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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reisetagebuch- Kreuzfahrt und NYC Aufenthalt 2019


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Thaliel
18-12-2019, 03:00
Um den Kreuzfahrt-thread nicht zu überfüllen, mache ich mal einen eigenen thread für meine fast 1 Monatige Reise auf.
Da wir zu 2. mit beiden handys, 2 foto- und 2 actionkameras unterwegs waren, sind doch insgesamt fast 9000 fotos und videos zusammengekommen. Da müssen wir erst malsortieren, daher kann ich leider keine bilder hier einstellen. Bei Interesse geb ich euch aber gerne pn mein insta, wo ich schon zu jeder station wenigstens ein paar kurze highlist eingestellt habe.
Aber nun kommen wir mal zur Reise an sich

Für alle die es eventuell seinerzeit im Kreuzfahrtthread nicht gelesen hatten nochmal vorabinfo: Ende 2018 buchten meine Schwester und ich eine transatlantik-kreuzfahrt von Venedig bis Fort lauderdale auf der Costa Luminosa. Und da wir ja im Dezember in den USA ankommen sollten, war direkt der Gedanke da, noch die vorweihnachtsstimmung in NYC mitzuerleben.

Bei so langer vorlaufzeit kann natürlich so einiges schief laufen. So fiel der KLM, mit der wir eigentlich nach Venedig fliegen wollten nach monaten auf einmal eim, dass die Ladeluke der maschine angeblich zu klein für den Rollstuhl wäre. Nun ja, der Rollstuhl ist zusammengefaltet nicht größer als ein großer Reisekoffer...
Also abflug neu gebucht, dafür wenigstens ohne Umstieg. Nur leider ab TXL statt Hannover, aber was solls.
Auch die Thomas Cook-Pleite hat uns inderekt erwischt. Die Buchung für unser Hotel in Venedig war zwar erfolgt, ib es aber dabei bleibt, konnte man nicht genau sagen. Der Reisebüromann hat dann die Reservierung vorsichtshalber ein zweites mal durchgeführt, mit zusicherung dass wir aber nicht ein zweites mal bezahlen müssten.

Vom Lufthansa-streik sind wir zum glück verschont geblieben, und so konnten wir planmäßig am 7. Novemeber starten. Einschiffung war zwar erst am 9. , aber wir wollten zum einen nicht die gangway entlanghetzen müssen, und zum einen natürlich auch die Lagunenstadt noch in Ruhe anschauen. Zum Glück war Venedig erst eine woche später von den Fluten verschlungen, auch wenn an einem Nachmittag die 20cm auf dem Markusplatz nicht ohne waren und den Verkäufern der unfassbar schicken gummiüberziehschuhe ein gutes Geschäft bescherten.
Markusplatz- und Dom sind schon wirklich beeindruckend. Leider war die Dame, die uns durch den Markusdom führte, etwas lustlos und schlecht über das headset zu verstehen. Gelohnt hat es sich aber trotzdem.
Im Voraus hatte ich auch das Davinci-Musem gebucht, was aber gar nicht mötig gewesen wäre, da es praktisch gar keine schlange gab. Das Museum ist noch recht neu und wird auch aktuell noch erweitert. Man kann es aber schon jetzt absolut empfehlen.
Auch das Hotel, ein ableger der a&o hostels (das hostel befand sich direkt nebenan), kann man durchaus lobend erwähnen. In der Gästeküche konnte man wunderbar abends noch reste vom essen aufwärmen und beim frühstück wude man trotz leichter jugendherbergsathmosphäre durchaus satt. Für einen Kurztrip wirklich ideal.

Was uns ebenfalls sehr positiv in Erinnerung blieb, waren die Wassertaxis. Mit Rollstuhl hatten wir es uns recht kompliziert vorgestellt irgendwo hin zu kommen in einer stadt voller brücken und treppen. Aber Die meisten Haltestationen der Wassertaxis waren barrierefrei zugänglich und die Angestellten halfen immer sofort beim betreten und verlassen des bootes. Und zu sehen bekommt man dabei unterwegs auch noch etwas, wie zb die rialtobrücke oder das Casino.

Nach zwei Tagen in Venedig war es dann Zeit für die Einschiffung.
Wir liessen uns per taxi zum Kreuzfahrtterminal bringen und der taxifahrer war sogar so freundlich,mit uns gemeinsam unsere vielen koffer (was 2 frauen, davon eine chronisch krank, für 4 wochen an zeug brauchen ist wirklich enorm) zur Gepäckabgabe zu bringen.
Nachdem das Gepäck abgeben war, ging es weiter zur Anmelung. Dort zeigt man den ausweis vor, gibt das formular ab, dass man auch reisefähig ist und lässt das ESTA überprüfen ob dort alles passt. Anschließend geht es durch die Sicherheitskontrolle. Solche würden wir in der folgenden zeit noch einige durchqueren...

Kurz später betraten wir zum ersten mal unser schiff und erhielten unsere costakarten, die als türschlüssel, zahlungsmittel sowie ausweis fungierten. Ein direkt bei der Einschiffung aufgenommenes Portraitfoto erscheint dazu jedes mal auf den geräten des personals, wenn man nach einem landausflug wieder das schiff betritt.
Nur das erinnerungsfoto der Einschiffung wurde mit uns leider nicht gemacht. Wobei wir zu dem Zeitpunkt eh recht zerzaust und verwirrt aussahen:D

Es blieb nur kurze zeit zum ersten einziehen in die Kabine, da bereits am frühen abend die Sicherheitsübung stattfand. Also schnell die flashigen rettungswesten übergestreift und ab zur musterstation. Vorher noch eine Jacke mitzunehemen wöre aber schlau gewesen, da es im freien doch schon recht frisch war und sich somit die 20 minuten wie eine stunde anfühlten.

Kurz später war es auch schon zeit für die erste show im theater. So recht weiss ich bis heute nicht, was genau das bordensemble mit der Vorstellung eigentlich ausdrücken wollten. Das ganze hiess The magi of time, hatten aber keinen rechten zusammenhang und einer der tänzer war immer einen Takt in Verzug.

Zwischen show und abendessen blieb nur eine knappe stunde, die wir nutzten um zumindest provisorisch alles aus den koffern zu verstauen. Das Abendessen selbst stand am ersten abend unter keinem bestimmten motto, und der tisch an dem wir saßen war für einen rollifahrer etwas ungünstig gewählt. Die kellner kamen nicht durch ohne an den rollstuhl anzustoßen. Wir waren an diesem abend aber zu erledigt um uns darüner noch groß gedanken zu machen.

Es dauerte somit nach dem Essen auch nicht lange, bis wir uns müde ins Bett fallen liessen. Ein wirklich bequemes bett mit angenehm fesgter matratze und großer Decke (wichtig, da es nur eine zum teilen gibt).

Über den folgenden Seetag bis hin zu unseren erstn sop berichte ich dann morgen in einem neuen post:wink:

Thaliel
19-12-2019, 02:35
Seetag und Korfu

Am ersten Seetag fand nicht nur die erste bingo runde statt (leider nichts gewonnen), sondern am abend auch die erste von zwei Costa clubshows inklusive Fotogelegenheit mit dem Captain. Auch zum Abendessen wurde zu diesem Anlass die Galakleidung empfohlen. Ich schmiss mich also in eines meiner zwei abendkleider (frau hat ja vorausschauend gepackt) und schaute mir das ganze an. Gewonnen haben wir auch hier nichts, aber die ganze Veranstaltung erinnerte etwas an die Hofstaaten-auszeichnungen bei Mary kay :D
Nach Der Show dann ein einzelfoto, ein gemeinsames mit meiner Schwester, und schliesslich eines mit dem Captain. Selbiger Wirkte übriegns ein wenig so, als müsse er in seine Uniform noch hineinwachsen. Jemand aus Deutschland gehörte tatsächlich nicht zum main-staff. Nur der HotMan kam aus Österreich sowie der Küchenchef des Restaurants.
Nachdem erneut die Kellner beim servieren an den Rollstuch gestoßen sind, fragten wir beim supervisor nach, ob wir nicht den Tisch tauschen könnten, was uns auch zugesichert wurde.

Am folgenden Tag legten wir auf Korfu an. Und tatsächlich gelang es uns, das cafe zu finden, in dem meine schwester erst im vorjahr mit meiner mutter schon gesessen hatte. Dort machte eine wunderhübsche rote Katze lautstark auf sich aufmerksam und lenkte uns so immer wieder von der Aussicht auf die Bucht und den Flughafen Kanoni ab. Irgendwann hatte die Bedienung ein Herz und gab der kleinen abseits ein kleines häppchen wurst. Der Chef möchte das wohl eigentlich nicht, aber bei so einem süßen spatz kann niemand widerstehen.
Dank des Hop on hop off- busses kamen wir auch noch bis zum Mon Repos, dem Geburtsort Prinz Phillips. Das ganze areal wirkte allerdings eher verlassen und halb im abbruch/wideraufbau, weshalb es nicht wirklich etwas zu sehen gab.
Einen weiteren stopp legten wir an dder Windmühle ein, wo noch ein paar Leute das herrliche Wetter zum baden nutzten. Es dauerte dann leider recht lange bis wieder ein Bus kam, sodass wir uns dagegen entscieden, in der innenstadt von kyrkira auszusteigen und lieber zurück aufs schiff zu kehren.

Tatsächlich hatte man uns einen anderen Tisch direkt am eingang des Restaurants zugewiesen, an dem der rollstuhl problem stehen konnte. Mit unserem neuen Kellner Anil hatten wir auch wirklich Glück, denn er verstand sehr schnell, was jemand der lungentransplantiert ist essen darf und was nicht. Wir lernten an diesem Abend auch unseren Tischnachbarn kennen, ein reizendes älteres Ehepaar aus Triest die zwar nicht besonders viel englisch sprachen, aber mit hand und fuß sowie dem bisschen was ihr deutscher nachbar nils ihnen beigebracht hatte verstand man sich doch recht gut.

Der Abend endete dann auch wiederr sehr schnell im bett, da das mittelmeer uns kräftig durchschaukelte. Von dem kommenden Seetag sowie Aufenthalt in Cevitavecchia (das kann ich bis heute nicht aussprechen) bzw Rom berichte ich dann im nächsten Post

Thaliel
20-12-2019, 03:20
Civitavecchia, oder eine Römische odyssee

Nachdem wir 3 Tage lang nur aus dem koffer bzw den Packwürfeln (durchaus praktische dinger) gelebt haben, war es am Seetag auf wem Weg richting westitalien doch mal zeit, alles ordentlich in den Schrank einzusortieren. Tatsächlich passte alles rein und auch die Kleiderbügel reichten für alles, was man aufhängen sollte.
Dass wir uns einem beliebten Ziel näherten, merkte man unter anderem an dem Zettel, der sich am abend in inserem Briefkasten befand. Dieser informierte üder die gefahren, die einem beim morgigen Besuch in Rom in Form von kriminellen oder terror begegnen könnte. Trotzdem wollten wir die Gelegenheit nutzen, nach Rom zu fahren, allerdings auf eigene Faust statt mit dem 90 minütigen Bustransport. Mit dem expresszug innerhalb von nur 1 stunde nach Rom zu kommen, klang zu dem Zeitpunkt noch nach einer guten Sache...

Der Weg nach Rom begann allerdings zuerst im Hafen, von wo es erst mal galt 30 minuten mit dem bus zum bahnhof zu fahren. Dort informirte uns dann die Kundenbetreuerin der italienischen bahn, dass der expresszug für uns mit dem Rollstuhl gar nicht zugänglich ist, da er nicht vom vorderen Gleis abfuhr und die Fahrstühle ausser betrieb seien. Die Servicenummer, die man uns nannte, funktonierte weder mit noch ohne landesvorwahl und so blieb letztendlich nichts anderes übrig, als mit dem Bummelzug bis nach Rom zu fahren. 2 stunden in einem regionalzug der kein wc an bord hat sind seeeeeeeeeehr lang...
Auch ein Ausstieg nahe dem Petersplatz war nicht möglich, wegen des selben fahrstuhlproblems. So landeten wir also an einer pyramide, von der aus die einzige Verbindung irgendwohin die (natürlich ausschliesslich mit treppen ausgestattete) sbahn war. Glücklicherweise fand sich ein starker mann, der beim tragen des rollstuhls die treppe herunter half.
An der Haltestelle des Collosseums gab es dann tatsächlich treppenlifter. Die sind zwar langsam, aber sie funktionierten. Bereits kurz nach dem ausstieg kamen bereits wieder mitarbeiter von citysightseeing auf uns zu, dass auch hier um die ecke ein hop on hop off bus fahren würde. Dieser war den völlig überfüllten stadteigenen linienbussen durchaus vorzuziehen. Wir machten also schnell einige Fotos am Collosseum und bestiegen dann den Bus der uns fast bis zum Petersplatz brachte.
Da es inzwischen schon Nachmittag war und wir nicht mehr all zu viel Zeit hatten bis das Schiff ablegen sollte,konnten wir auch hier nur schnell ein paar fotos knipsen, und dabei die wirklich penetranten fliegenden Händler abschütteln. Aber wenigstens beklaut wurden wir nicht.
Wir beschlossen schliesslich, es doch mit dem nahegelegenen Bahnhof zu versuchen. Dort standen wir zuerst zwar vor einem tatsächlich stillstehenden fahrstuhl, die an selbigem angebrachte servicenummer finktionierte aber tatsächlich. Ein Mitarbeiter erschien fast sofort und führte uns einfach über die gleise. m richtigen Gleis angekommen teilte uns die kundenbetreuerin aber mit, dass hier nur der expresszug abfuhr, den wir mit unseren regionalzugfahrkarten nciht nehmen können. Also spurtete ich noch einmal durch die unterführung zum schalter um fahrkarten zu besorgen und erschien gerade rechtzeitig zur einfahrt des zuges wieder auf dem gleis.
Wieder in Cevitavecchia angekommen ging es dann also wieder die halbe stunde zum hafen zurück und schliesslich an bord. Und wir waren NICHT die letzten:)

Das ganze gehetze hatte uns allerdings so ermüdet, dass wir die show verschliefen und uns nur kurz zum abendessen aufrafften, danach wurde nahezu direkt weiter geschlafen um für den Aufenthalt in Savona am folgenden Tag wieder in form zu sein

cosab
20-12-2019, 21:32
Das wird wirklich ein sehr ausführlicher Bericht. :eek: Vielen Dank, sowas lese ich sehr gerne. Ich würde mich auch über eine PN mit einem link zu Instagram freuen. :)

Civitavecchia wird übrigens Tschivitavekkia ausgesprochen (Lautsprache kann ich nicht, aber das sollte so passen).

Thaliel
21-12-2019, 02:59
[QUOTE=cosab;48389160
Civitavecchia wird übrigens Tschivitavekkia ausgesprochen (Lautsprache kann ich nicht, aber das sollte so passen).[/QUOTE]


Cevapcici? :D ich lern es nimmermehr, aber macht auch nix.

Savona und seetag
Nach der römischen Odysee legten wir am folgetag im Heimathafen von Costa in Savona an. So war es wenig überraschend, dass mit der Fascinosa noch ein weiteres Costa Schiff neben uns lag. Und ich bin immernoch neidisch auf die Rutsche sowe dden spielbereich für kinder mit schloss und piratenschiff, bei uns gab es nur einen peppa wutz aussenbereich, ich prangere das an!!!EINSELF!!!

Savona ist nicht besonders groß, sodass man die wenigen Sehenswürdigkeiten wie die "sixtinische kapelle" vom hafen aus fußläufig erreichen kann. Empfehlen kann ich hier vor allem den Dom, sehr beeindruckend.
Auch in die Festung sind wir kurz hineingegangen, konnten aber keinen wirklichen zugang zu etwas wie einem rundgang oder ähnliches finden. Eerneut wirkte alles verlassen oder im ab-/umbau. Da es beim Verlassen der Festung plötzlich anfing unde und katzen zu regnen, entschieden wir uns gegen einen noch wesentlich löngeren aufenthalt und kehrten wieder zum Schiff zurück.
In Savina stießen auch die letzten Reisenden dazu und das schiff wurde somit deutlich voller.

Den folgenden Seetag nutzte ich vor allem für etwas sport im fitnessbereich, da das viele essen mir bereits 2 kilo mehr auf die hüften gezaubert hatte. So ein blick aufs meer beim fitness hat durchaus was.
Beim Abendessen erfuhren wir noch etwas mehr über unseren Kellner: er hat 3 Kinder, davon das jüngste gerade mal 9 monate alt. Er hat es also nur kurz nach der geburt einmal gesehen und musste danach schon wieder auf das schiff. Sein Vater war pensionierter Polizist und er würde später sein Haus auf dessen Grundstück errichten.
Ansonsten hatte sich der Tag recht eriegnislos ereignet. Die Show wurde von einem sänger des chors von notre dame gestaltet, eine unfassbare stimme!:anbet:

Die nächste Station sollte dann Marseille sein, bleibt mir gewogen

MegaRyan
21-12-2019, 14:16
Das liest sich wirklich spannend! Auch wenn ich mit Kreuzfahrten nix am Hut habe, aber solche ausführlichen Reiseberichte liebe ich. :clap:


:trippel:

Thaliel
22-12-2019, 02:25
Allons enfants de la Patrie ...Marseille

In der Stadt, die der Französichen Nationalhymne ihren Namen gab, erwartete uns zuallererst ein recht weit von der innenstand entfernter hafen. Der dieses mal kostenlose shuttlebus kam einem da gerade recht. Abgesetzt wurde man an einer stelle, die gar nicht unbedingt nach einem offiziellen Zugang aussieht. Aber dafür liegen direkt auf der straße diverse cafes und einkaufsmöglichkeiten. Wir machten uns zuerst auf den Weg in ruchting der basilika. Leider war aber der Fahrstul zu der höheren ebene auf der selbige liegt ausser betrieb. Man sah aber, dass es eine fußgängerbrücke von der Festung zur Kurche gab. Also begaben wir uns dort hin. Der Eintritt ist hier kostenlos und man bekommt auch einen übersichtsplan in verschiedenen sprachen. Für ein so altes gebäude hat man hier wirklich viel in sachen barrierefreiheit getan. Man kommt überall mit Fahrstühlen oder rampen hin und die aussicht auf die stadt und die Bucht ist wirklich wunderschön. Das Gelände ist sehr weitläufig und wer möchte kann auch gegen eine eintrittsgebühr noch wechselnde ausstellungen ansehen. Leider waren die Preise im zum Museum gehörenden Cafe recht hoch, weshalb wir es bei vom frühstück mitgenommenen dounts beließen. Den Zugang zu der bereits erwähnten fußgängerbrücke zu finden, gestatete sich dann etwas schwierig. Mehrere male fuhren wir mit diversen fahrstühken rauf und runter, bogen um ecken und gingn durch gassen, bis wir schliesslich fündig wurden.
Von Aussen ist die Basilika durchaus ein hingucker mit dem schwarz-weissen muster, ist innen aber eher minimalistisch eingerichtet.
Eigentlich hätten wir gerne nicht irgendwo etwas getrunken, aber in den nahegelegenen lokalen herrschte dummerweise verzehrzwang. Wir holten also letztendlich beim Carrefour noch ein paar Snacks und gute Cot D'or schokolade und begaben uns danach zurück zum ausgangspunkt.
Da sich ja dort eine große mall befand, bekamen wir in selbiger auch endlich etwas zu trinken. Einen Zugang zus Haltestelle des shuttlebusses gab es hier aber nicht. Wir hatten aber schliesslich das glück, dass wir durch das eigentlch verschlossene tor schlüpfen konnten, als eh gerade zwei mitarbeiter hindurchgingen. Es war noch etwas hin bis zum ablegen und so saß mit uns nur noch eine weitere Dame im bus.

Der Abend verlief danach wie so viele: erst show, dann vielleicht ein kurzes powernap, danach Abendessen und vielleicht noch eine kleine runde am rouletteautomaten bevor es dann zu bett ging.
Schon am nächsten Tag stand der nächste Aifenthalt an, in Malaga. Darüber lest ihr dann im nächsten post

peepe
22-12-2019, 03:38
Sehr schön. Und kurzweilig zu lesen. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht. :clap:

Thaliel
23-12-2019, 02:23
Malaga

Auf Malaga war ich tatsächlich sehr gesapnnt, da ich bereits im Mai dort war, allerdings nur auf dem Flughafen. Da ich aber sehr positive Erinnerungen an meinen Uralub in Andalusien hatte, freute ich mich sehr über die Gelegenheit, diese Stadt kennen zu lernen.
Wir begannen unser programm im castello gibralfaro. Für Rollstuhlfahrer eignet sich dieses eher weniger, da man es mit viel altem, unebenen untergrund zu tun hat. Ich drehte also hauptsächlich alleine eine runde und schoss einige bilder der wirklich wundervollen aussicht, die man von dort oben hat. Hier tauschten wir uns auch das erste mal mit eine Pärchen aus Österreich aus, bei dem der Herr ebenfalls auf rollen unterwegs war. Ilse und Gerald sollten wir in der kommendne Zeit noch ein paar mal über den weg laufen, bzw rollen.

Anschliessend machten wir uns mal wieder per hop on hop pff bus auf dem weg in ruchtung stadtzentrum um die Kathedrale anzuschauen.
Diese ist auch wirklich eine meiner top-empfehlungen. Es gibt innen unfassbar viel zu sehen, es erschlägt einen fast. Und passenderweise fand gerade eine messe statt, was dem ganzen noch mal eine ganz besondere stimmung verlieh. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis.
Da wir ma wieder auf die schnelle kein "richtiges" restaurant zum essen aufuschen wollten, landeten wir schliesslich bei der goldenen Möve. Dort in der nähe fuhr auch wieder ein bus ab und so fuhren wir anschliessend weiter in Richtung Haafen.
Der eigentlich plan war hier eine bootsfahrt, die ebenfalls zum angebot von citysightseeing gehörte. Da wir uns aber leider verspätet hatten, beließen wir es bei einem bummel durch die ladenzeile. Hier war auch der erste Weihnachtsmarkt aufgebaut und der kontrast zwischen essreifen orangen und kunststoffschnee ist durchaus ein amüsanter Anblick.
In einem Cafe tranken wir noch kurz etwas und gingen in anbetracht der Nöche zum schiffsanleger den Rest des Weges zu fuß. Natürlich noch mit einem kleinen abstecher an den benachbarten strand für ein foto.

Das durchaus noch warme wetter hatte bei mir Appetit auf ein Eis ausgelöst und so hatte unser Weg nach der Rückkehr an Bord in die Eisdiele. Das können sie ja, die Italiener http://mainzelsmile.ioff.de/essen/sabber.gif

Im nächsten Post berichte ich euch dann von der Weiterfahrt nach und dem Aufenthalt auf Lanzarote

Thaliel
24-12-2019, 03:26
Auf nach
Lanzarote

Bevor wir die Kanaren erreichen, standen mal wieder seetage bevor. Das schiff schaukelte erneut recht extrem, was die Französin, die beim Früchstück mit ihrem zuckersüßen Mädchen (16 monate) neben uns saß, leider für einen Tag komplett aus der bahn warf. Nachdem sie die Mitarbeiter auf die Kabine brachten, blieb sie wohl den ganzen tag dort.
Eine Weitere Persönlichkeit, die uns stets beim Früchstück begegnete, war ein Herr aus der Schweiz, der aufgrund seiner statur und Vorliebe für bunte oder wild gemusterte hemden von uns nur "herr Paschulke" genannt wurde. Wir mussten uns oft ein lachen verkneifen, wenn er zb erzählte wie gut es bei ihm doch auf dem wc lief:rotfl:

Ansonsten nutzten wir die Zeit auf see vor allem zum schlafen, seeluft macht müde. Auch beim Bingo gewannen wir ernut nichts und das Roulette gleichte ledigkich das casino-konto wieder aus.
So ziemlich der einzige weg abseits der "pflichtveranstaltungen" führte nur zum gefühlt 20. mal an das hospitality service desk. Irgendwas war immer:
Zuerst fehlten die Esta-formulare in gedruckter form, dann war die Kreditkarte nicht zugänglich, dann bekamen wir das tagesprogramm immer nur uaf französich, dann gab es eine frage wegen dem Bagexpresss...die Woche war doch recht anstrengend.

In Lanzarote angekommen gingen wir das Erste stück zu fuß bis zum Castello san gabriel, da sich dort auch eine station von city sightseeing befand. Allerdings ist man hier nicht mit einem Bus unterwegs, sondern mit der bimmelbahn. Zum glück regnete es nur kurz, sodass wir trocken bis zum grand hotel kamen.
Die hier anschliessende "Insel des franzosen" befand sich leider noch im bau, weshalb man sie nur aus der ferne betrachten konnte.
Nach einem kurzen besuch im kiosk zum karten und zeitung kaufen nahmen wir schliesslich den nächsten zug zurück zum asgangspunkt.
Aufgrund des begrenzten platzes in dem alten gemäuer von san gabriel können immer nur wenige leute gleichzeitig innen sein. So warteten wir also bis jemand wieder rauskam. Das Museum ist zwar durchaus interessan,t die infotatfeln sind allerdings ausschliesslich auf spanisch und es gibt keine audiotour oder ähnliches. Die Aussicht ist allerdings trotzdem wundervoll.

Für den Abend wurde aufgrund des Flamenco-mottos Kleidung in Rot und Schwarz empfohlen. Ich hatte aber gar nichts rotes dabei. So bummelten wir schnell noch die Straße rauf auf der suche nach einem Roten Kleidungsstück. Ich wurde schliesslich in form eines Pullovers fündig und wir schnappten uns auf dem weg noch schnell im supermarkt ein paar kleinigkeiten.
Hier begneten wir auch einer weiteren rollstuhlfahrerin vom Schiff. Diese erzählte uns entrüstet, dass sie im gegensatz zu uns die treppe herunter gteragen werden musste. Es schien als hätten wir nur durch glück beim Verlassen eine Rampe gehabt.

Nachdem wir in einer kleinen Pause mal wieder süße teilchen vom Frühstück verspeist hatten, fuhren wir mit dem zug bis zur großen einkaufsmeile am hafen. Hier bekam man mit den fahrkahrten von Citysightseeing noch jeweils eine große tragetasche, wunderbar praktisch. Anschliessend schlenderten wird wieder zurück zum Schiff, wo uns tatsächlich keine rampe mehr erwartete. Respekt an die Mitarbeiter, die den rollstuhl mit seinen 45kg plus meine schwester die stufen hochgehieft haben.

Mit Kleidung in rot (und schwarz) war der Abend mit dem Flamenco-motto gerettet und wir waren schon sehr gespannt auf den kommenden Tag auf Teneriffa

Thaliel
26-12-2019, 01:54
Frohes Fest, heute nehme ich euch mit nach
Teneriffa- Besuch im Loro Parque

Auf Teneriffa haben wir tatsächlich mal an einem Ausflug vom Schiff selbst teilgenommen, da wir unbedingt den Loro Parque besuchen wollten.
Von Santa Cruz ging es ca 45 Minuten per Bus nach Puerto de la Cruz, wobei man auch eine hübsche aussicht auf den Tejde genießen konnte.
Der Park ist allgemein sehr berhindertenfreundlich gestaltet, auch wenn so manche Schrägen durchaus etwas Mut abverlangen. Da relativ direkt hinter dem Eingang ein Foto gemacht wird, sollte man sich entsprechend gestylt haben statt auszusehen als hätte man im Trockner geschlafen. Leider habe ich mit meiner Münze nicht in das Maul der Fischstatue getroffen, aber das dort gesammelte Geld kommt ja der Parkstiftung zugute.
Da es von der Uhrzeit her gut passte, suchten wir zuerst das Delfinarium auf, um die Delfinshow anzuschauen. Man kann von solchen Parks und shows halten was man möchte, ich fand es definitiv beeindruckend, vor allem in Hinblick darauf, dass wir auf den Bahames eine Begegnung mit Delfinen gebucht hatten.
Nahezu direkt im anschluss zeigten auch die Orcas was sie so können. Hier war allerdings fast die Geschichte der Orcadame Morgan viel interessanter.
Selbige ist nämlich taub, hat sich aber ttrotzdem hervorragend in die Gruppe integriert und wurde schliesslich sogar schwanger. Aufgrund dessen wirkte sie zwar nicht in der show mit, aber es war faszinierend zu erfahren, welchen weg sie hinter sich hat und dass sie sich liebevoll um ihren nachwuchs kümmert.

Neben den Meeressäugern bitet der Park natürlich noch viele weitere Bereiche, wie zb ein großes pinguinhaus, viele piepmätze oder das Löwengehege. Man kann dort sehr viel Zeit verbringen und eine menge entdecken. Leider öffneten die Essensstände erst gegen 13 uhr, sodass wir uns zwischen der loro show und essen entscheiden mussten. Die show gewann aufgrund der wie gewohnt mitgenommenen teilchen und wir ließen uns von den bunten papageien des parks ihre Begabungen zeigen.
Danach war es tatsächlich schon fast Zeit für die Abfahrt, und so begaben wir uns allmählich in Richtung Ausgang, nahmen aber auf wem Weg zumindest noch eine platane mit, also die regionale und etwas kleinere Variante der Banane

Zurück an Bord genehmigten wir uns diese auch, was allerdings einen nur noch größeren appetit auf süßes erzeugte. Also gönnten wir uns in der Eisdiele noch einen crepes.
Anschliessend beobachteten wir vom Balkon unserer Kabine aus das Ablegen, wobei wir doch tatsöchlich eine schule wilder Delfine zu sehen bekamen, die durch die bugwellen sprangen und in deren mitte sich noch etwas befand, was aufgrund der größe wohl ein wal (eventuell ein orca) gewesen sein muss, welch ein anblick!
Mit dem Sonnenuntergang verabschiedeten wir uns vom Land, da wir nun für die kommenden 6 Tage den Atlantik überqueren und somit nichts als wasser zu sehen bekommen würden.


Von dieser Zeit lest ihr dann im nächsten Post

Thaliel
05-01-2020, 03:06
hoffe ihr seid alle gut reingekommen, ich nehme euch dann mal mit zur

Atlantiküberquerung

6 Tage ohne Handyempfang, ohne Internet- es sei denn, man kauft das recht teure datenpaket- man fragt sich im Vorfeld, geht das? Und ich muss sage ja, es geht wunderbar.
Allerdings vershickten wir am abend des ersten Tages ausnahmsweise noch eine sms (die mit 50 cent noch erträglich war), denn:
Abends gegen 21 uhr ertönte eine Durchsage, dass man aufgrund eines medizinischen notfalles nach Teneriffa zurückkehre. Da man ja weiss, wie aufwendig und teuer soetwas ist war schon klar, dass es ein wirklich dringender notfall sein musste. Bevor sich also unsere eltern daheim sorgen machen mit meiner schwester wäre etwas, informierten sie dass der notfall jemand anderes ist
Die vorstellung, dass wer auch immer da medizinische probleme hat, noch etwa 30 Stunden ausharren muss bis man die küste erreicht. So weit kam es aber gar nicht. In den frühen Morgenstunden konnte man im streckenverlauf sehen, dass das Schiff sich wieder auf dem geplanten Kurs befand, und die strecke, die es bis dahin zurück richtung Teneriffa zurückgekegt hatte war immernoch viel zu kurz, als dass hubschrauber, schnellboote oder sonstiges uns hätten erreichen können. Der Englischsprachige Reisebegleiter meinte sogar, man hätte versucht das Militär zu kontaktieren...ehrlich gesagt, wer auch immer es war, hat das Zeitliche gesegnet, alles andere erscheint mir zu unwahrscheinlich.
Zumindest waren so die Landausflüge in der Karibik nicht in gefahr und man konnte das weitere Programm an Bord durchziehen.

Hierzu gehörte zb ein kleiner Italienischkurs, in dem Animateur Daniele uns ein paar Grundlagen zu vermitteln versuchte (italienisch ist recht kompliziert) und ums zum Schluss nicht nur per Urkunde das Erfolgreiche bestehen des Abschlusstestes bescheinigte-danke an unseren Tischnachbarn Pietro, der sich kurz vom kartenspiel löste und selbst einen tesbogen ausfüllte um ihn uns zuzuschieben:D- sondern auch den Text zu "volare" aushändigte. Zumindest den Refrain kann ich nun wort für wort mitsingen.

Ein weiterer fester Programmpunkt in dieser Zeit war das "super trivial" teamquiz. Erneut unter Moderation von Daniele traten hier teams in verschiedenen Wissensgebieten gegeneinander an. Den ersten Platz haben wir mit unserem Team zwar nicht belegt, aber die fragen waren auch schon recht knifflig und für uns kam erwschwerend dazu, dass Daniele beim vorlesen der fragen auf deutsch deutloch an seine sprachlichen grenzen kam. Aber wir lagen zumindest gut im Mittelfeld und bekamen dafür jeder einen Eisgutschein.
Da wir als Geschenk vom Costaclub eine flasche Sekt auf der Kabine stehen hatten, die wir zu zweit nie leer bekommen hätten, wurde diese mit unseren mitquizzern dann zusätzlich zum eis vernichtet.
Unser team bestand aus Margarete und Andreas aus der Schweiz sowie Annemarie aus Brunsbüttel die shareholder von Carnival war und sich bereits auf ihrer sage und schreibe 75. Kreuzfahrt befand :o

Ein Higlight am 4. Tag war auch die Meerestaufe. Diese fand statt anlässlich der Überquerung des Wendekreises des Krebses statt. Am späten Nachmittag versammelte man sich also auf dem Lidodeck und der captain überreichte symbolisch den Schlüssel zum Schiff an "Neptun", der anschliessend jeden anwesenden mithilfe von plackafarbe segnete. Falls das Zeug mal jemand nicht abbekommt: nehmt Makeup-entferner, der geht super.

Ein recht unglückliches schicksal ereilte die libe Val aus Australien, die durch die schiffsbewegung am 4. Seetag mit voller Wucht aufs Gesicht fiel. Die ärmste war dunkelblau im gesicht, ihr Gebiss war kaputt und sie musste an der oberlippe genäht werden. Für en Rest der Reise (sie hatte dummerweise auch noch die lange tur bis zum 12.12. gebucht) konnte sie nur noch flüssige Nahrung zu sich nehmen.

Auch die Abende waren gut gefüllt mit der 2. club show (wieder nichts gewonnen), dem Weißen abend, an dem aber gerade das schifff dermassen hin und her geschaukelt ist, dass wir öfter kurz davor waren uns das essen noch mal durch den kopf gehen zu lassen:kater:, den italienischen Abend, die Crewtalentshow und und und

Somit gingen die 6 Tage schnell und unterhaltsam rum und wir freuten uns darauf, am Ende dieser Zeit in Phillipsburg anzulegen. Von St Marten berichte ich euch dann im nächsten post

Thaliel
09-01-2020, 02:41
Wolle Juwelen kaufe? willkommen auf

St Marten

Am Tag vor der Ankunft hatte uns Annemarie bereits angeboten, uns zu begleiten, sie kannte ja schliesslich schon alles. Wir hatten so gar keine vorstellung was uns erwarten könnte und nahmen das Angebot gerne an. Wir trafen uns also morgens in der Lounge und traten hinaus in die Hitze der Karibik. Neben uns lagen noch 3 weitere Schiffe im Hafen von Phillipsburg: Die Tui Marella Explorer 2, die Anthem of the seas und vom 3. hab ich den namen vergessen. Zum Glück verteilten sich die Massen aber sehr gut auf der Insel. Neben der Touristeninfo gab es auch schon die erste fotogelegenheit inklusive weihnacts/winterdeko. Bei 30 Grad und 88% Luftfeuchtigkeit muten schneemannfiguren und co doch recht seltsam an:D
Da es keinen Fußweg zum Stadzentrum (mehr) gab, nahmen wir also ein Wassertaxi. So bequem diese Transportform auch eigentlich ist, so nervig ist es doch, wenn man schon hier zum ersten von noch vielen malen angesprochen wird, dass Juwelenhändler xy allen an bord etwas kostenlos gibt und man auf einen Einkauf ab 100 Dollar noch zusätzlich soundsoviel Rabatt bekommt. ...Auch 3 Minuten können da seeeeeeeeehr lang werden. Kaum angekommen ging das dann auch munter weiter. Die gesamte Hauptstraße besteht fast ausschliesslich aus Juwelengeschäften, sodass man wirklich alle 2 Meter von jemandem angesprochen wird oder einen Flyer mit angeboten in die hand gedrück bekommt. Und weil ja bald Black Friday ist, gab es da natürlich auch noch mal extra angebote. Die Qualität der so angebotenen steine, vor allem der Diamanten, ist dabei allerdings gaaaaaaaaaanz weit unten auf der messlatte. Es strengt relativ schnell furchtbar an ständig jemand neues abwimmeln zu müssen.
So waren wir recht froh, als wir den Marktplatz ereichten, wo wir ein Paar Mitbringsel für die daheimgebliebenen erstanden. Eigentlich suchte ich auch nach dem Veranstalter des Unterwasserspaziergangs, aber dieser liess sich partout nicht finden. So landeten wir letztendlich mangels alternativen am Strand und kühlten uns dort etwas im wasser ab. Annemarie verliess uns zu diesem Zeitpunkt und auch wir nahmen nach kurzem überziehen der normalkleidung (abtrocknen war bei dem Temperaturen nicht nötig) das Wassertaxi zurück zum Hafen. Da wir noch gut 2 stunden bis zum ablegen hatten, nahmen wir uns noch ein Taxi, um damit ein wenig den Rest der Insel zu erkunden.
Wir fuhren zuerst nach Marigot hinein, welches allerdings noch ein paar Spuren vom Hurricane vor 2 Jahren zeigte. Aber das Fort auf dem hier anliegendn Hügel zeigte sich standhaft wie eh und je.
Der zweite Stopp war der berühmte Moai Beach. Tatsächlich hatten wir Glück und es flog eine Maschine gerade auf die Landebahn zu. Diese war aber eher klein und keiner der großen Jets die alles und jeden durcheinanderwirbeln. Das bekmanen wir aber kurz vor der abfahrt noch zu sehen, als sich alle (inklusive kinder) in den Strahl eines Startenden Jets stellten:dada:
Zuletzt legten wir noch schmell einen boxenstopp bei BK ein, da wir vor lauter touriprogramm noch gar nicht zum essen gekommen waren und bei meiner schwester der insulinspigel drastisch gesunken war.

Zurück im Hafen gönnten wir uns noch eine eisgekühlte coke und schlenderten dann zurück zum anleger. Da gerade dir sonne anfing unterzugehen, machten wir noch ein paar bilder zischen unserer Luminosa und der benachbarten Anthem.
Selbige ist ja wirklich riesig, beherbergt aber tatsächlich auch um die 2800 Passagiere. Und Diese hatten offensichtlich eine menge Spaß als wir ablegten, da sie uns von ihren Balkonen aus freudig zum abschied winkten.

Nach dem Abendessen scshauten wir nur kurz auf dem Lidodeck bei der karibischen party vorbeo. Aber die Müdigkeit siegt und wir fielen ins bett. Zum glück folgte direkt ein Seetag, sodass wir ein wenig zur ruhe kommen konnten.

Davon und vom Aufenthalt auf Grand Turk lest ihr dann das nächste mal

Thaliel
14-01-2020, 03:29
Ham die Rochen was verbrochen? erfahrt es jetzt auf

Grand turk
Ähnlich wie msc oder disney besitzt auch die Carnival Group eine eigene Insel um sie exklusiv anzusteuern. Und diese ist eben Grand Turk, berühmt vor allem für die Landung einer Mercury 7 Kapsel annodazumal.
Schon auf dem Schiff wurde u.A. ein Schwimmen mit Rochen angeboten. So ganz konnte man uns aber nicht sagen, ob das für menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet wäre, und so schauten wir lieber direkt auf der Insel nach Informationen darüber. Hier geht der Dank vor allem an die Tourguide von Carnival, die den örtlichen Veranstaltern versicherte, dass meine schwester alles mitmachen kann. Ohnehin wollte ja auch Margarete mitkommen, und die war wie sich im Gespräch herausgestellt hatte Neurologin im Ruhestand, also bestens für medizinische notfälle ausgebildet.
Bevor die Tour am Nachmittag beginnen sollte, erkundeten wir kurz die Umgebung mit dem "denkmal" für die bereits erwähnt Kapsellandung. Die Strände sahen zwar einladened aus, waren aberr recht überfüllt und so zogen wir letztendlich die Poolanlage rum um den "waverider" vor. Nur von den durch den angeschlossenen Margaritaville angebotenen alkoholischen getränken haben wir lieber die finger gelassen. Aber die Anlage an sich ist hübsch angelegt und das wasser geht nie höher als bis zur Taille, sodass man sowohl schwimmen als auch einfach durch das wasser gehen kann.
Nach ausgiebigem Planschen war es dann also Zeit für die Rochen. Das Boot verspätete sich zwar etwas, man versprach aber trotzdem rechtzeitig vor ablegen wieder zurück zu sein. Etwa 20 Minuten shipperte man in Richtung der Bucht, in der sich die Rochen aufhielten. Vom Boot aus konnte man direkt an das Hüfthohe wasser steigen und ebi Interesse etwas schnorcheln während andere mit den Rochen beschäftigt waren. Für ein obligatorisches Foto wurde jeweils in Tier halb aus dem wasser gehoben, was einem doch ein wenig unangenehm aufstoß. Aber alles in allem war es ein sehr spannendes und angenehmes erlebnis. Nur die actioncam trudelte nach einen stoß ungebremst in richtung meeresboden und ward nicht mehr gesehen. Diverse Teilnehmer schnorchelten udn suchten eine ganze weile, aber wir hatten die hoffnung eigentlich aufgegeben. Nach 20 Minuten tauchter aber tatsächlich eine dame mit der Kamera in der Hand wieder auf, so viel schwein muss man erst mal haben!

Nach der Rückkehr an Bors kamen wir erneut mit der anderen Rollstuhlfahrerin ins Gespräch. Marina kam aus GB und war mit ihrem Mann Kevin an Bord. Nachdem wir uns ja bereits einige male über den weg gelaufen bzw gefahren waren, wollte sie nun doch mal fragen, was meine Schwester denn habe. Und siehe da, einer ihrer Söhne war ebenfalls von der Erkrankung betroffen, aber bereits vor vielen Jahren daran verstorben. Es ist doch wirklich verrückt, was für Zufälle es gibt.

Damit entlasse ich euch auch für heute und berichte euch das nächste mal vom finalen galaabend und unserem wunderschönen Erlebnis auf den Bahamas...

Thaliel
16-01-2020, 02:30
Yo mama in Bahama, willkommen in

Freeport
Den Seetag vor der Ankunft auf Grand Bahama haben wir vor allem für Vorbereitungen genutzt, denn die Reise neigte sich ja nun langsam dem Ende zu und uns erwartete ja noch das größte Erlebnis. Dafür ließ sich meine Schwester extra die Haare ordentlich feste einflechten.
Auch war es Zeit zum verabschieden, da die liebe Paula aus dem Spa in Freeport vorzeitig von Bord gehen würde, um Freund und Familie zu überrrascehn ind die Feiertage daheim in Chile zu verbringen. Sie hat aber fest versprochen, den blog zu besuchen und mich irgendwie zu kontaktieren damit ich ihr Deutsch beibringe:D
Auch war für den Abend die große Gala zum Abschluss der Reise angekündigt, und so schmissen wir uns noch ein mal ordentlich in Schale. Die Gala diente auch dazu, dass sich Kelnner und co bei den Gästen bedanken konnten, und so zeigten alle (ob sie wollten oder nicht) verschiedene Tanzeinlagen mal miteinander, mal mit den Gästen. Zum glück war Assistenzkellner Beaufort, der die "Ehre" hatte mit mir zu tanzen, auch kein heimlicher Llambi, und so schwankte man einfach kurz ein wenig hin und her.
Statt der Eisbombe gab es bei uns eine klassiche Torte mit halbgefrorenem und früchten, nicht mal feuerwerk:(
Es war ein sehr amüsanter Abend der recht spät endete, weshalb wir uns dann doch entschieden, ncith schon mit dem packen anzufangen sondern besser direkt schlafen zu gehen.

In Freeport angekommen war es nun endlich Zeit für den einzigen Ausflug, den wir schon vor reisebeginn gebucht hatten: eine Begegnung mit Delfinen:wub:
Wir waren unfassbar gespannt und freuten uns auf die in einer halb offenen Anlagen lebenden Meeressäuger.
Es ging zuerst mit dem minivam vom Hafen in Freeport zur Außenstelle des Veranstalters. Von dort brachte uns ein skipper mit dem bezeichnenden Spitznamen Big Boy in seinem boot zu der Anlage. Es handelt sich dabei um eine künstlich angelegte lagune, die von mehreren Seewasserkanälen gespeist wird. Durch diese bringt man die Tiere auch regelmäßig ins offene Meer damit sie sich dort austoben können.
Bevor es nun zu einem der Becken ging, erzählte uns der Trainer zuerst auf dem trockenen, worauf zu achten sei. Anschliessen setzten wwir uns an den rand des beckens und liessen die füße im Wasser baumeln. Der trainer rief dann zwei Tiere, eine mutter mit ihrer Tochter, zu sich und liess den ersten Teil der Gruppe in das Becken steigen. Praktischerweise befindet sich am rand des Beckend auf einer seite eine feste Ebene, sodass man nur bis zum Baum im wasser steht. Jeweils zwei Teilnehmer stellen sich mit abstand einander gegenüber und der Delfin kommt dann in die Mitte.
Zuerst gibt es natürlich das obligatorische Foto, bei dem der Delfin einen auf die wange "küsst". Und wer zu 2 da ist, kann natürlich auch noch ein gemeinsames bild mit Delfin in der Mitte bekommen. Anschliessend darf der Delfin gestreichelt werden. Und es fühlt sich toll an!:wub::wub::wub: Wer Glück hat und vielleicht kurz ein Liedchen anstimmt, bekommt den Delfin sogar dazu, sich zu drehen, sodass man auch am bauch streicheln kann.
Sobald alle wiedder am Beckenrand sitzen drehen die Tiere dann noch eine Abschiedsrunde durch das Becken...mit einer aus dem wasser ragenden Flosse, was heisst man wurde seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr nass:D Zum glück gab es ja vor ort auch die Möglichkeit, das Salzwasser direkt wieder vom Körper oder wie bei mirvon der Brille zu waschen.
Alles war viel zu schnell vorbei und Big Boy wartete bereits wieder am anleger um uns zurück zu bringen. Leider war inzwischen die Flut gekommen, und so mussten wir aussen um die Insel herum fahrren. Huiuiui, das hat vielleicht geschwankt und so einige male wurde man noch mal unfreiwillig geduscht.
Sicher, wenn auch leicht feucht, kam man schliesslich wieder an und kaufte natürlich die Fotos in ausgedruckter Form als Andenken.
Mit dieser unglaublich schönen Erfahrung kehrten wir zurück zum Hafen, wo wir die Franzzösische Mutter mit ihrer zuckersüßen kleinen Tochter Jaelle zuföllig trafen und schnell noch ein erinnerungsfoto schossen, bevor wir im pack- und abreisewahn nicht mehr dazu kämen.

Und erneut waren wir nach allem einfach zu erledigt, um mit dem packen anzufangen. So blieb also nur der folgende letzte Seetag, um alles zusammen zu suchen und alle koffer, die man nicht direkt dabeihaben wollte, vor die Kabinentür zu stellen.

Davon aber mehr beim nächsten mal

Thaliel
19-01-2020, 02:50
Florihier? nein Florida!

Letzter Seetag und Ankunft in Fort Lauderdale
Nun war es also so weit, der allerletzte Seetag stand an und es war nun wirklich allerhöchste Eisenbahn was das packen anging. Zwar hatten sich die Medikamente in den 2 handgepäcktrolleys etwas reduziert, dafür waren aber einige mitbringsel, und vor allem jede Menge Fotos dazu gekommen. Allein die Bilder die auf dem Schiff entstanden sind, füllen schon eine ganze mappe. Tatsächlich ergab sich so bei einem der 3 großen Koffer ien ordentliches Übergwicht. Aber es nützte ja nix, an Bord lassen konnten wir unser zeug ja nicht und nach hause schicken wäre sicher genauso tuer wenn nciht teurer geworden als die Gebühr bei Delta zu bezahlen. Wohlweisslich hatten wir den Flug nach New York für den Tag nach unserer ankunft gebucht, um nicht in Zeitnot zu geraten.Durch das noch laufende Tagesprogramm (essen, show, abendessen) und vor allem extremen seegang kamen wir aber doch erst spöt am abend zum packen. Zumindest die großen Koffer wurden gepackt um sie vor mitternacht rausstellen zu können, dann kam doch die müdigkeit und wir legten ein Nickerchen bis etwa 6 Uhr ein. Danach wurden die beiden Trolleys, eine reisetasche und unsere beiden rucksäcke mit allem vollgestopft was noch übrig war.
Kaum war alles irgendwie verstaut war es auch schon zeit für das letzte Frühstück und ein Trinkgeld für unseren Kabinensteward und natürlich Anil.Es war ein komisches Gefühl, sich nach so langer Zeit zu verabschieden.
Unsere Ausschiffungsgruppe sollte sich um halb 10 im Thater versammeln, was wir auch gut shcafften. Nur teilte man uns bereits bei Ankunft mit, dass auf unbestimmte Zeit niemand weiteres das Schiff verlassen Dürfe, weil die Behörden noch keine Freigabe erteilt hatten. So hiess es erst mal warten und den eigentlich für später eingeplanten Gruppen bei Ankunft raten, sich noch einen Drink an der Bar zu holen. nach über 2 Stunden war es dann endlich so weit, unsere Gruppe durfte vom Schiff gehen. Leider muss der Rollstuhl beim Transport die Rampe hinunter einen mitbekommen haben, denn danach war das kleine Rad vorne rechts nach hinten verschoben, sodass es immer am großen Rad schleifte und der rollsruhl sich nicht mehr richtig steuern liess. Mit mühe und not navigierten wir durch die große Halle, holten unsere Koffer ab und durchquerten die Einreisekontrolle. Selbige war zum glück einfacher als gedacht: nur reisepass und esta vorzeigen, fingerabdrücke einspiechern und ein foto, fertig.
Die Taxifahrer in Amerika sind leider meist nicht all zu motiviert oder hilfsbereit. Wie der Herr in Fort Lauderdale seinen Kofferraum belud, verdiente auch keinen Preis für sorgfalt oder überlegtes handeln... Aber iimmerhin kamen wir schliesslich an unserem Hotel für diese eine Nacht an. Schnell ins Zimmer eingecheckt und danach an der Rezeption gefragt ob man einen guten Tipp für uns hätte, wie man das verschobenen Rad wieder hinbekommt. Man telefonierte erst nach irgendwelchen technikern, die angeblich am Nachmittag zurückrufen sollten. Bis dahin wollten wir ein wenig verpassten Schlaf nachholen und legten uns also ein paar Stunden hin. Als sich aber um halb 5 immernoch niemand gemeldet und die rezeptionistisn von Mittags auch keine Notiz hinterlassen hatte, wurde einfach mal schnell die Haustechnik angefordert. Die schaffte es auch schnell und unkompliziert, was eine unfassbare Erleichterung bedeutete. So konnten wir den späen Nachmittag und Abend noch für einen kleinen Ausflug an den haegelegenen Strand nutzen um ein letztes mal warmes wetter zu geniessen bevor es am nächsten Tag ins kalte New York ging
Da sich kein Restaurant zum essen in der Nähe fand, bestellten wir nach der Rückkehr im hotelrestaurant nur schnell eine portion käseschinken fritten. Nunja, einfach schnell eine Pizza online bei Pizza hut zu ordern wäre wohl besser gewesen, denn wir warteten über eine stunde n der zugigen lobby:zeter: geschmeckt hat es aber wenigstens und wir konnten satt und zufrieden zu bett gehen.

Nächstes Mal geht es dann weiter mit der Reise nach und ankunft im Big Apple, bis dann:wink:

bauknecht
19-01-2020, 13:03
Cool, freue mich auf NY. :)

Thaliel
27-01-2020, 02:19
Nach etwas über 2 Stunden ereichte unser Flug JFK und der Mitarbeiter vom begleitservice nahm uns in Empfang. Dass wir noch mehr gepäck als die beiden trolleys dabei hatten, hat selbigen auch schon ziemlich gestresst. Weil es ja so ungewöhnlich ist, dass Reisende aus dem Ausland mit medizinischen bedürfnissen viel dabei haben:rolleyes: Unter stöhnen beförderte er uns und unser gepäck also nach draussen zum Taxistand. Der erste Fahrerm der uns zugewisen wurde, weigerte sich dann direkt mal komplett uns mitzunehmen, da angeblich das Taxi (ein SUV) zu klein wäre:rolleyes:
Der zweite lud dann alles irgendwie ein, wurde aber unterwegs geradzu ausfallend, als wir seine Lizenznummer abfotografieren wollten. Wäre angeblich nicht erlaubt und man könne es sich doch einfach aufschreiben. Und für all das hat er sich selbst beim austellen der rechnung mal gleich ein ordentliches trinkgeld berechnet:rolleyes:
Ernsthaft, im Vergleich zu NY ist berlin was die freundlichkeit und kooperationsfähigkeit von Taxifahrern angeht wie Disneyland

Im Hotel erwartete uns dann aber nicht nur sehr freundliches und hilfsbereites Personal, sondern ein thermobehälter mit heissem cider, den konnte ich nach dem stress und mit einer marodierenden erkältung sehr gut gebrauchen. Sehr schade, dass es den nur an diesem einen Abend gab.Wir richteten uns ein wenig in unserem Zimmer ein und versuchten, eine Kompromiss mit der klimaanlage/heizung zu finden. Denn wie in den USA so üblich sind wände und fenster praktisch gar nicht schall- und Wärmeisoliert und es zog vom Fenster somit eine fürchterliche kälte heran. Die Heizung pustet hingegen so stark, dass man nach 20 Minuten vor hitze erstickt. Das ein und ausschalten wann immer ich nachts zum wc musste, wurde somit ein festes ritual. Unschönerweise gab es im bad auch gar keine heizung, weshalb man sich dort wortwörtlich den allerwertesten abfror. Da half dann nur für die dauer des geschäftes die dusche volle pulle laufen zu lassen.

Nachdem zumindest das wichtigste verstaut war, reichten Kraft und Motivation nicht mehr dafür aus, das New Yorker Nachtleben zu erkunden. Der Hunger trieb uns nur kurz einen Block weiter zur goldenen Möve, wo ich den viertelpfünder mit Bacon sehr empfehlen kann:beiss:
Mit dem essen im bett zappten wir ein wenig durch die tausenden von kanälen und blieben schliesslich bei Family Feud hängen. Ich amüsiere mich noch immer sehr über den Herren der auf die Frage "nennen Sie etwas was eine Frau die sie daten nicht haben sollte" mit "einen Ehemann Steve" antwortete. Und das war gar nicht unter den topantworten, tz!

Nach weiterem einsortieren von Kleidung und winterausrücstung wie schal, handschuhe etc war es dann auch wirklich zeit zum schalfen, denn am kommendan Tag war der Besuch der Freiheitsstatue geplant und wir wollten ja rechtzeitig an der Fähre sein.
Davon dann mehr beim nächsten Mal

MegaRyan
27-01-2020, 19:06
Ah, es geht weiter! :freu:

Thaliel
19-02-2020, 04:52
Miss Liberty lädt ein

Wer jemals in NY übernachtet: nehmt ohropax mit. Denn sonst wirft euch jedes vorbeifahrende polizeiauto (und das passiert häufiger) aus dem bett.
Trotzdem war die erste Nacht doch recht erholsam und wir konnten unseren ersten Tag im big apple starten.
Frühstück heisst bei den Amis süß, etwas herzhaftes muss man soch extrem suchen oder sich am besten selbst beorgen. Das einzige was unser hotel da anbot, waren rührei und truthahnwürstchen. Wer aber auf süßres steht, der freut sich über zwei sorten waffelteig, fruchtsmoothies oder frisch geschnittenes Obst. Mein Appetit hielt sich aufgrund fortgeschrittener Rüsselseuche eh in Grenzen und so machten wir uns recht bald auf.
Vom Hotel aus erreichte man innerhalb von 10 Minuten das Flat Iron Building, von wo aus freudigerweise auch ein hop on hop off bus abfuhr, der u.a. auch direkt am Battery Park hielt.
Wie an allen Touristenattraktionen üblich, durchquert man auch auf dem Weg zur Freiheitstatue Sicherheitsschleusen. Die erste davon bereits vor dem Einstieg auf die Fähre. Im Winter dauert das ablegen von Kleidung, Gürtel, Uhr, taschen usw eine ganze weile, ein Beusch im Sommer wäre daher wohl ratsamer. Den Rollstuhl bei recht heftigem "seegang" des Hudson über die Rampe zu bugsieren, gelang wirklich nur dank der Hilfe des Fäherpersonals, Dicken Dank nochmal dafür.
Bequem und vor allem warm schipperte die Fähre dann hinüber nach Liberty Island. Ein otionaler audioguide (20 dollar) liefert hier zusätzliche Informationen beim Erkunden der Insel und des Monumentes. Im inneren des Sockels muss erneut eine Sicherheitsschleuse passiert werden. Danach kann man das Museum innerhalb des Sockels betreten, das dem Beushcer die Geschichte der Entstehung und finanzierung der Statue erzählt.
Nach Dem museum kommt man noch bis an die Verbindungsstelle wischen sockel und Statue, sodass man innerhalb der guten Dame nach Oben schauen kann. Vin hier würden jene die entsprechende Karten und genug Vertrauen in ihre ausdauer haben, in die Krone hinaufsteigen. Ich war aber doch ganz froh, dass ich dafür kein ticket bekommen hatte, da 168 stufen wendeltreppe mich wohl doch überfordert hätten.
Vom Plateu rund um den sockel hat han eine wunderbare aussicht auf die Bucht und kann natürlich auch tolle fotos von und mit der Statue machen. Als wir den Sockel verliessen, war es bereits später Nachmittag und wir mussten uns schon fast sputen, noch die letzte Fähre zurück zu beklommen. auf dem Weg richtung Anleger dämmerte es schon leicht und urplötzlich strahlten die rundum verteilten Scheinwerfer die Statue an, eine exzellente Fotogelegenheit!
Zwar nahmen wir uns während der Rückfahrt vor, nich einmal die Fähre zu nehmen um auch noch Ellis Island zu beuschen, geschafft haben wir das dann aber nicht mehr in den folgenden Tagen.
Vom Battery Park aus haben wir dnn im Hop on Hop off-bus direkt noch die "abendtuour" nach Brooklyn und zurück mitgemacht. So hat man wenigstens dinge wie die Brooklyn Bridge oder die Vereinten Nationen mal gesehen.
Nach 18 Uhr fahen die Hop in Hop off busse lieder nciht mehr weshalb wir den Rückweg zum Hotel mit dem klassichen Bus antreten mussten (die Ubahn haltestelle in der nähe hat nämlich keinen fahrstuhl).
Eieder zurück langte die Energie dann nur noch für einen schnellen Anstecher zur Goldenen Möve 2 Blocks weiter, bevor auch schon der Schlaf von uns Besitz ergriff

Thaliel
08-03-2020, 02:38
One World Trade Center und 911 Memorial Museum

Dank des hop on hop off-busses konnten wir vom Hotel bis dicht an den Bereich fahren, in dem sich das OTC, Ground Zero und das Museum befinden. Mit dem Sightseeing pass und wegen des Rollstuhls onnten wir direkt zum Eingang für das observationsstockwerk. Ähnlich wie im Rockefeller Center sieht man auch hier eine projektion beim hinauffahren mit dem Fahrstuhl. Danach betritt man zuerst einen halbdunklen Gang, wo es ebenfalls noch eine Projektion zu sehen gibt. Und danach...nun das ist eine Überraschung ;)
Oben angekommen kann (und sollte) man sich ein Ipad zum umhängen geben lassen (18 dollar wenn ich mich recht entsinne) welches einem stets zeigt, was man aus dem fenstern heraus gerade sieht. Auch die regelmäßige videopräsentation möchte ich jedem ans Herz legen, man erfährt interessante Fakten über die umgebung in Kombination mt großartigen Bildern. Und wer noch etwas Geld los werden will, wird im souvenirschop sicher etwas finden.

Wieder am Boden angekommen widmeten wir uns nun den Beiden Löchern, die rundum mit den Namen der 911-Opfer beschriftet sind. Klemmt übrigens an einem Namen eine Blume, so hätte diese Person an dem Tag Geburtstag gehabt. Wenn man so um eines der Löcher hrumgeht, kann man sich gar nicht vorstellen, dass genau diesen platz ein Gebäude eingenommen hat, denn die Flöche wirkt recht klein.

Nach einer kurzen stärkung ging es weiter in das 911 Memorial Museum. Auch hier wirkt es von aussen rrecht klein, aber das gesamte Museum ist unterirdisch gebaut und sehr weitläufig. Man müsste sich eigentlich einen Ganzen Tag hier Zeit nehmen. Es gibt wirklich enorm viel zu sehen und auch emotional ist man irgendwann an einem Punkt, an dem man nicht mehr wirklich noch etwas aufnehmen kann. Wohlwissenderweise sind an mehreren stellen Taschentuchspender verteilt. Trotzdem sollte jeder der die Möglichekit hat, dieses museum besuchen. Und wer Englisch versteht, wird im Audioguide sogar von Robert DeNiro geführt.

Nach diesem doch aufwühlenden Erlebnis zog es uns doch zurück zum Hotel. Alleerdings legten wir noch einen kurzen Boxenstopp im Madison Square Park ein, wo wir uns schnell noch bem Shake Shack ein paar Hähnchenhappen mitnahmen. Die waren so unfassbar genial dass wir sie am nächsten Tag bzw abend gleich nochmal gegessen haben.

Nächstes mal nehme ich euch dann mit ins Grand Central Terminal und in die verworrenen Gänge des Rockefeller Center

cosab
08-03-2020, 12:52
Ich lese noch gerne mit und freu mich auf die nächsten Teile deines Berichts. :)

peepe
08-03-2020, 13:11
[QUOTE=cosab;48604379]Ich lese noch gerne mit und freu mich auf die nächsten Teile deines Berichts. :)[/QUOTE]

Ich mich auch.

Danke, Thaliel.

Menda
09-03-2020, 12:47
Für alle die es interessiert, um die ecke vom Memorial Tower - wenn manraus kommt rechts rum, ist ein Irish Pub. Dies war / ist die Kneipe wo die Feuerwehrleute vor 9.11. zum Feierabendbier gingen und während 9.11. und den anschließenden Aufräumarbeiten Pause machten. Sehr emotional die Bilder und und Erzählungen.

Thaliel
01-05-2020, 02:42
sehr groß und sehr zentral, willkommen im
Grand Central Terminal

Verständlicherweise liegt das GCT sehr verkehrsgünstig, und so erreicht man es fast von überall in NY recht schnell. Einen Eingang zu finden, der nicht in einer Treppe mündet, ist eine andere sache. Irgendwann hat man es dann aber und betritt die beeindruckende Halle mit ihren hohen, bemalten Decken und dem unverwechselbaren Design. In der Haupthalle findet man einen Eckschalter zum Erwerb einer Audiotour. Ich kann die hier sehr empfehlen, der deutsche Sprecher erzählt mit angenehmer stimme "haltestelle" für Haltestelle in maximal 3 minuten wissenswertes über das Terminal. Natürluch durfte hier auch der "Flüstergang" nicht fehlen. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut das funktioniert. Nach beendigung der Tour haben wir uns schnell im Foodcourt des Terminals etwas zu essen besorgt.

Gegen Nachmittags machten wir uns dann auf zum Rockefeller Center. Die Menge an Menschen, die sich allein davor schn versammelt, kann man sich zur heutigen Zeit gar nicht mehr vorstellen. Aber der Große Baum und die Eisbahn lockten damals noch zahlreiche Schaulustige an. Unsere Zeit für das "top of the Rock" Erlebnis war noch ca eine stunde hin und so schlossen wir uns spontan der gerade startenden Tour an. Das Gebäude und der gesamte Komplex sind wirklich weitläufig und verwirrend, ohne den Guide hätten wir wohl nie wieder zurück gefunden, ist ja gerade mit rollstuhl nicht ganz einfach.
Nach der Tour war es dann auch schon zeit, den ersten Fahrstuhl zu besteigen zum startpunkt des Top Of the Rock. Wie gewohnt passiert man mal wieder eine sicherheitsschleuse bis man dann den Fotopunkt erreicht, der einen per greenscreen auf einen eisenträger hoch oben am Gebäube zaubert. Weiter oben erreicht man dann das erste aussichtsstockwerk, noch gut umringt mit Plexiglas. Auch das zweite ein Stockwerk weiter oben ist noch auf die selbe weise abgeschirmt und somit eigentlich auch kein problem. Erst ganz (also wirklich ganz) oben im 70. Stock befindet sich vor einem nur noch mauerwerk. Und der Wind pweht dort natürlich wirklich ordentlich. An eine Ecke gehen und herunterzuschauen, macht einem da schon ein sehr mulmiges gefühl, obwohl man ja eigentlich gar nicht so weit oben ist wie zb in freedom tower. Sich draußen zu befinden, und die Antennen wackeln zu sehen, macht doch einen Unterschied. Auf dem Weg nach Unten nimmt man als braver Tourist (und konsumopferXD) natürlich das Foto mit und fotografiert sich vielleicht im the Voice Jurystuhl. Aussen bot sich auch gleich noch die Radio City Music Hall als Fotomotiv an. Schade eigentlich, das wir es nicht mehr zu einer vorstellung der Rockettes geschafft haben.

Abends im Hotel mussten wir leider feststellen, dass eines von eigentlich 3 gekauften Fotos fehlte. Also würden wir uns noch einmal in das Gebäude begeben müssen, dieses mal aber ohne guide...das wurde eine ziemliche odyssee, von der ich euch dann nöchstes mal erzählen möchte

MegaRyan
31-05-2020, 17:40
Ich bin endlich zum Nachlesen des letzten Beitrags gekommen und prompt gibt's einen noch nicht aufgelösten Cliffhanger. :zeter: ;) :trippel:

Thaliel
29-06-2020, 02:14
wie kommen wir hier wieder aus? Zurück im
Rockefeller Centre

Dein Eingang vom Vortag zu finden war ja noch einfach, auch zum Sop haben wir noch gut gefunden. Wieder zurück zu einem Ausgang ohne Treppen zu finden dauerte allerdings insgesamt 1 geschlagene stunde. Entweder waren wir noch auf der Falschen ebene oder am kpmplett falschen Ende der verworrenen Gänge. Leider waren auch die Mitarbeiter grösstenteils nicht besonders hilfreich. Erst eine mitarbeiterin am Einlass zu Top of the Rock wies uns in die richtige richtung zum in einem seitengang versteckten lastenaufzug, mit dem wir endlich wieder auf die richtige Ebene gelangten und den Gebäudekomplex verlassen konnten.

Um wenigstens Nutzen aus der Lage zu ziehen, entschieden wir uns für eine komplette rundfahrt mit dem hop on hop off bus. Da diese unter anderem auch am Central Park halt machte, fuhren wir nach der ersten Runde noch ein zweites mal bis zum Halt am Park. Von dort erreicht man nach wenigen Metern direkt das John Lennon Memorial, welches ´zu diesem Zeitpunkt sehr fotogen mit (kunst)blumen dekoriert war, davon landete auch ein Bild auf Instagram.

Am inzwischen angebrochenen Abend stand noch eine letzte Station auf dem Plan: In der nahe des Freedom Tower gelegenen mall führte die Nachwuchsklasse des NY Ballett den Nussknacker auf. Im Foyer hatten sich bereits etliche schaulustige versammelt und wir nahmen etwas weiter hinten platz. Die Jungen Damen und Herren haben eine gute Vorstellung aufs Parkett gezaubert und wir traten zufrieden den Weg zurück ins Hotel an, wo es nun daran ging, alles was nicht mehr benötigt wurde, in die Koffer zu verteilen. Komisch, dass ein paar Andenkenfoos, 3 tshirts und ein paar stifte plötzlich 10 kilo wiegen...:suspekt:

Da wir am Tag der Heimreise noch bis Nachmittags zeit haben würden, hatten wir einen Guide im hop...Bus nach empfehlungen in der Umgebung des Hotels gefragt und er nannte uns den Chelsea Market.

Von dort und der aufreibenden abreise erzähle ich dann nächstes mal

MegaRyan
30-06-2020, 17:58
:clap:

bauknecht
01-07-2020, 20:34
:)
Der Chelsea Market ist schick.

Schöner Bericht, da werden Erinnerungen wach (wie man so schön sagt :D )

Bastiii
07-07-2020, 19:22
Schöner Bericht! :)

Aber diese Begeisterung für diese Hop-On-Hop-Off-Busse werde ich nie verstehen. Meiner Meinung nach macht es doch in jeder Stadt viel mehr Spaß das örtliche Bus-/Tram-/Ubahn-Netz oder was auch immer zu nutzen. Man ist unter den Einheimischen, kriegt das "echte Leben" aus der Stadt mit, während man mit den HOHO-Bussen in seiner Touristenblase fährt. Vor allem, gerade in NYC fährt die U-Bahn alle paar Minuten und quasi in jede Ecke der Stadt. Kann mir nicht vorstellen, dass das ein größerer Aufwand wäre. Zumal, selbst wenn man ein Stück von der U-Bahn-Station laufen müsste, läuft man ja auch durch die Stadt und gegebenenfalls ein Stück durch Nicht-Touri-Ecken. Gerade das macht einen Städtetrip doch wirklich aus. Zumindest für mich. Kann natürlich jeder anders sehen, ist ja keine Kritik, sondern nur meine freundlich geschilderte Ansicht. :)

cosab
07-07-2020, 19:29
Ich fahr die ab und an ganz gern. Hauptsächlich, wenn ich nur sehr kurz in einer Stadt bin oder ganz am Anfang einer Städtetour um einen gewissen Überblick zu bekommen, dann steig ich aber auch nirgends aus.

Ich kann aber auch anders, in London bin ich z.B noch nie Hop on hop off gefahren, dafür aber U-Bahn, Doppeldeckerbus, Zug, und DLR. Fehlt nur noch Overground, die Linienschiffe auf der Themse und die Seilbahn. :D

Thaliels Reisebegleitung ist aber doch Rollstuhlfahrerin, da stell ich mir die Nutzung der Öffis auch nicht immer so einfach vor. Da wird man ganz schön viel Zeit in die Planung investieren müssen, teilweise sind doch besonders U-Bahnen alles andere als barrierefrei. :nixweiss:

Thaliel
08-07-2020, 03:03
rivchtig, die HOHO busse sind immer mit elektrischer rampe ausgestattet und es besteht fast nie die gefahr, dass der bus/die bahn überfüllt ist wegen feierabend

Bastiii
08-07-2020, 19:36
Okay, diesen Punkt habe ich tatsächlich nicht beachtet.

Thaliel
09-07-2020, 01:50
hinzu kommt noch, dass leider immernoch viel ubahnstationen in nY keinen barrierefreien Zugang haben. Einen Abend mussten uns zwei zufäkkig virbeikommende passenten den rollstuhl die treppe hochtragen

Thaliel
21-09-2020, 02:03
Letzter Tag mit Heimreise

Der letzte Tag unserer Reise begann mit dem einpacken der letzten kleinigkeiten bevor wir uns zum frühstück begaben und danach an der Rezeption für den Nachmittag den Flughafenshuttle zu bestellen. Praktischerweise war selbiger für sightseeingpass-inhaber kostenlos, weshalb wir uns vorerst entspannt zum Chelsea-market aufmachten.

Der 15 minütige weg dorthin war recht angenehm am Ufer des Hudson entlang und innen angekommen waren wir durchaus beeindruckt von der fülle der verschiedenen Läden und imbisse (sogar echte Berliner currywurst gab es dort zu finden). In einem Buchladen namehn wir noch ein paar hübsche postkarten und stifte mit bevor wir nach beendigung des Rundganges ein kleines Stück weiter zur High Line liefen.

Bei dem sonnigen Wetter war der Aufenthalt dort oben wohl das beste, was wir in der kurzen verbliebenden Zeit noch machen konnten. Die kunstobjekte, die Pflanzen und die umliegenden Wolkenkratzer konnten sich so perfekt präsentieren.

Mehr als rechtzeitig kehrten wir zum Hotel zurück und warteten auf den Flughafenshuttle...und warteten, und warteten.
Als der kleinbus dann nach fast 45 Minten endlich ankam, warf der Fahrer nur einen Blick auf unseren Haufen Koffer und meinte dann doch glatt das wäre viel zu viel. Wir hätten schliesslich nur 2 sitzplötze gut und normales gepäck, für mehr müssten wir extra sitzplätze bezahlen mit 80 Dollar das stück. Er lud dann einfach ein anderes wartendes pärchen ein und fuhr ab:eek:
An Dieser Stelle muss ich wirklich nochmal ein dickes Danke an die Hotelmitarbeiter*innen richten, die mit aller macht versucht haben, uns möglichst schnell durch die beginnende Rush Hour zum Flughafen zu bekommen.
Ein Vorbeifahrender Taxifahrer war dann schliesslich unsere Rettung, in dessen SUV wir mit mühe und Not alles einluden und ich mich netterweise auf den beifahrersitz setzen durfte da es nicht anders gepasst hätte.
Da auch noch der Geldautomat im Hotel gerade kaputt war, hatten wir für den armen mann gerade mal nur noch 60 $ übrig

Am Schalter dann mussten sich die sicherheitsmitarbeiter natürlich noch mal alles ganz genau anschauen. War ja nur noch ne knappe stunde bis zum abflug, lasst euch Zeit:rolleyes:
Und als wäre das alles nicht schon genug, liess die meilenweite schlange für die sicherheitsschleuse schlimmes erahnen.
Wir erreichten das Gate wirklich just in dem Moment, in dem auch das Boarding begann.

Der Rückflug an sich war ebenfalls recht besonders, denn nicht nur durften wir im a380 fliegen, sondern wir hatten uns ebenfalls eine Klasse höher als Economy upgegradet, eine definitv gute Entscheidung. Mit etwas mehr Beinfreiheit, keinen weiteren Sitznachbarn an der seite und sehr bequemen Decken wurde hier durchaus einiges geboten.
Der a380 liegt ja wirklich extrem sanft in der Luft, was bei so einem riesenteil doch recht verblüfft.
Die run 6 Stunden Flugzeit bis Frankfurt gingen mithilfe von Filmen, schlafen und guter Verpflegung bestens rum und ehe man sichs versah, hatte man wieder deutschen Boden unter den Füßen.

Von Frankfurt sollte es eigentlich über Köln mit dem Zug bis nach Hannover gehen, aber wie man es ja von der Bahn kennt, gab es mal wider eine Verspätung, sodass wir den Zug in Köln nicht erwischt hätten. So musste also anstelle des IC der nächste Regionalexpress herhalten um weiter im Zeitplan zu bleiben.
Ohne Hilfreiche Mitreisende hätte das wirklich nicht funktioniert und wir waren mehr als froh, als uns unsere Eltern in Hannover am Bahnhof in Empfang nahmen und wir die letzte stunde über die autobahn nach Hause in angriff nehmen konnten.

Insgesamt daurte die Heimreise um die 30 Stunden und das Heimische Bett war nach solch langer zeit eine wundervolle Sache.
Auf meiner Festplatte befinden sich über 11.000 Bilder und videos die immernoch darauf warten, durchgesehen zu werden, könnte etwas dauern:D

bauknecht
21-09-2020, 13:46
Na, da bin ich ja froh, dass ihr wieder
gut zu Hause angekommen seid :clap:

Vielen Dank für die schönen Reiseberichte,
hat Spaß gemacht, sie zu lesen. :anbet:




Ein paar Fotos noch dazu wären natürlich die Krönung... :bitte: :D

MegaRyan
21-09-2020, 21:02
Ich schließe mich meinem Vorredner vollumfänglich an!


Fotos... :trippel:

cosab
21-09-2020, 21:04
Ich kann mich da auch nur anschließen. :ja:

Vielen, vielen Dank für den ausführlichen Bericht. :bussi:

Thaliel
22-09-2020, 01:54
[QUOTE=MegaRyan;49224515]


Fotos... :trippel:[/QUOTE]


wenn du beim sichten und sortieren hilfst:p