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  1. #1
    Tzerberus
    unregistriert

    Eisschmelze in der Arktis

    Ich hoffe, das Video wurde nicht schon in einem anderen Thread eingefügt, falls ja entschuldige ich mich schon mal im Voraus.

    NASA Goddard hat Satellitenaufnahmen aufbereitet, auf denen recht anschaulich gezeigt wird, wie das ,,alte Eis'' (Eis, das älter als fünf Jahre ist) in der Arktis in den letzten 32 Jahren geschmolzen ist.

    Sind nur 2,5 Minuten: Anschauen lohnt sich!

    [YOUTUBE]Vj1G9gqhkYA[/YOUTUBE]
    Geändert von Tzerberus (04-11-2016 um 20:20 Uhr)

  2. #2
    Habe ich nicht heute etwas gelesen von wegen ein New-York-Flug bringt 2 m² Eis zum schmelzen?

  3. #3
    Tzerberus
    unregistriert
    Du meinst diesen Bericht: n-tv

    1 Tonne ausgestoßene CO2 = 3m2 Schwund Arktiseis im Sommer

    Flug Frankfurt-San Francisco hin und zuruck = 5m2 Schwund Arktis-Eis pro Sitz

    Grönland wird wieder Grünland...

  4. #4
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    für grönland mag das zwar schön sein, aber für küstengebiete oder inselstaaten die nun dauerhaft wieder meer werden, ist das weniger positiv.

    wenn sämtliches eis an den polen schmelzen würden, kann man ausrechnen, wo die neue küstenlinie wäre.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  5. #5
    fraktal
    unregistriert
    Man muss schon ganz schön verzweifelt sein eine derartig lineare Betrachtungsweise innerhalb eines nichtlinearen Systems einzuführen.

    Habe den Beitrag gestern auch gehört.
    Wenn Wissenschaft auf diese Weise unter die Leute gebracht werden soll kann man nur sage: gute Nacht!
    Ideologie reinsten Wassers.

    Es wurde dort der Eindruck erweckt, dass die verschwundenen m² pro CO² Einheit ein tatsächlicher kausaler Ablauf wären!!! Ich denke da dreht sich jedem der damit zu tun hat der Magen um!
    In dem Spiel gibts Millionen kommunizierender Parameter.

    Wäre schön wenn uns die Aliens ihre Satellitenbilder der letzten 10000 Jahre geben würden.
    Denke einige kämen aus dem Staunen nicht heraus, was das Eis, ganz ohne uns, für Kapriolen aufgeführt hat.

    Ebenfalls im DLF, irgendeine grüne Tante: "Wenn wir die deutschen Kohlekraftwerke nicht bis 2020 (?) abschalten dann ist das 2 Grad Ziel (global) nicht zu halten!

    Die Deutschen können wohl nicht ohne Größenwahn.

    Nebenbei gefragt, wer war an der geringen Eisbedeckung zu Wikingerzeit eigentlich schuld?
    "Die USA" und "Der Westen" war ja noch nicht auf der Bildfläche.


    Nur mal so als Einwurf:
    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell...014-08-25.html

    Methan ist um etwa den Faktor 1000 klimawirksammer als Co² (geschätzt, wie so vieles)

    Und man hat diese Monster Methanquelle "übersehen"?????

  6. #6
    la joie de vivre Avatar von Berghuhn
    Ort: am Berg natürlich...
    Es gibt noch einen anderen Aspekt, auf den ich durch das Fotoforum gestoßen bin:

    https://www.fotoforum.de/community/f...oom&last_dest=

    Nämlich die Altlasten der Amerikaner im Eis und die "verlorene" Wasserstoffbombe vor Thule...

    Das empfinde ich als wirklich bedrohlich, dazu noch in einer solch sensiblen Umgebung.

  7. #7
    Bild:
    ausgeblendet



    Ich muss zugeben, dass ich herzlich wenig Ahnung von der Klimaforschung habe. Aber diese Grafik finde ich auch als Laie recht beeindruckend.

  8. #8
    Tzerberus
    unregistriert
    n-tv: Temperaturhoch am Nordpol gemessen

    "Wir haben am Pol noch nie so hohe Temperaturen gemessen", sagte der Klimaforscher Martin Stendel vom dänischen Meteorologische Institut. In der vergangenen Woche seien am Pol null Grad registriert worden, das seien sogar 20 Grad mehr als gewöhnlich Mitte November.

    Er nannte drei Gründe für die Temperaturen: Eine Ursache seien warme Winde aus Afrika und Europa. Auch der rekordkräftige El Niño habe zu den extremen Temperaturen beigetragen, sagte Stendel. Dass es in diesem Jahr aber so außergewöhnlich warm war, sei auf die Erwärmung der Ozeane zurückzuführen - eine Folge der globalen Erwärmung durch den Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Klimagasen. [...] Problematisch sei, dass die Wärme das Eis zum Schmelzen bringe. Das wiederum führe zur Erwärmung der Luft über dem offenen Wasser und somit zu weiterem Abschmelzen.

    "Das ist ein Teufelskreis"
    , meinen beide Wissenschaftler.
    Tja, sieht so aus, als ob ich eine eisfreie Arktis noch erleben werde. Aktuell geht es rasend schnell voran. Bislang war Klimawandel irgendwie immer noch so weit entfernt...

  9. #9
    fraktal
    unregistriert
    Zitat Zitat von Tzerberus Beitrag anzeigen
    n-tv: Temperaturhoch am Nordpol gemessen



    Tja, sieht so aus, als ob ich eine eisfreie Arktis noch erleben werde. Aktuell geht es rasend schnell voran. Bislang war Klimawandel irgendwie immer noch so weit entfernt...
    Keine Panik!

    Befasse dich einfach mal ein wenig mit der Dynamik Nichtlinearer Systeme.

    Das ist zum Beispiel interessant:

    Und auch in ihrer Aussagekraft haben beide Archive ganz spezielle Vor- und Nachteile. „Beide Archive zeigen uns, dass das Klima am Ende der jüngsten Eiszeit verrückt spielte: Erst wurde es mehrere Grad wärmer, dann wieder eiskalt um schließlich auf unser heutiges Niveau anzusteigen“, berichtet Friedrich. Wichtige Menschheitsfragen, zum Beispiel, wie sprunghaft das Klima sich ändern kann und welche Prozesse dabei eine Rolle spielen, konnten wegen der zeitlichen Ungenauigkeit nicht befriedigend beantwortet werden.

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell...008-04-01.html


    Was ich damit sagen will, beim Klima, und überhaupt innerhalb unserer Ökosphäre sind Kräfte am Werk die wir weder verstehen, noch beherrschen können. ausserdem sind sie von einer Gewalt, dass sie in der Lage wären unsere Zivilisation jederzeit wegzuwischen, egal was wir dagegen tun.
    Ideologie hilft schonmal gar nicht weiter.

  10. #10
    Tzerberus
    unregistriert
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    [...] Was ich damit sagen will, beim Klima, und überhaupt innerhalb unserer Ökosphäre sind Kräfte am Werk die wir weder verstehen, noch beherrschen können. ausserdem sind sie von einer Gewalt, dass sie in der Lage wären unsere Zivilisation jederzeit wegzuwischen, egal was wir dagegen tun. [...]
    Ich entsinne mich an ähnliche Artikel im Spiegel, finde sie allerdings nicht wieder. Beim damaligen Lesen kam bei mir auch der Gedanke auf, dass die Menschheit einfach nur tierisch () viel Glück hatte, dass das Wetter in den letzten 10.000 Jahren kurz mal halbwegs stabil war, so dass sich der Mensch entwickeln konnte.

    Ich hoffe übrigens nicht, dass ich Ideologe bin, sondern einfach nur wissbegierig. Wie groß der menschliche Einfluss ist, ist an sich egal, weil das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Je mehr man aber weiß, desto bessere Vorsorge kann man treffen. Mich als Schleswig-Holsteiner interessiert es einfach, wann ich mein Haus zur Warft umbauen muss...

    Es scheint, dass je mehr die Forscher über einzelne Wetterfaktoren herausfinden und je mehr sie über deren Wechselwirkungen lernen, sie um so verwirrter werden.

    Dennoch verdichten sich die Hinweise, dass das Eis in der Arktis eine sehr (!) große Rolle hat und das das schmelzende Eis wie in einem System kommunizierender Röhren in Wechselwirkung zu anderen Faktoren tritt und die Eisschmelze dadurch viel schneller vonstatten geht als bislang vermutet wurde. Hierzu ein entsprechender Artikel, Spiegel: Grönlandeis könnte komplett verschwinden

    Der Kollaps von Grönlands Eispanzer würde die Meere um sieben Meter anschwellen lassen.
    Substanzen im Gestein unterm Eis nähren die Befürchtung: Das Grönlandeis könnte komplett verschwinden. [...] Wie hoch das Meer steigt, hängt vor allem von zwei Orten ab: Von Grönland und der Antarktis. Je nachdem, wie viel Eis ihrer kilometerhohen Gletscher taut, desto stärker oder schwächer hebt ihr Schmelzwasser die Pegel der Ozeane. [...] Würden Grönlands Gletscher komplett abschmelzen, höbe sich der Meeresspiegel um sieben Meter.
    Eine neue Entdeckung auf Grönland scheint zu zeigen, dass es tatsächlich passieren könnte. [...] "Das Ergebnis lässt das Grönlandeis sehr instabil erscheinen", meint Schäfer. Weil der Eispanzer in natürlichen Warmphasen verschwunden sei, drohe er auch im Zuge der menschengemachten Erwärmung verloren zu gehen. Wären die Gletscher tatsächlich labiler als angenommen, müssten die Meeresspiegelprognosen verschärft werden. [...] Weitere Messungen - ebenfalls in "Nature" veröffentlicht - liefern indes gegensätzliche Ergebnisse, die am kompletten Verschwinden des Grönlandeises zweifeln lassen. [...] Widersprechen sich beide Studien? Nein, meint Pierre-Henri Blard von der Université de Lorraine in Frankreich: Möglich wäre, dass im Osten Grönlands Eiskappen bestehen konnten, während der große Rest der Gletscher zeitweise abgeschmolzen war.[...]
    Warum aber standen dann die hoch gelegenen tropischen Riffe damals unter Wasser? Eine Möglichkeit wäre, dass der Antarktis-Eispanzer empfindlicher ist als angenommen - und stark getaut ist während des Eem. Die andere Möglichkeit: Die Riffe wurden durch Erdplattenbewegungen aus dem Wasser gehoben - dafür fanden Forscher allerdings bislang keine Hinweise. Grönland und die Antarktis bleiben die Hochrisikozonen des Klimawandels. [...]
    Der Anstieg der Ozeane wird in Grönland entschieden.

  11. #11
    When we were kings Avatar von *Blue*
    Ort: Behind the wheel
    Zitat Zitat von Tzerberus Beitrag anzeigen
    Ich entsinne mich an ähnliche Artikel im Spiegel, finde sie allerdings nicht wieder. Beim damaligen Lesen kam bei mir auch der Gedanke auf, dass die Menschheit einfach nur tierisch () viel Glück hatte, dass das Wetter in den letzten 10.000 Jahren kurz mal halbwegs stabil war, so dass sich der Mensch entwickeln konnte.

    Ich hoffe übrigens nicht, dass ich Ideologe bin, sondern einfach nur wissbegierig. Wie groß der menschliche Einfluss ist, ist an sich egal, weil das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Je mehr man aber weiß, desto bessere Vorsorge kann man treffen. Mich als Schleswig-Holsteiner interessiert es einfach, wann ich mein Haus zur Warft umbauen muss...

    Es scheint, dass je mehr die Forscher über einzelne Wetterfaktoren herausfinden und je mehr sie über deren Wechselwirkungen lernen, sie um so verwirrter werden.

    Dennoch verdichten sich die Hinweise, dass das Eis in der Arktis eine sehr (!) große Rolle hat und das das schmelzende Eis wie in einem System kommunizierender Röhren in Wechselwirkung zu anderen Faktoren tritt und die Eisschmelze dadurch viel schneller vonstatten geht als bislang vermutet wurde. Hierzu ein entsprechender Artikel, Spiegel: Grönlandeis könnte komplett verschwinden
    mir ist klar, dass Tzerberus nicht mehr hier ist, aber so mag ich das nicht einfach stehen lassen.
    die Menschen haben sich doch nicht in den letzten 10.000 Jahren entwickelt.

    erste homonoide Leben liegen bereits Millionen Jahre zurück und haben bis zur heutigen Entwicklung dramatische Klimaveränderungen gemeistert.
    Und selbst Homo Sapiens Entwicklung hat zumindest 100 000 Jahre gebraucht - mit viel Klimaänderung.
    Die Spezies Homo ist sehr anpassungsfähig.
    Geändert von *Blue* (19-01-2017 um 20:03 Uhr)

    Denk ich an Europa in der Nacht - Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen - Und meine heißen Tränen fließen. (in Anlehnung an H. Heine)
    There are 10 types of people in the world:
    Those who understand binary, and those who don't.


  12. #12
    fraktal
    unregistriert
    Zitat Zitat von Blu3 Beitrag anzeigen
    Und selbst Homo Sapiens Entwicklung hat zumindest 100 000 Jahre gebraucht - mit viel Klimaänderung.
    Die Spezies Homo ist sehr anpassungsfähig.
    Eben.

    Leider wird das argumentativ nicht viel bringen, in einer Stimmung wie sie derzeit vorherrscht.

    Allerdings hab ich den Eindruck, dass bei vielen Wissenschaftlern eine gewisse Vorsicht zunimmt, in dem was so herausposaunt wird.

  13. #13
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Leider wird das argumentativ nicht viel bringen, in einer Stimmung wie sie derzeit vorherrscht.
    Stimmt.
    Bei uns in der Gegend ist die kalifornische Sitte des Wetterleugnens angekommen. Hier laufen Herren bei Temperaturen bis zum Gefrierpunkt im T-Shirt rum, weil es letztes Jahr um diese Zeit auch nicht so kalt war. Und vorletztes Jahr blühte im November im höchsten Teil des Erzgebirges der Raps. Dann brauche ich heuer keine Handschuhe.

    Aber auch die andere Seite ist nicht besser. Wenn an der Mosel brauchbare Rotweine hersgestellt werden könnten, Australier neuseeländischen Wein trinken, weil die australischen Weinberge zu heiss werden und der Engländer Weingüter anlegt, dann könnte irgendwas am Klima passieren.
    Aber ich glaube weiterhin nicht an die Hauptschuld vom CO2. Dazu haben wir zuviel Wald abgeholzt, Felder mit Monokulturen angelegt und Asphalt und Beton über die Erde gegossen.

  14. #14
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Keine Panik!

    Befasse dich einfach mal ein wenig mit der Dynamik Nichtlinearer Systeme.
    Wenn du von der eigentlichen Bedeutung der Nichtlinearität von natürlichen Prozessen eine Ahnung hättest, würdest du mit dem leichten Gefühl von Panik dein Leben fristen.
    Geändert von Kosel (20-01-2017 um 11:55 Uhr) Grund: mir ist die Ahnung, die ich anderen absprach, abhanden gekommen. Instantanes Karma.

  15. #15
    When we were kings Avatar von *Blue*
    Ort: Behind the wheel
    Zitat Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
    Wenn du von der eigentlichen Bedeutung der Nichtlinearität von natürlichen Prozessen hättest, würdest du mit dem leichten Gefühl von Panik dein Leben fristen.

    ich versteh den Satz nicht. da fehlt irgendein wort, oder ?


    ps - lebte ich in Süd-Italien bekäm ich wohl langsam wirklich Panik. Allerdings nicht wegen dem Klima, sondern wegen der ständigen Erdbeben.
    Nehmen die nur gefühlt in den letzten Jahren zu, oder rumpelt es da gerade wirklich viel häufiger als zB noch in den 90ern ?
    Geändert von *Blue* (20-01-2017 um 10:59 Uhr)

    Denk ich an Europa in der Nacht - Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen - Und meine heißen Tränen fließen. (in Anlehnung an H. Heine)
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