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Ergebnis 1 bis 15 von 608
  1. #1
    ... hat keinen Namen :} Avatar von Fergie89
    Ort: The Werk Room ♥

    ISC Adventskalender 2012 | 24 sexy Türchen verschärfen die Weihnachtszeit

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    Ahoihoi liebe Bros, Ischen, Bitches, Pornofreunde und ihr Zeugnimads dieser schönen Welt... es geht wieder los!



    Uns erwarten in den nächsten 24 Tagen weihnachtliche Präsis und Songs von:



    01. Dez HotAsIce
    02. Dez Syberia81
    03. Dez Manu
    04. Dez Desert
    05. Dez Poison102
    06. Dez Ash3000
    07. Dez s-v-e-n
    08. Dez Paddy90
    09. Dez Smuggels
    10. Dez Bermuda
    11. Dez CrazyMaddin
    12. Dez Rumpsteak
    13. Dez Vii
    14. Dez Fergie89
    15. Dez Deleila
    16. Dez Joe87
    17. Dez Lukas200
    18. Dez Nila
    19. Dez .Yuma.
    20. Dez BartSimpson09
    21. Dez Rachel Green
    22. Dez *Hamster*
    23. Dez Pasi18
    24. Dez Jaya Ballard (Votingdeadline: 27.12.2012 23.59Uhr)


    Die Votingzeit pro Türchen beträgt wie jedes Jahr 4 Tage! Hier habt also mit der Bewertung von Hottis Türchen z.B. bis zum 4.12 um 23.59Uhr Zeit!



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    Angemeldete Juroren:


    ~Hooki
    Aequotus
    Caribou
    Cathy_thebrain
    Doni
    Gilles
    Hollywood.Star
    Miami Twice
    Puddlejumper
    RatSawGod
    Zeugnimad





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    Bitte diesen Thread nur für das Posten der Präsentationen nutzen!

    Fragen, Feedback oder ähnliches per PN an mich oder in den Planungsthread!




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    Geändert von Fergie89 (27-12-2012 um 01:39 Uhr)
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  2. #2
    Türchen 1

    Mein Passwort lautet: Weihnachtspunsch

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    Sophia und Blanche freuen sich schon

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    Rose natürlich sowieso

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    Nur Dorothy ist noch nicht bereit und ich auch nicht

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    Aber um was geht es überhaupt?

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    Ach richtig!

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    Weihnachten steht vor der Tür. Und die Adventszeit sollte ausgekostet werden.
    Ich habe aber keine richtige Lust dazu:

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    Wie können aber Weihnachtsmuffel wie Dorothy und ich überhaupt ein wenig in Weihnachtsstimmung kommen?

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    Richtig, mit einem tollen Weihnachtslied.

    Und da habe ich was ganz Tolles rausgesucht, vorgetragen von der wundervollen Ilona Mitrecey:

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    Bekannt dürfte sie uns allen durch ihren Hit Un Monde Parfait aus dem Jahre 2005 sein. Aus ungefähr der gleichen Zeit stammt auch das wunderschöne Weihnachtslied Noël, que du bonheur. (von dem ich kein Wort verstehe)

    Das Lied ist mein Beitrag für den diesjährigen Adventskalender, und auch mein erster, ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß damit wie ich. Hier das Video dazu:

    http://www.myvideo.de/watch/533853/I...que_du_bonheur

    Tolles Lied nicht wahr? Dorothy findet das auch

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    Ich wünsche euch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und ein schönes Fest.

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    [/QUOTE]
    Jeder meiner Posts bezüglich eines Künstlers oder eines Songs, eines Films, eines Kandidaten, einer Performance, einer Serie etc. bezieht sich auf meinen persönlichen Geschmack und soll kein Urteil darstellen, das allgemeingültig ist. Sollte ich doch dagegen verstoßen bitte ich dies zu entschuldigen.

  3. #3
    Gerade bin ich aus dem Urlaub mit Sonne und Strand zurück,
    da darf ich heute das 2.Türchen öffnen.


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    Ich freue mich rießig, dass der Adventskalender mein erstes Event ist an dem ich aktiv teilnehme.
    Da ich Wurzeln aus dem Erzgebirge und der Oberlausitz habe, besitze ich wohl ein zusätzliches Winter- und Weihnachtsgen.
    Ich liebe den Dezember und die Adventszeit weshalb auch die Präsentation eher winterlich wird.
    Für die, die das ganze Weihnachtsgedöns nicht mögen, ist jetzt die letzte Chance zum Ende zu scrollen.


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    Die Advents- und Weihnachtszeit ist für mich vor allem ein Fest der Lichter …
    wichtig sind nicht die Geschenke oder die freien Tage.
    Gemütlich über den Weihnachsmarkt gehen, nen leckeren Glühwein trinken
    und im Schneegestöber die wunderschönen Dekorationen an Fenstern und Häusern genießen
    (und damit meine ich nicht die amerikanisch angehauchten Blinklichter und Figuren).
    Mit Schwibbögen erleuchtete Fenster gehören genauso wie Weihnachtspyramiden und -sterne unbedingt dazu.
    Es ist immer wieder wunderschön anzuschauen, wie die Fenster im Dunkel leucht.en und glänzen,
    aus den Häusern Kerzenlicht scheint und die Strassen von Sternen beleuchtet werden.


    Einige dieser so typischen „Lichter“ meiner Heimat sind zum einen die meist
    wunderschön gearbeiteten Schwibbögen, welche Fenster und Räume hell erleuchten.


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    Schwibbögen sind Lichterbögen, die ihren Ursprung im Erzgebirge haben.
    Es wird vermutet, dass der Schwibbogen den Himmelsbogen symbolisieren soll,
    da er früher häufig mit Motiven wie Sonne, Mond und Sternen verziert war.
    Früher wurde der Schwibbogen aus Metall, heute meist aus Holz gefertigt.
    Die Lichter auf dem Bogen galten als Symbol für das Tageslicht,
    das Bergarbeiter kaum zu sehen bekamen, was vor allem an ihren Arbeitszeiten lag.
    Diese begannen vor Anbruch des Tages und endeten nach Einbruch der Nacht,
    was bei vielen Bergleuten die Sehnsucht weckt das Sonnenlicht zu sehen
    und nicht immer nur den Mond und die Sterne.


    Ein weiteres Highlight ist es für mich zu Haus mit Glühwein oder einer heißen Schokolade zu sitzen,
    die Schatten der Pyramidenflügel drehen sich an der Wand und die Lichter spiegeln sich in den Fenstern.


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    Weihnachtspyramiden sind Lichtergestelle,
    die als Dekorat.ion im Haus und von Plätzen im Freien verwendet werden.
    Herstellung und Gebrauch von Weihnachtspyramiden sind ein Bestandteil der Volkskunst
    und des Brauchtums im Erzgebirge. Die karusselartig aufgebauten Gestelle
    werden sowohl mit christlichen Motiven als auch mit weltlichen Motiven angefertigt
    und werden traditionell mit Hilfe der aufsteigenden Wärme von Kerz.en angetrieben.
    Bergleute des Erzgebirges begannen das innen leere Stabgestell mit handgearbeiteten
    Holzfiguren zu füllen und entwickelten so das Grundprinzip der Weihnachtspyramide.
    Da sie in ihrer Form den großen Pyramiden aus Ägypten ähnelten,
    über die während des Napoleonischen Feldzuges auch im Erzgebirge berichtet wurde,
    bürgerte sich der Begriff Pyramide ein.



    Und, da typischerweise aus meiner Heimat, dürfen natürlich die Sterne nicht fehlen.
    Straßen, Kirchen und Häuser erstrahlen in der Adventszeit.


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    Der Weihnachtsstern ist ein christliches Symbol, welches den Stern von Betlehem darstellen soll.
    Dieser Stern ist es, der die Weisen aus dem Morgenland nach Betlehem zur Geburtsstätte des Jesuskindes führt.
    Der Herrnhuter Stern ist wohl der bekannteste Weihnachtssterntyp und ist international weit verbreitet.
    Benannt ist der Stern nach der Herrnhuter Brüdergemeinde, die ihren Stammsitz in Herrhut in der Oberlaustiz hat, einem von
    den Nachfahren der Evangelischen Brüderunität Mähren gegründeten Ort. Dort entstanden die ersten Herrnhuter Sterne.



    Für alle, die es bis hier unten geschafft oder auch nur quergelesen haben,
    gibt es nun zum Schluß einen meiner Lieblingssongs.


    We Are The Fallen mit „ I Am Only One“

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    We Are the Fallen ist eine US-amerikanische Band.
    Die Bandmitglieder sind zum einen Carly Smithson, eine ehemalige American Idol Teilnehmerin
    sowie Ben Moody (Leadgitarre), John LeCompt (Rhythmusgitarre), Marty O`Brien (Bass) und Rocky Gray (Schlagzeug).
    Die Musik ist dem Alternative Metal zuzuordnen, Einflüsse aus dem Gothic Metal sind deutlich erkennbar.
    Kritisch wird gesehen, dass die Musik sehr viele parallelen zu Evanesence aufweisst
    (aber kein Wunder, denn 3 der Mitglieder spielten vorher dort ).


    Es ist sicher kein typisches Weihnachtslied (eine der wenigen Sachen, der ich im Winter und der Adventszeit nichts abgewinnen kann).
    Aber man kann zu diesem wunderschönen Lied in einer Decke eingewickelt auf dem Balkon sitzen, eine Tasse Glühwein
    oder heiße Schokolade trinken, die fallenden Schneeflocken beobachten und die Stimmung einfach genießen!


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    Und nun wünsche ich euch allen eine schöne Adventszeit!



    Passwort: Zimtduft


  4. #4
    vivere a colori. Avatar von Manu
    Ort: Italia


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    Un Natale Italiano

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    Herzlich Willkommen zu meiner Präsentation rund um das Thema 'Natale in Italia', zu deutsch also 'Weihnachten in Italien'.
    Ich habe alles über das italienische Weihnachtsfest in 6 Kapiteln zusammengefasst. Von den Feiertagen & Weihnachtsbräuche bis hinzu den traditionellem Essen & Weihnachtsmärkte in ganz Italien.

    Weihnachtsmärkte rund um Italien (Mercati Di Natale)


    Stadt: Trento (dt. Trient) / Region: Trentino-Alto Adige (dt. Trentino-Südtirol)

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    Stadt: Milano (dt. Mailand) / Region: Lombardia (dt. Lombardei)

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    Stadt: Bolzano (dt. Bozen) / Region: Trentino-Alto Adige (dt. Trentino-Südtirol)

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    Stadt: Verona / Region: Regione Del Veneto (dt. Venetien)

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    Stadt: Torino (dt. Turin) / Region: Piemonte (dt. Piemont)

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    Stadt: Roma (dt. Rom) / Region: Lazio (dt. Latium)

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    Stadt: Napoli (dt. Neapel) / Region: Campania (dt. Kampanien)

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    San Nicola & Santa Lucia

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    Die San Nicola Statue aus Bari.

    San Nicola ist im deutschen der Sankt Nikolaus. Seine Reliquien sind in Bari (Puglia (dt. Apulien) aufbewahrt in der San Nicola Kirche. In Ehren des San Nicola gibt es jedes Jahr vom 7. bis 9.Mai in Bari somit die 'Festa di San Nicola' wo die ganze Stadt feiert und schließlich wird auch die Statue bis zum Hafen von über 400 Personen getragen. San Nicola feiert man am 6.Dezember aber mehr in Norditalien, wo die Kinder dann in ihren Stiefeln oder auch unter ihren Kissen, Mandarinen, Marzipan, Schokoladen und weitere Leckereien finden.

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    Die Santa Lucia Statue im sizilianischem Enna

    Die Santa Lucia (dt. Heilige Lucia) (geboren in Siracusa (dt. Syrakus) war eine christliche Märtyrerin & Lichterkönigin, die noch heute besonders von der katholischen Kirche verehrt wird. Sie vererbte ihr Vermögen den Armen. Zum Anlass dieses, werden am 13.Dezember an die Kinder kleine Geschenke verteilt und meist macht man noch ein 'Torrone dei Poveri' an den Gedenken der Armen. Dazu fügt man Kichererbsen in Zucker hinein und es wird anschließend gekocht.

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    'Il Torrone dei Poveri', Mahlzeit für die Armen

    Früher hatte man genau am 13.Dezember Brot und Milch für den Esel der Heiligen Lucia hingestellt. Der Tag wird hauptsächlich in Sizilien (besonders in Siracusa, wo man jedes Jahr ein Fest feiert) gefeiert, aber auch in anderen Regionen Italiens.

    Il Presepe - Die Krippe

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    Die Jesus Krippe.

    In Sizilien werden anstatt Weihnachtsbäume immer mehr große Krippen aufgebaut und ist hier auch ein wichtigeres Symbol. Laut Geschichte soll Jesus nämlich die Krippe von Betlehem nach Rom gebracht haben. Daher wurde eine Kirche namens 'Santa Maria Maggiore' gebaut. Die Krippenfiguren werden oft selbst geschnitzt oder gekauft.

    24. & 25. Dezember - Heiligabend, Das Jesus Kind, Stephanstag

    Mitte Dezember werden die Weihnachtsbäume und die Krippen aufgestellt und verschönert. Bis zum Abend hin wird gefastet und nichts gegessen. In diesem Tag soll man laut der katholischen Kirche nicht Fleisch essen. Man trifft sich mit der ganzen Familie, es wird geplaudert und getanzt bis zum Abendessen hin. In ganz Italien werden um die Weihnachtszeit viele Spiele gespielt, besonders im Süden des Landes wird oft in den Morgenstunden die berühmte 'Tombola' oder antike, italienische Kartenspiele gespielt. Heiligabend, also um 00.00 Uhr gehen dann alle meist zur Mitternachtsmesse.

    Am 25.Dezember (Santo Stefano (dt. der Stephanstag)) kriegen dann morgens alle Kinder ihre Geschenke. An diesem Tag feiert man 'Il Bambinello Jesu', das Jesus Kind. Nach dem Geschenke auspacken, gingen die Väter immer mit ihren Kindern zur Kirche in der Zeit bereitet die Mutter das Mittagessen vor. Am Nachmittag treffen sich wieder die ganze Familie für das große, traditionelle Abendessen. Nebenbei wird dann im Kamin dann noch ein kleines Olivenbäumchen verbrannt.

    Das Weihnachtsessen

    In der Weihnachtszeit wird sehr üppig gegessen und gekocht. Der 24.Dezember wird 'fleischlos' gegessen. Antipasti, Fisch, Gemüse, Truthan und viele Nudeln variationen werden verspeist. Meist wird mit italienischem Rotwein angestoßen. Am 25.Dezember hingegen wird alles 'alla Terra', also 'von der Erde', gegessen. Von Salami, Schinken und Käsesorten bis hinzu Wildschwein und Hähnchen.

    Als Nachtisch werden süße, heimische Speisen genascht: Torrone, Tiramisu, Monte Bianco, Caggionetti, Pandoro, Panforte, Struffoli, Cassata Siciliana und natürlich darf auch der Panettone nicht fehlen.

    Torrone
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    Tiramisu
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    Monte Bianco
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    Caggionetti
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    Pandoro
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    Panforte
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    Struffoli
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    Cassata Siciliana
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    Panettone
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    La Befana

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    La Befana (dt. die Hexe) kommt in der Nacht vom 6.Januar die Kinder beschenken. Die braven bekommen in ihren Socken Süßigkeiten, die bösen schwarze Kohle. La Befana ist so wie der Sankt Nikolaus in Deutschland. Am sechsten Januar ist in Italien ein nationaler Feiertag. Die Befana ist hässlich und alt und hat ihren Namen gekriegt indem sie, um die Kinder zu beschenken, in jedem Kamin gekrochen ist.

    Mein Act

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    Mein Act für den ISC Adventskalender heißt Francesca Michielin und ist die Siegerin der 5.Staffel der italienischen Ausgabe von X-Factor.
    Ihre Debütsingle 'Distratto' veröffentlichte sie Anfang des Jahres, die äußerst erfolgreich war und mit Doppelplatin ausgezeichnet wurde.
    Ihr Debütalbum 'Riflessi Di Me' hat sie Anfang Oktober veröffentlicht.
    Darauf ist auch ihre zweite Single 'Sola' vorhanden, den ich hier im Contest geschickt habe.
    Warum ich den Song genommen habe ? - Kurz und knapp, vom Text her hat der Song natürlich von Weihnachten nix zutun, aber ich habe ihn ausgewählt weil, die Dramatik und die Harmonie stimmt. Ist halt eine schöne gesungene Ballade, deren Refrain zwar ein wenig eintönig ist, aber dennoch ein Lied ist was ich persönlich zur Weihnachtszeit hören mag.

    -

    Jo, das war's. Ich hoffe es hat euch gefallen und ich wünsche euch allen noch eine schöne Weihnachtszeit im Kreise der Familie und Freunde. Lasst euch reichlich beschenken.

    In dem Sinne:




    Passwort: BuonNatale

    Geändert von Manu (03-12-2012 um 21:09 Uhr)
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  5. #5
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    4. Dezember

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    Huhu

    Nachdem ich euch den letztjährigen AK durch meine Kommentare madig gemacht habe, dachte ich mir, dass ich das dieses Jahr nicht tuen werde, sondern freue mich, dass ich anstelle des Super-Orgas envogue gerne am AK als aktiver Pate teilnehmen werde
    Miesmacherei ist in diesem Jahr nicht zu erwarten, Weihnachten ist ja schließlich eine Zeit der Besinnlichkeit und Harmonie.


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    Zugegebenermaßen bin ich leider für so Pseudo Weihnachtsgedichte und irgendwelche Rezepte, wie man sie letztes Jahr hier bewundern durfte nicht so zu haben

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    Aber ganz ohne Weihnachtskitsch geht es nicht und um das Türchen noch mit etwas zu füllen, tue ich dies in Form meines absoluten Lieblingsfilm zu Weihnachten:

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    "Love Actually" (dt. Tatsächlich... Liebe), der 2003 unter der Regie von Richard Curtis in die Kinos kam ist ein absolutes Pflichtprogramm jedes Jahr
    In verwobenen Handlungen und kurzen Episoden wird auf wirklich herzerreißend romantisch und komödiantische Art eine kleine Liebesgeschichte von jedem Protagonisten erzählt.
    Der Film spielt größtenteils in London und wird in den Wochen vor Weihnachten erzählt.


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    Sei es David (Hugh Grant) als englischer Premierminister...
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    John und Judy in der Rolle zweier schüchterner Lichtdoubles für einen Erotikstreifen...
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    Der alternde Rockstar Billy Mack, der um die begehrte Nummer 1 zu Weihnachten kämpft...
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    ...Oder Mark, der in die Frau seines besten Freundes Peter verliebt ist...
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    . . . der Film ist unglaublich schööön und gehört zu Weihnachten einfach dazu.
    Sollte es hier tatsächlich jemanden geben, der diesen Film nicht kennt, dann Schande über dessen Haupt. Das muss definitiv nachgeholt werden!


    *Es gibt natürlich noch mehr Episoden, habe nur mal meine Favoriten rausgegriffen.
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    Nun kommen wir zu dem, was Zeugni, Cathy und co mit Schrecken erwarten werden: Meinem musikalischen Beitrag!

    Das vierte Türchen wird diese Dame präsentieren:

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    Na, erinnert sich noch jemand an sie?




    Richtig es ist die Slowenin...


    Maja Keuc

    Sie vertrat 2011 beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf ihr Heimatland Slowenien mit dem Song "No One" (/watch?v=NNP3nfvoqps) und belegte einen soliden 13. Rang!

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    Auf der ständigen Suche nach neuer Musik entdeckte ich ihre neue Single

    You're A Tree And I'm A Baloon

    aus ihrem aktuellen Album

    'Indigo'.

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    Musikvideo: /watch?v=G9FSA14JTFE

    Der Song passt IMO perfekt zur kalten Jahreszeit. Das Video spielt sich auch in einer traumhaften Winterlandschaft ab. Ich selbst finde den Song sehr schön und empfand ihn als die perfekte Wahl für diesen Contest! Ich hätte envogues Platz auch nicht übernommen, wenn Fergie die ESC Acts nicht erlaubt hätte.
    Der ein oder andere (Carsten ) findet ihn vielleicht etwas zu langweilig, aber im Winter hat meine übliche Bumm-Bumm Musik leider nicht all zu viel Platz bei mir

    Ich hoffe sehr, dass ihr diesem Song genauso viel abgewinnen könnt wie ich es tue und dass ihr für die zauberhafte Maja viele Punkte übrig habt.

    Um dieses kleine musikalische Wintermärchen zu hören, benötigt ihr noch das Passwort, das inhaltlich total gar nicht hierzu passen tut



    LeckerLebkuchen



    Das wars dann mal...

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    #randomemmastonegif

    Eine wunderschöne Weihnachtszeit wünsche ich allen

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  6. #6
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    Ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, wie ich eine gescheite Präsentation hinbekomme.

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    Doch leider ist mir nichts wirklich passendes eingefallen.

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    Also gibt es eine langweilige GIF Präsentation.

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    Natürlich nur mit der einzigartigen Nicole Scherzinger

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    Und wie fandet ihr Präsentation?

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    Aber halt! Sollte es hier nicht um Weihnachten oder wenigstens meinen Act gehen?

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    Doch Nicole! Und somit müssen wir uns jetzt von dir verabschieden!

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    Leider ja!


    Denn jetzt wird es Zeit für meinen ISC AK Act und diesen Act dürftest du sogar kennen.


    Es handelt sich um Beinahe-UK-Dschungelqueen

    Ashley Roberts

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    Und ihr Song ist ihre erste offizielle Solo Single
    Yesterday

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    Um den Song zu hören braucht ihr natürlich ein Passwort.

    Und in diesem Fall kommen alle diese Damen nochmal ins Spiel:

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    Denn auch die Pussycat Dolls hatten mal einen, wenn auch etwas schwachen, Weihnachtssong und der ist hier gleichzeitig das Passwort.

    Kommt ihr selber drauf? Das Passwort besteht aus zwei zusammengeschriebenen Wörtern.

    Wenn nicht, dann gibt es hier in einem extra Doppelspoiler die Lösung:





    Und damit verabschiede ich mich und wünsche euch allen
    FROHE WEIHNACHTEN UND VIELE GESCHENKE!!!



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  7. #7
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    6. Dezember

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    Schließlich ist heute St. Nikolaus!
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    Wenn ihr auch das ganze Jahr lieb und nett wart, dann
    gibts heute sicher einen großen Haufen an Leckereien, um
    den Magen schonmal für das Weihnachtsessen vorzudehnen.
    Falls nicht, bekommt ihr einen Haufen von Knecht Ruprecht:

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    Dieses Jahr schicke ich zum AK einen Song aus den
    USA. Anders als bei uns, ist dort der Nikolaus-
    Brauch nicht sehr weit verbreitet. Man sollte
    den guten alten Nikolaus natürlich nicht


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    höre ich sogar schon seit Monaten rauf und runter. "Come Over" stammt
    von Kenny Chesney, einem der erfolreichsten Country-Künstler des letzten
    Jahrzehnts. Trotzdem dürfte man bei uns wohl keinen seiner Songs kennen.
    Wenigstens euch kann ich jetzt aber mit "Come Over" beglücken, das ich
    wirklich wunderschön finde. Vielleicht gefällt es ja dem ein oder anderen.
    ...................................... Das Passwort lautet: SilberIstDasNeueGold

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    Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit
    und schonmal frohe Weihnachten!







    Geändert von Ash3000 (06-12-2012 um 10:23 Uhr)
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  8. #8
    Fridays For Future Avatar von s-v-e-n
    Ort: Rotterdam (or anywhere)
    Hallo und herzlich Willkommen bei Türchen 7

    Heute geht es um einen ganz wichtigen Bestandteil des Weihnachtsfestes: Den
    Tannenbaum!
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    Auch wenn oftmals Fichten oder andere Nadelbäume als Weihnachtsbäume verwendet werden, so ist und bleibt der Tannenbaum die einzig wahre Wahl. Schließlich heißt das berühmte Lied ja auch nicht: „Oh Fichtenbaum“

    Schon im Mittelalter gibt es Überlieferungen, dass Bäume für das Weihnachtsfest geschmückt wurden, auch wenn ein genaues Datum nicht festzumachen ist. Es gibt Aufzeichnungen aus dem elsässischen Schlettstadt (heute Sélestat) von 1521, sowie auch aus Riga oder Münster zu dieser Zeit. Eine Aufzeichnung über den auch heute noch üblichen Gebrauch stammt aus Straßburg 1605: „Auff Weihnachten richtet man Dannenbäume zu Straßburg in den Stuben auf. Daran henket man Roßen auß vielfarbigem Papier geschnitten, Aepfel, Oblaten, Zischgold [dünne, geformte Flitterplättchen aus Metall] und Zucker“
    Dank Goethe wurde er erstmals in der Literatur erwähnt („Die Leiden des jungen Werther“). Die schönste (und sehr traurige) Geschichte über einen Tannenbaum stammt von Hans Christian Andersen. Wenn ihr wollt, könnt ihr sie hier nachlesen.

    Sicher ist jedenfalls, dass die Kirche diesen „heidnischen“ Brauch anfänglich überhaupt nicht gut fand, vor allem deshalb, weil ihr damals große Waldgebiete gehörten und sie die Plünderung zur Weihnachtszeit unterbinden wollte. Mittlerweile ist ein geschmückter Tannenbaum zur Weihnachtszeit aus keiner Kirche mehr wegzudenken.

    1832 stellte der deutschstämmmige Harvard-Professor Karl Follen einen Weihnachtsbaum in seinem Haus in Cambridge (Massachusetts) auf und führte so den Brauch in Neuengland ein.
    Und noch eine kleine Notiz aus meiner Heimat: Durch die Vermählung von Königin Victoria mit Albert von Sachsen-Coburg und Gotha 1840 kam der Weihnachtsbaum auch nach England.


    Ein Tannenbaum muss einfach sein, egal wie man ihn nach Hause bekommt.

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    Es gibt ihn in den verschiedensten Ausführungen. In Düsseldorf steht der kleinste....

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    ...im Weißen Haus ein sehr voll beladener.....

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    ....in Vilnius (Litauen) ein kunstvoll durch Lichtbälle verzierter...

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    ...und in Brüssel... ja ich weiß auch nicht was das ist.....

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    Es gibt Tannenbäume für Fußballfans....

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    ....und natürlich will ich hier auch unserem Sexy Weihnachten gerecht werden mit dieser Variation:


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    Und wieso erzähl ich euch das alles?
    Mein Lied, das ich euch präsentieren werde, heißt – O Wunder:
    Tannenbaum von der wunderbaren niederländischen Band Nits

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    Unsere Jungspunde hier werden sich sicher fragen: Wer zur Hölle soll das sein? Dabei wird die Truppe in zwei Jahren ihr 40jähriges Bandjubiläum feiern können. In diesem Jahr veröffentlichten sie ihr mittlerweile 21. Album.
    Der Stil der Nits ist schwer zu beschreiben. Am Anfang waren sie eher von New Wave, den Beatles aber auch von Kraftwerk beeinflusst. Dazu gesellte sich ein Interesse an modernen klassischen Komponisten und auch an Avantgardekunst. So ändert sich von Album zu Album auch der musikalische Schwerpunkt der Truppe rund um Sänger Henk Hofstede, Keyboarder Robert Jan Stips und Schlagzeuger Rob Kloet. Vor allem seit Stips in den 1980ern zur Band stieß, erweiterte sich ihr Klangspektrum, da er ein großes Interesse an Samplingtechnik abseits ausgetretener Pfade verfolgt. Das macht die Nits manchmal anstrengend, manchmal aber auch federleicht, manchmal abstrakt, manchmal einen mit feinsten Popweisen umarmend. Das ist sicherlich kein Mainstream. Dennoch hatten sie - wieso auch immer - 1988 in Deutschland einen Beinahe-Hit mit „In the Dutch Mountains“ (einem der schönsten Lieder der 1980er ), der es auf einen sagenhaften Platz 32 schaffte.
    Was man vielleicht noch wissen sollte: Normale Songstrukturen, wo sich Strophe und Refrain abwechseln, sind nicht so ihr Ding. Und auch ihre Texte zeichnen sich nicht gerade durch Griffigkeit aus. Oftmals sind es irgendwelche Metaphern oder Gedankenfragmente - es bleibt dem Zuhörer überlassen, seine eigenen Assoziationen dazu zu entwickeln.

    Von daher kann ich euch jetzt auch nicht so genau sagen, worum es in Tannenbaum (aus dem 2009er Album "Strawberry Wood") geht. Also es könnte um einen Mann mit Namen Tannenbaum gehen, der ein einsamer Außenseiter ist. Oder es geht um einen umherreisenden Tannenbaum. Die Perspektive des Songs wechselt auch ständig zwischen Ich- und Er-Erzähler. Tja, die Deutung überlass ich einfach euch. Die Textzeile „I'm an old Christmas tree“ ist auf jeden Fall einfach zum Verlieben.
    Musikalisch ist das Lied meiner Meinung nach recht zugänglich. Aber auch hier gibt es keine klare Struktur, es wird (wenn auch dezent) mit Geräuschen gearbeitet, der Song zwischendurch bis zur Stille ausgebremst, um beinahe in einem Garage-Finale zu enden.
    Nun denn, da müsst ihr jetzt durch.

    Ich hoffe, ihr habt Lust darauf, den Song zu entdecken und wünsche euch neben vielen Geschenken natürlich auch gaaaaanz viele


    Vanillekipferl



  9. #9
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    In diesem Jahr habe ich für den AK einen ruhigen und relativ besinnlichen Song ausgewählt..'Wildest Moments' von der englischen Newcomerin Jessie Ware.

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    Jessie Ware ist eine 28-jährige Singer-Songwriterin, die in diesem Jahr mit ihrem Album 'Devotion' auf sich aufmerksam machte. Im August schaffte sie es mit dem Album bis auf Platz 5 in den Albencharts.

    Der Song 'Wildest Moments' ist ihrer besten Freundin gewidmet, die sie in der Uni in Sussex kennengelernt hat, dort haben beide zusammen Englische Literatur studiert.

    Das sagt sie selber über ihr Verhältnis zu ihr:

    ‘I met her at university. She’s so bright and opinionated and we became inseparable, and that became very intense,’ she says. ‘I was nervous when I played it her, but she loved it.’
    Aber auch die Schattenseiten und die Auf-und Ab's einer Freundschaft werden in den Lyrics deutlich. Im Refrain heißt es...

    Maybe in our wildest moments
    We could be the greatest, we could be the greatest
    Maybe in our wildest moments
    We could be the worst of all
    Es gab Momente, in denen man sich sehr nahe stand, aber auch welche, bei der die Freundschaft fast zerbrochen ist. Dazu eine Anekdote von ihr zu einem Streit auf einer Hochzeit.

    We had this big fight at a friend’s wedding and she threw a cake in my face – it was one of those ridiculous fights. We lived together too and our friendship was really fraught at the time and I was sorta sick of it. So ‘Wildest Moments’ was putting it all into a song and it was therapeutic – I love her, she’s my best friend.

    Da sie ja aus England kommt, genauer gesagt aus dem Süden Londons, möchte ich auch noch ein wenig zum Weihnachtsfest in England schreiben.

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    Während der Weihnachtszeit werden im Dezember des Jahres die Zimmer bunt dekoriert, Weihnachtsbäume aufgestellt und Mistelzweige an der Tür aufgehängt.

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    An Heiligabend werden die Vorbereitungen für die Bescherung und das Weihnachtessen durchgeführt, später geht die gesamte Familie dann üblicherweise zur Mitternachtsmesse.

    Am frühen Morgen des 25. Dezembers gibt es dann endlich die Geschenke, auf die sich die Kinder schon lange gefreut haben.
    Anschließend wird mittags gemeinsam gegessen, hier wird dann der gefüllte Truthahn aufgetischt, zudem es oftmals noch Bratkartoffeln und Rosenkohl gibt.

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    Als Desert gibt es den berühmten Plumpudding, der mit Rum übergossen wird.

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    In der Nachspeise ist desöfteren eine Münze versteckt, die dem Finder der Sage in der Zukunft viel Glück bringen soll.

    Am Nachmittag erreichen die Fernsehquoten ihren jährlichen Höhepunkt, da dann die Weihnachtsansprache der Queen ausgetrahlt wird. Seit 2007 kann diese sogar auf Youtube live mitverfolgt werden.

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    Danach wird ausgelassen und in bester Stimmung bis in die Abendstunden zusammen gefeiert.
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    Am zweiten Weihnachstag, der in England 'Boxing Day' genannt wird, haben die Geschäfte wieder auf und es herrscht viel Betrieb auf den Straßen. U.a. werden viele Weihnachtsgeschenke bereits wieder umgetauscht. Außerdem finden an diesem Tag auch alle Spiele der Premier League statt, die Stadien sind ebenfalls prall gefüllt.

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    Abschließend wünsche ich euch eine schöne und fröhliche Weihnachtszeit und weiße Weihnachten, wonach es ja aktuell ziemlich stark aussieht.

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    Passwort: Weihnachtsmarkt

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  10. #10
    Sexy Türchen Nummer (6)9!

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    2008 hatte ich euch mit Türchen 6 die wundervoll-romantischen Seiten des Fistmas näher gebracht. Und nun, da es wieder einen sexy Adventskalender gibt, wird es Zeit, euch mit Türchen Nummer 9 eine weitere, etwas entgegensetzte Facette der Liebe zu zeigen, die sich allerdings mit dem Fistmas gut ergänzen kann und zwar ist es das Kissmas!

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    Präsentiert wird euch dieses Türchen vom Produzenten tyDi und der großartigen Vocal-Trance Sägnerin Tania Zygar , die in einer Acoustic-Version euch das Thema "Vanilla" näher bringen.

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    Zunächst mag man denken, dass sie über Vanille singt, welche natürlich sehr weihnachtlich sein mag, sei es in Form von Vanillekipferln, schneeartigem eisgekühlten Vanilleeis oder anderen weihnachtlichen Leckereien. Doch ist eigentlich ganz anders. In ihrem Lied besingt sie einen Mann oder eine Frau, die "Vanilla", also total gewöhnlich und langweilig, eben einfach nichts besonderes ist. Und dieser Begriff stammt aus der BDSM-Szene:


    --- Vanilla ---

    Die Bezeichnung Vanilla stammt von einer Analogie, die den andersartigen Charakter von BDSM (unabhängig ob hetero- oder homosexuell) zu erklären versucht. Generell ist so, dass die meisten Eis mögen und die beliebteste Eissorte, die bei allen gut ankommt, ist Vanille-Eis und zwar mehr als alle anderen Sorten. Daher steht Vanilla für die übliche Sexualität (kuscheliger Blümchensex, also Liebficken:
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    ), während die anderen Eissorten die verschiedenen Spielarten von BDSM symbolisieren (
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    ). Vanilla bedeutet daher sowas wie „nichts Besonderes“, „ganz einfach“. So wird der Begriff auch in manchen Zusammenhängen auch abwertend verwendet, wie z.B. in dem hier vorgestellten Lied.

    Übrigens: Schuldgefühle, die bei manchen Menschen beim Kennenlernen der eigenen BDSM-Neigung auftreten, werden Vanillaschübe genannt . Mehr mehr über Vanilla wissen möchte, der sollte mal hier vorbeischauen:

    Wikipedia reference-linkVanilla (Sex)
    -----------------


    In diesem Sinne wünsche ich euch ein fröhliches, kuschliges, langweiliges, klischeehaftes, spießiges, schönes Weihnachten und viel Spaß mit einem wunderschönen Lied über "Vanilla" und hoffe, dass ihr heute auch ein klein wenig etwas gelernt habt

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  11. #11


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    Hinter Türchen 10 verbirgt sich:

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    Es ist schwer zu beschreiben, wieso ich mich entschieden habe, Charli XCX zum diesjährigen Adventskalender zu schicken.

    Am besten lasse ich folgende Bilder für sich selbst sprechen:

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    Außerdem wird gemunkelt, dass ich sie schicke, weil ich sie in kein anderes Event reinbekommen habe und sie für das nächste Klassentreffen will. Diese Vermutung ist ebenfalls korrekt

    Ich wünsche mir zu Weihnachten, dass alle Menschen auf dieser Welt glücklich sind und etwas zu Essen haben 'Electra Heart' hören können

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    Ich hab dich lieb, mein süßer, hübscher, schlauer und toller Yumaboy Du bist der Beste Danke für alles <3

    Frohe Weihnachten!

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    Mein beschissenes Passwort lautet:


    Ramirezz<3




  12. #12
    ... hat keinen Namen :} Avatar von Fergie89
    Ort: The Werk Room ♥
    Ja ist denn heute schon die Fergie dran? Nein!

    Dafür gibt es hier und jetzt live in Farbe die Präsentation von
    CrazyMaddin!





    ******************************












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    Ich begrüße euch alle ganz herzlich zum elften Türchen unseres wunderbaren Adventskalenders.
    (Ursprünglich hab ich ja auf den 12. gezählt, da ich an diesem Tag Birthday habe. Bin aber doch noch so nah wie möglich an diesem Datum drangeblieben. )

    Ich möchte euch heute mit einem melancholischen Track von der österreichischen Singer-Songwriterin "Soap&Skin" beglücken.

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    Einige von euch werden sie bereits kennen, den anderen möchte ich diese Ausnahme-Künstlerin hiermit erstmals vorstellen.
    Soap&Skin ist der Künstlername von Anja Plaschg, sie stammt aus der Steiermark und machte sich 2006 das erste Mal mit eigenen Musikveröffentlichungen und Liveauftritten bemerkbar. Größere Aufmerksamkeit bekam sie in ihrer Heimat jedoch erst 3 Jahre später mit ihrem Debütalbum "Lovetune for Vacuum", welches die Top 5 der Albumcharts knackte und auch in Deutschland eine Top 100-Platzierung erreichen konnte. Der Status als Kritikerliebling blieb ebenfalls nicht lange aus und mit ihrer allerersten No.1-Platzierung ihrer zweiten Studioplatte "Narrow" (2012) zementierte sie ihren vielversprechenden Ruf und erzielte erneut großartige Rezensionen. Von dieser Platte empfehle ich euch übrigens ihr großartiges, persönliches Cover des 80s-Klassikers "Voyage Voyage" und auch der heute vorgestellte Song stammt von dieser CD.

    Ihre Musik kann man durchaus als experimentell beschreiben, wobei "Wonder" (das Lied, welches ihr euch gleich herunterladen könnt) noch eines ihrer eingängigeren Werke ist. Durch das Album zieht sich ein roter Faden, es wird eine teilweise bedrohliche, bedrückende und auch sentimentale Wirkung erzeugt, da sie in den Songs vor allem den Tod ihres Vaters verarbeitet hat. Wonder ist eine wunderschöne Piano-Ballade mit leichten, elektronischen Elementen und einem gänsehauterzeugenden Chorgesang. Der rückwärts abgespielte Part am Ende trägt noch einmal mehr zu der Stimmung bei, wobei ich bis heute noch nicht nachgeguckt habe, was da eigentlich gesungen wird.
    Der Song passt imho ziemlich gut zu der besinnlichen Adventszeit, er stimmt einen nachdenklich, beruhigt aber irgendwie auch wieder.

    Ich wünsche euch allen genau das, eine ruhige, friedliche und harmonische Weihnachtszeit, lasst euch reich beschenken und genießt einfach die Tage mit der Familie und den Freunden.

    Merry Christmas!!!
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    The password is:

    Nussknacker


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  13. #13
    Türchen 12

    Red Riding Hood - Ein etwas anderes Märchen

    Es war einmal in einem Land, fern unserer Vorstellungskraft, in einem Dorf namens Vesdfelt. Dort lebte eine junge Frau mit ihrer Mutter, aber ohne Vater, stets ohne Sorgen in jeden Tag hinein. Ihr Name war Red Riding Hood. Wieso sie so heißt? Na, aufgrund ihres Markenzeichens: Der rote Pullover.
    Es war ein warmer Frühlingsabend, als Red Riding Hood, die auch auf den wohlklingenden Namen Magdalena hört, von der Arbeit nach Hause kam und dort auf eine Überraschung stieß. "Mutter? Bist du da?" rief sie durch ihr Häuschen. Magdalenas Mutter, auch Gudrun genannt, wankte langsam um die Ecke. "Oa scheiße, Mutter! Ich hab dir doch schon so oft gesagt, du sollst nicht koksen und gleichzeitig saufen!" Red Riding Hood war sauer. Nie hörte ihre Mutter auf sie. "Ennschullige, Haasi" stöhnte die Mutter und ließ sich in einen Sessel fallen, zu dem Magdalena sie führte. "Wie auch immer." Magdalena tat genervt, in ihrem Inneren hat sie sich jedoch mit den Eskapaden ihrer Mutter bereits abgefunden. "Schlaf dich aus, ich weck dich später." "Dannge..." So schlummerte Gudrun friedlich ein, und Magdalena marschierte in die Küche, wo sie einen schön hergerichteten Korb vorfand mit allerlei Keksen, Küchlein und sogar einer Flasche Wein. "Ach wie nett, mal wieder ein Verehrer von Mutter" dachte sich die junge Frau und fing an, Zutaten für eine Mahlzeit vorzubereiten.
    Während sie am Zubereiten von leckeren Palatschinken war, hörte sie seltsame Geräusche aus dem Wohnzimmer, wo ihre Mutter eigentlich schlief. Sie dachte sich nichts dabei und fuhr mit ihrem Werk fort. Ein wenig später hörte sie dann aber ein Lachen, nein, es war ein weinendes Mädchen! Magdalena ging lieber nachsehen, und fand ihre Mutter schluchzend am Boden, sich im eigenen Erbrochenen wälzend. "Ewpweingwpnhi" brabbelte Gudrun. Verwundert hob Red Riding Hood ihre Mutter hoch, schleppte sie ins Badezimmer und entledigte Gudruns Kleider. "Normalerweise schläft sie ein Stündchen und ist wieder topfit...Hm" dachte sich die junge Erwachsene. Sie hatte noch nie solch eine Situation erlebt, und war ratlos. Sie legte ihre Mutter ins Bett, stellte ein rotes Eimerchen daneben hin und ging zurück in die Küche. Magdalena war sich sicher, dass etwas nicht stimmte.
    Kurz vor Mitternacht, als Red Riding Hood vor dem Fernsehgerät saß, stapfte ihre Mutter vollkommen fertig mit der Welt ins Wohnzimmer, wo sie vor ihrer Tochter auf die Knie sank, noch bevor diese etwas sagen konnte. Gudrun fing erneut an zu weinen, Magdalena beobachtete dieses Spektakel mit großen Augen und wusste nun, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. Es wird doch nicht ihre Großmutter...? "Dein Vater...*schnief* Er ist tot!" Puh, zum Glück nicht Großmutter Elfriede. "Aber wie, was ist passiert?" Red Riding Hood war geschockt, aber kannte sie ihren eigenen Vater nicht gut, da er seit ihrem zweiten Lebensjahr im Ausland lebte und dort mit sechs anderen Männern in einer Mine arbeitete. "Eine Steinlawine soll ihn erwischt haben. Ein Bote aus Ivhonen kam heute Mittag und übergab mir die Nachricht!" Je mehr Gudrun sagte, desto heftiger wurde ihr Geheule. So aufgelöst hat Magdalena ihre eigene Mutter noch nie gesehen, und war überrascht, dass ihre Mutter so viele Emotionen in sich hatte, trotz der Kokserei und Sauferei. "Mutter, komm her. Ist wirklich scheiße, aber du kommst drüber hinweg" Na, da hat wohl jemand keine Ahnung, wie man Trost spendet. "Ich weiß. Nur kam das so plötzlich, und dein Vater wollte uns in 6 Monaten besuchen. Und er wollte mir sogar ausländisches Koks mitbringen!" Ah, darum gehts also. Dann ist es wahrscheinlich eh kein großartiger Verlust. Magdalena dachte sich ihren Teil und stand auf. "Hör mal, geh zurück ins Bett und schlaf weiter. Ich werd jetzt nämlich auch gehen." - "Aber du kannst jetzt nicht schlafen gehen!" - "Wieso nicht?" - "Du musst bitte jetzt zu deiner Großmutter!" - "Jetzt noch?! Wieso bist du nicht gegangen?" - "Kurz bevor ich gehen wollte, kam der Bote mit der Nachricht..." - "*seufz* Also schön...Ich weiß ja, wie Großmutter ist, wenn sie ihre besondere wöchentliche Verpflegung nicht ganz genau auf die Minute bekommt. Ich zieh mir nur noch schnell den Rock an, den sie für mich gemacht hat." - "Danke, mein Schatz."
    Und so machte sich Red Riding Hood, ganz in rot mit ihrem Röckchen und ihrem roten Pullover, auf den Weg zu ihrer Oma Elfriede, die ihren Verpflegungskorb schon längst erwartete. Zum Glück war es nicht kalt, und die Sterne glitzerten in dieser wolkenlosen, schönen Nacht. Auch war der Weg nicht ganz so weit, nur ein Stück Wald lag zwischen Vesdfelt und dem Haus ihrer Großmutter, die abseits ihrer Mitmenschen lebte und stets einen schönen Ausblick auf das saftige Wiesengrün und dem majestätischen Wald hatte genoss, weit und breit war kein anderes Häuschen zu sehen.
    Magdalena schlenderte durch den Wald, den sie schon ziemlich gut kannte. Als Kind hat sie öfters dort gespielt, und begleitete oft ihre Mutter zu ihrer Oma. "Dieser Spaziergang tut eigentlich ganz gut" dachte sie sich und inhalierte beinahe den wohltuenden Duft der Bäume und Kräuter. Es war zwar sehr dunkel, allerdings konnte sie noch einigermaßen ihren Weg erkennen. Zur Not hätte sie eine Taschenlampe dabei gehabt, die sie auch plötzlich aus dem Korb herausfischte, als sie etwas rascheln hörte. Sie knipste den Lichtzylinder an und schwenkte umher, konnte jedoch nichts erkennen. Im Glauben, dass das womöglich nur ein niedliches Waldgetier gewesen sein könnte, entspannte sie sich und folgte weiter ihrem Weg. Wenig später ertönte abermals etwas, diesmal hörte es sich wie ein Ast an, der am Boden mit Füßen getrampelt wird. "Wer ist da?" brüllte Magdalena forsch in den Wald hinein. "Na na, wer wird denn gleich so laut werden?" Magdalena erschrak, als eine tief männliche Stimme hinter ihr näher kam. Prompt drehte sie sich um und, die Taschenlampe in Rekordzeit gezückt und eingeschaltet, leuchtete einem schwarzen Wolf direkt in seine zwei Augen. "Ey, schalt das ab!" forderte er sie auf. Red Riding Hood kam dieser Bitte nicht nach und hielt starr mit dem Licht auf das Gesicht des Wolfes, während dieser seine Augen mit den Pfoten verdeckte. "Ja genau, und dann killst und vergewaltigst mich" antworte Magdalena. "Schon, aber das macht doch keinen Spaß, wenn du das schon weißt" Magdalena musste neckisch lachen, das Adrenalin floss förmlich durch ihr Blut. "Ich weiß ja nicht, was du um diese Zeit hier draußen noch machst, aber das ist doch gefährlich für ein junges Fräulein wie dich" pöbelte der Wolf. "Halt die Klappe, oder ich tret dich so fest in den Schritt, dass deine Kinder noch diesen Schmerz spüren werden!" erwiderte Magdalena. "Ohooo, du gefällst mir! Darf ich mich dann vorstellen? Man nennt mich Vincent." - "Magdalena, oder Red Riding Hood, suchs dir aus" - "Was suchst du denn nun noch um diese Zeit hier?" - "Das werd ich dir Waldgetier sicher nicht verraten" - "Waldgetier? Du beleidigst mich! Ich trage Kleidung, genauso wie du!" Als ob eine Vision Magdalena überkam, realisierte sie, dass der Wolf namens Vincent vor ihr wirklich eine Hose und einen Pullover trägt. "Ich habe noch nie solch einen Wolf gesehen..." dachte sie sich und fragte den Wolf: "Stimmt. Aber was machst DU denn um diese Zeit noch hier?" - "Ich gehe gern um diese Zeit durch den Wald, in der Hoffnung, frisches Fleisch wie dich anzutreffen" - "Falsche Antwort, Arschloch!" Hastig fasste sich Red Riding Hood unter den Rock, was beim Wolf erstmal hitzeähnliche Wallungen verursachte. Im nächsten Moment war ein Revolver auf ihn gerichtet, von Magdalena felsenfest gehalten. Man konnte ihren Entschluss, beim nächsten falschen Schritt des Wolfes den Abzug zu drücken, in ihren Augen entdecken, so sehr funkelten die Pupillen. "Jaja, ich mach mich ja schon vom Acker. Nur leg die scheiß Knarre weg!" Langsam und Schritt für Schritt wich Vincent nach hinten, um von Magdalena wegzukommen. "Gute Entscheidung" lobte Red Riding Hood das Tier mit ernster Miene und sah ihm zu, wie er davonging und sie schließlich ihren Weg fortsetzen konnte.
    "Großmutter! Großmutter Elfriede, tut mir Leid für die Verspätung!" rief Magdalena während ihrem Eintreten in das Häuschen der alten Dame. "Ach, mein liebes Red Riding Hood, komm doch herein!" Aus ihrem Stricksessel erhob sich Elfriede und schlurfte zu ihrer Enkelin. "Kind, was machst du denn noch so spät hier?" - "Ich wollte dir noch deine Naschereien und den Wein vorbeibringen, weil Mutter es nicht geschafft hat." Magdalena stellte den Korb auf den Küchentisch, und zog ihren roten Pullover aus. "Aber sag, Großmutter, was machst du denn noch so spät auf?" - "Senile Bettflucht, Schätzchen, lernst du auch mal kennen. Aber beiseite, ist was mit Gudrun passiert?" - "Nein, ihr geht es gut. Naja, nicht gut, aber sie ist jetzt nicht verletzt oder so. Kurz bevor sie zu dir kommen wollte, kam ein Bote aus Ivhonen mit der Nachricht, dass mein Vater bei einer Steinlawine gestorben sei" - "Was? Richard? Mein Sohn?" - "Ja. Tut mir Leid, Großmutter" - "Ach herrje..." - "Soll ich dir einen Tee machen?" - "Nein, ist schon in Ordnung, Liebes. Eines Tages erwischt es jeden, und um ehrlich zu sein, ich hätte eh nicht darauf gehofft, ihn jemals wieder zu sehen, als er vor 20 Jahren in dieser Mine angefangen hat." - "Du nimmst es bedeutend leichter auf als Mutter" - "Gib ihr Zeit, meine Kleine. Sie wird auch darüber hinwegkommen" Die Beiden setzten sich aufs Sofa, das in der Nähe des Kamins stand, der eine wohlige Wärme absonderte. "Na erzähl mal, Magda, was gibt es denn Neues? Das letzte Mal, das du hier warst, ist schon drei Wochen her." - "Da gibts nicht viel. In der Arbeit ist alles so wie immer, und sonst gab es ebenfalls keine Veränderungen. Aber hör mal, Großmutter: Auf meinem Weg jetzt zu dir stellte sich auf einmal ein schwarzer Wolf in den Weg, der sogar Kleidung trug und auf zwei Beinen stand. Er meinte auch, dass man ihn Vincent nennt" Magdalena bekam mit, wie ihre Großmutter kurz zögerte, dann aber mit zitternder Stimme verneinte. Hat ihre eigene Oma sie etwa gerade angelogen? Ihr blieb nicht viel Zeit, jetzt darüber nachzudenken, da Elfriede hinzufügte: "Hast du denn den Revolver in deinem Rock versteckt, so wie ich es dir vor langer Zeit aufgetragen habe?" - "Ja, nachdem ich ihn gezückt habe, ist er davongelaufen
    Auf ihrem Rückweg schwirrten einige Gedanken in Magdalenas Kopf rum und verursachten Kopfschmerzen. Dieses kurze Zögern, konnte das etwas bedeuten? Ihre eigene Großmutter hatte sie noch nie in ihrem Leben angelogen, hatte auch nichts einen Hehl gemacht und ihr alles so erzählt, wie es ist. Durch sie wusste Red Riding Hood, dass es keinen Weihnachtsmann gab und auch keinen Osterhasen, was sie im zarten Alter von 4 Jahren beigebracht bekam. Gedankenverloren folgte sie ihrem Weg und kam diesmal ohne Zwischenfälle zuhause an, wo sie ihre Mutter schlafend vorfand, und sich in ihr eigenes Bett legte, in dem sie mit einigen offenen Fragen schließlich einschlief.
    Am nächsten Morgen wurde Magdalena sanft von ihrer Mutter Gudrun geweckt, die mit einem Tablett und einem prunkvollen Frühstück in ihr Schlafzimmer kam. "Guten Morgen, Magda!" posaunte Gudrun mit zarter Stimme und beobachtete ihre Tochter, wie sie allmählich die Augen öffnete und sich aufrichtete. "Morgen, Mutter" erwiderte das Mädchen und bestaunte erstmal ausgiebig die Köstlichkeiten. "Das ist sozusagen eine Entschuldigung wegen gestern. Ich hab mich wirklich daneben benommen. Der Tod deines Vaters hat mich wirklich mitgenommen, nicht nur wegen den versprochenen Drogen, sondern auch, weil es eben dein Vater war, den wir nicht wiedersehen werden nach so langer Zeit" - "Ist schon in Ordnung. Und danke für das Frühstück im Bett" - "Gerne...Weißt du, das hat dein Vater früher öfters mal gemacht, um mich zu überraschen" - "Wirklich? Das wusste ich gar nicht. Generell hast du ziemlich selten über ihn gesprochen, das Meiste weiß ich von Oma" - "Ich kann dir jetzt ja ein wenig erzählen!" Und so erfuhr Magdalena die Geschichte von Gudrun und Richard, wie sie sich trafen, sich verliebten, bis zum Abschied.
    Zum Glück hatte Red Riding Hood Urlaub die nächsten Tage, so konnte sie ein wenig investigativ werden. Schon komische Zufälle, alles zusammen: Der Wolf mit Kleidung namens Vincent, die lügende Großmutter, und just bekam sie von ihrer Mutter erzählt, dass zur Zeit ihrer Geburt ihr Vater öfters außer Haus war. Magdalena wusste nicht, was sie eigentlich herausfinden möchte, aber sie bekam das Gefühl nicht los, dass die Antworten bei ihrer Oma Elfriede waren. Also beschloss sie, ihrer Großmutter einen erneuten Besuch abzustatten. Es war schon Abend geworden, doch nun ließ sie ihren Revolver in ihrem Schrank zuhause liegen. Während sie durch den Wald ging, hielt sie nach Vincent Ausschau, konnte ihn jedoch nirgends erblicken.
    Bei Großmutters Haus angekommen, wollte Magdalena schon mit der Tür ins Haus fallen, als sie plötzlich ihre Stimme von drinnen hörte: "Du Idiot, ich hab dir doch gesagt, du sollst dich rot von angekleideten Menschen fern halten, das sind die Schergen des Teufels!" Das hat jetzt nicht wirklich Oma Elfriede gesagt? Magdalena zuckte erschrocken zusammen und sank langsam in die Knie, direkt vor der Tür nun hockend, als sie indirekt als Scherge des Teufels bezeichnet wurde. "Aber Großmutter, es war dunkel, und ich hab nicht wirklich was gesehen anfangs!" Red Riding Hood konnte ihren Ohren kaum trauen. Sie hörte diese Stimme zwar erst ein Mal in ihrem Leben...aber das war gestern. Das war doch die Stimme von Vincent, dem Wolf! "Was hat das denn jetzt zu bedeuten? Er nennt Oma Elfriede Großmutter?" fragte sie sich leise und schlich langsam zum Fenster neben der Tür. "Hmpf. Nun ist es eben passiert, kann man auch nichts mehr machen." hörte sie die Großmutter schimpfen. Magdalena würde gerne einen Blick durch das Fenster riskieren, wollte aber nicht gesehen werden. Sie war verwirrt. Wie kann das denn nun wirklich sein, dass ein Wolf einen Menschen Großmutter nennt? "Aber nun sag schon, wieso drehst du so durch, weil ich mit diesem Mädchen, das sich Red Riding Hood nennt, gesprochen habe? Ich versteh das nicht!" Man hörte den Wolf, wie er leicht beim Versuch, mit Elfriede ruhig zu reden, verzweifelte. "Das würd ich auch gern wissen" dachte sich Magdalena und entschloss, bald in das Haus zu gehen, um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. "Du weißt ganz genau, dass ich dir das nicht sagen werde, Vincent!" Elfriede schien wirklich wütend. "Aber mir kannst du das doch sagen, Großmutter!" forderte Magdalena, die in diesem Moment die Tür aufriss und mit der Sonne im Rücken das Häuschen betrat.
    "Magdalena, Liebes! Na, das ist doch eine Überraschung. Du warst doch gerade erst hier!" Elfriede lächelte. "Hör auf damit, Oma, ich will Antworten!" schrie Red Riding Hood und schaute dabei neben ihrer Oma noch dem perplexen Wolf in die Augen. "Sag mal, Großmutter, wieso nennt dich das rote Mädel auch Oma?" Nicht wissend, wie sie mit dieser Situation umgehen sollte, stotterte sie und wich vorsichtig rückwärts in die Küche. "Ähm, hehe, ich, äh, wer möchte Tofuhuehnchen?" Vincent und Magdalena blickten sich erneut an und verneinten dieses Angebot. "Na los, rück schon raus mit der Sprache" - "Also gut. Magda, Vincent, es tut mir ehrlich Leid. Aber ihr seid Geschwister." BAM, das hat gesessen. Beide starrten mit offenen Mündern und weit aufgerissenen Mündern ihre gemeinsame Großmutter an und konnten diesen Worten kaum Glauben. "Es ist so: Als meine Schwiegertochter Gudrun mit dir, Magda, schwanger war, hatte mein Sohn, Richard, eine Affäre mit einer Wölfin, deiner Mutter, Vincent. Ihr beide habt sozusagen den gleichen Vater, der immer mehr vom schlechten Gewissen geplagt wurde, weil er dies geheim hielt. Ihr beide habt euren Vater nie wirklich zu Gesicht bekommen, da er sich die meiste Zeit bei mir aufgehalten hat. Er wollte sich sogar das Leben nehmen, als ihr beide schon auf der Welt wart. Es konnte so nicht weitergehen, und ihr wisst beide, wie ich es verabscheue, zu lügen. Aber ich hab eurem Vater schon von Anfang an versprochen, dass ich kein Wort darüber verliere und habe ihn dann schließlich, als ich es selbst nicht mehr aushielt, ins Ausland geschickt, damit er bei dieser Mine arbeitet. Ihr solltet es eigentlich nie herausfinden, daher gab es die festen Besuchszeiten, wie ich es gerne nenne, damit ihr euch nie zufällig begegnet. Es tut mir Leid, Kinder." Verdutzt standen Vincent und Magdalena da und lauschten der Großmutter. "Das heißt...wegen dir hatte ich keinen Vater, das ganze Leben lang?" fragte Magdalena zerknirscht. "Wegen dir bin ich jedem Menschen aus dem Weg gegangen, der rote Kleidung trug...ich war so naiv, verdammt nochmal! Meinen Vater bekam ich auch nie zu Gesicht, du alte Schabracke" Vincent konnte es einfach nicht glauben. "Und vor allem hast du mir eine Schwester verheimlicht!" - "Und mir einen Bruder!" Der Ärger kochte in beiden hoch. "Es tut mir Leid, Kinderchen. Aber ich habe es nur für euch getan" versuchte sich, Elfriede rechtzufertigen. "Das reicht!" brüllte Vincent, während er sich den Schürhaken des Kamins schnappte. Magda tat ihm gleich und holte sich mit einem Satz das große Küchenmesser. "Kinder, was macht ihr da? Wollt ihr nicht ein wenig Tofuhuehnchen essen?" Großmutter Elfriede starrte die beiden ängstlich an. "Nein. Wir wollen altes Fleisch" antwortete Vincent trocken.
    Es war Nacht geworden. Der Mond stand hoch am wolkenlosen und sternüberfüllten Himmel. Vincent und Magdalena saßen auf der kleinen Terrasse und hatten Großmutters besten Alkohol auf dem Tisch stehen. "Ich kanns immer noch nicht glauben!" lachte Magdalena und zog an ihrer Zigarette. "Ich auch nicht. Vor allem war ich so scheiß naiv mein ganzes Leben lang" sagte Vincent und lächelte ungläubig. "Sieh mal, es ist Vollmond" Red Riding Hood zeigte mit ihrem Finger auf den majestätisch leuchtenden Mond, woraufhin der Wolf einen Heuler losstieß, der seine Schwester zusammenzucken ließ. "Der war für unseren Vater" meinte er mit Wehmut in seiner tiefen Stimme. "Also weißt du es schon...?" - "Ja, unsere tote alte Hexe hat es mir vor deinem netten und plötzlichen Besuch erzählt" Beide genossen diese Nacht. Zwar hatten sie einen Mord begangen, verursacht durch einen Adrenalinrausch, aber sie hatten jeweils ein Geschwisterchen hinzugewonnen. "Weißt du, was jetzt noch perfekt wäre?" fragte Magda neugierig. "Nein, aber du wirst es mir bestimmt gleich sagen" meinte der Wolf neckisch. Das Mädchen stand auf und schnappte sich eine Schallplatte aus dem Schrank ihrer Großmutter. "Ich weiß ja nicht, ob du das Lied kennst, aber ich liebe es!" - "Welches meinst du?" - "Doroga sna von Melnitsa" - "Das russische Liedchen?" Magdalena nickte, und schon setzte die Melodie ein. Vincent sprang noch schnell auf, um die Flasche Wein aus dem Verpflegungskörbchen zu holen, den Magda ihr noch letzte Nacht vorbeigebracht hat und öffnete sie, als dann auch schon die weibliche Sangesstimme ertönte, und Vincent und Magda den Text auf Englisch mitsangen:
    Pour more wine, my crowned brother,
    Look, the full Moon arises...
    Heady silver liquid runs in the cup.
    One swig, and that's our time
    To whirl away in a vortex by the Dream Way...
    By the Dream Way, spur the horse!
    Here the grass shines like steel,
    Scarlet blood in the tip of the blade...
    They're for me and you - two blades to the ones we were
    Ghosts in the wind for ages...
    ...
    "Zum Wohl, mein Bruder!" Magda erhob ihr Glas Rotwein. "Zum Wohl, meine Schwester!" Die Gläser stießen zusammen und hinterließen ein sanftes Echo im Wald.
    ENDE


    Ich wünsch euch schöne Feiertage und mögen euch die Tofuhuehnchen schmecken, die Großmutter Elfriede in der Pfanne braten ließ.

    Geändert von Rumpsteak (12-12-2012 um 09:26 Uhr)

  14. #14

    Folgende Hintergrundmusik wird für die nächste Präsentation empfohlen:

    http://www.y*utube.com/watch?v=GdR8qmFHDwI


























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    Geändert von vii (13-12-2012 um 00:32 Uhr)

  15. #15
    ... hat keinen Namen :} Avatar von Fergie89
    Ort: The Werk Room ♥
    Lob und Dank an dieser Stelle an alle für die schönen Präsentationen und den reibungslosen Ablauf bisher!



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    Zugegeben.. diesen Beitrag habe ich erstellt, weil ich endlich auf Seite 2 will.

    Präsi folgt in 50 Minuten!
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