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  1. #1081
    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    Und "billig" muss es sein, weil die schicht, die schlichtweg keine kohle dafür hat, sich alle drei jahre ein neues Auto zuzulegen, nur weil die grenzwerte mal wieder willkürlich verschoben werden, immer grösser wird.

    Wann wird denn dem transport der knebel gesetzt? Ich hab noch nichts von elektrobetriebenen Kreuzfahrtschiffen oder Frachtern gelesen...
    Weil die Belastung in den Städten nicht von Kreuzfahrtschiffen verursacht wird. Aber ich gebe dir recht. Das Fahrverbot von Dieselfahrzeugen in Städten greift zu kurz. Die Heizanlagen und die Stadtnahen Industrieanlagen werden nicht bedacht. Wir werden sehen, wie lange der Diesel als Alleinschuldiger noch herhalten kann.

    Wann wurden die Grenzwerte denn das letzte Mal willkürlich verschoben? Tatsächlich ist es doch so, dass die Automobilindustrie die unveränderten Vorgaben nur auf Prüfständen kurzzeitig einhalten könnte. Im Regelfall blasen sie ihren Dreck in die Umweltzonen, die eine große Gegnerschaft erfährt, weil Messungen den Nutzen solcher Zonen anzweifeln lassen. Jetzt wissen wir warum.
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Das stimmt bei Autos definitiv nicht, da werdennämlich nicht die billigsten gekauft, sondern eher die teuren.
    Das gilt bei vielen Artikeln die auchen Statusfaktor haben.
    Du scherst alles über einen Kamm, vom Brötchen bis zu Rolex.
    In der richtigen Welt ist das aber weitaus kleinteiliger.
    Das beste Beispiel: E-Bikes
    In der realen Welt ist es genau so wie ich sage: Billig muss es sein. Das fängt beim Essen an, und hört bei Elektrogräten und Autos nicht auf. Woher kommt wohl der Erfolg von Dacia?
    E-Bikes sind in erster Linie eine billige Alternative zu einem Moped, Roller oder auch Auto in der Stadt und nicht zuletzt verdanken sie ihren Erfolg durch die staatliche Förderung. Immer mehr Unternehmen setzen auf das Dienst-E-Bikes. Bei der privaten Nutzung von E-Bikes waren bisher vor allem ältere Menschen die Hauptzielgruppe. Zugegeben entdecken immer mehr jüngere Menschen das E-Bike für sich. Erstens fehlt der jüngeren Generation zunehmend die Affinität zum Auto, wie sie noch ihre Eltern und Großeltern hatten und zweitens ist das E-Bike, wie bereits angesprochen, eine billige, versicherungs- und steuerfreie Alternative zum Auto - jedenfalls auf kurzen Strecken.

    Zitat Zitat von Blu3 Beitrag anzeigen
    eben - gutes Beispiel Mobiltelefon
    die dinge wurden nie subventioniert - im gegenteil.
    Handys wurden schon immer subventioniert, sonst wären die Hersteller bzw. Provider auf den "bisschen billigeren Dingern" sitzengeblieben. Es war eben nicht so, dass viele die Geräte gekauft haben
    Geändert von Tiescher (02-08-2017 um 08:57 Uhr)

  2. #1082
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-0...omplettansicht

    Mobilitätswende: "Die Wohlhabenden werden sich auch künftig drücken können"
    Umweltschädliche Mobilität muss teurer werden, sagt der Verkehrsforscher Weert Canzler. Fliegen ist für ihn "unsinnig" und Autos müssen auch nicht alle besitzen.
    Interview...

    Canzler: Viele große Städte unterstützen Fahrradverleih, weil sie hoffen, dass die Leute dadurch auch weniger U-Bahn fahren. Ich glaube, dass Pedelecs eine große Rolle spielen werden. Für die braucht man aber entsprechende Fahrrad-Highways, Abstellplätze und Ladestationen. Im Vergleich zu Straßen oder Tunneln für Autos ist das gar nicht so teuer. Die erfolgreichen Fahrradstädte Amsterdam, Wien und Kopenhagen setzen das um.

    ZEIT ONLINE: Warum hinkt Deutschland da so hinterher?

    Canzler: Es ist ein Henne-Ei-Problem: Wenn es kaum Angebot gibt, ist auch die Nachfrage nicht hoch. Beispiele wie Kopenhagen zeigen aber, dass sich Investitionen in die Infrastruktur lohnen. Dort fahren die Leute selbst im Winter nicht weniger Fahrrad. Die Leute gewöhnen sich daran, auch bei schlechtem Wetter zu fahren und es gibt in einigen Büros Umkleiden und Duschen.

    ZEIT ONLINE: Für viele ist der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad selbst mit E-Bike zu weit.

    Canzler: Auch hier braucht es einen gesellschaftlichen Wandel. Wenn man die Arbeitszeiten weiter flexibilisiert und nicht mehr alle um neun Uhr da sein müssen oder Homeoffice üblicher wird, sind auch die S-Bahnen nicht mehr so voll.

    "Es geht nicht nur um Ökologie, sondern um Lebensqualität für alle"
    ...
    Canzler: Fliegen ist aus ökologischer Sicht das Unsinnigste. Aber weil es keine Kerosinsteuer gibt, ist es sehr günstig. Man sollte einen Beitrag dafür zahlen müssen, dass man mit dem Fliegen das Klima schädigt, dann würde sich das ändern.

    Canzler: Es geht ja nicht nur um Ökologie, sondern um Lebensqualität für alle. Warum dürfen in den Städten private Autos einen Großteil des öffentlichen Raums blockieren, obwohl sie 90 Prozent der Zeit nur rumstehen? Das gilt als selbstverständlich, aber wer kein Auto hat, leidet darunter.

    ... In der Berliner Innenstadt besitzen über die Hälfte der Bewohner kein Auto, trotzdem stehen die überall herum...

    http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-0...ktromobilitaet

    Streetscooter: Wie die Post Volkswagen Konkurrenz macht
    Die Deutsche Post fertigt das elektrische Zustellfahrzeug Streetscooter bisher für den Eigenbedarf – jetzt verkauft sie den Transporter auch an externe Kunden.

    ...300 mal am Tag stoppen, starten, wiederanfahren – den Stress einer Zustellungstour steckt ein elektrischer Antrieb einfach besser weg. Da kann keine Kupplung verschleißen, kein Partikelfilter verstopfen...

    Seit April können auch externe Kunden den Streetscooter bestellen. Begründung: die "große Nachfrage", wie Konzernvorstand Jürgen Gerdes sagt. Ab 32.000 Euro ist der Typ Work erhältlich, ein Preis, von dem noch 4.000 Euro staatliche Prämie abgezogen werden können.
    Geändert von Cat-lin (01-08-2017 um 23:41 Uhr)

  3. #1083

    lächeln

    Zitat Zitat von Cat-lin Beitrag anzeigen

    Sehenswert:
    http://www1.wdr.de/mediathek/video/s...ofort-100.html
    (ab ca. 4:20 auch was zu solchen Ladeplätzen und E-Autos...

    nach 6:20: EU-Luftreinhalterichtlinie durchsetzen - Beispiel Amsterdam: 2011 gab's dort 1000 Ladesäulen,
    2016 waren's 2000 in der Innenstadt (- ist Deutschland eigentlich verglichen damit finanziell zu arm dazu?)
    2018 sollen es 4000 sein.
    Der Strom dazu kommt aus Wind- und Solarenergie.

    Das ab 8:40 wird besonders die Radfahrer freuen "ermuntern die Leute, das Fahrrad zu nutzen. Das ist noch besser als öffentlicher Nahverkehr - für die Stadt und für die Menschen.
    ... es macht ihre Stadt lebenswerter und macht es angenehmer; gerade für Familien mit Kindern, in der Stadt zu wohnen..."


    ab ca. 12:28 (selbstgebastelte - da die Autohersteller so was bisher noch nicht entwickelt hat - Cargo-Hopper bündeln ankommende Frachten und sparen 5 - 10 Fahrzeuge; wie auch zum Streetscooter der Post)
    In der Tat sehenswert, deshalb zitiere ich es nochmal.


    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Ich denke auch das das kommt, mit der nächsten Generation, die nichts mit autos verbindet so wie wir es noch tun.

    Kultige Karren, Filme die sie prägten, Petrolheads, die werden wohl aussterben.
    Für mich ist das schade. Aber, was solls.

    Viel bedenklicher finde ich, das mit dem "neuen" Auto eine weitere Deindividualisierung einsetzt.
    Da gibts dann nur noch das was die Karre anbietet. Selberneue Ziele und WEge erkunden, dort ungewöhnliches tun und erleben, damit ist es dannwohl vorbei.
    Was sich im Browser nicht finden lässt, ist auch kein Ziel.

    Das das E-Auto in fast allem was nichts mit zeitgeistgemässem Umweltempfinden zu tun hat, sehr viel schlechter abschneidet als der Verbrenner steht ausser Frage.
    Genauso wie zeitgeistgemässes Umweltempfinden nur wenig mit der tatsächlichen Umwelt zu tun hat.

    Letztlich ist das E-Auto ein Vehikel, mit dem die städtische Bevölkerung ihre Emissionen auf ein größeres Gebiet, nämlich das Land, verteilt. Natürlich im Gewissen, etwas unglaublich Gutes getan zu haben.
    Ach, statt kultiger Karren werden sich andere Dinge finden, die Filme prägen. Ich persönlich habe mich nie übers Auto definiert und ein recht entspanntes, sachliches Verhältnis dazu. Aber ich gebe Dir recht: Länder und Landschaften selbstbestimmt und eigenständig zu erkunden, dürfte beim Verzicht auf Autos schwierig werden. Und das wäre ein echter Verlust.

    Ansonsten kann ich Dir nur in allen Punkten zustimmen.


    Zitat Zitat von Tiescher Beitrag anzeigen
    Seit wann das?

    Billig muss es sein. Dass allein zählt. Würden Elektroautos nur die Hälfte kosten, hätten alle eins. Gäbe es Umweltschutz zum Nulltarif, fände es jeder toll und wünschenswert. Würde öffentlich-rechlicher Rundfunk keine Gebühren kosten, würde niemand behaupten, das Programm sei schlecht und und und...

    Allein die Lebensmittelindustrie straft dich Lügen.

    Medikamentenrückstände im Fleisch und Pestizide im Gemüse sind der Mehrheit egal, billig muss es sein.

    https://www.youtube.com/watch?v=QHQzOsB4juY

    Jede neue Entwicklung kostet Geld. Elektromobilität steckt noch in den Kinderschuhen und ist dem entsprechend noch teuer. Früher hat man Autotelefone für 30.000 DM gehabt heute gibts Handys für 15 Euro. Früher hat man die Yuppys belächelt und als Wichtigtuer abgetan. Heute lacht keiner mehr. Und in zehn Jahren ist auch das Elektroauto akeptiert und keiner braucht zum Kauf gezwungen werden.
    Ich denke, es gibt zwei Wege zur Umsatzsteigerung: Entweder günstiger Preis bei vergleichbar guter Leistung, oder Attraktivität durch entsprechendes Image. Ersteres ist bei E-Autos nicht so leicht zu realisieren, zumal die Leistung und Praxistauglichkeit gegen die traditionellen Antriebe noch deutlich abfällt. Die zweite Variante würde sich an die relativ Wohlhabenden richten, denen man ein E-Auto als Prestigeobjekt anstelle der lächerlichen SUVs schmackhaft machen müsste. In gewissen Kreisen funktioniert das heute schon, da gilt es als "in" und zeitgeistig, e-mobil zu sein. Aber noch sind diese Käuferschichten nicht groß genug, um das Problem zu lösen.

    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    Wann wird denn dem transport der knebel gesetzt? Ich hab noch nichts von elektrobetriebenen Kreuzfahrtschiffen oder Frachtern gelesen...

    Oder die industrie? Ist euch eigentlich bewusst, was prozessenergieerzeugung so im schnitt durch den kamin jagt? Wenn euer schornsteinfeger euch zuhause die heizung ausser betrieb setzt, weil abgaswerte zu schlecht sind, dann lacht der durchschnittliche kesselwärter mal kurz und geht auf vollast.

    Ich habe persönlich schon inbetriebnahmen von dampfkesseln erlebt und auch durchgeführt, bei denen bis zu 35000 liter öl in schwarzem qualm durch den kamin gejagt wurden! Und dabei wurde nicht ein kilo dampf erzeugt, da ging es NUR um brennereinstellung und feinjustage der feldgeräte...
    So sieht's aus. Und Kreuzfahrtschiffe fahren nicht in Städten? Och, das kenne ich aber aus Kiel, Rostock und Hamburg anders... Die Dreckfahnen, die da aus den riesigen Schornsteinen wehen, gelangen mitten in die City. In Kiel liegen die dicken Fähren (der Stena-Line) kaum 100 m vom einzigen innerstädtischen Einkaufszentrum (Sophienhof) entfernt, und die Kreuzfahrtschiffe landen nur wenige hundert Meter dahinter an.

    Neulich waren wir am Tiessenkai, eine ganz nett hergerichtete Ecke an der Einmündung des Nord-Ostseekanals in die Förde. Hübsche Biergärten und Restaurants, am Kai beeindruckende große Segelschiffe (alle unter holländischer Flagge, by the way). Die Sonne schien... Aber es war nicht zum Aushalten, wir sind ziemlich schnell wieder geflüchtet und nirgends eingekehrt, weil gerade ein großer Frachter die Schleuse passierte und so unglaublich viel Dreck und Gestank rauspustete, dass wir uns das nicht antun wollten.

    Dagegen ist so ein Diesel-Pkw ein Witz. Ich habe mal gehört (leider weiß ich keine offizielle Quelle), dass ein Kreuzfahrer soviel Stickoxid in die Luft pustet wie 6500 Diesel-Pkw. Und dann denke ich mir, dass kein Mensch Kreuzfahrten braucht, aber sehr viele beruflich und/oder privat auf einen Pkw angewiesen sind.


    Meines Erachtens müsste die Lösung an ganz anderer Stelle gesucht werden, nämlich zuerst einmal durch Vermeidung überflüssiger Wege und in zweiter Linie durch intelligente Lösungen für die unterschiedlichen Wege und Bedürfnisse.

    Seit Jahren ärgere ich mich z.B. massiv über die Arbeitgeber (in meinem Fall in einem großen Teilbereich des öffentlichen Dienstes, mit dem ich beruflich zu tun habe), die ihre Beschäftigten immer wieder umsetzen und somit zwingen, jeden Tag weite Strecken per Pkw zurückzulegen. Alternativen durch öffentliche Verkehrsmittel gibt es kaum, die Verbindungen sind - wenn sie überhaupt existieren - viel zu umständlich und schlecht, und fürs Fahrrad sind die Strecken viel zu weit. Nicht selten werden den Beschäftigten Entfernungen von 50, 60 oder 80 km zugemutet. (Ein Beispiel: Aktuell werden ein paar Dutzend Beschäftigte eines Sozialversicherungsträgers von Plauen nach Chemnitz umgesetzt. Von Stadtzentrum zu Stadtzentrum 75 km. Etwa eine Stunde Fahrzeit über die Autobahn. Aber die Arbeitnehmer wohnen ja nicht alle am Bahnhof Plauen, oft nicht mal in Plauen selbst, sondern in umliegenden Dörfern. Von dort nach Chemnitz zu kommen (auch das Ziel liegt nicht am Bahnhof) geht kaum anders als per Pkw, sonst ist der Zeitaufwand absolut unzumutbar.)

    Ärgerlich finde ich das besonders vor dem Hintergrund der umfassenden Digitalisierung, die derzeit erfolgt. Schon jetzt sind fast alle Arbeitsplätze in dieser Branche von der EDV abhängig, alles ist komplett vernetzt und die meisten Beschäftigten sitzen den ganzen Tag vor dem PC. Genau genommen könnten mindestens 80 % ihre Arbeit auch zuhause im Wohnzimmer machen, jedenfalls aber sind sie eigentlich nicht standortgebunden. Nur weil die "Chefs" ihre Leute um sich haben wollen und alles immer wieder zentralisiert wird, werden denen solche aberwitzigen Wegstrecken aufgehalst.

    Mal abgesehen von der persönlichen Belastung, den Kosten und dem Zeitaufwand für diese Wege finde ich das im Hinblick auf die dadurch erhöhte Unfallgefahr (mehr Fahrerei = mehr Risiko) und die Umweltbilanz unverantwortlich.

    Die Arbeitgeber denken nur daran, wie es für die Betriebsabläufe am einfachsten ist und laden die Belastungen komplett auf die Beschäftigten ab. Das regt mich regelmäßig auf.

    Wenn in diesem Punkt endlich ein Umdenken stattfinden würde, könnten wir auch das Abgasproblem zumindest deutlich reduzieren - schon ganz ohne neue Fuhrparks.


    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Das genau stimmt eben nicht!

    "Bessere" Produkte werden von den Käufern geradezu aus den Regalen gerissen.

    Hier gehts um Eigenschaften die derzeit gewünscht werden. Der Vorgang ist eher Planwirtschaftlich, die Leute müssen gezwungen werden etwas zu kaufen, das andere Leute ihnen vorschreiben. Ob das vernünftig ist wird aber nicht von Leuten beurteilt die was davon verstehen, sondern von Politikern und gesellschaftlich relevanten Gruppierungen.
    Letzendlich ist es ein Zeitgeist-Ding.


    Habe mich am WE mit einem Argentinier unterhalten. Der meinte, die Deutschen seien vollends verrückt geworden.
    "They are like Samurai". Dazu machte er ein Geste als ob er sich ein Schwert in den Bauch rammte.



    Letzendlich sind die Städte voller Emissionen weil da zuviele Leute sind.
    Fährt man elektrisch sind die Emissionen halt woanders.
    Das gleiche gilt für Wasser, Müll und vieles andere.



    Übrigens, dass man das Stickoxid Problem beim Diesel nicht los wird haben andere Leute schon vor vielen vielen Jahren gesagt. Ich hab hier etliche Male darauf hingewiesen.
    Genauso wie auf den Umstand, das die geschönten Werte von ganz oben gewusst und auch veranlasst wurden.

    Das man nun den Benzinern Direkteinspritzung und Turbo Aufladung aufzwingt und damit Schadstoffe emittieren lässt die diese Fahrzeuge vorher gar nicht kannten, lässt einen an ein Irrenhaus voller komplett Behämmerter denken.

    Ich habs schonmal gesagt, wir sind jetzt an einem Punkt an dem die Richtlinien, der so überaus gebildeten und überlegenen Europäer dazu führen, das ein Euro Auto mit 1.3 Litern Hubraum mehr Schadstoffe rauspustet als ein 5 Liter Monster aus den USA, das 400 PS hat und 18 Liter säuft.

    Irrenanstalt!!!!

    Das E-Auto wird kommen weil es unbedingt gewollt wird, egal welche Konsequenzen das hat.
    Nicht weil es eine gute Sache wäre.
    Man muss die Leute zwingen es zu kaufen!


    Zitat Zitat von chillid Beitrag anzeigen
    Zitat:
    „Das stimmt bei Autos definitiv nicht, da werdennämlich nicht die billigsten gekauft, sondern eher die teuren.
    Das gilt bei vielen Artikeln die auchen Statusfaktor haben.“

    Das ist Quatsch!
    Das meistverkaufte Auto der Welt 2016 war der Toyota Corolla, es folgen Golf, die F-Serie von Ford (Pick Up), Ford Focus, Hyundai Elantra und der Polo…
    Top 3 der Zulassungen in Deutschland: Gold, Passat, Polo (Passat weil hautsächlich Firmenwagen).

    Da ist lange nichts zu sehen von „teuren“ PKW.
    Und der PKW als Statussymbol hat auch bald ausgedient.

    Das neue Statussymbol ist das Smartphone. Und hier spielt nicht unbedingt eine Rolle, ob es das Beste ist, sondern wirklich oft das Prestige.
    Siehe iPhone oder Samsung Edge.
    Aber auch hier gibt es eine große Kundenzahl für die preiswerteren Modelle und im Vergleich ist diese auch nicht gering.

    Zitat:
    „Das beste Beispiel: E-Bikes
    Die sind sauteuer, aber unheimlich begeht und erfolgreich.
    Und zwar weil sie dem herkömmlichen Fahrrad in der Grundfunktion weit überlegen sind.“

    Der Hauptgrund bei E-Bikes sehe ich allerdings nicht darin, dass sie in der „Grundfunktion“ überlegen sind, sonder, dass dadurch
    Menschen, die sonst Probleme haben sich über längere Strecken oder überhaupt mit einem normalen Fahrrad zu bewegen,
    wieder mobil sind.
    In einigen Fällen ist es auch so, dass das E-Bike den PKW ersetzt, den sie sich nicht leisten könne.

    Zitat:
    „Sobald es ein E-Auto mit 1000KWh Batterie gibt, das genausoviel wiegt wie ein Benziner, oder besser, noch leichter ist, werden die Leute das kaufen.
    Auch wenn es doppelt soviel kostet wie ein Verbrenner.
    Also ich würde das kaufen. Sofort!“

    Es gibt schon immer Leute, die mehr Geld haben, als andere.
    Aber warum sollte man 60.000€ anstelle von 30.000€ für ein Auto zahlen, nur weil der „Tank“ größer ist?

    Wenn man beim derzeitigen Strompreis, dem ungefähren Stromverbrauch eines Stromers (125-180 Wh/km) und der Kapazität der Akkus
    die Kosten zusammenrechnet, liegt man bei einer „Befüllung“ ein ganzes Stück über dem Dieselpreis.

    Weiter ist die Umweltbilanz eines Stromers wirklich nicht besonders. Die Herstellung des Akkus, die Leichtkarosse, der Strom aus fossilen Quellen -alles Umweltbelastend.
    Laut Untersuchungen, wird ein Stromer erst ab 100.000 gefahrenen KM umweltfreundlich.

    http://www.sueddeutsche.de/auto/zwie...ht-1.2748493-2

    Ich finde es gut, dass man weg von Öl usw. will….aber die, die das antreiben, sollten auch ein bisschen denken und weiter denken….

    Auch dazu:

    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Tja, "bessere"

    Wenn es um die Funktion geht, dann sind aber die Stromer nicht besser sondern viel schlechter als Verbrenner.

    Die Eigenschaften die sie "besser" machen sind nicht wirklich greifbar sondern entspringen einem Bauchgefühl.
    Technologische Faktoren die eine Bewertung erlauben würden werden erst gar nicht in Erwägung gezogen, sondern das "alte" soll zugunsten des "neuen" einfach verboten werden.

    Spitzenplan.
    Leider ist das so.

    Ich finde, man sollte viel mehr darüber nachdenken, unnötige Wege zu reduzieren - nicht nur die Arbeitswege, wie oben beschrieben, sondern auch private Wege, und da denke ich vor allem an Fernreisen per Flugzeug (oder Kreuzfahrtschiff ); warum muss heutzutage jeder Hinz und Kunz rund um den Globus jetten? Es gibt in Europa so fantastische Landschaften und Ziele, wenn man die alle erkunden will, reicht ein Leben nicht aus. Muss man wirklich nach Asien fliegen, um Gemüseschnipsel in heißes Wasser zu tunken (und mitreden zu können)?

    In den Innenstädten, in denen das Problem am größten ist, müssten m. E. vor allem mal die Busse umweltfreundlicher werden und Lkw, soweit sie überhaupt in die Innenstädte fahren müssen, ebenfalls. Wenn man in Berlin-Mitte aus dem Fenster schaut, sieht man fast in jeder Minute mindestens einen "großen Gelben" (Linienbus) und/oder einen Sightseeingbus. Während die Verkehrsbetriebe schon eine ganze Reihe umweltfreundlicher Fahrzeuge betreiben und weitere erproben, gondeln hier Stadtrundfahrtbusse herum, die unfassbare Abgasschwaden hinter sich lassen.

    Aber diese Busse bringen der Stadt ja ordentlich Geld, durch Gewerbesteuer und das, was die Touristen dann in den Geschäften lassen. Also wird da nichts unternommen... Dass die Bewohner dieser Stadt dann irgendwann an Krebs erkranken, so what, die Charité will auch leben.

    Es k... einen an...

  4. #1084
    Gibt es auch bald dann nur noch Elektromotorräder?
    Wie macht man es dann mit dem typischen Motorensound wenn man sie nicht mehr ankommen hören tut.

    Das riecht ja fast nach mehr Verkehrsopfer wegen weniger Verkehrslärm

  5. #1085
    Zitat Zitat von Plumpaquatsch Beitrag anzeigen
    Wie macht man es dann mit dem typischen Motorensound wenn man sie nicht mehr ankommen hören tut.
    warum soll man die nicht mehr hören? die Abrollgeräusche der Reifen werden ab, ich glaube es waren 30 km/h, genauso laut wie die Fahrgeräusche von Automobilen mit Verbrennunsgmotor.
    ich meine, wenn es relativ ruhig ist, hört man sogar Fahrräder aus 20-30 m schon ankommen.
    bedeutet, wenn es im allgemeinen leiser wird, man eben auch die leisen Fahrzeuge wesentlich früher hört.

  6. #1086
    Zitat Zitat von SnakeX Beitrag anzeigen
    warum soll man die nicht mehr hören? die Abrollgeräusche der Reifen werden ab, ich glaube es waren 30 km/h, genauso laut wie die Fahrgeräusche von Automobilen mit Verbrennunsgmotor.
    ich meine, wenn es relativ ruhig ist, hört man sogar Fahrräder aus 20-30 m schon ankommen.
    bedeutet, wenn es im allgemeinen leiser wird, man eben auch die leisen Fahrzeuge wesentlich früher hört.
    Bei den freiwillig Gehörlosen mit Kopfhörern ist das alles für die Katz.

  7. #1087
    Zitat Zitat von SnakeX Beitrag anzeigen
    warum soll man die nicht mehr hören? die Abrollgeräusche der Reifen werden ab, ich glaube es waren 30 km/h, genauso laut wie die Fahrgeräusche von Automobilen mit Verbrennunsgmotor.
    ich meine, wenn es relativ ruhig ist, hört man sogar Fahrräder aus 20-30 m schon ankommen.
    bedeutet, wenn es im allgemeinen leiser wird, man eben auch die leisen Fahrzeuge wesentlich früher hört.
    Also mir ist es schon passiert: auf Parkplätzen und in Wohngebieten, wo langsam gefahren wird, dass ich die Drecksdinger nicht gehört habe. Wahrscheinlich ist es Gewöhnung, aber noch finde ich es irritierend.

  8. #1088
    ..."Die deutsche Autoindustrie muss beim Thema Elektroautos deutlich besser werden", forderte Schulz. Der US-Hersteller Tesla sei hierzulande "viel zu lange belächelt" worden. Diese "Hochnäsigkeit" könne sich die deutsche Autoindustrie nicht mehr leisten. Unter anderem forderte er von der Industrie Investitionen in eine eigene Batterie- und Zellproduktion in Deutschland, um von ausländischen Herstellern unabhängig zu werden. ...
    Quelle

  9. #1089
    Die deutsche Automobilindustrie dürfte sehr dankbar für die äußerst hilfreichen Tipps und Empfehlungen von Herrn Schulz sein ...
    We're too young until we're too old - We're all lost on the yellow brick road - We climb the ladder but the ladder just grows - We're born, we work, we die, it's spiritual
    (Kenny Chesney - "Rich And Miserable")

  10. #1090
    gesperrt
    Ort: Oriental Saloon
    Zitat Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
    Die deutsche Automobilindustrie dürfte sehr dankbar für die äußerst hilfreichen Tipps und Empfehlungen von Herrn Schulz sein ...
    Ach weißt Du, Millionäre unter sich...

  11. #1091
    Siemens soll für Lkw-Feldversuch Oberleitung an Autobahn bauen
    https://news.guidants.com/#!Artikel?id=5459444

  12. #1092
    Männerliebhaber Avatar von Sungawakan
    Ort: Ruhrgebiet
    Heute war ein Artikel online (Spiegel), in dem aufgezeigt wird, wie verheerend die Ökobilanz bei Ökoautos ist:
    Hinzu kommt, dass die Ökobilanz des Elektromotors weit schlechter ausfällt, als die eines Verbrenners. Das beginnt mit der Herstellung der Batterie, bei der unter den derzeit herrschenden Produktionsbedingungen pro speicherbarer Kilowattstunde Strom bis zu 200 Kilogramm des Treibhausgases CO2 entstehen. Bei den derzeit verfügbaren Kapazitäten sind das zwischen 3,7 und rund 20 Tonnen. Ein moderner Diesel ist bereits 150.000 Kilometer unterwegs, bis dieser Wert erreicht ist.
    Wo bleibt die globale Erwärmung, wenn man sie mal braucht?
    Der Klügere gibt nach, so lange, bis er der Dumme ist.
    Ich denke, also bin ich hier falsch.
    Cornices agminibus volant, aqila solo

  13. #1093
    Dass Elektroautos viel weniger Bauteile benötigen die garnicht erst produziert werden müssen wird von der Diesel-Lobby natürlich nicht weiter erwähnt.

    Und wieviel Stickoxide produziert ein E-Auto? Und wie kann man sicherstellen, dass die Leute wirklich Ad-Blue tanken?

    Abgesehen davon dass die Erölvorräte begrenzt sind.


    Jämmerlicher Versuch den Diesel zu retten.

  14. #1094
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Zitat Zitat von Serge Beitrag anzeigen
    Dass Elektroautos viel weniger Bauteile benötigen die garnicht erst produziert werden müssen wird von der Diesel-Lobby natürlich nicht weiter erwähnt.

    Und wieviel Stickoxide produziert ein E-Auto? Und wie kann man sicherstellen, dass die Leute wirklich Ad-Blue tanken?

    Abgesehen davon dass die Erölvorräte begrenzt sind.


    Jämmerlicher Versuch den Diesel zu retten.
    Ohne Adblue fährt ein Auto nur im Notprogramm. Mit 70 über die Autobahn ist nicht prickelnd. Bei manchen Herstellern lässt es sich ohne AdBlue im Tank garnicht erst starten.

  15. #1095
    vonne Pufferbude Avatar von Karl Napp
    Ort: Sag ick nich. +g+
    Zitat Zitat von Sungawakan Beitrag anzeigen
    Heute war ein Artikel online (Spiegel), in dem aufgezeigt wird, wie verheerend die Ökobilanz bei Ökoautos ist:
    abgesehen von diesem artikel.

    alles verarsche. was muss man sich in diesem lande oder auch weltweit noch bieten lassen?

    wer strom tanken will, muss strom erzeugen.
    womit?


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