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  1. #2851
    @dann gab es die Szene gleich zwei mal in einem Film.
    Die Müllsäcke waren mir gar nicht aufgefallen. Vermutlich haben sie das wegen meiner Prasslichkeit gleich noch mal eingebaut, damit ich es wenigstens einmal mitkriege. :d
    Geändert von Elaine (17-09-2019 um 19:14 Uhr)

  2. #2852
    Ich steh mit meiner Meinung dann wohl alleine da, dass ich "Once Upon A Time..." für einen großen Haufen Mist halte

  3. #2853
    Synonymes

    Bild:
    ausgeblendet



    Puuuh,schwere Filmkost wurde dieses Jahr mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

    Joav, Anfang 20, reist direkt nach dem Wehrdienst von Israel nach Paris und beabsichtigt, jetzt und sofort Franzose zu werden, nie wieder hebräisch zu sprechen(auch nicht mit seiner Familie) und nie wieder nach Israel zu zurück zu kehren.

    Ein Film über das Erwachsenwerden, über das Ankommen in einem fremden Land und darüber,dass man - egal wohin man fährt - immer sich und seine Vergangenheit mit nimmt.

    Synonymes wurde meistens mit der Handkamera gedreht,ist rasant geschnitten,von den Dialogen und Szenen her nicht sehr eingängig und Tom Mercier gibt ein wunderbares Debüt als Joav.

    9/10
    "Sich über andere zu ärgern ist wie Gift zu trinken und zu hoffen, dass der andere davon stirbt."
    - Buddha

  4. #2854
    Nein. Ich hab mir bei den ganzen positiven Bewertungen nur gedacht, ich behalte mir meine Meinung für mich.
    Ich finde ihn absolut überbewertet und denke, wenn der nicht von Tarantino wär hätten die Kritiker ihn verissen. Klar Brad Pitt und DiCaprio spielen super, die Sets sind teilweise sehr schön, aber dann hörts auch schon auf.
    Bild:
    ausgeblendet

  5. #2855
    Warum sollte es nicht verschiedene Ebenen geben, auf die die Zuschauer mit Resonanz reagieren - oder eben nicht? Überbewertet für den, der keinen Zugang dazu hat, unterbewertet für den, der hier wirklich richtig mitgeht. Ich dachte, das wäre eine Binsenweisheit.
    Das ist mein Tanzbereich - das ist dein Tanzbereich.

  6. #2856
    Le Mops habituel Avatar von Bigfried1
    Ort: Hintenrum Süd
    User 1: "Da unterstelle ich, dass da kein intellektueller Zugang!..."
    User 2: "Das kann gut sein, sicher. Aber es muss doch wohl erlaubt sein, ähm, zu sagen ich kann mit Once upon a time nichts anfangen. Deswegen müssen Sie doch nicht sagen, ähm, dass ich also weniger intellektuell bin als andere Leute.*


    *=frei nach Hape Kerkeling

  7. #2857
    Ja und? Jemand hat einen intellektuellen Zugang, der andere einen emotionalen oder kreativen? Das ist ja das Schöne an Filmen, dass einen sogar bei einer Person Filme auf unterschiedlichen Kanälen erreichen, oder eben gar nicht. Es gibt Filme, die einem auch nur wegen der großartigen Darsteller in Erinnerung bleiben. Ich liebe Filme, bei denen ich jemanden entdecke, von dem ich denke, noch viel zu sehen und alles nachschlage, was bis dahin unter meinem Radar lief und vor allem die folgenden aufmerksam verfolgen und auch das ist Geschmackssache.
    Manche Filme findet man großartig in der Kameraarbeit und es bleiben magische Bilder, die man nie wieder vergisst, ein anderer folgt hier gar nicht. Andere haben tolle Schnitte zum Soundtrack und man könnte körperlich mitgehen.

    Ich hab auch festgestellt, einen sehr großen Anteil hat meine eigene Stimmung und Aufmerksamkeit an dem Tag. Ich hab schon einige Filme mehrmals im Kino gesehen und jedesmal kam er anders an, auch weil das gesamte Publikum andere Stimmung verbreitete. Ich hab schon beim selben Film und einer Szene das ganze Kino lachen oder heulen gesehen und das ist derselbe Film. Wenn jemand heult, hat ihn der Film aber definitiv erreicht. Was ich eher komisch finde, ist der Konformitätsgedanke, den Film gleich finden zu müssen, als würden wir alle gleich ticken. Gleichgesinnte finden und freuen sich darüber, für die anderen war es halt nicht der passende Kanal. Ich bin auch von einigen Filmen enttäuscht, die andere ganz super finden, aber dann ist der Film für die gemacht und nicht für mich. Was mich wundert, ist die Verständnislosigkeit dafür, die sich im Wort „Überbewertet“ zeigt. Das zeigt doch nur, dass der Film viele Menschen bewegt hat, aber die Urteile der anderen sagen doch nichts über das eigene Empfinden aus. Ich fühle mich nur dem verpflichtet. „hat mir nicht gefallen“ oder „Punkt 1-99 fand ich blöd“ ist doch sehr viel selbstbestimmter, als mit einer angeblich einheitlichen Meinung zu hadern, die schon im Leben keiner hat, auch wenn das nicht ständig klar kommuniziert wird.
    Das ist mein Tanzbereich - das ist dein Tanzbereich.

  8. #2858
    Zitat Zitat von Elaine Beitrag anzeigen
    Ja und? Jemand hat einen intellektuellen Zugang, der andere einen emotionalen oder kreativen? Das ist ja das Schöne an Filmen, dass einen sogar bei einer Person Filme auf unterschiedlichen Kanälen erreichen, oder eben gar nicht. Es gibt Filme, die einem auch nur wegen der großartigen Darsteller in Erinnerung bleiben. Ich liebe Filme, bei denen ich jemanden entdecke, von dem ich denke, noch viel zu sehen und alles nachschlage, was bis dahin unter meinem Radar lief und vor allem die folgenden aufmerksam verfolgen und auch das ist Geschmackssache.
    Manche Filme findet man großartig in der Kameraarbeit und es bleiben magische Bilder, die man nie wieder vergisst, ein anderer folgt hier gar nicht. Andere haben tolle Schnitte zum Soundtrack und man könnte körperlich mitgehen.

    Ich hab auch festgestellt, einen sehr großen Anteil hat meine eigene Stimmung und Aufmerksamkeit an dem Tag. Ich hab schon einige Filme mehrmals im Kino gesehen und jedesmal kam er anders an, auch weil das gesamte Publikum andere Stimmung verbreitete. Ich hab schon beim selben Film und einer Szene das ganze Kino lachen oder heulen gesehen und das ist derselbe Film. Wenn jemand heult, hat ihn der Film aber definitiv erreicht. Was ich eher komisch finde, ist der Konformitätsgedanke, den Film gleich finden zu müssen, als würden wir alle gleich ticken. Gleichgesinnte finden und freuen sich darüber, für die anderen war es halt nicht der passende Kanal. Ich bin auch von einigen Filmen enttäuscht, die andere ganz super finden, aber dann ist der Film für die gemacht und nicht für mich. Was mich wundert, ist die Verständnislosigkeit dafür, die sich im Wort „Überbewertet“ zeigt. Das zeigt doch nur, dass der Film viele Menschen bewegt hat, aber die Urteile der anderen sagen doch nichts über das eigene Empfinden aus. Ich fühle mich nur dem verpflichtet. „hat mir nicht gefallen“ oder „Punkt 1-99 fand ich blöd“ ist doch sehr viel selbstbestimmter, als mit einer angeblich einheitlichen Meinung zu hadern, die schon im Leben keiner hat, auch wenn das nicht ständig klar kommuniziert wird.
    Steckt viel wahres drin!

    Ich persönlich zweifle dennoch oft an meiner Wahrnehmung, wenn ich etwas, das der "breiten Masse" gefällt, so gar nichts abgewinnen kann, weil ich vermutlich auch verstehen möchte, was andere so daran fasziniert.

    Zu diesem speziellen Film hab ich im Nachgang auch einige Kritiken gelesen, die dann teilweise mit "Der hat den Film überhaupt nicht verstanden!" kommentiert wurden.
    Ich denke, ich hab schon verstanden, was Tarantino mit diesem Werk ausdrücken will und dennoch sagt mir die Umsetzung nicht zu

  9. #2859
    Ich habe auch öfters den Eindruck,dass Filmkritiker nicht jeden Film sehen,denn sie "rezensieren".

    Der Inhalt ist ja oft vorher schon bekannt und dann wird einfach was zusammen geschrieben.
    Oder sie mögen Regisseur A oder Schauspieler B generell nicht und entsprechend fällt dann die Kritik aus.
    Und wiederum andere schreiben dann so oder so ähnlich ab.

    Ich habe ja einen Leitsatz: "Wenn der Spiegel einen Film zerreisst,dann lohnt es sich,ihn anzusehen."
    "Sich über andere zu ärgern ist wie Gift zu trinken und zu hoffen, dass der andere davon stirbt."
    - Buddha

  10. #2860
    Zitat Zitat von BreakDown Beitrag anzeigen
    Steckt viel wahres drin!

    Ich persönlich zweifle dennoch oft an meiner Wahrnehmung, wenn ich etwas, das der "breiten Masse" gefällt, so gar nichts abgewinnen kann, weil ich vermutlich auch verstehen möchte, was andere so daran fasziniert.

    Zu diesem speziellen Film hab ich im Nachgang auch einige Kritiken gelesen, die dann teilweise mit "Der hat den Film überhaupt nicht verstanden!" kommentiert wurden.
    Ich denke, ich hab schon verstanden, was Tarantino mit diesem Werk ausdrücken will und dennoch sagt mir die Umsetzung nicht zu
    Manche Faszination ist für Menschen nicht gleich erfahrbar. Das ist einfach so. Gerade Kino, dass mit emotionalen Welten spielt, trifft auf völlig unterschiedlich gepolte Menschen, für die einiges einen Trigger haben, wo andere sagen "ja, und?" Moderne Kunst ist auch selten erklärbar. Aber gute erkennt man trotzdem. Mitunter hilft allerdings tatsächlich ein bestimmter Begriff, der die Richtung erklärt. Mir ging es mit Damien Hirst so. Erst als ich mitbekam, dass alles, was er machte, mit Vergänglichkeit zu tun hat (je nach Betrachter: zynisch, lächerlich, komisch, elitär usw.) konnte ich jedes seiner Werke in dem Licht sehen und fand es toll, wo ich vorher nur Unverständnis hatte. Aber das nur nebenbei.


    Und was heißt verstehen? Verstehen und erfühlen eines Themas sind doch ganz unterschiedliche Sachen. Mitunter ist mit "verstehen" ja vielleicht auch der Gesamteindruck gemeint und das Wort ist einfach unpassend. Man kann was durchaus erkennen, aber nicht als besonders wahrnehmen. Mal ein Beispiel: "Black Panther". Ich gehöre zu denen, die den Film grandios fanden, aber vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Afrika mal nicht als 3. Welt, sondern in der Vorstellung superhoch entwickelt ist und es gar nicht nötig hat, sein Wissen mit der so genannten ersten Welt zu teilen. Als ich im Kino saß, hat mich auch der komplett schwarze Cast für so einen Film mitgenommen und ich hab mir dort vorgestellt, dass für die jeder unserer Filme so aussieht und wer die Helden sind. Mich hat das regelrecht umgehauen, obwohl es ja jeder weiß. Nur in dem Moment konnte ich etwas auf einer Ebene erfahren, die für mich sonst theoretisch ist. Ich mochte deren Selbstbewusstsein, Gleichberechtigung und die Lockerheit, die ich sonst nicht mit Afrika verbunden hätte. Für mich war das komplett neu in einem SF-Film. Allerdings war ich stinksauer über das triviale Ende und hab schimpfend wie ein Rohrspatz das Kino verlassen. Dass mich der Film wirklich noch weiter berührt hat, hab ich erst paar Tage später gemerkt. Wer jetzt nur die reine Action wahrnimmt, für den ist es ein Film wie hundert andere. Ich verstehe durchaus, wenn jemand sagt: hat mir nichts gegeben. Ich kann auch nur sagen, was es bei mir war und das ist sicher auch nicht alles. Ob das jemand nachvollziehen kann, weiß ich auch nicht, aber Erfahrbarkeit kannst du nicht übersetzen. Entweder sie ist da oder nicht. Dann siehst du Aufbau und Theorie und nichts nimmt dich mit. Kennen wir ja vermutlich alle.
    Das ist mein Tanzbereich - das ist dein Tanzbereich.

  11. #2861
    Fußballpythia Avatar von Jaspis I.O.F.F. Team
    Ort: Doatmund
    Gestern habe ich mir die Verfilmung des Nick Hornby-Romans "Juliet - Naked" angeschaut. Eine charmante Version, die die Verschrobenheit britischer Kleinstädter liebevoll darstellt. Wie bei Hornby fast schon üblich, geht es um einen Musik-Enthusiasten, einen Extrem-Fan des Musikers Tucker Crowe, der vor vielen Jahren seine beste Zeit hatte. Die vom Fandom gebeutelte Lebensgefährtin des Mannes lernt auf Umwegen über das Internet den echten Tucker Crowe kennen und trifft ihn tatsächlich. Ethan Hawke ist klasse in der Rolle! Der Film ist amüsant, nimmt seine Charaktere ernst und hinterlässt ein gutes Gefühl.
    4 von 5 Vollbärten.

  12. #2862
    psychrophil Avatar von Zehnkämpferin
    Ort: gerne im Schnee


    Mein Lieblingsautor, und ich mag fast alle Verfilmungen auch. Nur "A long Way Down" war nix.

  13. #2863
    Downton Abbey


    Bild:
    ausgeblendet


    Hach,endlich ein Wiedersehen mit fast allen Bewohnern von Downton und ihren Freunden

    Tolle Aufnahmen, schöne Kostüme, viel Glitzer und Puderzucker , ein paar spritzige Dialoge(Lady Violet ), aber insgesamt m.E. zuviele Handlungsstränge und 2 neue Figuren wurden auch noch eingeführt.

    Die Absicht mag gut sein,wirklich jede Figur nochmal zu beleuchten,aber irgendwie wird es zuviel auf einmal,auch wenn man gut folgen kann.
    Innerhalb einer Serienstaffel kann man das machen,aber innerhalb eines 2-stündigen Films wirkt es sehr bemüht.

    8/10 incl. 1 Extrapunkt für die tollen Aufnahmen
    "Sich über andere zu ärgern ist wie Gift zu trinken und zu hoffen, dass der andere davon stirbt."
    - Buddha

  14. #2864
    Ad Astra

    Brad Pitt viel besser als in Once Upon..., Die 90 Mio. Dollar Kulisse tritt nie in den Vordergrund, es sieht alles echt aus. Ansonsten eher ein Kammerspiel von der Story her. Actionfans werden enttäuscht sein. Viele finden ihn vermutlich langweilig. Eher was für Cineasten. Ich vergebe 8 von 10. Der Film haut nicht so drauf mit dem was er dem Zuschauer mitgeben möchte.
    Iniator des Bundesvision Song Contest 2008 2.0. - HHIndi ist übrigens gegen Maulkörbe und Willkür! Autor einer Fanseite

  15. #2865
    Ad Astra

    Bild:
    ausgeblendet


    Wenn Langweiligkeit einen Namen hat, dann: Ad Astra.

    Was für ein langweiliger Kram. Ich bin durchaus offen für Filme abseits des Mainstreams, oder mit einer eigenwilligen Erzählung, aber das war hier einfach nichts.
    Der Film fing stark an (Tolle Eingangsszene) und hat auch tolle Bilder und liefert in der Hinsicht, aber emotional reißt er null (!) mit.
    Die Stimme von Pitt hat mich nach einer Stunde unglaublich aggressiv gemacht, monoton, ruhig, emotionslos und ich konnte nichts mit der Figur anfangen, mich nicht auf sie einlassen und war irgendwann nur noch gelangweilt. Auch im Publikum vernahm ich immer mehr Gestöhne wahr, je länger der Film dauerte und auch ich war erleichtert als er vorbei war. Ein Satz mit X, das war wohl nichts.

    3/10


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