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Alt 28-09-2016, 18:32
Saurus
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Wird die Menschheit überleben?

Wird die Menschheit überleben?

Das fragt sich nicht nur der Wissenschaftler Stephen Hawking. Er meint, dass die Menschheit innerhalb von 1000 Jahren aussterben könnte.

[Bild: http://i64.tinypic.com/6j0yae.jpg]
Hawking befürchtet den menschlichen Untergang. Zumindest zwei Dinge könnten uns retten, meint er:

Zu den wahrscheinlichsten Szenarien für den Untergang der Menschheit zählt nicht nur Stephen Hawking globale Erwärmung, Atomkriege und eine aus den Fugen geratene Gentechnik, in Form von Killerviren. Der seiner Meinung nach einzige Ausweg aus der drohenden Misere: Die Besiedelung fremder Planeten.

Dabei kommt derzeit eine neue Hoffnung auf, die sich möglicher Weise viel einfacher verwirklichen lässt: Eine künstliche Superintelligenz wäre wohl in der Lage, Probleme, die uns überfordern zu lösen. Denn sie ist nicht auf die Dunbar Zahl limitiert. Doch für dieses Szenario muss der Mensch rasch wichtige Hürden überwinden.

Quelle: http://interaktionstheorie.org/2016/...berleben-wird/

Was kann die Menschheit sonst noch "ausrotten"? Oder kann die Menschheit "ewig" existieren?

Also auf den Mars [Bild: http://i68.tinypic.com/i35icm.jpg]
möchte ich nicht
Quelle: Wikipedia

Geändert von Saurus (29-09-2016 um 18:59 Uhr).
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Alt 28-09-2016, 18:47
reddevil
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Alt 28-09-2016, 18:52
ganzblau
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Ich mag zwar viele der Überlegungen von Stephen Hawking (unter anderem, dass er auf "Empathie" als Schlüsseltechnik zum Überleben der Menschheit plädiert ... da bin ich ganz bei ihm).

Was mich nervt, ist allerdings die Idee, dass sich der Raubbau an unserem Planeten nicht aufhalten lasse (warum eigentlich nicht??), und dass man schon allein deswegen neue Planeten besiedeln müsse.

Sorry, aber wenn Konzepte unserer kolonialistisch geprägten Überflussgesellschaft HIER versagen, hilft es doch am allerwenigsten, wenn man genau dieselben Konzepte einfach woandershin exportiert. Das nenne ich Hybris. In meinen Augen sind alle diese energieverschlingenden High-Tech-Rettungsschirme reine Bubenträume ... und ich wäre dafür, erst einmal die Mütter nach IHREN Rettungsideen zu fragen

Dabei verstehe ich die Genderfrage als Systemfrage: Es geht um Denkweisen ... und darum, dass immer noch die Hälfte des Erfahrungswissens, welches Menschen beim Lösen ihrer Probleme beiziehen, NICHT für die Lösung unserer Weltprobleme in Erwägung gezogen wird. Stichworte sind eben Empathie. Aber auch Kooperation. Und Care.

Wie wäre es denn, wenn man sich erst einmal mit der Besiedelung DIESES Planeten ernsthaft auseinandersetzen würde ... und alle die Einschränkungen im Lebenswandel, die DORT zu erwarten sind, erst einmal für HIER in Erwägung zieht

Dass unser Lebensraum knapp wird, haben wir auf unsere eigene Kappe zu nehmen. Es muss anders gewirtschaftet werden, punkt. Mich beelendet es, wenn das Handtuch geworfen wird, ehe man überhaupt angefangen hat, über Alternativen nachzudenken
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Alt 28-09-2016, 19:07
peterprochow
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Ich glaube, sich auf den Mars zu begeben, wäre gar nicht so das Problem. Eher, nach ein paar Monaten Mars wieder auf die Erde zurückzukehren und nicht unmittelbar körperlich zusammenzubrechen.

Dass die Menschheit innerhalb der nächsten 1000 Jahre stark dezimiert wird, halte ich auch für sehr wahrscheinlich. Dass sie in diesem kleinen Zeitfenster allerdings gleich ausstirbt, eher für unwahrscheinlich. Die Gleichung ist hart, aber unbestechlich: Je größer das negative Bevölkerungswachstum, desto höher die Überlebenswahrscheinlichkeit derjenigen, die atomare Kriege, Klimawandel, Ressourcenverknappung usw. überstehen. Letzten Endes können auch wir Menschen uns nicht den natürlichen Populationsregularitäten entziehen. Oder zumindest nur begrenzt, aus der Innenperspektive heraus, nicht jedoch aus der Außenperspektive.

Was das Potenzial einer künstlichen Superintelligenz betrifft, bin ich a priori zumindest skeptisch. Die problemlösungstechnische Effektivität einer solchen hängt nicht ausschließlich von intellektuellen / rechnerischen Fähigkeiten ab, sondern auch von Parametern der Handlungsfreiheit. Die Grenzen der letzteren für künstliche Intelligenzen aufzuweichen ist jedoch schlichtweg ein Spiel mit dem Feuer. Ganz altes Thema. An der Asimovschen Ethik werden wir nicht vorbeikommen, zumindest nicht guten Gewissens. Genau diese setzt aber auch die Grenzen für die eingangs genannte Effektivität.
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Alt 28-09-2016, 19:09
Eljot
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Zitat:
Wird die Menschheit überleben?
Ich denke sie kann nicht ewig überleben aber lange.
Ich tippe aber eher, weil die Chance einfach zu gross ist, dass sie sich selbst auslöscht, da der Mensch rein vom Grundwesen ein Primat ist, allerdings statt Knüppel hat er jetzt Waffen, die jedes Leben auslöschen können.

Wünschen würde ich aber, das sie es schafft das Weltall zu besiedeln. Wieso nicht? Das Weltall ist doch groß genug und wenn es technisch möglich wäre, was spricht dagegen?

Geändert von Eljot (28-09-2016 um 19:13 Uhr).
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Alt 28-09-2016, 19:39
peterprochow
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Zitat:
Zitat von ganzblau Beitrag anzeigen
Spoiler:
 klicken, um zu lesen!

Das sehe ich ganz ähnlich. Diese einfachste und vernünftigste aller Herangehensweisen wird aber wohl an der typisch menschlichen zwanghaften Egozentrizität scheitern.

Das ist frustrierend; den Frust lese ich auch bei dir heraus, ebenso, wie ich ihn selbst empfinde. Man möchte doch meinen, dass eigentlich das handlungs- und entscheidungstheoretische Potenzial des Geschöpfes "Mensch" dasjenige von Schimmel übersteigen müsste. Tatsächlich ist aber die gesamte menschliche Geschichte abgesehen von wenigen Ausnahmen eine einzige Schimmelgeschichte. Bis hin zu richtig extremen Beispielen wie etwa der europäischen Besiedlung von Amerika. Solche Vorgänge, in unserer Geschichte zuhauf zu bewundern, illustrieren eigentlich ganz gut unsere eigene Hilflosigkeit gegenüber unserem inneren Wesen.

Ich habe das Gefühl, die Menschheit erlebt immer wieder gewisse Sternstunden, in denen sie moralisch beginnt, sich aus ihrem inneren Sumpf zu erheben, umzudenken, Verantwortung zu übernehmen. Blöderweise war das bisher nie wirklich von Dauer, wurden die ersten lobenswerten Ansätze nicht konsequent weiterverfolgt. Das Ende lies nie lange auf sich warten und gestaltete sich immer gleich:
Rückfall.
Schimmel.

Einen Grund, hier wesentliche genderbezogene Unterschiede anzunehmen, sehe ich übrigens nicht. Nicht mal ansatzweise.
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Alt 28-09-2016, 20:21
GiGi_Ganter
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Eine mühsige Frage;
Letztendlich ist es egal; oder kann uns egal sein - wir werden es nicht mehr erleben.
Und so wie "wir" derzeit leben, beschleunigen wir allenfalls ein Prozedere.

Wir verbrauchen weitaus mehr, als was wir wirklich benötigen;
Jeglicher Kampf dagegen ist bereits verloren;
denn wir sind im Würgegriff der Wirtschaft; und denjenige, die das Sagen haben, ist egal, was in 100 Jahren ist: Leistung/Profit muß JETZT erbracht werden
Politisch? Imho rennen wir da in nen Selbstmord rein; wo letztendlich allenfalls die Starken überleben
Imho ist da sehr viel hausgemachtes bei (bei der EU angefangen bis hinüber), daß die Welt einen derartigen Spin bekommt.
Was dann der/ein Stärkere mit ner Macht macht??? Keine Ahnung.
Gibt es ja jetzt schon genügend Zündler, die brandgefährlich sind, und uns -imho- näher an nen Weltweiten(Nuklear)krieg heranführen, als damals in den 60ern; wo "Abschreckung" wirklich noch Abschreckung war.

Imho - wenn die Welt in einem derartigen Speed weitermacht; dann haben in ein paar hundert Jahren (vlt. auch früher) die Viecherln auf dieser Erde das Glück, die nächsten Jahrtausende, ohne Menschen zubringen zu können; bis dann entweder der Komet kommt; oder die Erde von der Sonne gefressen wird
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Alt 28-09-2016, 20:44
Saurus
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Die Vernichtung der Menschheit mal als Akokalypse in der comicgleichen Komödie zu sehen von Luc Bessons SF-Spektakel:

Das fünfte Element

Sind die Außerirdischen unser Schicksal?

Filmhandlung und Hintergrund siehe hier: http://www.kino.de/film/das-fuenfte-element-1997/

NB: Der Film läuft im Augenblick gerade auf Eins Plus
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Alt 28-09-2016, 21:06
Eljot
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Ist The Fifth Element ne Komödie? Ich hatte den als Sci-Fi Action in Erinnerung.
Ich muss aber zugeben, ich bin kein Fan von Apokalypse Filmen.

Geändert von Eljot (28-09-2016 um 21:08 Uhr).
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Alt 28-09-2016, 23:19
peterprochow
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Im Grunde genommen passt hier auch das Stichwort des Erdüberlastungstages ganz gut. Dabei handelt es sich um denjenigen Tag im jeweiligen Kalenderjahr, an dem die Erde ins ökologische Minus abrutscht. Dieser Tag markiert also den Zeitpunkt im Jahr, wo bereits so viele Ressourcen verbraucht wurden, wie die Erde in einem Jahr regenerieren kann. Je früher im Jahr, desto schlechter - idealerweise sollte dieser Tag also gar nicht erreicht werden, oder zumindest auf den 31.12. fallen. Vor einigen Wochen bin ich über die Information erschrocken, dass es dieses Jahr bereits auf den 8. August fiel:

Welt.de - Ab sofort liegt die Erde im Minus


Mehr zum Nachlesen:
Wikipedia - Earth Overshoot Day


Lust auf Gänsehaut? --> Folgendermaßen hat sich das Datum entwickelt, nur innerhalb des winzigen Zeitraums von 30 Jahren:

1987: 19. Dezember
2005: 20. Oktober
2016: 8. August

Da braucht man auch kein Halloween mehr, um sich zu gruseln.
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Alt 28-09-2016, 23:42
fraktal
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Ort: Marmorien
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Die Frage nach den Ressourcen muss man konequnt durchdenken.

Letztendlich gibt es nur ein einzige Problem, und das sit unsere Anzahl.
Würden wir uns mittels Verstand auf sagen wir mal... 2 Milliarden Individuen beschränken so gäbe es kaum noch Probleme. Alle könnten Essen, alle könnten gut leben.

Darüber wird aber nicht gerdedet, weil es wohl irgendwie bäh ist.

Lieber wird von Einschränkungen, sanfter Technik und ähnlichem geredet.
Das bedeutet aber nichts anderes, als herauszufinden wieviele Menschen man gerade noch, bei maximaler Einschränkung dees einzelnen auf diesem Planeten haben kann.
Das ist mal eine wirkliche Horrorvorstellung.

Abgesehen davon, zu derartigen Überlegegungen ist ein großer Teil der Menschen nicht im Ansatz fähig, weil man sich lieber irgendwelchen Religionen ausliefert.
Hohes Potential für weitgehenden Popolationsschwund inbegriffen.
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#12 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 28-09-2016, 23:47
GiGi_Ganter
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Ort: /watch?v=SF4LD-pDeeU
Zitat:
Zitat von peterprochow Beitrag anzeigen
....


Lust auf Gänsehaut? --> Folgendermaßen hat sich das Datum entwickelt, nur innerhalb des winzigen Zeitraums von 30 Jahren:

1987: 19. Dezember
2005: 20. Oktober
2016: 8. August

Da braucht man auch kein Halloween mehr, um sich zu gruseln.


Das geht ja noch schneller, als ich dachte
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#13 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 28-09-2016, 23:49
Emotions
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Zitat:
Zitat von Saurus Beitrag anzeigen

Was kann die Menscheit sonst noch "ausrotten"?
Im Sinne von "wieviele Planeten kann 1 Menschheit ruinieren"? Wahrscheinlich wird es bei 1 bleiben.

"Killerviren" z.B. können auf anderen Planeten auch schon warten. Die Flucht von diesem Planeten wird langfristig wohl auch nichts werden, vielleicht sollte man sich besser um diesen Planeten kümmern?

Wir haben die Fähigkeit verloren kleinste Probleme zu lösen und sitzen dabei auf einem Atomwaffenarsenal. Das Blockdenken in "Gut und Böse" (oder Ost und West) kann 100 Jahre gutgehen, es muß aber nicht 100 Jahre gutgehen...
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#14 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 29-09-2016, 00:53
Eljot
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Zitat:
Zitat von Emotions Beitrag anzeigen
Im Sinne von "wieviele Planeten kann 1 Menschheit ruinieren"? Wahrscheinlich wird es bei 1 bleiben.
Obs auf dem Mars viel zu ruinieren gibt?
Eljot ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 29-09-2016, 05:51
kleineelfe
Ende gut - Alle tot
 
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Registriert seit: 06-2004
Ort: Köln ums Eck rum
Nein.
Denn was immer noch nicht in manchen Köpfen angekommen ist, nicht die Natur ist abhängig von uns. Wir sind von ihr abhängig.
Und wenn Mutter Erde/die Natur die Nase voll von uns Parasiten auf und in ihr hat, hustet sie mal ganz kräftig und das war es für uns.
Warnschüsse haben wir schon genug bekommen. Vulkanausbrüche, Tsunamis, Erdbeben.. etc. etc.
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