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Alt 11-06-2016, 15:11
Mausophon
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Was ich nach allem, was ich über den Fall Gina-Lisa gelesen habe, nicht verstehe ist, wieso § 179 StGB keine Rolle spielt. Man muss sich ja nicht an einer Vergewaltigung gem. § 177 festbeißen.

§ 179 StGB
Sexueller Mißbrauch widerstandsunfähiger Personen

(1) Wer eine andere Person, die
1. wegen einer geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung einschließlich einer Suchtkrankheit oder wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder
2. körperlich

zum Widerstand unfähig ist, dadurch mißbraucht, daß er unter Ausnutzung der Widerstandsunfähigkeit sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine widerstandsunfähige Person (Absatz 1) dadurch mißbraucht, daß er sie unter Ausnutzung der Widerstandsunfähigkeit dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen.

(3) In besonders schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr zu erkennen.

(4) Der Versuch ist strafbar.

(5) Auf Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren ist zu erkennen, wenn
1. der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an ihm vornimmt oder an sich von ihm vornehmen läßt, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind,
2. die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird oder
3. der Täter das Opfer durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.

(6) In minder schweren Fällen des Absatzes 5 ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

(7) § 177 Abs. 4 Nr. 2 und § 178 gelten entsprechend.
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Alt 11-06-2016, 15:25
Haramis
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Geändert von Haramis (29-03-2017 um 15:30 Uhr).
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Alt 11-06-2016, 15:26
Mausophon
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Was ich mir vorstellen kann ist, dass es nicht gelingen wird, den Tätern die Gabe von K.O.-Tropfen oder auch den Vorsatz sexuellen Missbrauchs mit hinreichender Sicherheit nachzuweisen.

Auf der anderen Seite müsste Gina-Lisa für eine Verurteilung aber ebenso nachgewiesen werden, dass sie nicht widerstandsunfähig war oder dass sie zuvor wirksam eingewilligt hat, dass unter Ausnutzung der Widerstandsunfähigkeit sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen werden oder dass sie bei Erstattung der Anzeige aus irgendeinem Grund davon ausgegangen ist, dass die Männder ihre Widerstandsunfähigkeit bei der Vornahme der Handlungen nicht bewusst ausgenutzt haben. Das alles erscheint doch eher ferneliegend.
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Alt 11-06-2016, 15:47
Giftnudel
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Zitat:
Zitat von Lisa Simpson Beitrag anzeigen
Ich auch nicht, aber da man bei der derzeitigen Gesetzeslage wohl wildschreiend um sich treten und schlagen muss, wird sie sich wohl darauf bezogen haben.
Das Paradoxe ist ja, dass du in hackedichtem, verwirrtem Zustand von der Polizei als Hilflose (und schutzbedürftige) Person eingestuft wirst und sie dich zu deinem Schutz auch in Gewahrsam nehmen können. Fallen zwei Typen über dich her, musst du im gleichen Zustand wirkungsvoll reagieren und dich selbst schützen können.

Zitat:
Und der einvernehmliche Geschlechtsverkehr am Vorabend, dass sie betrunken war, dass sie nicht sofort zur Polizei gegangen ist, das wird wohl alles eine Rolle gespielt haben. Beim Urteil.

Wie bereits beschrieben, ich bin entsetzt.
Ja mag sein. Auch die Rolle, die L. in der Öffentlichkeit spielt (Werbung Billig) könnte bei der Richterin alte, aber unzulässige Verhaltensmuster (= selber schuld) ausgelöst haben.
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Alt 11-06-2016, 15:53
Lisa Simpson
Wienerisch ist schlimm.
 
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Zitat:
Zitat von Giftnudel Beitrag anzeigen



Ja mag sein. Auch die Rolle, die L. in der Öffentlichkeit spielt (Werbung Billig) könnte bei der Richterin alte, aber unzulässige Verhaltensmuster (= selber schuld) ausgelöst haben.
Und: diese Gedankenmuster spielen sehr weit eine Rolle.
Nicht nur der kurze Rock, das Image, dass man betrunken ist/war. Dass man mehrere oder viele Sexpartner hatte. Ob man öffentlich Sex hatte. Dummerweise hatte Gl Lohfink schon mal ein Sexvideo veröffentlicht. Tja dummerweise, schreibe ich nun, aber so was darf doch keine Auswirkungen auf ein Urteil haben.
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Alt 11-06-2016, 16:18
Lieb-Ellchen
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Zitat:
Zitat von Mausophon Beitrag anzeigen
Aus enem Kommentar auf bento über den Fall Gina-Lisa:
"Übrigens: Viele Leute antworten auf diese Zahlen gerne mit den wenigen, aber medial überproportional abgebildeten Fällen von falschen Vergewaltigungsvorwürfen. Tatsächlich liegt das Verhältnis bei ungefähr 135:1, also: Auf jeden Fall von falschen Vergewaltigungsvorwürfen kommen 135 reale Vergewaltigungen."
http://www.bento.de/politik/fall-gin...1468/#refsponi

Fiel mir besonders ins Auge, weil dieser Einwand im ioff an anderen Stellnen schon 1000 Mal erhoben wurde.
Wie kommst du denn auf diese Zahl. Welche Daten stellst du gegenüber?
Tatsache ist, dass auch eine Gesetzesänderung eins nicht ändern kann: Der Nachweis, dass es tatsächlich zu einem Übergriff bzw. Vergewaltigung kam, ist in den meisten Fällen sehr schwierig. Die Justiz muss m.E. streng nach dem "Im Zweifel für den Angeklagten" Prinzip handeln.

Hier ein interessanter Artikel dazu.

http://www.strafakte.de/sexualstrafrecht/studie-zu-vergewaltigung-wer-taeter-opfer/

Und ein Eintrag mit Diskussion im Beck-Blog

http://blog.beck.de/2014/04/25/unterschiedliche-verurteilungswahrscheinlichkeit-nach-strafanzeigen-wegen-vergewaltigung-kritik-einer-pressee

Geändert von Lieb-Ellchen (11-06-2016 um 16:39 Uhr).
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Alt 11-06-2016, 16:21
Giftnudel
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Zitat:
Zitat von Lisa Simpson Beitrag anzeigen
Und: diese Gedankenmuster spielen sehr weit eine Rolle.
Nicht nur der kurze Rock, das Image, dass man betrunken ist/war. Dass man mehrere oder viele Sexpartner hatte. Ob man öffentlich Sex hatte. Dummerweise hatte Gl Lohfink schon mal ein Sexvideo veröffentlicht. Tja dummerweise, schreibe ich nun, aber so was darf doch keine Auswirkungen auf ein Urteil haben.
Nein, darf es nicht. Freiwillig kann sie unzählige Sex-Videos veröffentlichen und auch unzählige Sexualpartner haben. Das darf keinen Einfluss auf die Beurteilung einer Tat haben, die sie zur Anzeige bringt.

Lange galt ja auch leider der Fehlglaube, dass eine Prostituierte gar nicht vergewaltigt werden kann, weil es doch schließlich ihr Beruf ist Männern zu Diensten zu sein...
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Alt 11-06-2016, 16:43
zarah
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Ort: Wien
Nur so nebenher, zum "Alltäglichen":

Zitat:
Sexuelle Gewalt ist an den Colleges und Universitäten in den USA offenbar noch weiter verbreitet als bisher angenommen. In einer Umfrage gestand ein großer Anteil an Studenten, mindestens einmal eine Frau zum Sex genötigt zu haben - zum Teil auch mit körperlicher Gewalt.

Der Befragung zufolge gaben 54,3 Prozent der Sportler unter den Studenten an, mindestens einmal eine Frau zum oder beim Sex genötigt zu haben. Bei den Nichtsportlern waren es 37,9 Prozent. Rund ein Drittel der Sportler gab zu, die Partnerin gegen ihren Wunsch zum Sex überredet zu haben. Rund 40 Prozent gaben an, zum Sex ohne Kondom gedrängt zu haben. Jeweils zehn Prozent meinten sogar, physische Gewalt und Drohungen eingesetzt zu haben - was de facto einer Vergewaltigung entspricht.
Zitat:
Die Forscherinnen nahmen Sport deshalb in den Fokus, weil bereits 1995 eine Studie ergeben hatte, dass fast 20 Prozent aller gemeldeten Missbrauchsfälle an Colleges von Sportstudenten verübt wurden - obwohl diese nur drei Prozent aller Studenten ausmachen.

Die neue Studie zeigt nun allerdings auf, dass unter den sportlichen Studenten auch die Freizeitsportler zu ähnlichem Verhalten neigen -

Gemeinsam sei den beiden Gruppen die Einstellungen in zwei Punkten, heißt es in der Studie: Sie seien beide der Überzeugung, dass es keine Vergewaltigung ist, wenn sich die Frau nicht wehrt. Die prinzipielle Sichtweise von Geschlechterrollen sei ebenfalls signifikant.

Schon 2015 gaben rund 20 Prozent aller Studentinnen an, am College oder an der Uni sexuell belästigt oder missbraucht worden zu sein. An der Umfrage der US-Universitätenvereinigung Association of American Universities nahmen 150.000 Studierende von 27 Unis teil.

Und schockierende Fälle in den vergangenen Jahren riefen das Problem der Gesellschaft ins Bewusstsein. 2012 und 2013 sorgten zwei ähnlich gelagerte Fälle in Maryville, Missouri, und Steubenville im Bundesstaat Ohio für internationale Schlagzeilen. Jugendliche des örtlichen Footballteams hatten Mädchen mit Alkohol betäubt und anschließend vergewaltigt.
http://orf.at/stories/2343483/2343564/

Ok, das mag bis zu einem gewissen Grad ein angelsächsische Campus-Sache sein. Da gibts ja beispielsweise auch bei Cheerleader- Gruppen ... also Mädels unter sich ... grusligste Inaugurations-Rituale. Liegt vielleicht daran, dass junge Menschen in Internaten ihrer Peer-Group stärker ausgeliefert sind ... und weniger leicht auskommen können.

Aber das bedeutet keineswegs, dass die jungen Leuts da prinzipiell anders gestrickt sind...

Um auf den Ausgangspunkt zurück zu kommen: Offensichtlich hängt doch sehr viel am grundsätzlichen Rollenverständnis von Männern und Frauen (inkl. Macho-Kultur) ... und der Akzeptanz von Fehlverhalten in der Peer-Group ... oder meinetwegen generell im kulturellen Umfeld.

Man könnte nun einwenden, dass die typischen "Campus-Übergriffe" vergleichsweise harmlos wären. Finde ich nicht. Ich kenne fast keine Frau meiner Generation, die beruflich oder privat "allein" unterwegs nicht irgendwann einschlägig körperlich angegangen wurde ... OK, von zum Glück in der Regel von "Normalos" (in diesem Zusammenhang: Männer mit nur leicht überdurchschnittlichem Aggressionspotential) ... bei denen man sich wehren konnte. Trotzdem ... hier liegt wohl der Ansatzpunkt
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Alt 11-06-2016, 16:51
Lieb-Ellchen
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Zitat:
Zitat von bammbamm Beitrag anzeigen
scheinbar wird schutzlos als nicht bei bewusstsein ausgelegt und das war sie ja. die rechtsprechung ist meiner meinung nach eines der grössten probleme hier in deutschland, nicht nur in solchen fällen sondern bei vielen szenarios. an das gute im menschen zu glauben ist durchaus ein begrüssenswerter zug, allerdings ist meiner meinung nach ein drastisches ungleichgewicht zwischen opfer und täterschutz
Wie recht du hast. Aber anders als du denkst

http://www.zeit.de/2012/28/Arnold-Justizirrtum
Lieb-Ellchen ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11-06-2016, 16:56
dryope
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Zitat:
Zitat von Giftnudel Beitrag anzeigen
Ich habe die Richterin keineswegs entschuldigt, sondern finde gerade ihre Beurteilung des Videos mehr als fragwürdig.
Das wollte ich auch nicht behaupten, ich hatte den Eindruck, dass du viel mehr den Gesetzgeber entschudligen wolltest. Mit dem Satz zu der Richterin wollte ich dir eigentlich zustimmen, um dann dahin überzuleiten, dass eine Gesetzänderung dennoch geboten ist.
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Alt 11-06-2016, 17:18
Proteus
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Zitat:
Zitat von Mausophon Beitrag anzeigen
Aus enem Kommentar auf bento über den Fall Gina-Lisa:
"Übrigens: Viele Leute antworten auf diese Zahlen gerne mit den wenigen, aber medial überproportional abgebildeten Fällen von falschen Vergewaltigungsvorwürfen. Tatsächlich liegt das Verhältnis bei ungefähr 135:1, also: Auf jeden Fall von falschen Vergewaltigungsvorwürfen kommen 135 reale Vergewaltigungen."
http://www.bento.de/politik/fall-gin...1468/#refsponi

Fiel mir besonders ins Auge, weil dieser Einwand im ioff an anderen Stellnen schon 1000 Mal erhoben wurde.
Fakt ist, daß ein fälschlich erhobener Vergewaltigungsvorwurf das Leben des Beschuldigten ebenso zerstören kann,
wie eine Vergewaltigung das Leben des Opfers.

Man denke nur an den Fall von dem Lehrer Horst Arnold vor einiger Zeit:
https://de.wikipedia.org/wiki/Justiz...m_Horst_Arnold

Insofern bin ich schon sehr dafür, daß erwiesene Falschbeschuldigungen weiterhin hart bestraft werden.

Nichtsdestrotrotz empfinde ich die 240k Strafe gegen Gina-Lisa als falsch.
Selbst wenn man den Fall extrem zu Gunsten der urteilenden Richterin sieht, kann der Freispruch der Beiden doch nur ein Freispruch zweiter Klasse sein, bedenkt man die existierenden Videos (also sofern die tatsächlich das zeigen was in den Artikeln angegeben ist).

Was ich auch Scheiße finde ist, daß offenbar keiner der Beiden eine Strafe wegen dem Einstellen der Videos bekommen hat.
Proteus ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11-06-2016, 18:07
redglori
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Registriert seit: 03-2005
Zitat:
Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
Was ich auch Scheiße finde ist, daß offenbar keiner der Beiden eine Strafe wegen dem Einstellen der Videos bekommen hat.
Zitat:
Pardis F. wird wegen der Weitergabe der Videos verurteilt.
http://www.stern.de/lifestyle/leute/...g-6888744.html

Allerdings steht dort nicht zu was er verurteilt wurde (oder ich habs überlesen)
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#88 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 11-06-2016, 18:10
Mausophon
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Zitat:
Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
Wie kommst du denn auf diese Zahl. Welche Daten stellst du gegenüber?
....
Du weißt doch, was ein Zitat ist. Ich stelle gar keine Zahlen gegenüber.
Ich zitiere aus einem Kommentar, der eine unbelegte Zahl nennt.

Du wiederum zitierst aus einer Quelle, die sich in keiner Weise damit beschäftigt, wie viele Sexualstraftaten gänzlich unverfolgt bleiben, weil sie gar nicht erst angezeigt werden und suggerierst so, dass Männer unberechtigte Anzeigen zu fürchten hätten, Frauen haben keine sexuellen Angriffe.

Zitat:
Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
Fakt ist, daß ein fälschlich erhobener Vergewaltigungsvorwurf das Leben des Beschuldigten ebenso zerstören kann,
wie eine Vergewaltigung das Leben des Opfers...
Ja. Aber das ist in meinen Augen ziemlich zweitrangig in einer Welt, in der fast jede Frau, die ich kenne, schon sexuell attackiert wurde und in der kaum Anzeigen begangener Taten erfolgen.
Täterschutz ist mir kein Anliegen in einer Welt, in der Frauen bei Anzeige von sexuellem Missbrauch reflexartig der Lüge verdächtigt werden, während so viele Männer sich in ihrem Leben schon an Frauen vergangen haben.
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Alt 11-06-2016, 18:20
Lisa Simpson
Wienerisch ist schlimm.
 
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Zitat:
Zitat von Mausophon Beitrag anzeigen
Du weißt doch, was ein Zitat ist. Ich stelle gar keine Zahlen gegenüber.
Ich zitiere aus einem Kommentar, der eine unbelegte Zahl nennt.

Du wiederum zitierst aus einer Quelle, die sich in keiner Weise damit beschäftigt, wie viele Sexualstraftaten gänzlich unverfolgt bleiben, weil sie gar nicht erst angezeigt werden und suggerierst so, dass Männer unberechtigte Anzeigen zu fürchten hätten, Frauen haben keine sexuellen Angriffe.



Ja. Aber das ist in meinen Augen ziemlich zweitrangig in einer Welt, in der fast jede Frau, die ich kenne, schon sexuell attackiert wurde und in der kaum Anzeigen begangener Taten erfolgen.
Täterschutz ist mir kein Anliegen in einer Welt, in der Frauen bei Anzeige von sexuellem Missbrauch reflexartig der Lüge verdächtigt werden, während so viele Männer sich in ihrem Leben schon an Frauen vergangen haben.
Kannst Du den belehrenden Unterton bitte, bitte bleiben lassen. Danke.
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Alt 11-06-2016, 18:32
Amy_Z
Team Vuvuzela
 
Benutzerbild von Amy_Z
 
Registriert seit: 03-2004
Der Ton ist mir wurscht, die Aussage, daß zu unrecht Verurteilte "zweitrangig" sind widert mich jedoch regelrecht an.
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