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#46 Direktlink zu diesem Beitrag
Alt 15-01-2017, 09:27
fraktal
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Zitat von Django78 Beitrag anzeigen
Naja, das Nachfolgeexperiment geht grad auch ganz schön in die Hose...
Läuft ja noch nicht so lange, da kann schon noch was vernünftiges kommen.
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Alt 15-01-2017, 09:46
caesar
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Bislang ist homo sapiens eher durch seine kriegerische Art aufgefallen. Dazu kommt noch eine Neigung zur Selbstzerstörung.

Schon seit Anbeginn gehört Krieg und Gewalt einfach dazu.

Wie heisst es: Krieg ist der Vater aller Dinge.
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Alt 15-01-2017, 09:54
fraktal
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Zitat von caesar Beitrag anzeigen
Bislang ist homo sapiens eher durch seine kriegerische Art aufgefallen. Dazu kommt noch eine Neigung zur Selbstzerstörung.

Schon seit Anbeginn gehört Krieg und Gewalt einfach dazu.

Wie heisst es: Krieg ist der Vater aller Dinge.

Wie kommst Du auf das Fettgedruckte?

Bisher werden wir erfolgreich immer mehr. Lediglich die Pest hat richtig reingehauen.
Das Verhalten einzelner ist belanglos, sofern es keine Auswirkungen auf die Spezies an sich hat.
Evolutionär sind wir voll im grünen Bereich, wenn man das so sagen kann.
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Alt 15-01-2017, 12:03
Snappy77
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Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
So als ob eine ausserirdische Macht beschlossen hätte das Dino Experiment zu beenden und ein Neues zu starten.
Ich war schon immer der Meinung das die Erde nur ein Bio-Projekt irgendeines Alien-Erstklässlers ist. Jeder in der Klasse bekommt einen Planeten zugewiesen und darf sich dran austoben.
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Alt 15-01-2017, 17:10
Jaya Ballard
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Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
Nein, sie sind stark verwandt, aber Dinosaurier unterscheiden sich schon von Vögeln.

Vögel hatten das was die Saurier aussterben lies offenbar nicht mehr.
2 Paläontologen, 2 Meinungen Die heutigen Vögel sollen in direkter Linie von den kleinen Theropoden abstammen; dass sich die rezenten Arten dann doch im Laufe der Jahrmillionen weiter diversifiziert haben, ist ja klar. Nun kann man sicher vorzüglich darob streiten, ob man die bereits Mitte/Ende der Kreidezeit existierenden Arten bereits als Vögel oder noch als Dinosaurier klassifizieren will und sie so trennt, oder die Vögel als Untergruppe der Dinosaurier ansieht. Ich tendiere eher zu Letzterem, es hat doch was Schönes zu glauben, dass man sich mit seinen Papageien kleine Raubsaurier bei sich zu Hause hält
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Alt 15-01-2017, 17:31
fraktal
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Zitat von Jaya Ballard Beitrag anzeigen
2 Paläontologen, 2 Meinungen Die heutigen Vögel sollen in direkter Linie von den kleinen Theropoden abstammen; dass sich die rezenten Arten dann doch im Laufe der Jahrmillionen weiter diversifiziert haben, ist ja klar. Nun kann man sicher vorzüglich darob streiten, ob man die bereits Mitte/Ende der Kreidezeit existierenden Arten bereits als Vögel oder noch als Dinosaurier klassifizieren will und sie so trennt, oder die Vögel als Untergruppe der Dinosaurier ansieht. Ich tendiere eher zu Letzterem, es hat doch was Schönes zu glauben, dass man sich mit seinen Papageien kleine Raubsaurier bei sich zu Hause hält
Ich eigentlich auch.

Hab mal eine Sendung darüber gesehen. Die haben da an den Genen von Hühnern rumgebastelt, plötzlich hatten die Embryos Stummelschwänzchen und winzige Zähne!
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Alt 31-03-2017, 20:42
Saurus
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Tyrannosaurus Rex war ein zärtlicher Liebhaber

Er liebte das Vorspiel mit der Nase

[Bild: http://i68.tinypic.com/21obz9j.jpg]
T-Rex konnte auch ein Kuschel-Dino sein, behaupten Forscher. (Quelle: Reuters)

Er gilt als furchterregender Räuber und als einer der größten Fleischfresser, die jemals die Erde bevölkerten. Doch in der Liebe war Tyrannosaurus Rex unerwartet sanft.

Zitat:
Bei der Untersuchung kürzlich entdeckter Dinosaurier-Skelette aus der Tyrannosaurus-Familie haben US-Forscher eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Die prähistorischen Jäger, die bis zu 12,5 Meter lang und 6,8 Tonnen schwer werden konnten, besaßen äußerst sensible Schnauzen, die sie nicht nur dazu nutzten, um ihre Umgebung zu erkunden oder zerbrechliche Sauriereier abzutasten.

"Entscheidender Teil des Vorspiels"

Vielmehr gehen die Wissenschaftler davon aus, dass die empfindliche Haut rund um die Schnauze den Tieren dazu diente, sich vor der Paarung ausgiebig zärtlich zu beschnuppern. "Bei der Balz könnten die Tyrannosauridae ihre empfindsamen Gesichter aneinander gerieben haben", schreiben die Autoren der Studie in der Fachzeitschrift "Scientific Reports". Dies sei ein "entscheidender Teil des Vorspiels zur Paarung" gewesen.
Quelle mit mehr Infos dazu:http://www.t-online.de/nachrichten/w...liebhaber.html

Sie hätten mehr Liebe machen sollen, dann wären sie vielleicht nicht ausgestorben.
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Alt 02-04-2017, 00:18
DiMucci
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Zitat:
Zitat von Eljot Beitrag anzeigen
Nichtsdestotrotz haben Saurier fast 200 Millionen Jahre auf diesem Planeten existiert. Wenn man bedenkt, dass es Menschen noch keine 200 Tausend Jahre gibt und die Pyramiden erst vor 5000 Jahre entstanden ist, sieht man erst wie lange Saurier auf diesem Planten existierten.
Aber wieso konnten sie sich in 200 Millionen Jahren nicht an Umweltveränderungen wie Kälte anpassen ?

Krokodile konnten das, aber Dinos brauchten wegen ihrer Größe wahrscheinlich mehr Nahrung. Das ist das einzige was mir plausibel erscheint

Geändert von DiMucci (02-04-2017 um 00:20 Uhr).
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Alt 02-04-2017, 09:01
fraktal
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Zitat:
Zitat von DiMucci Beitrag anzeigen
Aber wieso konnten sie sich in 200 Millionen Jahren nicht an Umweltveränderungen wie Kälte anpassen ?
Die haben sich 200 Millionen Jahre lang an alles erfolgreich angepasst was so passierte. darunter waren Kleinigkeiten wie das auseinanderbrechen der Kontinente.
Rein statistisch müssten da auch mehrere Meteoriteneinschläge dabeigewesen sein.
Es gab sich wohl auch an den Polen, die damals zwar nicht so kalt waren wie heute, aber dennoch viel zu kalt für wechselwarme Tiere.
Darum geht man davon aus, das Dinos Warmblüter waren, oder etwas zwischen Warmblüter und wechselwarm.
Auf jeden Fall waren es keine Evolutions-Loser, sondern totale Gewinner.

Zitat:
Zitat von DiMucci Beitrag anzeigen
Krokodile konnten das, aber Dinos brauchten wegen ihrer Größe wahrscheinlich mehr Nahrung. Das ist das einzige was mir plausibel erscheint
Die Dinos hatten jede ökologische Nische besetzt, soweit wie wissen.
Es gab sie von winzig klein, bis riesengroß.

Das mit dem Aussterben ist nach wie vor offen.
Mosasaurier und Pleisiosaurier ausgestorben, Haie haben überlebt.
Ebenso wie Schlangen, Krokodile, Schildkröten.
Im Moment weis man einfach noch nicht was da passiert ist.

Nur mal um die Gewaltigkeit der Saurierherrschaft zu verdeutlichen:

In Patagonien hat man einen Nistplatz von sehr großen Sauropoden gefunden. Tiere mit über 40 Tonnen Gewicht!
Das Gebiet ist 10 x 15 Km groß.
Es wurde nachgewiesenermassen mindestens 100 000 Jahre benutzt, und dabei jeweils über 10 000 Eier gelegt.
Also insgesamt weit über eine Milliarde Eier!

Es gibt nichts auf der Erde was danach kam, das auch nur annähernd vergleichbare Dimensionen hatte.
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Alt 02-04-2017, 13:31
Proteus
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Was völlig verständlich ist ... bei der großen Körpergröße haben sie sicher auch eine Menge an Sauerstoff sowie an Nahrung gebraucht. Zumal Dinosaurier homoiotherme Tiere waren.
Und Beides (sowohl die Verfügbarkeit von Nahrung als auch der Sauerstoffgehalt der Luft) sank nach dem Meteoriten, aufgrund der Abnahme an Pflanzenmasse auf der Erde.

Dagegen hatten Krokodile einige Vorteile ... etwa dadurch daß sie amphibisch waren (i.e. Nahrung sowohl im Wasser als auch an Land finden können und zudem im Wasser eine etwas temperaturstabilere Ugebung haben) und zudem poikilotherm(heißt, daß sich ihr Stofffwechsel mit sinkendr tmeperatur verlangsamt und sie nicht, so wie homoiotherme Tiere, den Stoffwechsel ständig auf einem hohen Level am Laufen haben (und mit Nahrung und O2 versorgen müssen))

Siehe auch die einzigen überlebenden Nachfahren der Dinosaurier ... die Vögel.
Mit ihnen haben Dnosaurier überlebt welche einerseits zu den eher kleineren Vertretern der Dinosaurier gehören (der Archaeopteryx war ja beispielsweise nur taubengroß) und anderersits (schon zur Zeit des Meteoriten) mit ihrem Luftsacksystem über ein extrem effizientes Lungensystem verfügten (was ihnen möglicherweise Vorteile verschaffte als der O2-Gehalt der Luft sank)


Auch die Rieseninsekten starben ja aus ... ihr Tracheensystem war nicht dazu geeignet um mit dem sinkenden Sauerstoffgehalt der Luft klarzukommen (wohingegen die kleineren Vertreter der Insekten überlebten, bis zu einer bestimmten Größe welche durch den neuen O2-Level determiniert wurde, auf den sich die Erdatmoshäre dann schlussendlich stabilisierte)

Geändert von Proteus (02-04-2017 um 13:35 Uhr).
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Alt 02-04-2017, 16:50
fraktal
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Alles richtig, aber was ist mit den kleinen Dinos, denen die im Wasser lebten?
Ich denke man sieht immer nur die Riesen, weil es von denen die besten Fosilien gibt, aber die Saurier hatten wirklich jeden Lebensraum erobert, in weitaus größerem Ausmaß als das heute bei den Säugetieren der Fall ist.
Dazu gehören jede Menge kleine und auch winzige Arten.
irgendetwas müssen sie gemeinsam gehabt haben, eine Eigenschaft die die Grenze des Aussterbens scharf wie mit einem Messer gezogen werden ließ.
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Alt 02-04-2017, 17:32
Proteus
Pan narrans
 
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Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
Alles richtig, aber was ist mit den kleinen Dinos, denen die im Wasser lebten?
Ich denke man sieht immer nur die Riesen, weil es von denen die besten Fosilien gibt, aber die Saurier hatten wirklich jeden Lebensraum erobert, in weitaus größerem Ausmaß als das heute bei den Säugetieren der Fall ist.
Dazu gehören jede Menge kleine und auch winzige Arten.
irgendetwas müssen sie gemeinsam gehabt haben, eine Eigenschaft die die Grenze des Aussterbens scharf wie mit einem Messer gezogen werden ließ.
Meine Vermutung:
Diejenigen welche nicht diekt an der physikalischen Veränderung der Umweltbedingungen starben waren womöglich nach der Veränderung einfach anderen Arten im Überlebenskampf unterlegen und verhungerten oder wurden bis zur Ausrottung gejagt.

Mit anderen Worten, die Dinosaurier waren womöglich zu sehr an ihre ökologische Nische angepasst (or allem an Tempraturen, O2, eventuell auch an spezifische Pflanzen- oder Tierarten als Nahrung) und konnten mit ökologisch flexiblere Arten nicht mehr mithalten.
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Alt 02-04-2017, 17:53
fraktal
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Mit anderen Worten, die Dinosaurier waren womöglich zu sehr an ihre ökologische Nische angepasst (or allem an Tempraturen, O2, eventuell auch an spezifische Pflanzen- oder Tierarten als Nahrung) und konnten mit ökologisch flexiblere Arten nicht mehr mithalten.
Irgend sowas wird es gewesen sein.
Trotzdem ein wenig rätselhaft das ganze.
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