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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Boliviens zweitgrößter See ist fast komplett ausgetrocknet


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Little_Ally
12-02-2016, 13:55
Der Lago Poopó ist nun wohl endgültig am Ende. (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/lago-poopo-see-in-bolivien-ausgetrocknet-a-1076378.html) Der ehemals zweitgrößte See Boliviens ist inzwischen fast komplett ausgetrocknet. Ursache ist eine Mischung von viel zu hoher Wasserentnahme von Silber- und Erzminen aus dem Seezufluss (Rio Desaguadero), der gestiegenen Wasserentahme aus dem Rio Desaguadero durch Bauern (wegen fehlendem Regen) und, wie das mit dem Regen schon andeutete, dem Klimawandel. Das Klima dort wird immer trockener, es fällt immer weniger Regen und zeitgleich steigen die Temperaturen.

Es fehlt nun also eine große Süßwasserfläche in Bolivien, die ansässigen Fischer haben ihre Existenz verloren. Tiere, wie Flamingos, ihre Heimat. Und die fehlende Wasserfläche wird den Klimawandel vor Ort möglicherweise beschleunigen.

zai-feh
12-02-2016, 18:19
Naja, mit der Aralsee ist das ja auch schon "erfolgreich" gelungen. :crap:

Proteus
12-02-2016, 21:17
Klingt nach einem Rezept für Hungersnöte ...
wenn die Bauern aufgrund des fehlenden Regens zuwenig Wasser für die Landwirtschaft haben und wegen der zunehmenden Austrocknung des Sees auch die Möglichkeit versiegt, Wasser für die Landwirtschaft bereitzustellen sinken die Ernteerträge
Dazu dann noch der mit steigender Austrocknung immer geringer werdende Fischereiertrag

Keine guten Aussichten (mal abgesehen von der vermutlich ebenfalls steigenden Arbeitslosigkeit bei Beschäftigten in Landwirtschaft und Fischerei)

Eljot
12-02-2016, 21:20
[QUOTE=Little_Ally;44428990]Das Klima dort wird immer trockener, es fällt immer weniger Regen und zeitgleich steigen die Temperaturen.
[/QUOTE]


Wobei es in der Regierungsstadt La Paz heute viel häufiger in der Regenzeit regnet. Früher hat es ab und an geregnet und jetzt teilweise täglich.

Eljot
12-02-2016, 21:27
[QUOTE=Proteus;44430943]Keine guten Aussichten (mal abgesehen von der vermutlich ebenfalls steigenden Arbeitslosigkeit bei Beschäftigten in Landwirtschaft und Fischerei)[/QUOTE]

In Bolivien regiert seit etwa 10 Jahren der ehmaliger Anführer der Kokabauern, Evo Morales.
Seit Morales an der Macht ist, geht es vielen aus der indigenen Bevölkerung vermeintlich besser, aber nur weil sie überwiegend Geld durch Kokain-Handel erwirtschaften.
Das Land steuert, dank Morales, Stück für Stück immer mehr auf den Abgrund zu. Alles in Bolivien ist wesentlich teurer als noch vor 10 Jahren.

P.S. nette neue Rubrik hier.

symantec
13-02-2016, 11:04
Ist doch hier nicht anders, auch unsere Seen haben mehr als nen Meter unter normal.

Wir haben hier ständig Orkane und im Sommer eine elendige Hitze.

Ich meine das kommt von den vielen Flugzeugen die ihre Abgase direkt rausblasen.