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Alt 20-03-2004, 14:12
fatau
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Ort: Wien
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Die Welt protestiert gegen den Irak-Krieg

Mich hat es schon gewundert, dass es am Frühlingsbeginn so trübe ist.
Kein Wunder, da sich heute eines der größten Verbrechen der neuen Welt jährt.
Sehr beruhigend hingegen ist, dass offensichtlich sehr viele Menschen so denken.

Viva la Vida
[Bild: http://217.68.161.180/lacritima/fata...blumenkind.gif]


Zitat:
Ob am 'Big Ben' oder in Wien: Die Welt protestiert gegen den Irak-Krieg!

Trauriges Jubiläum: Vor einem Jahr begann die Bombardierung
PLUS: Blix in NEWS - Bushs Hexenjagd gegen Saddam

Weltweit wollen Kriegsgegner heute an den Beginn des Irak-Kriegs vor einem Jahr erinnern. Auf der ganzen Welt strömen Menschen zu den großen Protestaktionen auf die Straßen. In den USA werden in hunderten Städten Kriegsgegner demonstrieren, in Großbritannien "eroberten" Pazifisten den Big Ben und auch in Wien ist eine Demo angekündigt: Dort setzt sich um 14 Uhr am Westbahnhof ein Demonstrationszug in Richtung Stephansplatz in Bewegung. Während US-Präsident Bush seine Politik in einer Rede zur "Einigkeit im Kampf gegen den Terrorismus" verteidigte (siehe Kasten rechts), stimmte SP-Hofburg-Kandidat Heinz Fischer kritische Töne an.

Heinz Fischer hat der Bundesregierung vorgeworfen, zu Beginn des Irak-Krieges vor einem Jahr "leider sehr verschwommene Positionen eingenommen" zu haben. Von einer "Position in der Mitte" zu sprechen, sei "keine politische Meisterleistung" gewesen, betonte der Zweite Nationalratspräsident am Samstag laut Parteiaussendung aus Anlass des ersten Jahrestages des Kriegsbeginns.

"Der Krieg hat keine wirkliche Lösung gebracht, und der Kriegsgrund - nämlich das angebliche Arsenal an Massenvernichtungswaffen - hat sich nicht als hieb- und stichfest erwiesen", unterstrich Fischer. "Es war aber auch schon vor einem Jahr unschwer zu erkennen, dass den Interessen Österreichs am Besten mit einer Position gedient ist, die auf der Einhaltung der UNO-Charta und des Völkerrechts besteht, die unsere feste Absicht zur Einhaltung der österreichischen Neutralität unterstreicht und die den Krieg als 'Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln' ablehnt".

Harte Kritik an der "Position der Mitte"
"Für uns muss feststehen, dass es im 21. Jahrhundert keine Militäraktion eines Landes gegen ein anderes Land ohne entsprechende Beschlussfassung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen geben darf", hob der SPÖ-Präsidentschaftskandidat hervor.

Fischers ÖVP-Gegenkandidatin, Außenministerin Benita Ferrero-Waldner, hatte am 24. März 2003 im ORF erklärt: "Wir stehen in der Mitte". Sie unterstütze zwar die Meinung des UNO-Generalsekretärs Kofi Annan, der eine militärische Aktion ohne UNO-Mandat als illegitim betrachtete, doch bedeute dies nicht, dass Österreich den Angriff der USA und Großbritanniens als völkerrechtswidrig ansehe.

Kletteraktion am Big Ben!
In London sind zwei Mitglieder der Umweltschutz-Organisation Greenpeace auf den Big Ben geklettert, um damit gegen den Irak-Krieg zu demonstrieren. Sie entfalteten ein Transparent mit der Aufschrift "Zeit für die Wahrheit" und blieben dann unter dem riesigen Zifferblatt stehen. Eine Polizeisprecherin sagte, sie weigerten sich vorläufig, herunterzukommen.

Großdemo in Wien
In Wien beginnt die Großdemonstration um 14.00 Uhr am Wiener Westbahnhof. Um ca. 16.00 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Stephansplatz statt. Die Veranstalter fordern insbesondere die Aufrechterhaltung der österreichischen Neutralität und die Ablehnung eines Beitritts zu einem Militärbündnis.

Proteste in Sydney und Manila
"Lasst (US-Präsident George W.) Bush fallen statt Bomben!" war auf den Plakaten der japanischen Demonstranten zu lesen, die drei Kilometer durch strömenden Regen marschierten. In Sydney trugen Demonstranten eine Puppe in Gestalt des australischen Premierministers John Howard durch die Straßen, die in einen Käfig eingesperrt war. Damit wolle man auf das Schicksal australischer Terrorverdächtiger im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba hinweisen, sagten die Veranstalter.

Die australische Regierung hat den Irak-Kurs der USA und Großbritanniens von Anfang an unterstützt und auch 2.000 Soldaten für den Irak-Krieg bereitgestellt.

In Manila ging die Polizei mit Wasserwerfern gegen rund 500 Demonstranten vor, um sie von der US-Botschaft fern zu halten. In Hongkong marschierten 100 Demonstranten zum Konsulat der Vereinigten Staaten.

Sogar in den USA wird marschiert
Auch in den USA waren für das Wochenende Protestkundgebungen im ganzen Land geplant. In San Francisco gingen knapp 1.000 Menschen auf die Straße, um ihre Ablehnung von Bushs Irak-Politik zu bekunden. Die Polizei nahm 19 Demonstranten fest, unter anderem wegen Übergriffs auf einen Beamten und Blockade einer Firma, die führend am Wiederaufbau Iraks beteiligt ist. (apa/red)

Quelle: News
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