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Ergebnis 136 bis 150 von 1259
  1. #136
    Der fehlende bzw. abnehmende Erfolg von Britney ist dem Missmananagement der Marke 'Britney Spears' zu verdanken.

  2. #137
    Zitat Zitat von RA_DIA Beitrag anzeigen
    Der Musikmarkt hat sich seitdem komplett geändert. Das darf man dabei nicht vergessen. 400.000 ohne einen wirklich großen Hit sind nicht zu verachten. BJ lief nicht gut und enthielt enttäuschendes Material. Ich denke, dass sie damit viele potentielle Glory Käufer abgeschreckt hat. Das größte Problem liegt meiner Meinung nach an fehlender flächendeckender Promo. Da könnte auch international mehr drin sein. Das verstehen viele große Namen irgendwie nicht...Der Name allein reicht nicht mehr, um das Produkt zu verkaufen. Vegas bindet sie zudem zu stark ein, als das sie umherreisen und das Album bewerben könnte.
    Ich denke die breite Öffentlichkeit hat auch gar nicht unbedingt mitbekommen, dass sie ein neues Album hat.
    Dennoch glaube ich daran, dass sie auch wieder einen erfolgreichen Song raushauen kann. Da gehört mittlerweile aber eben mehr dazu als gutes Material und ein nettes Video.
    Sieht man ja an aktuellen Beispielen wie Gaga. Da zündete das neue Material + Single auch erst so richtig in den USA nach der großen Promowelle des Superbowl.

    Ich denke ein Künstler hat es heutzutage viel schwerer ganz oben in den Charts mit zu mischen als früher. Es spielen dafür nämlich heutzutage mehr Faktoren eine Rolle. Früher gab es ja nur physische Verkäufe und Radio die zu einem Hit beigetragen haben. Heute gibt es daneben auch noch Digitale Verkäufe und Streaming. Der Zeitraum, in welchem digitale Verkäufe groß waren, sind auch wieder vorbei. Der Musikmarkt wandelt sich heutzutage viel schneller und es ist nun mal für einen Künstler schwerer in einem neuen Format des Musikkonsums Fuß zu fassen wenn man zum Beispiel eine längere Zeit "weg" war, in den Zeiten des Wandels. Deswegen denke ich wird es für einen Künstler immer schwieriger konstant erfolgreich und relevant genug zu bleiben und Charts-Topper raus zu hauen als es in den 80er und 90er für viele Künstler der Fall war.

  3. #138
    Zitat Zitat von serotonin Beitrag anzeigen

    Ich denke ein Künstler hat es heutzutage viel schwerer ganz oben in den Charts mit zu mischen als früher. Es spielen dafür nämlich heutzutage mehr Faktoren eine Rolle. Früher gab es ja nur physische Verkäufe und Radio die zu einem Hit beigetragen haben. Heute gibt es daneben auch noch Digitale Verkäufe und Streaming. Der Zeitraum, in welchem digitale Verkäufe groß waren, sind auch wieder vorbei. Der Musikmarkt wandelt sich heutzutage viel schneller und es ist nun mal für einen Künstler schwerer in einem neuen Format des Musikkonsums Fuß zu fassen wenn man zum Beispiel eine längere Zeit "weg" war, in den Zeiten des Wandels. Deswegen denke ich wird es für einen Künstler immer schwieriger konstant erfolgreich und relevant genug zu bleiben und Charts-Topper raus zu hauen als es in den 80er und 90er für viele Künstler der Fall war.
    In den 80ern und 90ern gab es dafür kein Youtube, kein Facebook und Twitter um jeden Release schon vorher zu hypen...die meisten wussten erst, dass es ein neues Album gab, wenn das im TV beworben wurde oder sie es im Laden gesehen haben...
    Und heute kann man sich durch Inet Präsenz immerhin auch ohne Radio Support ne Fanbase aufbauen...
    Es gibt ja genauso viele Beispiele aus den 80ern und 90ern von Künstlern, die mal 2-3 Jahre total angesagt waren und dann auch wieder verschwanden...Trends gibts immer und die Künstler, die über 20+ Jahre erfolgreich sind und waren ja immer rar.

  4. #139
    Zitat Zitat von wobbleshaker Beitrag anzeigen
    In den 80ern und 90ern gab es dafür kein Youtube, kein Facebook und Twitter um jeden Release schon vorher zu hypen...die meisten wussten erst, dass es ein neues Album gab, wenn das im TV beworben wurde oder sie es im Laden gesehen haben...
    Und heute kann man sich durch Inet Präsenz immerhin auch ohne Radio Support ne Fanbase aufbauen...
    Es gibt ja genauso viele Beispiele aus den 80ern und 90ern von Künstlern, die mal 2-3 Jahre total angesagt waren und dann auch wieder verschwanden...Trends gibts immer und die Künstler, die über 20+ Jahre erfolgreich sind und waren ja immer rar.
    Also ich empfinde deinen ersten Punkt ein bisschen anders. Youtube und Social Media kreieren vielleicht zwar mehr Hype jedoch überlegen sich die Leute dadurch genauer ob sie Neuveröffentlichungen kaufen oder nicht. Früher sind viele Leute in die Läden gegangen und haben Tonträger "blind gekauft", vor allem bei schon etablierten Künstlern.
    Online-Musikpiratie hat da in den letzten Jahren auch eher aufs Negative beigetragen. Ich denke es gibt sehr viele Leute die zwar bestimmte Musik konsumieren und besitzen wollen, aber dafür kein Geld ausgeben wollen.
    Mit Internetpräsenz allein kann man sich zwar eher nicht eine Fanbase von 0 auf 100 aufbauen aber eher eine schon Bestehende ausbauen/stabilisieren. Radio ist nach wie vor eine wichtiger Faktor damit ein Song zum Hit werden kann, vor allem bei Neu-Künstlern die sich noch keine Fanbase aufgebaut haben.
    Bei dem letzten Punkt stimme ich dir zu. Jedoch muss ich da eben auch noch anmerken, dass die Form des Musikkonsums/die Musikindustrie sich im Laufe der 80er und 90er nicht so stark verändert hat wie von der Jahrtausendwende bis jetzt. Ich denke, dass dieser Wandel eben wirklich ein schwieriger Punkt ist für Künstler sich längerfristig zu etablieren. Künstler die in der Streaming-Ära groß wurden bzw. Erfolge erzielen konnten fällt dies wahrscheinlich leichter als Künstlern die eher davor groß rausgekommen sind.

  5. #140
    Zitat Zitat von wobbleshaker Beitrag anzeigen
    In den 80ern und 90ern gab es dafür kein Youtube, kein Facebook und Twitter um jeden Release schon vorher zu hypen...die meisten wussten erst, dass es ein neues Album gab, wenn das im TV beworben wurde oder sie es im Laden gesehen haben...
    Und heute kann man sich durch Inet Präsenz immerhin auch ohne Radio Support ne Fanbase aufbauen...
    Es gibt ja genauso viele Beispiele aus den 80ern und 90ern von Künstlern, die mal 2-3 Jahre total angesagt waren und dann auch wieder verschwanden...Trends gibts immer und die Künstler, die über 20+ Jahre erfolgreich sind und waren ja immer rar.
    Da würde ich insoweit widersprechen, dass es auch in dieser Zeit durchaus erzeugten Hype und Vorankündigungen gab - nämlich in den vielen Jugendzeitschriften, die es damals noch gab. Da wurden Alben und Singles weitaus früher angekündigt als heute. Da wurde den Redaktionen mit mehreren Wochen Vorlauf Bildmaterial geliefert, es wurden Interviews geführt und die Redaktionen besaßen das heilige Vorrecht, das Material exclusiv vorab hören zu dürfen, um eine Einschätzung abzugeben. Damals war es der heiße Scheiß, wenn in der BRAVO die Vorkritik zu einem Album zu lesen gab und die Sahnehaube war ein Interview mit dem Künstler. Die VÖ-Daten wurden Wochen im Voraus bekannt gegeben und es wurde diesen entgegengefiebert.

    Heute gibt es einfach eine unglaubliche Reizüberflutung, weil du von allen Ecken mit Infos zu allen möglichen Dingen zugeschüttet wirst - ob du willst oder nicht. Da zu selektieren, ist enorm schwer.

  6. #141

  7. #142
    Zitat Zitat von serotonin Beitrag anzeigen
    Also ich empfinde deinen ersten Punkt ein bisschen anders. Youtube und Social Media kreieren vielleicht zwar mehr Hype jedoch überlegen sich die Leute dadurch genauer ob sie Neuveröffentlichungen kaufen oder nicht. Früher sind viele Leute in die Läden gegangen und haben Tonträger "blind gekauft", vor allem bei schon etablierten Künstlern.
    Hä? So ein Quatsch Also ich weiss ja nicht wie alt du bist, aber in den 90ern (und sehr wahrscheinlich auch in den 80ern) hat niemand einfach blind irgendwelche Alben gekauft - die waren damals nämlich sauteuer. Das gleiche galt für Singles. Also ich hab mir das viermal überlegt welche Singles oder Alben ich mir kaufe...

    Heute ist es (zumindest bei mir) das Gegenteil. Wenn mir eine Single gefällt, dann kauf ich mir den Song eben für nen Euro bei iTunes. Juckt ja nicht

    Und wenn ich irgendwo von einem neuen Hype höre/lese, dann hör ich mir den Künstler eben bei Spotify an. Gerade heute muss man doch nun wirklich nicht mehr lange überlegen und genau auswählen was man hört...

    Also von den verschiedenen Wegen seine Musik unter die Leute zu bringen, haben es Künstler von heute auf jeden Fall hundert Mal leichter als Künstler in den 80ern/90ern. Damals waren die Künstler davon abhängig, dass die Songs im Radio laufen und die Videos bei MTV. Und wenn MTV und die Radiosender einen Song oder einen Künstler nicht mochten, war es das...

    Heute braucht kein Künstler mehr MTV und die Radiosender haben auch deutlich an Macht verloren. Alles was ein Künstler heute braucht ist ein YouTube Channel.

    Die Kehrseite ist natürlich, dass es heute unter den Künstlern mehr Konkurrenz gibt. Früher haben einem die BRAVO und MTV gesagt was ein Hit ist und was man hören soll - heute muss man das halt ein stückweit alleine rausfiltern.
    Geändert von Flochjan (08-03-2017 um 23:13 Uhr)

  8. #143
    Zitat Zitat von Outrageous Beitrag anzeigen
    Da würde ich insoweit widersprechen, dass es auch in dieser Zeit durchaus erzeugten Hype und Vorankündigungen gab - nämlich in den vielen Jugendzeitschriften, die es damals noch gab. Da wurden Alben und Singles weitaus früher angekündigt als heute. Da wurde den Redaktionen mit mehreren Wochen Vorlauf Bildmaterial geliefert, es wurden Interviews geführt und die Redaktionen besaßen das heilige Vorrecht, das Material exclusiv vorab hören zu dürfen, um eine Einschätzung abzugeben. Damals war es der heiße Scheiß, wenn in der BRAVO die Vorkritik zu einem Album zu lesen gab und die Sahnehaube war ein Interview mit dem Künstler. Die VÖ-Daten wurden Wochen im Voraus bekannt gegeben und es wurde diesen entgegengefiebert.

    Heute gibt es einfach eine unglaubliche Reizüberflutung, weil du von allen Ecken mit Infos zu allen möglichen Dingen zugeschüttet wirst - ob du willst oder nicht. Da zu selektieren, ist enorm schwer.
    ok, aber niemand über 16 kauft sich ne Bravo oder war das damals anders?

  9. #144
    Zitat Zitat von Flochjan Beitrag anzeigen
    Hä? So ein Quatsch Also ich weiss ja nicht wie alt du bist, aber in den 90ern (und sehr wahrscheinlich auch in den 80ern) hat niemand einfach blind irgendwelche Alben gekauft - die waren damals nämlich sauteuer. Das gleiche galt für Singles. Also ich hab mir das viermal überlegt welche Singles oder Alben ich mir kaufe...

    Heute ist es (zumindest bei mir) das Gegenteil. Wenn mir eine Single gefällt, dann kauf ich mir den Song eben für nen Euro bei iTunes. Juckt ja nicht

    Und wenn ich irgendwo von einem neuen Hype höre/lese, dann hör ich mir den Künstler eben bei Spotify an. Gerade heute muss man doch nun wirklich nicht mehr lange überlegen und genau auswählen was man hört...

    Also von den verschiedenen Wegen seine Musik unter die Leute zu bringen, haben es Künstler von heute auf jeden Fall hundert Mal leichter als Künstler in den 80ern/90ern. Damals waren die Künstler davon abhängig, dass die Songs im Radio laufen und die Videos bei MTV. Und wenn MTV und die Radiosender einen Song oder einen Künstler nicht mochten, war es das...

    Heute braucht kein Künstler mehr MTV und die Radiosender haben auch deutlich an Macht verloren. Alles was ein Künstler heute braucht ist ein YouTube Channel.
    Mit Blindkäufen meinte ich Leute die Vorgängeralben von einem etablierten Künstler besitzen bzw denen vielleicht schon deren frühere Werken gefallen haben und beim nächsten Werk eben mal "unüberlegter" zugreifen. Und genau diese Gewohnheitskäufe hab ich gemeint. Es war eben früher nicht so einfach die Musik schon vor dem Kauf anzuhören wie heute!!
    Geändert von serotonin (08-03-2017 um 23:22 Uhr)

  10. #145
    Zitat Zitat von Flochjan Beitrag anzeigen
    Hä? So ein Quatsch Also ich weiss ja nicht wie alt du bist, aber in den 90ern (und sehr wahrscheinlich auch in den 80ern) hat niemand einfach blind irgendwelche Alben gekauft - die waren damals nämlich sauteuer. Das gleiche galt für Singles. Also ich hab mir das viermal überlegt welche Singles oder Alben ich mir kaufe...

    Heute ist es (zumindest bei mir) das Gegenteil. Wenn mir eine Single gefällt, dann kauf ich mir den Song eben für nen Euro bei iTunes. Juckt ja nicht

    Und wenn ich irgendwo von einem neuen Hype höre/lese, dann hör ich mir den Künstler eben bei Spotify an. Gerade heute muss man doch nun wirklich nicht mehr lange überlegen und genau auswählen was man hört...

    Also von den verschiedenen Wegen seine Musik unter die Leute zu bringen, haben es Künstler von heute auf jeden Fall hundert Mal leichter als Künstler in den 80ern/90ern. Damals waren die Künstler davon abhängig, dass die Songs im Radio laufen und die Videos bei MTV. Und wenn MTV und die Radiosender einen Song oder einen Künstler nicht mochten, war es das...

    Heute braucht kein Künstler mehr MTV und die Radiosender haben auch deutlich an Macht verloren. Alles was ein Künstler heute braucht ist ein YouTube Channel.

    Die Kehrseite ist natürlich, dass es heute unter den Künstlern mehr Konkurrenz gibt. Früher haben einem die BRAVO und MTV gesagt was ein Hit ist und was man hören soll - heute muss man das halt ein stückweit alleine rausfiltern.
    Ich finde auch seit den 2000ern ist es so viel einfacher, man sieht nen Video online und klickt rüber zu Itunes und lädt sich das Ding und für die physical lover, bestellt schnell bei amazon...in den 80s/90s musste erst Zeit haben zum nächsten Plattenladen zu laufen...die Maxi Cds kosteten fast 6 EUR...

  11. #146
    Zitat Zitat von serotonin Beitrag anzeigen
    Mit Blindkäufen meinte ich Leute die Vorgängeralben von einem etablierten Künstler besitzen bzw denen vielleicht schon deren frühere Werken gefallen haben und beim nächsten Werk eben mal "unüberlegter" zugreifen. Und genau diese Gewohnheitskäufe hab ich gemeint. Es war eben früher nicht so einfach die Musik schon vor dem Kauf anzuhören wie heute!!
    Was du also meinst sind klassische Fan-Käufe. Die gibt es doch aber heute auch noch Deswegen schießen ja Singles und Alben von etablierten Künstlern wie Britney nach VÖ erstmal auf ganz ordentliche Peaks. Nur danach fehlt eben das Interesse der breiten Masse, weil die Künstler einfach grundsätzlich nicht mehr so angesagt sind.

  12. #147
    Zitat Zitat von Flochjan Beitrag anzeigen
    Was du also meinst sind klassische Fan-Käufe. Die gibt es doch aber heute auch noch Deswegen schießen ja Singles und Alben von etablierten Künstlern wie Britney nach VÖ erstmal auf ganz ordentliche Peaks. Nur danach fehlt eben das Interesse der breiten Masse, weil die Künstler eben grundsätzlich nicht mehr so angesagt sind.
    Richtig, aber die Breite Masse konnte damals die Singles im Radio oder Club auch hören und wenn ihnen der Song gefallen hat haben sie eben gleich das ganze Album gekauft mit der Unwissenheit ob ihnen der Rest des Albums auch gefallen wird. Das habe ich auch unter anderem mit Blindkäufen gemeint.

    Zumindest war es bei mir so. Wenn ich 2-3 Singles von einem Album im Radio gehört habe und die mir gefallen haben, dann hab ich mir gleich das ganze Album gekauft weil ich nicht die Möglichkeit hatte so einfach die CD vorher anzuhören.
    Geändert von serotonin (08-03-2017 um 23:52 Uhr)

  13. #148
    Zitat Zitat von serotonin Beitrag anzeigen
    Richtig, aber die Breite Masse konnte damals die Singles im Radio oder Club auch hören und wenn ihnen der Song gefallen hat haben sie eben gleich das ganze Album gekauft mit der Unwissenheit ob ihnen der Rest des Albums auch gefallen wird. Das habe ich auch unter anderem mit Blindkäufen gemeint.

    Zumindest war es bei mir so. Wenn ich 2-3 Singles von einem Album im Radio gehört habe und die mir gefallen haben, dann hab ich mir gleich das ganze Album gekauft weil ich nicht die Möglichkeit hatte so einfach die CD vorher anzuhören.
    Ja...und heute kann man sich z.B. Hörproben auf amazon und iTunes anhören oder man hört sich halt direkt das ganze Album auf Spotify an. Ich verstehe die angebliche Problematik nicht?

    Andere Künstler schaffen es auch heute noch ihre Alben und Singles zu verkaufen und einige Künstler wie Britney haben dabei zunehmend Probleme. Das war auch in den 80ern und 90ern schon so

    Britneys ganz große Zeit ist halt einfach vorbei. Und das auch nicht erst seit gestern... Warum kann man das nicht einfach akzeptieren statt immer wieder die böse Musikindustrie oder das böse Streaming dafür verantwortlich zu machen, dass es bei ihr nicht mehr so läuft?

  14. #149
    Das Britney ihren Höhepunkt bereits hinter sich hat, was ihre musikalische Karriere angeht, will denk ich auch keiner bezweifeln. Das Problem ist nur, dass das Verhältnis des Rückgangs nicht passt. "Make Me ..." eine Woche in den Charts, "Slumber Party" gar nicht in den Chart und "Glory" eingestiegen auf der Drei und in Woche Vier nicht mehr in den Charts. Ich bezweifle sehr stark, dass die breite Masse etwas vom Release mitbekommen hat, denn es hätten normalerweise schon ein paar Chartwochen drin sein müssen für die Singles und das Album und wenn's nur so zwischen Platz 50 und 100 gewesen wäre. Ich persönlich mag Britney's Mucke aber erfahren hab ich von "Glory" nur über das IOFF, Britneyland und ggf. noch Fazebook, da Britney dort geliked ist. Das Ding dabei ist, dass ich mich proaktiv relativ regelmäßig selbst informiere ... wenn ich das nicht getan hätte, hätte ich nix mitbekommen, denn Musikvideo hätte ich dann nie gesehen und im Radio hab ich auch noch nie ne "Glory"-Single gehört. Wie soll der neutrale Käufer, der den ein oder anderen Britney-Titel mag aber kein direkter Fan ist Wind von neuer Mucke kriegen, wenn er sich nicht proaktiv informiert?

  15. #150
    Highway Don't Care Avatar von Bennyi
    Ort: Köln
    Zitat Zitat von Sidious Beitrag anzeigen
    Das Britney ihren Höhepunkt bereits hinter sich hat, was ihre musikalische Karriere angeht, will denk ich auch keiner bezweifeln. Das Problem ist nur, dass das Verhältnis des Rückgangs nicht passt. "Make Me ..." eine Woche in den Charts, "Slumber Party" gar nicht in den Chart und "Glory" eingestiegen auf der Drei und in Woche Vier nicht mehr in den Charts. Ich bezweifle sehr stark, dass die breite Masse etwas vom Release mitbekommen hat, denn es hätten normalerweise schon ein paar Chartwochen drin sein müssen für die Singles und das Album und wenn's nur so zwischen Platz 50 und 100 gewesen wäre. Ich persönlich mag Britney's Mucke aber erfahren hab ich von "Glory" nur über das IOFF, Britneyland und ggf. noch Fazebook, da Britney dort geliked ist. Das Ding dabei ist, dass ich mich proaktiv relativ regelmäßig selbst informiere ... wenn ich das nicht getan hätte, hätte ich nix mitbekommen, denn Musikvideo hätte ich dann nie gesehen und im Radio hab ich auch noch nie ne "Glory"-Single gehört. Wie soll der neutrale Käufer, der den ein oder anderen Britney-Titel mag aber kein direkter Fan ist Wind von neuer Mucke kriegen, wenn er sich nicht proaktiv informiert?
    Das Problem ist also, dass niemand was von dem Album mitbekommen hat?
    Dann haette Britney eben dafuer werben muessen

    Aber auf Promotion hat a) Britney wohl keine Lust, weil sie selbst kein Interesse an ihrer Musik hat und b) ihre Plattenfirma keine Lust, da sie wissen, dass die Musik, die Britney macht, nicht erfolgversprechend ist.

    Man hat guenstig ein Album zusammengekauft, zuegig eingespielt, eine nette Anzahl Leute hat Geld dafuer ausgegeben und man konnte ne nette positive Bilanz ziehen. Mehr geht nicht.
    Geändert von Bennyi (09-03-2017 um 12:59 Uhr)
    http://ioff.de/signaturepics/sigpic48097_7.gif


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