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Robert1965
09-05-2015, 20:08
Zur Kandidatur von Bernie Sanders

Bernie Sanders is a socialist. What does that even mean today? (http://theweek.com/articles/553248/bernie-sanders-socialist-what-does-that-even-mean-today)

Robert1965
13-05-2015, 06:14
Senator Lindsey Graham (eine andere Ausgabe von McCain: innenpolitisch eher ein Mann der rechten Mitte, außenpolitisch einer der härtesten "Falken") will anscheinend am 1. Juni bekanntgeben, dass er bei den Vorwahlen der Republikaner antreten will.

http://www.politico.com/story/2015/05/lindsey-graham-2016-announcement-117735.html

ein politisches Profil
http://rightweb.irc-online.org/profile/graham_lindsey

Robert1965
19-05-2015, 06:39
Chris Christie: Foreign policy hawk? (http://www.msnbc.com/msnbc/chris-christie-foreign-policy-hawk)

[QUOTE]The likely Republican presidential candidate, on a campaign trip to New Hampshire on Monday, delivered a speech on America’s role in the world including an aggressive defense of America’s controversial spying program and calls for an expanded U.S. military presence overseas.[/QUOTE]

Robert1965
23-05-2015, 15:23
Politisches Profil von Marco Rubio

http://rightweb.irc-online.org/profile/rubio_marco

Ryan
31-05-2015, 12:57
Beau Biden ist gestorben :eek:

Robert1965
06-06-2015, 10:02
Clinton-Konkurrent: US-Demokrat Chafee will Präsident werden (http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-lincoln-chafee-geht-gegen-hillary-clinton-ins-rennen-a-1037068.html)

Lincoln Chafee ist ein Ex-Republikaner und erst seit 2013 bei den Demokraten

Robert1965
10-06-2015, 13:28
Bei den Republikanern hat Rick Perry am 4. Juni seine Bewerbung verkündet. Jeb Bush will am 15. Juni offiziell seine Bewerbung verkünden.

Jeb Bush vs. Rick Perry (http://www.washingtonpost.com/blogs/right-turn/wp/2015/06/04/jeb-bush-vs-rick-perry/)

Experte
11-06-2015, 22:05
https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfa1/t31.0-8/11402288_10153120777846107_4037518635995383757_o.png

:d:

caesar
13-06-2015, 10:27
[QUOTE=Robert1965;43168628]Clinton-Konkurrent: US-Demokrat Chafee will Präsident werden (http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-lincoln-chafee-geht-gegen-hillary-clinton-ins-rennen-a-1037068.html)

Lincoln Chafee ist ein Ex-Republikaner und erst seit 2013 bei den Demokraten[/QUOTE]

Sorry, mit der Einführung des metrischen System wird man mit Sicherheit nicht nächster US-Präsident ebenso wenig mit sozialistischer Politik.

caesar
13-06-2015, 10:28
[QUOTE=Experte;43199933]https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfa1/t31.0-8/11402288_10153120777846107_4037518635995383757_o.png

:d:[/QUOTE]

Schön und gut, wenn er aber nicht den Mainstream-Replublikaner von sich überzeugen kann, wird er die Vorwahlen sicher nicht gewinnen.

Predni
16-06-2015, 19:41
Irgendwie kann ich mir kaum vorstellen das Amerika den selben Fehler 3mal macht und wieder Bush wählt aber wer weiß.

Ryan
24-06-2015, 11:19
Ich glaube Clinton hat die besten Chancen gegen Bush zu gewinnen. Er ist der einzige bekannte Republikaner, gegen den sie einen substanziellen Vorsprung hat. In Pennsylvania ist sie bereits in Nöten gegen Rubio und Paul. Und andere Republikaner werden mit zunehmender Bekanntheit auch gefährlicher. Hillary selbst gilt ja nicht gerade als beliebt.

Fritz Karl
26-06-2015, 02:13
[QUOTE=Ryan;43266013]Ich glaube Clinton hat die besten Chancen gegen Bush zu gewinnen. Er ist der einzige bekannte Republikaner, gegen den sie einen substanziellen Vorsprung hat. In Pennsylvania ist sie bereits in Nöten gegen Rubio und Paul. Und andere Republikaner werden mit zunehmender Bekanntheit auch gefährlicher. Hillary selbst gilt ja nicht gerade als beliebt.[/QUOTE]
Erst mal abwarten, ob Hillary überhaupt Kandidat der Demokraten wird.
Ein grassroots movement ist gewaltig im Anmarsch.

caesar
27-06-2015, 08:34
[QUOTE=Fritz Karl;43274939]Erst mal abwarten, ob Hillary überhaupt Kandidat der Demokraten wird.
Ein grassroots movement ist gewaltig im Anmarsch.[/QUOTE]

Wer sollt es denn sein? Sanders? Oder die beiden anderen Kanditaten?

In allen Ehren, aber die haben schon gar keine Chance in einer Wahl gegen einen Replublikaner.

Ich bezweifle, dass man mit Anti-Wall Street-Parolen und sozialistischer Politik eine Mehrheit der Wähler von sich überzeugen kann.

Fritz Karl
27-06-2015, 09:23
[QUOTE=caesar;43280356]Wer sollt es denn sein? Sanders? Oder die beiden anderen Kanditaten?

In allen Ehren, aber die haben schon gar keine Chance in einer Wahl gegen einen Replublikaner.

Ich bezweifle, dass man mit Anti-Wall Street-Parolen und sozialistischer Politik eine Mehrheit der Wähler von sich überzeugen kann.[/QUOTE]
Welche sozialistische Politik?
Garantierte Urlaubstage?
Bezahlte Krankheitstage?
Mutterschaftsurlaub?
Abschaffung der Studiengebühren?
Recht/Pflicht auf Krankenversicherung?

Klingt stark nach Deutschland bzw. Europa. Dort scheint die sozialistische Politik ja auch eine Mehrheit gefunden zu haben.

Die Umfragewerte von Sanders steigen stetig. Abwarten.

Robert1965
27-06-2015, 10:20
Sanders kann höchstens bei der einen oder anderen Vorwahl einen Achtungserfolg gegen Madame Clinton erringen. Seine Chancen nominiert zu werden, sind gleich null. Die Demokraten haben den "McGovern-Effekt" von der 1972er Wahl bis heute nicht vegessen. McGovern war gegen Nixon mit einer (nach westeuropäischen Begriffen) sozialdemokratischen Programmatik angetreten ; das Ergebnis war ein Erdrutschsieg für Nixon.

Chaffee dürfte auch keine Chancen haben : als Ex-Republikaner und relativ neues Parteimitglied der Demokraten hat er nicht den richtigen Stallgeruch.

caesar
27-06-2015, 10:50
[QUOTE=Fritz Karl;43280446]Welche sozialistische Politik?
Garantierte Urlaubstage?
Bezahlte Krankheitstage?
Mutterschaftsurlaub?
Abschaffung der Studiengebühren?
Recht/Pflicht auf Krankenversicherung?

Klingt stark nach Deutschland bzw. Europa. Dort scheint die sozialistische Politik ja auch eine Mehrheit gefunden zu haben.

Die Umfragewerte von Sanders steigen stetig. Abwarten.[/QUOTE]

Sag das ja nicht den Replublikanern. Kein Konservativer wird jemals jemand wie Warren oder Sanders wählen.

Die USA sind da nicht mit Europa vergleichbar. Wenn die Replublikaner schon jetzt mit allen Mitteln "Obamacare" bekämpfen, werden weitere Schritte umso mehr kaum möglich sein.

Robert1965
30-06-2015, 05:25
Derzeitiger Stand der Bewerbungen bei den Republikanern.

haben ihre Bewerbung offiziell erklärt
- Jeb Bush
- Ben Carson
- Ted Cruz
- Carly Fiorina
- Lindsey Graham
- Mike Huckabee
- Bobby Jindal
- George Pataki
- Rand Paul
- Rick Perry
- Marco Rubio
- Rick Santorum
- Donald Trump

Bewerbung wird in den nächsten Wochen erwartet
- Chris Christie
- John Kasich
- Scott Walker


Demokraten
haben ihre Bewerbung offiziell erklärt
- Hillary Rodham Clinton
- Lincoln Chafee
- Martin O'Malley
- Bernie Sanders

möglicher weiterer Bewerber
- Jim Webb

Robert1965
09-07-2015, 06:37
Bernie Sanders spricht in Wisconsin vor 10.000 Zuhörern (http://www.wsws.org/de/articles/2015/07/09/sand-j09.html)

"Dritte Parteien" gibt es auch noch (wenn auch ohne echte Chancen)

Amerikanische Grüne bereiten sich auf US-Wahlkampf vor (http://www.wsws.org/de/articles/2015/07/04/gpus-j04.html)

Robert1965
13-07-2015, 19:08
Scott Walker hat seine Bewerbung (bei den Republikanern) jetzt offiziell erklärt.

http://fortune.com/2015/07/13/scott-walker-2016-presidential-race/

Experte
19-07-2015, 01:06
Trump dreht langsam völlig durch ...

Trump attacks McCain: 'I like people who weren't captured'
(http://www.politico.com/story/2015/07/trump-attacks-mccain-i-like-people-who-werent-captured-120317.html)

caesar
19-07-2015, 09:12
Trump ist eben ein bekanntes Gesicht und hat durchaus seine Anhänger, die gegen das Washingtion-Etablishment sind. Dazu weiss Trump, wie er mit den Massenmedien umgehen muss (ein wichtiger Faktor heutzutage).

Bis jetzt gibt es 15 Kanditaten für die Replublikaner, und viele sind national gar nicht bekannt.

Bis jetzt geht es für Trump auf, aber ernst wird es erst ab Januar 2016.

Zimmer101
21-07-2015, 05:54
^^ worüber stolpere ich da, als ich heute morgen Spiegel-Online aufmache.?...:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-fuehrt-im-rennen-um-die-praesidentschaftskandidatur-a-1044554.html

Trump führt also die Umfragen bei den Republikanern an... :-O

naja, kann man ja nur hoffen, dass die Amerikaner da über genügend Verantwortungsgefühl verfügen, um es am Ende nicht zu einem solchen US-Präsidenten kommen zu lassen... ;-O ... Und ich gehe auch mal davon aus, dass ihm auf die längere Strecke noch relativ schnell die Luft ausgehen wird....

Der Grossteil der Menschen ist ja doch ganz vernünftig... ;-)

gruss... :)

ManOfTomorrow
21-07-2015, 08:52
Da Hillary sowieso Präsidentin wird, ist es ziemlich egal, welchen Deppen die Republikaner diesmal nominieren. :zahn:

Premiere0815
21-07-2015, 19:52
Ich will die alle nicht, die Clinton auch nicht. Gut für Europa ist keiner von denen. :(

ManOfTomorrow
27-07-2015, 09:07
O-Ton Huckabee: "Obama führt die Israelis an die Ofentür" :rolleyes:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/mike-huckabee-empoert-mit-holocaust-vergleich-a-1045433.html

Scheint wirklich wieder ein illusteres Kandidatenfeld bei den Republikanern zu sein ... :zahn:

Robert1965
27-07-2015, 13:11
The Donald is Still Hillary’s Best Friend (http://www.commentarymagazine.com/2015/07/24/trump-helps-faltering-hillary/)


doch für Madame Clinton scheint einiges derzeit nicht nach Wunsch zu verlaufen...
Hillary Clinton’s Worst Fears Are Coming True (http://www.commentarymagazine.com/2015/07/24/hillary-clinton-trust-ratings-department-of-justice-criminal-investigation/)

Ryan
02-08-2015, 12:51
Ich glaube 2016 wird eine Wiederholung von 1992.

Clinton = Clinton
Bush = Bush
Trump = Perrot

Clinton wins landslide style, aber ohne absolute Mehrheit.

Da Donald Trump ja ein früherer Spender für die Clinton war, kann seine Kandidatur auch ein geschickter Plot sein. Dann muss Hilarious Clinton nur noch die Vorwahlen gewinnen.

ManOfTomorrow
02-08-2015, 14:27
Diese Konstellation fände ich sogar ziemlich spannend. :d:

Bill und Hillary haben gem. Steuerunterlagen zwischen 2007 und 2014 ganze $141 Millionen verdient ...

Clinton vs. Bush vs. Trump wäre vermutlich der elitärste Präsidentschaftswahlkampf aller Zeiten. :zahn:

Ryan
02-08-2015, 15:11
Gönnen würd ichs von denen niemanden.....

Robert1965
02-08-2015, 15:31
Trump als Kandidat einer "Dritten Partei" würde Madame Clinton viele Ausgaben für ihren Wahlkampf ersparen (so wie ihr Gatte mit Hilfe von Ross Perot in das Weiße Haus gekommen war).

Experte
02-08-2015, 16:52
Joe Biden erwägt auch noch eine Kandidatur.

kleineelfe
02-08-2015, 17:50
wie war das noch?

wer schrieb zuletzt "karma is a bitch"?

Krawallonkel Trump stolpert höchstwahrscheinlich über seine eigene Füße und die Beine die ihm seine Söhne stellen.

Mitten in der heißen weltweiten Diskussion um den illegalen und qualvollen Abschuß von Löwe Cecil, tauchen Bilder auf, welche die beiden Söhne stolz wie Oskar über ihre selbsterlegten Wildtiere zeigen.

http://www.welt.de/vermischtes/article144742849/Donald-Trumps-Soehne-prahlen-mit-Tier-Trophaeen.html

Ich hoffe das bricht dem wirklich das Genick, denn wenn der wirklich an die Macht kommen sollte, dürfen wir schon mal anfangen unsere Grabstätten auszusuchen.

Robert1965
02-08-2015, 17:52
[QUOTE=Experte;43448723]Joe Biden erwägt auch noch eine Kandidatur.[/QUOTE]

Ja, wenn er unbedingt verlieren will ...

FloridaSunshine
02-08-2015, 18:09
[QUOTE=kleineelfe;43448860]
Ich hoffe das bricht dem wirklich das Genick, denn wenn der wirklich an die Macht kommen sollte, dürfen wir schon mal anfangen unsere Grabstätten auszusuchen.[/QUOTE]

Mr. Trump hat kein chance.

FS

kleineelfe
02-08-2015, 18:16
[QUOTE=FloridaSunshine;43448918]Mr. Trump hat kein chance.

FS[/QUOTE]


let's hope and pray

Jungle Bender
02-08-2015, 18:35
Freue mich schon auf den Wahlkampf. Da gibt es immer viel zu lachen. Besonders auf Rep Seite :D

Ryan
02-08-2015, 18:59
Das war die Electoral Map 1992:

http://mleavinshistory.wikispaces.com/file/view/1992electoralmapClintonBushPerot.jpg/401820938/563x305/1992electoralmapClintonBushPerot.jpg


Ich kann mir gut vorstellen, dass es 2016 auch so ausgeht. Für Clinton könnte es ein günstiger Wahlkampf werden gegen Bush/Trump. Und Florida würde sie auch auslassen, weil sie dort gegen Bush eh keine Chance hat, dafür aber andere Staaten gewinnen würde, die sonst nie an die Demokraten gehen.

Arizona, Indiana, Virginia, South Carolina und North Carolina kämen da wohl aiuch noch dazu. Da war Obama schon gut dabei gegen nur einen Republikaner.

Gleichzeitig wären die Chancen auf ne Wiederwahl 2020 direkt schlecht, außer man gräbt dann Trump nochmal aus.

hans
02-08-2015, 21:32
https://firstlook.org/theintercept/2015/07/30/jimmy-carter-u-s-oligarchy-unlimited-political-bribery/

jimmy carter: das geld hat zu viel einfluss!

Robert1965
03-08-2015, 05:49
[QUOTE=Jungle Bender;43448995]Freue mich schon auf den Wahlkampf. Da gibt es immer viel zu lachen. Besonders auf Rep Seite :D[/QUOTE]

Der Vorwahlkampf wird bei den Republikanern lustig. Der Wahlkampf selbst wird langweilig, da alles auf Madame Clinton im Weißen Haus hinausläuft.

FloridaSunshine
03-08-2015, 13:14
[QUOTE=Ryan;43448332]Dann muss Hilarious Clinton nur noch die Vorwahlen gewinnen.[/QUOTE]

And what, exactly, is hilarious about Ms. Clinton?

FS

alonzo
03-08-2015, 13:50
[QUOTE=kleineelfe;43448860]
Ich hoffe das bricht dem wirklich das Genick, denn wenn der wirklich an die Macht kommen sollte, dürfen wir schon mal anfangen unsere Grabstätten auszusuchen.[/QUOTE]

wieso eigentlich, meinst du, er lässt dann die us air force wieder luftangriffe auf deutsche städte fliegen? :confused:

Geisterkatze
03-08-2015, 14:52
Dieser Trump lässt sogar die konservativsten und unangenehmsten CSU Politiker wie Sozis erscheinen :fürcht::help:

Was für ein gruseliger Typ. Ich denke nicht, dass er gewinnen kann, aber George W Bush war nicht wirklich besser. Hat aber im Wahkampf nicht so sehr polarisiert.
Andererseits könnte Ekel-Donald Hilary zum Sieg verhelfen ( unfreiwillig) und so hat auch USA auch endlich einen weiblichen Staatsoberhaupt. :d:

Ryan
03-08-2015, 19:11
http://makeameme.org/media/created/hillary-clinton-voted-a2attm.jpg

http://americanlibertypac.com/wp-content/uploads/2015/03/59798326.jpg

FloridaSunshine
04-08-2015, 01:13
[QUOTE=Ryan;43452565]http://makeameme.org/media/created/hillary-clinton-voted-a2attm.jpg

http://americanlibertypac.com/wp-content/uploads/2015/03/59798326.jpg[/QUOTE]

???

falls das war dein antwort zu was is hilarious bei Ms. Clinton, du verstehs nich was bedeutet "hilarious".

FS

Vongole
04-08-2015, 01:30
[QUOTE=FloridaSunshine;43454570]???

falls das war dein antwort zu was is hilarious bei Ms. Clinton, du verstehs nich was bedeutet "hilarious".

FS[/QUOTE]

It's Ryan, don't take him serious, he ist, well, just Ryan...

alonzo
04-08-2015, 11:36
[QUOTE=Ryan;43449059]Das war die Electoral Map 1992:

http://mleavinshistory.wikispaces.com/file/view/1992electoralmapClintonBushPerot.jpg/401820938/563x305/1992electoralmapClintonBushPerot.jpg


Ich kann mir gut vorstellen, dass es 2016 auch so ausgeht. Für Clinton könnte es ein günstiger Wahlkampf werden gegen Bush/Trump. Und Florida würde sie auch auslassen, weil sie dort gegen Bush eh keine Chance hat, dafür aber andere Staaten gewinnen würde, die sonst nie an die Demokraten gehen.

Arizona, Indiana, Virginia, South Carolina und North Carolina kämen da wohl aiuch noch dazu. Da war Obama schon gut dabei gegen nur einen Republikaner.

Gleichzeitig wären die Chancen auf ne Wiederwahl 2020 direkt schlecht, außer man gräbt dann Trump nochmal aus.[/QUOTE]

iowa, missouri, arkansas, lousiana, nevada sehe ich im gegensatz zur karte die republikaner vorne. arizona eher die demokraten.
die entscheidung fällt im osten: virginia, pennsylvania, north/south carolina, georgia, alles knappe kisten. sollte bush nicht präsidentschaftskandidat werden halte ich florida auch nicht zwangsläufig für die republikaner gesichert.

[QUOTE]
Und Florida würde sie auch auslassen, weil sie dort gegen Bush eh keine Chance hat, dafür aber andere Staaten gewinnen würde, die sonst nie an die Demokraten gehen.[/QUOTE]

welche sollen das sein? :confused:

alonzo
04-08-2015, 12:13
in cleveland geht es los (http://www.economist.com/blogs/democracyinamerica/2015/08/republican-debate), fox kündigt wohl heute die teilnehmer an. bush, walker, rubio und the donald sind gesetzt, interessant dürfte es sein, welche 6 aus dem übrigen teilnehmerfeld dabei sein werden.

während trump derzeit das feld anführt (http://www.theguardian.com/us-news/2015/aug/02/donald-trump-republican-debate-rnc) haben die übrigen kandidaten vor allem eine sorge: wie gehe ich in der debatte mit (den höchstwahrscheinlich zu erwartenden) attacken von trump um?

never wrestle with a pig (http://www.politico.com/story/2015/07/insiders-warn-jeb-dont-engage-with-trump-120845.html) http://mainzelsmile.ioff.de/cool/cool01.gif

interessant auch, dass sich trump nun wiederholt hinsichtlich einer möglichen kandidatur als unabhängiger äusserte. in einem solchen fall könnte man hillary schon im vorfeld gratulieren. hier erwarte ich eine entsprechende verschwörungstheorie von ryan dazu.:trippel:

Jungle Bender
04-08-2015, 12:17
Wobei man bei Hillary wohl nicht einschätzen kann, wie sie bei Frauen ankommt. Wie Obama oder noch besser,weil sie eine Frau ist?
Dann könnten eventuell paar Rep Staaten knapper werden ,als man denkt (Texas zB natürlich nicht :D).
Die Latinos dürften auch mehr zu Hillary als zu Bush.

Wobei man auch nie eine dritte Partei vergessen darf. Denn dank Nader ist Bush damals ins Weiße Haus eingezogen. Die 98t Grüne Stimmen stammten ja mehrheitlich von Wählern, die ohne Nader für Gore gestimmt hätten, und da Florida wegen angeblich (Rep Bundesgericht,jaja) nur 537 Stimmen mehr hatte, hat Nader Gore Florida gekostet und somit die Präsidentschaft.

Jungle Bender
04-08-2015, 12:20
[QUOTE=alonzo;43455373]in cleveland geht es los (http://www.economist.com/blogs/democracyinamerica/2015/08/republican-debate), fox kündigt wohl heute die teilnehmer an. bush, walker, rubio und the donald sind gesetzt, interessant dürfte es sein, welche 6 aus dem übrigen teilnehmerfeld dabei sein werden.

interessant auch, dass sich trump nun wiederholt hinsichtlich einer möglichen kandidatur als unabhängiger äusserte. in einem solchen fall könnte man hillary schon im vorfeld gratulieren. hier erwarte ich eine entsprechende verschwörungstheorie von ryan dazu.:trippel:[/QUOTE]

Ich würde mich ja freuen,wenn Trump Palin wieder zum Vize machen will. Die Dame sorgte bei mir für extrem viel Freude im Wahlkampf 2008 :D

alonzo
04-08-2015, 12:33
[QUOTE=Jungle Bender;43455381]
Die Latinos dürften auch mehr zu Hillary als zu Bush.
[/QUOTE]

würde ich nicht so sagen. in der Vergangenheit haben die latinos zwar mehrheitlich die Demokraten gewählt, grundsätzlich sind viele latinos aber gesellschaftspolitisch konservativ und diese chance erkennen auch immer mehr republikaner.

the race is on for the latino vote (http://www.washingtonpost.com/politics/the-race-is-on-for-the-latino-vote/2015/06/21/69cdec4e-6a83-467e-b15c-e0d65cd94cb4_story.html)

wenig überraschend liegen bei den republikanischen Kandidaten rubio und bush vorne, schließlich ist der eine selbst latino und der andere mit einer verheiratet.

da der anteil der lateinamerikanischen bevölkerung in den usa am stärksten wächst und die größte minderheit ist werden die republikaner hier zukünftig nicht den demokraten das feld überlassen dürfen, wollen sie denn einen präsidenten stellen.

in diesem zusammenhang war natürlich die aussage von donald trump, wonach die mexikaner alles faule kriminelle wären, vollkommen idiotisch.

ManOfTomorrow
05-08-2015, 12:01
FOXNEWS hat das Lineup für die erste Primetime-Debatte der Republikaner veröffentlicht:

Donald Trump
Jeb Bush
Scott Walker
Mike Huckabee
Ben Carson
Ted Cruz
Marco Rubio
Rand Paul
Chris Christie
John Kasich

Die 7 übrigen Kandidaten werden an einer separaten Debatte teilnehmen. :zahn:

http://www.foxnews.com/politics/2015/08/05/fox-news-announces-candidate-line-up-for-prime-time-debate/?intcmp=hpbt1

Robert1965
06-08-2015, 09:05
Trump ist für Madame Clinton ein Geschenk des Himmels

Donald Trump: King of Queens (http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/donald_trump_king_of_queens)

[QUOTE]

...

Tatsächlich ist Trump so ideologisch wie ein Wiesel: Ideen interessieren ihn nicht, er ist allein der eigenen Eitelkeit verpflichtet: «Mein Gefühl für die Welt kann sich rasend schnell ändern, von einem Tag auf den andern», sagt er.
...
Derzeit führt Trump in den Umfragen. Wahrscheinlich ist, dass ihn am Ende noch ein Establishment-Kandidat wie Jeb Bush abfangen wird, doch auch in diesem Fall könnte sich der Mann mit der blonden Haartolle noch als Albtraum der Republikaner erweisen: Sollte er als Unabhängiger antreten, hätte der Kandidat der Republikaner kaum noch eine Chance.
...
[/QUOTE]

Experte
06-08-2015, 19:42
Die "Außenseiter-Debatte" ist ja schon um 23 Uhr deutscher Zeit. Da werde ich wohl mal reinschauen.

Geisterkatze
06-08-2015, 22:06
Jetzt weiß ich, an wen mich Donald Trumps Personälity erinnert. An Dieter Bohlens! Der erstere ist nur reicher und spießiger. Und sogar noch hässlicher!

In USA haben zuerst die Schwarzen das Wahlrecht erhalten, dann die Frauen.

Amerika ist reif für eine Präsidentin!

ManOfTomorrow
06-08-2015, 22:31
[QUOTE=Geisterkatze;43466143]Amerika ist reif für eine Präsidentin![/QUOTE]
Und wieso kein Latino? :sumo:

Experte
06-08-2015, 23:01
Die Halle ist fast leer. :rotfl:

ManOfTomorrow
06-08-2015, 23:03
[QUOTE=Experte;43466610]Die Halle ist fast leer. :rotfl:[/QUOTE]
Trump hat bestimmt ein bisschen spendiert, damit sie alle nachher bei ihm sind. :zahn:

Experte
06-08-2015, 23:14
Keine Viertelstunde rum, schon ist Donald Trump das Thema. :D

Saruman
07-08-2015, 00:31
Maschine Gun Bacon http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2464168/US-Wahlkampf-geht-in-die-erste-Runde#/beitrag/video/2464168/US-Wahlkampf-geht-in-die-erste-Runde :wub:

Robert1965
07-08-2015, 05:13
[QUOTE=Geisterkatze;43466143]
...
Amerika ist reif für eine Präsidentin![/QUOTE]

Keine Sorge, dafür sorgt schon Donald Trup als Hillarys nützlicher Idiot

Für mich sind sowohl Hillary Rodham Clinton als auch die aussichtsreichen republikanischen Bewerber gruslig. Es wird 2016 eine Wahl zwischen Pest und Cholera

ManOfTomorrow
07-08-2015, 08:02
Muss ja eine nette Show vom Donald gewesen sein. :D

Er wird dann wohl als unabhängiger Kandidat bei der Wahl antreten - so peinlich sind die Republikaner dann doch noch nicht, dass sie ihn nominieren. ;)

Robert1965
07-08-2015, 08:26
Als Unabhängiger, der den Republikanern Stimmen wegnimmt, kann Trump den Demokraten viele Wahlkampfkosten ersparen

Zimmer101
07-08-2015, 11:56
^^ mal, was Wettbörse Betfair sagt... :-) ...:

nächster Präsident

Hillary Clinton........... 47,0 %
Jeb Bush................. 21,0 %

es folgen viele, viele andere mit 5 % oder drunter....

Auch wenn Clinton natürlich die Favoritin ist...: der Drops ist noch nicht gelutscht.... :-)

gruss... :)

hans
07-08-2015, 15:07
http://webcenters.netscape.compuserve.com/news/story/1001/20150807/6126
unterhaltsame nachlese über die "trump" session :D

Emotions
07-08-2015, 15:24
http://i.imgur.com/IWT3foI.jpg

caesar
08-08-2015, 08:20
[QUOTE=ManOfTomorrow;43467353]

Er wird dann wohl als unabhängiger Kandidat bei der Wahl antreten - so peinlich sind die Republikaner dann doch noch nicht, dass sie ihn nominieren. ;)[/QUOTE]

Ein Traum für die Demokraten. Trump würde eher den Replubikanern Stimmen wegnehmen als den Demokraten. Dazu hat ein unabhängiger Kanditat keine realistische Chance zu gewinnen, das was weiss auch ein Mr. Trump. Trump würde wohl v.a Proteststimmen von konservativen Wählern holen, die mit dem Washington-Etablishment unzufrieden sind. Wie Tea Party-Anhänger.

Dazu ist Mr. Trump genau der "hässliche" Replublikaner, mit dem sich die Demokraten als wählbare Alternative darstellen können.

caesar
08-08-2015, 08:28
[QUOTE=alonzo;43455420]
da der anteil der lateinamerikanischen bevölkerung in den usa am stärksten wächst und die größte minderheit ist werden die republikaner hier zukünftig nicht den demokraten das feld überlassen dürfen, wollen sie denn einen präsidenten stellen.

in diesem zusammenhang war natürlich die aussage von donald trump, wonach die mexikaner alles faule kriminelle wären, vollkommen idiotisch.[/QUOTE]

romney und mc cain haben bei ihren stammwählern (weiss, konservativ, mittleres u. höheres alter) zwar gewonnen, aber bei minderheiten (junge wähler, frauen, latinos, etc) gegen obama jeweils verloren.

da aber solche obama-wähler nur bei präsidenten-wahlen jeweils wählen, können die replubikaner jeweils bei den kongresswahlen gewinnnen.

da das trationelle wählerklientel der replublikaner längerfristig immer mehr an einfluss verlieren wird, werden sie sich anpassen müssen oder untergehen.

Tuvok694
08-08-2015, 11:22
Verstehe die Aufregung um Trump gar nicht. Dieses Volk auf der anderen Seite des Atlantiks hat damals einen George W. Bush nach seiner ersten Amtszeit wiedergewählt. Dort kann wirklich JEDER Präsident werden, egal wie unfähig, einseitig und menschenfeindlich er sein mag.

ManOfTomorrow
08-08-2015, 22:14
Sexistische Äußerung von Donald Trump: Das war zu viel [spiegel.de] (http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-stolpert-er-ueber-seine-frauenfeindlichkeit-a-1047347.html)

Oh Donald ... :zahn: :maso:

Zimmer101
08-08-2015, 23:11
^^ wie sagt er doch.?...: '... We have to all get back to work and stop wasting time and energy on nonsense!'....

Wie recht er da doch hat.... ;-)

gruss... :)

caesar
09-08-2015, 09:03
man stelle sich vor, ein us-präsident trump sagt das zu einer weiblichen (ausländischen) diplomatin/ministerin/präsidentin/........

als us-präsident sollte man durchaus wissen, was und wie man das sagt und sich nicht wie einer reality-show aufführen, wo man irgendwelche loser beschimpfen kann. wenn man keine kritik mag, sollte man auch das amt des us-präsidenten meiden.

Zydeco
09-08-2015, 09:06
[QUOTE=Tuvok694;43472257]Verstehe die Aufregung um Trump gar nicht. Dieses Volk auf der anderen Seite des Atlantiks hat damals einen George W. Bush nach seiner ersten Amtszeit wiedergewählt. [/QUOTE]

Ich glaube allerdings nicht, dass unter G.W. Bush Gospodin Putin die Krim annektiert hätte.

kleineelfe
09-08-2015, 21:25
Fassen wir zusammen, von 100% der amerikanischen Bevölkerung hat es Herr Trump innerhalb von ein paar Wochen geschafft

ca. über die Hälfte bestehend aus Frauen zu beleidigen und zu diskreditieren

dann noch mal etwas mehr als ein Viertel an Latinos und andere Hispanics

nicht zu vergessen die Schwulen und Lesbengemeinde Amerikas.

Bleibt ja mal richtig viel übrig was ihn noch wählen könnte.

Alexinla
09-08-2015, 23:14
[QUOTE=kleineelfe;43479225]Fassen wir zusammen, von 100% der amerikanischen Bevölkerung hat es Herr Trump innerhalb von ein paar Wochen geschafft

ca. über die Hälfte bestehend aus Frauen zu beleidigen und zu diskreditieren

dann noch mal etwas mehr als ein Viertel an Latinos und andere Hispanics

nicht zu vergessen die Schwulen und Lesbengemeinde Amerikas.

Bleibt ja mal richtig viel übrig was ihn noch wählen könnte.[/QUOTE]

Lese mal Yahoo Comments zu jedem Trump Beitrag auf der U.S.Seite. Da gibt es genügend Republikaner die das gut finden. Natürlich hat er keine Chance bei einer Präsidentenwahl, aber diese Idioten und ja, Ich nenne sie so, gehen zur Vorwahl und könnten ihn wirklich als Kandidaten wählen falls die GOP ihn nicht vorher aus der Partei werfen.

ManOfTomorrow
09-08-2015, 23:37
Keep cool, Trump wird nie und nimmer Kandidat der Republikaner ...

Er wird wenn dann als Unabhängiger antreten und Hillary somit hunderte Millionen Dollar im Wahlkampf sparen helfen. :D

Fritz Karl
09-08-2015, 23:56
[QUOTE=kleineelfe;43479225]Fassen wir zusammen, von 100% der amerikanischen Bevölkerung hat es Herr Trump innerhalb von ein paar Wochen geschafft

ca. über die Hälfte bestehend aus Frauen zu beleidigen und zu diskreditieren

dann noch mal etwas mehr als ein Viertel an Latinos und andere Hispanics

nicht zu vergessen die Schwulen und Lesbengemeinde Amerikas.

Bleibt ja mal richtig viel übrig was ihn noch wählen könnte.[/QUOTE]

Von den potentiellen Wählern der Republikaner bekommt Trump bisher durchweg 20-25% der Stimmen, ohne signifikanten Ausreisser nach oben oder unten - auch von Frauen, auch von Latinos.

Seinen Anklang findet er dadurch, dass er kein Politiker ist, meistens das sagt was er denkt und vor allem dadurch, dass er keine Marionette von reichen Spendern ist, da er selbst genug Kohle hat.

MMn wird er niemals als unabhängiger Kandidat antreten, er kokettiert im Moment nur ein bisschen damit, um die größten Schlagzeilen zu bekommen und dem ganzen "Establishment" ein bisschen Angst einzujagen.

Dawson41
10-08-2015, 00:16
[QUOTE=ManOfTomorrow;43479679]Keep cool, Trump wird nie und nimmer Kandidat der Republikaner ...

Er wird wenn dann als Unabhängiger antreten und Hillary somit hunderte Millionen Dollar im Wahlkampf sparen helfen. :D[/QUOTE]
Ich bin inzwischen zu 60% davon überzeugt, daß Trump dem Brainstorming des Wahlkampfteams von Clinton entspringt.


Sie kopieren im Grunde den Wahlkampf von Carroll Campbell, der mit der Hilfe von Lee Atwater 1978 den Demokraten Max Heller besiegte, indem Atwater zunächst die zu dem Zeitpunkt noch kaum genutzten Push Polls einsetze, um anschließend einen dritten Redneck-Kandidaten - Don Sprouse - zu engagieren, der Religion und Hellers jüdischen Glauben zum Thema des Wahlkampfes machte, was in South Carolina natürlich vorzüglich funktionierte und Campbell den Sieg brachte.

Zimmer101
10-08-2015, 01:01
[QUOTE=Fritz Karl;43479708]Von den potentiellen Wählern der Republikaner bekommt Trump bisher durchweg 20-25% der Stimmen, ohne signifikanten Ausreisser nach oben oder unten - auch von Frauen, auch von Latinos. ......[/QUOTE]

^^ ich denke / vermute aber mal, dass sich sein Wählerpotential bei den Vorwahlen damit auch so etwas erschöpft hat. Wenn es sich im Laufe dieser Vorwahlen auf weniger (einen) Gegenkandidaten konzentrieren wird, dann denke ich nicht, dass er dann noch eine Chance hat....

Er polarisiert halt zur Zeit... :-O ... Mehrheitsfähig ist er aber wohl nicht....

gruss... :)

pantoffel_3
10-08-2015, 02:04
Wann kommt Trump zu Britt?

Aber nicht nur Trump. Viel schlimmer noch der Aspekt, dass für mich Konservative den Kapitalismus in schlimmster Form repräsentieren.

GSD wird aus deren Reihen ja wohl nicht der nächste Präsident kommem.

Experte
10-08-2015, 07:28
[QUOTE=Dawson41;43479745]Ich bin inzwischen zu 60% davon überzeugt, daß Trump dem Brainstorming des Wahlkampfteams von Clinton entspringt.
[/QUOTE]

Er hat ja auch in der Vergangenheit an die Clintons gespendet.

http://a.abcnews.com/images/Politics/GTY_trump_wedding_clintons_jef_150806_16x9_992.jpg

Die Kandidatur Trumps ist ungefähr so, wie wenn Dieter Bohlen in Deutschland für ein politisches Amt kandidieren würe. Er nutzt seine Bekanntheit, versucht durch Provokation Aufmerksamkeit zu erlangen. Aber wenn es um die Wurst geht, werden seine Umfrageergebnisse zusammenfallen.

Delphi
10-08-2015, 09:18
Laut einer NBC-Umfrage bleibt Donald Trump in Führung ("Donald Trump Still in the Lead After Debates: New NBC News/Survey Monkey Poll (http://www.nbcnews.com/meet-the-press/new-nbc-news-survey-monkey-poll-donald-trump-still-lead-n406766)"):

http://media2.s-nbcnews.com/j/newscms/2015_32/1164981/nbcnews_survey_monkey_overall_5e738f69ae23da099c1c6708441d87e5.nb cnews-ux-2880-1000.jpg

Ted Cruz scheint derzeit die stärkste Alternative zu Trump zu sein. Aber wo ist Jeb Bush? So schlimm kann sein Auftritt nicht gewesen sein?!

Carly Fiorina konnte von der Debatte am Stärksten profitieren, obwohl sie nur in die Außenseiterrunde durfte:

http://media1.s-nbcnews.com/j/newscms/2015_32/1164986/nbcnews_survey_monkey_5b2da2cbab79888b31f921f884a59e27.nbcnews-ux-2880-1000.jpg

Dawson41
10-08-2015, 11:14
[QUOTE=Experte;43479994]Er hat ja auch in der Vergangenheit an die Clintons gespendet.[/QUOTE]
Trump bekommt das, was er am meisten lieb - nämlich Aufmerksamkeit - und wenn Hillary dann dank ihm im Weißen Haus sitzt wird er für seinen zeitlichen und finanziellen Aufwand durch irgendwelche schmutzigen Deals entschädigt.



[QUOTE=Delphi;43480192]Ted Cruz scheint derzeit die stärkste Alternative zu Trump zu sein. Aber wo ist Jeb Bush? So schlimm kann sein Auftritt nicht gewesen sein?![/QUOTE]
Oh, doch.

Die Debatte habe ich fast komplett gesehen und mein Eindruck (nachdem ich sämtliche Vernunft in meinem Hirn für 2 Stunden abgeschaltet hatte) war folgender:

1. Kasich
2. Rubio
3. Trump

9. Jeb
10. Christie

Jeb wirkte nervös, fahrig, zögerlich, langweilig und uninspiriert. Bei Christie bekam man in den letzten 45 Minuten den Eindruck er hat überhaupt kein Lust (mehr) dort zu sein, er ist sich im Klaren, daß er die Nominierung nicht gewinnen wird und sucht jetzt nur nach einer passenden Gelegenheit sich wieder nach New Jersey zu verziehen.

Alexinla
10-08-2015, 11:20
Für Marco Rubio sollte es keine Abtreibungen geben, auch nicht bei einer Vergewaltigung oder wenn das Leben der Mutter in gefahr ist. Man stelle sich vor ein Politiker in Deutschland würde so etwas sagen...

[QUOTE]Florida Senator Marco Rubio on Sunday defended his stance against abortion without exceptions for rape or when a mother's life was in danger that he was asked about during a debate among Republican presidential candidates on Thursday.[/QUOTE]
http://news.yahoo.com/u-presidential-candidate-rubio-defends-stance-against-abortion-183319142.html#

ManOfTomorrow
10-08-2015, 11:30
[QUOTE=Dawson41;43480431]Jeb wirkte nervös, fahrig, zögerlich, langweilig und uninspiriert. [/QUOTE]
Scheint in der Familie zu liegen. :zahn:

[QUOTE=Alexinla;43480446]Für Marco Rubio sollte es keine Abtreibungen geben, auch nicht bei einer Vergewaltigung oder wenn das Leben der Mutter in gefahr ist. Man stelle sich vor ein Politiker in Deutschland würde so etwas sagen...[/QUOTE]
Es ist ja immer wieder schön, wenn sich Präsi-Kandidaten zu solchen theoretisch-abstrakten Themen äußern (sollen), aber das Thema Abtreibung steht in den USA bekanntlich immer noch relativ weit oben auf der politischen Tagesordnung.
Fakt ist aber, dass das Thema seit Roe vs. Wade juristisch geklärt ist, da würde auch ein Präsident Rubio nichts dran drehen können. Seine politischen Gegner könnten dem eigentlich nur entgegnen, dass er als Präsident die falschen konservativen Richter für den Supreme Court nominieren würde, falls es dort zu einer Vakanz käme.
Ansonsten ist das Thema ein Lippenbekenntnis ohne jede politisch-konkrete Bedeutung.

Zimmer101
10-08-2015, 14:20
[QUOTE=Delphi;43480192]Laut einer NBC-Umfrage bleibt Donald Trump in Führung.
......
Ted Cruz scheint derzeit die stärkste Alternative zu Trump zu sein. Aber wo ist Jeb Bush? So schlimm kann sein Auftritt nicht gewesen sein?! ....
......[/QUOTE]

^^ scheinen die stramm Konservativen bei den republikanischen Wählern ja erstmal am besten anzukommen. Ted Cruz und Ben Carson ja auch eher so dem Bereich der Tea-Party einzuordnen....

gruss... :)

Mauberzaus
10-08-2015, 16:08
[QUOTE]The feeling now, is that, “if the assho**s who run this country are against Trump, then I’m for him. It’s that simple. It’s not about populism or channeling anger and frustration to a rebel candidate. Trump is no rebel, and he’s no reformer either. And he’d probably be a shitty president too. But Trump has one thing going for him that is sadly lacking in all the other candidates, all the party honchos, and all the flannel-mouth, stuffed-shirt fake politicians who are presently in office. What is that, you ask?

He tells the truth, at least it sounds like the truth to a lot people. And that makes all the difference.
[/QUOTE]

Swan Song (http://www.counterpunch.org/2015/08/10/swan-song-for-the-donald-gop-party-bosses-plan-to-take-out-trump/)

yippieh
11-08-2015, 14:36
Jimmy Fallon, Seth Meyers Address Donald Trump’s Remarks About Megyn Kelly

http://blogs.wsj.com/speakeasy/2015/08/11/jimmy-fallon-seth-meyers-address-donald-trumps-remarks-about-megyn-kelly/

ks_240VM1WI#t=189

:rotfl:

Zimmer101
11-08-2015, 19:37
^^ darf man auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten wetten.?... :-) ... Oder ist das unmoralisch? Naja, ich beeinflusse den Ausgang der Vorwahlen ja nicht....

Aber ich habe mal eine @41 auf Ted Cruz mitgenommen... :-) ... 20 €, wären 820 € Auszahlung (etwas weniger, wegen 5% Steuern). Und dann nochmal 10 € auf Ben Carson, @34... :-)

Kalkül...: Die republikanische Wählerschaft mag es nach 8 Jahren Obama anscheinen besonders konservativ. Und ich baue mal darauf, das Trump sich selbst doch noch abschiessen wird. Darf nur nicht zu lange dauern (am besten bis Iowa, in 5 Monaten). Sonst wird neben ihm nur ein deutlich moderaterer Bewerber überdauern (und dann letztendlich auch die Vorwahlen gewinnen)....

gruss... :)

gnuss
12-08-2015, 00:16
[QUOTE=Alexinla;43480446]Für Marco Rubio sollte es keine Abtreibungen geben, auch nicht bei einer Vergewaltigung oder wenn das Leben der Mutter in gefahr ist. Man stelle sich vor ein Politiker in Deutschland würde so etwas sagen...


http://news.yahoo.com/u-presidential-candidate-rubio-defends-stance-against-abortion-183319142.html#[/QUOTE]

Die US-Kubanische Annäherung wäre mit ihm als Präsidenten wohl auch erledigt. Die Sache ist aber auch, dass bei vielen Latinos konservative Ansichten in gesellschaftlichen Fragen natürlich durchaus sehr verbreitet sind. In El Salvador oder Guatemala dürfte der Anteil an Atheisten ziemliche Tiefstwerte einnehmen vergleichbar mit der Anzahl in muslimischen Ländern. Die katholische Kirche hatte in Lateinamerika ja immer ein sehr schlechtes Verhältnis zu den linken und kommunistischen Bewegungen und sie teilweise aktiv torpediert und natürlich auch Eiszeit mit den sozialistischen Regierungen Kuba und Venezuela. Franziskus hat hier bei seinen Lateinamerika-Reisen einen Dialog der viel aufgeschlossener gegenüber den Positionen, die in Ecuador oder Bolivien herausposaunt werden, aber im Endeffekt wird der Vatikan in den meisten gesellschaftspolitischen Fragen den Republikanern ja immer näher stehen als den Demokraten, selbst wenn Franziskus wollte würde er z.b. ja nie die Gleichberechtigung und Legimitation der Homo-Ehe befürworten kann, auch wenn das wohl sowieso nie auf seiner Agenda stehen würde, auch wenn er freie Hand über die Politik des Vatikans hätte.

Dass die Situation mit den Wirtschaftsflüchtlingen aus Mexiko und Mittelamerika im Grunde die Selbe ist wie in Europa mit den hiesigen Wirtschaftsflüchtlingen widerlegt ja auch die islamophoben Argumentationen hiesiger Rechter sehr stark, wenn manchmal behauptet wird der Koran wäre das Haupthindernis für eine gelungene Integration der Muslime. Es hätte in den USA ja nie so viel Zustimmung für eine Berliner Mauer am Rio Grande geben dürfen, wenn die Religion der entscheidende Punkt wäre, ob Immigranten mit Rassismus empfangen werden oder sich optimal integrieren.

Frag mich auch, ob Joe Biden inzwischen schon als Präsidentschaftskandidat aus dem Rennen ist.

Fritz Karl
12-08-2015, 08:07
Nachdem Bernie Sanders am Wochenende die 3 mit Abstand größten Rallies hatte (15k, 28k, 27,5k) liegt er jetzt laut neuester Umfrage in New Hampshire vorne.
Sanders: 44%
Clinton: 37%
http://www.bostonherald.com/news_opinion/us_politics/2015/08/bernie_sanders_surges_ahead_of_hillary_clinton_in_nh_44_37
Feel The Bern.

Jungle Bender
12-08-2015, 16:10
Irgendwie sieht der Sanders aus, als ob bei ihm der Vizepräsident extrem wichtig werden würde :smoke::smoke:

Delphi
12-08-2015, 22:33
[QUOTE=Fritz Karl;43488227]Nachdem Bernie Sanders am Wochenende die 3 mit Abstand größten Rallies hatte (15k, 28k, 27,5k) liegt er jetzt laut neuester Umfrage in New Hampshire vorne.
Sanders: 44%
Clinton: 37%
http://www.bostonherald.com/news_opinion/us_politics/2015/08/bernie_sanders_surges_ahead_of_hillary_clinton_in_nh_44_37
Feel The Bern.[/QUOTE]
Bernie Sanders schneidet bei Afroamerikanern ziemlich dürftig ab, was ihm in New Hampshire kaum schaden wird. Aber in anderen wichtigen Bundesstaaten sind das denkbar schlechte Voraussetzungen, um Vorwahlen zu gewinnen.

631461968919023616

[QUOTE=Jungle Bender;43489366]Irgendwie sieht der Sanders aus, als ob bei ihm der Vizepräsident extrem wichtig werden würde :smoke::smoke:[/QUOTE]
Vizepräsident unter Clinton wird er wohl kaum werden.

Dawson41
12-08-2015, 23:26
[QUOTE=Delphi;43491444]Bernie Sanders schneidet bei Afroamerikanern ziemlich dürftig ab, was ihm in New Hampshire kaum schaden wird. Aber in anderen wichtigen Bundesstaaten sind das denkbar schlechte Voraussetzungen, um Vorwahlen zu gewinnen.[/QUOTE]
Nationale Umfragen 5 1/2 Monate vor der ersten Abstimmung, ohne das es bei den DEMs überhaupt eine Debatte gegeben hat sind jetzt nicht soooo aussagekräftig.

---


CNN/ORC Iowa Umfrage (http://www.cnn.com/2015/08/12/politics/iowa-donald-trump-poll-cnn-orc/index.html)

Trump 22
Carson 14
Walker 9
Cruz 8
Fiorina 7
Huckabee 7
Bush 5
Paul 5
Rubio 5
Christie 3

44% der 2014 Befragten/1258 wahrscheinliche Caucus Teilnehmer sagen, daß Trump derjenige ist, der am wahrscheinlichsten Wandel in Washington bringt. Er liegt auch dem den Themen Terrorismus, Wirtschaft und illegale Einwanderung vorne.

Zimmer101
12-08-2015, 23:38
^^ die Amerikaner ja immer sehr kritisch, einer irgendwie geordneten Staatsmacht über sich. Anders als wir Deutschen, die sich ohne diese verloren vorkämen....

Für uns dann kaum nachvollziehbar...: dass man sich in Milliardären sein Heil verspricht. Diesseits des Teichs ordnet man diese ganz klar dem (auch politischen) Establischment zu. Schlimmer noch als die Politiker selbst.... ;-)

gruss... :)

Schatzsucher
13-08-2015, 12:13
[QUOTE=Experte;43479994]
Die Kandidatur Trumps ist ungefähr so, wie wenn Dieter Bohlen in Deutschland für ein politisches Amt kandidieren würe. Er nutzt seine Bekanntheit, versucht durch Provokation Aufmerksamkeit zu erlangen. Aber wenn es um die Wurst geht, werden seine Umfrageergebnisse zusammenfallen.[/QUOTE]

Sehe ich genau so! Der wird je näher es an den richtigen Wahlkampf geht, schnell vom Fenster verschwinden!

Delphi
13-08-2015, 17:23
[QUOTE=Dawson41;43491597]Nationale Umfragen 5 1/2 Monate vor der ersten Abstimmung, ohne das es bei den DEMs überhaupt eine Debatte gegeben hat sind jetzt nicht soooo aussagekräftig.[/QUOTE]
Da Sanders nicht genügend Geld hat, um landesweit eine schlagkräftige Wahlkampagne zu führen, halte ich die Umfragen doch für aufschlussreich. Außerdem ist es nach den Erfahrungen mit Obama eher unwahrscheinlich, dass viele Demokraten in die gleiche naive Euphorie für einen "Grassroots"-Kandidaten verfallen werden wie noch 2008.

Dawson41
14-08-2015, 00:36
[QUOTE=Delphi;43493437]Da Sanders nicht genügend Geld hat, um landesweit eine schlagkräftige Wahlkampagne zu führen, halte ich die Umfragen doch für aufschlussreich. [/quote]
In einem Szenario, in dem Sanders Iowa, NH und dann South Carolina gewinnt und in Florida einen guten zweiten Platz holt muß er nicht frühzeitig landesweit konkurrenzfähig sein.


[quote]Außerdem ist es nach den Erfahrungen mit Obama eher unwahrscheinlich, dass viele Demokraten in die gleiche naive Euphorie für einen "Grassroots"-Kandidaten verfallen werden wie noch 2008.[/QUOTE] http://www.elotrolado.net/images/smilies/nuevos2/eek.gif


---


@ABCPolitics
Former Al Gore adviser tells @ABC a "soft conversation" is going on about whether the former Vice President should run in 2016

caesar
15-08-2015, 08:14
[QUOTE=Delphi;43491444]Bernie Sanders schneidet bei Afroamerikanern ziemlich dürftig ab, was ihm in New Hampshire kaum schaden wird. Aber in anderen wichtigen Bundesstaaten sind das denkbar schlechte Voraussetzungen, um Vorwahlen zu gewinnen.

[/QUOTE]

sanders hat replubikanische wähler (weiss) während clinton mehr auf die wähler setzt, die obama 2x zum sieg verholfen haben.

Ich bin immer noch der Meinung, dass Sanders gar nicht gewinnen kann. Trump wird auch irgendwann seinen Charme für die Wähler verlieren und man wird auf ernsthaftere Kanditaten umschwenken.

FloridaSunshine
15-08-2015, 18:04
[QUOTE=caesar;43503449]Trump wird auch irgendwann seinen Charme für die Wähler verlieren und man wird auf ernsthaftere Kanditaten umschwenken.[/QUOTE]

welchen charme? jedes mal wen er macht sein mund auf, er beleidigt jemand.

FS