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  1. #4846
    Burgfräulein Avatar von UschivonBayern
    Ort: aufm Schloss
    Ich bin im Gegensatz zu ihr immer ein wenig leichter und seichter unterwegs. Deshalb habe ich jetzt das Buch gelesen. Habe ich auch schon zweimal als Hörbuch gehört.

    https://www.amazon.de/Eiskalter-Hund...s%2C156&sr=8-1



    Fellinger ist ein kerniger Typ: Grantelig und geradeaus. So, wie die Leute eben sind. Dort, wo er lebt. In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald. Fellinger wollte immer Polizist werden. Hat nicht geklappt. Sein Knie. Und überhaupt. Jetzt ist er Lebensmittelkontrolleur. Eines Tages beschwert sich ein anonymer Anrufer über das chinesische Restaurant im Bezirk. Vor Ort stellt Fellinger fest, dass die schwarze Soße eklig, aber unbedenklich ist. Ganz anders sieht es da im Kühlhaus aus. Dort hängt ein toter Hund am Haken. Heikel wird die Sache, als sich herausstellt, dass die Halterin verschwunden ist. Fellinger fängt an zu ermitteln … und hört nicht mehr auf

  2. #4847
    .. long, long time ago.. Avatar von Lucky
    Ort: zuhause
    Zitat Zitat von MichiGer Beitrag anzeigen
    Ich starte wahrscheinlich heute noch mit

    Robert Seethaler - ein ganzes Leben (das Buch hat 4,7 von 5 Sternen, das ist mal 'n Brett... ich bin gespannt.)

    Handlung:


    Amazon

    Das erinnert mich an Franz Innerhofer, Schöne Tage - wird dir vielleicht auch gefallen, sprachgewaltig und bilderwuchtig, auf nur knapp über 200 Seiten.

    Edit: Als "Anti-Heimatroman" wahrgenommen, löste er bei seinem Erscheinen wütende Reaktionen aus.
    Geändert von Lucky (16-05-2024 um 07:30 Uhr)
    Tu, was du kannst mit dem, was du hast, dort, wo du bist -
    jetzt ist der beste Moment.

  3. #4848
    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Das erinnert mich an Franz Innerhofer, Schöne Tage - wird dir vielleicht auch gefallen, sprachgewaltig und bilderwuchtig, auf nur knapp über 200 Seiten.

    Edit: Als "Anti-Heimatroman" wahrgenommen, löste er bei seinem Erscheinen wütende Reaktionen aus.
    Danke dir, Lucky : das schau ich mir gerne mal an.


    Mein vorletztes Buch "die Zeugin" von Sandra Brown war okay: der Anfang war toll , aber dann wurde es für mich phasenweise zäh,
    bzw. auch etwas hanebüchen.

  4. #4849
    Nachfolgendes Buch , das auch ein paar Längen hat, verdient trotzdem einfach noch einen eigenen Post.
    Ich hab es in 3 Tagen ausgelesen, trotz harter Thematik.

    Es hat mich einfach interessiert, u. a. weil fast auf den Tag genau vor einem Jahr mein Nachbar und sehr guter Bekannter meines Vaters
    ja seine Frau hier mitten auf unserer Straße erschossen hat und danach sich selbst.
    Auch heute ist man nicht weniger schockiert, auch heute hab ich noch viele Fragen, da ich noch paar Tage vorher mit ihm
    geredet habe. Und letztenendes erfährt man vieles nur aus der Presse, dadurch, dass die Tat nachgestellt wurde.

    Kann man vorher irgendwas "merken"? Irgendwas verhindern?

    Genau DAS fragt sich auch die Mutter in folgendem Buch : "hat man selbst mit Schuld?", (in ihrem Fall:
    Interessiert sich überhaupt jemand für die Fragen, die auch eine Mutter danach hat? ) -
    vieles konnte ich so gut nachvollziehen.

    Das Buch ist so wichtig, je mehr man reinkommt, desto mehr ist man gefesselt. Eva schreibt alles in Briefform an ihren Mann,
    in denen sie das gemeinsame Leben Revue passieren lässt.
    Eva spricht immer nur von "jenem Donnerstag".

    Man fragt sich als Leser : Wie sehr (und von was) kann ein Kind beeinflusst werden, dass es zu so einer Tat kommt?
    Hat Eva als Mutter zu oft lamenentiert?
    Wen verurteilt man als Außenstehender (am meisten)?


    Wir müssen über Kevin reden, Handlung:

    Kurz vor seinem sechzehnten Geburtstag richtet Kevin in der Schule ein Blutbad an. Innerhalb weniger Stunden
    ist das Leben seiner Familie nicht mehr, wie es war.
    Ein höchst aktueller Roman von erschütternder Klarheit und stilistischer Brillanz.
    Bücher.de


  5. #4850
    "Wir müssen über Kevin reden" fand ich ganz, ganz schlimm damals, als ich es gelesen habe.

    Es geht überhaupt nicht um Sozialisation, um Lebensumstände, Traumata, um Schuld, Einflussmöglichkeiten, Entscheidungsmöglichkeiten.

    Kevin wird beschriebenermaßen als Soziopath geboren, ist ein kommunikationsunfähiges Baby, ist ein bösartiges Kleinkind, ist ein bösartiges Kind und ein bösartiger Jugendlicher. Punkt. Keine Entwicklung, kein Einflüsse, keine Fragen möglich, was hätte man/die Eltern/die Schule/die Gesellschaft anders machen können. Was hat ihn verdorben, was hätte man ändern können oder anders machen? Nichts! Das Kind ist so geboren und entwickelt sich folgerichtig. Ich glaube das hat nicht viel zu tun mit tödlichen Kurzschlusshandlungen, Panikentscheidungen, und erweitertem Suizid. Wirklich nicht.
    Geändert von Zartbitter (17-05-2024 um 21:57 Uhr)
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  6. #4851
    Eine Mutter wie Eva wird wohl nie aufhören, auch bei sich selbst die Schuld zu suchen.
    Ich finde, das war absolut nachvollziehbar, das würde wohl jedem so gehen.

    Da mir das schon zu spoilerisch ist, Einzelheiten hatte ich extra ausgelassen (falls jemand es noch lesen möchte) :


    Ich konnte es wie gesagt gut nachvollziehen: wie geschildert wurde , dass eine Mutter wie Eva sich immer (mit)schuldig und verantwortlich fühlen wird.
    In den vielen Rezensionen kam Eva ja als Mutter sehr schlecht weg, eben weil sie das Kind im Grunde nie gewollt hat.
    Es hieß oft, dass es unerträglich war, dabei "zuzusehen", wie Eva lieber in Selbstmitleid zerging und immer "von oben herab" blickte , anstatt mal etwas zu unternehmen. Vielleicht wenigstens mal professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Irgendwas.
    Und grade deshalb gibt Eva ja auch eigene Fehler zu, dass sie mit Sicherheit nicht alles richtig gemacht hat.
    Der Vater - ohne Worte...
    Das Buch erklärt im Grunde ja nichts, aber es hinterfragt. Und ich hätte gerne gewusst, wie sowohl das Leben von Eva,
    als auch von Kevin nach der Entlassung, weitergeht.


  7. #4852
    .. long, long time ago.. Avatar von Lucky
    Ort: zuhause
    Zitat Zitat von MichiGer Beitrag anzeigen
    Eine Mutter wie Eva wird wohl nie aufhören, auch bei sich selbst die Schuld zu suchen.
    Ich finde, das war absolut nachvollziehbar, das würde wohl jedem so gehen.

    Da mir das schon zu spoilerisch ist, Einzelheiten hatte ich extra ausgelassen (falls jemand es noch lesen möchte) :


    Ich konnte es wie gesagt gut nachvollziehen: wie geschildert wurde , dass eine Mutter wie Eva sich immer (mit)schuldig und verantwortlich fühlen wird.
    In den vielen Rezensionen kam Eva ja als Mutter sehr schlecht weg, eben weil sie das Kind im Grunde nie gewollt hat.
    Es hieß oft, dass es unerträglich war, dabei "zuzusehen", wie Eva lieber in Selbstmitleid zerging und immer "von oben herab" blickte , anstatt mal etwas zu unternehmen. Vielleicht wenigstens mal professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Irgendwas.
    Und grade deshalb gibt Eva ja auch eigene Fehler zu, dass sie mit Sicherheit nicht alles richtig gemacht hat.
    Der Vater - ohne Worte...
    Das Buch erklärt im Grunde ja nichts, aber es hinterfragt. Und ich hätte gerne gewusst, wie sowohl das Leben von Eva,
    als auch von Kevin nach der Entlassung, weitergeht.
    Es gibt in der Reihe 37° eine ZDF Doku Mein Sohn, der Mörder, Eltern zwischen Liebe und Entsetzen , die dich vielleicht interessieren könnte. Und vor Jahren veröffentlichte die ZEIT (oder der Stern?) ein langes Gespräch mit der Mutter eines Mörders, vor allem über ihre Gefühle ihrem Sohn gegenüber, aber auch die Selbstzweifel und Schuldzuweisungen - eigene und die der Nachbarn.
    Tu, was du kannst mit dem, was du hast, dort, wo du bist -
    jetzt ist der beste Moment.

  8. #4853
    Hat hier jemand Marta schläft von Romy Hausmann gelesen? Ich bin auf Seite 120 und komm einfach nicht rein. Sprünge zwischen Personen, zeitlichen Sprünge, zwischendurch irgendwelche Briefe. Bin lurz da or abzubrechen. Hatte es gekauft, weil ich die Serie Liebeskind so gut fand, war da das Buch auch so verwirrend?

  9. #4854
    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Es gibt in der Reihe 37° eine ZDF Doku Mein Sohn, der Mörder, Eltern zwischen Liebe und Entsetzen , die dich vielleicht interessieren könnte. Und vor Jahren veröffentlichte die ZEIT (oder der Stern?) ein langes Gespräch mit der Mutter eines Mörders, vor allem über ihre Gefühle ihrem Sohn gegenüber, aber auch die Selbstzweifel und Schuldzuweisungen - eigene und die der Nachbarn.
    vielen Dank, Lucky!




    Ich fang heute noch ein neues Buch an, hab von MHC schon einige Bücher gelesen (dass du ewig denkst an mich ),
    hab es aus dem Gratis-Bücherschrank, bin gespannt:

    wenn wir uns wiedersehen - Handlung:
    Eine verhängnisvolle Nacht : Molly soll ihren Ehemann im Affekt erschlagen haben.
    Sie selbst leidet, was die Todesnacht angeht, an totalem Gedächtnisausfall. Als sie nach sechs Jahren Gefängnis
    auf Bewährung freikommt, ist sie entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, wie auch immer sie aussieht.
    Dann stirbt wieder jemand, und Molly wird auch mit diesem Tod in Verbindung gebracht.
    Die verschüttete Erinnerung ist ihre letzte Chance, sich aus diesem Albtraum zu befreien.
    Amazon

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