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Alt Heute, 06:55
Vitamin_D
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Registriert seit: 03-2008
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Zitat von TeeVee Beitrag anzeigen
Nachdem Obama mit seinen Tweets subtil Stellung bezogen hat, schalten sich auch die ehemaligen Präsidenten Bush senior und junior mit einem gemeinsamen Statement ein:



https://www.vox.com/policy-and-polit...tesville-trump

So langsam habe ich das Gefühl, dass Trump zum ersten Mal richtig in der Scheiße sitzt und er nicht wie sonst damit davon kommt.
Er sitzt in der Scheiße, aber er fühlt sich wohl darin. Oder anders formuliert: Für ihn ist es keine Scheiße, sondern sein Element.

Berichten zufolge findet er seine Pressekonferenz gut, er hat es genossen, mal endlich wieder das sagen zu können, was er will (ohne Reingerede von irgendwelchen lästigen Beratern, inklusve Tochter und Schwiegersohn).

Zitat:
In contrast, the president told close aides that he felt liberated by his news conference. Aides said he seemed to bask afterward in his remarks, and viewed them as the latest retort to the political establishment that he sees as trying to tame his impulses.
Mr. Trump’s venting on Tuesday came despite pleas from his staff, including his daughter Ivanka Trump and her husband, Jared Kushner. Instead of taking their advice to stop talking about the protest, the president eagerly unburdened himself of what he viewed as political correctness in favor of a take-no-prisoners attack on the “alt-left.”
https://www.nytimes.com/2017/08/16/u...T.nav=top-news

Und die Republikaner sind mehrheitlich immer noch nicht bereit, ihn namentlich zu kritisieren.

Der wird den Amerikanern und der Welt schon noch ein bisschen länger erhalten bleiben.
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Alt Heute, 09:33
Little_Ally
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Diesmal scheint Trump wirklich zu weit gegangen zu sein, aus allen Lagern (außer dem Lager der Nazis) schallt ihm Widerstand entgegen.

Gewalt in Charlottesville - Alle gegen Trump

Interessant ist auch:

Zitat:
...Mehrere Städte im Süden der USA kündigten an, auch sie wollten die Statuen zu Ehren der Konföderierten Staaten und ihrer Anführer beseitigen und in Museen bringen. Zumal viele von ihnen nicht nach dem Bürgerkrieg aufgestellt wurden, sondern in den sechziger Jahren aus Protest gegen die schwarze Bürgerrechtsbewegung. ...
Präsident Trump war natürlich nicht bei der Trauerfeier für Heather Heyer. Gut, wäre auch sehr scheinheilig von ihm gewesen.

Geändert von Little_Ally (Heute um 09:46 Uhr). Grund: Tippfehler
Little_Ally ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Heute, 09:41
ganzblau
hautfarbenblind
 
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Registriert seit: 05-2008
Ort: beim Drehen
Neues von Steve Bannon (Quelle: Robert Kuttner, The American Prospect)

http://prospect.org/article/steve-bannon-unrepentant

Zitat:
I asked Bannon about the connection between his program of economic nationalism and the ugly white nationalism epitomized by the racist violence in Charlottesville and Trump’s reluctance to condemn it. Bannon, after all, was the architect of the strategy of using Breitbart to heat up white nationalism and then rely on the radical right as Trump’s base.

He dismissed the far right as irrelevant and sidestepped his own role in cultivating it: “Ethno-nationalism—it's losers. It's a fringe element. I think the media plays it up too much, and we gotta help crush it, you know, uh, help crush it more.”

“These guys are a collection of clowns,” he added.
Übersetzt in etwa:
Zitat:
Ich habe Bannon nach dem Link zwischen seinem Programm eines ökonomischen Nationlismus und dem hässlichen weissen Nationalismus gefragt, wie er in der rassistisch motivierten Gewalt in Charlottesville zum Ausdruck kam, und in Trumps Zögern, diese zu verurteilen.
Immerhin war Bannon der Architekt der Strategie, Breitbart als Mittel zum Anheizen des weissen Nationalismus zu benutzen und auf die radikale Rechte als Trumps Wählerbasis zu setzen.
Er hat die Rechtsextremen als irrelevant bezeichnet und seine eigene Rolle in deren Unterstützung heruntergespielt: "Ach dieser Ethno-Nationalismus - das sind doch Loser. Das ist ein Randphänomen. Nach meiner Meinung übertreiben die Medien masslos; wir sollten mithelfen bei deren Zerschlagung ... also helfen, sie mehr unter Druck zu setzen."
"Diese Typen sind eine Ansammlung von Clowns", hat er beigefügt.
Direkt dazu:
https://www.axios.com/bannons-colleagues-disturbed-by-interview-with-left-wing-publication-2473835346.html

Geändert von ganzblau (Heute um 10:05 Uhr). Grund: Trumps, nicht Trump's ;)
ganzblau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Heute, 10:02
Little_Ally
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Registriert seit: 11-2003
Zitat:
...Nach den rassistischen Protesten und dem Auto-Anschlag von Charlottesville reagieren Tech-Unternehmen und sperren Neonazi-Webseiten. Aber auch Unternehmen wie Airbnb und Paypal blockieren offensichtlich Rechtsradikale. ...
Quelle

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Alt Heute, 10:52
Vitamin_D
Member
 
Registriert seit: 03-2008
Zitat:
Zitat von Little_Ally Beitrag anzeigen
Diesmal scheint Trump wirklich zu weit gegangen zu sein, aus allen Lagern (außer dem Lager der Nazis) schallt ihm Widerstand entgegen.

Gewalt in Charlottesville - Alle gegen Trump

Präsident Trump war natürlich nicht bei der Trauerfeier für Heather Heyer. Gut, wäre auch sehr scheinheilig von ihm gewesen.
Ich fürchte, dieser Widerstand juckt Trump wenig. Falls er überhaupt in vollem Ausmaß davon erfährt. Seine Getreuen wollen ja nicht, dass ihr Chef schlechte Laune bekommt.

Ein Kommentator (Name vergessen, es war ein Republikaner, und ich glaube, er war bei Don Lemon) meinte, der Senat mit Ryan und McConnell an der Spitze sollte zu Trump gehen und ihm sagen: 'Wir sind ein gleichberechtigter Arm der Regierung. Und solange Sie, Mr. President, sich nicht eindeutig öffentlich gegen Neo-Nazis und ihre Ideologie positionieren, werden wir vom Senat GAR NICHTS mehr verabschieden. Nichts. Wir kooperieren nicht mit ihnen bis Sie klargemacht haben, dass White Supremacists in den USA keinen Platz haben.'

Der Kommentator war richtig wütend, das konnte man deutlich merken. Aber ich meine, wenn der Senat Trump tatsächlich so kommen würde, würde er erst so richtig durch- und aufdrehen. Nie im Leben würde er klein beigeben.

Geändert von Vitamin_D (Heute um 10:59 Uhr).
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Alt Heute, 10:56
Bijou
radical moose lamb
 
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Registriert seit: 06-2005
Zitat:
Zitat von Vitamin_D Beitrag anzeigen
Er sitzt in der Scheiße, aber er fühlt sich wohl darin. Oder anders formuliert: Für ihn ist es keine Scheiße, sondern sein Element.
Das glaube ich keine Sekunde. Sei Ausbruch ist doch überhaupt der Tatsache geschuldet, dass er sich in die Ecke gedrängt fühlt, dass hin stört, dass er nicht machen kann wie er will, und dass er sich bevormundet fühlt. Er steht absolut unter Stress.

MMn fühlt er sich in etwas so wohl wie ein 10-Jähriger, dem man zum Zimmer aurfräumen genötigt hat, worauf hin er im Zimmer randaliert hat und nun mit Bildschirm-Verbot und Ignorieren durch die Eltern bestraft wird - der kaspert ggf. auch weiter in seinem Zimmer rum und tut so, als ob ihm das alles nichts ausmacht.
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Alt Heute, 11:02
ManOfTomorrow
GOAT
 
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Registriert seit: 04-2005
Zitat:
Zitat von Vitamin_D Beitrag anzeigen
Ich fürchte, dieser Widerstand juckt Trump wenig. Falls er überhaupt in vollem Ausmaß davon erfährt. Seine Getreuen wollen ja nicht, dass ihr Chef schlechte Laune bekommt.

Ein Kommentator (Name vergessen, es war ein Republikaner, und ich glaube, er war bei Don Lemon) meinte, der Senat mit Ryan und McConnell an der Spitze sollte zu Trump gehen und ihm sagen: 'Wir sind ein gleichberechtigter Arm der Regierung. Und solange Sie, Mr. President, sich nicht eindeutig öffentlich gegen Neo-Nazis und ihre Ideologie positionieren, werden wir vom Senat GAR NICHTS mehr verabschieden. Nichts. Wir kooperieren nicht mit ihnen bis Sie klargemacht haben, dass White Supremacists in den USA keinen Platz haben.'
Ähm, auf sowas wird er dann einfach auf sein Statement vom 14.8. verweisen:
Zitat:
[...] Racism is evil. And those who cause violence in its name are criminals and thugs, including the K.K.K., neo-Nazis, white supremacists and other hate groups that are repugnant to everything we hold dear as Americans. [...]

https://www.nytimes.com/2017/08/14/u...e.html?mcubz=0
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Alt Heute, 11:14
SnakeX
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Zitat:
Zitat von Vitamin_D Beitrag anzeigen
Nein, die Rechten werden beim nächsten Mal gar nicht wählen. So, wie viele von ihnen vor Trump auch nicht gewählt haben. Erst Trump war ein Kandidat, von dem sie sich was versprochen haben.
kann man so nicht sagen. sie könnten auch erst recht wählen, wenn es auch nur darum geht, der anderen Seite eins auszuwischen. die emotionale Lage ist jetzt nunmal ein andere als in der Ära vor Trump.
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Alt Heute, 11:24
Vitamin_D
Member
 
Registriert seit: 03-2008
Zitat:
Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
Ähm, auf sowas wird er dann einfach auf sein Statement vom 14.8. verweisen:
Das Statement hat man ihm zum Ablesen gegeben. Einen Tag später hat er dann selbst in seinen eigenen Worten gesagt, was er wirklich denkt: "Very fine people" auch auf Seiten der Neo-Nazis. Der Senat könnte darauf beharren, dass er das zurücknimmt und dabei ein bisschen überzeugender wirkt als bei seiner Stellungnahme von Montag.

Aber das wird nicht passieren; so traurig es auch ist, niemals werden die Republikaner im Senat sich so in den Clinch mit Trump begeben. Und, wie gesagt, der wird auf Druck sowieso nur noch verrückter und unberechenbarer.
Vitamin_D ist gerade online   Mit Zitat antworten
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