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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Archäologie Lucy fiel vom Baum


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Little_Ally
30-08-2016, 15:53
Nach 3,18 Millionen Jahren wurde nun (angeblich) die Todesursache von Australopithecus-Weibchen Lucy geklärt: Sie fiel vom Baum und starb an den schweren Verletzungen. (http://www.tageblatt.lu/wissen/story/Lucy-fiel-vom-Baum-und-starb-11121959)

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„Als das Ausmaß von Lucys vielfachen Verletzungen erstmals deutlich wurde, stieg ihr Bild vor meinem inneren Auge auf und mich überkam über Zeit und Raum hinweg eine Welle der Empathie", so Kappelman in einer Pressemitteilung seiner Universität. „Lucy war nicht mehr einfach nur eine Schachtel voller Knochen, sondern wurde im Tod zu einem realen Individuum: ein kleiner, zerstörter Körper, der hilflos am Fuße eines Baumes liegt."
...
Die Forscher vermuten folgendes Szenario: Lucy fiel demnach bei vollem Bewusstsein von einem Baum und schlug auf hartem Boden auf. Sie landete auf ihren Füßen, fiel dann nach vorne, wobei sie mit ausgestreckten Armen versuchte, den Sturz abzufangen. Dann schlug sie der Länge nach hin. Durch Vergleiche mit Schimpansen berechneten die Forscher, dass sie wohl aus einer Höhe von etwa zwölf Metern fiel. Dabei habe sie sich auch schwere innere Verletzungen zugezogen, die dann schnell zu ihrem Tod führten.
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Quelle (http://www.tageblatt.lu/wissen/story/Lucy-fiel-vom-Baum-und-starb-11121959)

Möglicherweise war es ja auch ein Tötungsdelikt? :nixweiss:

Nein, ich finde es total faszinierend, was die Archäologen und Paläotologen alles aus Funden herauslesen können. Und mir ist auch klar, dass es hier eigentlich darum geht, ob der Australopithecus afarensis trotz der Entwicklung des aufrechten Gangs noch überwiegend auf Bäumen lebte oder nicht. Aber irgendwie finde ich es seltsam und irgendwie ulkig, wie genau die Wissenschaftler sich den Sturz von Lucy und ihren Tod ausmalen.

Emotions
30-08-2016, 16:02
Von Lucys Nachfahren (bildlich gesehen) weiß man ja auch sie hatten teilweise schwere Brüche die komplett verheilt waren, also wenn die Beine mehrfach gebrochen waren und man war alleine, dann hat man es nicht überlegt - da es aber einige nachweislich überlebt hatten geht man davon aus sie wurden als Kranke versorgt/gepflegt (was ja bei anderen Lebewesen, auch den intelligenten, nicht selbstverständlich wäre).

Proteus
30-08-2016, 16:10
Die Arme :(
Immerhin, faszinierend wieviel die Evolutionsbiologen aus den 40% erhaltenen Knochen herauslesen können.


Lustig daß sich in den Kommentaren zum Artikel offenbar auch ein Kreationist tummelt (oder ein Troll der einen Kreationisten spielt) :D

like Lana
31-08-2016, 00:40
[QUOTE=Proteus;45130510]Die Arme :(
[/QUOTE]

Wieso arm?
Immerhin wird sie nach 3,18 Millionen Jahren noch (von dir) bedauert.
Wird auch nicht jeder von sich behaupten können ... :)

FrauSchatz
31-08-2016, 01:01
Das nützt ihr aber nu auch nix :newwer:

:D

peterprochow
31-08-2016, 13:52
Mir tut sie auch leid.
Zeitliche Distanz hat keinen Einfluss auf Empathiewürdigkeit.