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#76 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 25-06-2011, 11:40
Kosel
xxx
 
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Registriert seit: 07-2003
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Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
Japp und auch ein guter Ansatz. Wobei ich die Korken nicht zu früh knallen lassen würde, denn der Versuch steckt noch im Anfangsstadium. Solche Meldungen gab es ja auch schon 1991 mit Wasserstoff.
Jau, den haben sie schön abgewürgt.
Da hatte der ölgetriebene Autoindustriekomplex noch mächtig
Dampf unter der Haube.
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Alt 25-06-2011, 11:43
Totalverpeilt
Wie bitte?
 
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Registriert seit: 01-2008
Zitat:
Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
Das wäre er auch geworden, wenn der WK eins nicht die Nützlichkeit der Auos drastisch gezeigt hätte.
Ford dachte damals er würde Autos für die nächste Generation entwickeln und dann haben sie ihm das Modell T von den Montagebändern gerissen.

Wenn der steigende Ölpreis weiter auf sinkende Löhne trifft, werden hier die herkömmlichen Benzinfresser schneller von den Straßen sein, als Mercedes gucken kann.
imho
Dann wollen wir mal hoffen, dass es nicht eines WK drei bedarf, um die Entwicklung zu beschleunigen
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#78 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 25-06-2011, 12:02
muesliriegel24
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Registriert seit: 10-2010
Zitat:
Zitat von Totalverpeilt Beitrag anzeigen
Dann wollen wir mal hoffen, dass es nicht eines WK drei bedarf, um die Entwicklung zu beschleunigen
Es bedarf vor allem mehr solcher Menschen wie dem 23-jährigen(!) jungen Mann aus Kroatien, der in Eigenregie einen alten BMW elektrifiziert hat...das Ergebnis ist ein Schlag ins Gesicht der großen Automobilhersteller.

Kurz: das Fahrzeug hat 500kW Radleistung und die doppelte Reichweite als das was bisher präsentiert wurde. Und das mit handelsüblichen Li-Ion-Zellen.

Interessant wird's ab 1:20 min. U.a. fährt er gegen seinen eigenen BMW M6 (507 PS) der hat keine Chance

/watch?v=WX-_azD2vNo
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Alt 25-06-2011, 12:35
Taiphun
unregistriert
 
Zitat:
Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
Jau, den haben sie schön abgewürgt.
Da hatte der ölgetriebene Autoindustriekomplex noch mächtig
Dampf unter der Haube.
Wes es heute noch: Wasserstoff - Mit Volldampf in die Sackgasse?

Und wenn man mal schaut, wer in diesem Beitrag den Weg der Zukunft bestimmt: "Nach Einschätzung des Autoexperten Frank Schwope von der Norddeutschen Landesbank (NordLB) kommt der Brennstoffzelle grundsätzlich keine Bedeutung zu."

Macht ja auch Sinn, da mam auch weiterhin mit dem Öl kräftig Gewinne einfahren will
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Alt 25-06-2011, 13:21
lens
Antipopulist
 
Registriert seit: 06-2005
Ort: 14N121E
Zitat:
Zitat von muesliriegel24 Beitrag anzeigen
Kurz: das Fahrzeug hat 500kW Radleistung und die doppelte Reichweite als das was bisher präsentiert wurde. Und das mit handelsüblichen Li-Ion-Zellen.
Aber eine Eigentwicklung die die Zellen kontrolliert, nicht nur beim Laden. Genau solche Rechensysteme müssen wir erforschen wir um andere Akku-Techniken auch zu kombinieren, es wird dabei jede einzelne Zelle für sich kontrolliert und zugeschaltet; So wird auch die Austauschbarkeit bequemer. Mit solcher Technik habe ich auf 2 Rädern 250km Reichweite bei max 50km/h und kann zusätzlich noch herkömmliche Speicherakkus für die Bremsenergie nutzen und wieder zuschalten.
lens ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 25-06-2011, 13:42
Fingon
Member
 
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Registriert seit: 05-2004
Zitat:
Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
Akkus können nahezu 100% mit Hilfe der Vakuumdestillation recycelt werden. Daher fällt kaum Sondermüll an. Im Gegenteil, die Emmissionen wie Co² von Benzin und Rußpartikel beim Diesel fallen zu 100% weg und ist damit wesentlich umweltfreundlicher.
Dafür hätte ich gerne mal eine Quelle:

Mittels Vakuumdestillation arbeitet man heutzutage zum Beispiel Erdöl zu Kraftstoff auf. Das prinzip ist ganz einfach. Man erzeugt ein Vakuum, das führt dazu das die Siedetemperatur jeder Flüssigkeit sinkt und man nun mit geringer Energiezufuhr eine Destillation des Erdöl gemisches schafft.

Ichz frage mich aber wie das bei einem Lithium-Ionen Akku funktionieren soll. Ein Vakuum wird kaum ausreichen das Lithium zu verflüssigen geschweige denn zum Sieden zu bringen.
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Alt 25-06-2011, 13:54
Taiphun
unregistriert
 
Zitat:
Zitat von Spyamp Beitrag anzeigen
Dafür hätte ich gerne mal eine Quelle:
Wikipedia reference-linkBatterierecycling

Zitat:
Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren [Bearbeiten]

Für NiMH-Akkumulatoren kann ebenfalls die Vakuumdestillation verwendet werden. Dabei konzentriert man sich auf das Entfernen des enthaltenen Wasserstoffs. Zurück bleibt wie bei der Verwertung der NiCd-Akkus ein Nickel-Eisen-Gemisch, das an Stahlhersteller weitergereicht werden kann. Bei einem zweiten Verfahren werden die Akkus in einer Schneidmühle geöffnet, damit der Wasserstoff entweichen kann. Anschließend werden die Akkus zusammen mit anderen nickelhaltigen Abfällen gemischt und als Vorlegierung für die Edelstahlproduktion verwendet.
Lithium-Batterien und -Akkus [Bearbeiten]

Lithium-Manganoxyd-Primärzellen können ebenfalls mit Hilfe der Vakuumdestillation wiederverwertet werden. Hierbei werden vor allem nickelhaltiges Eisen und Ferromangan gewonnen. Die wieder aufladbaren Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus werden metallurgisch aufbereitet, wobei vor allem Kobalt, Nickel und Kupfer gewonnen werden.
Ausserdem sprach ich nicht allein von Lithium-Ionen-Akkus.

Geändert von Taiphun (25-06-2011 um 13:57 Uhr).
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Alt 25-06-2011, 13:59
Taiphun
unregistriert
 
Zitat:
Studie: Die Wünsche der Deutschen an das Auto der Zukunft

Was erwarten die Deutschen vom Automobil der Zukunft? Antworten hierauf gibt die AutoScout24-Studie "Unser Auto von morgen"

Einige Highlights der Ergebnisse:

- 93 Prozent der Befragten erwarten vom Auto in von morgen maximale Sicherheit.
- Ein Großteil der Befragten erhofft sich von seinem Auto zukünftig aktive Unterstützung im Straßenverkehr durch intelligente Verkehrsleitsysteme zur Stauvermeidung (71 Prozent), automatisierte Parkplatzsuche und eigenständiges Parken (55 Prozent).
- 41 Prozent der 18-bis-19-Jährigen wünschen sich vom Auto von morgen Informationsdienste und 35 Prozent dieser Altersgruppe On-Board-Unterhaltungssysteme.
- Für 88 Prozent muss das Auto von morgen kostengünstig sein. 38 Prozent der Befragten wollen künftig ähnlich viel wie heute für ihr Auto ausgeben, knapp die Hälfte wünscht sich, dass das Fahrzeug günstiger wird (47 Prozent).
- Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sind ebenso wichtig wie kostengünstige Mobilität (88 Prozent).
Lediglich für 28 Prozent ist das Auto der Zukunft ein Statussymbol.
.

http://ww2.autoscout24.de/studie/die...n/4319/222702/

Schon Interessant
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Alt 25-06-2011, 15:52
Kosel
xxx
 
Benutzerbild von Kosel
 
Registriert seit: 07-2003
Ort: before I sleep
Zitat:
Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
Und wenn man mal schaut, wer in diesem Beitrag den Weg der Zukunft bestimmt: "Nach Einschätzung des Autoexperten Frank Schwope von der Norddeutschen Landesbank (NordLB) kommt der Brennstoffzelle grundsätzlich keine Bedeutung zu."
Dann frage den Schwope, wieso man mit Wasserstoffantrieben effektiver U-Boote betreibt als mit einem Atommeiler.

Herr Schwope sollte mal das "P.M. Magazin" weglegen und ernsthafte Monographien und Periodika zu dem Thema lesen.
Kosel ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 25-06-2011, 18:07
alonzo
der gute hirte
 
Benutzerbild von alonzo
 
Registriert seit: 12-2006
Ort: heidelberg
Idee

was ist eigentlich aus dem guten alten atomauto mit reaktor im heck geworden?

[Bild: http://braegelmann.de/jan/images/atauto.jpg]

steht hier eine renaissance an?
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Alt 25-06-2011, 18:35
Yatagan
Shero
 
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Registriert seit: 10-2004
Ort: Auf dem Weg
Oder Cyclops/The Big Bus:

[Bild: http://cache.gawker.com/assets/image...he_big_bus.jpg]
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#87 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 25-06-2011, 19:38
Malou
ein Hoch auf die Toleranz
 
Benutzerbild von Malou
 
Registriert seit: 01-2010
Ort: Oldenburg, je t´aime
Wenn die Elektroautos schon genug ausgereift sind, werde ich mir auch lieber ein Elektroauto als einen Benziner oder Diesel zulegen. Die Zukunft gehört den Elektroautos und nicht nur wegen der Umwelt.

Ich denke man könnte schon mit der heutigen Technologie Elektroautos mit 600 km Reichweite schaffen, allerdings müsste man den Kofferraum mit mehreren Batterien zupflastern, aber ich glaube schon, dass es im Prinzip möglich wäre.

Zudem sind der Elektromotor und die Batterien noch weitaus verbesserbar. Heute ist eine Batterie noch riesig und hat ca. 100 km Reichweite, in der Zukunft wird sie kleiner sein und schon 200 km Reichweite haben, usw.. Ein anderer Aspekt der E-Autos sind die unmittelbar damit verbundenen Speichermöglichkeiten. Wenn sich die Automobilindustrie weltweit auf einen Norm-Akku einigen könnte, würde an Tankstellen kein Sprit mehr getankt, sondern der Akku getauscht. Das ist zwar mehr Utopie, aber man wird ja wohl mal träumen dürfen.

Sobald Elektroautos entsprechend effektiv und die "Spritkosten" sowie die hinlängliche Reichweite und Lademöglichkeit entsprechend günstig und eventuelle Steuervorteile gegeben sind, ist es mir letztlich egal, ob ich nun Benzin oder Strom tanken muss.

Übersicht aller Elektro-Fahrzeuge (Hybrid) - ein paar sehen ganz gut aus. Der Luis, so ein kompaktes Modell, den es schon ab 39.000 € gibt , gefällt mir beispielsweise.

http://www.hybrid-autos.info/elektro-fahrzeuge/
Malou ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 25-06-2011, 19:56
L with
...lebt...
 
Benutzerbild von L with
 
Registriert seit: 01-2004
Zitat:
Zitat von caesar Beitrag anzeigen
das erdöl wird auch erst längerfristig ausgehen.

es gibt durchaus noch freie reserven bei den abschmelzenden polarkappen, in alaska und in naturschutzgebieten.

das ende des erdölzeitalter zeichnet sich zwar ab, aber das ist noch ferne zukunft.

Das sehe ich komplett anders.
Natürlich wird es nicht so sein, dass urplötzlich der letzte Tropfen aus dem Hahn kommt, und dann war es das.
Es wird ein langer Prozess werden, bei dem die Ölverknappung immer größer wird. Den Höhepunkt der Ölförderung weltweit dürften wir gerade erleben, oder aber in naher Zukunft erleben (Peak-Oil-Phänomen).
Was meint Ihr, warum gerade strategische Reserven in den Markt geworfen werden? Die Ölproduktion arbeitet total am Anschlag und wir hängen effektiv an einigen wenigen Ländern und der damit verbundenen Hoffnung, dass diese die Förderung erhöhen können.
Faktisch verbraucht die Menschheit jeden Tag 13 Milliarden Liter Öl und das, was als "gigantische Funde", z.B. in der Arktis, durch die Medien geistert, reicht ja noch nicht mal, dieses Level zukünftig zu halten - leider wird der Verbrauch aber, bedingt durch den Aufschwung der Schwellenländer, bald beträchtlich steigen.
Die Zeit der großen Ölfunde sind lange vorbei.
Saudi Arabien hat seit 20, 30 Jahren kein bedeutendes Feld mehr entdeckt. Und dort saugen sie wenige, aber gigantische Ölfelder leer. Felder wie das größte der Welt (Ghawar), welches aber immer weniger hergibt.
L with ist offline   Mit Zitat antworten
#89 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 25-06-2011, 21:23
Fingon
Member
 
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Registriert seit: 05-2004
Zitat:
Zitat von Taiphun Beitrag anzeigen
Ausserdem sprach ich nicht allein von Lithium-Ionen-Akkus.
danke für den Link. Für mich war Vakuumdestillation sonst reine trennung von Flüssigengemischen.
Fingon ist offline   Mit Zitat antworten
#90 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 26-06-2011, 00:05
hotblack
Blöder Ehrenkölner
 
Benutzerbild von hotblack
 
Registriert seit: 10-2000
Ort: Köln
Zitat:
Zitat von larghetto Beitrag anzeigen
Die Autos von morgen sind kleine, ökonomische Cityflitzer.
Diese Dinger finde ich ziemlich sinnlos. Denn innerhalb der City kann ich längst elektrisch unterwegs sein: Stadtbahn, U-Bahn, Straßenbahn, S-Bahn.

Wenn ich mein Auto benutze, dann für Fahrten 'raus in's Grüne. Da kommen dann aber locker mal 150 Kilometer pro Tag heraus. Für diese Distanzen gibt es momentan keine praxistauglichen E-Autos.

Dazu kommen noch die Probleme mit dem Aufladen: Das mag ja in der eigenen Garage gut gehen. Als Laternenparker in der Stadt kann ich das aber komplett vergessen.

Kurz: Viel Hype, aber wenig praxistaugliche Lösungen für reale Autofahrer.

Achso: Zur Arbeit "pendele" ich bevorzugt mit dem Drahtesel. 9km eine Strecke, Dusche beim Arbeitgeber vorhanden. Dauert genauso lange wie die Fahrt mit dem Auto.
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