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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Biologie [Biologie] Wollt ihr "ewig" leben?


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Saurus
01-09-2016, 20:21
Wie alt kann der Mensch werden? Vielleicht so alt wie dieser Mann:

http://i64.tinypic.com/dzxohh.jpg
Mbah Gotho vor seinem Haus in der indonesischen Stadt Stragen. Laus Ausweis und Behörden soll er 145 Jahre alt sein.
Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_78833134/145-jahre-indonesier-gotho-ist-der-aelteste-mensch-der-geschichte.html

Mal dahingestellt, ob das stimmt, stellt sich schon die Frage "wie alt kann der Mensch überhaupt werden?"

Gibt es da eine "Obergrenze"? Kann der Alterungsprozess beeinflusst werden? Wenn ja, wie?

Und wie ist es mit den anderen Lebewesen auf unserer Erde (Tiere, Pflanzen, Meeresbewohner)?

Wer hat die "Chance" "ewig" zu leben?

:idee:

Zimmer101
01-09-2016, 21:09
^^ klare Antwort...: Ja... :-)

Der Tod ist eine (die) Alternative, die mir nicht wirklich gefällt... ;-)

Zu dem Artikel...: 145 Jahre, das ist nicht wirklich glaubhaft... :-O ... Stand der Dinge ist eigentlich, dass mit 120 Jahren das absolute Maximum erreicht ist. Wenn denn sozusagen alles optimal gepasst hat....

Diese Französin, die noch van Gogh kannte und 124 Jahre alt wurde, die war da schon eine absolute Ausnahmeerscheinung. Normalerweise liegt der 'Weltrekord' da irgendwo zwischen 114 bis 117 Jahren....

gruss... :)

Proteus
01-09-2016, 21:40
[QUOTE=Saurus;45137540]...

Mal dahingestellt, ob das stimmt, stellt sich schon die Frage "wie alt kann der Mensch überhaupt werden?"

Gibt es da eine "Obergrenze"? Kann der Alterungsprozess beeinflusst werden? Wenn ja, wie?
[/QUOTE]

Nun, momentan ist die Obergrenze dadurch erreicht daß mit jeder Zellteilung die Telomere schrumpfen und sich deswegen die Körperzellen nur ne begrenzte Zahl von Malen teilen können.

Ausnahme sind allerdings Krebszellen, in welchen Telomerase dafür sorgt, daß die Telomere sich bei der Zellteilung nicht verkürzen.

Dazu kommt dann noch das Problem daß sich die Schäden an der DNA mit der Zeit häufen (durch Radikale, ionisierende Strahlung etc. ) ujnd ggf. nicht vollständig von den Reparaturmechanismen der Zelle repariert werden können.

Ich denke mal, wenn man mittels Telomerase o.ä. die Telomere der normalen Stammzellen verjüngen kann (ohne diese zu Krebszellen entarten zu lassen) und gleichzeitig die Reparaturmechanismen der DNA soweit unterstützen kann, daß Schäden möglichst perfekt repariert werden, dann könnte die Grenze der Lebensdauer von Menschen extrem hoch werden

[QUOTE=Saurus;45137540]
Und wie ist es mit den anderen Lebewesen auf unserer Erde (Tiere, Pflanzen, Meeresbewohner)?
[/QUOTE]

Es gibt durchaus Tierarten welche ewig leben ... und andere deren
beispielsweise Hydrozoen welche zwischen einem sessilen "Erwachsenenstadium" und einem mobilen "Jungtierstadium" hin und herwechseln können.

[QUOTE=Saurus;45137540]
Wer hat die "Chance" "ewig" zu leben?

[/QUOTE]

Wenn wir wieder von Menschen reden:
Jeder der reich genug ist um sich die Behandlung leisten zu können, wenn sie erstmal verfügbar ist ... und jeder der die entsprechenden Kontakte hat um die Behandlung zu bekommen, auch ohne reich genug zu sein



Würde ich mich selbst einer derartigen Behandlung unterziehen?
Vermutlich nicht

Eljot
01-09-2016, 22:12
[QUOTE=Zimmer101;45137758]^^ klare Antwort...: Ja... :-)

Der Tod ist eine (die) Alternative, die mir nicht wirklich gefällt... ;-)
[/QUOTE]

Das denke ich auch immer, aber ich frage mich, ob man das mit zB 105 immer noch denkt.

Anscha
01-09-2016, 22:20
Ich bin da nicht so eingelesen, aber das Thema interessiert mich.

Ich dachte die begrenzte Lebensdauer liegt vor allem auch am Herzmuskel, der dann einfach nicht mehr mitmacht irgendwann. Hat das auch was mit diesen Telomeren zu tun?

Saurus
01-09-2016, 23:29
[QUOTE=Anscha;45138070]Ich bin da nicht so eingelesen, aber das Thema interessiert mich.

Ich dachte die begrenzte Lebensdauer liegt vor allem auch am Herzmuskel, der dann einfach nicht mehr mitmacht irgendwann. Hat das auch was mit diesen Telomeren zu tun?[/QUOTE]

Gibt heute schon so viele "Ersatzteile", die in Zukunft noch zuverlässiger "arbeiten" sollten, also "einfach" austauschen. :ja:

Lucky
02-09-2016, 00:17
[QUOTE=Eljot;45138026]Das denke ich auch immer, aber ich frage mich, ob man das mit zB 105 immer noch denkt.[/QUOTE]


Johannes Heesters hat sich jedenfalls mit 107 gewünscht, dass der liebe Gott ihn noch ein wenig länger auf der Erde lässt.

[QUOTE]Der schon in die Jahre gekommene Johannes "Jopie" Heesters (107) gönnt sich keine Pause. Nachdem er kürzlich mit dem Rapper Harris (34) ein Musikvideo gedreht hat, wirkt er nun bei einem Kurzfilm mit. In "Ten" spielt der Holländer den Heiligen Petrus,... "So nah war ich dem Himmel wahrscheinlich noch nie. Und ich habe auch nicht die Absicht, ihm in nächster Zeit noch näher zu kommen", sagt Heesters [/QUOTE]

[QUOTE]Kurz vor seinem 108. Geburtstag am 5. Dezember 2011 musste Heesters wegen eines Schwächeanfalls einige Tage im Krankenhaus verbringen. Dabei wurde ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt. Er wolle mindestens 110 Jahre alt werden, hatte er danach verkündet.
[/QUOTE]

Emotions
02-09-2016, 16:27
Die 145 würde ich auch bezweifeln, nicht weil er nicht so alt aussehen würde, eher weil die Behörden da etwas larifari sind.

Je jünger man ist, je leichtfertiger spricht man über den Tod, weil er weit weg ist - aber wenn man dann mal realistisch den Tod vor Augen hatte, dann ist man doch über jedes weitere Jahr froh.

Lindisfarne
02-09-2016, 18:50
Bleibt die Frage: will man das? 145 Jahre alt werden?
Ich sicher nicht. Für mein Empfinden gibt es jetzt schon viel zu viele Menschen auf diesem Planeten, zu wenig (nutzbare) Fläche, zu viel Gift, Müll, Umweltzerstörung, Kriege, Unruhen, Konflikte ...

Jede neue Generation scheixxt wieder ein Stück mehr auf die Natur, weil sie lieber neuer Technik huldigt, und sich die Menschen immer mehr von ihrem eigentlichen Sein und ihrer wahren Natur entfernen.

Ich bin der Meinung, es driftet schon längst zu sehr ab. Der Mensch hat seine eigene Entwicklung zu sehr aus den Augen verloren und konzentriert sich nur noch auf technischen Fortschritt, anstatt auf Entwicklung von Dingen wie einem Verständnis der Natur oder sozialer Kompetenz, die für einen friedlichen Umgang miteinander Bedingung ist.
Vernunft und Allgemeinwissen nehmen nach meinen Beobachtungen immer weiter ab, man verlässt sich viel zu sehr auf Technik, immer weniger übernehmen Verantwortung für sich und ihr Tun, selbständiges Denken wird immer mehr verlernt, immer weniger Dinge werden hinterfragt.
Kreisläufe (an)erkennen? In Zusammenhängen denken? Und auch noch entsprechend handeln? Wer tut das schon?

Sozusagen Neandertaler die mit Dingen spielen, deren Auswirkungen sie gar nicht erfassen können - oder wollen. Siehe z.B. kaum erforschte Folgen der Nanotechnik, moderne Waffen, Atommüll ...

Das neueste Idioten-Gadget ist der "Dash-Button" von Amxzxn.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/amazon-fuehrt-dash-buttons-in-deutschland-ein-a-1109511.html
Was kommt als nächstes? Die Klo-Button, weil keiner mehr selbständig kacken kann?

Auf dem Weg in die komplette Verblödung, Vermüllung, Vergiftung und letztendlich Zerstörung des Planeten - und dann will man das Leben von Menschen noch künstlich verlängern? Es gäbe nun wirklich dringendere Themen, an denen es zu arbeiten gilt.

Edit:
nein, ich bin nicht grundsätzlich gegen Technik und irgendwelche Fortschritte. Doch ich meine, nicht alles was geht muss auch durchgezogen werden! Alles mal mit Sinn und Verstand betrachten, und nicht einfach nur was machen weil es machbar ist.

Zimmer101
02-09-2016, 19:00
[QUOTE=Lindisfarne;45140047]...... Edit:
nein, ich bin nicht grundsätzlich gegen Technik und irgendwelche Fortschritte. Doch ich meine, nicht alles was geht muss auch durchgezogen werden! Alles mal mit Sinn und Verstand betrachten, und nicht einfach nur was machen weil es machbar ist.[/QUOTE]

^^ dass du keine Fortschritte bei der Menschheit erkennen kannst, das ist jedenfalls mehr als deutlich geworden... :-O

gruss... :)

Saurus
02-09-2016, 19:00
Vielleicht kann man das Leben verlängern. Dazu arbeiten Forscher weltweit an verschiedenen Methoden wie z.B. man läßt sich "einfrieren". :fürcht:

[QUOTE] 250 Menschen tiefgefroren

Forscher arbeiten an lebensverlängernder Gentechnik

Forscher in aller Welt sind dem Rätsel des Alterns auf der Spur. Noch stehen sie am Anfang. Doch Versuche an Würmern und Mäusen zeigen, dass mit Mitteln der Gentechnik und Biochemie etliche Jahre herauszuschlagen sind. Auf Menschen übertragen wären damit 140 Lebensjahre drin. Solche Fortschritte vor Augen haben sich schon über 250 Menschen einfrieren lassen. Sie hoffen, dass Ärzte ihnen irgendwann wieder Leben einhauchen.
[/QUOTE]

Der Nachteil ist, dass der Mensch vorher tot sein muss. Sollte ihm aber egal sein.

Proteus
02-09-2016, 19:53
[QUOTE=Lindisfarne;45140047]... zu viel ... Kriege, Unruhen, Konflikte ...

Jede neue Generation scheixxt wieder ein Stück mehr auf die Natur, weil sie lieber neuer Technik huldigt, und sich die Menschen immer mehr von ihrem eigentlichen Sein und ihrer wahren Natur entfernen.

Ich bin der Meinung, es driftet schon längst zu sehr ab. Der Mensch hat seine eigene Entwicklung zu sehr aus den Augen verloren und konzentriert sich nur noch auf technischen Fortschritt, anstatt auf Entwicklung von Dingen wie einem Verständnis der Natur oder sozialer Kompetenz, die für einen friedlichen Umgang miteinander Bedingung ist.

...[/QUOTE]


Sehe ich nicht so ...
die Zahl der Kriegstoten war anno 2014 weltweit auf dem niedrigsten Stand:
https://ourworldindata.org/war-and-peace-after-1945/

Und besonders die europäischen Mächste führen seit Jahrzehnten praktisch kaum noch Krieg. Vergleiche das mal mit dem 19. Jahrhundert ... da hatten wir England gegen Dänemark, Preussen+Österreich gegen Dänemark, Deutschland gegen Frankreich, die napoleonishen Kriege und vieles vieles mehr ... es gab kein Jahrzehnt in dem auf europäischem Boden kein Krieg stattfand.
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_conflicts_in_Europe#19th_century

Und in den Jahrhunderten zuvor war es auch nicht besser.


Wir haben heutzutage auch erheblich weniger Ausgrenzung ... vergleiche etwa mal den Rassismus in den USA noch ca. 6 Jahrzehnte vorher, mit dem Stand von heute ... gibt es zwar heute immer noch, aber erheblich weniger ... und vor allem keine staatliche Rassentrennung mehr, wo eine dunkelhäutige Rosa Parks verhaftet wurde weil sie nicht (wie es gesetzlich vorgesehen war) für einen weißen Mann ihren Sitzplatz in der Straßenbahn freimachen wollte.

Oder vergleiche den Stand den Schwule und Lesben heute haben ... bis Anfang dr 80er gals Homosexualität noch als eine Geisteskrankheit ... und Alan Turing wurde im England der 50er, nachdem aufgedeckt wurde dass er eine Beziehung mit einem Mann hat, vor die Wahl gestellt, entweder eine Behandlung mit Libidohemmern, oder Gefängnis ... 4 Jahre später hat er dann Selbstmord begangen weil er sich nicht selbst verleugnen konnte (bzw. mit der Stigmatisierung wegen seiner Homosexualität nicht leben wollte)
Heutzutage hingegen werden Schwule und Lesben gesellschaftlich nicht nur in der Gesellschaft der westlichen Ländern akzeptiert, sondern dürfen in vielen Teilen der westlichen Welt heiraten ... egal wie sehr religiöse Fundamentalisten immer noch dagegen wettern

Ebenso sind Frauen heutzutage gleichberechtigt zu den Männern ... noch vor einem halben Jahrhundert durften Frauen in diversen Kantonen der Schweiz nicht wählen ... und in der BRD durften verheiratete Frauen nur mit Erlaubnis des Mannes einem Beruf nachgehen (wobei der Mann, ohne Zustimmung der Frau das Arbeitsverhältnis kündigen konnte) und das Geld wanderte in ein Konto über das der Mann die Verfügungsgewalt hatte.

Also gerade in sozialer Hinsicht haben sich in den letzten Jahrzehnten eine Menge an positiven Entwicklungen ergeben. Die sozial am wenigsten entwickelten Regionen sind immer noch jene in welcher Religion den größten Einfluß hat (neben den Staaten in denen die Shariah herrscht würde ich beispielsweise dazu auch diverse Regionen in Indien zählen, wo Hionduismus und Traditionen immer noch das Leben bestimmen (und beispielsweise Mädchen umgebracht werden, wenn sie mit dem Mann eine Beziehung führen den sie lieben, statt den Mann zu nehmen welchen die Eltern für sie ausgesucht haben))

Daran ändert auch nicht, daß es auch in der westlichen Welt weiterhin unsoziale Elemente gibt und die neuen Technologien auch ihnen neue Formen bieten, ihrem Wesen Ausdruck zu verleihen (beispielsweise durch Online-Mobbing/Stalking u.Ä. )

Also ich persönlich lebe lieber in der heutigen Zeit, als z.B. 100-200 Jahre vorher ;)

Zimmer101
02-09-2016, 23:33
[QUOTE=Saurus;45140076]Vielleicht kann man das Leben verlängern. Dazu arbeiten Forscher weltweit an verschiedenen Methoden wie z.B. man läßt sich "einfrieren". :fürcht:

[QUOTE]250 Menschen tiefgefroren

Forscher arbeiten an lebensverlängernder Gentechnik

Forscher in aller Welt sind dem Rätsel des Alterns auf der Spur. Noch stehen sie am Anfang. Doch Versuche an Würmern und Mäusen zeigen, dass mit Mitteln der Gentechnik und Biochemie etliche Jahre herauszuschlagen sind. Auf Menschen übertragen wären damit 140 Lebensjahre drin. Solche Fortschritte vor Augen haben sich schon über 250 Menschen einfrieren lassen. Sie hoffen, dass Ärzte ihnen irgendwann wieder Leben einhauchen. [/QUOTE]

Der Nachteil ist, dass der Mensch vorher tot sein muss. Sollte ihm aber egal sein.[/QUOTE]

^^ ist wie eine Wette, die man nicht verlieren kann... ;-)

gruss... :)

Saurus
03-09-2016, 18:04
Altern ist eine Erbkrankheit, die jeden betrifft und in jedem Fall tödlich verläuft, behauptet der britische Biogerontologe Gems.

Daher beginnt logischerweise der Alterungsprozess schon bei der Geburt, wenn nicht schon früher.
Signifikant wird er aber meistens erst ab etwa 30/35 Jahren.

Biogerontologen erklären menschliches Altern als nachlassende Wartungsaktivität in unseren 50 Billionen Körperzellen, die fehlgebildete Proteine, Lipide und DNA nach sich zieht. Das Altern könnte die Summe der schädlichen Wirkungen von Mutationen sein, die mit wachsender Lebensdauer auftreten. Die Steuerungsfunktion der Gene versage.

Dazu passt auch ergänzend der Beitrag von Proteus:

[QUOTE]...Dazu kommt dann noch das Problem daß sich die Schäden an der DNA mit der Zeit häufen (durch Radikale, ionisierende Strahlung etc. ) ujnd ggf. nicht vollständig von den Reparaturmechanismen der Zelle repariert werden können.

Ich denke mal, wenn man mittels Telomerase o.ä. die Telomere der normalen Stammzellen verjüngen kann (ohne diese zu Krebszellen entarten zu lassen) und gleichzeitig die Reparaturmechanismen der DNA soweit unterstützen kann, daß Schäden möglichst perfekt repariert werden, dann könnte die Grenze der Lebensdauer von Menschen extrem hoch werden
[/QUOTE]

Noch versuchen Forscher, die Prozesse zu verstehen. Je besser das gelingt, desto näher rückt sie Vision, die "Steuerungsfunktion" der Gene medikamentös zu korrigieren.

:idee:

noplan
03-09-2016, 20:05
[QUOTE=Lindisfarne;45140047]Bleibt die Frage: will man das? 145 Jahre alt werden?
Ich sicher nicht. Für mein Empfinden gibt es jetzt schon viel zu viele Menschen auf diesem Planeten, zu wenig (nutzbare) Fläche, zu viel Gift, Müll, Umweltzerstörung, Kriege, Unruhen, Konflikte ...

Jede neue Generation scheixxt wieder ein Stück mehr auf die Natur, weil sie lieber neuer Technik huldigt, und sich die Menschen immer mehr von ihrem eigentlichen Sein und ihrer wahren Natur entfernen.

Ich bin der Meinung, es driftet schon längst zu sehr ab. Der Mensch hat seine eigene Entwicklung zu sehr aus den Augen verloren und konzentriert sich nur noch auf technischen Fortschritt, anstatt auf Entwicklung von Dingen wie einem Verständnis der Natur oder sozialer Kompetenz, die für einen friedlichen Umgang miteinander Bedingung ist.
Vernunft und Allgemeinwissen nehmen nach meinen Beobachtungen immer weiter ab, man verlässt sich viel zu sehr auf Technik, immer weniger übernehmen Verantwortung für sich und ihr Tun, selbständiges Denken wird immer mehr verlernt, immer weniger Dinge werden hinterfragt.
Kreisläufe (an)erkennen? In Zusammenhängen denken? Und auch noch entsprechend handeln? Wer tut das schon?

Sozusagen Neandertaler die mit Dingen spielen, deren Auswirkungen sie gar nicht erfassen können - oder wollen. Siehe z.B. kaum erforschte Folgen der Nanotechnik, moderne Waffen, Atommüll ...

Das neueste Idioten-Gadget ist der "Dash-Button" von Amxzxn.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/amazon-fuehrt-dash-buttons-in-deutschland-ein-a-1109511.html
Was kommt als nächstes? Die Klo-Button, weil keiner mehr selbständig kacken kann?

Auf dem Weg in die komplette Verblödung, Vermüllung, Vergiftung und letztendlich Zerstörung des Planeten - und dann will man das Leben von Menschen noch künstlich verlängern? Es gäbe nun wirklich dringendere Themen, an denen es zu arbeiten gilt.

Edit:
nein, ich bin nicht grundsätzlich gegen Technik und irgendwelche Fortschritte. Doch ich meine, nicht alles was geht muss auch durchgezogen werden! Alles mal mit Sinn und Verstand betrachten, und nicht einfach nur was machen weil es machbar ist.[/QUOTE]

:d: zu allem von dir gesagtem. auch zu dieser aussage:
[QUOTE]Für mein Empfinden gibt es jetzt schon viel zu viele Menschen auf diesem Planeten, zu wenig (nutzbare) Fläche, zu viel Gift, Müll, Umweltzerstörung, Kriege, Unruhen, Konflikte ...
[/QUOTE]

der fortschritt, des ewigen lebens wird mit sehr großer wahrscheinlichkeit nicht alle menschen betreffen. nur ein geringer prozentsatz, nämlich die milliardäre, werden in den genuss kommen. und damit wird auch eine sehr große veränderung/macht einhergehen, die das problem der "überflüssigen menschen" löst. ist einfach meine meinung. ich kann das natürlich nicht mit bestimmtheit sagen.

nachtrag zur eingangsfrage: ich nicht.

Zimmer101
03-09-2016, 23:27
^^ ich kann nur mit solchen 'Generalabrechnungen' mit der Menschheit immer wenig anfangen. Und man selbst bildet da natürlich immer die Ausnahme....

Halte ich für nicht wirklich konstruktiv....

Man sollte auch einen Blick dafür haben, in welchen Bereichen da auch Fortschritte erzielt werden / wurden. Da steckten nämlich durchaus auch Anstrengungen dahinter....

gruss... :)

GiGi_Ganter
08-09-2016, 04:19
Ich denke;
das ich in der Phase des Lebens bin;
wo ich mir selber sagen kann: Ich habe all das, was ich erleben kann/will, auch erlebt

Zurückblickend auf die Zeit, die es brauchte, vorausschauend, auf die Zeit, die mir vermutlich noch bleibt;
angesichts dessen, wie schnell die Zeit derzeit verrinnt...
Bin ich an dem Punkt, wo mir die Motivation fehlt.

Es vergeht selten ein Tag, wo ich nicht bereit wäre, zu gehen, wo es vlt. sowas wie eine Erlösung wäre (siehe Nachbarthread);
auf der anderen Seite... gibt es jeden Tag Momente -noch so klein-, wo ich mir sage: Das Leben ist schön; ich will mehr davon

Und ich bin aber auch Realist...

Es gab -in früheren Jahren- durchaus immer wieder die Überlegung, Rückgrat und Kopf "danach" einfrieren zu lassen; oder halt den ganzen Köper, in der Hoffnung -gemessen am biologischen Alter- dann i-wann wieder aufgeweckt zu werden

Aber mit jeder Vollnarkose -wo ich das gefühl hatte, daß mir ein Stück (Zeit) meines Lebens genommen wurde; daß mir extrem fehlte, gleichzeitig aber verbunden mit all den Erinnerungen von zuvor....
stelle ich mir das schwer vor, einfach in 10. 100 oder 1000 Jahren wieder aufgeweckt zu werden; wissend, daß ich dann (noch) länger leben könnte, als heute
Ich täte mir in ner Welt schwer, wo nichts mehr so ist, wie es mal war; egal ob wir immer noch auf der Erde leben, oder in Raumschiffen durch die Gegend gondeln.

Ich fühle mich (noch) im jetzt und hier wohl;
gemessen an meinen Erfahrungen.... will ich nicht noch mehr Erfahrugnen sammeln, auch wenn es schöne wären
Auch wenn der Überlebenswille sagt: Ja, seien mir noch 100 Jahre vergönnt...
Aber ich denke, die Biologie in uns, die uns "müde" werden läßt, hat durchaus etwas Gutes

Jaspis
08-09-2016, 06:49
Wir sind mehr als unser Kopfhirn. :smoke:
Der Bauch denkt mit (http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/159275/index.html)

Lucky
08-09-2016, 08:41
:ja:

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51TShxb7sfL._SX303_BO1,204,203,200_.jpg

lesenswert :d:

like Lana
08-09-2016, 11:54
[QUOTE=GiGi_Ganter;45164665]
stelle ich mir das schwer vor, einfach in 10. 100 oder 1000 Jahren wieder aufgeweckt zu werden; wissend, daß ich dann (noch) länger leben könnte, als heute
Ich täte mir in ner Welt schwer, wo nichts mehr so ist, wie es mal war; egal ob wir immer noch auf der Erde leben, oder in Raumschiffen durch die Gegend gondeln.
[/QUOTE]

Man versetze sich mal in die Lage der dann Lebenden.
Die haben nun die Technik uns zu erwecken und zu behandeln.

Aber was haben wir? Welchen Nutzen hätten die Neuzeitler von uns "Alten"?
Interessant mag das sein für Menschen die Vermögen oder Imperien aufbauten, aber diese bestehen nicht 1000 Jahre in deren Namen weiter.
JEDER der dann erweckt wird wird NICHTS haben.
Und werden kaum etwas Leisten können. Zumindest viele Jahre lang werden wir Unterstützung brauchen.


Und warum sollte man in 1000 Jahren einige Invalide, Greise, (dann) Überforderte, Pflegebedürftige "erwecken"?

Kosten - Nutzen?

Zimmer101
08-09-2016, 12:33
^^ auch da würde ich auf ihren Forscherdrang hoffen... ;-)

Aber es stimmt schon... :-O ... Selbst in den letzten 45 Jahren, die ich jetzt schon lebe, hat sich die Welt massiv verändert. Wäre es ein 'Sprung' gewesen, dann hätte ich da schon so ziemlich den Anschluss verpasst... :-O

Und die meisten Leute lassen sich ja glaub' ich mit 70 oder 80 einfrieren... ;-)

Neugierig wäre ich aber schon... :-)

gruss... :)

Little_Ally
08-09-2016, 12:51
[QUOTE=Eljot;45138026]Das denke ich auch immer, aber ich frage mich, ob man das mit zB 105 immer noch denkt.[/QUOTE]

Ich denke, es kommt immer darauf an, wie es einem in dem Moment geht. :nixweiss: Manche sind in dem Alter noch erstaunlich fit, andere vegetieren nur noch dahin. Und es kommt auch sicher darauf an, wie es um Familie und Freunde steht. :nixweiss:

Der Herr aus dem Eingangsposting ist inzwischen wohl eher unglücklich: (http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_78833134/145-jahre-indonesier-gotho-ist-der-aelteste-mensch-der-geschichte.html)

[QUOTE]...Glücklich ist Gotho demnach nicht: Sowohl die vier Frauen, mit denen er im Laufe seines Lebens verheiratet gewesen war, als auch seine Kinder seien längst gestorben. Nur seine Enkel, Urenkel und Ururenkel lebten noch, heißt es im "Stern"-Bericht.

Doch auch Gothe selbst sei müde vom Leben, erzählte er den indonesischen Medien. Eigentlich wolle er nur noch sterben - seinen Grabstein habe er schließlich schon 1992 gekauft. Damals war er laut Behörden 121 Jahre alt. ...[/QUOTE]

GiGi_Ganter
08-09-2016, 13:52
[QUOTE=like Lana;45165292]....
Und warum sollte man in 1000 Jahren einige Invalide, Greise, (dann) Überforderte, Pflegebedürftige "erwecken"?

Kosten - Nutzen?[/QUOTE]

Aus "heutiger" Sicht läßt sich das -für mich- so beantworten:
Egoismus
Sei es die Hinterbliebenen;
Wir haben das ja jetzt schon, daß z.b Tierliebhaber alles erdenkliche daran setzen, einen Klon ihres "Lieblings" zu erhalten, in der (irrigen) Meinung, der sei dann der selbe, wie der Vorgänger

Oder demjenigen, der leben will:
Profit; schlicht und einfach "Profit"
Okay, jeder kann/soll mit seinem Geld machen, was er will; und ob das einfrieren nun Kostendeckend ist oder nicht, das sei dahingestellt
Aber mit dem Wissen, daß "dem" das Überleben was wert ist, wird man wohl versuchen, Profit herauszuholen.
Und es sterben ja nicht nur Greise; sondern durchaus auch junge, sehr junge Menschen;
deren Tod vlt. reversible ist.
Alleine in der MEdizin haben wir ja Fortschritte gemacht, die heute ermöglichen, was vor Jahrzehnten noch undenkbar war.
Auch glaube ich nicht daran, daß sowas wie "Geld" (wie immer das dann heißen mag) dann aus der Mode ist;
oder etwas anderes, heiß begehrtes; was mich zu Punkt 3 bringt

Die Wissenschaft/die Neugierde
Auch die haben wir heute schon; wollen wissen -am besten von Augen/Ohrenzeugen: Wie war das denn damals

Ob es wirklich Sinn macht -auch da gehe ich vom heutigen Stand aus- dann auf einer überbevölkerten Erde, noch jemanden ins Boot zu holen... glaube ich nicht;
da wird man wohl die Röhre noch ne Zeitlang auf Lager lassen - läuft einem ja nichts davon

Spaceangel
08-09-2016, 16:27
Ich glaube ein Mensch kann wesentlich älter werden als wir glauben.Das problem ist nur dass wir uns mit falscher nahrung, krankheiten und schlechten umwelteinflüssen selber krank machen. Welcher Mensch kann heute schließlich behauoten, dass er eines natürlichen todes gestorben ist?

*Blue*
08-09-2016, 17:31
solange wir Menschen uns weltweit mit derselben reproduktionsrate wie derzeit vermehren - und dank Medizin nicht in nötigem Maß gleich wieder versterben - sondern meist das Erwachsenalter erreichen - und uns wieder reproduzieren - besteht für mich NULL-Komma-NULL Bedarf auf ewiges oder auch nur längeres Leben als bisher.

und da bezieh ich auch mich mit ein.


persönlich für mich auch eine überaus gruselige vorstellung.
möchte auf keinen fall überdurchschnittlich alt werden - auch nicht wenn ich selbst fit wäre.
möchte nicht alle beerdigen, die mir lieb und teuer sind.

samtpfote5
08-09-2016, 17:45
[QUOTE=Blu3;45166133]solange wir Menschen uns weltweit mit derselben reproduktionsrate wie derzeit vermehren - und dank Medizin nicht in nötigem Maß gleich wieder versterben - sondern meist das Erwachsenalter erreichen - und uns wieder reproduzieren - besteht für mich NULL-Komma-NULL Bedarf auf ewiges oder auch nur längeres Leben als bisher.

und da bezieh ich auch mich mit ein.


persönlich für mich auch eine überaus gruselige vorstellung.
möchte auf keinen fall überdurchschnittlich alt werden - auch nicht wenn ich selbst fit wäre.
möchte nicht alle beerdigen, die mir lieb und teuer sind.[/QUOTE]

Kann ich nur unterschreiben!

CB ist cool
08-09-2016, 18:14
Spontan ist mir das hier dazu eingefallen: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/ecuador-hundertjaehrige-100.html

Das Tal der Hundertjährigen.

Mir reicht es so 70 zu werden, wenn ich dann behaupten kann mehr als 50 Prozent dieser Zeit das Leben wirklich genossen zu haben und glücklich gewesen zu sein.

Eljot
08-09-2016, 20:53
[QUOTE=Little_Ally;45165416]Ich denke, es kommt immer darauf an, wie es einem in dem Moment geht. :nixweiss: Manche sind in dem Alter noch erstaunlich fit, andere vegetieren nur noch dahin. Und es kommt auch sicher darauf an, wie es um Familie und Freunde steht. :nixweiss:
[/QUOTE]

Ich habe ja auch nie das Gegenteil behauptet. Ich bin Fan von Tyrus Wong, von dem es eine neue Doku, genannt Tyrus, gibt, der 105 ist. Tyrus hat vor über 75 Jahren an Bambi gearbeitet und an vielen bekannten Filmen. Heute fliegt er noch jeden Tag am Strand selbstgemachte Drachen, immer noch geistig fit und aktiv.

5rz5whByOts

Interessant ist, dass er vor fast 100 Jahren in die USA immigriert ist und man versteht immer noch kaum sein Englisch.:zahn:

GiGi_Ganter
09-09-2016, 02:42
[QUOTE=Spaceangel;45165949]Ich glaube ein Mensch kann wesentlich älter werden als wir glauben.Das problem ist nur dass wir uns mit falscher nahrung, krankheiten und schlechten umwelteinflüssen selber krank machen. Welcher Mensch kann heute schließlich behauoten, dass er eines natürlichen todes gestorben ist?[/QUOTE]

Hmmm;
Was verstehst du unter "Natürlichen" Tod?
Also wieviele sterben, egal ob gesund gelebt, oder nicht, weil der Köper sich selber frißt (Krebs)?
Wieviele starben, bevor es die Medizin der heutigen ZEit gab?
Ich will jetzt nicht sagen, daß die Masse kürzer oder länger gelebt hat

Was nutzt dir ein gesundes Leben, wenn du stürzt, und dann anhand der Folgekomplikationen stirbst...?

Ich denke, man kann sich per se den Zeitrahmen von rund 75+ geben
Alles drüber -wenn man dazu in der Lage ist; kann ein Segen sein, etwas Schönes (wenngleich ich da niemanden etwas absprechen will)

Alles drunter.... ja, das ist halt "Leben"; und da hatte jede Epoche ihre eigenen Probleme

Und btw.; ich kenn auch niemanden, der von sich behaupten kann, daß er eines natürlichen Todes gestorben ist

Saurus
09-09-2016, 17:34
Zum Thema "Einfrieren" (Kryonik) hier ein Zitat aus einem Artikel als "Anregung" mehr dazu zu erfahren:

[QUOTE]Als Kim Suozzi am 17. Januar 2013 starb, war sie 23 Jahre jung. Die wenigen Monate, die ihr nach der Diagnose eines Gehirntumors blieben, hat die Psychologin genutzt, um Geld für eine eisige Zeitreise zu sammeln. Nun ruht sie in einem Tank mit -196 °C kaltem flüssigem Stickstoff.

Suozzi ist die 114. "Patientin" der Alcor Life Extension Foundation in Scottsdale, Arizona. Das ist eine von drei Non-Profit-Organisationen, die in den USA "kryonische Versorgung" anbieten.

Kryonik-Anhänger hoffen auf neue Ansätze gegen das Altern, auf Tissue-Engineering, das schon heute künstliche Gewebe mit menschlichen Stammzellen besiedelt und in Zukunft ganze Organe züchten könnte, oder auf Fortschritte der Krebsforschung. Suozzi hat die Hoffnung nach eigener Aussage das Sterben erleichtert. "Ich finde es besser, auf diesen Fortschritt zu wetten, als zu verwesen", hat sie in ihren Blog geschrieben.[/QUOTE]

Hier der vollständige Artikel: http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Medizintechnik/Forscher-arbeiten-an-lebensverlaengernder-Gentechnik

Ein "Verfahren" mit sehr ungewissen Ausgang. Bin da sehr skeptisch...

:nixweiss:

GiGi_Ganter
09-09-2016, 20:03
[QUOTE=Saurus;45170786]....

Ein "Verfahren" mit sehr ungewissen Ausgang. Bin da sehr skeptisch...

:nixweiss:[/QUOTE]

Wie ich vorher schrieb;
damals, lange ist´s her, aber Kryonic schon ein Thema, hätte ich´s genauso gemacht;
einzige Hindernisse: Die Entfernung -wobei es damals schon ein Packes gab, demnach man innerhalb der ZEit; rechtzeitig zur Einlieferung kommt; wenn man denn auf nem vorhersehbaren Platz stirbt; also z.b KH-
und das zweite: Das Geld; damals eine Mio Dollar (Ganzköper), inkl. Staffelpreise nach unten

War - glaube ich- bis ich rund 35-40 "noch Thema/Überlegung"; weil mein Leben noch ganz anders/intensiver war, und ich miterleben durfte/verstand, was und wieviel sich in der Medizin tat; und früher/davor, zu Zeiten, wo ich alleine war/meine Angehörigen schon verstorben waren "Frei" genug war, um egoistisch zu denken, und halt "Hoffnung" zu haben.

Bei den Sportarten (Paragleiten/Motorcross; Hobbymässig) die ich betrieb, war mir durchaus bewußt, entweder endet es im Rolli (etwas, woran ich mich nicht gewöhnen hätte können/wollen -nicht abwertend gemeint), oder Genickbruch
Und da hegt man schon die Hoffnung, daß es später mal "Rettung" gibt; zumal als "Trekkie" es durchaus interesant gewesen wäre, wie die Zukunft aussieht.

Ich denke, der Wunsch "danach" ist einfach ein weiterer Ausdruck des "Überlebenswillens"; der Strohhalm, an den man sich klammert.

Ob das alles tatsächlich Bestand hat (wir reden da ja nicht von 30-40 Jahren), sich rechnet/ausgeht, wer dann das Sagen hat -vor allem auch die Entscheidung, ab welchem Stadium man jemanden aufweckt; zumal auch das ne Frage sein wird, ob das jemals klappen wird (Blut raus, Ersatzflüssigkeit rein, und dann umgekehrt, udn ein bissi Defi und alles lüppt... das bezweifle ich)

Eines war ich mir jedoch immer sicher:
Wenn, dann wache ich nicht in der Postapokalypse auf (zu Zeiten von Terminator), weil dann werden die ganz andere Sorgen haben;
erst heute mache ich mir Gedanken darüber: Was, wenn sich die MEnschheit mal über die Wünsche hinwegsetzt (oder Verträge) und quasi -weil´s eh schon wurscht ist, zu "Cyborgs" macht aka als Versuchskarnickel einsetzt

I-wann ist dieser Traum verpufft, udn der Umstand der Notwendigkeit ohnedies nicht eingetreten; auch weil ich die Sportarten aufgab

Zimmer101
09-09-2016, 22:28
^^ kann's nur so etwas 'flapsig' schreiben, weil mir selbst da die Fachkenntnis fehlt. Aber mein Vater (Neurologe) meinte zu dem Thema, dass das eigenltich relativ aussichtslos ist. Und die Zellen bei einem solchen Einfrieren doch kaputt gehen....

Nun mag in Zukunft gelten...: Nichts, was man nicht nochmal reparieren kann. Aber ob das dann noch ich (mit meinem 'derzeitigen' Ich-Empfinden) wäre...?

gruss... :)

watchonly
10-09-2016, 02:32
Stell dir vor, die tauen dich nur auf, um sich über den "Primitiven" aus der Vergangenheit lustig zu machen. :fürcht:

Ich habe da immer die Futurama-Assoziation. :D

https://abload.de/img/053_nixonc3rwv.png

grauer Sommer
10-09-2016, 13:42
Oder du wirst aufgetaut in einer Zukunft in der nicht mehr der Mensch herrscht. :D

http://deadshirt.net/wp-content/uploads/2016/01/200_s.gif

Ich selbst möchte nicht ewig leben, aber nach meinem Tod alle 50 Jahre einmal herschauen dürfen, das dann schon.

renes
10-09-2016, 18:42
ewig leben - was für eine schreckliche Vorstellung :rotauge:

Dicky Fox
10-09-2016, 20:39
[quote=Saurus;45137540]
Mbah Gotho vor seinem Haus in der indonesischen Stadt Stragen. Laus Ausweis und Behörden soll er 145 Jahre alt sein.
[/quote]

Eine Prüfung. Eine sehr schwere Prüfung. Man kann nur für ihn hoffen, daß er es bald geschafft haben wird.

spector
11-09-2016, 02:38
[QUOTE=renes;45175994]ewig leben - was für eine schreckliche Vorstellung :rotauge:[/QUOTE]

Nicht ganz. Ich fände es sehr interessant, die "Fortschritte" der Menschheit weiter zu verfolgen. Man stelle sich vor: Was hätte Mozart auf einem Sintheziser oder einer Hammond-Orgel angestellt?
Andererseits kann es ja durchaus sein, dass die Erde irgendwann wieder per Atomschlag o.Ä. eine apokalyptische Wüste wird und da möchte ich nicht in alle Ewigkeit einsam mit Käfern und Keith Richards rumhängen.

Eljot
11-09-2016, 12:18
[QUOTE=spector;45178679]
Andererseits kann es ja durchaus sein, dass die Erde irgendwann wieder per Atomschlag o.Ä. eine apokalyptische Wüste wird und da möchte ich nicht in alle Ewigkeit einsam mit Käfern und Keith Richards rumhängen.[/QUOTE]

Ich kann mir gut vorstellen,dass es nur noch ne Frage der Zeit ist, dass man die Lebensspanne von Menschen auf zumindest ein Paar Hundert Jahre expandieren kann, und Menschen sich irgendwann ins All ausbreiten, sollten sie sich nicht vorher selbst zerstören.

chatte03
11-09-2016, 16:04
[QUOTE=Lindisfarne;45140047]Bleibt die Frage: will man das? 145 Jahre alt werden?
Ich sicher nicht. Für mein Empfinden gibt es jetzt schon viel zu viele Menschen auf diesem Planeten, zu wenig (nutzbare) Fläche, zu viel Gift, Müll, Umweltzerstörung, Kriege, Unruhen, Konflikte ...

Jede neue Generation scheixxt wieder ein Stück mehr auf die Natur, weil sie lieber neuer Technik huldigt, und sich die Menschen immer mehr von ihrem eigentlichen Sein und ihrer wahren Natur entfernen.
...[/QUOTE]

Nach meinem Eindruck macht man sehr leicht den Fehler, alle und alles in einen Topf zu werfen und zu dem Schluss zu kommen, alles entwickle sich negativ - weil negative Entwicklungen und deren Verursacher viel häufiger in der Presse thematisiert werden als alles, was irgendwo gut läuft, und Menschen, die sich in positiver Weise engagieren. Letztere arbeiten ja sehr oft auch ganz bewusst eher im Stillen.

Tatsächlich, davon bin ich überzeugt, gibt es unendlich viele unterschiedliche Entwicklungen, gute wie schlechte. Viele mampfen Burger und daddeln auf Dash-Buttons rum ( ;) ), zugleich aber ernähren sich immer mehr Menschen vegan oder zumindest sehr bewusst für die Folgen, die ihre Ernährung für ihren eigenen Körper und die Erde insgesamt hat.

Wer am Ende die Oberhand behält, kann niemand wissen, und vielleicht wird man das auch nie "messen" können, weil es immer all diese Unterschiede in der Lebensweise und den Ansichten geben wird. Im Gegenteil, sie werden vermutlich noch wachsen in Zahl und Unterschiedlichkeit. Denn wenn man bedenkt, wie das Leben noch vor 100 oder 200 Jahren sehr viel ähnlicher war für die gesamte Bevölkerung eines Landes, dann sind die heutigen Möglichkeiten, sich zwischen "zurück zur Natur" und High Tech-Nerd für einen von tausend Lebensentwürfen zu entscheiden, wesentlich größer.


[QUOTE=Proteus;45140295]Sehe ich nicht so ...
die Zahl der Kriegstoten war anno 2014 weltweit auf dem niedrigsten Stand:
https://ourworldindata.org/war-and-peace-after-1945/

Und besonders die europäischen Mächste führen seit Jahrzehnten praktisch kaum noch Krieg. Vergleiche das mal mit dem 19. Jahrhundert ... da hatten wir England gegen Dänemark, Preussen+Österreich gegen Dänemark, Deutschland gegen Frankreich, die napoleonishen Kriege und vieles vieles mehr ... es gab kein Jahrzehnt in dem auf europäischem Boden kein Krieg stattfand.
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_conflicts_in_Europe#19th_century

Und in den Jahrhunderten zuvor war es auch nicht besser.


Wir haben heutzutage auch erheblich weniger Ausgrenzung ... vergleiche etwa mal den Rassismus in den USA noch ca. 6 Jahrzehnte vorher, mit dem Stand von heute ... gibt es zwar heute immer noch, aber erheblich weniger ... und vor allem keine staatliche Rassentrennung mehr, wo eine dunkelhäutige Rosa Parks verhaftet wurde weil sie nicht (wie es gesetzlich vorgesehen war) für einen weißen Mann ihren Sitzplatz in der Straßenbahn freimachen wollte.

Oder vergleiche den Stand den Schwule und Lesben heute haben ... bis Anfang dr 80er gals Homosexualität noch als eine Geisteskrankheit ... und Alan Turing wurde im England der 50er, nachdem aufgedeckt wurde dass er eine Beziehung mit einem Mann hat, vor die Wahl gestellt, entweder eine Behandlung mit Libidohemmern, oder Gefängnis ... 4 Jahre später hat er dann Selbstmord begangen weil er sich nicht selbst verleugnen konnte (bzw. mit der Stigmatisierung wegen seiner Homosexualität nicht leben wollte)
Heutzutage hingegen werden Schwule und Lesben gesellschaftlich nicht nur in der Gesellschaft der westlichen Ländern akzeptiert, sondern dürfen in vielen Teilen der westlichen Welt heiraten ... egal wie sehr religiöse Fundamentalisten immer noch dagegen wettern

Ebenso sind Frauen heutzutage gleichberechtigt zu den Männern ... noch vor einem halben Jahrhundert durften Frauen in diversen Kantonen der Schweiz nicht wählen ... und in der BRD durften verheiratete Frauen nur mit Erlaubnis des Mannes einem Beruf nachgehen (wobei der Mann, ohne Zustimmung der Frau das Arbeitsverhältnis kündigen konnte) und das Geld wanderte in ein Konto über das der Mann die Verfügungsgewalt hatte.

Also gerade in sozialer Hinsicht haben sich in den letzten Jahrzehnten eine Menge an positiven Entwicklungen ergeben. Die sozial am wenigsten entwickelten Regionen sind immer noch jene in welcher Religion den größten Einfluß hat (neben den Staaten in denen die Shariah herrscht würde ich beispielsweise dazu auch diverse Regionen in Indien zählen, wo Hionduismus und Traditionen immer noch das Leben bestimmen (und beispielsweise Mädchen umgebracht werden, wenn sie mit dem Mann eine Beziehung führen den sie lieben, statt den Mann zu nehmen welchen die Eltern für sie ausgesucht haben))

Daran ändert auch nicht, daß es auch in der westlichen Welt weiterhin unsoziale Elemente gibt und die neuen Technologien auch ihnen neue Formen bieten, ihrem Wesen Ausdruck zu verleihen (beispielsweise durch Online-Mobbing/Stalking u.Ä. )

Also ich persönlich lebe lieber in der heutigen Zeit, als z.B. 100-200 Jahre vorher ;)[/QUOTE]

Das möchte ich auf jeden Fall unterschreiben. Und wir hier in Europa, speziell in Deutschland, sind seit 1945 definitiv auf die Butterseite gefallen. Kein Krieg seitdem, nach Überwindung der Nachkriegs-Hungerzeiten auch kein Hunger mehr, statt dessen ständig wachsender Wohlstand (schon klar, nicht für jeden im gleichen Maße spürbar) und von Jahr zu Jahr mehr und bessere Möglichkeiten, sein Leben nach Belieben und frei zu gestalten. In der Form, wie das heutzutage hierzulande möglich ist, war es kaum je irgendwann irgendwo möglich und ist es auch heute in etlichen Ländern der Erde nicht möglich.

Es ist bei Weitem noch nicht perfekt, und Perfektion (im Sinne vor allem von echter Chancengleichheit für alle und einer absolut fairen Verteilung der Ressourcen) wird man auch nie erreichen, aber wir nähern uns diesem Ziel doch immer mehr an. Im Moment ist mal wieder eine Kurskorrektur angesagt, weil die Schere zwischen Arm und Reich sich immer weiter öffnet, statt sich allmählich zu schließen. Aber das ist trotz allem vor dem Hintergrund unserer sozialen Absicherung, die ihresgleichen sucht, ein Jammern auf sehr hohem Niveau.

Sicher ist: Ich lebe gern im Hier und Jetzt und würde in keiner anderen Zeit lieber leben / gelebt haben wollen. Trotz aller Probleme und Defizite, über die ich mich natürlich auch ständig aufregen kann... ;)


[QUOTE=spector;45178679]Nicht ganz. Ich fände es sehr interessant, die "Fortschritte" der Menschheit weiter zu verfolgen. Man stelle sich vor: Was hätte Mozart auf einem Sintheziser oder einer Hammond-Orgel angestellt?
Andererseits kann es ja durchaus sein, dass die Erde irgendwann wieder per Atomschlag o.Ä. eine apokalyptische Wüste wird und da möchte ich nicht in alle Ewigkeit einsam mit Käfern und Keith Richards rumhängen.[/QUOTE]

:rotfl:

PS: Oh ja, Bach oder Mozart mit den heutigen Klang-Entwicklungsmöglichkeiten, das wäre sicher faszinierend. :D


Was mich betrifft: Ich möchte schon sehr gern ziemlich alt werden. Die 90 peile ich auf jeden Fall an... in guter Tradition meiner weiblichen Vorfahren. ;) Meine Großmütter sind 90 und fast 99 geworden, meine Mutter ist jetzt 89 - da geht schon was. Aber wichtig ist mir eine möglichst gute Lebensqualität - ich kann mir nicht vorstellen, jahrelang völlig dement vor mich hinzudämmern. Deshalb versuche ich schon jetzt, mit Ernährung und sonstigem Verhalten ein bisschen dazu beizutragen, dass ich meine Chancen auf ein langes Leben in guter Lebensqualität erhöhe. Da wäre zwar noch einiges zu optimieren (mehr Sport, unbedingt, dafür weniger Stress und weniger Kalorien... :blush: ), aber ich hoffe, insgesamt auf einem ganz guten Weg zu sein. Dafür spricht vielleicht u.a., dass ich seit meiner Geburt (anno 1957) noch keinen einzigen Tag in einem Krankenhaus verbracht habe (als Patientin, versteht sich).

Meine Vorfahren haben alle auch gern gelebt und waren nie einsam oder gelangweilt. Sie waren alle vielseitig interessiert und haben am Leben geistig und im Rahmen ihrer körperlichen Möglichkeiten bis zuletzt teilgenommen. Lediglich meine ältere Oma war in den letzten drei Jahren vor ihrem Tod nicht mehr immer voll orientiert, und ich weiß, dass sie dann auch gelegentlich sagte, es sei nun genug und sie wolle nicht mehr länger leben. Und derzeit macht sich bei meiner Mutter leider eine zunehmende Demenz bemerkbar. Aber das betrifft nur die "Alltagskompetenz" - sie weiß manchmal nicht, ob es Morgen oder Abend ist, sie kommt mit ihrem Haushalt nicht mehr recht klar und solche Dinge. Aber sie liest nach wie vor unglaublich viel, von Biografien (Zarah Leander bis Helmut Schmidt) bis zu aktuellen politischen Büchern und überhaupt allem, was ihr unter die Finger kommt. Das interessiert sie alles noch. Und sie geht noch in Konzerte, genießt Ausflüge (an ihrem 89. Geburtstag waren wir auf ihren Wunsch hin gemeinsam im Wellenbad :D) etc. ... Dennoch will auch sie nicht ewig leben; die Gelenke schmerzen schon oft und vieles ist beschwerlich geworden. Im Moment scheint aber das Pendel doch noch täglich "für das Leben" auszuschlagen.

Auch ich hoffe, im Ruhestand noch viel Zeit zum Lesen, möglichst auch zum Reisen und zum Genießen der Natur zu haben, und das am besten mit meinem Herzblatt. :love: Deshalb wünsche ich mir durchaus, dass wir beide Glück haben und uns keine schweren Krankheiten oder Unfälle einen Strich durch diese Rechnung machen. :anbet:


Was ich mir nicht so wirklich vorstellen kann, ist die Methode Einfrieren und Auftauen... Dann wäre man ja plötzlich in einer ganz anderen Zeit, in Umständen, die man sich nicht aussuchen kann und vermutlich mit völlig anderen Menschen um sich herum. Nein, ich denke, wenn ich mal abtrete, da soll's das gewesen sein.

Ich kann aber sehr gut verstehen, dass ein ganz junger Mensch, der erkennt, dass er sterben muss (wie die 23-jährige oben) das anders sieht und dass es in so einer Situation jedenfalls ein Trost ist, sich diese Option offenzuhalten.

like Lana
13-09-2016, 19:45
Heute Abend/Nacht auf N24:
0:02 Uhr ... , läuft 57 Minuten


Unsterblich - Der Traum vom ewigen Leben

Könnten wir ewig leben? In einem fiktiven Experiment blickt ein Tausendjähriger zurück auf sein langes Leben, das er modernster Medizin verdankt: Nach einem schweren Unfall 2022 werden ihm Organe aus einem 3D-Biodrucker transplantiert. Jahre später testet er Prototypen kybernetischer Körperteile. Sein natürlicher Alterungsprozess wird durch zellverjüngende Elixiere gestoppt und sein Blut mehrfach ausgetauscht. Schließlich erhält er einen kompletten Ersatzkörper.

Zimmer101
13-09-2016, 20:09
^^ neige ja immer dazu, Gegnern eines ewigen Lebens zu unterstellen, dass sie sich da auch einfach mit der Realität abfinden... ;-) ... Und ihren Frieden mit dem Tod auch schliessen, ihn sogar wollen, damit sie auch ihren Frieden mit eben diesem Tod schliessen können....

Bei Spiegel-Online war auch neulich ein Artikel darüber...: Star Trek, inzwischen 50 Jahre alt, war der letzte gorsse SciFi-Entwurf, der positiv in die Zukunft blickte. Warum ist das eigentlich so.?... :-O

Für ein derart negatives Fazit unser bisheringen Bilanz besteht eigentlich kein Anlass. Denke ich....

gruss... :)

Saurus
14-09-2016, 20:11
Zitat von like Lana über eine Sendung von N24:

[QUOTE]Unsterblich - Der Traum vom ewigen Leben

Könnten wir ewig leben? In einem fiktiven Experiment blickt ein Tausendjähriger zurück auf sein langes Leben, das er modernster Medizin verdankt: Nach einem schweren Unfall 2022 werden ihm Organe aus einem 3D-Biodrucker transplantiert. Jahre später testet er Prototypen kybernetischer Körperteile. Sein natürlicher Alterungsprozess wird durch zellverjüngende Elixiere gestoppt und sein Blut mehrfach ausgetauscht. Schließlich erhält er einen kompletten Ersatzkörper. [/QUOTE]

Zum Teil sehr utopisch (Tausendjähriger) und aus heutiger Sicht auch nicht erstrebenswert (Überbevölkgerung, Ernähungsmangel usw. :fürcht: und erst die Rentenprobleme :hehe:

Aber ist gibt auch schon heute Entwicklungen bzw. Forschungen, die zum Teil in diese Richtung gehen wie z.B. den 3D-Bioprinter, um z.B. künstliche Organe zu schaffen.

Dazu einige Zitate aus einem sehr interessanten Bericht des MDR:

[QUOTE]Noch immer wollen Wissenschaftler auf der ganzen Welt lebendige Materie künstlich im Labor erzeugen. Anders als dem fiktiven Doktor Frankenstein geht es ihnen allerdings nicht darum, neues Leben zu erschaffen, sondern defektes Gewebe zu ersetzen. Denn die Situation ist ernst: Allein in Deutschland warten nach Angaben der deutschen Transplantationsgesellschaft über 10.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Täglich sterben drei von ihnen, weil es nicht genügend Spender gibt. [/QUOTE]

http://i68.tinypic.com/hx7zaq.jpg
Gewebe aus einem 3D-Drucker
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

[QUOTE]Den Wissenschaftler ist es auf diese Weise zum Beispiel gelungen, Fettgewebe herzustellen. Das künstliche geschaffene Gewebe könnte künftig helfen, Defekte nach einer Tumorentfernung zu behandeln. Noch steht die Forschung hier aber ganz am Anfang. Von dem Ziel ganze Organe wie Leber oder Niere zu drucken, sind die Wissenschaftler noch weit entfernt. Denn ein Problem konnte bislang nicht gelöst werden: [/QUOTE]

Weiter siehe den ganzen Bericht des MDR Wissen: http://www.mdr.de/wissen/kuenstlicheorgane130.html

Wieviel "Ersatzteile" verträgt der Mensch? Und es geht noch weiter...:nixweiss:

spector
15-09-2016, 03:57
[QUOTE=Saurus;45196288]Zitat von like Lana über eine Sendung von N24:



Zum Teil sehr utopisch (Tausendjähriger) und aus heutiger Sicht auch nicht erstrebenswert (Überbevölkgerung, Ernähungsmangel usw. :fürcht: und erst die Rentenprobleme :hehe:

Aber ist gibt auch schon heute Entwicklungen bzw. Forschungen, die zum Teil in diese Richtung gehen wie z.B. den 3D-Bioprinter, um z.B. künstliche Organe zu schaffen.

Dazu einige Zitate aus einem sehr interessanten Bericht des MDR:



http://i68.tinypic.com/hx7zaq.jpg
Gewebe aus einem 3D-Drucker
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk



Weiter siehe den ganzen Bericht des MDR Wissen: http://www.mdr.de/wissen/kuenstlicheorgane130.html

Wieviel "Ersatzteile" verträgt der Mensch? Und es geht noch weiter...:nixweiss:[/QUOTE]

Melde mich für eine Leber an. Allein aus Platzgründen. Bei der aktuellen Rock´n´Roll-Version müssen die restlichen Organe zunehmend zusammenrücken.

Saurus
15-09-2016, 22:16
[QUOTE=spector;45198873]Melde mich für eine Leber an. Allein aus Platzgründen. Bei der aktuellen Rock´n´Roll-Version müssen die restlichen Organe zunehmend zusammenrücken.[/QUOTE]

Du hast doch hoffentlich keine "Säuferleber" wie Ludwig van Beethoven? :hehe:
Er krepierte, noch keine 60 Jahre alt, an dieser Krankheit. Wäre schade um Dich. :(

Der Bio-Printer spuckt leider nicht sofort eine neue Leber aus, denn vorher muss die "Alte" ausgebaut werden, damit z.B. das Gewebe in der Petrischale 1:1 nachgebaut werden kann.

Hab also Geduld (so 100 Jahre oder mehr) und das nötige Kleingeld...und das alles ohne Garantie auf Funktion und ohne Rückgaberecht. :trippel:

es besteht doch hoffentlich keine "Affinität" zu Keith Richards?

Eljot
15-09-2016, 22:37
Erholt sich eine Fettleber nicht wieder, wenn man verschiedene Maßnahmen unternimmt, zB keinen Alk, gesunde Ernährung, Sport, Gewichtsverlust etc. ?

Emotions
17-09-2016, 10:40
[QUOTE]

Auschwitz survivor celebrates his 113th birthday by enjoying the bar mitzvah he should have had 100 years ago when WWI engulfed his native Poland (http://www.dailymail.co.uk/news/article-3790558/Auschwitz-survivor-celebrates-113th-birthday-enjoying-bar-mitzvah-100-years-ago-WWI-engulfed-native-Poland.html)

[/QUOTE]

Zum Feiern ist es nie zu spät :d:

Saurus
17-09-2016, 19:40
[QUOTE=Eljot;45202096]Erholt sich eine Fettleber nicht wieder, wenn man verschiedene Maßnahmen unternimmt, zB keinen Alk, gesunde Ernährung, Sport, Gewichtsverlust etc. ?[/QUOTE]

Eine Antwort darauf von der Ärztin Ricarda Schwarz:

http://i65.tinypic.com/synozs.jpg
(C) activestudio/Fotolia

Eine Fettleber (Steatosis hepatis) ist die häufigste chronische Lebererkrankung in Deutschland. Dabei lagern sich vermehrt Fette in der Leber ein. Die Fettleber entsteht meistens durch einen ungesunden Lebensstil, Medikamente oder als Begleiterscheinung von Erkrankungen. Obwohl sie anfänglich kaum Beschwerden bereitet, kann die Fettleber gravierende Folgen haben. Hier lesen Sie alles Wichtige zu Ursachen, Symptomen und den Behandlungsmöglichkeiten einer Fettleber:

http://www.netdoktor.de/krankheiten/fettleber/

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watchonly
18-09-2016, 03:35
Ob es wirklich für jeden möglich ist auch geistig ewig fit zu bleiben? Ich denke, dass nur wenige ein Leben lang wirklich neugierig bleiben. Auch bin ich mir nicht sicher, ob das auf die gleiche Art und Weise wie der Körper gepimpt werden kann.

Ich jedenfalls, habe bereits nach einem halben Jahrhundert meine liebe Mühe damit. :nixweiss:

dr.yoghurt
20-09-2016, 21:19
[QUOTE=Eljot;45202096]Erholt sich eine Fettleber nicht wieder, wenn man verschiedene Maßnahmen unternimmt, zB keinen Alk, gesunde Ernährung, Sport, Gewichtsverlust etc. ?[/QUOTE]

Eine reine Fettleber schon. Nicht selten ist die Fettleber aber früher oder später von einer chronischen Entzündung der Leberzellen "Hepatitis" begleitet. Dann wirds gefährlich, weil die Entzündung früher oder später zum Umbau der normalen Leberzellen führt, zu Bindgewebe, das nicht mehr die Funktion der normalen Leberzellen erfüllen kann = Zirrhose. Im Stadium der reinen Fettleber hingegen kommt die Leberzelle ihren normalen Aufgaben uneingeschränkt nach, sie speichert nur vermehrt Fett ein. Die Fettleber ist quasi das erste Zeichen der Leber, dass sie vom Lebensstil ihres Inhabers genervt ist.

Den Unterscheid merkt man, wenn der Arzt beim Abtasten oder im Ultraschall eine vergrößerte Leber feststellt, aber die Leberwerte im Blut noch normal sind. Ein guter Zeitpunkt für FDH oder Umsteigen auf Clausthaler.

Saurus
21-09-2016, 20:45
[QUOTE=watchonly;45212310]Ob es wirklich für jeden möglich ist auch geistig ewig fit zu bleiben? Ich denke, dass nur wenige ein Leben lang wirklich neugierig bleiben. Auch bin ich mir nicht sicher, ob das auf die gleiche Art und Weise wie der Körper gepimpt werden kann.

Ich jedenfalls, habe bereits nach einem halben Jahrhundert meine liebe Mühe damit. :nixweiss:[/QUOTE]

Mach Dir keinen Kopf, dass ist fast normal, da bereits ab Geburt der "Alterungssprozess" beginnt, der besonders ab 30/35 Jahren sich "deutlicher bemerkbar" macht. Du bist in dieser Hinsicht ganz normal.;)

Oder einen neuen Kopf aus dem "Bio-Printer"? Leider erst in ferner Zukunft. :fürcht:

watchonly
22-09-2016, 03:14
Es passt vielleicht zu meiner zu erwartenden Zeitspanne. Aber was, wenn ich 300 Jahre alt werden würde? Wäre der Ablauf bis zur Adoleszenz gleich und einfach das Erwachsenalter verlängert? Wäre ich Aufnahme- und Lernfähig bis zu meinem Tod? Kann ich mehr Wissen anhäufen nur weil ich länger lebe und mehr Zeit habe? Oder ist die Aufnahmefähigkeit stark vom Individuum abhängig, so wie es jetzt schon der Fall ist. Ich denke das könnte für einige ein langes und vor allem langweiliges Leben werden.

Als Evolution über einen langen Zeitraum kann ich es mir vorstellen, aber nicht wenn wir nur den Körper künstlich so alt werden lassen.

Mit 45 erst aus der Pubertät zu sein erscheint mir sehr, sehr merkwürdig. :zahn:

suboptimal
22-09-2016, 08:38
Das ist eine interessante Frage. Auch wenn man bedenkt, dass wohl jeder 3. Mann und jede 2. Frau, der/die 65 Jahre alt wird, im späteren Lebensverlauf an Demenz erkrankt.

https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/alz/pdf/factsheets/infoblatt1_haeufigkeit_demenzerkrankungen_dalzg.pdf

Es ist also wie watchonly schon schrieb nicht damit getan, den körperlichen Verfall bzw. die Wahrscheinlichkeit einer physischen Erkrankung zu minimieren, sondern (vor allem) auch die geistigen Verfallsprozesse zu reduzieren.

symantec
25-09-2016, 22:38
[QUOTE=watchonly;45212310]Ob es wirklich für jeden möglich ist auch geistig ewig fit zu bleiben? Ich denke, dass nur wenige ein Leben lang wirklich neugierig bleiben. Auch bin ich mir nicht sicher, ob das auf die gleiche Art und Weise wie der Körper gepimpt werden kann.

Ich jedenfalls, habe bereits nach einem halben Jahrhundert meine liebe Mühe damit. :nixweiss:[/QUOTE]

Wenn ich mit 40 ein neues Spiel etwa auf dem Gameboy gespielt habe dann wurde das knallhart durchgezogen bis das Ding rauchte, heute habe ich nach 20 Minuten genug weil ich weiß das es lange dauert ehe man zum Ende kommt. So gesehen habe ich da schon was gelernt, meine Zeit nicht mit sowas zu vergeuden.

Ich habe mir jetzt nen Garten zugelegt vor 3 Jahren und da gibt es ne menge zu lernen was sich dann auch lohnt, so gesehen bin ich heute genauso neugierig wie immer. Wenn man älter ist dann sollte man sich ein Hobby suchen oder mehrere die einen auslasten, anbieten würde sich Fotografie, ein Garten oder vielleicht angeln. Gut sind meine Hobbys dazu noch Fahrrad Touren. Was gibt es denn noch so?

watchonly
26-09-2016, 02:24
Was es noch gibt? Alles und Nichts. Ich hatte noch nie ein Hobby und meine Standortverfolgung besteht aus einem Punkt. Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung wie ich mein Leben verändern könnte und lernen kann ich auch nicht, es gibt nur Sachen die hängen bleiben. Das war schon immer so.

Vielleicht fällt es mir deshalb schwer, mir vorzustellen, wie man mehr Zeit mit mehr Dingen füllen kann. Soll man 12 Berufe erlernen oder 6 Doktortitel erwerben? Mit den heutigen geistigen Fähigkeiten würde man nicht viel davon haben, ausser Urkunden. :nixweiss:

Saurus
26-09-2016, 21:40
[QUOTE=watchonly;45233790]Was es noch gibt? Alles und Nichts. Ich hatte noch nie ein Hobby und meine Standortverfolgung besteht aus einem Punkt. Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung wie ich mein Leben verändern könnte und lernen kann ich auch nicht, es gibt nur Sachen die hängen bleiben. Das war schon immer so.

Vielleicht fällt es mir deshalb schwer, mir vorzustellen, wie man mehr Zeit mit mehr Dingen füllen kann. Soll man 12 Berufe erlernen oder 6 Doktortitel erwerben? Mit den heutigen geistigen Fähigkeiten würde man nicht viel davon haben, ausser Urkunden. :nixweiss:[/QUOTE]

Dir geht es wahrscheinlich so wie vielen unter uns. Der innere Schweinhund hat die "Oberhand". Daher "schlachte" ihn oder schicke ihn zum Metzger. :hammer:

Auch ohne "Standortveränderung" kann man z.B. mit einem Heimtrainer seinen Körper und seinen Geist trainieren bzw. pimpen...schon hat man ein "Hobby". Auch Denk-Training hält geistig fit - etwa eine Sprache lernen. Am besten mit anderen zusammen. Und natürlich sportliche Betätigung wie Walken, Radfahren, Tanzen oder ganz einfach spazieren gehen...tut gut. Hund anschaffen, der braucht viel Bewegung (meine Erfahrung).

Auch mit "Sachen, die hängen bleiben" lernt man dazu...beste Voraussetzungen. :ja:

Eljot
26-09-2016, 23:06
[QUOTE=Saurus;45235709]Auch ohne "Standortveränderung" kann man z.B. mit einem Heimtrainer seinen Körper und seinen Geist trainieren bzw. pimpen...schon hat man ein "Hobby". Auch Denk-Training hält geistig fit - etwa eine Sprache lernen. Am besten mit anderen zusammen. Und natürlich sportliche Betätigung wie Walken, Radfahren, Tanzen oder ganz einfach spazieren gehen...tut gut. Hund anschaffen, der braucht viel Bewegung (meine Erfahrung).
[/QUOTE]

+1:d:
Das sollte man gar nicht unterschätzen.
Es kommt ja nicht nur auf die Quantität der Jahre an, sondern vor allem auf die Qualität.

watchonly
27-09-2016, 03:43
[QUOTE=Saurus;45235709]Dir geht es wahrscheinlich so wie vielen unter uns. Der innere Schweinhund hat die "Oberhand". Daher "schlachte" ihn oder schicke ihn zum Metzger. :hammer:

Auch ohne "Standortveränderung" kann man z.B. mit einem Heimtrainer seinen Körper und seinen Geist trainieren bzw. pimpen...schon hat man ein "Hobby". Auch Denk-Training hält geistig fit - etwa eine Sprache lernen. Am besten mit anderen zusammen. Und natürlich sportliche Betätigung wie Walken, Radfahren, Tanzen oder ganz einfach spazieren gehen...tut gut. Hund anschaffen, der braucht viel Bewegung (meine Erfahrung).

Auch mit "Sachen, die hängen bleiben" lernt man dazu...beste Voraussetzungen. :ja:[/QUOTE]

Das ist das Problem. ;)

Heimtrainer ginge vermutlich gerade noch, aber eigentlich dachte ich eher an eine Rudermaschine. :D

Ich gehe davon aus, dass sich da auch nicht mehr viel ändern wird. Gemessen daran, dass das IOFF 95% meiner Kommunikation mit anderen Leuten ausmacht.

Komakurri
19-10-2016, 17:02
[QUOTE=watchonly;45236151]

Heimtrainer ginge vermutlich gerade noch, aber eigentlich dachte ich eher an eine Rudermaschine. :D
[/QUOTE]

Hi watchonly, sofern du zielstrebig genug bist es regelmäßig durchzuziehen ist es eine sehr gute Investitution. Jedoch möchte ich dich auf etwas hinweisen (weißt du sicherlich): schnell geht die Lust zu trainieren zuneige. Ich selber bin sehr kontinuierlich was Sport anbelangt, jedoch kriege ich es nicht hin, über einen längeren Zeitraum, zuhause zu trainieren. Ich habe alles was ich für ein gutes Workout bräuchte zuhause, jedoch bevorzuge ich den Gang ins Fitnessstudio oder in den Sportverein.

Mein Tipp: Probier es erstmal mit einer Routine aus Körper-Übungen aus. Sagen wir du machst 4-6 Monate lang regelmäßiges Training, das du vollkommen ohne Geräte bewerkstelligst. Sit-Ups, Kniebeuge, Liegestütze, Trizeps-Dips an einem Stuhl und was dir noch so einfällt. Wenn du es schaffst diese Routine über diesen Zeitraum durchzuziehen, dann würde ich das Geld in ein Gerät für Zuhause investieren. Nicht das du Geld aus dem Fenster rausschmeißt.

Beste Grüße

Karl :D

watchonly
20-10-2016, 04:03
Der letzte Heimtrainer war ein guter Kleiderbutler. :ja:

Komakurri
21-10-2016, 14:10
Hoffentlich wird die Rudermaschine auch sportlich genutzt. Wobei, als Kleiderständer würde sie sich sicherlich genauso gut machen wie ein Heimtrainer :D

JelängerJeliebe
12-11-2016, 13:32
Ich hab als kleines Kind immer gesagt, ich möchte der allerletzte Mensch auf der Welt sein, weil ich 'das Ende der Geschichte' (also der Weltgeschcihte) wissen möchte. Meine Mutter sagte damals, es sei doch furchtbar, dann ganz allein zu sein und alle Lieben verloren zu haben. Das konnte ich mir nicht vorstellen, ich war immer schon ein 'Denkerchen', das gut alleine sein konnte. Aber jetzt merke ich, wie weh es tut, wenn man fast alle verloren hat. Dennoch, ich kann mir das immer noch nicht vorstellen: Eines Tages passiert etwas, und ich weiß es nicht.
Ich denke das oft, wenn ein Prominenter, also zum Beispiel ein Politiker, den ich mochte, stirbt. Zwei Tage später geschieht etwas, und dann hat der das nicht mitbekommen, das tut mir immer leid, es ist so unvorstellbar. Bei Helmut Schmidt war es so, das weiß ich noch, der hat sich ja bis zum Schluss zu Wort gemeldet. Meine Mutter hat damals z.B. Wolfgang Neuss bedauert, der ja den Mauerfall knapp verpasste.

Mittlerweile lese ich geradezu ungesund viel. Ich will immer noch 'alles wissen', und es ist noch so viel da, was ich nicht kenne, oder was erst noch entdeckt werden muss. Ich will gerne noch sehen, wirklich sehen, wie in der Andromeda-Galaxie die Sonnensysteme aussehen, zum Beispiel, Bilder von den dortigen Planeten bekommen, und auch die ganzen Galaxien, die Hubble im Ultra Deep Field gezeigt hat, näher betrachten können. Schlimm genug, dass das meine Mutter, von der ich diese Leidenschaft habe, verpasst hat! Nun muss doch zumindest ich es noch sehen :)
Sie meinte damals, dass unser gemeinsamer Liebling Carl Sagan sich 'nun den Weltraum eben direkt' ansehe. Ich hoffe, dass das so ist, auch bei ihr, natürlich. Es täte mir zu leid für die vielen Enthusiasten, die schon gehen mussten.
Dennoch: Ich würde gerne ewig leben! Angeblich ist es ja auch kurz davor, dass nicht Kernspaltung, sondern KernVERSCHMELZUNG machbar ist, dann ist interstellarer Flug keine Utopie mehr.
Und ich fände es auch schön, wenn viele, die ich in der Geschichte lieb gewonnen habe, noch da wären. Es wäre aber gut, wenn man irgendwie Kontakt zu denen, die gestorben sind, hätte, die fehlen einem schon, und das wird ja jährlich mehr.

Ich hätte mir ohnehin etwas Anderes ausgedacht als den Tod. Weiß aber auch nicht, was denn eine Alternative wäre. Die Welt wäre ja schon zigmal voll seit Anbeginn der Menschheit.
***
Zur 'Ertüchtigung' würde ich selbst übrigens immer Schwimmen empfehlen. Das könnte ich selbst nämlich 24 Stunden, und es wäre mir immer noch unterhaltsam.

Eljot
12-11-2016, 14:18
[QUOTE=JelängerJeliebe;45371615]Zur 'Ertüchtigung' würde ich selbst übrigens immer Schwimmen empfehlen. Das könnte ich selbst nämlich 24 Stunden, und es wäre mir immer noch unterhaltsam.[/QUOTE]

Schwimmen ist für mich auch der beste Ganzkörpersport, wobei gute und richtige Technik zu erlernen viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ich habe gestern die Drama/Sci Fi Serie Black Mirror geschaut. Da war eine interessante Folge zum Thema 'ewig leben'.

Saurus
21-11-2016, 20:30
[QUOTE=JelängerJeliebe;45371615]
...

Ich will immer noch 'alles wissen', und es ist noch so viel da, was ich nicht kenne, oder was erst noch entdeckt werden muss. Ich will gerne noch sehen, wirklich sehen, wie in der Andromeda-Galaxie die Sonnensysteme aussehen, zum Beispiel, Bilder von den dortigen Planeten bekommen, und auch die ganzen Galaxien, die Hubble im Ultra Deep Field gezeigt hat, näher betrachten können.
...

Dennoch: Ich würde gerne ewig leben! ...

Ich hätte mir ohnehin etwas Anderes ausgedacht als den Tod. Weiß aber auch nicht, was denn eine Alternative wäre.
[/QUOTE]

Wenn Du die Andromeda-Galaxie wirklich näher "betrachten" möchtest, brauchst Du "nur" etwa fünf Milliarden Jahre "warten", denn dann kommt diese Galaxie zu "Besuch" in unsere Milchstraße.

Noch koexistieren die Milchstraße und die benachbarte Andromeda-Galaxie friedlich nebeneinander. Doch das Schicksal unserer Heimatgalaxie ist besiegelt, die Karambolage für Astronomen schon absehbar. Diese Animation zeigt die Annäherung der Galaxien - bis zur finalen Kollision:

http://www.focus.de/wissen/videos/bedrueckende-zukunftsvision-animation-zeigt-nachbargalaxie-frisst-unsere-milchstrasse_id_4155998.html

[QUOTE]Gezogen von ihrer Anziehungskraft rasen Milchstraße und Andromedanebel aufeinander zu. Derzeit sind sie noch 2,5 Millionen Lichtjahre voneinander entfernt. Doch Andromeda kommt der Erde und ihrer Heimatgalaxie in jeder Sekunde etwa 114 Kilometer näher. Weil die Milchstraße eine geringere Masse aufweist, wird sie von Andromeda verschlungen werden.

Nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik wird zum Zeitpunkt der Kollision jedoch ohnehin kein menschliches Leben mehr auf der Erde möglich sein, da die Oberflächentemperatur in den kommenden 5 Milliarden Jahren stark ansteigen wird. Wie sich der Zusammenstoß auf die Zusammensetzung des Sonnensystem auswirken wird, können Forscher noch nicht eindeutig voraussagen. [/QUOTE]

"Ewig Leben" auf der Erde ist für Dich daher auch keine Alternative. :(

Mausophon
22-11-2016, 19:33
[QUOTE=Saurus;45398039]Wenn Du die Andromeda-Galaxie wirklich näher "betrachten" möchtest, brauchst Du "nur" etwa fünf Milliarden Jahre "warten", denn dann kommt diese Galaxie zu "Besuch" in unsere Milchstraße.

...

"Ewig Leben" auf der Erde ist für Dich daher auch keine Alternative. :([/QUOTE]

koti, bist du's?

Saurus
22-11-2016, 23:29
[QUOTE=Mausophon;45400549]koti, bist du's?[/QUOTE]

Wie Du kommen auf diese Frage?? :kopfkratz

Mausophon
23-11-2016, 00:50
Der charakteristischen Orthographie wegen.

symantec
26-11-2016, 00:47
[QUOTE=Eljot;45371686]Schwimmen ist für mich auch der beste Ganzkörpersport, wobei gute und richtige Technik zu erlernen viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ich habe gestern die Drama/Sci Fi Serie Black Mirror geschaut. Da war eine interessante Folge zum Thema 'ewig leben'.[/QUOTE]

Ich würde da lieber Fahrrad fahren ist viel abwechlungsreicher, schwimmen ist so monoton aber ab und zu mache mache ich es auch.

Eljot
26-11-2016, 03:11
[QUOTE=symantec;45410800]Ich würde da lieber Fahrrad fahren ist viel abwechlungsreicher, schwimmen ist so monoton aber ab und zu mache mache ich es auch.[/QUOTE]


Schwimmen ist alles andere als monton, wenn man mit korrekter Technik nach Schwimmplänen trainiert und Intervalltraining macht. Da intergriert man Techniktraining, verschiedene Schwimmstile, macht Kickübungen, Sprints, lange Einheiten usw. Abwechselreiches Schwimmtraining wird für mich nie langweilig.
Monoton ist es nur, wenn man eintönig trainiert.

Ich mache aber auch Rennradsport, was wieder seine anderen Reize hat, wie draussen in der Natur zu trainieren bzw im Freien, und daher waren für mich beide Sportarten immer ebenbürtig.

Wer aber möglichst lange fit bleiben will, körperlich und geistisch, sollte egal welche Sportart/Bewegung machen, hauptsache es macht Spass und man bleibt dran.

Kobinomi
21-12-2016, 07:16
Gen-Manipulation soll das Altern verlangsamen, Link (https://www.welt.de/kmpkt/article160437931/Diese-Gen-Manipulation-soll-das-Altern-verlangsamen.html)