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  1. #2806
    Ich nehme ja schon Antidepressiva, die wenigstens gegen die Panikattacken helfen. Der Rest sind Wechseljahre
    "Your body is not a temple, it's an amusement park. Enjoy the ride." - Anthony Michael Bourdain

    Bild:
    ausgeblendet

  2. #2807
    Working dead Avatar von Schnappshirley
    Ort: Rheinpott/Ruhrgebeat
    AD alleine reichen ja nicht. Man muss auch schon selbst was dran tun

    Und ja, ich weiß wovon ich spreche. Seit der Schrittmacher-OP sind meine PA und die Angststörung wieder gekommen. Ich arbeite hart dran und werde sie auch diesmal wieder klein kriegen. Ohne Medikamente. Die machen mich nur stumpf, müde und antriebslos.

    Ohne Eigenarbeit geht gar nix.

    Wechseljahre kommen bei mir auch dazu. Wir sind ja gleich alt

    Ich meine das nicht böse, aber Medis sind nur Symptomunterdrückung. Verbessern oder heilen kannst du nur selbst. Und wenn ich das schaffe, kann das jeder. Ich bin ne Mimi eigentlich

    Aktuell lese ich ein ganz fantastisches Buch. Falls du Interesse an Selbsthilfe hast.
    Glück ist wie pupsen. Wenn man es erzwingen möchte, geht es in die Hose

  3. #2808
    Zitat Zitat von Schnappshirley Beitrag anzeigen
    Aktuell lese ich ein ganz fantastisches Buch. Falls du Interesse an Selbsthilfe hast.
    Klar
    "Your body is not a temple, it's an amusement park. Enjoy the ride." - Anthony Michael Bourdain

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  4. #2809
    Zitat Zitat von Schnappshirley Beitrag anzeigen
    AD alleine reichen ja nicht. Man muss auch schon selbst was dran tun

    Und ja, ich weiß wovon ich spreche. Seit der Schrittmacher-OP sind meine PA und die Angststörung wieder gekommen. Ich arbeite hart dran und werde sie auch diesmal wieder klein kriegen. Ohne Medikamente. Die machen mich nur stumpf, müde und antriebslos.
    Ich frage mal ganz neugierig nach, ob eines dieser Medikamente vielleicht Lyrica war? Das wird ja u.a. bei generalisierter Angststörung gegeben. Musst du auch nicht beantworten.

    Die Frage gilt aber auch für alle: Nimmt irgendjemand von euch Lyrica und mag erzählen, wie sie es verträgt?
    Ich weiß, dass die Dosierung u.a. von der Indikation abhängt. Bei mir steht das im Raum, es ist erst mal eine niedrige Dosierung angedacht; es geht um Schmerz.

    Ohne Eigenarbeit geht gar nix.
    Ich meine das nicht böse, aber Medis sind nur Symptomunterdrückung. Verbessern oder heilen kannst du nur selbst. Und wenn ich das schaffe, kann das jeder. Ich bin ne Mimi eigentlich
    Richtig. Und gerade bei Angst und Panikattacken kann man viel machen ohne Medikamente.

    Aktuell lese ich ein ganz fantastisches Buch. Falls du Interesse an Selbsthilfe hast.
    Ich bin jetzt nicht Pimo. Aber ich hätte auch Interesse.

  5. #2810
    Bei Antidepressiva helfen Empfehlungen rein gar nichts. Was bei einer gut wirkt, funktioniert bei der anderen gar nicht. Antidepressive sind ein oft mühsames und frustrierendes Trial and Error- Spiel, bis dann das passende gefunden ist.

    "Stumpf, müde und antriebslos" als Wirkung sollte eigentlich nicht auf Dauer anhalten, sondern höchstens am Anfang, der einige Wochen dauern kann.

  6. #2811
    Gegen die Panikattacken haben mir die ADs sehr schnell geholfen. Und ich möchte sowas nicht nochmal durchmachen müssen Also werde ich die weiter nehmen.

    Da waren die Symptome der Wechseljahre bei mir noch nicht so schlimm.
    "Your body is not a temple, it's an amusement park. Enjoy the ride." - Anthony Michael Bourdain

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  7. #2812
    Working dead Avatar von Schnappshirley
    Ort: Rheinpott/Ruhrgebeat
    Ich habe damals Fluoxetin bekommen Über zwei Jahre. Ich wurde immer träger und müder.

    Das Buch das ich empfehlen möchte ist „Angst selbst bewältigen“ von Dr. Dietmar Hans.

    Super geschrieben, sogar teils witzig und ich hab mich auf jeder zweiten Seite selbst erkannt.

    Nur zu empfehlen.
    Glück ist wie pupsen. Wenn man es erzwingen möchte, geht es in die Hose

  8. #2813
    Wollte denn hier irgendjemand ein Antidepressivum empfohlen haben?

    Es ging doch eher darum, ein Buch zu empfehlen und kein Medikament.

    Falls du meine Nachfrage nach Erfahrungen meinst, ist es genau das. Ich würde gern wissen, ob jemand Lyrica (das übrigens ein Anti-Epileptikum und kein Antidepressivum ist) nimmt und welche Erfahrungen er gemacht hat, weil mich das interessiert. Es geht auch nicht um eine psychische, sondern eine physische Indikation.
    Das ist wichtig, da die Dosierungen sich unterscheiden. Bei psychischen Indikationen wird normalerweise höher dosiert und somit ist natürlich auch die Nebenwirkungsrate höher.

    Daher ist es schon wichtig, die Dosierung zumindest zu erfahren. Als Information, nicht als Empfehlung.

    Für Empfehlungen und (für mich erforderliche) Dosierungen habe ich dann meinen Schmerztherapeuten, weniger das Internet.

    Aber wenn du das gar nicht meintest, dann betrachte das hier bitte als wirres Geschreibsel und gegenstandslos.

  9. #2814
    Ich meine, eine Kollegin hat mir letzte Woche was von Lyrica erzählt. Sie hat eine bipolare Störung (früher: manisch-depressiv) und nimmt ein Medikament, was auch gegen Epilepsie hilft.

    Ich frage sie nächste Woche nochmal.

    Edit:
    Bei mir kommen auch noch die Hautprobleme dazu. Sowas zieht einem zusätzlich runter.
    Geändert von Pickmans_Modell (Heute um 14:33 Uhr)
    "Your body is not a temple, it's an amusement park. Enjoy the ride." - Anthony Michael Bourdain

    Bild:
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  10. #2815
    Suhami, ich gebe täglich an meine Patienten Lyrica und wir beginnen immer mit 25mg am Morgen und am Abend. Es sind alles Schmerzpatienten.
    Die meisten spielen sich bei einer dauerhaften Medikation von 75mg ein bei maximal zweimal am Tag.

    War es das was du wissen wolltest?

  11. #2816
    Nein, Elina, aber danke.
    Ich scheine mich da unklar ausgedrückt zu haben. Passiert mir in letzter Zeit öfter.

    Was ich gern wissen wollte, war, wie es so vertragen wird, falls es irgendwer nimmt. Das ist hier das ioff, da dachte ich, irgendwer muss es nehmen und kann mich an der Erfahrung teilhaben lassen.
    Für die Angststörung wird meist schon mit einer höheren Dosierung begonnen, bei den Schmerzen ist die Dosierung zumindest erst mal geringer. Deswegen schrieb ich, dass es bei mir für Schmerzen gebraucht wird - hätte ja jemanden geben können, bei dem es auch so ist.
    Somit dann auch die Nebenwirkungen. Mir ging es tatsächlich auch nur darum.

    Elina, hast du einen Überblick, wie das von deinen Patientinnen vertragen wird oder sind die nicht lang genug bei dir?

    Die von dir genannte Dosis haben wir auch erst mal ins Auge gefasst. Ich denke, ich werde mal schauen, wie ich es dann vertrage.

    Schnappshirley, ich habe deinen Beitrag jetzt erst gelesen. Danke für die Info.
    Geändert von Suhami (Heute um 23:03 Uhr)


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