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  1. #121
    Ich kann die Argumente ja durchaus verstehen. Allerdings würde ich mich wundern, wenn auf einmal über die Hälfte aller PC-User zu Linux wechseln würden. Ich hab mir über Jahre ne kleine Programmsammlung für Windows aufgebaut und da will ich nicht wochenlang bangen und hoffen, ob die Programme unter Linux laufen
    http://www.pcwelt.de/ratgeber/Wine_e...n-8211010.html

    Ich hab Windows seit 3.1 und überspringe jede 2. Version (zur Zeit habe ich die 7, dann erst wieder die 9), da hält sich der Kostenfaktor in Grenzen.
    Und dass Windows ohne Ansage neu bootet, hatte ich schon sehr lange nicht mehr. Fast immer muss man den Neustart bestätigen
    Geändert von MarkenMusik-Fan (26-03-2014 um 18:54 Uhr)

  2. #122
    qualified self Avatar von eina
    Ort: NRW
    Zitat Zitat von Meine Wenigkeit Beitrag anzeigen
    Ich kann die Argumente ja durchaus verstehen. Allerdings würde ich mich wundern, wenn auf einmal über die Hälfte aller PC-User zu Linux wechseln würden. Ich hab mir über Jahre ne kleine Programmsammlung für Windows aufgebaut und da will ich nicht wochenlang bangen und hoffen, ob die Programme unter Linux laufen
    Verstehe ich. Ich bin auch gar nicht der Meinung, dass unbedingt alle zu Linux wechseln sollen. Aber ich denke, dass das eine Option ist, die für so einige Leute zumindest mal in Betracht gezogen werden sollte.

    Ob deine Programmsammlung unter der nächsten Windows-Version auch läuft, ist prinzipiell auch fraglich. Bei der Frage, ob die Programme auch unter Linux laufen, denke ich übrigens erst ganz zum Schluß an Wine.
    Einfachstes Beispiel: Firefox - da braucht man sich keine Gedanken machen, läuft auch unter Linux. Könnte bei noch ein paar Programmen ähnlich sein. Manchmal kann man auch nach einem anderen Programm gucken und der Umstieg ist einfach. Wenn ein bisheriger Outlook-Express-Nutzer auf Thunderbird umsteigt, dann wird es ihm nicht weh tun. Wer bisher einen anderen Dateimanager verwendet hat als den von Windows, kann auch lustig ein paar ausprobieren, es wird Unterschiede geben, aber die werden am Ende nicht ausschlaggebend sein.
    Ja, es gibt natürlich auch Programm, bei denen das ganze nicht so einfach bis unmöglich ist. Aber nur weil man sich sein Ökosystem personalisiert hat, ist das kein pauschales Argument dagegen.
    Ich habe auch Windows 7 als Zweit-system auf meinem Rechner. Aber ich weiß auch, dass man für ein bisschen Internet und ein bisschen Textverarbeitung kein Windows braucht. Und gerade wenn man sich Gedanken über die Kosten von Windows macht und sich fragt, ob der eigene Rechner schnell genug ist, dann kann man auch mal über Linux nachdenken. Deswegen die Anregung, damit diese Möglichkeit nicht übersehen wird.

  3. #123
    Ist schon okay. Wenn Voltaire mit einer unsensiblen Datenbank gearbeitet hätte, wäre uns diese Diskussion vielleicht erspart geblieben.

    Spaß beiseite, was den Umstieg schwierig macht, ist vielleicht:
    - Ein paar meiner Bekannten (auch schon in höherem Alter) haben kaum Windows-Anwendungsprogramme installiert und könnten deshalb eigentlich problemlos zu Linux wechseln. Bloß haben diese Bekannten ein ziemlich geringes PC-Wissen, so dass sie das niemals allein schaffen würden
    - Ich bin jetzt auch nicht gerade der Vollprofi, aber irgendwie "fortgeschritten", PC seit 1992. Ich digitalisiere z.B. Schallplatten, mache also Soundbearbeitung und habe da 2 nicht gerade billige Programme, dann noch Bildbearbeitung und einiges anderes. Wahrscheinlich würde ich den Umstieg irgendwie schaffen. Die Frage ist aber, wieviel meiner kostenpflichtigen Programme auf der Strecke bleiben. Und in meinem Alter ist man weniger bereit viel zu ändern, als wenn man erst 20 oder 30 Jahre jung ist.

  4. #124
    Zitat Zitat von Meine Wenigkeit Beitrag anzeigen
    Ich hab Windows seit 3.1 und überspringe jede 2. Version
    Ist auch gut so. Windows scheint nur in jeder zweiten Version gut zu sein.
    Geändert von Fhqwhgads (29-03-2014 um 08:14 Uhr)

  5. #125
    Zitat Zitat von Voltaire Beitrag anzeigen
    Gestern hab ich auf einem Windows7 Rechner die abgelaufenene Lizenz des Virenscanners erneuert.
    Also zuerst eine Lizenz gekauft und den Code eingetippt.
    Das ging aber nicht, weil angeblich erst die Software akutalisiert werden müsste. Das hab ich dann 4 oder 5x bestätigt, bis die Akualisierung anlief.
    In der Zwischenzeit habe ich in einer sensiblen Datenbank gearbeitet.
    Plötzlich ist meine Datenbankanwendung spurlos vom Bildschirm verschwunden und der Rechner bootet ohne Vorwarnung neu.

    Warum erzähl ich das, wo es doch normaler Windowsalltag ist?

    Weil dieses Verhalten bei nüchterner Betrachtung einfach nicht hinnehmbar ist.
    (1) Ein Betriebssystem muss (nein, es darf...) nicht booten!
    (2) Ein Betriebssystem muss (nein, es darf...) nach dem Kauf(!) keine Extrakosten verursachen um sicher zu laufen!
    (3) Ein Betriebssystem darf unter keinen Umständen ohne Zustimmung des Administrators eine laufende Anwendung abwürgen!
    Das ist dann aber ein Problem des Virenscanners der einfach neustarten lässt ohne Nachfrage Windows fragt eigentlich immer nach.
    Hab noch nicht erlebt des einfach so neu startet außer eben bei einem Crash.

    Wärend ich was installiere würde ich auch nie an was "Sensieblem" nebenbei arbeiten. So lange kann die Installation ja nicht dauern zumindest wenn man einen halbwegs zeitgemäßen PC/Laptop hat.

  6. #126
    bayrischer Dichter Avatar von Voltaire
    Ort: München
    Siehst Du, das ist es, was ich meine.
    Dass ein Betriebssystem überhaupt jemals bootet, ist ein gravierender Systemfehler ("Jetzt nicht, Tower, unser Flugzeugcomputer bootet gerade!")
    Aber 95% der PC-Nutzer haben ihn so verinnerlicht, dass "man" freiwillig an nix "sensiblen" nebenher arbeitet.

    Die Kaufsoftware, die es zu erhalten gilt, ist auch so eine Geschichte, die einem wie ein skurriler Teufelskreis vorkommt, wenn man sich einmal an anderes gewöhnt hat: Auch wenn mein Lada alle paar Jahre wegrostet, muss ich trotzdem wieder einen kaufen, weil die teuer gekauften Gummimatten nur in den Lada passen. Dabei sind in anderen Autos Gummimatten längst Serienausstattung.

    Aber zugegeben, es gibt tatsächlich Spezialanwendungen und Branchensoftware, die es nur für Windows gibt und die auch unter WINE nicht laufen. Dann bleibt einem halt nix anderes übrig. Darum habe ich im Büro ja auch noch einen Windows-Rechner stehen.
    Geändert von Voltaire (27-03-2014 um 13:17 Uhr)
    "Ihre Meinung ist mir widerlich..." François Marie Arouet genannt Voltaire (1694-1778)
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    Ich distanziere mich vollumfänglich von jeglicher Handlung oder Äußerung der bayrischen Landesregierung.

  7. #127
    bayrischer Dichter Avatar von Voltaire
    Ort: München
    Für die, dies interessiert, vielleicht mal nachgetragen, warum ein Linux-Rechner nicht bootet.
    Linux stammt von UNIX ab und das wurde zunächst ausschließlich auf Servern eingesetzt. Die kann man nicht einfach runterfahren, weil ja unzählige User daran hängen, die ihre Arbeit nicht einfach abbrechen können, bloß weil der Admin gerade ein neues Gimmik aufspielt.
    Also hat man für die Softwareinstallation eine "Paketverwaltung" eingeführt.
    Diese Pakete und ihre Abhängigkeiten sind so sauber deklariert, dass man Software jeglicher Art zu jeder Zeit installieren und auch spurlos deinstallieren kann, ohne, dass die Abhängigkeiten davon beeinträchtigt werden. Das System weiß einfach, welche Libraries schon da sind, von wen sie gebraucht werden und welche neu benötigt werden.
    Man kann übrigens selbst während einer Betriebssystems-Installation nebenbei ganz normal arbeiten. Erst danach muss man einmal runterfahren um in das neu installierte Betriebsystem zu booten.

    Und Software-"Einkaufen" funktioniert nach dem selben Prinzip. Man sucht in den Quellen, die der Distributionshersteller zur Verfügung stellt (oder notfalls auch in zusätzlich angedockten Fremdquellen) aus, was einem gefallen könnte und lädt das Paket per Mouseklick.
    Gefällt es einem, ist es gut. Wenn nicht, nimmt man das Paket wieder raus und probiert das nächste. Es kostet ja nix und sammelt auch keine hässlichen Reststücke auf der Platte und in irgendwelchen Registry-Dateien an. Auch alle abhängigen, mitinstallierten Pakete, die sonst nirgends anders benötigt werden, verschwinden wieder.

    Linux-Mint bietet aktuell 43566 kostenlose Pakete an. 2473 davon sind bei mir installiert.
    Geändert von Voltaire (27-03-2014 um 15:30 Uhr)
    "Ihre Meinung ist mir widerlich..." François Marie Arouet genannt Voltaire (1694-1778)
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    Ich distanziere mich vollumfänglich von jeglicher Handlung oder Äußerung der bayrischen Landesregierung.

  8. #128
    es fängt doch schon damit an, dass ich keine Ahnung hätte, welches dieser Linux, Bubunbu, Humbux oder wie auch immer die alle heißen ich jetzt als Alternative für ein Windows-Betriebssystem nehmen soll...

  9. #129
    eigentlich fängt es damit an, dass ich die alle schon namentlich gar nicht kenne

  10. #130
    qualified self Avatar von eina
    Ort: NRW
    Zitat Zitat von whis Beitrag anzeigen
    eigentlich fängt es damit an, dass ich die alle schon namentlich gar nicht kenne
    Die kennt keiner alle. Und muss man auch nicht.

    Linux ist der Oberbegriff.
    Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, eine der großen zu nehmen, damit es die auch in einem Jahr noch gibt.

    http://distrowatch.com/dwres.php?res...or&language=DE

    Die verschiedenen Distributionen unterscheiden sich in ihrer Benutzeroberfläche. Und es ist auch eine Frage des persönlichen Geschmacks!

    Ich schlage dir vor: "Linux Mint". Das ist eine Abwandlung von meinem nächsten Vorschlag: Ubuntu. Das gibt es auch noch mit anderen Oberflächen, die man sehr schnell gegeneinander austauschen kann. Das wären dann Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu.

    In der Reihenfolge.

    Hilft es dir, wenn man die Auswahl auf die Art und Weise schon mal etwas einschränkt?

  11. #131
    danke für deine Antwort, noch bin ich gedanklich nicht soweit, es betrifft auch "nur" meinen Ausweich-Laptop, dem ich allerdings gerade erst "neulich" mit Unterstützung des Computer-Subs (man erinnert sich vielleicht) und unter Aufbietung all meiner technisch-handwerklichen Fähigkeiten eine RAM-Erweiterung spendiert habe... da jetzt noch ein neues BS dazu kaufen zu müssen und ich wäre glatt in einem Bereich, dass sich eine Neuanschaffung schon eher gelohnt hätte - deswegen der Gedanke, es mal mit einer Alternative zu versuchen, zweifle aber an meinen Fähigkeiten und meinem Willen und meiner Geduld dazu, mich da "reinzufrickeln"

  12. #132
    Zitat Zitat von Voltaire Beitrag anzeigen
    Also hat man für die Softwareinstallation eine "Paketverwaltung" eingeführt.
    Diese Pakete und ihre Abhängigkeiten sind so sauber deklariert, dass man Software jeglicher Art zu jeder Zeit installieren und auch spurlos deinstallieren kann, ohne, dass die Abhängigkeiten davon beeinträchtigt werden. Das System weiß einfach, welche Libraries schon da sind, von wen sie gebraucht werden und welche neu benötigt werden.
    Ich muss ja auch sagen, dass die Paketverwaltung für mich einer der ganz großen Pluspunkte bei Linux ist. Die ist so gut wie gar nicht aus dem Konzept und in einen inkonsistenten Zustand zu bringen, egal was man auch anstellt. Und mit ein paar wenigen Befehlen auf der Kommandozeile hat man das System auch wieder ruckzuck von nicht mehr benötigten Libraries befreit und wieder sauber und aufgeräumt. Man kann eine Linux-Installation wirklich über Jahre hinweg nutzen, da müllt einfach nichts zu, wie das unter Windows quasi obligatorisch ist, wo allein schon die bloße Nutzung dem System mit der Zeit immer mehr die Puste raubt und es immer träger wird. Das passiert unter Linux nicht. Mein System läuft auch nach mittlerweile zwei Jahren intensiv(st)er täglicher Nutzung wirklich immer noch genauso schnell und robust wie am allerersten Tag. Mit Windows meiner Erfahrung nach undenkbar.

  13. #133
    ich glaube, ich schau mir das Ganze erst mal über einen bootfähigen USB-Stick an, Anleitung zur Erstellung habe ich gefunden, jetzt muss ich nur noch die Programme runterladen und den Stick erstellen (und zuvor einen Stick kaufen *Schritt 1*) und wenn ich das hinbekomme, sehe ich weiter

  14. #134
    Ich finde sehr schade, das kein Support mehr geben wird für Windows XP.
    Das System ist stabil. Nunu werde ich kein Internet unter Windows benutzen.
    Es gibt andere Beriebssysteme als Windows, z. B. Linux.

  15. #135
    bayrischer Dichter Avatar von Voltaire
    Ort: München
    Zitat Zitat von eina Beitrag anzeigen
    Ich schlage dir vor: "Linux Mint". Das ist eine Abwandlung von meinem nächsten Vorschlag: Ubuntu. Das gibt es auch noch mit anderen Oberflächen, die man sehr schnell gegeneinander austauschen kann. Das wären dann Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu.

    In der Reihenfolge.
    Ich denke, das kann man genau so jedem Umsteigebereitem empfehlen.
    Da es wie schon oft gesagt, eine reine Geschmacksfrage ist, gibt es natürlich unendliche Diskussionen darüber, was nun "besser" ist, aber bei Linux-Mint*) mit Cinnamon-Oberfläche ist ein potentieller Windows-Umsteiger, der nicht lange suchen will, schon mal sehr gut aufgehoben. Wenn es ihm doch nicht gefällt, ist die Liste der Alternativen noch lang.

    Ich hab mal vor vielen Jahren Suse ausprobiert, das war aber damals noch nicht so richtig ausgereift und ich hab mich dann doch nicht getraut zu "springen".
    Geblieben ist aber dieser Eindruck der unendlichen Robustheit trotz meines hemdsärmeligen Umgangs damit und dass ich mit jemandem wegen eines großen Problems auf meiner parallelen Windowsinstallation telefoniert habe. Ich hatte zwar nicht mal "Bahnhof" verstanden, aber er hat mein (Windows!-)Problem mit ein paar aus meiner damaligen Sicht völlig unverständlichen Kommandos (wie ich heute weiß megaelegant) von der Linuxseite aus gelöst.
    Jahre später hab ich dann einen neuen Versuch mit Ubuntu gemacht. Am Freitag nach Feierabend auf die Idee gekommen und am Montag das Büro als Ubuntuuser wieder aufgesperrt.
    Als Ubuntu auf diese App-Linsen-Oberfläche wie Windows 8 gewechselt ist, war meine Behaglichkeit in Gefahr, die ich bei Mint sofort wieder gefunden habe.


    *) Projektseite (englisch)
    Seite der deutschen Community
    Seite der deutschen Community von Ubuntu, auf dem alle genannten Versionen basieren
    Geändert von Voltaire (01-04-2014 um 18:34 Uhr)
    "Ihre Meinung ist mir widerlich..." François Marie Arouet genannt Voltaire (1694-1778)
    Bild:
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    Ich distanziere mich vollumfänglich von jeglicher Handlung oder Äußerung der bayrischen Landesregierung.


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