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Ergebnis 631 bis 645 von 650
  1. #631
    Wenn ich mir überlegen, welch glückliche Zufälle alleine dazu geführt haben, dass unsere Erde genau die richtige Größe und Schwerkraft hat, eine Atmosphäre in der richtigen Zusammensetzung, Wasser, den richtigen Abstand zur Sonne und dazu einen Schutzgürtel weit draußen, der verhindert dass die Gammastrahlen sie treffen, dann wird es trotz Billionen von Planeten im Universum schwierig sein, dass etwas wie eine 2.Erde existiert.
    Und wenn man nun auch noch die Entwicklung der Erde, von ihrer Entstehung bis hin zum Lebensraum für Menschen, mit all den Irrungen und Wirrungen, wie dem Aussterben der Saurier dazu nimmt, sowie die Evolution, die am Ende aus Affen denkende Menschen gemacht hat, dann habe ich große Zweifel, das es noch irgendwo eine intelligente Spezies gibt.
    Zudem müsste diese andere Spezies uns sehr ähnlich sein, was die Ausstattung mit Extremitäten und Sinnesorganen angeht.
    Nein, ich fürchte wir Menschen sind etwas einmaliges in diesem Universum. Aber vielleicht gibt es ja in den anderen Universen ( ich glaube daran, dass es unendlich viele weitere Universen gibt) sowas wie uns?
    Dann aber hoffentlich nicht mit soviel negativen Eigenarten wie wir ausgestattet, sondern eine Spezies, die weder Gier, Neid noch Hass kennt. Ja, das ist Science- Fiction, ich weiß.
    Aber selbst wenn es in unserem Universum andere intelligente Lebewesen geben sollte, werden die bekannten physikalischen Gesetze es verhindern, dass eine dieser Spezies die unendlichen Weiten überwinden könnte. Ich würde jede Wette darauf geben, dass es niemals einen Besuch von Aliens bei uns gegeben hat, oder jemals geben wird. Zumal die Menschheit nicht mehr allzu viel Zeit hat, einen solchen Besuch zu empfangen.
    Diese Menschheit geht mit Riesenschritten auf ihren Kollaps zu, wie bisher alle höheren Kulturen. Der Mensch arbeitet sehr heftig an seinem Untergang und das ist gut so, vielleicht kann sich die Natur dann noch ein paar Hundert Millionen Jahre von ihren Homo Sapiens erholen, bevor die Sonne anfängt sich aufzublähen.

  2. #632
    Pan narrans Avatar von Proteus I.O.F.F. Team
    Ort: Essen
    Zitat Zitat von Facel Vega Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir überlegen, welch glückliche Zufälle alleine dazu geführt haben, dass unsere Erde genau die richtige Größe und Schwerkraft hat, eine Atmosphäre in der richtigen Zusammensetzung, Wasser, den richtigen Abstand zur Sonne und dazu einen Schutzgürtel weit draußen, der verhindert dass die Gammastrahlen sie treffen, dann wird es trotz Billionen von Planeten im Universum schwierig sein, dass etwas wie eine 2.Erde existiert.
    Und wenn man nun auch noch die Entwicklung der Erde, von ihrer Entstehung bis hin zum Lebensraum für Menschen, mit all den Irrungen und Wirrungen, wie dem Aussterben der Saurier dazu nimmt, sowie die Evolution, die am Ende aus Affen denkende Menschen gemacht hat, dann habe ich große Zweifel, das es noch irgendwo eine intelligente Spezies gibt.
    Zudem müsste diese andere Spezies uns sehr ähnlich sein, was die Ausstattung mit Extremitäten und Sinnesorganen angeht.
    ....
    Nicht notwendigerweise.
    Wir sind an eine Erde mit 1g Gravitation und unserer Atmosphäre angepasst, weil wir in der Umgebung entstanden sind.
    Es gibt keinen Grund anzunehmen dass nicht auch Species in Welten mit 3g oder 0,5g evolvieren können.

    Tatsächlich gibt es auch in unserem Sonnensystem noch Welten auf welchen Wissenschaftler vermuten, dass dort Leben entstanden sein könnte
    (und das obwohl die nicht einmal in dr habitablen Zone sind)

    Nämlich der Jupitermond Europa (der einen Salzwasser-Ozean hat welcher durch die Gezeitenkräfte des Jupiter flüssig gehalten wird):
    https://phys.org/news/2019-06-life-j...discovery.html

    Und der Saturnmond Titan, auf welchem Leben (oder zumindest Vorstufen davon) existieren könnte. Zwar hat er kein flüssiges Wasser, aber möglicherweise könnten flüssiges Methan oder Ethan die Rolle von Wasser einnehmen.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Life_on_Titan

    Zudem entdecken wir in letzter Zeit (dank besser werdender Technik und besseren Weltraumteleskopen) in fremden Sonnensystemen immer mehr Planeten in der habitablen Zone.
    Schon wenn wir uns auf die konservative habitable Zone und eine Umgebung von 50 Lichtjahren von unserem Sonnensystem konzentrieren entfernt konzentrieren, haben wir da schon 11 Planeten auf welche das Kriterium passt, siehe hier:
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...habitable_zone

    Und die Entdeckung weiterer (kleinerer) Planeten in der habitablen Zone ist mit Verbeserung der zur Verfügung stehenden Instrumente (und/oder Messmethoden) nicht ausgeschlossen.

    Von daher könnte das Universum weit lebensfreundlicher sein als man noch vor 2 Jahrzehnten annahm.

    Was die Ausstrattung mit Extremitäten und Sinnesorganen angeht:
    Nun ja, alleine die Evolution von Augen gab es viele verschiedene Male. Alleine das Linsenauge wurde beispielsweise mindestens 2 mal erfunden (Kopffüsser und Wirbeltiere haben Beide Linsenaugen, aber beide sind Resultat unabhängiger Evolutionen, was man auch im Aufbau erkennt (tatsächlich würde ich sagen dass das Auge der Tintenfische effizienter ist)) und dazu gibt es ja noch diverse andere Bauformen von Augen, wie Pigmentbecherocellen, Komplexaugen uvm.
    Und auch im Hinblick auf die Extremitäten muss sich eine intelligente Species nicht notwendigerweise auf den menschlichen Bauplan verlassen. Man kann auch ohne opponierbaren Daumen greifen, beispielsweise mit Tentakeln, wie Tintenfische es tun.


    Ich stimme aber zu, selbst wenn es irgendwo eine intelligente Species gibt welche einen höheren technologischen Stand hat als die Menschen, ist es aufgrund der Entfernungen eher unwahrscheinlich dass wir von denen Besuch bekommen.
    Und selbst wenn es die Möglichkeit gäbe, beispielsweise weil sich die Möglichkeiten zum Reisen via Wurmlöchern oder Alcubierre-Warpantrieb als technisch machbarer erweisen als wir heutzutage denken, dann müsste die andere Species erst einmal von unserer Existenz wissen.
    Und das ist eher unwahrscheinlich. Aufgrund des Quadrat-Abstandsgesetzes werden von der Erde kommende Signale immer schwächer, bis sie irgendwann im Hintergrundrauschen untergehen. Von daher dürfte es nicht wirklich wahrscheinlich sein dass eine Alien-Species z.B. in 1000 Lichtjahren vom Sonnensystem in 920 Jahren in der Lage wäre, die Reden von Hitler im deutschen Reichstag mitzuhören. Die Signale wären wohl einfach zu schwach dafür.
    Von daher werden wir es auch umgekehrt, wohl kaum mitbekommen wenn es in z.B. 1000 Lichtjahren Entfernung irgendwelche technologishen Zivilisationen gibt die ihre Funkübertragungen, Fernseh- udn Radioprogramme ins All senden.
    Geändert von Proteus (12-09-2019 um 11:11 Uhr)
    "After sleeping through a hundred million centuries we have finally opened our eyes on a sumptuous planet, sparkling with color, bountiful with life.
    Within decades we must close our eyes again.
    Isn’t it a noble, an enlightened way of spending our brief time in the sun, to work at understanding the universe and how we have come to wake up in it?"

    Richard Dawkins

  3. #633
    Pan narrans Avatar von Proteus I.O.F.F. Team
    Ort: Essen
    Man weiss mittlerweile wieder ein wenig mehr über den Crash des indischen Landers Vikram.

    Kurz vor dem Kontakt-Abbruch war er Lander mittels der Bremsdüsen schon auf 42,9 m/s herabgebremst und sollte eine kleine Rotation vornehmen um der Lande-Kamera einen Blick auf die Mondoberfläche zi verschaffen und damit dann mögliche Landeplätze zu bestimmen.
    Statt einer kleinen Rotation hat er wohl eine 180° Drehung vollführt und flog mindestens eine zeitlang auf dem Kopf, denn seine Sinkgeschwindigkeit erhöhte sich schlagartig (bevor der Kontakt abbrach) auf 58,9 m/s (wodurch die Bremsdüsen die den Abstieg des Landers abbremsen sollten in plötzlich erst Recht in Richtung Mondoberfläche beschleunigten)

    https://idrw.org/chandrayaan-2-how-a...ram-lander-in/

    Demnach war wohl die Lageregelung Schuld. Was natürlich auch noch eine Menge Möglichkeiten offen lässt ... sei es Fehler in den Lageregelungs-Programmen, Versagen des Gyroskops oder auch ein Versagen der RCS-Triebwerke
    "After sleeping through a hundred million centuries we have finally opened our eyes on a sumptuous planet, sparkling with color, bountiful with life.
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    Richard Dawkins

  4. #634
    @Proteus, die besucher

    vielleicht haben wir was "gemacht"? die SF ist voll von ideen dazu.
    auch die zar-bombe könnte schon reichen, den knall hat man weit gehört, da gabs strahlungsgewitter und partikelblitze raus in den weltraum.
    oder dass die teilchenbeschleuniger wie CERN immer höhere energien (also elektronenvolt pro partikel) freisetzen, und das in einem bestimmten, wahrscheinlich in der natur unwahrscheinlichen timingverhalten, teils periodisch.

    wie weit aus der entfernung man das detektieren kann, wenn man nach lebenszeichen einer technischen zivilisation sucht, ist nicht absehbar.
    die nachfolger von einstein, heisenberg usw. haben in deren mathematik schon jede menge seltsame lösungsmöglichkeiten entdeckt, und es gibt ganz neue mathematiken zb über strings und branes.
    endlich können wir gravitationswellen feststellen, wenn auch nur die stärksten, aber die sind x millionen lichtjahre weit weg entstanden. wie sophisticated die detektoren sind, da kann man sicher über analogien spekulieren, die auch von unserer technik erzeugte partikel oder hochenergie röntgenstrahlen u. dgl. betreffen.
    haarp ist auch so ne sache, denn die erde kann als verstärker wirken, und das frequenzspektrum und timing verhalten müsste für jemand mit raumfahrerwissen ("planetologie"..) krass auffällig sein.

    es ist nicht unvorstellbar, dass wir in wenigen 100 jahren 10.000 observatorien im sonnensystem haben, die bis zur bahn des neptun und weiter raus verteilt sind. die kann man synchronisieren wie die teleskope heute auf der erde (vielleicht unterstützt durch sowas wie quantenverschränkung), mit millionenfacher verbesserung der empfindlichkeit und auflösung.
    ein teleskop aller frequenzen mit dem durchmesser des sonnensystems. da hört man schon das gras in der milchstrasse wachsen.

    die amis fanden es unerhört und erschreckend, dass die russen in den weltraum flogen, selbst der primitive sputnik ärgerte sie.
    aliens könnten ebenfalls sauer sein über irgend ein grosstechnisches anzeichen der menschheit.
    wer so denkt wie die menschen, dem ist das ganze weltall zu klein. wenn man zufällig überlebt statt einander umzubringen, hat der rest des universums in den nächsten milliarden jahren nichts zu lachen...
    Geändert von hans (15-09-2019 um 06:21 Uhr)
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  5. #635
    Pan narrans Avatar von Proteus I.O.F.F. Team
    Ort: Essen
    Nuja, selbst wenn sie spaßeshalber in der Lage wären unsere Signale zu entdecken, müssten sie erst einmal die interstellaren Entfernungen überwinden.

    Falls Alcubierre-Antriebe oder Wurmlöcher nicht doch realisierbar sind, dann können die Aliens noch so sehr wütend erregt lauschen ... aber werden dennoch keinen Weg zu uns finden
    "After sleeping through a hundred million centuries we have finally opened our eyes on a sumptuous planet, sparkling with color, bountiful with life.
    Within decades we must close our eyes again.
    Isn’t it a noble, an enlightened way of spending our brief time in the sun, to work at understanding the universe and how we have come to wake up in it?"

    Richard Dawkins

  6. #636
    Zitat Zitat von hans Beitrag anzeigen
    es ist nicht unvorstellbar, dass wir in wenigen 100 jahren 10.000 observatorien im sonnensystem haben, die bis zur bahn des neptun und weiter raus verteilt sind. die kann man synchronisieren wie die teleskope heute auf der erde (vielleicht unterstützt durch sowas wie quantenverschränkung), mit millionenfacher verbesserung der empfindlichkeit und auflösung.
    Es ist für mich nicht vorstellbar, dass die Menschheit in dieser Form einer Hochkultur noch ein paar Hundert Jahre überlebt.
    Da gibt es viele Stolperschwellen, angefangen von der Gefahr, dass einer dieser wieder aufgetauchten irren Politiker das berühmte Knöpfchen drückt, über die mangelnden Ressourcen, den Klimawandel und die immer noch explodierende Zahl der Weltbevölkerung, um ein paar Beispiele zu nennen.
    Wie schon so viele Hochkulturen wird es auch mit uns in absehbarer Zeit steil bergab gehen.

    https://www.amazon.de/Kollaps-Warum-.../dp/3100139046

  7. #637
    Es wäre erquickend, wenn die absehbare Zeit nicht ganz so absehbar wäre, wollte hier noch einiges erledigen. Der Himmel kann warten. Aber vermissen wird uns keiner, das ist mal sicher.


  8. #638
    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
    Falls Alcubierre-Antriebe oder Wurmlöcher nicht doch realisierbar sind, dann können die Aliens noch so sehr wütend erregt lauschen ... aber werden dennoch keinen Weg zu uns finden
    Beim Thema Gravitation sind wir immer noch in den Kinderschuhen und bis wir das mit der interstellaren Raumfahrt wirklich anschätzen werden können, werden wir uns mit Sachen wie Gravitationmechaniken wahrscheinlich schon sehr intensiv herumgeschlagen haben müssen.
    Ich würde nie behaupten, dass Einstein falsch liegt, aber irgendwie erscheint mir das noch nicht die ganze Formel zu sein.

    Zitat Zitat von Premiere0815 Beitrag anzeigen
    Es wäre erquickend, wenn die absehbare Zeit nicht ganz so absehbar wäre, wollte hier noch einiges erledigen. Der Himmel kann warten. Aber vermissen wird uns keiner, das ist mal sicher.
    Evolution funktioniert halt nach "Try and Error".

  9. #639
    cya in an other life, bro Avatar von GiGi_Ganter
    Ort: /watch?v=SF4LD-pDeeU
    Zitat Zitat von Facel Vega Beitrag anzeigen
    ....
    Wie schon so viele Hochkulturen wird es auch mit uns in absehbarer Zeit steil bergab gehen.
    Ach was ; Na klar hat es ein paar dahin gerafft; also aus der Menschheit; die man -auch mit heutigen Maßstäben- durchaus als Hochkultur bezeichnet;
    Und trotzdem hat sich der Virus "Mensch" immer wieder erholt, um noch "hochkulturreller" zu werden,

    Also diese Erde kann durchaus eine Zeitlang mit Masern leben -um sich vom Menschen zu erholen- aber der kommt i-wann wieder; wirklich Schluß ist es erst dann, wenn sich die Sonne entscheidet, da ein wenig zu expandieren


    Zu Leben auf anderen Welten;

    Klar hatte unsere Erde Glück, im richtigen Abstand zu sein, und Leben zu entwickeln; und das in "Unmengen" von verschiedensten Formen; und immer wieder auf's Neue;
    die hier als Einzeller bis hin zu komplexen Formen rumwandeln - alles angepaßt; an DIESE Erde

    Dr MEnsch ist zwar das einzige Lebewesen, daß sowas wie Rundfunkempfänger und -Sender zu basteln; mit denen wir bis zur Unendlichkeit und darüber hinaus komunizieren könnten - bringt zwar wenig; aber wir könnten es.

    Der Buckelwal kann halt nur "Laut" von sich geben, der immerhin auch noch in 800km Entfernung wahrnehmbar ist... aber würde man ihm deswegen Intiligenz absprechen???
    Affen, Vögel, die Gegenstände als Werkzeuge verwenden; und Lebewesen, von denen wir noch was lernen könnten uvm.

    Alleine unter dem Aspekt; als auch unter dem; welch Vielfalt es im Universum gibt (Abstände, Größen, Vorkommen uvm.), als auch dem, das es durchaus "Ähnlichkeiten" geben könnte...

    Also da sagen; wir wären Einzig und artig... Neeeee

    Also ich hege keine Zweifel daran, das es Lebensformen gibt, die uns weit, weit voraus sind; die uns vlt. auch wahrgenommen haben; vlt. sogar versucht haben Kontakt aufzunehmen...

    Nur; Es würde nichts nutzen; also wenig; wenn man sich ansieht, daß wir noch nichtmal auf der Erde, mit den Mitlebewesen unterhalten können, soferne es nicht "Erfahrungen" , Dominierungen, oder einseitig "gelernte" Zeichensprachen sind; und mit Mitmenschen klappt das auch nicht immer

    Das, was wir bis dato wissen; ist noch nichtmal "nichts"; Es ist allenfalls ein Versuch einer Erklärung (etwas, was der MEnsch braucht)... Es gab mal nen Big Bang, bei dem ausgerechnet auf dem Staubkorn Erde alles vorhanden ist, was "Leben" hervorruft - sehr anmassend;

    Was, wenn all das, was "Wir" kennen, nichts anderes, als eine Kernspaltung in etwas übergeordneterem ist;
    also außerhalb des unser "Vorstell" pardon "errechenbaren" ist

    Die meisten werden doch schon bei dem Gedanken kirre; das jenseits all der Ausdehnungen "nichts" sein sollte ;
    Da wird der Versuch der "Krümmung der Unendlichkeit (demnach wir uns früher oder später selber begegnen müßten) eingeworfen - was widerum voraussetzt, daß "außerhalb" dieser Kugel was sein müßte usw.

    Kurzum: Ich glaube nicht, daß wir alleine sind; ich glaube, wir nehmen es auch bewußt nicht wahr (wie Ameisen am Boden), und oder werden wahr genommen

    Und selbst wenn wir ne Antwort hätten - wie lange würde es die MEnschheit (heutzutage) wirklich jucken???
    Ich denke, schneller als einem lieb ist, wird es zur Normalität werden

    Siehe Vergleich "Pads" (aus StarTrek) - vor 20 Jahren noch SF; und heute "Zmombies....

  10. #640
    von newton bis einstein und schrödinger war es jedenfalls ein unvorstellbar weiter weg, also komplette vorstellungsuniversen sind hinzu gekommen.
    wenn 200 jahre durch gehalten wird, könnte so etwas wieder passieren.
    drum sollte man nicht ausschliessen, dass eine neue physik der gravitation und bewegung entdeckt wird, und einer potenziellen energie im leeren raum.

    innovationen in der AI, zb in der mustererkennung und im datamining, könnten zur entdeckung bisher unbekannter physikalischer effekte beitragen.
    aktuell wird wieder das fass der hubble konstante aufgemacht. berechnungen auf basis von big bang hintergrundstrahlung, supernovae, und roten riesen (neu), ergeben 3 unterschiedliche werte, und auch das versteht man nicht im geringsten. dh. man versteht nicht wirklich, wie die expansion des universums geschieht und was sie ausmacht.
    wenn man für die expansion eine "dunkle energie" erfinden muss, wird es versuche geben, diese zu nutzen, falls da was dran sein sollte.

    ich bin sehr skeptisch über dunkle energie/materie, oder gar negative energie. das kommt mir zu "amerikanisch" vor, deus ex machina.
    die vorstellung, dass es nunmehr mit raumeigenschaften zu tun hat, die man vom leeren raum nicht so simpel abtrennen kann wie materie und energie, sondern die ihn ausmachen, inklusive der virtuellen partikel, scheint mir "schöner", dh. oftmals hat ein instinkt eines physikers die schönere lösung auch als die richtigere entdeckt.
    diese negativen substanzen kommen mir dagegen wie eine holzhammermethode vor.
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  11. #641
    Zitat Zitat von Facel Vega Beitrag anzeigen
    dann wird es trotz Billionen von Planeten im Universum schwierig sein, dass etwas wie eine 2.Erde existiert.
    was man so googelt, da gibt es Schätzungen zwischen 10 und 100 Trilliarden Sternen im Universum und fast jeder Stern soll Planeten besitzen.
    das wären mindestens 1 Trilliarde Planeten. 16% aller Planeten sollen sogar die Größe der Erde haben usw.
    vor dem Hintergrund dieser gigantischen Anzahl glaube ich eher an Milliarden erdähnlicher Planeten.

    dann habe ich große Zweifel, das es noch irgendwo eine intelligente Spezies gibt.
    wenn man bedenkt dass sich Kraken, die man durchaus als intelligent bezeichnen kann, in einem Lebensraum von mehreren 100m Wassertiefen mit einem Druck von hunderten bar, bis zum Aufenhalt in Tümpeln an der Erdoberfläche aufhalten, dann ist das eine beeindruckende Spannbreite. es braucht nicht unbedingt unsere eng umrissenen Lebensbedingungen, um irgendwas Intelligentes hervorzubringen.


    Aber selbst wenn es in unserem Universum andere intelligente Lebewesen geben sollte, werden die bekannten physikalischen Gesetze es verhindern, dass eine dieser Spezies die unendlichen Weiten überwinden könnte.
    das sehe ich ähnlich. bei allen Träumereien der SciFi und dem Bewusstsein, dass wir unser Potential noch lange nicht ausgeschöpft haben, denke ich auch dass es entscheidende physikalsiche Grenzen des Machbaren gibt, die auch eine noch so hoch entwickelte und uns weit überlegene Spezies nicht überwinden kann.
    selbst besatzungslose Raumsonden zerböseln irgendwann im Laufe von Jahrtausenden, alleine schon durch Hallbwertzeiten des Materials, äußeren Strahlungseinflüssen und nicht zuletzt auch Kollisionen mit Meteoritenteilchen usw. oder sie geraten früher oder später in den Anzugsbereich eines massereichen Objekts und verglühen in irgendeiner Atmospäre.
    deshalb kommt von diesen Dingern hier auch nie etwas an


    Der Mensch arbeitet sehr heftig an seinem Untergang und das ist gut so, vielleicht kann sich die Natur dann noch ein paar Hundert Millionen Jahre von ihren Homo Sapiens erholen, bevor die Sonne anfängt sich aufzublähen.
    ich halte den Untergang des Menschen weder für gut noch für schlecht. die Natur ist perse nicht gut oder böse, von daher gibt es auch keine "Erhohlung" im eigentlichen Sinne.
    wenn der Mensch nicht mehr ist, vermehren sich irgendwelche anderen "Viecher" und jagen oder schmarotzen alles was ihnen in den Weg kommt.
    klar, der Mensch hat das beschleunigt, deshalb ist er auch relativ schnell wieder weg, zumindest in dieser heutigen Größenordnung.
    würde aber meine Hand dafür ins Feuer legen, wenn wenige millionen Menschen überleben, langfristig der gleiche Film erneut ablaufen würde.
    Geltungsdrang, Ich-Bewusstsein, Balzverhalten, Existenzangst, gepaart mit relativer Intelligenz sind eine brisante Kombination.

  12. #642
    Zitat Zitat von SnakeX Beitrag anzeigen
    das sehe ich ähnlich. bei allen Träumereien der SciFi und dem Bewusstsein, dass wir unser Potential noch lange nicht ausgeschöpft haben, denke ich auch dass es entscheidende physikalsiche Grenzen des Machbaren gibt, die auch eine noch so hoch entwickelte und uns weit überlegene Spezies nicht überwinden kann.
    abgesehen von einigen trivialitäten, weiss man aber noch nicht allzu viel von diesen grenzen.
    würde ein antrieb, der ein raumschiff 25 lichtjahre weit in ein anderes planetensystem bringt, diese grenzen bereits überschreiten?
    das ist nicht bewiesen.
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  13. #643
    Meine Frau will mich ja öfter auf den Mond schießen, das ist bald nicht mehr nötig, meine DNA wird eher da sein.

    https://www.pcwelt.de/news/Start-up-...234132&pm_ln=3

    Ein Unternehmen will menschliche DNA auf dem Mond lagern, für nur 99 $. Die Starter-Sets sollen bald verschickt werden. Mal ehrlich, wer schickt denen seine DNA?


  14. #644
    Natürlich mag es sein, dass es irgendwo eine Art intelligenter Lebewesen gibt. Aber um eine Technologie zu entwickeln benötigt man Extremitäten, nur mit dem Geist alleine baut man kein Raumschiff, nicht einmal eine Bohrmaschine.
    Wenn man davon ausgeht, dass die Physikalischen Gesetze überall gelten, scheitert ein Raumschiff das Lichtgeschwindigkeit oder knapp darunter erreicht, ganz einfach an der Tatsache, dass der Energieaufwand um ein solches Raumschiff zu Bewegen, mit der Masse des Raumschiffes steigt und es bisher keine Energieform gibt, mit der das zu bewältigen wäre.
    Dazu kommen aber noch unglaublich viele andere Problem für eine Reise durch das All, von der Strahlung angefangen, oder dem Grundproblem, dass die Raumfahrer für die Erde keinen Nutzen bringen, alleine schon wegen der Zeitdilatation.
    Aber das Vorhaben wird auf der Erde schon aus finanziellen Gründen nie stattfinden, da haben wir ganz andere Probleme zu beheben, Stichwort Bevölkerungszahl auf dem Planeten.

    Aber selbst wenn es Außerirdischen gelingen sollte, all diese Probleme in den Griff zu bekommen, müssten sie schon eine Menge Lichtjahre von uns entfernt sein und alleine wegen der Entfernung auch zeitnah keine Lebenszeichen von uns empfangen können, die sie veranlassen würden uns zu besuchen.

    Aber trotzdem liebe ich SF, seit ich als Steppke Heft 1 von Perry Rhodan in die Finger bekommen habe.

  15. #645
    cya in an other life, bro Avatar von GiGi_Ganter
    Ort: /watch?v=SF4LD-pDeeU
    Zitat Zitat von Facel Vega Beitrag anzeigen
    .....
    Wenn man davon ausgeht, dass die Physikalischen Gesetze überall gelten, scheitert ein Raumschiff das Lichtgeschwindigkeit oder knapp darunter erreicht, ganz einfach an der Tatsache, dass der Energieaufwand um ein solches Raumschiff zu Bewegen, mit der Masse des Raumschiffes steigt und es bisher keine Energieform gibt, mit der das zu bewältigen wäre.
    .....
    Ich denke gerne in "größeren" Dimmensionen (siehe obiger Beitrag)

    Und auch wenn der Vergleich hinken mag...

    Aber wir alle kennen das Bildnis einer Eizelle... wo *schwubs* von der Seite ne Nadel kommt, in die Blase reinsticht, und das ganze befruchtet wird...
    Da braucht es keine Lichtgeschwindigkeit.... es ist

    Unser sein; umgeben von "Fleisch", geformt in diesen und jenen Ausstattungen...
    Und in Anlehnung an "Per Anhalter/Bad News Drive..." ist (meiner Auffassung nach)
    noch immer (auch wenn derzeit absolut nicht real; und auch nicht so schnell "verifizierbar, wenngleich die ersten Versuche laufen) der "Gedanke" das schnellste Fortbewegungsmittel
    Das hört sich jetzt skuril an; *da bin ich voll bei euch* aber !!! ein Gedanke ist nichts anderes, als ne Menge Elektroimpulse (vereinfacht ausgedrückt);
    Und i-wo gab es mal nen wissenschaftlichen Bericht (inkl. Bildmaterial), Elekrroimpulse zu "spalten"; ob der eine Teil eines Ganzen, wo anders das selbe macht als der andere Teil des Ganzen
    Quasi ein Microversuch, in unglaublicher Schnelle, und allenfalls auf paar Meter (oder so) beschränkt; und es braucht immer noch Sende/Empfangsstationen.
    Gemessen an dem, das wir vor 150 Jahren noch mit Pferdekutschen rumfuhren, und alles, was schneller als "Laufen" war, von der Wissenschaft als "gefährlich" eingestuft wurde;
    gemessen an dem, daß heutzutage die KI dem Menschen bereits überlegen ist (Geschwindigkeit),
    gehe ich durchaus davon aus, daß es über kurz oder lang ne Art Interface geben wird (Nein ich denke da nicht an die Schlümpfe aus Pandora) , die unser Bewußtsein in tiefen vordringen läßt, die wir jetzt allenfalls nur aus Bildern kennen
    Und (okay, das ist jetzt SiFi) es vlt. nen Weg gibt, andernorts diesen "Gedanken" zu visualisieren - sohin ne Art "Energiewolke" *zumindest* versucht, auf sich aufmerksam zu machen.

    Eine Kommunikation im herkömmlichen Sinne wird/kann nicht stattfinden, solange wir sie noch nichtmal auf der Erde (mit den Mitlebewesen) können


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