzen ab.
Mieze Schindler ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 15:49
Jelka
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Zitat von Mieze Schindler Beitrag anzeigen
Es ist ja nun nicht so, dass die Menschen in Riad nicht wüssten, was Demokratie ist. Sie wird halt nur abgelehnt von denen, die das Sagen haben. Und das finde ich jetzt ganz schrecklich, dass alle autoritären Machthaber der Welt feststellen können: Siehste - selbst die USA kehrt sich von demokratischen Grundsätzen ab.
Das ist das Gute an der Presse. Genau daran sieht man nämlich, dass die USA sich nicht abkehrt. Man sieht zwar einen Präsidenten, der es gerne undemokratischer herrschen möchte (was ihm vermutlich nicht mal bewusst ist), aber man sieht auch, dass er genau damit eben nicht sehr weit kommt. Man sieht die Reaktionen in der Presse, gegen die er nichts tun kann und man sieht die Einschränkungen durch die Richter und man sieht, dass Trump sich nicht gegen die Ermittlungen wehren kann, so sehr er es auch versucht.

Die USA kehrt sich nicht von ihren demokratischen Grundsätzen ab. Sie kehrt sich nicht ab, obwohl der Präsident das gerne hätte. Aber er kommt nicht damit durch, weil es eine Demokratie ist.

Wenn man keine komische Brille aufhat, kann man genau das sehen.
Jelka ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 19-05-2017, 16:18
hans
ang dami mo alam
 
Registriert seit: 02-2003
Wir haben aber nichts vom Scheitern des Trump, und die Presse schreibt viel weniger gegen Pence, Cheney, gegen die Neocons, die CIA usw.

Der Widerspruch sollte wichtig sein:
Trump war gegen den Interventionismus, und wird bis zur Vertreibung bekämpft.
Die Neocons werden in voller Macht nachfolgen, und die sind für bombenden Interventionismus, und beide Clintons waren es auch.

Ob die USA innenpolitisch eine Demokratie sind, ist deren eigener Kaffee.
Aber als Weltpolizei und Superinterventionisten sind sie NICHT abwählbar, und das ist antidemokratisch und imperialistisch.
Darum.
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Alt 19-05-2017, 16:34
BlackGirl
Shall we begin?
 
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Registriert seit: 03-2005
Ort: Kölle
Zitat:
Zitat von Jelka Beitrag anzeigen
Das ist das Gute an der Presse. Genau daran sieht man nämlich, dass die USA sich nicht abkehrt. Man sieht zwar einen Präsidenten, der es gerne undemokratischer herrschen möchte (was ihm vermutlich nicht mal bewusst ist), aber man sieht auch, dass er genau damit eben nicht sehr weit kommt. Man sieht die Reaktionen in der Presse, gegen die er nichts tun kann und man sieht die Einschränkungen durch die Richter und man sieht, dass Trump sich nicht gegen die Ermittlungen wehren kann, so sehr er es auch versucht.

Die USA kehrt sich nicht von ihren demokratischen Grundsätzen ab. Sie kehrt sich nicht ab, obwohl der Präsident das gerne hätte. Aber er kommt nicht damit durch, weil es eine Demokratie ist.

Wenn man keine komische Brille aufhat, kann man genau das sehen.
Du hast ja recht. Nur und da sehen der Rest der Welt die Gefahr, daß Trump nicht davor zurückschreckt seine Macht zur Einschränkung von persönlichen Rechten zu nutzen. Das Laptop-Verbot mag jetzt nicht so schlimm klingen, aber seit 9/11 gibt es viele dieser Kleinigkeiten.

https://en.wikipedia.org/wiki/The_Ha...ale_(TV_series)

Ich kenn Amerikaner, die gucken die Serie derzeit und die sagen, daß sie das Gefühl haben, daß dieses Szenario durchaus wahr werden könnte. Die haben Angst da drüben! Und Angst ist kein gutes Zeichen daß eine Demokratie funktioniert.
BlackGirl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 16:41
Vitamin_D
Member
 
Registriert seit: 03-2008
Zitat:
Zitat von hans Beitrag anzeigen
Wir haben aber nichts vom Scheitern des Trump, und die Presse schreibt viel weniger gegen Pence, Cheney, gegen die Neocons, die CIA usw.

Der Widerspruch sollte wichtig sein:
Trump war gegen den Interventionismus, und wird bis zur Vertreibung bekämpft.
Die Neocons werden in voller Macht nachfolgen, und die sind für bombenden Interventionismus, und beide Clintons waren es auch.
Als ob Trump ausgerechnet dieses eine Wahlversprechen (nicht mehr in aller Welt zu intervenieren) halten würde! Als ob er der Garant für den Frieden wäre, als den viele ihn vor der Wahl - und wie man hier sieht, auch danach - angesehen haben bzw. noch ansehen!

Er hat einen Angriff auf Al Quaeda im Yemen genehmigt, er hat eine syrische Airbase mit Raketen angreifen lassen (als Reaktion auf den Giftgas-Einsatz), er hat die MOAB auf einen IS-Stützpunkt in Afghanistan werfen lassen. Vor allem die letzten beiden Aktionen haben ihm viel Beifall eingebracht, was ihm sicher prima gefallen haben dürfte.

Wenn die richtigen Leute ihm um den Bart gehen und einflüstern, dass doch unbedingt hier oder da mal interveniert werden müsse, und dass nur Weicheier wie Obama davor zurückschrecken würden, dann macht er das auch.

Um so eher, wenn man ihn noch lange mit Russland und Comey nervt. Dann muss er nämlich ein Ablenkungsmanöver starten, und zwar eins, von dem er meint, dass er dann wieder Beifall bekommt.

Ich tippe mal auf Korea.
Vitamin_D ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 17:09
BlackGirl
Shall we begin?
 
Benutzerbild von BlackGirl
 
Registriert seit: 03-2005
Ort: Kölle
Zitat:
Zitat von Vitamin_D Beitrag anzeigen
Wenn die richtigen Leute ihm um den Bart gehen und einflüstern, dass doch unbedingt hier oder da mal interveniert werden müsse, und dass nur Weicheier wie Obama davor zurückschrecken würden, dann macht er das auch.

Um so eher, wenn man ihn noch lange mit Russland und Comey nervt. Dann muss er nämlich ein Ablenkungsmanöver starten, und zwar eins, von dem er meint, dass er dann wieder Beifall bekommt.

Ich tippe mal auf Korea.
Würd mich nicht wundern, wenn die Saudis sich mit ihm über das "Problem" Iran unterhalten.
BlackGirl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 17:15
hans
ang dami mo alam
 
Registriert seit: 02-2003
ich hab doch betont, dass trump dazu benutzt werden sollte, seine wahlversprechen einzufordern.
stattdessen geben die wähler auch die guten vorsätze und forderungen auf!


--------
Anne Applebaum twittert wieder mal einen Artikel, der eigentlich nicht das beste Licht auf die bisherigen Tendenzen in der EU wirft:
https://www.washingtonpost.com/ampht...6fd_story.html

In conversations with more than two dozen current and former European ministers, lawmakers, diplomats, intelligence officials and military officers in recent days, there was a common theme

Was war denn das für eine Spezial Besprechung? Und warum ist die WP schon wieder voll im Bilde über die Wahrheiten in diesem Meeting?

one senior European intelligence officer fürchtet sich so sehr vor Trump, dass er entdeckte Indizien über ihn gar nicht mehr weiterleiten würde.


Marietje Schaake, NL
“The vacuum may encourage people all over the world to seize the moment of an absent United States,” she said, pointing to political turmoil in the Western Balkans and Syrian President Bashar al-Assad’s use of chemical weapons in Syria as first examples.


Die "guten" Länder Europas würden es natürlich niemals wagen, Initiative zu ergreifen, wenn das Whitehouse unpässlich ist.
Mit dem Giftgas wird argumentiert, als ob alles so klar und bewiesen wäre.
Machen sie überhaupt ganze Zeit. Unbewiesene Behauptungen als fixe Grundlage jedes Dialogs.

Alle fürchten sich, was gegen Trump zu sagen, weil die USA ihr jeweiliges Land hervor holen und bestrafen könnte.
Na wer hat denn das alles so gemütlich für die USA eingerichtet, und 70 Jahre nach dem Krieg noch immer keine Souveränität hergestellt?
Klar dass die weniger privilegierten Europabürger dann nach Russland, China, Indien schauen, die sich nix mehr sagen lassen.

Many of Trump’s most radical foreign policy promises during the campaign have been toned down now that he is in the White House.

Und das Interessanteste ist, welche Punkte das eigentlich sind, und dass wir schwarz auf weiss wiederholt kriegen, wie unsere EU Nomenklatura tickt.


His defense secretary, Jim Mattis, and national security adviser, H.R. McMaster, are both respected here.

Sicher? Die Musterschüler hatten McMaster doch neulich angegriffen, wie und was, ist dabei schon bizarr.

The minister described waking up in the morning and tuning to CNN to see nothing but wall-to-wall coverage of Washington chaos.

Weil er natürlich erwartet, dass die Kindermädchenrolle von den USA fortgesetzt wird, zu seiner Bequemlichkeit.
Aber solche Medien sind natürlich unantastbar. Egal was sie aufführen.
Glaubt CNN, dass sie damit einen guten Job machen, der Welt den Whitehouse shit und die Trump Show vorzubeten, statt über was Relevantes zu informieren?

“To say that NATO is obsolete and then to say that it is not, or to support the populist movements in Europe and then to say, once they have lost, that you don’t support them,” does not create major relief, said Pierre Vimont, a former senior French diplomat who is now at Carnegie Europe, a think tank.

Ja so, die Art Leute haben sich da getroffen, um der WP ne Menge Stoff zu liefern.
Europäer, die eigentlich zu amerikanischen Thinktanks gehören.
collusions, collusions..


Trump shared highly sensitive intelligence about terrorist threats with the Kremlin

Moment mal, nicht nur dass das Laptop Dingens längst mehrere Tage davor im Gang war, und jeder hatte davon gehört,
nee es wurde als Trumps Marotte ausgelegt, statt Tacheles zu gehen und die drunter liegenden Terrorinformationen zu prüfen,
- sondern die USA und Russland konferieren selbstverständlich über die Sicherheit in Syrien,
und da wär das ein wenig unvernünftig, und es gäbe gar keine Gesprächsbasis mehr, wenn sie so eine unmittelbare Gefährdung nicht besprechen.

Dass die Europäer eifersüchtig sind, ist natürlich eine ganz andere Geschichte.
Aber die Sache mit dem Geheimnisverrat wurde bereits ausführlich bestritten, sogar von McMasters, der - tadaa - oben gelobt wird,
also kann die WP nicht daherkommen, als wär das alles so, und damit einen Turm von Argumenten raufbasteln.

Mogherini sagt inzwischen sowieso, dass Europa eine rein europäische Streitmacht aufbauen sollte.

Trump “has managed to provoke a healthy European debate on the transatlantic relationship,” said Anders Fogh Rasmussen, the former NATO secretary general. “In the past we took it for granted.”

Der ist wahrscheinlich eher bereit, die USA gemäss Trump zu bezahlen, statt selber was zu machen.
hans ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 17:27
juzwi
Member
 
Benutzerbild von juzwi
 
Registriert seit: 02-2009
Zitat:
Zitat von Jelka Beitrag anzeigen
Das ist das Gute an der Presse. Genau daran sieht man nämlich, dass die USA sich nicht abkehrt. Man sieht zwar einen Präsidenten, der es gerne undemokratischer herrschen möchte (was ihm vermutlich nicht mal bewusst ist), aber man sieht auch, dass er genau damit eben nicht sehr weit kommt. Man sieht die Reaktionen in der Presse, gegen die er nichts tun kann und man sieht die Einschränkungen durch die Richter und man sieht, dass Trump sich nicht gegen die Ermittlungen wehren kann, so sehr er es auch versucht.

Die USA kehrt sich nicht von ihren demokratischen Grundsätzen ab. Sie kehrt sich nicht ab, obwohl der Präsident das gerne hätte. Aber er kommt nicht damit durch, weil es eine Demokratie ist.

Wenn man keine komische Brille aufhat, kann man genau das sehen.
Er tut schon was. Er bezichtigt die Presse der Lüge. Und das genügt seinen Anhängern. Die glauben Trump, und seine Gegner sind für sie allesamt Lügner. Ich fürchte, man kann gegen Trump Beweise noch und nöcher auffahren - die Trump-Fans sagen lapidar "alles Lüge".
Wenn Trump tatsächlich mal aus dem Amt entfernt werden kann, dann haben für seine Anhänger das böse Establishment und die Lügenpresse über ihr Idol gesiegt. Wie die Trumpisten dann wohl reagieren werden?
juzwi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 17:33
hans
ang dami mo alam
 
Registriert seit: 02-2003
Dass en masse irrationale Denkweisen grassieren, ist richtig.
Nicht richtig ist, dass Trump da viel damit zu tun hat, - ausser Trittbrett fahren.
Das ist doch 1:1 das Ken Jebsen Ding und wen hast du noch, und das ist alles deutlich älter als Putins Regentschaft!!
Es begintt mit hoch interessanten Kritiken und innovativen Argumenten, aber konsolidiert sich nach wenigen Jahren in so ein alt-right Amalgam wie es neuerdings heisst, obwohl es so alt ist wie der KKK und die religiöse Extreme. Von da kommt überhaupt der grössere Teil.
hans ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-05-2017, 18:26
cue bid
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Registriert seit: 02-2006
Zitat:
Zitat von Voltaire Beitrag anzeigen
Er ist ein geistig eher minderbemitteltes Irrlicht, das es geschafft hat, das ererbte Vermögen noch nicht völlig zu vernichten. Und selbst das ist nicht gewiss.
.

ja klar ein vermögen zu verzehnfachen grenzt wirklich an eine völlige vernichtung


Zitat:
Donald Trumps Vater, vermehrte den familiären Reichtum durch Immobilienentwicklung vor allem im New Yorker Raum. Bei seinem Tod soll sein Vermögen rund 300 Millionen Dollar betragen haben. Donald baute es zu einem Vermögen von insgesamt 3,14 Milliarden Euro aus.
https://www.vermoegenmagazin.de/donald-trump-vermoegen/

ist schon sonderbar welche seltsamen blüten die antitrump-hysterie mittlerweile treibt.
cue bid ist offline   Mit Zitat antworten
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