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Alt 31-03-2016, 15:02
Geisterkatze
Sand im Getriebe
 
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Registriert seit: 08-2011
http://web.de/magazine/politik/Kampf...ehrer-31457434
Zitat:
Amerikas Schattenkrieger jagen IS-Anführer

Hubschrauber, Elite-Soldaten, Spionageflugzeuge: US-Präsident Barack Obama will die Terrorfürsten des IS von einer Spezialeinheit ausschalten lassen.
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Alt 31-03-2016, 15:41
Emotions
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Zitat von HanneIore Beitrag anzeigen

Inside Rakka: IS-Deserteure packen aus
Der Syrer sagt es ja ganz richtig, man wird die meisten IS-Kämpfer danach problemlos verurteilen können, weil sie praktisch alle ihre Fotos/Selfies/Videos ins Netz gestellt haben, da braucht man dann nicht lange diskutieren (die syrische Armee hat auch schon viele Kämpfer verhaftet eben weil sie sich selbst gefilmt haben).

Auf Phönix lief eine Doku mit einem ägyptischen Sicherheitsbeamten der vor IS-Rückkehrern warnte, egal wie sehr sie es nach aussen auch bereuen, sie sind/waren Teil einer Terrororganisation und rechtlich gesehen hört da der Spaß auf, in der Regel gibts da lange Haftstrafen und keine "Rückkehrer-Programme".
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Alt 31-03-2016, 17:17
hans
ang dami mo alam
 
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Zitat von Ryan Beitrag anzeigen
Weniger IS im Nahen Osten bedeutet mehr IS und Terror bei uns
kurzfristig, aber wenn das vehikel militärisch zerschlagen ist, und die syrische ordnung in den relevanten städten hergestellt ist (ob schön oder unschön), dann verhungert diese hydra wohl in 1-2 jahren.
es müssten dann ganz andere taktiken wieder aufgewärmt werden.

türkei und saudis müssten raus kommen und farbe bekennen, in welche richtung es gehen soll. denn das sind dann die physischen standbeine des politischen islam oder faschistischen jihadismus (im bereich sunniten).

afrika ist wieder eine andere sache. libyen ist ein kandidat für den nächsten schauplatz. ausserdem urwaldgegenden.
und dabei wird eines nicht berücksichtigt: der einfluss chinas. die rollen vom süden her die szene auf, mit industrialisierung, eisenbahn, arbeitsethik usw., und china ist ein klarer feind des islamismus.
der unterschied ist, dass länder wie nigeria so stark sind, dass selbst china keinen allzu grossen einfluss auf gesellschaftliche entwicklungen hat. da müssten europa, china, und moderne araber zusammenarbeiten, und positiven kontakt zu den afrozentristen schaffen.
denn die frage für marginalisierte afrikaner ist: panislamismus, oder afrozentristen (die auch indigene religionen unterstützen). es geht dabei auch um den tribalismus, der selbst wieder marginalisierend wirkt.

Geändert von hans (31-03-2016 um 17:19 Uhr).
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Alt 31-03-2016, 18:15
hans
ang dami mo alam
 
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Zitat von Emotions Beitrag anzeigen
..

Auf Phönix lief eine Doku mit einem ägyptischen Sicherheitsbeamten der vor IS-Rückkehrern warnte, egal wie sehr sie es nach aussen auch bereuen, sie sind/waren Teil einer Terrororganisation und rechtlich gesehen hört da der Spaß auf, in der Regel gibts da lange Haftstrafen und keine "Rückkehrer-Programme".
Ein junger ägyptische Journalist auf France24 sagte vor einiger Zeit, dass man mit dem "deep state" rechnen müsse, der seine eigenen Dynamiken besitzt, und fast gar nicht beeinflusst werden kann, und manchmal eben auf Seiten der Muslimbrüder oder ähnlicher konservativer Gruppen steht, oder auch auf Seite des Militärs, wenn die Farbe bekennen, also wo es eine militärisch-politische Tradition gibt.
Es sei vor Allem der deep state, der die "Arabischen Frühlinge" gekippt hat.

Das könnte Einfluss darauf haben, was mit den Rückkehrern geschieht, oder auch mit denen, die das sinkende Boot IS verlassen.

(Unter deep state sind hier wohl Teile der Gesellschaft gemeint, die sich traditionell vernetzen, im deutschen Sprachraum sozusagen die Ebene v Bürgermeister, Baumeister, General, Pfarrer, Arzt und Apotheker, die auch teils untereinander verwandt sind. Das sind zugleich regionalistische Kräfte, die auch mal breiter kooperieren.)
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Alt 31-03-2016, 19:24
HanneIore
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Zitat von Emotions Beitrag anzeigen
Der Syrer sagt es ja ganz richtig, man wird die meisten IS-Kämpfer danach problemlos verurteilen können, weil sie praktisch alle ihre Fotos/Selfies/Videos ins Netz gestellt haben, da braucht man dann nicht lange diskutieren (die syrische Armee hat auch schon viele Kämpfer verhaftet eben weil sie sich selbst gefilmt haben).

Auf Phönix lief eine Doku mit einem ägyptischen Sicherheitsbeamten der vor IS-Rückkehrern warnte, egal wie sehr sie es nach aussen auch bereuen, sie sind/waren Teil einer Terrororganisation und rechtlich gesehen hört da der Spaß auf, in der Regel gibts da lange Haftstrafen und keine "Rückkehrer-Programme".
Ja, aber nach welchen Standards kann/sollte man sie verurteilen? In der Doku geht es ja auch um die (Ein- und Ausstiegs-) Motive der ehemaligen und immerhin freiwillig ausgestiegenen IS-Kämpfer, und das waren ja keine blutrünstigen.. und überhaupt: wer definiert, was eine Terrororganisation ist, und was Kriegspartei? Wer definiert, ob Schreibtischtäter, Nobelpreisträger oder ein "wahrer" Halsabschneider "das Böse" ist? Wer definiert, welche Ressource terror- oder kriegsmäßig zu beschaffen politically correct ist?

Nenn mich bekloppt, aber nachdem ich die Doku jetzt mehrfach angesehen habe, kann ich sogar eine gewisse Zuneigung zu den meisten dort Interviewten empfinden. Ich musste auch sehr oft an Parallelen sowie Unterschiede zum Dritten Reich denken (auch und insbesondere daran, dass man die damals Beteiligten nicht, wie es mit "Terror"-Ausübenden geschieht, über alles verteufelt - allgemein im Gegensatz zu "normalen" Kriegs-Protagonisten heutzutage).. und halt an die Rolle des Westens in all diesen Konflikten, und so relativiert sich für mich einiges, führt aber hier neben unzähligen vorprogrammierten Missverständnissen vielleicht sogar zu weit. Sorry dafür, aber so ist das ja manchmal bei solch vielschichtigen Fragestellungen, die des Umgangs mit den.. Fehlgeleiteten, für Europa besonders mit den Rückkehr-Willigen ist da ja nur eine.

Zu dieser Phönix-Dokumentation, hast Du da vielleicht einen link?

Geändert von HanneIore (31-03-2016 um 22:33 Uhr).
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Alt 31-03-2016, 20:24
marble
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Zitat von hans Beitrag anzeigen
kurzfristig, aber wenn das vehikel militärisch zerschlagen ist, und die syrische ordnung in den relevanten städten hergestellt ist (ob schön oder unschön), dann verhungert diese hydra wohl in 1-2 jahren.
...
Syrien ist das Eine. Mir wird in der Frage aber oft der Irak vergessen. Momentan sind da alle mit dem IS beschäftigt, aber was passiert danach? Die dortige Instabilität und das politisch-religiöse Chaos kommt dem aktuellen oder auch einem neuen IS doch nur entgegen.

Die Kurden im Nordirak haben sogar Angst vor der Befreiung Mossuls vom IS...

Zitat:
...
Gerade hat die irakische Armee eine Offensive auf die Stadt Mossul begonnen, die seit Sommer 2014 vom IS besetzt ist. Die Peschmerga wurden von der Regierung in der irakischen Hauptstadt Bagdad darüber nicht informiert. Der Irak besteht ohnehin nur noch auf dem Papier, in der Realität ist er zerfallen in einen kurdischen, einen schiitischen und einen sunnitischen Teil. Man redet kaum noch miteinander, bekriegt sich eher.

Die Menschen in Kurdistan fürchten sich vor einer Befreiung Mossuls vom IS. "Denn das, was danach kommt, dürfte noch schlimmer sein als der IS", sagt ein Peschmerga-General. "Wer hat dann das Sagen in dieser großen multiethnischen und multireligiösen Stadt? Jeder beansprucht die Macht für sich. Sollte Haschd al-Schaabi, die Kontrolle übernehmen, dann gnade uns Gott!" Haschd al-Schaabi sind schiitische Milizen, die "Volksmobilisierungseinheiten". Diese Truppen rief die schiitisch geprägte irakische Regierung als Instrument im Kampf gegen den IS ins Leben. An Grausamkeit und Brutalität stehen sie dem IS in nichts nach.
...
spon
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Alt 31-03-2016, 20:39
HanneIore
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Ort: Im off
Ich glaube, eigentlich suchen die meisten "nur" alle wieder eine Heimat, die ihnen, vor allem im letzten Jahrzehnt, erst so RICHTIG "abhanden gekommen ist", indem "man" ihnen schlicht weltweit den Krieg erklärte und Heimaten nahezu dem Erdboden gleichmachte.
War es nicht so?

Wie macht man das, als Unzählige - eine neue Heimat finden? Am besten?

Noch dazu als Moslem?

Geändert von HanneIore (31-03-2016 um 20:52 Uhr).
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Alt 01-04-2016, 01:02
Emotions
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Zitat von marble Beitrag anzeigen

Die Kurden im Nordirak haben sogar Angst vor der Befreiung Mossuls vom IS...
In Syrien und im Irak wird man um ein Föderalismus-System nicht herum kommen, also mehr Autonomie für die Regionen, damit können die Kurden wahrscheinlich gut leben.

Da ernennt IS einen neuen Emir/Commander für die Aleppo-Region und ihn trifft auf dem Weg zur Arbeit eine Rakete, vor Dienstantritt. Entweder hat man wichtige IS-Positionen infiltriert oder die Überwachung ist ausgezeichnet.

IS commander killed in strike near Syria's Raqa
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Alt 01-04-2016, 05:45
hans
ang dami mo alam
 
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Zitat:
Zitat von marble Beitrag anzeigen
Syrien ist das Eine. Mir wird in der Frage aber oft der Irak vergessen. Momentan sind da alle mit dem IS beschäftigt, aber was passiert danach? Die dortige Instabilität und das politisch-religiöse Chaos kommt dem aktuellen oder auch einem neuen IS doch nur entgegen.

Die Kurden im Nordirak haben sogar Angst vor der Befreiung Mossuls vom IS...



spon
klar die schiiten, das ist aber auch eine angelegenheit mit iran und russland. die müssen ihre karten auf den tisch legen. der iranische präsident ist immerhin auf einem eher friedlichen pfad.
wenn man sich auf gebiete einigt, kann dann jeder in seinem bereich bleiben und ruhe geben?

das problem fängt dort an, wo teile des irak sich russland politisch annähern, und jemand sofort wieder dagegen intrigiert und dagegen aufstachelt.
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Alt 01-04-2016, 06:52
catnip
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Zitat von HanneIore Beitrag anzeigen
Ja, aber nach welchen Standards kann/sollte man sie verurteilen? In der Doku geht es ja auch um die (Ein- und Ausstiegs-) Motive der ehemaligen und immerhin freiwillig ausgestiegenen IS-Kämpfer, und das waren ja keine blutrünstigen.. und überhaupt: wer definiert, was eine Terrororganisation ist, und was Kriegspartei? Wer definiert, ob Schreibtischtäter, Nobelpreisträger oder ein "wahrer" Halsabschneider "das Böse" ist? Wer definiert, welche Ressource terror- oder kriegsmäßig zu beschaffen politically correct ist?

Nenn mich bekloppt, aber nachdem ich die Doku jetzt mehrfach angesehen habe, kann ich sogar eine gewisse Zuneigung zu den meisten dort Interviewten empfinden. Ich musste auch sehr oft an Parallelen sowie Unterschiede zum Dritten Reich denken (auch und insbesondere daran, dass man die damals Beteiligten nicht, wie es mit "Terror"-Ausübenden geschieht, über alles verteufelt - allgemein im Gegensatz zu "normalen" Kriegs-Protagonisten heutzutage).. und halt an die Rolle des Westens in all diesen Konflikten, und so relativiert sich für mich einiges, führt aber hier neben unzähligen vorprogrammierten Missverständnissen vielleicht sogar zu weit. Sorry dafür, aber so ist das ja manchmal bei solch vielschichtigen Fragestellungen, die des Umgangs mit den.. Fehlgeleiteten, für Europa besonders mit den Rückkehr-Willigen ist da ja nur eine.

Zu dieser Phönix-Dokumentation, hast Du da vielleicht einen link?
Du musst Sozialarbeiterin sein
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Alt 01-04-2016, 08:01
Sabuha
Member
 
Registriert seit: 12-2014
Zitat:
Zitat von HanneIore Beitrag anzeigen
In der Doku geht es ja auch um die (Ein- und Ausstiegs-) Motive der ehemaligen und immerhin freiwillig ausgestiegenen IS-Kämpfer, und das waren ja keine blutrünstigen..
Diese Leute wollten raus, weil es ihnen vielleicht zu brutal und zu willkürlich war.
Aber drin waren sie trotzdem, weil sie für einen islamischen Staat kämpfen wollten.
Auch wenn der eine empört war, dass eine Braut geköpft wurde, weil sie die Haare offen trug, war er dennoch deshalb da, damit es wieder eine "ordentliche" Gesellschaft gibt. Das bedeutet: wo Frauen sich angemessen kleiden, wo Dieben die Hand abgehackt wird, wo Ehebruch mit dem Tode bestraft wird.
All diese Sachen WOLLTE er doch. Das sind doch blutrünstige Motive.

Aus seiner Sicht soll man einem Dieb die Hand abhacken, aber ihn als Deserteur tätscheln, weil er traumatische Erlebnisse hatte?

Sie gehören bestraft. Abhängig von der Rolle, die sie hatten.
Dabei kann man sicher berücksichtigen, ob sie "nur" Kurse besucht hatten oder ob/welche Aufgaben sie übernommen hatten. Und ihre Kooperation/Informationsbereitschaft beim Zerschlagen der IS kann sich strafmindernd auswirken.
Aber mindestens eine Überwachung dieser Personen muss bestehen.
Schließlich waren das ja nicht alles 16jährige, die in der Pubertät mal eine Identitätskrise hatten.
Sondern erwachsene Männer, die sich freiwillig gemeldet haben, weil sie eine bestimmte Gesellschaftsform wollten (und vielleicht sogar weiterhin wollen)

Geändert von Sabuha (01-04-2016 um 08:12 Uhr).
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Alt 01-04-2016, 08:05
HanneIore
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Ort: Im off
@ catnip. Zuneigung bspw. wie in: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen?

Aber ich seh schon, Gefühlsduselei ist eher nicht so Dein Ding. Vielleicht kann Lüders ja bei Dir punkten?

"Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet | Michael Lüders"
https://www.youtube.com/watch?v=syygOaRlwNE

Geändert von HanneIore (01-04-2016 um 09:08 Uhr).
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Alt 01-04-2016, 08:12
HanneIore
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Registriert seit: 10-2015
Ort: Im off
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Zitat von Sabuha Beitrag anzeigen

Sie gehören bestraft. Abhängig von der Rolle, die sie hatten.
Eben. Aber ich würde eben gern hinzufügen: im globalen und historischen Kontext. Nicht einseitig dämonisieren, sondern jede einzelne Rolle gegen die Motive, die Schuld und die (Nicht-)Bestrafung anderer abwägen, die unzählige Menschen mehr auf dem Gewissen haben. Sollten.
Ich habe nicht den Eindruck, dass das geschieht.

PS: Und noch eine Erläuterung zu den Ressourcen in meinem längeren posting. Darunter verstehe ich z.B. Macht, Öl, Wohlstand - aber eben auch Heimat, Wasser, ausreichende Ernährung und überhaupt das Recht auf ein Leben anderer Völker in relativem Frieden und in ihrem verdammt noch mal eigenen Tempo, nach z.B. islamischen Vorstellungen... jedenfalls aber unbehelligt vom Profitstreben z.B. westlicher Mächte, das sich eh immer unzulänglicher als Vertretung von Demokratie und Menschenrechten tarnt.

Geändert von HanneIore (01-04-2016 um 09:08 Uhr).
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Alt 01-04-2016, 09:18
catnip
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Zitat von Sabuha Beitrag anzeigen
Diese Leute wollten raus, weil es ihnen vielleicht zu brutal und zu willkürlich war.
Aber drin waren sie trotzdem, weil sie für einen islamischen Staat kämpfen wollten.
Auch wenn der eine empört war, dass eine Braut geköpft wurde, weil sie die Haare offen trug, war er dennoch deshalb da, damit es wieder eine "ordentliche" Gesellschaft gibt. Das bedeutet: wo Frauen sich angemessen kleiden, wo Dieben die Hand abgehackt wird, wo Ehebruch mit dem Tode bestraft wird.
All diese Sachen WOLLTE er doch. Das sind doch blutrünstige Motive.

Aus seiner Sicht soll man einem Dieb die Hand abhacken, aber ihn als Deserteur tätscheln, weil er traumatische Erlebnisse hatte?

Sie gehören bestraft. Abhängig von der Rolle, die sie hatten.
Dabei kann man sicher berücksichtigen, ob sie "nur" Kurse besucht hatten oder ob/welche Aufgaben sie übernommen hatten. Und ihre Kooperation/Informationsbereitschaft beim Zerschlagen der IS kann sich strafmindernd auswirken.
Aber mindestens eine Überwachung dieser Personen muss bestehen.
Schließlich waren das ja nicht alles 16jährige, die in der Pubertät mal eine Identitätskrise hatten.
Sondern erwachsene Männer, die sich freiwillig gemeldet haben, weil sie eine bestimmte Gesellschaftsform wollten (und vielleicht sogar weiterhin wollen)
Absolute Zustimmung.
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#60 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 01-04-2016, 09:19
catnip
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Registriert seit: 05-2012
Zitat:
Zitat von HanneIore Beitrag anzeigen
@ catnip. Zuneigung bspw. wie in: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen?

Aber ich seh schon, Gefühlsduselei ist eher nicht so Dein Ding. Vielleicht kann Lüders ja bei Dir punkten?

"Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet | Michael Lüders"
https://www.youtube.com/watch?v=syygOaRlwNE
Zuneigung für blutrünstige Terroristen???????
Ich bin nicht verrückt.
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