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Alt 23-04-2016, 00:28
Voltaire
bayrischer Dichter
 
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Wo ist bitte nochmal genau der Unterschied zwischen "wenn Auto im Prüfzyklus, dann mogeln" und "wenn Auto im Prüfstand, dann mogeln"??

Mir stellt es sich so dar, dass der VW Beschiss einfach nur viel aufwendiger programmiert ist.
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Alt 23-04-2016, 06:27
Dr.Murder
Dortmunder Mädchen
 
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Zitat:
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Wo ist bitte nochmal genau der Unterschied zwischen "wenn Auto im Prüfzyklus, dann mogeln" und "wenn Auto im Prüfstand, dann mogeln"??

Mir stellt es sich so dar, dass der VW Beschiss einfach nur viel aufwendiger programmiert ist.
Es ist schon etwas anderes und es steckt eine ganz andere Energie dahinter, wenn ich wie VW extra eine Software einbaue um zu betrügen, als wenn ich (so scheint es zumindest bisher) eine EU Richtlinie bis hinten gegen ausreize. #Grauzone

Aber wie gesagt, mal sehen was jetzt bei den neuen Fällen noch so ans Tageslicht kommt.
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Alt 26-04-2016, 16:48
Cat-lin
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Zitat:
Manipulierte Verbrauchswerte: Mitsubishi hat Autofahrer bereits seit 1991 betrogen

Die Affäre um manipulierte Verbrauchstests bei Mitsubishi weitet sich aus: Schon seit 1991 wurde bei der Ermittlung von Spritangaben getrickst. Nicht der erste Skandal der Konzerngeschichte.

Die Affäre um manipulierte Verbrauchstests beim Autokonzern Mitsubishi ist schwerwiegender als ursprünglich angenommen. Mitsubishi Motors hat eingestanden, bereits seit 1991 bei der Ermittlung von Spritangaben getrickst zu haben. Das teilte das Unternehmen dem Transportministerium in Tokio am Dienstag mit.

Damit steigt die Zahl der vom Abgasskandal betroffenen Autos deutlich. ...

Abweichung von bis zu zehn Prozent

Nissans selbst vorgenommene Verbrauchstests waren demnach von den Daten, die Mitsubishi Motors den Behörden vorgelegt hatte, abgewichen. Die Diskrepanz betrug fünf bis zehn Prozent. Der Verbrauch der Autos wäre also bei ordnungsgemäßem Vorgehen um fünf bis zehn Prozent höher gewesen als Mitsubishi Motors angegeben hatte.

Mitsubishi benutzte dabei laut Medienberichten eine Testmethode, die in den USA Verwendung finde und Zeit spare, in Japan aber nicht zugelassen ist. Zudem kalkulierte Mitsubishi in manchen Fällen Daten zum Rollwiderstand, ohne dafür Tests durchzuführen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/m...a-1089309.html
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Alt 27-04-2016, 15:26
Cat-lin
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Zitat:
Diesel-Autos
Der Abgasskandal - ein Debakel für die gesamte Autoindustrie

Der Abgas-Skandal hat inzwischen die ganze Auto-Branche verseucht: Bis auf BMW zählen offenbar alle deutschen Hersteller zu den Stickoxid-Sündern.

Audi, Porsche, Mercedes, Volkswagen und Opel müssen insgesamt 630 000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen.

...die Autoindustrie, mit all ihren Zulieferbetrieben nach wie vor der wichtigste Arbeitgeber in Deutschland, steckt in der wohl tiefsten Krise ihrer Geschichte.

...Der Abgas-Skandal hat inzwischen die gesamte Branche verseucht - und das weltweit.

Das ganze Ausmaß der Affäre wurde .. deutlich, als Verkehrsminister .. Dobrindt (CSU) einen lange geheim gehaltenen Untersuchungsbericht veröffentlichte. Das Papier zeigt: Nicht nur VW hat bei Abgaswerten und Umweltschutz getrickst. Die Branche selbst ist das Problem. Bei Tests von 53 Dieselmodellen fiel fast die Hälfte durch. Weltkonzerne stehen auf einmal blamiert da: Sie konnten den Prüfern erhöhte Stickoxidwerte nicht erklären.

Die Folge nun: ein beispielloser Rückruf. Audi, Porsche, Mercedes, Volkswagen und Opel müssen 630 000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückholen und die Abgasreinigung nachbessern. Denn viele Autobauer schalten sie ab, wenn eine bestimmte Außentemperatur unterschritten wird. Über deutsche Straßen rollen deshalb Autos mit gefährlich hohen Abgaswerten...

Diesel-Ärger gibt es auch in Frankreich, wo Ermittler die Büros des französischen Mutterkonzerns von Peugeot und Citroën durchsuchten ... Es ging, auch hier, um den Verdacht von Manipulationen bei Schadstoffmessungen. Und dann wäre da noch Fiat: Die ... Untersuchungskommission geht inzwischen auch dem Verdacht nach, der italienische Autohersteller könnte eine spezielle Technik genutzt haben, um sich die aufwendige Schadstoff-Reinigung zu ersparen. Der Hinweis kam vom Stuttgarter Autozulieferer Bosch. Der Autozulieferer wiederum steht unter Verdacht, seine entsprechende Abschalt-Vorrichtung nicht nur an VW, sondern auch an andere Konzerne geliefert zu haben...

Bis auf BMW zählen wohl alle deutschen Hersteller zu Stickoxid-Sündern

...Bis auf BMW, so legen es zumindest die Zahlen des KBA nahe, zählen alle deutschen Hersteller zu den Stickoxid-Sündern. Die meisten betroffenen Fahrzeuge sollten noch im Sommer umgerüstet werden, kündigte Dobrindt an. Auffällig waren aber auch Modelle von Alfa Romeo, Chevrolet, Dacia, Fiat, Ford, Hyundai, Jaguar, Jeep, Land Rover, Nissan, Renault und Suzuki. Über mögliche Rückrufe dieser Hersteller ist noch nichts bekannt....
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...trie-1.2961703



... und hier noch was zur E-Autoprämie, um den Schaden etwas abzufedern...? http://www.sueddeutsche.de/auto/elek...eich-1.2967518

Geändert von Cat-lin (27-04-2016 um 15:31 Uhr).
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Alt 13-05-2016, 21:04
Cat-lin
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http://www.handelsblatt.com/unterneh.../13592464.html

Zitat:
Erst der Zafira, dann der Astra: Umweltschützer haben nach eigenen Angaben Belege dafür, dass auch Opel bei der Abgasreinigung gezielt manipuliert. ...

Berlin/Rüsselsheim. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verschärft ihre Vorwürfe gegen den Autobauer Opel, die Abgasreinigung bei Dieselmodellen manipuliert zu haben. Bei einem Astra hätten Messungen auf der Straße „alarmierende Werte und Abschalteinrichtungen“ offenbart, teilte die Umweltorganisation am Freitag in Berlin mit.
„Der Opel Zafira arbeitet zu 90 Prozent der Zeit in einem nicht-legalen Modus“, sagte Umwelthilfe-Bundesgeschäftsführer..."
+ http://www.t-online.de/auto/news/id_...-vermutet.html
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Alt 19-05-2016, 21:34
Grizu
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Jetzt ist auch Fiat aufgeflogen.

"Darin verbaute Filteranlagen stehen demnach im Verdacht, regelmäßig nach 22 Minuten Laufzeit abzuschalten – die Abgastests dauern in der Regel 20 Minuten."
http://www.heise.de/newsticker/meldu...n-3211313.html

Das ist echt dreist.

Wenn ich das nächste mal geblitzt werde, sag ich auch "Was denn? Die ersten 22 Minuten bin ich doch langsam gefahren?!"

Und Eier haben sie auch noch. Fiat gibt sich mit den deutschen Behörden gar nicht erst ab. Italien sei zuständig...
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Alt 19-05-2016, 22:36
Voltaire
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Was ich noch nicht verstanden habe, ist warum das eigentlich gemacht wird.
Wenn der Filter in der Lage ist, 22 Minuten lang die Grenzwerte einzuhalten, warum dann nicht länger?

Geht dann der Spritverbrauch hoch?
Hält das der Motor nicht durch?
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Alt 19-05-2016, 22:56
Grizu
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Ich weiß nicht, ob das auf alle betroffenen Diesel zutrifft. Aber zumindest bei den Modellen mit Harnstoff-Einspritzung (Adblue etc.) treibt es natürlich dessen Verbrauch in die Höhe.

Aber vermutlich erreicht man so auch höhere Leistungen, sonst würde Opel es wohl bei Autobahntempo nicht generell abschalten.
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Alt 19-05-2016, 23:31
Voltaire
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Zitat:
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Was ich noch nicht verstanden habe, ist warum das eigentlich gemacht wird.
Wenn der Filter in der Lage ist, 22 Minuten lang die Grenzwerte einzuhalten, warum dann nicht länger?

Geht dann der Spritverbrauch hoch?
Hält das der Motor nicht durch?
Ich habe eine Antwort gefunden:

Ein großes Problem, das viele Autohersteller bei ihren Dieselmotoren haben, heißt "Versottung": Beim chemischen Prozess, bei dem Dieselabgase durch Harnstoff von Stickoxiden befreit werden, entsteht durch Kohlenwasserstoff, Kondenswasser und Ruß auf die Dauer ein Schleim. Er setzt den Motorleitungen und Komponenten der Abgasreinigung zu.
Um das zu vermeiden, fährt die Motorelektronik die Abgasreinigung bei kalten Temperaturen herunter oder setzt sie sogar ganz aus.
Dank dieser Lösung, "Thermofenster" genannt, bleiben zwar die Leitungen frei und werden die Bauteile geschützt, aber die Abgase werden eben auch nicht von Stickoxiden gereinigt.

Geändert von Voltaire (20-05-2016 um 00:57 Uhr).
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Alt 20-05-2016, 10:18
fraktal
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Ort: Marmorien
fraktal eine Nachricht über ICQ schicken
Das Ganze ist ein ausgemachter Blödsinn und symptomatisch für unsere Zeit.
Man hat den Leuten weismachen wollen das Diesel ähnlich schadstofarm werden könnten wie Benziner. Und die Leute haben es gerne geglaubt. Dabei braucht es nur wenig Wissen um zu verstehen warum das grundsätzlich nicht geht.
Aber wozu selber etwas wissen, wenn es doch "Experten" gibt.


Das ganze noch in einem Umfeld bei dem (zumindest was Co2 betrifft) der Gesamtausstoß im Vergleich zu industriellen Prozessen verschwindend gering ist.

Seit feinstaubfreie Autos eine Feinstaubplakette brauchen wundert mich gar nichts mehr.

Das nächste große Ding werden dann E-Autos mit unglaublich giftigen Batterien, deren Strom im wahrsten Sinne des Wortes "sonstwoher" kommt.
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Alt 05-06-2016, 00:10
Cat-lin
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Ort: heute hier,morgen dort...
http://www.heute.de/neu-abgas-vorwue...-43507768.html
Zitat:
Im Diesel-Skandal hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) neue Manipulationsvorwürfe gegen den Autohersteller Opel erhoben. Dabei geht es um den angeblichen Einbau einer Abschaltvorrichtung für die Abgasreinigung im Zafira. Opel weist die Vorwürfe mit deutlichen Worten zurück.
...
Opel bezweifelte die Richtigkeit der Vorwürfe. Angesichts der "bisherigen Erfahrungen mit den von der DUH veröffentlichen Experimenten" sowie den Ergebnissen der eigenen und unabhängiger Messungen "glauben wir nicht, dass diese neuerlichen Ergebnisse objektiv und wissenschaftlich fundiert sind", erklärte der Konzern...
Seit Bekanntwerden der massenhaften Abgas-Manipulation bei Volkswagen hat die DUH Opel und weiteren Autoherstellern schon wiederholt schwere Manipulations-Vorwürfe gemacht. Dem Bundesverkehrsministerium und dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wirft die Organisation Untätigkeit bei der Aufarbeitung vor. ...
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Alt 07-07-2016, 08:11
ManOfTomorrow
GOAT
 
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Dobrindts absurder Bußgeld-Verzicht im VW-Skandal [welt.de]

Läuft.
Hat sicherlich abschreckende Wirkung für die Autobauer, um in Zukunft gesetzeskonform zu agieren.
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Alt 07-07-2016, 08:24
mark49
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Keine Angst! Bald gibt es Elektroautos und dann tanken wir bei RWE.
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Alt 07-07-2016, 16:39
Cat-lin
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Registriert seit: 06-2006
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Wobei da auch steht:
Zitat:
Dabei ist ziemlich klar, dass es in Deutschland überhaupt keine Möglichkeit gibt, empfindliche Bußgelder für Verstöße bei der Zulassung von Fahrzeugen zu verhängen. Ähnliche Dimensionen wie in den USA, wo pro Auto mehrere Zehntausend Dollar Strafe möglich wären, sind in Deutschland nicht vorgesehen.
Zitat:
Deutsche Hersteller haben sich ganzheitlichen Umweltbilanzen verschrieben
Autobauer sparen Millionen mit Ressourcenschonung


...Spätestens seit dem Diesel-Skandal aber stehen die Umwelteinflüsse von Mobilität im Brennpunkt. Die Autobauer denken dabei über die Abgasbilanzen hinaus.

...Die Umweltbelastungen im Autobau starten lange vor dem Blechpressen in den Fabriken, und sie reichen weiter bis zum Recycling der Altwagen.

Deutschlands Autobauer haben sich daher ganzheitlichen Umweltbilanzen verschrieben. Und ausgerechnet der krisengeschüttelte Autobauer VW hat dabei mitten im Diesel-Debakel einen Meilenstein erreicht: Schon Ende 2015, und damit drei Jahre vor dem ursprünglichen Ziel, hat es Volkswagen geschafft, fünf zentrale Umweltkennziffern in Summe um 25 Prozent unter das Niveau von 2010 zu drücken. Wasserverbrauch und Lösungsmittelemissionen liegen zwar noch unter dem Soll, dafür sind CO2-Ausstoß leicht und Abfall weit über dem Ziel. Die Energie schafft eine Punktlandung. Gerechnet wird der Aufwand pro produziertem Auto.

In Wolfsburg ...das Thema, das VW unter das Motto "Think Blue. Factory" gestellt hat. ... Dabei habe Ressourcenschonung meist auch finanzielle Effekte. "Ökologie zahlt sich dann ganz oft auch ökonomisch aus".

Laut Bosch hat das Umweltprogramm bei VW seit 2010 weit mehr als 100 Millionen Euro eingespart - mit Investitionen, die sich zum allergrößten Teil schon amortisiert haben. "Think Blue" steht dabei zunächst nur für die Kernmarke VW-Pkw um Golf und Passat, doch auch aus Konzernsicht gebe es sichtbare Fortschritte: Ende 2015 schlugen hier immerhin bereits gut 20 Prozent Umweltentlastung zu Buche.

Bei BMW gibt es ähnliche Ansätze. ... Zieljahr 2020 - in diesem Korridor soll der Ressourcenhunger pro gebauten Wagen um 45 Prozent sinken. Bei den CO2-Emissionen sind schon 46 Prozent erreicht, .... Neben dem Wasserverbrauch (31 Prozent) liegt der Energieverbrauch mit bisher 36 Prozent noch unter dem Sollwert für das Jahr 2020. ...
..."Seit 2006 haben wir mit Ressourceneffizienz in der Produktion in Summe mehr als 158 Millionen Euro eingespart."

Langfristig plane BMW, weltweit ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen einzusetzen. ... So stecke BMW etwa nur dann Geld in Projekte wie Windkraftanlagen, wenn sich diese langfristig tragen und die Perspektive dazu nicht stirbt.

Daimler will beispielsweise den Energieverbrauch seiner Autosparte von 2015 bis 2022 um 25 Prozent herunterschrauben. Allein die Kosten für Umweltschutzanlagen des Konzerns beliefen sich zuletzt auf rund 100 Millionen Euro pro Jahr. 91 Prozent der Abfälle verwertet Daimler weiter, falls sie nicht gleich im Vorhinein vermieden werden können.

"...Deutschland lernt zum Beispiel von Indien. Etwa, dass Roboter auch ganz hervorragend ohne Licht arbeiten können. Wir hatten hier oft gleißend helle Hallen auch in den Abschnitten, wo nur Roboter waren. Das sah zwar toll aus, aber das Arbeitsergebnis der Roboter ist auch ohne die Festbeleuchtung dasselbe", sagt Bosch.

Das Thema Umweltbilanzen bleibt den Herstellern gerade mit Blick auf alternative Antriebe erhalten. Laut VW entfallen derzeit drei Viertel des CO2-Ausstoßes auf die Gebrauchsphase eines Autolebens. Wenn der Strommix nur grün genug ist, könnte dieser dicke Batzen bei E-Autos komplett entfallen. Umso maßgeblicher wäre dann die Produktion.
http://www.sat1.de/news/wirtschaft2/...chonung-102013

Geändert von Cat-lin (07-07-2016 um 17:15 Uhr).
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Alt 07-07-2016, 18:33
mark49
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Registriert seit: 11-2003
Es geht bei Elektroautos nicht um Umweltbilanzen. Es geht darum, ein neues Produkt auf dem Weltmarkt zu etablieren, mit dem der Absatz angekurbelt werden kann. Man stelle sich einfach mal vor, wieviele Autos weltweit durch Elektroautos ersetzt werden müssen und wieviel Kohle unsere Konzerne mit ihren Robotern an den Fließbändern daran verdienen werden - natürlich weitgehend steuerfrei!

Wir leben nicht in der Zukunft. Profite werden hier und jetzt gemacht! In der Zukunft sind wir alle tot. Das ist einzige Zukunft, die ein Mensch in seinem Leben hat. Wie es in 50 Jahren mit der Umwelt aussieht, ist einem Vorstandsvorsitzenden mit hoher Wahrscheinlichkeit scheissegal, wenn er keine Kinder hat, dann mit Sicherheit. Es gibt entgegen den Behauptungen der katholischen Kirche auch kein jüngstes Gericht.

Geändert von mark49 (07-07-2016 um 18:40 Uhr).
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