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  1. #2521
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    Nochmal: in dem von dir verlinkten Artikel geht es um Verbrennerautos. Mit Otto-Motoren. Nicht um irgendwelche Brennstoffzellen. Deswegen die Frage, ob du den richtigen Artikel verlinkt hast.
    stimmt, ich reiche noch mal den richtigen Artikel nach

    das Methanol aus der Wasser/Kohle gewonnen wird ist anachronistisch
    daher auch z B hier längst der nächste Schritt(„waste to value“ ist da der Oberbegriff)
    https://spectrum.ieee.org/transporta...uture.amp.html

  2. #2522
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Japan setzt massiv auf Wasserstoff(-Brennstoffzelle)
    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...toffautos.html

    Mit allen Vor- und Nachteilen.

    Bleibt spannend, ob wo und wie DE seinen Platz in der automobilen Zukunft findet.

  3. #2523
    Under the Fuchtel Avatar von RAPtile
    Ort: BY
    Das könnte auch am komplexen Stromsystem in Japan liegen. Norden 50hz : Süden 60hz.
    Fick mich, wenn ich mich irre, aber wollten wir nicht knutschen?

  4. #2524
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Das mag auch ein Grund sein.
    Zumindest kurzfristig.

    Mittel-langfristig sind die Japaner aber wohl darauf gekommen, dass es nicht soo weise sein kann, den einen endlichen, unter widrigen Umständen aus der Erde zu reissenden Rohstoff(Öl) einfach gegen andere(Lithium, Kobalt) zu ersetzen.

  5. #2525
    Zitat Zitat von Edelstahl Beitrag anzeigen
    Mittel-langfristig sind die Japaner aber wohl darauf gekommen, dass es nicht soo weise sein kann, den einen endlichen, unter widrigen Umständen aus der Erde zu reissenden Rohstoff(Öl) einfach gegen andere(Lithium, Kobalt) zu ersetzen.
    Das hinkt ziemlich. Wenn man Erdölprodukte in einem Motor verbrennt, wird der darin enthaltene Kohlenstoff als CO und CO2 über den Auspuff in die Atmosphäre geblasen. Lithium und Kobalt bleiben dagegen in der Batterie.

    Allerdings wundern mich solche merkwürdigen Vergleiche auch nicht. Das Brennstoffzellenauto dient momentan vor allem als Träumerei für die Leute, die den expontiellen Zuwachs und die wirtschaftlichkeit von batterieelektrischen Autos nicht wahrhaben wollen.
    Du sihst / wohin du sihst, nur eitelkeit auff erden.

  6. #2526
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    Das hinkt ziemlich. Wenn man Erdölprodukte in einem Motor verbrennt, wird der darin enthaltene Kohlenstoff als CO und CO2 über den Auspuff in die Atmosphäre geblasen. Lithium und Kobalt bleiben dagegen in der Batterie.

    Allerdings wundern mich solche merkwürdigen Vergleiche auch nicht. Das Brennstoffzellenauto dient momentan vor allem als Träumerei für die Leute, die den expontiellen Zuwachs und die wirtschaftlichkeit von batterieelektrischen Autos nicht wahrhaben wollen.
    Das hast du falsch verstanden.
    Ich habe mich, recht eindeutig, auf die ursprüngliche Gewinnung/Ausbeutung der notwendigen Rohstoffe bezogen.
    Und da sind Li, Co, etc. keinen Deut besser als Erdöl. Ggf. sogar "schlimmer.

    Wie recycelst Du denn das in der Batterie verbliebene Lithium und Kobalt?
    Wie sind denn da die Recyclingquoten?
    Lerne da gern dazu.

  7. #2527
    Zitat Zitat von Edelstahl Beitrag anzeigen
    Wie recycelst Du denn das in der Batterie verbliebene Lithium und Kobalt?
    Wie sind denn da die Recyclingquoten?
    In der EU per Gesetz mindestens 50%, in der Praxis eher 60%, am höchsten wohl beim (noch) enthaltenen Kobalt. Lithium eher weniger, da Verfügbarkeit und Preis von "neuem" Lithium derzeit ziemlich gut ist. Praktisch alle großen Hersteller planen vor dem Recycling eine Zweitverwendung in stationären Stromspeichern ein (Quelle).

    Edit: Grundsätzlich ist die Frage nach den Rohstoffen und deren Verwendung wichtig. Dann aber bitte auch den vollen Irrsinn nennen: eine Person mit einem Fahrzeug von 1,5 Tonnen Gewicht durch die Gegend zu karren ist nicht effizient. Ein Fahrrad wiegt mit 15 kg gerade mal ein Hundertstel davon.
    Geändert von hotblack (01-04-2019 um 16:36 Uhr)
    Du sihst / wohin du sihst, nur eitelkeit auff erden.

  8. #2528
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    In der EU per Gesetz mindestens 50%, in der Praxis eher 60%, am höchsten wohl beim (noch) enthaltenen Kobalt. Lithium eher weniger, da Verfügbarkeit und Preis von "neuem" Lithium derzeit ziemlich gut ist. Praktisch alle großen Hersteller planen vor dem Recycling eine Zweitverwendung in stationären Stromspeichern ein (Quelle).

    Edit: Grundsätzlich ist die Frage nach den Rohstoffen und deren Verwendung wichtig. Dann aber bitte auch den vollen Irrsinn nennen: eine Person mit einem Fahrzeug von 1,5 Tonnen Gewicht durch die Gegend zu karren ist nicht effizient. Ein Fahrrad wiegt mit 15 kg gerade mal ein Hundertstel davon.
    Ich dachte, der gesetzl. vorgeschriebene Recycling-Anteil sei sogar höher.

    Wie wahr!



    Neuer Rekord bei E-Auto-Zulassungen in Norwegen: https://orf.at/stories/3117248
    Im März hat die Zahl der batteriebetriebenen Neuwagen in Norwegen einen neuen Rekord erreicht...
    Anteil der Elektroautos bei den Neuzulassungen bei 57 Prozent...10.316 strombetriebene Autos.
    s. auch hier: https://ecomento.de/2019/04/01/elekt...rz-58-prozent/
    Bild:
    ausgeblendet

    In Norwegen werden bezogen auf die Einwohnerzahl bereits seit längerem mit Abstand die meisten Elektroautos in Europa neu zugelassen. …
    Im März waren... fast 60 Prozent aller in Norwegen verkauften Neuwagen rein elektrisch.
    bringt das skandinavische Land seinem ehrgeizigen Ziel näher, schon 2025 keine neuen Verbrenner-Pkw mehr zuzulassen...
    Geändert von Cat-lin (01-04-2019 um 23:37 Uhr)
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  9. #2529
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    In der EU per Gesetz mindestens 50%, in der Praxis eher 60%, am höchsten wohl beim (noch) enthaltenen Kobalt. Lithium eher weniger, da Verfügbarkeit und Preis von "neuem" Lithium derzeit ziemlich gut ist. Praktisch alle großen Hersteller planen vor dem Recycling eine Zweitverwendung in stationären Stromspeichern ein (Quelle).

    Edit: Grundsätzlich ist die Frage nach den Rohstoffen und deren Verwendung wichtig. Dann aber bitte auch den vollen Irrsinn nennen: eine Person mit einem Fahrzeug von 1,5 Tonnen Gewicht durch die Gegend zu karren ist nicht effizient. Ein Fahrrad wiegt mit 15 kg gerade mal ein Hundertstel davon.
    Die EU schreibt eine Recyclingquote beim Lithium und Kobalt von 50-60% vor?
    Das googel ich mal.

  10. #2530
    Du kannst dir auch direkt die Direktive, insbesondere Annex III anschauen:
    https://eur-lex.europa.eu/legal-cont...20131230&rid=1

    Demnach: Blei-Säure-Batterien 65%, Nickel-Cadmium 75% und sonstige Batterien 50% Recyclingquote (nach Gewicht). Auf einzelne Stoffe wird bei den sonstigen Batterien nicht eingegangen.

    Worauf genau möchtest du überhaupt hinaus? Weder Kobalt noch Lithium sind per se klimaschädliche Stoffe. Nur deren Extraktion, wenn die wie bislang mit fossil betriebenen Maschinen/Prozessen erfolgt.
    Du sihst / wohin du sihst, nur eitelkeit auff erden.

  11. #2531
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    Du kannst dir auch direkt die Direktive, insbesondere Annex III anschauen:
    https://eur-lex.europa.eu/legal-cont...20131230&rid=1

    Demnach: Blei-Säure-Batterien 65%, Nickel-Cadmium 75% und sonstige Batterien 50% Recyclingquote (nach Gewicht). Auf einzelne Stoffe wird bei den sonstigen Batterien nicht eingegangen.

    Worauf genau möchtest du überhaupt hinaus? Weder Kobalt noch Lithium sind per se klimaschädliche Stoffe. Nur deren Extraktion, wenn die wie bislang mit fossil betriebenen Maschinen/Prozessen erfolgt.
    Also Null Quote zu Nickel/Kobalt Batterien.
    Na also, wie gedacht.
    Weil: Es dazu kein zufriedenstellendes Recycling-Verfahren gibt.

    Worauf ich "hinauswill"?
    Schrieb ich bereits weiter oben.
    Nickel, Kobalt u noch ein paar andere seltene Metalle werden demnach den gleichen Weg/Verbrauch gehen wie seit Jahrzehnten Öl: Wird unter widrigen Umständen aus der Erde gerissen, etwas modifiziert, ein mal verbraucht und Tschüss.

    Recycling und Nachhaltigkeit sieht sicher ganz anders aus.

    Was verstehst Du daran nicht?


    Edit: Es geht nicht ums "extrahieren". Auch wenn sich das schön schreibt.
    Sondern erst mal um, wie bereits mehrfach geschrieben, den Abbau/die Förderung.
    Alles andere kommt danach.
    Geändert von Edelstahl (02-04-2019 um 21:44 Uhr)

  12. #2532
    Zitat Zitat von Edelstahl Beitrag anzeigen
    Weil: Es dazu kein zufriedenstellendes Recycling-Verfahren gibt.
    Das entspricht nicht den Fakten. Es gibt gute technische Verfahren und diese werden insbesondere für das Kobalt auch genutzt, weil man damit Geld verdienen kann. Das sieht bei den Verbrennungsprodukten aus Benzin und Diesel anders aus: diese können nach momentanem Stand der Technik nicht recycelt werden, schon gar nicht wirtschaftlich. Und damit bleibt dein Gedankengang falsch, dein Vergleich krumm und schief.

    Beim Brennstoffzellenhype würde es mich übrigens keine Minute wundern, wenn dieser von den Mineralölkonzernen angetrieben und finanziert wird. Denn das passt wunderbar in deren Geschäftsmodell: Leute die zur Tanke fahren müssen um dort einen via Dampfreformierung aus fossilen Kohlenwasserstoffen (sprich: Ölprodukte) gewonnenen Treibstoff (H2) in ihr Auto zu füllen.

    PS: Mag sein, dass ich mit Extraktion den falschen Fachbegriff verwendet habe. Gemeint war der vollständige Prozess von der Baggerschaufel bis zum verwendbaren Rohstoff.
    Du sihst / wohin du sihst, nur eitelkeit auff erden.

  13. #2533
    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    Beim Brennstoffzellenhype würde es mich übrigens keine Minute wundern, wenn dieser von den Mineralölkonzernen angetrieben und finanziert wird.
    Die sagen das in Deutschland sogar recht offen: "... haben sich die Unternehmen Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und TOTAL in der H2 MOBILITY zusammengeschlossen" (Quelle). OMV, Shell und Total sind Öl- und Gaskonzerne. Air Liquide firmiert zwar als Hersteller von technischen Gasen, in der Praxis betreiben sie aber seit 2015 eine große Dampfreformationsanlage in Dormagen (Quelle), also wieder eine fossile Dreckschleuder.
    Du sihst / wohin du sihst, nur eitelkeit auff erden.

  14. #2534
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-m...eiz-ld.1473810

    Schweizer Auto-Verkäufe 2019 vom Tesla-Blitz getroffen

    Erstmals in der Geschichte der Neuzulassungen ist das meistverkaufte Fahrzeug in der Schweiz ein Elektroauto. Der Tesla Model 3 erzielte allein im März 1094 neu zugelassene Exemplare …Insgesamt ... im 1. Quartal den Sprung aus dem Nichts auf Rang 4, obwohl er erst Ende Februar auf die Schweizer Strassen rollte.
    ...trug das Model 3 zudem dazu bei, dass Tesla bereits nach 3 Monaten 2019 in der Schweiz mehr Fahrzeuge verkaufen konnte als im gesamten Jahr 2018.

    Bild:
    ausgeblendet
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  15. #2535
    Ich verstehe nicht, weshalb die Hersteller keine serienmäßig mit Erdgas betriebene Fahrzeuge verkaufen?


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