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  1. #1

    Es tut sich was in Guantanamo

    Präsident Obama war ja 2009 mit dem Vorsatz Präsident geworden, das Gefangenenlager Guantanamo zu schließen. Jetzt haben wir 2016 und er wird aktiv und erhöht den Druck:

    ... Bis zu 12 Internierte sollen in den kommenden Tagen in andere Länder verlegt werden. ...

    ... Ein Regierungssprecher wollte die Verlegung nicht kommentieren, sagte aber der "Washington Post", die Obama-Administration werde "die Zahl der Gefangenen reduzieren und die Haftanstalt verantwortungsvoll schließen". ...

    ...Einer der Gefangenen, die überstellt werden, ist demnach ein Mann aus dem Jemen. Er ist seit 2007 im Hungerstreik und wird seitdem zwangsernährt. ...

    ...Derzeit befinden sich gut 90 Gefangenen in dem Lager, in dem seit mehr als einem Jahrzehnt sogenannte illegale Kämpfer nach Militärgerichtsverfahren festgehalten werden....

    ...Eigentlich will die US-Regierung einen Transfer von Guantanamo-Häftlingen in die USA. Das forderte US-Verteidigungsminister Ashton Carter zuletzt Ende Februar. ...
    Quelle

    Mal sehen, ob das Lager noch zu Obamas Regierungszeit (sie endet im Januar 2017) geschlossen wird.


    Wir seh'n mit Grausen ringsherum:
    Die Leute werden alt und dumm.
    Nur wir allein im weiten Kreise,
    Wir bleiben jung und werden weise.

    Eugen Roth

  2. #2
    Putzig, wie die angeblich ultra-gefährlichen Terrorverdächtigen jetzt weltweit verteilt werden - die Sicherheitsbedenken der USA scheinen ja enorm hoch zu sein.
    We're too young until we're too old - We're all lost on the yellow brick road - We climb the ladder but the ladder just grows - We're born, we work, we die, it's spiritual
    (Kenny Chesney - "Rich And Miserable")

  3. #3
    Hat die deutsche Regierung bei der Umverteilung auch "hier her" gerufen? Hoffe mal nicht.
    Am Ende feiern immer die Bayern! (Wurst-Uli)
    Bild:
    ausgeblendet

  4. #4
    Viele Amerikaner finden Obama zu friedlich.
    Wenn Trump Präsident wird, wird eh wieder gefoltert, was das Zeug hält. Er hat sich für Folter ausgesprochen

  5. #5
    als "lame duck" kann obama in wirklichkeit ne menge signale setzen, weil er vor nichts angst haben muss.
    (so weit man nicht hinterher die ganze familie angreift, aber da wird er schon wissen, wie man sich schützt.)

    aber holzauge, die frage nach den tieferen motiven guantanamo ist sehr heikel.
    in welchem zustand sind die insassen wirklich? sind sie unrettbar radikalisiert und gründen nach freilassung nächste woche schon neue terrorgruppen (und dazu gibt es ja die einschlägigen verschwörungstheorien, dass die planmässig seien), oder sind die bloss froh und halten ruhig?
    die art wie die auflösung erfolgt, und mit massnahmen in den medien und gegenüber den ex-gefangenen begleitet wird, hat dabei sicher einigen einfluss.
    beide ebenen gibts immer noch: die gerechtigkeit, die sich langsam durchsetzt, und die intrigante machtpolitik.
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  6. #6
    I am the one who knocks! Avatar von Grizu I.O.F.F. Team
    Bis zu 12 Internierte sollen in den kommenden Tagen in andere Länder verlegt werden.
    Ist "verlegt" die Umschreibung für "weiterhin ohne faire Verhandlung auf unbestimmte Zeit inhaftiert, nur eben wo anders"?

  7. #7
    Zitat Zitat von Geisterkatze Beitrag anzeigen
    Viele Amerikaner finden Obama zu friedlich.
    Wenn Trump Präsident wird, wird eh wieder gefoltert, was das Zeug hält. Er hat sich für Folter ausgesprochen
    ach was, der amerikanische Präsident ist doch kein Diktator, der alles alleine entscheidet.

  8. #8
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Gitmo wird bleiben.

    Der replublikanische Kongress wird nicht mitspielen und damit sind die Handlungsfreiheiten von Obama eingeschränkt.

    Was beim nächsten US-Präsidenten dann geschieht, ist dann eine andere Frage und wenn die Demokraten mehr im Kongress zu sagen haben, ist er auch in dieser Hinsicht ev. kooperativer.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  9. #9
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    ach was, der amerikanische Präsident ist doch kein Diktator, der alles alleine entscheidet.
    Guter Punkt.


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