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mene
26-08-2017, 12:41
[QUOTE=Blu3;46199207]ja, ich hätte auch dazu was schreiben müssen - bzlg. Vergangenheit.
denn die Bevölkerungsentwicklung der letzten zweihundert Jahre verlief tatsächlich nicht exponentiell, sondern superxponentiell wachsend - das nennt man echt so.
also noch schneller als exponentiell, was man sich kaum noch vorstellen kann. eine Hyperbolische Funktion. [/QUOTE]

"Hyperbolische Funktionen" ist der Sammelbegriff für cosh und sinh, deren Steigung sich nur unwesentlich von der einer Exponentialfunktion unterscheidet. Vielleicht erklärst du genauer, was du hier meinst, in deine Analysiskenntnisse habe ich nämlich kein uneingeschränktes Vertrauen mehr, seit du mir einmal erklären wolltest, eine Parabel hätte einen Wendepunkt.

[QUOTE]für die Zukunftsprognosen gibts eine annäherung an eine exponentialfunktion mit wachstumsfaktor 1,2 ( gibt auch andere Prognosen. ). [/QUOTE]

Da steht sicher, dass die Wachstumsrate derzeit bei 1,2% liegt, was einem Wachstumsfaktor von 1,012 entspricht. Bei einem Wachstumsfaktor von 1,2 würde sich die Weltbevölkerung alle 3,8 Jahre verdoppeln.

[QUOTE]
Und ja, man geht davon aus, dass der Wachstumsfaktor in den nächsten Jahren noch sinken wird - aber es bleibt ein exponentielles wachstum - da beisst die Maus keinen Faden ab. [/QUOTE]

Wie bitte? Eine Exponentialfunktion kommt gerade durch einen konstanten Wachstumsfaktor zustande. Dass man für steigende Argumente stets einen Funktionswertquotienten größer als eins bilden kann, sagt lediglich, dass die Funktion streng monoton steigt. Der Anstieg kann aber beliebig schwach sein.



[QUOTE]
mathematischer Fakt, den du ansprachst, ist für den Moment völlig klar: exponentielles Wachstum.

wie kommst du denn drauf, dass die Bevölkerung nicht exponentiell wächst ?
also welche konkrete nicht-exponentielle Wachstumsfunktion hast du denn gefunden oder selbst berechnet ?[/QUOTE]

Man könnte einfach einen Blick auf den Graphen zur Prognose werfen:
https://www.census.gov/population/international/data/idb/worldpopgraph.php
Wenn man da jetzt eine Tangente beim Jahr 2017 einzeichnet, sieht man, dass der Anstieg nicht mal mehr linear ist, geschweige denn exponentiell. Hier hat man jetzt übrigens auch ein schönes Beispiel für einen wirklichen Wendepunkt. Der trennt nämlich ein konvexes von einem konkaven Kurvensegment, also ein Segment, in dem die Funktionswertänderung stärker als linear ist, von einem Segment, in dem sie schwächer als linear ist.

*Blue*
26-08-2017, 13:03
[QUOTE=mene;46199395]"Hyperbolische Funktionen" ist der Sammelbegriff für cosh und sinh, deren Steigung sich nur unwesentlich von der einer Exponentialfunktion unterscheidet. Vielleicht erklärst du genauer, was du hier meinst, in deine Analysiskenntnisse habe ich nämlich kein uneingeschränktes Vertrauen mehr, seit du mir einmal erklären wolltest, eine Parabel hätte einen Wendepunkt.



Da steht sicher, dass die Wachstumsrate derzeit bei 1,2% liegt, was einem Wachstumsfaktor von 1,012 entspricht. Bei einem Wachstumsfaktor von 1,2 würde sich die Weltbevölkerung alle 3,8 Jahre verdoppeln.



Wie bitte? Eine Exponentialfunktion kommt gerade durch einen konstanten Wachstumsfaktor zustande. Dass man für steigende Argumente stets einen Funktionswertquotienten größer als eins bilden kann, sagt lediglich, dass die Funktion streng monoton steigt. Der Anstieg kann aber beliebig schwach sein.





Man könnte einfach einen Blick auf den Graphen zur Prognose werfen:
https://www.census.gov/population/international/data/idb/worldpopgraph.php
Wenn man da jetzt eine Tangente beim Jahr 2017 einzeichnet, sieht man, dass der Anstieg nicht mal mehr linear ist, geschweige denn exponentiell. Hier hat man jetzt übrigens auch ein schönes Beispiel für einen wirklichen Wendepunkt. Der trennt nämlich ein konvexes von einem konkaven Kurvensegment, also ein Segment, in dem die Funktionswertänderung stärker als linear ist, von einem Segment, in dem sie schwächer als linear ist.[/QUOTE]


da war ich ungenau - wollte 1,2 % schreiben. sorry.
an mausophon angelehnt könnte ich auch schreiben: ich wollte mal schauen, ob es jm merkt ...

dass das exponentielle Wachstum irgendwann aufhört - ist eine Prognose.
ob es wirklich so kommt - kein ahnung

daher haben wir nur eine exponentielle wachstumsfunktion, die derzeit vorliegt.



OT:
wie kommst du denn drauf, dass Parabeln keinen Wendepunkt haben ? also zwingend NIE einen haben.
gibt ja nicht nur x² - als Parabel.

mene
26-08-2017, 13:21
[QUOTE=Blu3;46199452]

daher haben wir nur eine exponentielle wachstumsfunktion, die derzeit vorliegt.
[/QUOTE]
Haben wir nicht, siehe Graph.

[QUOTE]
OT:
wie kommst du denn drauf, dass Parabeln keinen Wendepunkt haben ? also zwingend NIE einen haben.
gibt ja nicht nur x² - als Parabel.[/QUOTE]
Es ging damals um x². Und wenn du jetzt meinst, dass andere Polynome vom Grad zwei einen Wendepunkt haben können, irrst du schon wieder. Wenn du Polynome höheren Grades als Parabeln bezeichnest, verwendest du den Begriff in zumindest unüblicher Weise.

*Blue*
26-08-2017, 13:34
[QUOTE=mene;46199490]Haben wir nicht, siehe Graph.


Es ging damals um x². Und wenn du jetzt meinst, dass andere Polynome vom Grad zwei einen Wendepunkt haben können, irrst du schon wieder. Wenn du Polynome höheren Grades als Parabeln bezeichnest, verwendest du den Begriff in zumindest unüblicher Weise.[/QUOTE]

ich find an einer kubischen Parabel nix Unübliches - :nixweiss:

aber wenn du drauf bestehst - viele werden bei Parabel wohl zu allererst eine quadratische Funktion visualisieren.

aber das ist alles OT -

mene
26-08-2017, 13:38
Ich ahnte schon, dass der Einwand jetzt käme, aber da unterschlägt man das Adjektiv "kubisch" dann auch nicht und er entkräftet weder irgendeinen On-Topic- noch einen Off-Topic-Hinweis.

mene
26-08-2017, 13:49
Hier übrigens noch die jährliche absolute Änderung der Bevölkerungszahl:
https://www.census.gov/population/international/data/idb/worldpopchggraph.php

Daran sieht man, dass wir seit knapp 20 Jahren ein etwa lineares Wachstum haben, das gerade in ein schwächer als lineares Wachstum übergeht (meine per Augenmaß geschätzte Tangente war also geringfügig optimistischer, andererseits war es aber auch vorher schon mal schwächer als linear).

Tiescher
26-08-2017, 13:50
[QUOTE=Blu3;46199207]
Und ja, man geht davon aus, dass der Wachstumsfaktor in den nächsten Jahren noch sinken wird - aber es bleibt ein exponentielles wachstum - da beisst die Maus keinen Faden ab.[/QUOTE]

Das eine schließt das andere aus. Somit lässt sich die Zukunft des Bevölkerungswachstums als exponentieller Vorgang nicht prognostizieren. Eine Bevölkerung wächst nicht aufgrund eines Naturgesetzes. Zur genaueren Berechnung des Bevölkerungswachstums müssen detailliertere Zusammenhänge beachtet werden: Das Nettowachstum pro Jahr errechnet sich aus der Differenz der Geburten und der Sterbefälle.
Die Anzahl der Geburten ist abhängig vom Anteil der weiblichen Bevölkerung und der Anzahl der Kinder pro Frau. Die Anzahl der Kinder pro Frau hängt wiederum von sozioökonomischen Faktoren ab, u.a. von Wohlstand, Bildung und Möglichkeit zur Berufstätigkeit der Frauen. Alles veränderliche Faktoren.
Die Sterblichkeit hängt ab u.a. von der medizinischen Versorgung und vom Anteil der alten Bevölkerung. So kann trotz Zunahme der Lebenserwartung die Sterberate einer Gesellschaft steigen, weil ein größerer Prozentsatz dieser Bevölkerung in einem Alter mit höherer Sterblichkeit ist.

Keffeesatzlesen ist allein die Panikmache einer exponentiellen oder gar hyperexponentiellen Bevölkerungsexplosion, die das Bedürfnis mancher Menschen verstärkt, regelnd einzugreifen. Stoff für die dunkelsten Dystopien.


[QUOTE=Blu3;46199207]wie kommst du denn drauf, dass die Bevölkerung nicht exponentiell wächst ? [/QUOTE]

Ich kann nicht für Mausophon antworten, aber bei mir sind es Erfahrungswerte ;)

https://www.youtube.com/watch?v=obExlY4s3qI

Shambles
26-08-2017, 14:12
[QUOTE=Tiescher;46199568]Das eine schließt das andere aus. Somit lässt sich die Zukunft des Bevölkerungswachstums als exponentieller Vorgang nicht prognostizieren. Eine Bevöllkerung wächst nicht aufgrund eines Naturgesetzes. Zur genaueren Berechnung des Bevölkerungswachstums müssen detailliertere Zusammenhänge beachtet werden: Das Nettowachstum pro Jahr errechnet sich aus der Differenz der Geburten und der Sterbefälle.
Die Anzahl der Geburten ist abhängig vom Anteil der weiblichen Bevölkerung und der Anzahl der Kinder pro Frau. Die Anzahl der Kinder pro Frau hängt wiederum von sozioökonomischen Faktoren ab, u.a. von Wohlstand, Bildung und Möglichkeit zur Berufstätigkeit der Frauen. Alles veränderliche Faktoren.
Die Sterblichkeit hängt ab u.a. von der medizinischen Versorgung und vom Anteil der alten Bevölkerung. So kann trotz Zunahme der Lebenserwartung die Sterberate einer Gesellschaft steigen, weil ein größerer Prozentsatz dieser Bevölkerung in einem Alter mit höherer Sterblichkeit ist.

Keffeesatzlesen ist allein die Panikmache einer exponentiellen oder gar hyperexponentiellen Bevölkerungsexplosion, die das Bedürfnis mancher Menschen verstärkt, regelnd einzugreifen. Stoff für die dunkelsten Dystopien.




Ich kann nicht für Mausophon antworten, aber bei mir sind es Erfahrungswerte ;)

https://www.youtube.com/watch?v=obExlY4s3qI[/QUOTE]

Ja.



Siehe zum Thema Bevölkerungswachstum auch das:



[QUOTE]


Der Bevölkerungsbegriff ist fester Bestandteil vieler gesellschaftlicher Krisenszenarien. Obwohl das Wachstum der Weltbevölkerung heute lange nicht mehr so dramatisch aussieht wie vor 30 Jahren, beginnt die „Sorge“ um das Bevölkerungswachstum – der „Anderen“, wohlverstanden – wieder die politischen Diskurse zu vergiften.
[/QUOTE]
http://geschichtedergegenwart.ch/und-ewig-explodiert-die-bevoelkerungs-bombe/

Tiescher
26-08-2017, 14:58
Genau mein Reden, Shambles. Seit zig Seiten.

Shambles
26-08-2017, 15:56
[QUOTE=Tiescher;46199740]Genau mein Reden, Shambles. Seit zig Seiten.[/QUOTE]

Ich weiss:D
Meins ja auch. Äh also gedacht.:trink:

und eben...die Studie im Oton lesen wäre für den Diskurs im Thread schon konstruktiv

Kosel
26-08-2017, 20:00
[QUOTE=Tiescher;46199069]Das habe ich mit keinem Wort gesagt. Und auch im ungünstigsten Fall waren meine Einlassungen nicht so zu verstehen.[/QUOTE]

Natürlich nicht.

Kosel
26-08-2017, 20:53
[QUOTE=Mausophon;46195342]Weil es um Fragen im Zusammenhang mit Naturwissenschaften geht und nicht um persönliche Eitelkeiten.
"Erbsenzählerei" ist insofern ein guter Begriff, als fraktal und andere darauf bestanden, die Problematik mit Hilfe der Mathematik zu erfassen und zu beschreiben. Ich habe meiner Überzeugung, dass dies nicht möglich ist, bereits Anfang August mehrfach Ausdruck gegeben, ich zitiere mich selbst:... weil Mathematik nicht die Wissenschaft ist, die beschreiben kann, wie sich Menschen unter bestimmten, sich verändernden Bedingungen verhalten und voraussichtlich zukünftig verhalten werden. Wenn du diese zukünftigen Verhaltensweisen eruiert hättest, dann könntest du ihre Auswirkungen mit Hilfe mathematischer Darstellungen beschreiben, aber doch nicht umgekehrt.
In der Mathematik geht es nicht ohne "Erbsenzählerei". Will man mit ihr arbeiten, dann muss man zum Zählen der Erbsen auch bereit sein.
[/QUOTE]

Ich kenne in diesen Thread nur einen Naturwissenschaftler. Und das bist nicht du.

Und sagte bereits vor 12 Parsec, dass Fraktal und du denselben Fehler macht.
Fraktal murmelte was von e-Funktion und den Anstieg der Bevölkerung nach dieser. Und da hat er erstmal recht. Viel in der Natur hängt von dem natürlichen Logarithmus und dieser öminosen e-Funktion ab, bzw. lässt sich dadurch beschreiben.
Aber in diesem Fall nicht das Bevölkerungswachstum. Dazu gehen zuviele Föten, Schwangere und Blagen in den ersten Tagen in den Torf. Und wir zählen nur die Erbsen ,die die Kindheit bis zum 10 Lebensjahr oder so überleben. Trotzdem wächst die Weltbevölkerung recht rasant.

Wo ist nun der Fehler, den ich bei dir und fraktal anmahnte? Eigentlich hättest du selber drauf kommen müssen. Jedenfalls denke ich das du mehr als nur intelligent genug bist drauf zu kommen.
Die Menge der Menschen ist erstmal scheißegal. Es geht lediglich um seine Auswirkungen. (Siehe auch Koreakrieg: egal wieviel Bomben man auf Nordkorea schmeißt, es nützt alles nichts, wenn kein respondierendes System wie Bebauung da ist.)
Aber für den Menschen gibt es genug in der Welt, dass auf ihn reagieren kann. Immer mehr Bevölkerung in der Sahelzone? Schwupps, die Sahara wächst. Mehr Leute im Kongo. Zaboing, immer mehr Brandrodung im Urwald. Mehr Leute in China? Das ist besonders doof. Denn das gab immer mehr Bebauung durch Fabriken in Chinas fruchtbarster Region und das bevor Samsung da mitmischte.
Und alles macht mehr CO2. Das ins Reispaddy kacken u.ä. wird nicht von den CO2-Modellen erfasst. Daher steht der Eingeborene mit reiner Weste da. Aber ich weiche ab.

Nun haben wir gelernt, dass der Mensch auf ein geschlossenes System wirkt. Er fügt durch seine Existenz und sein Wirken auf seine Umwelt ein. Immer mehr Menschen, die immer mehr Dinge besitzen, essen, abbauen. Das kann unser System eine zeitlang ab. Wenn die Abkönnung erschöpft ist, wird es logarithmisch. Dann macht das System eine Grätsche ohne Wiederkehr.
Für Mene: das geht analog zu einem erschöpften Puffersystem wie der Boden im Wald nach dem sauren Regen. Siehe Henderson-Hasselbalch-Gleichung. Geht auch einfacher, schau dir halt die Veränderung des ph-Werts bei Titrierung einer Pufferlsg mit Säure an. Das ist dann echt logarithmisch.
Für den Rest: ist ein gewisser Punkt überschritten, gibt es kein zurück. Weil die verdammte Natur eben diese natürliche e-Funktion so geil findet.
Erklärt euch der anwesende Naturwissenschaftler bestimmt gerne.

Ich persönlich denke, der Punkt ohne Wiederkehr war erreicht als 4-5 Milliarden Menschen hier herumsprangen. Seriösere Nat.wisser halten 1962 für das bessere Datum. Optimisten meinen, es war die Reaganzeit. Optimisten unter Lachgas verweisen auf die Weigerung der USA Kyoto zu ratifizieren.
Aber alle sagen der Punkt ist überschritten. Kauft Senf, wenn ihr spätestens ab 2050 eure Nachbarn auffresst, werdet ihr für den Tipp dankbar sein.

Du, Frau Phon, bist hier nur wie Rumpelstilzchen rumgesprungen und hast fraktal angekläfft. Wegen dieser Afrika und seiner schnackselfreuddigen Bevölkerung.
Dass die Studdie die Fraktal zitierte,was anderes aussagte, hast du gerne ignoriert, damit du fraktal so richtig zeigen konntest, wie klasse du bist.

Fleißaufgabe: was verschwieg uns fraktal, als er lediglich die wachsende Bevölkerung Afrikas beweinte?

Mausophon
27-08-2017, 02:34
[QUOTE=Kosel;46200491]Natürlich nicht.[/QUOTE]

Ich habe diese Beitrag gemeldet, weil er eine völlig haltlose Unterstellung bekräftigt und lediglich der Provokation dient.

Mausophon
27-08-2017, 04:17
[QUOTE=Kosel;46200610]Ich kenne in diesen Thread nur einen Naturwissenschaftler. Und das bist nicht du.

Und sagte bereits vor 12 Parsec, dass Fraktal und du denselben Fehler macht.
Fraktal murmelte was von e-Funktion und den Anstieg der Bevölkerung nach dieser. Und da hat er erstmal recht. Viel in der Natur hängt von dem natürlichen Logarithmus und dieser öminosen e-Funktion ab, bzw. lässt sich dadurch beschreiben.
Aber in diesem Fall nicht das Bevölkerungswachstum. Dazu gehen zuviele Föten, Schwangere und Blagen in den ersten Tagen in den Torf. Und wir zählen nur die Erbsen ,die die Kindheit bis zum 10 Lebensjahr oder so überleben. Trotzdem wächst die Weltbevölkerung recht rasant.

Wo ist nun der Fehler, den ich bei dir und fraktal anmahnte? Eigentlich hättest du selber drauf kommen müssen. Jedenfalls denke ich das du mehr als nur intelligent genug bist drauf zu kommen.
Die Menge der Menschen ist erstmal scheißegal. Es geht lediglich um seine Auswirkungen. (Siehe auch Koreakrieg: egal wieviel Bomben man auf Nordkorea schmeißt, es nützt alles nichts, wenn kein respondierendes System wie Bebauung da ist.)
Aber für den Menschen gibt es genug in der Welt, dass auf ihn reagieren kann. Immer mehr Bevölkerung in der Sahelzone? Schwupps, die Sahara wächst. Mehr Leute im Kongo. Zaboing, immer mehr Brandrodung im Urwald. Mehr Leute in China? Das ist besonders doof. Denn das gab immer mehr Bebauung durch Fabriken in Chinas fruchtbarster Region und das bevor Samsung da mitmischte.
Und alles macht mehr CO2. Das ins Reispaddy kacken u.ä. wird nicht von den CO2-Modellen erfasst. Daher steht der Eingeborene mit reiner Weste da. Aber ich weiche ab.

Nun haben wir gelernt, dass der Mensch auf ein geschlossenes System wirkt. Er fügt durch seine Existenz und sein Wirken auf seine Umwelt ein. Immer mehr Menschen, die immer mehr Dinge besitzen, essen, abbauen. Das kann unser System eine zeitlang ab. Wenn die Abkönnung erschöpft ist, wird es logarithmisch. Dann macht das System eine Grätsche ohne Wiederkehr.
Für Mene: das geht analog zu einem erschöpften Puffersystem wie der Boden im Wald nach dem sauren Regen. Siehe Henderson-Hasselbalch-Gleichung. Geht auch einfacher, schau dir halt die Veränderung des ph-Werts bei Titrierung einer Pufferlsg mit Säure an. Das ist dann echt logarithmisch.
Für den Rest: ist ein gewisser Punkt überschritten, gibt es kein zurück. Weil die verdammte Natur eben diese natürliche e-Funktion so geil findet.
Erklärt euch der anwesende Naturwissenschaftler bestimmt gerne.

Ich persönlich denke, der Punkt ohne Wiederkehr war erreicht als 4-5 Milliarden Menschen hier herumsprangen. Seriösere Nat.wisser halten 1962 für das bessere Datum. Optimisten meinen, es war die Reaganzeit. Optimisten unter Lachgas verweisen auf die Weigerung der USA Kyoto zu ratifizieren.
Aber alle sagen der Punkt ist überschritten. Kauft Senf, wenn ihr spätestens ab 2050 eure Nachbarn auffresst, werdet ihr für den Tipp dankbar sein.

Du, Frau Phon, bist hier nur wie Rumpelstilzchen rumgesprungen und hast fraktal angekläfft. Wegen dieser Afrika und seiner schnackselfreuddigen Bevölkerung.
Dass die Studdie die Fraktal zitierte,was anderes aussagte, hast du gerne ignoriert, damit du fraktal so richtig zeigen konntest, wie klasse du bist.

Fleißaufgabe: was verschwieg uns fraktal, als er lediglich die wachsende Bevölkerung Afrikas beweinte?[/QUOTE]

Es mag sein, dass du gerne über den point of no return reden und einkreisen möchtest, wann und warum es so weit war oder noch kommen wird und ob überhaupt. Ein wichtiges Thema. Mach doch einen Thread dazu auf.

Offensichtlich fällt es dir oftmals schwer, Aussagen in ihrem sprachlichen Gehalt nach zu erfassen und adäquat darauf zu reagieren. Wenn ich etwa schreibe, dass es um Fragen im Zusammenhang mit Naturwissenschaften geht, bedeutet das nicht, dass ich behaupte, Naturwissenschaftlerin zu sein.

Wenn du mir und anderen Leuten unterstellst, Fehler begangen zu haben, solltest du beachten, dass es grundsätzlich keinen Fehler darstellt, wenn A eine These aufstellt und B sich inhaltlich auf diese These bezieht. Der Umstand, dass du lieber über ein anderes Thema reden möchtest, das ich hier C nenne, ist in diesem Zusammenhang schlicht unbeachtlich.
Du überschlägst dich hier, um möglichst viele herabsetzende Bemerkungen auf einem Quadratzentimeter unterzubringen (Rumpelstilzchen, angekläfft, willstdochnurzeigenwieklassedubist usw. usf.) und merkst nicht, dass es an dir gewesen wäre, deine Thesen hier überhaupt erst einmal vorzustellen, wenn du der Meinung bist, die Diskussion sollte statt der Frage, ob der Schwarze zu viel schnackselt, eine Erörtung darüber, ob die Menschheit überhaupt noch zu retten ist, zum Gegenstand haben.
Mir - und lange, bevor ich mich in diesem Thread beteiligt habe, vielen anderen - war es wichtig, den rassistischen Implikationen entgegenzutreten, die fraktals inhaltlich unzutreffende Behauptungen enthielten. Niemand bestreitet, dass die Problematik rund um die Themen CO2-Emission und Umweltverschmutzung weit über ein paar Erkenntnisse Prognosen bzgl. der zu erwartenden Bevölkerungsentwicklung hinausgeht und dass es lohnenswert ist, sich darüber Gedanken zu machen und zu diskutieren. Das ist jedoch kein Grund, eine platte Falschaussage mit rassistischer conclusio, die wütend verteidigt wurde, unwidersprochen stehen zu lassen.

So, und wenn dir jetzt tatsächlich an den Themen gelegen ist, die du angeschnitten hast, dann such dir einen passenden Titel, eröffne einen eigenen Thread auf und lass uns an deinen Weisheiten teilhaben, statt Scheingefechte zu führen.

Tiescher
27-08-2017, 11:06
[QUOTE=Kosel;46200610]...damit du fraktal so richtig zeigen konntest, wie klasse du bist.
[/QUOTE]

Uiuiui, also wenn hier jemandem beim Schreiben einer abzugehen scheint, dann bist du das ja wohl. Du wähnst dich hier überlegen auf einem Sockel und "belehrst" hier andere in einer rüpelhaften Weise, die nur schwer zu ertragen ist. Ohne dabei wirklich neue Erkenntnisse zu liefern wirken deine flapsigen Rätselstunden irgendwie nur gewollt und nicht gekonnt.

Max
27-08-2017, 14:11
[QUOTE=Kosel;46200610]
Fraktal murmelte was von e-Funktion und den Anstieg der Bevölkerung nach dieser. Und da hat er erstmal recht. Viel in der Natur hängt von dem natürlichen Logarithmus und dieser öminosen e-Funktion ab, bzw. lässt sich dadurch beschreiben.
Aber in diesem Fall nicht das Bevölkerungswachstum. [...] [/QUOTE]
Es hängt davon ab, was sie ausdrücken möchten. Natürlich kann man das Bevölkerungswachstum mit einer Exponentialfunktion nähern, wie übrigens nahezu jedes stetige Wachstumsverhalten. Gerade bei komplexen Verhalten und Bedingungen landet man immer wieder bei exponentiellen Prozessen. Wenn man genauer hinblickt, wird man natürlich immer Abweichungen entdecken und das ist auch nicht weiter schlimm, denn jede Beschreibung oder Modell hat eben Grenzen.

Kurz und knapp, das Bevölkerungswachstum kann man generell mit einer exponentiellen Wachstumsfunktion beschreiben. Ist man an bestimmten Details interessiert, wird man damit aber schnell an Grenzen stoßen.

Jaspis
27-08-2017, 16:33
[QUOTE]Mal im Ernst:
Ihr führt hier gerade beispielhaft vor, warum weltweit notwendige Maßnahmen nicht in die Wege geleitet werden. Jeder beansprucht die Meinungshoheit und ist ist wahlweise spöttisch oder beleidigt, aber auf jeden Fall nicht im Interesse der Sache kompromissfähig.[/QUOTE]

Rückblickend ein interessantes Thema, zu dem die Meinungen ausgetauscht wurden. Da inzwischen zumeist über Form statt über Inhalt geschrieben wird, ist hier vorerst Schluss.