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  1. #3166
    Zitat Zitat von Salamibrötchen Beitrag anzeigen
    Vielleicht hat hier jemand ja eine Antwort.
    Mein Mann hat ziemliche Schmerzen in seinen Gelenken, am schlimmsten in den Knieen (wurde da auch schon operiert) aber auch in den Ellenbogengelenken. Da er leberkrank ist, ist nicht an einen Schmerzmittelkonsum, schon gar nicht dauerhaft, zu denken.
    Könnte er sich Cannabis verschreiben lassen? Und wenn ja, wie ist das dann mit dem Autofahren?
    Klar, dass man nicht bekifft herumfährt, aber Cannabiskonsum ist ja auch nüchtern nachweisbar.
    Ich kann Dir nichts zu Cannabis sagen. Aber ich vertrage Ibuprofen und Co. nicht - und es wirkt bei mir auch nicht.
    Mir hat bei heftigsten Gelenkschmerzen - vor der Prothesen-OP - "Pferdesalbe" geholfen. Das habe ich mal zufällig entdeckt und war dann ganz dankbar, dass ich etwas hatte, was lindert.

  2. #3167
    Falls es Arthritis ist, kann er es ja mal mit Acurmin Kapseln probieren.
    Ist Kurkuma mit Mizellen, mir hat das geholfen, Schmerzen im Knie sind erheblich besser geworden, nur noch ab und an zwackt es

  3. #3168
    Stört mich nicht... Avatar von Null-Drei-Null
    Ort: Balkon mit Tee und Buch
    Mir hat ein Schmerztherapeut vor Jahren schon Paracetamol empfohlen.
    Der schlechte Leumund von Paracetamol ist längst widerlegt und bis zui 4-5 am Tag kann man nehmen.
    Es wird über die Leber verstoffwechselt, also sollte man alle Jahre die Leberwerte testen.
    Ich war nur über die Wirkung erstaunt, ich dachte, das ist mehr so ein mildes Erkältungsmittel (gleich neben Smarties) aber es wirkt tatsächlich deutlich.
    Muss man halt nur selber kaufen, gibt aber genug Preisunterschiede.

  4. #3169
    Zitat Zitat von Salamibrötchen Beitrag anzeigen
    Und wenn ja, wie ist das dann mit dem Autofahren?
    Die Frage beschäftigt grade das Gericht

    Kanzlei WBS, Rechtsanwalt Christian Solmecke
    Darf Cannabis-Patient Autofahren?

    Ein junger Mann leidet an chronischen Rücken- und Gelenkschmerzen, keine Therapie half: Bis der Mann (35) aus Neuss es mit Cannabis versuchte. Ein Arzt verschrieb ihm Haschisch als Medikament, was seit 2017 zulässig ist. Jetzt musste das Düsseldorfer Verwaltungsgericht darüber entscheiden, ob der Mann auch unter Cannabis-Einfluss Autofahren darf.
    https://www.facebook.com/watch/?v=472812563347918

  5. #3170
    Samorost-Fan Avatar von Salamibrötchen
    Ort: MA/HD Bergstraße
    Zitat Zitat von sternderl Beitrag anzeigen
    Die Frage beschäftigt grade das Gericht

    https://www.facebook.com/watch/?v=472812563347918
    Danke!
    Aber wer bezahlt dann diese Gutachten? Wir könnten das jedenfalls nicht, beide schwerbehindert leben wir teils von seiner Rente, teils von meiner Stütze.
    Dieses Cannabis auf Rezept scheint doch noch ein reichlich unausgegorenes Konzept zu sein.

    Marmelada, solche Cremes helfen leider nicht. Mein Mann ist Elektromeister und hat sein Lebtag auf dem Bau gearbeitet, die Gelenke sind da ziemlich geschädigt.

  6. #3171
    Hallo Salamibrötchen, für Cannabis auf Rezept must du erstmal den dafür aufgeschlossenen Arzt finden.
    Mein Mann hatte nach Beinamputation (Thrombose nach Bauch-OP) schlimme Schmerzen, da die Amputation nicht optimal war.
    Sämtliche Nervenenden lagen frei, so dass man nicht mal eincremen konnte, ohne dass er an die Decke ging.
    Unser Arzt weigerte sich zu verschreiben, da da ne Menge Papier ausgefüllt werden muss. (O-Ton)

    Erst nach einer zweiten Amputation (diesmal ein darauf spezialisiertes Krankenhaus) waren die Schmerzen weg.
    Im Nachhinein gesehen die bessere Alternative.
    Ich habe gehört, dass selbst 80jährigen Cannabis verweigert wurde wegen Suchtgefahr.

  7. #3172
    So war es bei meiner Mutter Die bekam Schmerzmittel, die ein Nashorn sediert hätten. Aber Morphium oder Cannabis kamen wegen der Suchtgefahr nicht in Frage bzw. der Arzt hat sich strikt geweigert
    "Your body is not a temple, it's an amusement park. Enjoy the ride." - Anthony Michael Bourdain

    Bild:
    ausgeblendet

  8. #3173
    Deswegen finde ich das hiesige Palliativ Netzwerk gut.

    Die Ärzte scheuen sich nicht Morphin, in der Menge wie es benötigt wird, zu verordnen UND noch Spielraum beim Bedarf zu lassen.

    Die Menschen sind in der letzten Phase ihres Lebens und ich finde die Ärzte die sich noch Sorgen um möglich Abhängigkeiten machen, sind nur zu faul den Schreibkram zu erledigen.

    Ich halte das für unterlassene Hilfeleistung.

  9. #3174
    Bedingt ernst zu nehmen Avatar von stesyl
    Ort: krisengebiet
    Alles was noetig ist, um die letzte Phase zu erleichtern.

  10. #3175
    Na ja, Salamis Mann ist hoffentlich noch nicht in der "letzten Phase", sondern einfach Schmerzpatient. Da wäre Cannabis schon sehr gut.

  11. #3176
    Bedingt ernst zu nehmen Avatar von stesyl
    Ort: krisengebiet
    Mein Post war auf @Pneumonie bezogen.

  12. #3177
    Zitat Zitat von Salamibrötchen Beitrag anzeigen
    Vielleicht hat hier jemand ja eine Antwort.
    Mein Mann hat ziemliche Schmerzen in seinen Gelenken, am schlimmsten in den Knieen (wurde da auch schon operiert) aber auch in den Ellenbogengelenken. Da er leberkrank ist, ist nicht an einen Schmerzmittelkonsum, schon gar nicht dauerhaft, zu denken.
    Könnte er sich Cannabis verschreiben lassen? Und wenn ja, wie ist das dann mit dem Autofahren?
    Klar, dass man nicht bekifft herumfährt, aber Cannabiskonsum ist ja auch nüchtern nachweisbar.
    Schau mal hier, falls Du den Link noch nicht kennst:

    https://www.pflege-durch-angehoerige...nnabis-rezept/


    Alles offenbar ein wenig schwammig aber ich denke wenn Dein Mann eine Bescheinigung mitführt, wird das akzeptiert.

  13. #3178
    Samorost-Fan Avatar von Salamibrötchen
    Ort: MA/HD Bergstraße
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Na ja, Salamis Mann ist hoffentlich noch nicht in der "letzten Phase", sondern einfach Schmerzpatient. Da wäre Cannabis schon sehr gut.
    Ja, das ist er. Ich denke unser Hausarzt würde den Papierkrieg nicht scheuen, aber Mein Mann hat Angst wegen seines Führerscheins. Ich kann nicht einkaufen fahren, wir brauchen das Auto.

  14. #3179
    Samorost-Fan Avatar von Salamibrötchen
    Ort: MA/HD Bergstraße
    Zitat Zitat von Tante Charlie Beitrag anzeigen
    Schau mal hier, falls Du den Link noch nicht kennst:

    https://www.pflege-durch-angehoerige...nnabis-rezept/


    Alles offenbar ein wenig schwammig aber ich denke wenn Dein Mann eine Bescheinigung mitführt, wird das akzeptiert.
    Danke, das ist wirklich schwammig. Cannabiskonsum ist ja imho bis zu 12 Stunden nach dem Konsum im Urin nachweisbar, im Blut Monatelang, mit so einem Schweisstest ist es wohl ähnlich wie mit dem Urintest. Also man kann es nachweisen ohne dass es noch psychoaktiv wäre.

    Also nix genaues weiss man nicht. Für uns wäre es fatal, wenn der Führerschein weg wäre.

  15. #3180
    Ernstderlageverkenner Avatar von Antananarivo
    Ort: auf Ingo
    https://www.cannabis-aerzte.de/fuehr...in/#kfz-fahren


    Grundsätzlich sollte diese Frage aber nicht im IOFF, sondern mit dem behandelnden Arzt geklärt werden.


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