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Ergebnis 76 bis 83 von 83
  1. #76
    hab gestern die ersten beiden episoden auf amazon geschaut. ist spannend und stimmungsvoll, werde auf jeden fall weiterschauen.
    aber ... ABER ... das ganze ist teilweise wie eine neuverfilmung der ersten staffel. angefangen bei den verschiedenen zeitebenen, den rätselhaften figuren am tatort, bis runter zu solch kleinen details wie der armbanduhr der hauptfigur. ja, wir haben die erste staffel geliebt. nein, wir möchten sie trotzdem kein zweites mal schauen. also, bitte ein klein wenig mehr eigenständigkeit!
    Believe Me!!!

  2. #77
    When we were kings Avatar von *Blue*
    Ort: Behind the wheel
    Zitat Zitat von jagutichsachma Beitrag anzeigen
    hab gestern die ersten beiden episoden auf amazon geschaut. ist spannend und stimmungsvoll, werde auf jeden fall weiterschauen.
    aber ... ABER ... das ganze ist teilweise wie eine neuverfilmung der ersten staffel. angefangen bei den verschiedenen zeitebenen, den rätselhaften figuren am tatort, bis runter zu solch kleinen details wie der armbanduhr der hauptfigur. ja, wir haben die erste staffel geliebt. nein, wir möchten sie trotzdem kein zweites mal schauen. also, bitte ein klein wenig mehr eigenständigkeit!

    doch

    aber das Original.

    hab grad heute wieder damit angefangen. allein die titelmusik

    und Woody und Matthew spielen einfach so gnadenlos unglaublich gut

    Denk ich an Deutschland in der Nacht - Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen - Und meine heißen Tränen fließen. (H. Heine)
    There are 10 types of people in the world:
    Those who understand binary, and those who don't.


  3. #78
    Ich finde, dass Staffel 1 von der Storyline her wesentlich mehr zu bieten hatte als das, was ich bis jetzt von Staffel 3 gesehen habe.
    Besser als Staffel 2 wird sie aber vermutlich werden ...
    We're too young until we're too old - We're all lost on the yellow brick road - We climb the ladder but the ladder just grows - We're born, we work, we die, it's spiritual
    (Kenny Chesney - "Rich And Miserable")

  4. #79
    My Love Will Never Die † Avatar von Miami Twice
    Ort: Hell
    An Staffel 1 wird wohl keine mehr rankommen aber die aktuelle gefällt mir bisher trotzdem ganz gut Mahershala Ali spielt seine Rolle toll.
    Bild:
    ausgeblendet

  5. #80
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Staffel 3 wirkt für mich recht aufgeblasen. Wir sind nun nur noch eine Finalepisode entfernt und das zähe Drama hält noch viele Antworten zurück. Und das, obwohl der Fall jetzt nicht so wahnsinnig spannend ist bzw. es sein würde, wenn wir im Laufe der Folgen spannende Details gestreut bekommen hätten.

    Stattdessen: Repititive Szenen in Sachen Hayes Demenz, seinem nervigen Ehekrieg, die Interviews etc..

    Was die erste Staffel für mich ausmachte, waren drei Dinge:

    Die Charaktere waren sauspannend. Beide. Der eine (Harrelson) ein bigotter Spießbürger, hoch explosiv. Der andere (McConahaugh) ein extrem geheimnisvoller Nihilist. Unvergessen für mich ist die Rocker-Episode.

    Der metaphysische Aspekt, Der "gelbe König", Inzest, Religion und Überirdisches. Der Diskurs über Gut und Böse, der sich bis zur finalen Szene vor dem Krankenhaus beim Blick in den Sternenhimmel fortsetzt und auflöst (?)


    All das bietet diese Staffel nicht. Mahershali Ali spielt umwerfend brillant, aber wen eigentlich? In welchen Charakter sollen wir uns hier als Zuschauer reinfühlen? Und sein Partner (Stephen Dorff) ist für mich auch noch ein Mann ohne Eigenschaften geblieben. Außer, dass er schon morgens säuft.

    Der Vietnamkrieg wird immer wieder erwähnt und soll wohl auch eine Rolle spielen, bleibt aber blasse Backstory.


    In Staffel eins wurden wir immer wieder angefüttert mit schauplatzhaften Plot-Devices (die Wanderkirche, die Hurenkommune etc.). Wobei jede davon sich später in der Story wieder niederschlug. Nix davon diesesmal. Die Flashbacks wirken weniger organisch in der Geschichte, als eher effekthaft. Ich würde es tatsächliche schlechte Drehbucharbeit nennen. Außer natürlich Folge 8 zaubert irgendwas aus dem Hut, was alle Puzzleteile neu erscheinen lässt. Immerhin haben wir es hier mit einem "unreliable narrator" zu tun. Wegen Demenz. In der ersten Staffel waren es teils dreist lügende Ermittler, deren wahre Geschichte wir dann im krassen Missverhältnis zu ihren Geschichten sahen. Man denke nur an die Erstürmung des Drogenlabors. Ein fantastischer, erzählerischer Kunstgriff.
    Nun bleiben die in Langeweile gebetteten Fragen: Ist Hayes Frau gestorben oder nur weg? (es wird explizit nie von ihrem Tod gesprochen). Warum hat sich seine Tochter entfremdet bzw. lebt sie noch? (auch das wird ambivalent gehalten). Und was verflixt noch mal ist mit dieser July passiert. Was einen nur noch am Rande interessiert, da der Fall wenig faszinierend erzählt wird.


    Wir werden also Zeuge eines Ex-Cops, der sein Gedächtnis verliert und von einem Fall begruselt wird, über den seine Frau ein Buch schrieb. Währenddessen füttert ihn eine Journalisten-Blondine mit neuen Fakten an, weshalb er seinen ehemaligen Partner kontaktiert. Die ganze Geschichte hätte man in einer Folge erzählen können und dann den Fall entwickeln. Oder nicht?
    Geändert von spector (02-03-2019 um 05:37 Uhr)

  6. #81
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Staffel 3 wirkt für mich recht aufgeblasen. Wir sind nun nur noch eine Finalepisode entfernt und das zähe Drama hält noch viele Antworten zurück. Und das, obwohl der Fall jetzt nicht so wahnsinnig spannend ist bzw. es sein würde, wenn wir im Laufe der Folgen spannende Details gestreut bekommen hätten.

    Stattdessen: Repititive Szenen in Sachen Hayes Demenz, seinem nervigen Ehekrieg, die Interviews etc..
    […]
    Wir werden also Zeuge eines Ex-Cops, der sein Gedächtnis verliert und von einem Fall begruselt wird, über den seine Frau ein Buch schrieb. Währenddessen füttert ihn eine Journalisten-Blondine mit neuen Fakten an, weshalb er seinen ehemaligen Partner kontaktiert. Die ganze Geschichte hätte man in einer Folge erzählen können und dann den Fall entwickeln. Oder nicht?
    Seh ich alles genau so, zwischendrin war ich mehr als genervt...
    „I consider myself a realist. But in philosophical terms I'm what's called a pessimist.“ Rust Cohle, "True Detective"

  7. #82
    Tja, ich weiß nicht so recht, was ich nun von de Staffel halten soll

  8. #83
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Ich schon. Es war ein Cop-out. Folge für Folge zog sich ein lahmer Fall, dessen komplette Auflösung von einem einäugigen Schwarzen in der letzten Folge per Monolog erklärt wurde. DAS ist lazy writing!
    Der arme Schauspieler des Schwarzen hatte soviel Text, uns eine Geschichte (nach-) zu erzählen, dass der Fall nach 8 (!) Folgen innerhalb weniger Minuten aufgeklärt wird. Aber jetzt auch nicht so der Knaller war.
    Daher muss man davon ausgehen, dass die Showrunner den Focus auf die Eheprobleme und die Demenz von Hayes legen wollten. Beides war aber so repetitiv, dass ich es, einmal begriffen, nicht mehr fesselnd fand.
    In dem Wort "Detective" liegt doch schon, dass jemand deduktiv etwas was vom Allgemeinen (der Kleinstadt) auf das Besondere schließt. Das weckte Erwartungen. Hinzu kam der Red Herring (Drehbuchjargon für falsche Fährte), dass das Ganze mit dem Fall aus Staffel 1 verwoben sein könnte. Fantheorien schossen wie Pilze aus dem Boden.

    Aber dann rapportiert uns der Schwarze brav genau jene Story, von der wir und die Ermittler kein Hintergrundwissen hatten. Kurz: Hätten sie ihn in der ersten oder zweiten Folge gefunden, wäre die Staffel kurz geworden.

    Dann gab es aber noch den Disney-Schluss. Ein Zufall will es, dass dieser Gärtner (Landschaftsgärtner- man hoffte wieder auf Staffel 1) im Kloster den beiden mit dem übergroßen Namensschild "Mike" die Wege der beiden kreuzt. Dann taucht deus ex machina die "Geisterfrau" von Hayes auf, gibt ihm den Tipp. Und der Rest war für Kenner vorhersehbar.


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