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  1. #4471
    Zitat Zitat von sinead_morrigan Beitrag anzeigen

    Und über die Experten kann man nur den Kopf schütteln. Sie paaren teilweise Leute ohne Kommunikationsskills und ohne relevante Beziehungserfahrungen. Das geht schon in einem selbst ausgesuchten Verhältnis selten gut, wie kommt man dann auf die Idee, dass es nach der Hochzeit mit einem Fremden nur so flutschen wird?
    Wenn sie sich für ihr Experiment nur einfache Fälle aussuchen würden, ginge der experimentelle Charakter verloren.
    Ein Experiment ist ergebnisoffen. Also muss es auch Paarungen geben, bei denen der "Erfolg" zweifelhaft erscheint.

    Und gerade Samantha, die du jetzt als positives Beispiel erwähnst, ist ein Fall, dem die Laien wenig Erfolgschancen zugebilligt haben: Unreif, unsicher, von der Meinung anderer abhängig. Aber wie man sieht: Mit dem "richtigen", von den Experten ausgewählten Partner flutscht es.

  2. #4472
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Wenn sie sich für ihr Experiment nur einfache Fälle aussuchen würden, ginge der experimentelle Charakter verloren.
    Ein Experiment ist ergebnisoffen. Also muss es auch Paarungen geben, bei denen der "Erfolg" zweifelhaft erscheint.
    Das ist doch wieder völliger Humbug. Hier geht es um kein Uni-Experiment mit irgendwelchen Geschmackstests, sondern um eine Entscheidung, die weitreichende juristische Konsequenzen hat. Wer da auch von vornherein bewusst Fehler einbaut, wäre zumindest fahrlässig.

  3. #4473
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Das ist doch wieder völliger Humbug. Hier geht es um kein Uni-Experiment mit irgendwelchen Geschmackstests, sondern um eine Entscheidung, die weitreichende juristische Konsequenzen hat. Wer da auch von vornherein bewusst Fehler einbaut, wäre zumindest fahrlässig.
    Das ist ja wieder mal eine tolle Diskussionskultur!

    Mit Fehlern einbauen hat das überhaupt nichts zu tun, wenn man ein Experiment durchführt, dessen Ausgang ungewiss ist.

    Und doch, das ganze ist als Experiment deklariert. Die Teilnehmer sind sich bewusst, Teilnehmer eines Experiments zu sein.

    Im Gegensatz dazu besteht bei manchen Zuschauern offensichtlich das Missverständnis, dass die Sendung den Anspruch erheben würde, dass bei Matching eine ausgefeilte wissenschaftliche Methode zur Anwendung käme. Ein (vermeintlicher) Anspruch, der gern durch Verweis auf die schlechte Erfolgsquote in Frage gestellt wird.

    Aber nein: Dieser Anspruch besteht nicht. Die Methode, wenn es eine gibt, ist nicht ausgefeilt, sondern ist noch in der Experimentierphase. Deshalb braucht man sich über die bisher schlechte Erfolgsquote nicht zu wundern. Aber ich bin überzeugt, die Experten lernen von Staffel zu Staffel dazu.

  4. #4474
    Ich bekomme immer mehr den Eindruck, als wären das alle Kandidaten, die sich beworben haben und die hat man halt irgendwie zusammen gewürfelt

    Wobei ich Sam und Serkan super finde. So unsympathisch sie vor der Eheschließung wirkte, so sympathisch scheint sie jetzt.
    Die haben glaube ich gute Chancen.

    Vielleicht auch Nicole und David. Ich hab ja immer die Theorie, dass Paare, die sich ähnlich sehen, füreinander bestimmt sind und die beiden sehen sich ähnlich. So.

    Jessica hat nen neuen? Woher weiß man das?
    Christina macht mich schon beim Zugucken aggro.

  5. #4475
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Das ist ja wieder mal eine tolle Diskussionskultur!

    Mit Fehlern einbauen hat das überhaupt nichts zu tun, wenn man ein Experiment durchführt, dessen Ausgang ungewiss ist.

    Und doch, das ganze ist als Experiment deklariert. Die Teilnehmer sind sich bewusst, Teilnehmer eines Experiments zu sein.

    Im Gegensatz dazu besteht bei manchen Zuschauern offensichtlich das Missverständnis, dass die Sendung den Anspruch erheben würde, dass bei Matching eine ausgefeilte wissenschaftliche Methode zur Anwendung käme. Ein (vermeintlicher) Anspruch, der gern durch Verweis auf die schlechte Erfolgsquote in Frage gestellt wird.

    Aber nein: Dieser Anspruch besteht nicht. Die Methode, wenn es eine gibt, ist nicht ausgefeilt, sondern ist noch in der Experimentierphase. Deshalb braucht man sich über die bisher schlechte Erfolgsquote nicht zu wundern. Aber ich bin überzeugt, die Experten lernen von Staffel zu Staffel dazu.
    Da kann ich dir nicht zustimmen. Woher weißt du, dass der Anspruch nicht besteht? Es wird ja explizit damit geworben, dass aus "Wissenschaft" Liebe werden kann, Experten die Matches auf wissenschaftlich basierten Tests durchführen etc. etc. Die Teilnehmer wissen zwar, dass es ein Experiment ist, gehen aber sicherlich nicht davon aus, dass die Methode nicht ausgereift ist. Denn die vertrauen alle darauf, dass die Matches fundiert sind, sonst würden die nicht vorm Standesamt stehen.

    Hier werden die Methoden beschrieben:
    https://www.sat1.de/tv/hochzeit-auf-...-testverfahren

  6. #4476
    Interessant ist ja auch noch, anhand des Briefes den sie da gestern verlesen haben, daß sich Christina wohl im "Experiment" total verstellt hat, also nicht wirklich sie selbst ist.
    Geändert von philu (09-12-2019 um 21:19 Uhr)

  7. #4477
    Der Trailer lässt ja nichts Gutes erahnen

    Diese Staffel tun mir da viele Männer sehr leid, vor allem Marc und Marcel. Und das sage ich als Frau. Männer tun mir eher selten leid

    Zitat Zitat von fandango Beitrag anzeigen
    Das Gesicht von David erinnert mich an eine Comicfigur, deren Name ich leider nicht erinnere.
    Tim und Struppi

  8. #4478
    Zitat Zitat von philu Beitrag anzeigen
    Interessant ist ja auch noch anhand des Briefes den sie da gestern verlesen haben, daß sich Christina wohl im "Experiment" total verstellt, hat also nicht wirklich sie selbst ist.
    Hmmm das sagt sie zumindest. Aber selbst, wenn ich ihr zugestehe, dass eine Drucksituation da ist, so glaube ich nicht, dass man sich wochenlang verstellt.
    Bei Philipp wirkte es vor allem am Anfang auch etwas steif und ungelenk und das finde ich verständlich, weil ja alles vor der Kamera stattfindet. Und wenn man eh der Typ ist, der sein Innerstes nicht so gerne nach außen kehrt, ist so eine Sendung schon eine echte Herausforderung. Aber ich glaube nicht, dass sich irgendjemand verstellt, bis zur Unkenntlichkeit. Kathrin mit dem Ingo hat ja auch gesagt, dass sie sich nicht wiedererkannt hat. Aber auch da glaube ich, dass die Sendung die Launen maximal etwas mehr herausgekitzelt hat. Der Grundtypus wird schon passen.

  9. #4479
    Zitat Zitat von Petersilie Beitrag anzeigen
    Hmmm das sagt sie zumindest. Aber selbst, wenn ich ihr zugestehe, dass eine Drucksituation da ist, so glaube ich nicht, dass man sich wochenlang verstellt.
    Bei Philipp wirkte es vor allem am Anfang auch etwas steif und ungelenk und das finde ich verständlich, weil ja alles vor der Kamera stattfindet. Und wenn man eh der Typ ist, der sein Innerstes nicht so gerne nach außen kehrt, ist so eine Sendung schon eine echte Herausforderung. Aber ich glaube nicht, dass sich irgendjemand verstellt, bis zur Unkenntlichkeit. Kathrin mit dem Ingo hat ja auch gesagt, dass sie sich nicht wiedererkannt hat. Aber auch da glaube ich, dass die Sendung die Launen maximal etwas mehr herausgekitzelt hat. Der Grundtypus wird schon passen.
    Kann auch möglich sein, wir werden es wohl auch kommenden Sonntag nicht erfahren.

  10. #4480
    Zitat Zitat von dealan-dè Beitrag anzeigen
    Der Trailer lässt ja nichts Gutes erahnen

    Diese Staffel tun mir da viele Männer sehr leid, vor allem Marc und Marcel. Und das sage ich als Frau. Männer tun mir eher selten leid



    Tim und Struppi

    Genau!

    Bild:
    ausgeblendet

  11. #4481
    Zitat Zitat von Petersilie Beitrag anzeigen
    Hmmm das sagt sie zumindest. Aber selbst, wenn ich ihr zugestehe, dass eine Drucksituation da ist, so glaube ich nicht, dass man sich wochenlang verstellt.
    Bei Philipp wirkte es vor allem am Anfang auch etwas steif und ungelenk und das finde ich verständlich, weil ja alles vor der Kamera stattfindet. Und wenn man eh der Typ ist, der sein Innerstes nicht so gerne nach außen kehrt, ist so eine Sendung schon eine echte Herausforderung. Aber ich glaube nicht, dass sich irgendjemand verstellt, bis zur Unkenntlichkeit. Kathrin mit dem Ingo hat ja auch gesagt, dass sie sich nicht wiedererkannt hat. Aber auch da glaube ich, dass die Sendung die Launen maximal etwas mehr herausgekitzelt hat. Der Grundtypus wird schon passen.
    Da hast du vermutlich sehr recht.
    Bei Christina glaube ich einfach, dass sie sich selbst ganz anders wahrnimmt, als sie tatsächlich ist / rüberkommt.
    Marcel hat mir da echt leid getan und auch, wenn es grundsätzlich wenig erwachsen ist, einfach zu gehen: ich glaube, da war einfach Hopfen und Malz verloren. Egal, was er sagte, sie hat es komplett anders aufgefasst. Da bringt es auch nichts mehr, weiter gegen die Wand zu reden.

  12. #4482
    Zitat Zitat von Petersilie Beitrag anzeigen
    Da kann ich dir nicht zustimmen. Woher weißt du, dass der Anspruch nicht besteht? Es wird ja explizit damit geworben, dass aus "Wissenschaft" Liebe werden kann, Experten die Matches auf wissenschaftlich basierten Tests durchführen etc. etc. Die Teilnehmer wissen zwar, dass es ein Experiment ist, gehen aber sicherlich nicht davon aus, dass die Methode nicht ausgereift ist. Denn die vertrauen alle darauf, dass die Matches fundiert sind, sonst würden die nicht vorm Standesamt stehen.
    Weil ein Experiment per Definition einen ungewissen Ausgang. Sonst wäre es kein Experiment, sondern eine Demonstration. [Wenn der Chemielehrer im Unterricht irgendwelche Chemikalien mixt, dann ist das nicht wirklich ein Experiment.]

    Ein Experiment (von lateinisch experimentum „das in Erfahrung Gebrachte; Versuch, Beweis, Prüfung, Probe“, von experiri) im Sinne der Wissenschaft ist eine methodisch angelegte Untersuchung zur empirischen Gewinnung von Information (Daten).
    https://www.google.de/search?source=...=1575966262648

    Ich erinnere mich, dass in einer Sendung der Satz "Aus Wissenschaft kann Liebe werden" explizit als These bezeichnet wurde.
    Eine These ist im wissenschaftlichen Sprachgebrauch keine Wahrheit, keine abschließende Feststellung. Sondern eine Behauptung, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation und Untersuchungen dient. Eine These kann durch Experimente verifiziert werden - oder auch falsifiziert.

    Ob das alles den Teilnehmern in dieser Deutlichkeit bewusst ist sei mal dahingestellt. Aber sie sollten und könnten es wissen.

  13. #4483
    Zitat Zitat von philu Beitrag anzeigen
    Interessant ist ja auch noch, anhand des Briefes den sie da gestern verlesen haben, daß sich Christina wohl im "Experiment" total verstellt hat, also nicht wirklich sie selbst ist.
    Würde "verstellt" nicht implizieren, dass sie sich gewollt anders gegeben hat, als sie wirklich ist?

    Das hat sie nicht gesagt und wohl auch nicht gemeint.
    Sondern dass sie unter dem Einfluss der Situation (Druck, Anspannung, Unsicherheit, ..) ungewollt anders verhalten, anders gegeben hat als normal.

    Zu einem gewissen Grad wird das schon stimmen. Dass sie die Situation - verheiratet zu sein, innerhalb von sechs Wochen ihren Partner kennenlernen zu müssen, Gefühle für ihn entwickeln zu müssen usw. - extrem ernst genommen und darunter gelitten hat, war unverkennbar. Dass unter diesem Druck Humor und Leichtigkeit verloren gehen ist nachvollziehbar.
    Aber ein völlig anderer Mensch ist sie sonst sicher nicht.

  14. #4484
    Zitat Zitat von Angi Beitrag anzeigen
    Da hast du vermutlich sehr recht.
    Bei Christina glaube ich einfach, dass sie sich selbst ganz anders wahrnimmt, als sie tatsächlich ist / rüberkommt.
    Marcel hat mir da echt leid getan und auch, wenn es grundsätzlich wenig erwachsen ist, einfach zu gehen: ich glaube, da war einfach Hopfen und Malz verloren. Egal, was er sagte, sie hat es komplett anders aufgefasst. Da bringt es auch nichts mehr, weiter gegen die Wand zu reden.
    Ich wäre auch gegangen. Wahrscheinlich noch viel eher.

    Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Christina ansonsten eine alberne Person ist

  15. #4485
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Weil ein Experiment per Definition einen ungewissen Ausgang. Sonst wäre es kein Experiment, sondern eine Demonstration. [Wenn der Chemielehrer im Unterricht irgendwelche Chemikalien mixt, dann ist das nicht wirklich ein Experiment.]


    https://www.google.de/search?source=...=1575966262648

    Ich erinnere mich, dass in einer Sendung der Satz "Aus Wissenschaft kann Liebe werden" explizit als These bezeichnet wurde.
    Eine These ist im wissenschaftlichen Sprachgebrauch keine Wahrheit, keine abschließende Feststellung. Sondern eine Behauptung, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation und Untersuchungen dient. Eine These kann durch Experimente verifiziert werden - oder auch falsifiziert.

    Ob das alles den Teilnehmern in dieser Deutlichkeit bewusst ist sei mal dahingestellt. Aber sie sollten und könnten es wissen.
    Sicherlich hast du rein sachlich fest, was die Definition von Experiment ist. Dennoch werden die Tests als schon recht ausgefeilt dargestellt und es wird auch als besonderer Vorteil verkauft. Die Teilnehmer sehen u.a. in diesem Punkt die Motivation, überhaupt mitzumachen. Vielfach wird gesagt, "bisher hatte ich immer den falschen Partner, nun vertrau ich auf die Wissenschaft". Ich würde also sagen, dass es den Teilnehmern nicht nur in der Deutlichkeit nicht bewusst ist, sondern dass ihnen auch konkret etwas anderes "versprochen" wird. Klar, dass es keinen Erfolgsgarant gibt, ist sicherlich bewusst. Aber die Erwartung ist schon, dass die Wahrscheinlichkeit doch höher sein sollte, als wenn ich auf normalem Wege einen Partner suche :-) Warum sonst der ganze Aufwand? Also außer uns Zuschauer zu unterhalten


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