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  1. #2791
    Under the Fuchtel Avatar von RAPtile
    Ort: BY
    Zitat Zitat von HobbyChinese Beitrag anzeigen
    Es kommt doch auf Gewicht und Leistung des Fahrzeugs an. Beispiel EQC von Mercedes. Mercedes gibt 22,2 kWh pro 100 km an. Testverbrauch bei Autobild ist 28 kWh. Eingebaut ist eine 80-kWh-Lithium-Ionen-Batterie und sie schreiben von einer realistischen Reichweite von 300 km.
    Wenn 400 PS der neue "Mittelwert" sind, dann passt es. Dann kannst du aber die Gegenrechnung 480 PS und 6 Liter Verbrauch auch in die Tonne treten.

    Das wäre dann der von mir angesprochene Panzer.

    Meine Hands on Erfahrung mit dem Kona von Hyundai sind eben andere. Der hat 64kwH und damit fährst du stets 400 km.

    Der riesen Unterschied zu herkömmlichen Autos ist eben das Gewöhnen an die Rukuperation. Und das umstellen von "bremsen" auf eben jene.
    Geändert von RAPtile (06-06-2019 um 11:40 Uhr)
    Fick mich, wenn ich mich irre, aber wollten wir nicht knutschen?

  2. #2792
    Zitat Zitat von RAPtile Beitrag anzeigen
    Wenn 400 PS der neue "Mittelwert" sind, dann passt es. Dann kannst du aber die Gegenrechnung 480 PS und 6 Liter Verbrauch auch in die Tonne treten.

    Das wäre dann der von mir angesprochene Panzer.

    Meine Hands on Erfahrung mit dem Kona von Hyundai sind eben andere. Der hat 64kwH und damit fährst du stets 400 km.

    Der riesen Unterschied zu herkömmlichen Autos ist eben das Gewöhnen an die Rukuperation. Und das umstellen von "bremsen" auf eben jene.
    Ich hatte in der Tat den Eindruck, dass es so ist, dass es viele hochmotorisierte E-Autos gibt. Aber es stimmt schon, bei 100 kWh würde der E-Golf (laut Spritmonitor.de), wenn es ihn denn mit so einer Monsterbatterie gäbe, um die 600 km weit kommen.
    "Wenn du die Welt vereinen willst, gründe mehr Rockbands, nicht politische Parteien und Religionen" - Gene Simmons

  3. #2793
    Under the Fuchtel Avatar von RAPtile
    Ort: BY
    Zitat Zitat von HobbyChinese Beitrag anzeigen
    Ich hatte in der Tat den Eindruck, dass es so ist, dass es viele hochmotorisierte E-Autos gibt. Aber es stimmt schon, bei 100 kWh würde der E-Golf (laut Spritmonitor.de), wenn es ihn denn mit so einer Monsterbatterie gäbe, um die 600 km weit kommen.
    Die gibt's in allen Motorvarianten. Für mich ist eben 400 PS+ keine "mittelklasse" mehr.

    Der Hyundai hat um die 200. Das ist mehr als genug. Alltagstauglich. Und die 400 km sind realistisch. Außer du fährst nur Autobahn. Dann landest du etwas drunter. Aber dieses Fahrprofil hast du privat ja eher selten sondern einen Mix.
    Fick mich, wenn ich mich irre, aber wollten wir nicht knutschen?

  4. #2794
    Geändert von Facel Vega (07-06-2019 um 19:02 Uhr)

  5. #2795
    Es wird andere Stoffe als Lithium geben um Strom zu speichern.

  6. #2796
    Zitat Zitat von Serge Beitrag anzeigen
    Es wird andere Stoffe als Lithium geben um Strom zu speichern.
    Und bis die gefunden sind wird weiter Lithium und Co. gefördert und verarbeitet und dadurch der Umwelt massiver Schaden zugefügt. Super! Und das alles für ein Antriebskonzept wo von Anfang an klar war das es auf den Holzweg führen wird.
    „Milieu, Ivo, schon mal gehört: Er blau, braucht Geld, sie schreit, Ende“

  7. #2797
    Angeblich ist Toyota nun der großen Durchbruch beim der Feststoff-Akku gelungen, nun wird alles gut!

    https://www.focus.de/auto/elektroaut..._10804929.html

  8. #2798
    Zitat Zitat von Uncle Ti Beitrag anzeigen
    Und bis die gefunden sind wird weiter Lithium und Co. gefördert und verarbeitet und dadurch der Umwelt massiver Schaden zugefügt. Super! Und das alles für ein Antriebskonzept wo von Anfang an klar war das es auf den Holzweg führen wird.
    Holzweg? Erzähl mal!

    Ja, Lithiumförderung ist nicht unproblematisch. Allerdings wird die Lithiumbatterie nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Das wissen wir schon seit der Forschung an Festkörperakkumulatoren. Aber wo ist das grüne Gewissen bei der Förderung von Öl und Gas? Wird da der Umwelt kein massiver Schaden zugefügt? Sogar mit der Gewissheit, dass sich diese Art nie verbessern wird?

    Bei der Akkuherstellung für unsere Handys, Laptops, Heimwerkermaschinen, Zahnbürsten usw. interessiert es doch in Wahrheit keine Sau, wie die Förderbedingungen von Lithium sind. Die bedenkliche Situation, die in Chile angeprangert wird, ist der Status Quo - völlig ohne flächendeckende E-Mobilität. Das E-Auto hat an der jetzigen Umweltbelastung noch keinen nennenswerten Anteil.

    Nur Populisten sehen im Wasserstoff eine Alternative. Wasser aus dem Auspuff, unbegrenzte Reichweite durch schnelles Nachtanken blenden aber nur diejenigen, die sich nicht mit der Technik beschäftigt haben. Extreme Drücke und Temperaturen und die Flüchtigkeit des Wasserstoffs machen die Technik fehleranfällig, wartungsintensiv und teuer. Es hat schon einen Grund, warum die Brennstoffzelle seit 1966 nicht die größte Aufmerksamkeit der Autoindustrie bekommt. Für das Laden der Batterieautos ist angeblich keine Energie vorhanden, aber woher kommt die Energie für 700 bar Druck und -200 Grad? Woher kommt die Energie, um Wasserstoff überhaupt erst herzustellen? Heute wird dafür Gas verbrannt, das mit Fracking aus der Erde geholt wird. Neben den chemischen Zusätzen ist der immense Wasserbedarf zu erwähnen. In den USA werden je Gasquelle zwischen acht und 19 Millionen Liter Wasser benötigt. Bei etwa 50 000 Quellen, die jährlich in den USA gebohrt werden, liegt der Wasserbedarf bei bis zu 530 Milliarden Litern Wasser. Und jetzt kommt Herr Lesch und mahnt 21 Millionen Liter Wasserbedarf an? Und es macht schon einen Unterschied für die Umwelt, ob ich mit Chemie versetztes Wasser mit hohem Druck in die Erdkruste drücke oder unberührtes Grundwasser hochpumpe, dass durch Verdunstung, darum geht es Lesch ja, auch weiterhin am Wasserkreislauf teilnimmt.

    Die Schweröltanker schaden der Umwelt massiv, sei es durch Abgase oder durch Unglücke. Fälle wie Deepwater Horizon und Nigerdelta werden einfach ausgeblendet.

    Nein, E-Mobilität ist nicht gut für die Umwelt, aber besser als das, was wir haben - mit Aussicht auf Verbesserung. Die Technik wird besser und billiger werden. Ja, E-Autos sind nicht CO2 frei, sie sind aber abgasfrei an Stellen, wo Menschen hauptsächlich leben - in Städten. In großen Industrieanlegen vor der Stadt können Filter eingesetzt werden, deren Effizienz mit keiner Filtertechnik in mobilen Verbrennern erreicht wird. Die Lärmbelastung würde in Städten reduziert, wenn nicht Schildbürger darin eine Gefahr für Leib und Leben sähen und leisen Autos einen Lärmgenerator verpassen würden. Die Feinstaubbelastung würde reduziert durch weniger Bremsabrieb. Schon einmal Gardinen in einer Wohnung gewaschen, die an einer viel befahrenen Straße liegt? Weniger Kosten durch Wartung und Reparatur, kein Ölwechsel ...

    Und wer der Vorstellung unterliegt an Wasserstoff-Tankstellen schnell tanken zu können, der kann ja mal hier in München die Fahrer von CleverShuttle in ihren grün/weißen Toyota Mirai interviewen, wie das so ist, wenn fünf Fahrer vor ihnen an der H2-Tanke waren.

    Und jetzt erzähl mir, Uncle T. was du mit Holzweg meinst?
    Geändert von Tiescher (07-06-2019 um 20:06 Uhr)

  9. #2799
    Zitat Zitat von Uncle Ti Beitrag anzeigen
    Und bis die gefunden sind wird weiter Lithium und Co. gefördert und verarbeitet und dadurch der Umwelt massiver Schaden zugefügt. Super! Und das alles für ein Antriebskonzept wo von Anfang an klar war das es auf den Holzweg führen wird.
    Also doch nicht verstanden. Nicht der E-Antrieb ist das Problem sondern Stoffe wie Kobalt und Lithium, die ersetzbar sind.

    Aber wir können ja inzwischen ruhig weiter Benzin und Diesel verbrennen, Ölförderung macht bekanntlich keine Probleme.

  10. #2800
    Zitat Zitat von Tiescher Beitrag anzeigen
    Holzweg? Erzähl mal!

    Ja, Lithiumförderung ist nicht unproblematisch. Allerdings wird die Lithiumbatterie nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Das wissen wir schon seit der Forschung an Festkörperakkumulatoren. Aber wo ist das grüne Gewissen bei der Förderung von Öl und Gas? Wird da der Umwelt kein massiver Schaden zugefügt? Sogar mit der Gewissheit, dass sich diese Art nie verbessern wird?

    Bei der Akkuherstellung für unsere Handys, Laptops, Heimwerkermaschinen, Zahnbürsten usw. interessiert es doch in Wahrheit keine Sau, wie die Förderbedingungen von Lithium sind. Die bedenkliche Situation, die in Chile angeprangert wird, ist der Status Quo - völlig ohne flächendeckende E-Mobilität. Das E-Auto hat an der jetzigen Umweltbelastung noch keinen nennenswerten Anteil.

    Nur Populisten sehen im Wasserstoff eine Alternative. Wasser aus dem Auspuff, unbegrenzte Reichweite durch schnelles Nachtanken blenden aber nur diejenigen, die sich nicht mit der Technik beschäftigt haben. Extreme Drücke und Temperaturen und die Flüchtigkeit des Wasserstoffs machen die Technik fehleranfällig, wartungsintensiv und teuer. Es hat schon einen Grund, warum die Brennstoffzelle seit 1966 nicht die größte Aufmerksamkeit der Autoindustrie bekommt. Für das Laden der Batterieautos ist angeblich keine Energie vorhanden, aber woher kommt die Energie für 700 bar Druck und -200 Grad? Woher kommt die Energie, um Wasserstoff überhaupt erst herzustellen? Heute wird dafür Gas verbrannt, das mit Fracking aus der Erde geholt wird. Neben den chemischen Zusätzen ist der immense Wasserbedarf zu erwähnen. In den USA werden je Gasquelle zwischen acht und 19 Millionen Liter Wasser benötigt. Bei etwa 50 000 Quellen, die jährlich in den USA gebohrt werden, liegt der Wasserbedarf bei bis zu 530 Milliarden Litern Wasser. Und jetzt kommt Herr Lesch und mahnt 21 Millionen Liter Wasserbedarf an? Und es macht schon einen Unterschied für die Umwelt, ob ich mit Chemie versetztes Wasser mit hohem Druck in die Erdkruste drücke oder unberührtes Grundwasser hochpumpe, dass durch Verdunstung, darum geht es Lesch ja, auch weiterhin am Wasserkreislauf teilnimmt.

    Die Schweröltanker schaden der Umwelt massiv, sei es durch Abgase oder durch Unglücke. Fälle wie Deepwater Horizon und Nigerdelta werden einfach ausgeblendet.

    Nein, E-Mobilität ist nicht gut für die Umwelt, aber besser als das, was wir haben - mit Aussicht auf Verbesserung. Die Technik wird besser und billiger werden. Ja, E-Autos sind nicht CO2 frei, sie sind aber abgasfrei an Stellen, wo Menschen hauptsächlich leben - in Städten. In großen Industrieanlegen vor der Stadt können Filter eingesetzt werden, deren Effizienz mit keiner Filtertechnik in mobilen Verbrennern erreicht wird. Die Lärmbelastung würde in Städten reduziert, wenn nicht Schildbürger darin eine Gefahr für Leib und Leben sähen und leisen Autos einen Lärmgenerator verpassen würden. Die Feinstaubbelastung würde reduziert durch weniger Bremsabrieb. Schon einmal Gardinen in einer Wohnung gewaschen, die an einer viel befahrenen Straße liegt? Weniger Kosten durch Wartung und Reparatur, kein Ölwechsel ...

    Und wer der Vorstellung unterliegt an Wasserstoff-Tankstellen schnell tanken zu können, der kann ja mal hier in München die Fahrer von CleverShuttle in ihren grün/weißen Toyota Mirai interviewen, wie das so ist, wenn fünf Fahrer vor ihnen an der H2-Tanke waren.

    Und jetzt erzähl mir, Uncle T. was du mit Holzweg meinst?

  11. #2801
    Taxidrohne Skai fliegt mit Wasserstoff

    Nach Audi und Porsche ist auch BMW in die Entwicklung eines Lufttaxis eingestiegen. Zusammen mit einem US-Unternehmen ist eines mit einem ungewöhnlichen Antrieb entstanden.

    Skai ist ein Hexacopter, in dem fünf Insassen Platz finden. Jeder der sechs Rotoren wird von einem 100 Kilowatt (kW) starken Elektromotor angetrieben. Diese werden aber nicht von Akkus mit Strom versorgt, sondern von drei Brennstoffzellen. Dadurch erhöht sich der Aktionsradius des Fluggeräts: Skai kann bis zu vier Stunden in der Luft bleiben. Die meisten der Fluggeräte mit Akku schaffen weniger als eine Stunde.

    Mit der Flugdauer steigt auch die Reichweite: Skai soll bis zu 640 Kilometer weit fliegen. Zum Vergleich: von Hamburg nach München sind es Luftlinie rund 610 Kilometer, von Berlin nach München etwas über 500 Kilometer. Ideal sind laut Hersteller Strecken zwischen 16 und 240 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des Fluggeräts soll 190 Kilometer pro Stunde betragen, die Reisegeschwindigkeit knapp 140 Kilometer pro Stunde.

    Als Treibstoff für die Brennstoffzellen kommt Wasserstoff zum Einsatz. Skai soll es in zwei Varianten geben - mit einem 200 Liter und einem 400 Liter großen Tank. Den Tank zu befüllen soll weniger als zehn Minuten dauern.
    https://www.golem.de/news/alaka-i-ta...06-141705.html

  12. #2802
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Zitat Zitat von Tiescher Beitrag anzeigen
    Holzweg? Erzähl mal!

    Ja, Lithiumförderung ist nicht unproblematisch. Allerdings wird die Lithiumbatterie nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Das wissen wir schon seit der Forschung an Festkörperakkumulatoren. Aber wo ist das grüne Gewissen bei der Förderung von Öl und Gas? Wird da der Umwelt kein massiver Schaden zugefügt? Sogar mit der Gewissheit, dass sich diese Art nie verbessern wird?

    Bei der Akkuherstellung für unsere Handys, Laptops, Heimwerkermaschinen, Zahnbürsten usw. interessiert es doch in Wahrheit keine Sau, wie die Förderbedingungen von Lithium sind. Die bedenkliche Situation, die in Chile angeprangert wird, ist der Status Quo - völlig ohne flächendeckende E-Mobilität. Das E-Auto hat an der jetzigen Umweltbelastung noch keinen nennenswerten Anteil.

    Nur Populisten sehen im Wasserstoff eine Alternative. Wasser aus dem Auspuff, unbegrenzte Reichweite durch schnelles Nachtanken blenden aber nur diejenigen, die sich nicht mit der Technik beschäftigt haben. Extreme Drücke und Temperaturen und die Flüchtigkeit des Wasserstoffs machen die Technik fehleranfällig, wartungsintensiv und teuer. Es hat schon einen Grund, warum die Brennstoffzelle seit 1966 nicht die größte Aufmerksamkeit der Autoindustrie bekommt. Für das Laden der Batterieautos ist angeblich keine Energie vorhanden, aber woher kommt die Energie für 700 bar Druck und -200 Grad? Woher kommt die Energie, um Wasserstoff überhaupt erst herzustellen? Heute wird dafür Gas verbrannt, das mit Fracking aus der Erde geholt wird. Neben den chemischen Zusätzen ist der immense Wasserbedarf zu erwähnen. In den USA werden je Gasquelle zwischen acht und 19 Millionen Liter Wasser benötigt. Bei etwa 50 000 Quellen, die jährlich in den USA gebohrt werden, liegt der Wasserbedarf bei bis zu 530 Milliarden Litern Wasser. Und jetzt kommt Herr Lesch und mahnt 21 Millionen Liter Wasserbedarf an? Und es macht schon einen Unterschied für die Umwelt, ob ich mit Chemie versetztes Wasser mit hohem Druck in die Erdkruste drücke oder unberührtes Grundwasser hochpumpe, dass durch Verdunstung, darum geht es Lesch ja, auch weiterhin am Wasserkreislauf teilnimmt.

    Die Schweröltanker schaden der Umwelt massiv, sei es durch Abgase oder durch Unglücke. Fälle wie Deepwater Horizon und Nigerdelta werden einfach ausgeblendet.

    Nein, E-Mobilität ist nicht gut für die Umwelt, aber besser als das, was wir haben - mit Aussicht auf Verbesserung. Die Technik wird besser und billiger werden. Ja, E-Autos sind nicht CO2 frei, sie sind aber abgasfrei an Stellen, wo Menschen hauptsächlich leben - in Städten. In großen Industrieanlegen vor der Stadt können Filter eingesetzt werden, deren Effizienz mit keiner Filtertechnik in mobilen Verbrennern erreicht wird. Die Lärmbelastung würde in Städten reduziert, wenn nicht Schildbürger darin eine Gefahr für Leib und Leben sähen und leisen Autos einen Lärmgenerator verpassen würden. Die Feinstaubbelastung würde reduziert durch weniger Bremsabrieb. Schon einmal Gardinen in einer Wohnung gewaschen, die an einer viel befahrenen Straße liegt? Weniger Kosten durch Wartung und Reparatur, kein Ölwechsel ...

    Und wer der Vorstellung unterliegt an Wasserstoff-Tankstellen schnell tanken zu können, der kann ja mal hier in München die Fahrer von CleverShuttle in ihren grün/weißen Toyota Mirai interviewen, wie das so ist, wenn fünf Fahrer vor ihnen an der H2-Tanke waren.

    Und jetzt erzähl mir, Uncle T. was du mit Holzweg meinst?
    Danke!


    https://www.volkswagen-newsroom.com/...und-rollt-5066
    111.111 Kilometer... mit seinem e-Golf ... in nur viereinhalb Jahren...
    „Für Inspektionen haben wir in den viereinhalb Jahren bisher insgesamt nur 350 Euro bezahlt."

    Bild:
    ausgeblendet


    Der 53-jährige Unternehmer ... kaufte für 36.000 Euro einen der ersten e-Golf in Deutschland überhaupt. Und heute? Der Wagen rollt und rollt und rollt...

    „Heute drängeln sich alle, den e-Golf fahren zu dürfen... Das Kriterium ist simpel: Wer den weitesten Weg hat, bekommt den e-Golf.“
    … Zwar muss er, weil noch ein Fahrzeug der ersten Generation, alle 100 bis 150 Kilometer geladen werden. Aber die Wege ... sind nie länger als 50 Kilometer.
    Geändert von Cat-lin (11-06-2019 um 15:17 Uhr)
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  13. #2803
    mal ein aspekt, der bislang nicht gross aufgegriffen wurde... ich hatte gerade meinen verbrenner in der inspektion... und hab den mechaniker meines vertrauens, den ich schon seit knapp 14 jahren mit meinen wechselnden verbrennern besuche und d mir immer gut helfen konnte, gefragt, wie gross sein anteil an e-fahrzeugen ist.
    null!

    er nimmt keine! weil, wenn man von karosseriearbeiten mal abgesehen, die arbeit an den aggregaten und der technik schlicht für ihn böhmische dörfer sind und er sich die weiterbildung nicht antun will! er könnte sich seinen lehrling "zurechtmachen lassen" (seine worte!), aber das kostet und der will auch nicht (also der lehrling!), solange bei uns im dorf nicht deutlich mehr "passiert".
    interessante frage! welche von "euren" werstätten ist in der lage, reparaturen durchzuführen? wie schaut es mit "freien" werkstätten aus, werden dort die mitarbeiter auf arbeiten an den unterschiedlichen modellen geschult? diagnosegeräte angeschafft? spezialwerkzeug zusätzlich vorgehalten?
    oder ist man mit so einem stromer an die oftmals überteuerten verragswerkstätten mit entsprechenden möglichkeiten/mitarbeitern gebunden, von denen es vielleicht nicht unbedingt ortsnah welche gibt?
    Die einzig relevante Werte-Einteilung in der Postmoderne: Witzig oder Nicht-witzig!

  14. #2804
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    mal ein aspekt, der bislang nicht gross aufgegriffen wurde... ich hatte gerade meinen verbrenner in der inspektion... und hab den mechaniker meines vertrauens, den ich schon seit knapp 14 jahren mit meinen wechselnden verbrennern besuche und d mir immer gut helfen konnte, gefragt, wie gross sein anteil an e-fahrzeugen ist.
    null!

    er nimmt keine! weil, wenn man von karosseriearbeiten mal abgesehen, die arbeit an den aggregaten und der technik schlicht für ihn böhmische dörfer sind und er sich die weiterbildung nicht antun will! er könnte sich seinen lehrling "zurechtmachen lassen" (seine worte!), aber das kostet und der will auch nicht (also der lehrling!), solange bei uns im dorf nicht deutlich mehr "passiert".
    interessante frage! welche von "euren" werstätten ist in der lage, reparaturen durchzuführen? wie schaut es mit "freien" werkstätten aus, werden dort die mitarbeiter auf arbeiten an den unterschiedlichen modellen geschult? diagnosegeräte angeschafft? spezialwerkzeug zusätzlich vorgehalten?
    oder ist man mit so einem stromer an die oftmals überteuerten verragswerkstätten mit entsprechenden möglichkeiten/mitarbeitern gebunden, von denen es vielleicht nicht unbedingt ortsnah welche gibt?
    Danke für den interessanten Aspekt und die Überlegungen!

    Dann hat er ja auch recht, wenn er solche böhmischen Dörfer nicht in Angriff nimmt.
    (Das dürfen sowieso nur Mechatroniker mit Hochvolt-Ausbildung bzw. Werkstätten, bei denen zumindest ein Mitarbeiter diese Zusatzausbildung hat).

    Die ist aber immer mehr im Kommen. Da andere Länder den Schalter deutlicher zeitnah umlegen in Richtung e-Mobilität, und die deutschen Hersteller darauf angewiesen sind, einen Großteil ihrer Produktion zu exportieren, ist diese Richtung vorgegeben, der "Drops" gelutscht.

    Und im Lauf der Zeit wird sich die Hochvolttechnik vermutlich auch in freien Werkstätten durchsetzen.
    Irgendwann wird es vielleicht schwierig sein, einen Mechatroniker zu finden, der noch Verbrenner reparieren kann.

    Was Deine Werkstattkosten betrifft, scheinen die bei e-Autos deutlich geringer zu sein, da erheblich weniger Verschleißteile und weniger wartungsbedürftig; das kann sich also selbst wenn Du zur Vertragswerkstätte gehst, ausgleichen. Außerdem sind e-Autos 10 Jahre steuerfrei.

    Zu Deiner Frage: Meine, gar nicht so große (Vertrags)Werkstatt war eine der ersten, die so einen Hochvolttechniker angestellt hat. Der hat übrigens jede Menge zu tun, weil die jährlich rund 30 E-Autos verkaufen.
    Geändert von Cat-lin (12-06-2019 um 11:14 Uhr)
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  15. #2805
    Zitat Zitat von Cat-lin Beitrag anzeigen
    Dann hat er ja auch recht, wenn er solche böhmischen Dörfer nicht in Angriff nimmt.
    (Das dürfen sowieso nur Mechatroniker mit Hochvolt-Ausbildung bzw. Werkstätten, bei denen zumindest ein Mitarbeiter diese Zusatzausbildung hat).
    ich habe lediglich einen Fiat-Vertragshändler mit angeschlossener Werkstatt in der nähe, dem ich solche vorraussetzungen zugestehen würde... danach erst wieder mit >20km...
    reparaturen/inspektionen ohne hol-/bringservice wären also jedesmal ein grösserer logistischer aufwand... :

    Zitat Zitat von Cat-lin Beitrag anzeigen
    Die ist aber immer mehr im Kommen. Da andere Länder den Schalter deutlicher zeitnah umlegen in Richtung e-Mobilität, und die deutschen Hersteller darauf angewiesen sind, einen Großteil ihrer Produktion zu exportieren, ist diese Richtung vorgegeben, der "Drops" gelutscht.
    wie lange würdest du schätzen dauert es, in deutschland, denn dieses land ist für mich maßgebend, flächendeckend qualifiziertes personal auszubilden? wäre es nicht verkaufstaktisch "klug" gewesen, zumindest parallel damit zu beginnen?

    Zitat Zitat von Cat-lin Beitrag anzeigen
    Und im Lauf der Zeit wird sich die Hochvolttechnik vermutlich auch in freien Werkstätten durchsetzen.
    Irgendwann wird es vielleicht schwierig sein, einen Mechatroniker zu finden, der noch Verbrenner reparieren kann.
    "vermutlich, irgendwann und vielleicht" sind jetzt nicht wirklich zugkräftige argumente, siehst du selber, oder?

    Zitat Zitat von Cat-lin Beitrag anzeigen
    Was Deine Werkstattkosten betrifft, scheinen die bei e-Autos deutlich geringer zu sein, da erheblich weniger Verschleißteile und weniger wartungsbedürftig; das kann sich also selbst wenn Du zur Vertragswerkstätte gehst, ausgleichen. Außerdem sind e-Autos 10 Jahre steuerfrei.
    "scheinen"? hast du belastbare zahlen?

    wofür muss die 10-jährige steuerersparnis denn noch herhalten? bis jetzt wurden genannt:
    - höhere anschaffungskosten (zzgl. installation einer wallbox und/oder photovoltaik und/oder installation der evtl. nötigen starkstromsteckdose mit absicherung in der hausinstallation)
    - anstehende austauschkosten fürs akkupack bzw. leasinggebühr desselben

    ist ja jetzt nicht wirklich so, als würden wir mehrere tausend euro steuern im jahr abdrücken, gelle?

    Zitat Zitat von Cat-lin Beitrag anzeigen
    Zu Deiner Frage: Meine, gar nicht so große (Vertrags)Werkstatt war eine der ersten, die so einen Hochvolttechniker angestellt hat. Der hat übrigens jede Menge zu tun, weil die jährlich rund 30 E-Autos verkaufen.
    schön, DU bist also versorgt, ICH nicht... im schnitt sind wir beide also ein bisschen versorgt... was hilft das mir jetzt im speziellen?
    Die einzig relevante Werte-Einteilung in der Postmoderne: Witzig oder Nicht-witzig!


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