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Johannes Paul II: Trauer, Resümee, Konklave - Benedikt XVI: Hoffnung und Ausblicke
 

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Alt 24-04-2005, 22:59
gast
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Klartext!

Zitat:
Zitat von SonicTV Beitrag anzeigen
Genau, und du bist der heilige Vater. Macht über dich hat anscheinend nur dein beschränktes Weltbild.

Lustig, dass derjenige, der den Thread aufmacht, ihn auch schließen will.
Melde mich zwar normalerweise auf so ein Stuß nicht. Hast anscheinend nicht genau gelesen was ich geschrieben habe.

Und den Thread wollte ich schließen lassen weil hier ein Religionskrieg gefordert wird. Aber ich finde es ganz lustig wenn sich Deutsche wieder mal gegen andersglaubende herziehen. Nazis bleiben Nazis! Hat doch ein Vorteil aus Deutschland weggezogen zu sein.
 
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Alt 24-04-2005, 23:00
Dammerl
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Zitat:
Zitat von dafin Beitrag anzeigen
Hat doch ein Vorteil aus Deutschland weggezogen zu sein.
Offensichtlich.
Für Deutschland.
Dammerl ist offline  
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Alt 24-04-2005, 23:00
Kurt
 
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Zitat:
Zitat von dafin Beitrag anzeigen
Nazis bleiben Nazis! Hat doch ein Vorteil aus Deutschland weggezogen zu sein.
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Alt 24-04-2005, 23:02
Dammerl
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och Kurt, der Proll war doch harmlos
Dammerl ist offline  
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Alt 24-04-2005, 23:02
celtictree
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U n g l a u b l i c h!!!! Die sind nie harmlos....Leute ohne Verstand!
celtictree ist offline  
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Alt 25-04-2005, 00:00
Random
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Zitat:
Zitat von Gorres Beitrag anzeigen
(...)Wir leben in einer Welt der Kosten-Nutzen-Analyse, die vom kleinsten Verbraucher bis zum größten Unternehmensleiter durchoptimiert ist. Die große Frage dieser Welt lautet "Was hab ich davon?" Wohin das führt, sieht man anhand der immer größer werdenden Zahl Ausgestoßener. Das sind die, die für alle anderen nutzlos scheinen. Er/sie kann zuwenig und ist zu teuer. Punkt. Aus.
Die Religion lehrt dagegen, daß jeder Mensch wertvoll und nicht sinnlos auf der Welt ist, und schon gar nicht nutzlos. (...)
Na und? Das findest du genauso - und gut begruendet - bei Atheisten wie Kant, Schopenhauer, auch bei den Existentialisten, usw usw (und das waren alles keine Utilitaristen). Ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass Moral und Werte nur durch einen Gott begruendet werden koennen. Man kann es auch aus diesem Thread wieder einmal herauslesen - schon bis Seite 3 (weiter bin ich noch nicht) fielen die Worte "Dekadenz", "arm", "beschraenkt" im Zusammenhang mit der Alternative. Der jetzige Papst sagt, die Antithese zur Religiositaet sei Relativismus. Wer so etwas gedankenlos nachplappern moechte - und das tun zur Zeit viele - , dem sei nahegelegt, sich einmal die Geschichte der Moralphilosophie in den letzten 500 Jahren reinzuziehen. Aufklaerung bitte nicht zu vergessen.


p.s. Gorres, ich meinte nicht, dass ausgerechnet du gedankenlos daherschwaetzt - das quote war nur der Aufhaenger!

Geändert von Random (25-04-2005 um 00:04 Uhr).
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Alt 25-04-2005, 00:14
Random
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Zitat:
Zitat von Jean Luc Beitrag anzeigen
Es (=Glauben, R.) ist eine Entscheidung, die man selbst treffen muß, auch wenn es vieleicht falsch ist. Blind einer Ideologie hinterherzulaufen ist auf jeden Fall eher schädlich. Zu was das führen kann, sieht man ja fast täglich in den Nachrichten.
Glauben ist im Kern und in der allerletzten Konsequenz aber tatsaechlich blind - sonst waere es kein Glauben (sondern Wissen). Muss er auch sein, das ist elementar. Eben in einem anderen Thread habe ich mit Dammerl ueber etwas Aehnliches geredet, das im Grunde genommen auch darauf hinauslief - Gott ist groesser als unser Vorstellungsvermoegen, allein mit dem Verstand nicht zu fassen.
Random ist offline  
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Alt 25-04-2005, 00:16
SteveDaCat
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Ort: Berlin
Ersetzte "Gott" durch "Das Universum", "die Natur" oder "die allumfassende Komplexität der Zusammenhänge" und du kannst dir meiner Zustimmung sicher sein.
SteveDaCat ist offline  
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Alt 25-04-2005, 00:23
Random
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Zitat:
Zitat von Olfri Beitrag anzeigen
(...)Ich sehe an "Religion" nur ein Problem. Sie kann sehr leicht dazu verleiten, Menschen zu "entmenschlichen", zu Führern zu erheben und damit alle Gläubigen extremst manipulierbar zu machen. Der wahre Wert des Glaubens sollte nichts mit Gottesvertretern auf Erden zu tun haben, sondern beinhaltet meiner Meinung nach die eigene innere Auseinandersetzung mit Gut und Böse, in der das Gute siegen sollte. (Jeder Mensch hat ein Gewissen!) Nichts anderes bedeutet im übrigen "Tschihad" im Islam

Und im uebrigen ist es Luther Reloaded.
Random ist offline  
Alt 25-04-2005, 01:23
Gast:
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Zitat:
Zitat von Jean Luc Beitrag anzeigen
Schöner Vergleich. Aber was spricht dagegen wenn man öfter mal den Weg ändert und nicht auf dem einmal eingeschlagenen Pfad aufsteigt. Evtl. könnte sich ja der andere Weg als der bessere erweisen.
Dazu muß man den Vergleich nicht allzusehr strapazieren. Unten ist der Berg breit. Unten wird man geboren. Wenn man den Berg hinaufsieht, sieht man den einen Weg, den einem die Eltern und die Älteren zeigen. Den Weg zu Gott, der "Religion" heißt. Die Lehrer kennen die Werkzeuge für diesen Weg - Spitzhacken für den Fels, Stiefel für den Schlamm, Eispickel für das Eis, Seile für den Zusammenhalt.

Welchen Weg genau man sieht - Islam, Christentum, Judentum, Buddhismus, Hinduismus, ... - hängt davon ab, wo man geboren wird.

Solange man noch nicht weit nach oben gekommen ist, sind die anderen Seiten des Berges weit entfernt. Natürlich kann man um den Berg herumgehen, um den Aufstieg von einer anderen Seite zu wagen. Nur verliert man dabei Zeit, und wenn man an der anderen Seite ankommt und schon etwas älter ist, ist man noch keinen Meter aufwärts gelangt. Man muß die Fremden nach deren Werkzeug fragen, das anders aussieht, weil der Weg ein anderer ist. Man startet den Aufstieg also verspätet und mit nicht vertrautem Werkzeug.

Deshalb erzählen die Alten auf allen Seiten des Berges ihren Kindern, daß genau der Weg, den sie vor sich sehen, der beste Weg zum Gipfel sei, und alle haben sie recht.

Wer den Berg schon weit erklommen ist, der nähert sich auch den Kletterern auf der anderen Seite, weswegen oben der Austausch leichter fällt. Man kann einander zurufen, und die Bedingungen fangen an, sich zu ähneln. Gebildete Theologen und Laien aus dem Okzident und dem Orient erkennen die Gemeinsamkeiten etwa von Islam, Judentum und Christentum, und auch der Buddhist kann in den Lehren ein gemeinsames Ziel erkennen.

Am Gipfel, wenn jeder seine Religion ganz und gar verstanden hat und lebt, befindet man sich am selben Ort. Krieg kann es da zwischen den Religiösen nicht mehr geben.

Geändert von Gast: (25-04-2005 um 01:33 Uhr).
 
Alt 25-04-2005, 10:15
Olfri
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Ort: Biergarten!
Der Mensch ist immer Individualist, aber auch immer soziales Wesen und damit Herdentier
Olfri ist offline  
Alt 25-04-2005, 10:18
Jean Luc
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Zitat:
Zitat von Olfri Beitrag anzeigen
Der Mensch ist immer Individualist, aber auch immer soziales Wesen und damit Herdentier
Fragt sich nur zu welcher Herde er gehören will. Zu den Schafen oder den Löwen?

Bei manchen habe ich das Gefühl, dass sie zu den Lemmingen gehören.
 
Alt 25-04-2005, 10:32
Jean Luc
unregistriert
 
Zitat:
Zitat von Gorres Beitrag anzeigen
Am Gipfel, wenn jeder seine Religion ganz und gar verstanden hat und lebt, befindet man sich am selben Ort. Krieg kann es da zwischen den Religiösen nicht mehr geben.
Ich glaube wenn jeder Mensch seine Religion richtig verstehen würde, dann wäre dieses von dir beschriebene Szenario gar nicht so abwegig. Leider sieht die Realität ganz anders aus.

Alle versuchen den Berg zu besteigen und jeder denkt dabei, dass er den richtigen Pfad kennt. Auch gehen sie mit unterschiedlichen Vorstellungen auf den Gipfel. Und eigentlich weiß keiner so richtig was nun wirklich auf dem Gipfel ist. Aber das würde natürlich niemand zugeben und so irren sie in der Annahme auf dem richtigen Weg zu sein sinnlos umher und hören auch nicht auf die Rufe, die sie davor bewahren sollen evtl. in einen tiefen Abgrund zu fallen. Nur ganz wenige werden überhaupt den Gipfel erreichen.
 
Alt 25-04-2005, 11:01
reisender
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Zitat:
Zitat von Gorres Beitrag anzeigen
Gebildete Theologen und Laien aus dem Okzident und dem Orient erkennen die Gemeinsamkeiten etwa von Islam, Judentum und Christentum,
Nur der neue Papst anscheinend nicht, wenn er seinen besonderen Gruß wegen der gemeinsamen Wurzeln nur an die Juden richtet und nicht auch an die Moslems.
reisender ist offline  
Alt 25-04-2005, 11:12
Olfri
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Ort: Biergarten!
Zitat:
Zitat von Jean Luc Beitrag anzeigen
Fragt sich nur zu welcher Herde er gehören will. Zu den Schafen oder den Löwen?

Bei manchen habe ich das Gefühl, dass sie zu den Lemmingen gehören.
Vielleicht gehört er nur deshalb zu den Lemmingen, weil man ihn noch nicht aus seiner "selbstverschuldeten Unmündigkeit" befreit hat, bzw. er noch nicht die Mittel besitzt, sich aus dieser selbst zu befreien?

Siehe Steinigungsthread, ich will ja nur, dass man begreift, dass der Mensch erst dann zu dem werden kann, was wir unter "mündigem" Bürger verstehen, wenn er Lesen kann und die Möglichkeit hat, sich zu bilden. Solange er das nicht kann wird er immer irgendwelchen Ideologien hinterherlaufen, die ihm "Sicherheit" und Antworten auf seine Fragen geben...Das ist hier bei uns ja nicht anders
Olfri ist offline  
 


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