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Johannes Paul II: Trauer, Resümee, Konklave - Benedikt XVI: Hoffnung und Ausblicke
 

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Alt 24-04-2005, 14:51
Olfri
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Zitat von Jean Luc Beitrag anzeigen
Wenn es mal so einfach wäre, dann gäbe es keine Kriege mehr deswegen.

Warum dann nicht einfach alle Religionen vereinen?

Weil der Mensch verschieden ist und es nicht "die eine Wahrheit" gibt?

Schlagwort: Toleranz! Dann gäbe es auch keine Kriege aus religiösen Gründen mehr...
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Alt 24-04-2005, 14:53
Hidden Peak
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Zitat von Ariadnes Faden Beitrag anzeigen
Inwiefern ?
da könnte ich Seiten darüber schreiben, .....
Der Wurzel aller Religion ist meiner Ansicht nach die Urangst des "egozentrischen" (Betonung auf Ego) Wesens Mensch vor dem Tod und den Unwillen, bzw. die Möglichkeit sich Vorzustellen, einmal nicht mehr zu sein. Der primitivste Trieb allen Lebens ist sich zu erhalten. Nur hat der Mensch auf Grund seines Ich-Bewusstseins erkannt, dass das nicht geht. Und daher konstruiert er sich eine Lösung, die ihn ewig sein läßt. Nur gibt es keinerlei Grund und Evidenz das es so etwas gibt, egal in welcher Couleur.
Verleumdung des Lebens deshalb, weil die Evolution einer wundervolle Sache ist. Sie bringt Fortschritt und Entwicklung - sozusagen erzeugt sie bessere Arten (und wenn das nicht geht, gehen sie unter). Und diese Weiterentwicklung funktionniert nur, wenn wir als Individuen sterben. Zumindest das Christentum und soweit ich weis alle aus dem alten Testament hervorgegangenen Relgionen verneinen dies und glauben an eine statische Welt. Eine von Gott geschaffene, die per Definition perfekt ist ( .. geschaffen als Ebenbild Gottes .... aus der Rippe Adams ....). Sie verneinen das Leben und die Entwicklung von Leben.
in etwa so meine ich das.
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Alt 24-04-2005, 14:53
newwer
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Meide die Lauten und Streitsüchtigen - sie verwirren den Geist.

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Alt 24-04-2005, 14:54
CubaLibre
Aluhutträger
 
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Zitat von SonicTV Beitrag anzeigen
Da hast du mich falsch verstanden. Ich selber bin nicht gläubig - ich wäre froh, wenn ich es sein könnte. Aber zum Glauben gibt es ja keine Formel, die den richtigen Weg zeigt...
sehe ich ebenso wie du, aber es gibt viele, die meinen, den richtigen weg zu kennen und anderen ihre art zu glauben absprechen. religion wird leider allzuoft benutzt, um andere zu unterdrücken in ihrer meinung, mit dem hinweis darauf, das dadurch gott gelästert würde. religion ist auch immer wieder ein machtinstrument zur unterdrückung.
achso, was den niedergang des kommunismus betrifft. der wurde doch eher durch die rüstungsspirale und die kommunistische misswirtschaft herbeigeführt, erst durch die schlechten lebensbedingungen haben sich die menschen zb in polen der gewerkschaftsbewegung zugewandt. es ist nunmal auch ein merkmal von religion, das sich die menschen in einer für sie misslichen lage derselben zuwenden. immerhin kann religion auch hoffnung und trost spenden, so ists ja nicht.
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Alt 24-04-2005, 14:55
Ariadnes Faden
Draculas Gartenzwerg
 
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Jean Luc, es spricht nichts dagegen, aber es fehlt bei manchen etwas:

Der Glaube ...
Die Menschen haben oft Angst.

Heute war mein Tag nicht so gut, also hat Gott mich verlassen ! Ja, wo isser denn ?

Er ist möglicherweise unterwegs mal sein Auge auf andere zu richten, wie auf den eigenen Leib...
und wenn Mensch ( nun mal seine Zeichens kleingläubig) sich mal nicht beachtet fühlt, dann gibt's gleich mit der groben Kelle die Retourkutsche !

Von Amtswegen müsste ich persönlich nun längst ausgetreten sein, denn das Schicksal hat mich nie verwöhnt, mit Ämtern oder gar Gesundheit, aber ist das wirklich wichtig ?

Nöö... mein Leben ist unerheblich, so wie Jesus seines unerheblicherweise ( oder doch nicht <zwinker>) geopfert hat. und da knüpft das Christentum an ! Andere Religionen haben das auch erkannt, man befindet sich bereits im Dialog...
Ariadnes Faden ist offline  
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Alt 24-04-2005, 14:55
Jean Luc
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Zitat:
Zitat von Olfri Beitrag anzeigen
Weil der Mensch verschieden ist und es nicht "die eine Wahrheit" gibt?
Richtig. Aber das ist es ja gerade. Weil es nun einmal die "eine Wahrheit" nicht gibt und jede Religion der Ansicht ist als einziger die Wahrheit zu kennen wird es keine Übereinkunft geben. Und genau aus diesem Grund sind alle Argumente von Religionsbefürwortern gegenstandslos.

Um zu glauben bedarf es keiner Religion. Man sollte diese beiden Sachen trennen.
 
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Alt 24-04-2005, 15:00
Olfri
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Zitat von Hidden Peak Beitrag anzeigen
da könnte ich Seiten darüber schreiben, .....
Der Wurzel aller Religion ist meiner Ansicht nach die Urangst des "egozentrischen" (Betonung auf Ego) Wesens Mensch vor dem Tod und den Unwillen, bzw. die Möglichkeit sich Vorzustellen, einmal nicht mehr zu sein. Der primitivste Trieb allen Lebens ist sich zu erhalten. Nur hat der Mensch auf Grund seines Ich-Bewusstseins erkannt, dass das nicht geht. Und daher konstruiert er sich eine Lösung, die ihn ewig sein läßt. Nur gibt es keinerlei Grund und Evidenz das es so etwas gibt, egal in welcher Couleur.
Es ist auch die Antwort auf Fragen, die nichts mit dem Tod zu tun haben, wir aber dennoch trotz aller Wissenschaftlichkeit keine Lösungen bieten können. Religion beschäftigt sich ja nicht nur mit dem "Was ist nach dem Tod".

Zitat:
Zitat von Hidden Peak
Verleumdung des Lebens deshalb, weil die Evolution einer wundervolle Sache ist. Sie bringt Fortschritt und Entwicklung - sozusagen erzeugt sie bessere Arten (und wenn das nicht geht, gehen sie unter). Und diese Weiterentwicklung funktionniert nur, wenn wir als Individuen sterben. Zumindest das Christentum und soweit ich weis alle aus dem alten Testament hervorgegangenen Relgionen verneinen dies und glauben an eine statische Welt. Eine von Gott geschaffene, die per Definition perfekt ist ( .. geschaffen als Ebenbild Gottes .... aus der Rippe Adams ....). Sie verneinen das Leben und die Entwicklung von Leben.
in etwa so meine ich das.
Ich halte nichts von dem Gedanken, die Evolution als etwas rein "Postivies" anzusehen. Wo ist denn unsere Position in der Geschichte der Evolution? Wir haben die Evolution doch noch lange nicht ergründet, genausowenig wie die Geschichte unseres Planeten. Es gibt in nahezu allen Bereichen wissenschaftlicher Forschung Bereich, in denen es nur um Spekulationen geht. Und wo es keine Antwort gibt, wird eben "geglaubt". Und darin unterscheidet sich der Mensch eben auch vom Tier. (Und nichtmal das ist bewiesen.)
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Alt 24-04-2005, 15:03
Ariadnes Faden
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Zitat:
Zitat von Hidden Peak Beitrag anzeigen
da könnte ich Seiten darüber schreiben, .....
Der Wurzel aller Religion ist meiner Ansicht nach die Urangst des "egozentrischen" (Betonung auf Ego) Wesens Mensch vor dem Tod und den Unwillen, bzw. die Möglichkeit sich Vorzustellen, einmal nicht mehr zu sein. Der primitivste Trieb allen Lebens ist sich zu erhalten. Nur hat der Mensch auf Grund seines Ich-Bewusstseins erkannt, dass das nicht geht. Und daher konstruiert er sich eine Lösung, die ihn ewig sein läßt. Nur gibt es keinerlei Grund und Evidenz das es so etwas gibt, egal in welcher Couleur.
Verleumdung des Lebens deshalb, weil die Evolution einer wundervolle Sache ist. Sie bringt Fortschritt und Entwicklung - sozusagen erzeugt sie bessere Arten (und wenn das nicht geht, gehen sie unter). Und diese Weiterentwicklung funktionniert nur, wenn wir als Individuen sterben. Zumindest das Christentum und soweit ich weis alle aus dem alten Testament hervorgegangenen Relgionen verneinen dies und glauben an eine statische Welt. Eine von Gott geschaffene, die per Definition perfekt ist ( .. geschaffen als Ebenbild Gottes .... aus der Rippe Adams ....). Sie verneinen das Leben und die Entwicklung von Leben.
in etwa so meine ich das.

Das ist alles im Kommen ! Ich verstehe deine Perspektive sehr gut...aber denke bitte nicht, dass die Welt nichts zu geben hat !

Darum schrieb ich auch vorhin z.B. das die Bibel in sich ok ist, aber wortgemäss -..hab ich da selber grosse Probs, alles nachzuvollziehen.

FaKt ist: Wir waren bei Adam und Eva nicht dabei ? Oder ?

Aber wir sind heute im HIER und JETZT zugegen, und da kann man doch ein bissel deeskalierend einwirken, ohne, das ein jeder grossartig seine ureigne Weltansicht verleugnet..


Da ist Gott ! Liebe ! Wo ist Euer Problem ? Ist Liebe schlecht ?

Die Kirche geht darauf zu...und wir sind nur kleine Wegboten auf dem Asphalt...dennoch sind wir jeder ein kleines Steinchen, was den Asphalt ebnet...

Just a little bit more each day
Ariadnes Faden ist offline  
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Alt 24-04-2005, 15:05
Olfri
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Zitat:
Zitat von Jean Luc Beitrag anzeigen
Richtig. Aber das ist es ja gerade. Weil es nun einmal die "eine Wahrheit" nicht gibt und jede Religion der Ansicht ist als einziger die Wahrheit zu kennen wird es keine Übereinkunft geben. Und genau aus diesem Grund sind alle Argumente von Religionsbefürwortern gegenstandslos.

Um zu glauben bedarf es keiner Religion. Man sollte diese beiden Sachen trennen.
Jede Religion hat ihre eigene Wahrheit. Und da möchte ich nochmal das Beispiel mit dem Berg anfügen. Viele verschiedene Wege, aber das gleiche Ziel. Das muss sich doch dann nicht ausschließen. Wenn ich akzeptiere, dass jeder Mensch ein unvergleichbares Individuum ist, muss ich auch gleichzeitig so tolerant sein, um den anderen Lebensvollzug zu akzeptieren. Wer so denkt wie du, verspielt von Vorneherein die kleine Chance, vielleicht doch irgendwann in einer Welt zu leben, in der Menschen zur gegenseitigen Toleranz und dem Mit(Neben)einanderleben fähig sind. Der (nächste) Mensch sollte immer wichtiger sein als "ein Glaube an sich", und die meisten Religionen stimmen da mit mir überein.

In deinem 2. Satz stimm ich dir voll zu.
Olfri ist offline  
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Alt 24-04-2005, 15:07
ThiloS
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Zitat:
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ThiloS zähle ich übrigens zu folgenden:

Und wie passt das jetzt in den thread, Dorftroll?
 
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Alt 24-04-2005, 15:12
Hidden Peak
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Zitat:
Zitat von Olfri Beitrag anzeigen
Es ist auch die Antwort auf Fragen, die nichts mit dem Tod zu tun haben, wir aber dennoch trotz aller Wissenschaftlichkeit keine Lösungen bieten können. Religion beschäftigt sich ja nicht nur mit dem "Was ist nach dem Tod".
der Kern aller Religionen ist die Frage nach dem Sinn. Einer Frage, die nur im Zusammenhang mit der Erkenntnis der individuellen Endlichkeit des Lebens eine akute Bedeutung hat. Um diesen Kern herum wurden sehr vieles Erschaffen, das das Zusammenleben der Menschen regelt. Siehe das neue Testament und den Koran, der meines Wissens noch um einiges praktischer veranlagt ist als das neue Testament. Sicherlich steckt in den Religionen sehr viel Idealismus und der Wunsch eine bessere Welt zu schaffen. Aber das ist nicht der Grund für deren Existenz. Es ist sozusagen der machtpolitische Aspekt der Kirchen.

Zitat:
Zitat von Olfri Beitrag anzeigen

Ich halte nichts von dem Gedanken, die Evolution als etwas rein "Postivies" anzusehen. Wo ist denn unsere Position in der Geschichte der Evolution? Wir haben die Evolution doch noch lange nicht ergründet, genausowenig wie die Geschichte unseres Planeten. Es gibt in nahezu allen Bereichen wissenschaftlicher Forschung Bereich, in denen es nur um Spekulationen geht. Und wo es keine Antwort gibt, wird eben "geglaubt". Und darin unterscheidet sich der Mensch eben auch vom Tier. (Und nichtmal das ist bewiesen.)
Die Evolution ist weder gut noch schlecht. Sie findet statt und wir unterliegen ihr. Undere Position in der Evolution ist wahrscheinlich nur ein Episode, eine Randnotiz. Unter dem Aspekt Leben und die Art zu erhalten könnte der Mensche eine glatte Fehlenentwicklung sein. Warum haben wir den Bewusstsein? Wohl um die bewusste Angst vor dem Tod zu erschaffen und den Drang des Einzelnen sein Leben zu erhalten zu erhöhen. Aber genau durch die Überbetonung dieses Punktes ist die Entwicklung fehlgeleitet.
Alles ist irgendwie spekulativ. Ich habe für meine Meinung keinen absoluten Beweis. Ich kann nur auf die Beobachtung verweisen. Dasselbe tun die Religionen auch. Für mich ist es eine Frage der Plausibilitäten. Vieles wissen wir nicht - wäre uns das bewusster, würden wir mit der Welt sehr viel vorsichtiger und sorgfältiger umgehen. Auch mit dem Leben, allem Leben. Aber das ist nicht so. Mein Hauptkritikpunkt an Religion ist, dass sie uns absolute Wahrheiten verkaufen will - wo es keine gibt.
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Alt 24-04-2005, 15:26
Olfri
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Zitat von Hidden Peak Beitrag anzeigen
der Kern aller Religionen ist die Frage nach dem Sinn. Einer Frage, die nur im Zusammenhang mit der Erkenntnis der individuellen Endlichkeit des Lebens eine akute Bedeutung hat. Um diesen Kern herum wurden sehr vieles Erschaffen, das das Zusammenleben der Menschen regelt. Siehe das neue Testament und den Koran, der meines Wissens noch um einiges praktischer veranlagt ist als das neue Testament. Sicherlich steckt in den Religionen sehr viel Idealismus und der Wunsch eine bessere Welt zu schaffen. Aber das ist nicht der Grund für deren Existenz. Es ist sozusagen der machtpolitische Aspekt der Kirchen.

Die Evolution ist weder gut noch schlecht. Sie findet statt und wir unterliegen ihr. Undere Position in der Evolution ist wahrscheinlich nur ein Episode, eine Randnotiz. Unter dem Aspekt Leben und die Art zu erhalten könnte der Mensche eine glatte Fehlenentwicklung sein. Warum haben wir den Bewusstsein? Wohl um die bewusste Angst vor dem Tod zu erschaffen und den Drang des Einzelnen sein Leben zu erhalten zu erhöhen. Aber genau durch die Überbetonung dieses Punktes ist die Entwicklung fehlgeleitet.
Alles ist irgendwie spekulativ. Ich habe für meine Meinung keinen absoluten Beweis. Ich kann nur auf die Beobachtung verweisen. Dasselbe tun die Religionen auch. Für mich ist es eine Frage der Plausibilitäten. Vieles wissen wir nicht - wäre uns das bewusster, würden wir mit der Welt sehr viel vorsichtiger und sorgfältiger umgehen. Auch mit dem Leben, allem Leben. Aber das ist nicht so. Mein Hauptkritikpunkt an Religion ist, dass sie uns absolute Wahrheiten verkaufen will - wo es keine gibt.


P.S.: Der Islam kennt keine Kirche
Olfri ist offline  
#73 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 24-04-2005, 15:56
Jean Luc
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Zitat von Olfri Beitrag anzeigen
Jede Religion hat ihre eigene Wahrheit. Und da möchte ich nochmal das Beispiel mit dem Berg anfügen. Viele verschiedene Wege, aber das gleiche Ziel. Das muss sich doch dann nicht ausschließen. Wenn ich akzeptiere, dass jeder Mensch ein unvergleichbares Individuum ist, muss ich auch gleichzeitig so tolerant sein, um den anderen Lebensvollzug zu akzeptieren. Wer so denkt wie du, verspielt von Vorneherein die kleine Chance, vielleicht doch irgendwann in einer Welt zu leben, in der Menschen zur gegenseitigen Toleranz und dem Mit(Neben)einanderleben fähig sind. Der (nächste) Mensch sollte immer wichtiger sein als "ein Glaube an sich", und die meisten Religionen stimmen da mit mir überein.
Woher weißt du was ich denke?

Natürlich akzeptiere ich wenn jemand unbedingt "einer" Religion angehören möchte und auch deren Ideologien folgt. Nur verpasst man einiges wenn man nur eine Sicht der Dinge kennt. Ich habe mich persönlich mit mehreren Religionen beschäftigt und vieles Nützliches entdeckt. So kennt eben jede Religion ein bisschen der Wahrheit, aber eben nicht alles. Und die Freiheit für sich selbst das beste aus allen Religionen zu holen, macht einen Menschen zum Individuum.
 
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Alt 24-04-2005, 15:58
Dammerl
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Ort: München
ja, aber wenn man sich als Katholik bezeichnet, bedeutet das doch nicht, dass man die Lehren anderer Religionen nicht kennt?
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Alt 24-04-2005, 16:02
Jean Luc
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Zitat von Dammerl Beitrag anzeigen
ja, aber wenn man sich als Katholik bezeichnet, bedeutet das doch nicht, dass man die Lehren anderer Religionen nicht kennt?
Solange man diese Lehren dann auch als Möglichkeit in Betracht zieht, ist dagegen auch nichts einzuwenden. Aber ist man dann noch ein richtiger Katholik?
 
 


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