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Alt 22-09-2013, 14:25
Taiphun
Es musste nicht sein...
 
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Registriert seit: 03-2004
Wie schön eine transparenter Lobbyismus ist, dann weiß man wenigstens, wo man in Zukunft nicht mehr einkaufen geht:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-923457.html
__________________
"In Deutschland gibt es keine Revolution, weil das Betreten des Rasens verboten ist!"

In Memoriam IpiTombi
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Alt 22-09-2013, 14:45
Premiere0815
2,5-mal Torzahltippsieger
 
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Registriert seit: 09-2007
Die haben damals schon für Kohl geworben, warum hat das nie Konsequenzen?
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Alt 22-09-2013, 15:11
L with
...lebt...
 
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Registriert seit: 01-2004
Zitat:
Zitat von Ryan Beitrag anzeigen
Wieso ist Libertarismus verwerflich und eines politischen Mitbewerbers unwürdig?
Ich spreche nicht von Liberalen , sondern von Libertären. In der AfD sind solche Meinungen hoffähig, dass armen Menschen das Wahlrecht entzogen werden soll, arme Menschen ihre Nieren verkaufen sollen oder Geringverdiener noch weniger verdienen sollen.
Ob solche Standpunkte wirklich ein humanistisches Menschenbild widerspiegeln, soll jeder selber entscheiden. Fragwürdig ist auch, ob solche Leute weder liberale, noch libertäre Standpunkte vertreten, und um es mit Ludwig von Mises zu sagen: "Der Liberalismus hat immer das Wohl des Ganzen, nie das irgendwelcher Sondergruppen im Auge gehabt.".
Auf jeden Fall aber dürften die genannten Standpunkte der größtmögliche Gegensatz zu den Positionen der Linken sein.



Zitat:
Zitat von onetooth Beitrag anzeigen
Die Grünen fehlen in deiner Aufzählung. Hast du die einfach vergessen, oder bist du wirklich der Meinung die seien indiskutabel. Zu unbedeutend sind die sicherlich nicht.
Ich habe sie tatsächlich vergessen.
Zugleich sind die Grünen für mich mittlerweile indiskutabel. Es ist tatsächlich eine Bevormundungs-Partei, ganz gleich, ob der Veggie-Day medial aufgeblasen wurde oder nicht. Wenn ich Claudia Roth sehe, wie sie sich stets aufregt, bekomme ich Magenkrämpfe.
Zudem: Die aktuelle ekelige Pädophilie-Debatte kommt in meinen Augen weder überraschend, noch unverdient. Das passiert eben, wenn man sich als kollektiver moralischer Zeigefinger der Nation versteht. Irgendwann kann so was dann mal als Bumerang zurück kommen.
Es ist schon bezeichnend, dass Mister "zu geil für diese Welt", der selbsternannte Weltbürger Daniel Cohn-Bendit als erster abgewatscht wurde. Auch ein nicht weniger von sich überzeugter Jürgen Trittin hat ein belastetes Kommunalwahlprogramm zwar "nur" durchgewunken, zeigt aber, für wie unantastbar er sich schon damals hielt und wie er damit kokettiert hat, so unglaublich offen und anders zu sein. "Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht" (Michael Schmidt-Salomon).


Zitat:
Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
Du wirfst der AfD Populismus vor und kommst selbst mit solchen populistischen Vorwürfen aus der Deckung?

Ich denke, es wäre an dieser Stelle angezeigt darzustellen, wo ich populistische Vorwürfe geäußert habe. Ein Populist geht mit populären Forderungen auf die Jagd nach Zustimmung, obwohl er weiß, dass seine Forderungen eine unzulässige Vereinfachung der Wirklichkeit beinhalten und seine Forderungen unrealistisch und unerfüllbar sind. Ich aber bin hier weder auf Stimmenfang, noch habe ich mit Forderungen um Zustimmung geworben. Auch denke ich, dass ein Großteil der Vorwürfe belegbar ist.

Zitat:
Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
Analog zur Linken erfüllt auch die AfD einen wichtigen Zweck für unsere Demokratie: sie bündelt die Gegnerschaft für die objektiv völlig sinnlosen Euro-Rettungspakete, die alle anderen Fraktionen im Bundestag (außer der Linken) ohne zu fragen im Kadavergehorsam durchwinken.

Wenn es der zentrale Beitrag der AfD wäre - Du hättest meine Zustimmung (obwohl ich inhaltlich noch immer anderer Meinung wäre). Nur leider ist bei der AfD so viel unappetitliches Zeug im Schlepptau, dass das für mich vergifteter Speck ist. Ich hole mir auch keinen kuscheligen Hund ins Haus, der voller Flöhe ist. Und im Falle der AfD rede ich dabei nicht von etwaigem braunen Gedankengut sondern den bereits eingangs dargestellten Positionen, die entweder stillschweigend vertreten oder verheimlicht werden.
__________________

Geändert von L with (22-09-2013 um 16:25 Uhr).
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Alt 22-09-2013, 16:02
Lisa Simpson
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Zitat:
Zitat von Eggi Beitrag anzeigen
Wieso muß man denn Merkel hinterherjubeln, wenn man vllt. - weil man eben nicht nicht wählen möchte - CDU-Themen erste Priorität schenken möchte? Genauso kann man stark auf die SPD hoffen, aber Steinbrück als nicht geeigneten Kanzlerkandidaten sehen; oder eben Gysi und Wagenknechts Rhetorik oder knallhart dargebrachte Sozialstaatschwächen überaus schätzen, aber der dahinter stehenden Partei nicht so ganz trauen, oder oder oder.
Die Wahl nur an einer oder zwei Personen festzumachen, der die meisten Wähler mit ihren Stimmen hinterher hecheln, finde ich viel zu weit her geholt.
Sehe ich auch so.

Ich mag Gysi. Ich bin ja auch eine Frau Der ist einfach ein Zugpferd, ein begnadeter Rhetoriker, er bringt in allen Diskussionsrunden die Sachen verständlich und klar und sehr gut argumentierend auf den Tisch - ich bin aber mit dem Programm der Linken nur wenig bis mittel einverstanden.

Ebenso bei A. Merkel. Sie macht aus meiner Sicht einen guten Kanzlerjob und beweist diplomatisches Geschick. Ich mag sie als Person. Und es gehört schon einiges dazu, sich ein Image als "Landesmutti" aufzubauen - auch wenn das vielerorts mit Häme bedacht wird. Aber die Partei geht für mich nicht, nicht, was die sich in der letzten Regierungsperiode geleistet haben und von so unsäglichen Ministern wie Schröder, van der Leyen, Friedrich etc. mal ganz zu schweigen. Ach ja, ihren Brief an mich hatte ich auch gestern im Briefkasten.
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Alt 22-09-2013, 16:18
sinead_morrigan
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Registriert seit: 04-2011
Ort: Berlin
Auch wenn ich sie selbst oft als Mutti bezeichne, finde ich Merkel so überhaupt nicht muttiesk. Einmal, weil sie - Captain Obvious lässt grüßen, ich weiß - selbst gar keine Kinder hat und eine, gerade für eine Frau aus ihrer Generation, äußerst unmuttieske Karriere hingelegt hat. Sie ist kinderlos, einmal geschieden, kühl, hat in einer Männerdomäne promoviert und ein CDU-Alphamännchen nach dem anderen erledigt. Vielleicht klingt der vorangegangene Satz in den Ohren einiger Menschen wie Kritik, ich meine ihn aber absolut respektvoll und bewundernd.

Was ich an ihr nicht leiden kann, ist ihre Positionslosigkeit - es gibt keinen anderen Politiker, der Positionslosigkeit so sehr verkörpert wie Merkel. Diese hat hier auch nichts mit Pragmatismus zu tun, denn auch ein Pragmatiker kann klar und deutlich formulieren. Das tut sie nicht - gegen sie hat ein Kaugummi Rückgrat und Aussagekraft. Man könnte Merkel ein schwarzes Blatt Papier vorlegen und sie bitten, die Farbe zu bennen - sie würde es schaffen, zehn Minuten zu füllen, ohne auch nur einmal das Wort "schwarz" fallenzulassen. Dabei sollte sie als Naturwissenschaftlerin die Sprache der Präzision und Prägnanz gewohnt sein.

Verbunden mit ihrer Kühle (die ich nicht kritisiere, die aber nichts von irgendwelchen warmen Mutti-Qualitäten zu tun hat) und ihrer Weiter-so-Politik verstehe ich einfach nicht, warum die Leute bei ihr bei den Umfragen und Wahlen stärker abgehen als die Teenie-Mädels in den Neunzigern bei Take That.
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"After all this time?"
"Always," said Snape.
sinead_morrigan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-09-2013, 17:22
Lisa Simpson
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Zitat:
Zitat von sinead_morrigan Beitrag anzeigen
Auch wenn ich sie selbst oft als Mutti bezeichne, finde ich Merkel so überhaupt nicht muttiesk. Einmal, weil sie - Captain Obvious lässt grüßen, ich weiß - selbst gar keine Kinder hat und eine, gerade für eine Frau aus ihrer Generation, äußerst unmuttieske Karriere hingelegt hat. Sie ist kinderlos, einmal geschieden, kühl, hat in einer Männerdomäne promoviert und ein CDU-Alphamännchen nach dem anderen erledigt. Vielleicht klingt der vorangegangene Satz in den Ohren einiger Menschen wie Kritik, ich meine ihn aber absolut respektvoll und bewundernd.

Was ich an ihr nicht leiden kann, ist ihre Positionslosigkeit - es gibt keinen anderen Politiker, der Positionslosigkeit so sehr verkörpert wie Merkel. Diese hat hier auch nichts mit Pragmatismus zu tun, denn auch ein Pragmatiker kann klar und deutlich formulieren. Das tut sie nicht - gegen sie hat ein Kaugummi Rückgrat und Aussagekraft. Man könnte Merkel ein schwarzes Blatt Papier vorlegen und sie bitten, die Farbe zu bennen - sie würde es schaffen, zehn Minuten zu füllen, ohne auch nur einmal das Wort "schwarz" fallenzulassen. Dabei sollte sie als Naturwissenschaftlerin die Sprache der Präzision und Prägnanz gewohnt sein.

Verbunden mit ihrer Kühle (die ich nicht kritisiere, die aber nichts von irgendwelchen warmen Mutti-Qualitäten zu tun hat) und ihrer Weiter-so-Politik verstehe ich einfach nicht, warum die Leute bei ihr bei den Umfragen und Wahlen stärker abgehen als die Teenie-Mädels in den Neunzigern bei Take That.
Ich sehe das ein bißchen anders. Den "Mutti-Status" hat sie wohl nur aufgrund ihres ruhigen Verhaltens, der Raute und ihrer Art.

Die Positionslosigkeit ist gemacht - gut, dass Du das ansprichst. Als Bundeskanzlerin kann man sich nicht in Extreme begeben. Ein bißchen Ja hier, eine klare Ansage dort, dann wieder etwas herunterhandeln: Ich denke, so funktioniert das Politikerleben auf der höchsten Ebene. Ich muss da oft an Elizabeth die I. denken, die hat mit ihrer dauernden Nichtposition England ins "The Golden Age" geführt.

Geändert von Lisa Simpson (22-09-2013 um 18:22 Uhr).
Lisa Simpson ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-09-2013, 22:02
Ryan
party like it's 1984
 
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Registriert seit: 11-2002
Ort: Haus
Wenn morgen Bundestagswahlen wäre ginge es so aus (in Klammern Ergebnis 2013)

CDU 43 +2
SPD 26 +0
LNK 10 +1
GRN 7 -1
FDP 3 -2
AFD 5 +0

Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
__________________
Ryan ist gerade online   Mit Zitat antworten
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