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Alt 15-11-2016, 22:51
gnuss
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Registriert seit: 02-2013
Zitat:
Zitat von Lilith79 Beitrag anzeigen
Die werden noch behaupten, dass das keine Fehleinschätzung ist, wenn Bolton Außenminister wird (abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass Leute die so denken, den überhaupt kennen).
Ich kann mir gut vorstellen, dass er's wird.
Die Fehleinschätzung hat ja dann vor allem Putin getroffen, falls die Darstellung von Hillary und vieler ihrer Anhänger stimmt, dass Kreml und Assange die Wahl massiv für Trump beeinflussen wollten, für den das dann bedeutend peinlicher wäre als für uns Forenschreiber
Der IS wird militärisch bald gegen die irakische Armee verloren haben und in Syrien auch keine lange Zukunft auf dem Schlachtfeld haben. Gegen wen soll das republikanische Establishment da schon den militärischen Konflikt realistischerweise suchen können, wenn nicht mit Russland in Syrien? Iran wäre sicher noch die naheliegendste Option.
Nordkorea oder Kuba erscheint mir nicht so lukrativ wirtschaftlich oder taktisch sinnvoll.
gnuss ist offline  
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Alt 16-11-2016, 00:28
gnuss
Member
 
Registriert seit: 02-2013
ein USA-Iran-Krieg würde schon Sinn machen irgendwie, wenn auch natürlich eine abscheuliche Abwicklung nachdem man Hoffnungen auf Trump als zukünftigen Friedensnobelpreisträger hat noch derzeit.
Er wäre kompatibel zu Trumps Wahlkampf-Aussagen. Und die Hawks wissen natürlich auch, dass der Iran derzeit noch keine Atomwaffen hat und vermutlich nicht zurückstecken wird, wenn der Iran-Deal neu verhandelt werden soll.
Putin könnte womöglich den Iran als Partner vielleicht schon geopfert haben im Gegenzug dafür, dass Trump Assad als syrischen Staatschef anerkennt, wenn man bedenkt, dass der Iran vielleicht für Russland weniger wichtig ist und sie dort keinen Marinestützpunkt haben( obwohl ich das nicht weiß) und die Rohstoffpreise ansteigen würden beim US-Iran-Krieg, was Russland vielleicht wirtschaftlich belebt zusammen mit dem Ende der Sanktionen.

Trump und Bolton lenken mit dem Krieg, der in dem Fall keine sunnitisch-terroristischen Gruppen in ihrem Hass gegen die USA bestärken würde, von den innenpolitischen Sachen ab und die Einnahmen gehen an den militärisch-industriellen Komplex der USA und den amerikanischen Firmen beim Wiederaufbau des Iran dann und nicht an die Europäer, die sich derzeit Marktzugang vom Ende der Iran-Sanktionen erhoffen.

Zu Israel und Saudi-Arabien schreibe ich mal nix, außer nochmal darauf zu verweisen, dass ich ja immer den Regierungswechsel in Ägypten zu Sisi befürwortet habe und ich nicht solche leicht antisemitischen Sachen tweeten würde
https://twitter.com/KenRoth/status/796741132843646976

Wenn irgendwelche europäische global player ihre erwarteten Iran-Einnahmen abschreiben müssten, wäre mir das auch keine Träne wert.

Aber im Endeffekt wird es sicherlich zu keinem US-Iran-Krieg kommen, das sind ja nur hypothetische Spinnereien.
gnuss ist offline  
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Alt 16-11-2016, 00:55
Dawson41
Hugger
 
Benutzerbild von Dawson41
 
Registriert seit: 10-2003
Ort: Dortmund
Ein Einblick in Senator Tom Cotton's Charakter, der momentan laut CNN als Kandidat für den Posten des Verteidigungsministers gehandelt wird


[Bild: https://pbs.twimg.com/media/CxVxitXXUAANkkq.jpg:large]
Dawson41 ist offline  
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Alt 16-11-2016, 02:47
Fritz Karl
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Registriert seit: 01-2015
Abgefahrenes Interview von Glenn Beck auf CNN mit Anderson Cooper.
Wenn es online ist, stelle ich es rein.
Ein rechter "Journalist" der entschieden gegen den (kleinen) Teil der Trump-Wähler vorgeht, die den "Alt-right" und "white supremacists" angehören. Dabei gibt er öffentlich seine Fehler in der Vergangenheit zu. Das ganze bezieht sich natürlich auf den umstrittenen Breitbart-Editor Steve Bannon.
Must watch.

Hier ein Teil 1:

Teil 2:


Geändert von Fritz Karl (16-11-2016 um 03:09 Uhr).
Fritz Karl ist offline  
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Alt 16-11-2016, 03:26
spector
normaler User, der irgendwelche Rechte hat
 
Benutzerbild von spector
 
Registriert seit: 03-2004
Ort: Düsseldorf
Zitat:
Zitat von Lisa Simpson Beitrag anzeigen
Spector hat drüben die Meinung vertreten, dass Trump überhaupt nicht damit gerechnet hat, dass er jemals President werden könnte. Ja, sieht so aus.

Der Kasper sollte sich vielleicht doch noch mal House of Cards anschauen.

Eingebundenes Video: https://www.youtube.com/watch?v=https://www.youtube.com/watch?v=3Dl8vqbgAog

Der arme Herr Spacey.
Und die Ansicht vertrete ich immer noch. In seinem ersten Interview sagte er fast ungläubig, dass sein Leben jetzt so ungeahnt groß würde. Like a rabbit in the headlight.
Aber das macht in ja so beliebt. Ein Non-Politker, der sich über seine ersten Begegnungen mit dem Secret Service wundert (bei seiner Antrittsrede).

Ich stelle mir die erste Begegnung mit der Kanzlerin vor.

Merkel:
Sie haben mich als....
Trump:
(beugt sich mit Hühnerpopo-Mund wie zu einem Mikro vor) Wrong!
spector ist offline  
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Alt 16-11-2016, 06:13
Robert1965
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Registriert seit: 11-2007
Ort: Berlin
Senator Rand Paul (Paul ist für eine nicht-interventionistische Außenpolitik) zur möglichen Ernennung von John Bolton zum Außenminister:
Rand Paul: Will Donald Trump betray voters by hiring John Bolton?

Zitat:
Most importantly right now, John Bolton never learned and never will.

Bolton is a longtime member of the failed Washington elite that Trump vowed to oppose, hell-bent on repeating virtually every foreign policy mistake the U.S. has made in the last 15 years — particularly those Trump promised to avoid as president.

John Bolton more often stood with Hillary Clinton and against what Donald Trump has advised.
...
Trump has said U.S. intervention in Iraq in 2003 “helped to throw the region into chaos and gave ISIS the space it needs to grow and prosper.” In contrast, Bolton has said explicitly that he wants to repeat Iraq-style regime change in Syrian and Iran.

You can’t learn from mistakes if you don’t see mistakes.

Trump has blamed George W. Bush, Barack Obama and Hillary Clinton for helping to create ISIS — but should add John Bolton to that list, who essentially agreed with all three on our regime change debacles.
John Bolton am 12. November:
Next president's foreign policy priorities

Geändert von Robert1965 (16-11-2016 um 06:44 Uhr).
Robert1965 ist offline  
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Alt 16-11-2016, 11:36
Lilith79
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Registriert seit: 12-2007
Zitat:
Zitat von gnuss Beitrag anzeigen
Die Fehleinschätzung hat ja dann vor allem Putin getroffen, falls die Darstellung von Hillary und vieler ihrer Anhänger stimmt, dass Kreml und Assange die Wahl massiv für Trump beeinflussen wollten, für den das dann bedeutend peinlicher wäre als für uns Forenschreiber
Naja, wenn Putin wirklich Trump als US Präsident haben wollte, dann hab ich die Vermutung, dass der Grund dafür ist, dass er eine US-Regierung unter Trump für ungefährlicher hält als eine unter Clinton, auch weil der eh erst mal mit sich selbst beschäftigt sein wird.

Damit könnte er ja auch Recht haben.

Ich mein die Vorstellung, dass Putin Trump will, weil er mit dem und der USA unbedingt so gut Freund sein will, ist ja eh eher naiv, oder

Ich kann mir schon vorstellen, dass die US-Regierung unter Trump ERSTMAL gemeinsam mit Russland in Syrien intervenieren wird anstatt dagegen. Aber langfristig gesehen, weiß ich nicht warum bessere Beziehungen zu Russland plötzlich ein außenpolitisches Ziel sein sollten or realistisch zu erwarten.

Jetzt wird aber wohl eher wieder Guiliani als wahrscheinlichster Kandidat für den Außenminister gehandelt. Aber eine Friedenstaube ist der wohl eher auch nicht.

Jedenfalls fällt es mir wirklich schwer zu glauben, dass das nicht irgendeine Form von Chaos gibt. Ich habe ziemlich viele amerikanische Bekannte (die meisten Demokraten, nur 2 Trump Wähler unter meinen Facebook Freunden ). Ich hatte die nach ihrer Einschätzung gefragt, ob es nicht wenigstens ein äh halbwegs gutes Zeichen sei wenn einige Posten mit Alt-Republikanern aus der Bush Regeerung besetzt würden. Aber die meinten unter Bush seien aber auch viele gute Politiker im Team gewesen und das seien ja nur die unfähigsten und korruptesten Leute aus der Bush Regierung Und die Familie Bush seien wenigstens erfahrene Politiker, denen das Wohl Amerikas wirklich am Herz gelegen sei (wie gesagt, diese positive Einschätzung zur Regierung Bush stammt von Demokraten).
Lilith79 ist offline  
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Alt 16-11-2016, 13:56
Vitamin_D
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Registriert seit: 03-2008
Zitat:
Zitat von Dawson41 Beitrag anzeigen

Angeblich Innenministerin, womit sie sich mit der Verwaltung und dem Schutz alles bundeseigenen Landes beschäftigt (Erhaltung der Natur und ihrer Artenvielfalt, Amt für indianische Angelegenheiten, Nationalparkdienst, etc.). Ein Themengebiet also, in dem sie sich halbwegs auskennt und wo der Schaden, den sie anrichten könnte, nicht so schwer wiegen würde.
Sarah Palin und Artenvielfalt, Naturschutz etc.? Eher nicht, ganz im Gegenteil:

https://answers.yahoo.com/question/i...9181003AAIGAB3

Zitat: "Governor Sarah Palin has an extreme anti-conservation record on issues ranging from global warming, energy and drilling to wildlife and habitat protection.
Governor Palin is an active promoter of Alaska's aerial hunting program whereby wolves and bears are shot from the air or chased by airplanes to the point of exhaustion before the pilot lands the plane and a gunner shoots the animals point blank."

Nett. Wölfe und Bären mit Hubschraubern hetzen. Klimawandel leugnen. Pro-Drilling, sicher auch nicht anti-Fracking. Könnte sein, dass sie eventuell doch einigen Schaden verursachen würde.

Und ich wage zu bezweifeln, dass die natives mit ihren Belangen bei ihr auf viel Entgegenkommen stoßen würden. Hier die Website einer native Frau aus Alaska, die Palin noch aus ihrer Zeit als Gouverneurin kennt:

http://alaskareal.blogspot.de/2008/0...series-of.html
Vitamin_D ist offline  
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Alt 16-11-2016, 14:11
Robert1965
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Benutzerbild von Robert1965
 
Registriert seit: 11-2007
Ort: Berlin
John Bolton möchte die NATO zu einer globalen Allianz ausbauen (eine Vorstellung, die Bolton sowohl mit anderen Neocons als auch mit "liberalen Falken" teilt)

Artikel von Bolton in der gestrigen Ausgabe der Londoner "Times":
The new order is our chance to keep up in fast changing world : Now is the time to reform unwieldy international bodies

Zitat:
Looking forward we should urgently consider the proposal by José Maria Aznar, the former Spanish prime minister, to make Nato a global alliance. Mr. Aznar has suggested admitting new members such as Japan, Australia, Singapore, and Israel, a dramatic departure from Nato’s original transatlantic focus, but which recognises new global realities. Much depends on whether Europe’s Nato members still have a global perspective, or whether they are content for Europe to be simply an appendage to the Asian land mass.
IWF und Weltbank sollen privatisiert werden
Zitat:
Twenty years on, we still need such creativity, not just regarding the IMF but the World Bank and the regional development banks. We should consider privatising all the development banks, with the possible exception of the one for Africa. There is no lack of investment capital globally, and private capital flows now easily eclipse concessional flows, with the gap growing steadily larger. We should ask why US taxpayers are compelled to provide subsidised interest rates for loans by international development banks that benefit foreign competitors. As US domestic budgets decline over the next several years to reduce the budget deficit and begin whittling away at our enormous national debt, these international expenditures will receive exacting scrutiny.
Robert1965 ist offline  
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Alt 16-11-2016, 14:15
Lilith79
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Registriert seit: 12-2007
Wird das dann eigentlich nationalisierte Globalisierung oder globalisierter Nationalismus?
Lilith79 ist offline  
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Alt 16-11-2016, 14:36
Vitamin_D
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Registriert seit: 03-2008
Die erste Mrs. Trump würde gern Botschafterin werden:

http://www.usatoday.com/story/news/p...public/9388273

Botschafter-Posten sind ja auch beliebt als Belohnungen für verdiente Wahlkämpfer bzw. großzügige Spender. Wer weiß, welche Länder sich demnächst über neue US-Botschafter mit zweifelhafter Qualifikation freuen dürfen.
Vitamin_D ist offline  
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Alt 16-11-2016, 20:18
jagutichsachma
... mahlzeit!
 
Benutzerbild von jagutichsachma
 
Registriert seit: 06-2004
Ort: inner city
Zitat:
Zitat von Experte Beitrag anzeigen
Giulliani wird nicht Attorney General ist aber als Außenminister im Gespräch.

merkwürdige entwicklung. für den posten des justizministers kann man ihm einschlägige fachliche qualifikationen nicht absprechen, aber außenminister? da hat er doch keinerlei erfahrung vorzuweisen.


(nicht, dass ich giuliani auf irgendeinem wichtigen regierungsposten sehen möchte ...)
jagutichsachma ist offline  
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Alt 16-11-2016, 22:42
Experte
/watch?v=GTQnarzmTOc
 
Benutzerbild von Experte
 
Registriert seit: 04-2003
Ort: Siegerland
Als Attorney General ist übrigens Ted Cruz im Gespräch.
Experte ist offline  
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Alt 16-11-2016, 22:58
Igge6
IOFF Kuschelposter 2006-2016 und geldgieriger Geizgeier! Gib dem arroganten verwarnten Troll den kleinen Finger und dein Arm ist weg.
 
Benutzerbild von Igge6
 
Registriert seit: 12-2012
Es wird wirklich immer abstruser...
Igge6 ist offline  
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Alt 16-11-2016, 23:28
M.W.
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Registriert seit: 10-2004
Ort: Failed State NRW
Zitat:
Zitat von Experte Beitrag anzeigen
Als Attorney General ist übrigens Ted Cruz im Gespräch.
Gestern wars noch Kris Kobach. Morgen wird wahrscheinlich Jeb Bush als Verteidigungsminister gehandelt.
Das sind doch momentan alles nur Latrinenparolen. Jeder, der sich Trump auch nur auf 50m nähert ist sofort ein potentielles Mitglied des Kabinetts.
M.W. ist offline  
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