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Alt 01-12-2016, 18:17
HobbyChinese
Aluhutträger
 
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Registriert seit: 04-2005
Ich glaub, da gibt es unzählige Gedankenmodelle. Wer sagt denn, dass der Hausbesitzer das finanzieren muss? Man könnte zB auch eine Betreibergesellschaft kreieren, die die Kollektoren installiert und wartet. In den benötigten Mengen, dürften die Preise für eine Anlage einen Bruchteil dessen kosten, was eine Anlage für den einzelnen Häuslebauer kostet. Der produzierte Strom wird über diese Gesellschaft vertrieben. Zur Speicherung gibt es ja durchaus auch Alternativen zu Akkus.
HobbyChinese ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-12-2016, 19:37
Kosel
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Zitat:
Zitat von HobbyChinese Beitrag anzeigen
Wie sonst?
Komplexität runterfahren.
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Alt 05-12-2016, 12:03
mark49
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Registriert seit: 11-2003
Zitat:
Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
Ausgezeichneter Hinweis: Warum muss das so?
Wat mut dat mut!
mark49 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05-12-2016, 15:06
JackB
Member
 
Registriert seit: 11-2000
Zitat:
Zitat von HobbyChinese Beitrag anzeigen
Ich glaub, da gibt es unzählige Gedankenmodelle. Wer sagt denn, dass der Hausbesitzer das finanzieren muss? Man könnte zB auch eine Betreibergesellschaft kreieren, die die Kollektoren installiert und wartet. In den benötigten Mengen, dürften die Preise für eine Anlage einen Bruchteil dessen kosten, was eine Anlage für den einzelnen Häuslebauer kostet. Der produzierte Strom wird über diese Gesellschaft vertrieben. Zur Speicherung gibt es ja durchaus auch Alternativen zu Akkus.
Okay, das ist jetzt aber ein gewisser Widerspruch zu deinem Ansatz aus #664

Zitat:
Dann sind die Häuser zumindest Teilautonom. Wenn man bedenkt, das für die Energienwende mittlerweile Kosten für 520 Milliarden Euro aufgerufen werden ( https://www.welt.de/wirtschaft/artic...o-erstmal.html ), dann dürfte das wohl zu finanzieren sein und ob ich den jetzt an die Stromkonzerne bezahle oder ob ich damit die Kollektoren finanziere ist Jacke wie Hose.
Du ersetzt halt die Stromkonzerne durch die "Betreibergesellschaft", die ja letztlich ein neuer Stromkonzern ist. Oder auch ein alter, wenn deren Aufgaben praktischerweise von den existierenden Konzernen übernommen werden. Wenn der produzierte Strom vertrieben werden soll, ist es mit der Autonomie ja nicht mehr weit her.

Aber die entscheidende Frage bei deinem Vorschlag ist ja erst mal eine technische: Sind Solarkollektoren auf Dächern wirtschaftlicher als große Windkraftanlagen? Zwei Vorteile leuchten ein: Man spart sich die monströsen Bauwerke in der Landschaft, und möglicherweise auch den Transport über große Strecken von Nord- nach Süddeutschland, da die Erzeugung dezentral erfolgt. Ein Nachteil bleibt: Die unregelmäßige Erzeugung.
JackB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05-12-2016, 15:29
Kosel
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Zitat:
Zitat von mark49 Beitrag anzeigen
Wat mut dat mut!
Ausgezeichneter Einwurf: Darum hängen wir energietechnisch in den Seilen.
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Alt 07-12-2016, 13:09
mark49
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Benutzerbild von mark49
 
Registriert seit: 11-2003
Die Wüste Sahara hängt wassertechnisch schon seit tausenden von Jahren in den Seilen.

In Deutschland gibt es nunmal keine Energie, auf die man einfach so in nicht-trivialen Mengen zugreifen kann. Wir haben insoweit einen realen Standortnachteil. Atomkraftwerke sind der Preis, den wir normalerweise dafür zahlen müssten. Dazu sind wir nicht bereit, also haben wir ein Problem und dieses Problem kann man nunmal nicht wegzaubern.
mark49 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07-12-2016, 16:04
Kosel
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Registriert seit: 07-2003
Ort: before I sleep
Urantechnisch hängen wir auch in den Seilen. Nichts mehr da in Europa. Frankreich muss seinen Yellowcake aus Marroko beziehen, so weit ich weiss.

Streng genommen ist die Zeit der quasi kostenlosen Energie vorbei. Deshalb müssen wir unseren Strom so langsam teuer zusammen stückeln. Das bedeutet langfristig, dass wir uns die gotteslästerliche Energieverschwendung nicht mehr leisten können, riesige Kabelnetze permanent auf Spannung zu halten.
Kosel ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08-12-2016, 15:06
mark49
gesperrt
 
Benutzerbild von mark49
 
Registriert seit: 11-2003
Ich tue mich mit langfristigen Prognosen immer sehr schwer, denn ist bisweilen kaum möglich einen Plan für die nächsten 5 Jahre aufzustellen. Frag einfach mal Helmut Kohl, wie er sich 1985 die Beziehungen zur DDR und der Sowjetunion im Jahr 1990 vorgestellt hatte. Selbst Atomausstiege lassen sich rückgängig machen und wenn nicht von einer deutschen Regierung, dann möglicherweise auf Anordnung von Brüssel.
mark49 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29-12-2016, 19:22
Cat-lin
Lotta vom Hocka
 
Benutzerbild von Cat-lin
 
Registriert seit: 06-2006
Ort: heute hier,morgen dort...
http://www.kfz-betrieb.vogel.de/umwe...-saft-a-567908

Hier der Artikel auch ohne Registrieren lesbar: http://www.facebook.com/permalink.ph...bstory_index=0

Zitat:
Umweltbonus: Ohne Saft

Die im Frühsommer eingeführte Kaufprämie für E-Autos hat sich im Geschäft der meisten Autohäuser kaum bemerkbar gemacht. Impulse für die Zukunft erhoffen sich Händler und Branchenexperten von einer ausgebauten Ladeinfrastruktur.

[Bild: https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.n...0c&oe=591F6CA7]


VW-Händler Wolf Warncke ist jemand, den man getrost als Enthusiasten in Sachen Elektromobilität bezeichnen darf. Auch neuen Mobilitätskonzepten gegenüber wie Carsharing ist er mehr als aufgeschlossen. Er treibt diese in seinem stark ländlich geprägten Vertriebsgebiet ...mit voran...

... baute er ... eine Carsharing-Flotte auf, bestehend aus fünf E-Golfs. Eine Bestellung über fünf E-Autos auf einen Schlag! Das ist schon eine besondere Leistung.... Denn die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden bewegt sich bundesweit noch immer auf homöopathischem Niveau, wenngleich die Zahl der Neuzulassungen – zumindest die von Hybriden – deutlich steigt.

...unterzeichneten der Volkswagen-Konzern, Daimler, BMW und Ford eine Absichtserklärung zum Aufbau eines europaweiten Hochleistungs-Schnelladenetzes ... Trotz Bedenken wegen der Infrastruktur bleibt für Kunden natürlich auch der Fahrzeugpreis ein Knackpunkt. So zeigte eine Befragung ... dass zwei Drittel der Verbraucher E-Autos für zu teuer halten. Aber wie viel dürfen die Fahrzeuge kosten, damit Kfz-Betriebe diese in nennenswerten Umfang verkaufen können?

... Derzeit gibt es laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Deutschland rund 6.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte für E-Autos an rund 2.900 Ladestationen. Zum Vergleich: Die Zahl der Tankstellen... beläuft sich auf rund 14.500, davon 350 Autobahntankstellen.

VW-Händler Warncke indes tut im Rahmen seiner Möglichkeiten, was er kann, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. E-Auto-Fahrer finden an seinem Betrieb mittlerweile eine Schnellladestation. Damit hat er als Händler für Kunden in seinem Vertriebsgebiet einen weiteren Anreiz geschaffen, um sich für ein E-Auto zu entscheiden.

Geändert von Cat-lin (29-12-2016 um 19:41 Uhr). Grund: Bild eingefügt
Cat-lin ist offline   Mit Zitat antworten
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