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  1. #1

    Armutsbericht, HartzIV, Grundeinkommen

    Gestern sah ich eine Reportage im SWR:

    http://swrmediathek.de/player.htm?sh...2-005056a12b4c

    der mich trotz all meinen Informationen sehr betroffen machte.

    Nach diesen Zahlen, ab denen man als "arm" gilt, liege ich mit meinem Einkommen auch knapp drüber. Obwohl ich mich mit meiner Familie als ganz und gar nicht arm fühle.

    http://www.fnp.de/nachrichten/politi...art673,2575881

  2. #2
    Ballack23
    unregistriert

  3. #3
    Heute Abend Baustelle Deutschland 23.00 Uhr ARD

  4. #4
    Interessante Statistik : 1991 fingen alle bei 100 an? Hatten wir in Gesamt-Deutschland, doch den Sozialismus? Zudem, so groß ist die Schere doch gar nicht.......im Vergleich zu anderen Ländern erst recht nicht.....
    Armut in Deutschland, ist doch gar nicht mit Armut in anderen Ländern zu vergleichen........
    Migration in unsere Sozialsysteme , ob aus EU-Ländern, wie Rumänien, Bulgarien oder aus Marokko, Tunesien, ......stehen doch dafür...

  5. #5
    Weiteres Ergebnis: Wohlhabende Menschen haben ein höheres Interesse an Politik und gehen eher zu Wahlen. Und damit gewinnt auch die Frage an Brisanz: Wie viel größer ist der Einfluss reicher Bürger auf die deutsche Politik als der der armen? Die landläufige Meinung geht dahin, dass die Reichen und die Wirtschaft Interessen eher durchsetzen können als Arbeitnehmer und deren Vertretungen, Gewerkschaften etwa.
    Hmmm. Vielleicht sind die "wohlhabenden Menschen" teilweise deshalb wohlhabend, weil sie fleißiger, schlauer, gebildeter sind als die anderen? Vielleicht sogar so schlau und fleißig, daß sie neben ihrem täglichen Job, Hobbies und Familie sich über Politik informieren und um das Gemeinwesen kümmern können? Ich bin froh und dankbar, daß die das tun und nicht eine Gruppe von weniger fleißigen und schlauen. Rummeckern und denen vorwerfen, daß sie eher zu Wahlen gehen., ist schäbig. Wenn der Autor dieser Zeilen den zu starken Einfluß der Wirtschaft kritisieren möchte, dann bitte - aber nicht eine Neiddebatte schüren und gegen wohlhabende Menschen und reiche Bürger hetzen.

  6. #6
    Zitat Zitat von watissolos Beitrag anzeigen
    Interessante Statistik : 1991 fingen alle bei 100 an? Hatten wir in Gesamt-Deutschland, doch den Sozialismus? Zudem, so groß ist die Schere doch gar nicht.......im Vergleich zu anderen Ländern erst recht nicht.....
    Armut in Deutschland, ist doch gar nicht mit Armut in anderen Ländern zu vergleichen........
    Migration in unsere Sozialsysteme , ob aus EU-Ländern, wie Rumänien, Bulgarien oder aus Marokko, Tunesien, ......stehen doch dafür...
    Das Thema wird hier schon seit Jahren hoch und runter diskutiert. Hier gibts ja keine Armut, weil in wohnt man in blechhütten, die sind viel armer.
    Wenn wir uns schon mit denen vergleichen, dann sind wir wirklich arm.

  7. #7
    Zitat Zitat von koarla Beitrag anzeigen
    Hmmm. Vielleicht sind die "wohlhabenden Menschen" teilweise deshalb wohlhabend, weil sie fleißiger, schlauer, gebildeter sind als die anderen? Vielleicht sogar so schlau und fleißig, daß sie neben ihrem täglichen Job, Hobbies und Familie sich über Politik informieren und um das Gemeinwesen kümmern können? Ich bin froh und dankbar, daß die das tun und nicht eine Gruppe von weniger fleißigen und schlauen. Rummeckern und denen vorwerfen, daß sie eher zu Wahlen gehen., ist schäbig. Wenn der Autor dieser Zeilen den zu starken Einfluß der Wirtschaft kritisieren möchte, dann bitte - aber nicht eine Neiddebatte schüren und gegen wohlhabende Menschen und reiche Bürger hetzen.
    Genau du hast es erfasst, echt der Hammer. die Schere geht auseinander, weil die reichen immer gebildeter werden und die armen immer dümmer.so einfach muss das sein.

  8. #8
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Genau du hast es erfasst, echt der Hammer. die Schere geht auseinander, weil die reichen immer gebildeter werden und die armen immer dümmer.so einfach muss das sein.
    Dann muß man also die Entwicklung umdrehen und die Armen bilden bis irgendwann alle gleich schlau sind? Verstanden.

  9. #9
    Ich komme in Frieden. Auf ewig! Avatar von dracena I.O.F.F. Team
    Ort: Mördergrube
    „Die reichsten zehn Prozent der Haushalte besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Netto-Vermögens. Die untere Hälfte nur ein Prozent.“ Und während die Einkommen der Gutverdiener in den vergangenen Jahrzehnten noch weiter stiegen, kam bei den Armen kaum etwas an. Manche haben heute unterm Strich sogar weniger als Mitte der 1990er-Jahre.
    Sie sagt: „Der Bericht zeigt ganz konkret, dass wir Familien noch mehr unterstützen müssen.“ Das Risiko, dass Kinder verarmten, sei dann besonders groß, wenn Väter oder Mütter alleinerziehend seien.
    Wenn man den sozialen Frieden in einem Land sichern will, darf man so etwas nicht außer Acht lassen.
    Offenbar brauchen wir höhere Mindestlöhne und mehr Förderungen für Alleinerziehende.
    Und wenn ich mir das erste Bild aus dem Posting von Ballack anschaue, dann ist die Zunahme der oberen Einkommen doch sehr unproportional zu der der unteren.
    Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.
    (Mark Twain)

    http://www.terre-des-femmes.de/

  10. #10
    Ich weiß nicht, wie man die Grafik hier einbindet, aber allein der Blick auf die Entwicklung Lohnquote im Vergleich zu Arbeitnehmerentgelten und Einkommen aus Unternehmen und Vermögen in Abb. 6 auf S. 8 des IMK-Berichts https://www.boeckler.de/pdf/p_imk_report_129_2017.pdf
    lässt einem doch die Haare zu Berge stehen.

    Ich kann nicht so schnell alles durchlesen, aber wer fragt wo nach dem Verhältnis der Entwicklung der niedrigen, mittleren und hohen Einkommen zu der Steigerung von Wohn- Energie und Lebenshaltungskosten im selben Zeitraum? Das ist doch entscheidend. Daran muss man die Schere messen.

  11. #11
    Marathonläuferin Avatar von mistake
    Ort: Aachen
    Zitat Zitat von Achilles Beitrag anzeigen
    Gestern sah ich eine Reportage im SWR:

    http://swrmediathek.de/player.htm?sh...2-005056a12b4c

    der mich trotz all meinen Informationen sehr betroffen machte.

    Nach diesen Zahlen, ab denen man als "arm" gilt, liege ich mit meinem Einkommen auch knapp drüber. Obwohl ich mich mit meiner Familie als ganz und gar nicht arm fühle.

    http://www.fnp.de/nachrichten/politi...art673,2575881
    Nun ja, in den offiziellen Statistiken wird die Armutsgefährdungsfrage ja in %ten des durchschnittlichen Netto-Einkommens errechnet. Das kann auch zu seltsamen Verschiebungen führen: Steigt das Einkommen ehr überdurchschnittlich in den oberen Schichten und bleibt die Inflation gering, kann es sein, das Leute, die zur unteren Mittelschicht gehören und nur Gehaltssteigerungen etwas über der Inflationsrate erhalten, eigentlich weiter leben wie bisher, in der Berechnung aber an die Armutsgrenze fallen. Diese Berechnungsart ist ehr ein Indikator zur Frage der größeren Unterschiede in den Einkommen, als dazu wie viele Menschen nun wirklich von Armut bedroht sind.

    PS. Größere Ungleichheit ist - zumindest für mich - nicht erstrebenswert, macht aber nicht automatisch alle an der untern Seite arm.
    Geändert von mistake (19-09-2017 um 01:02 Uhr) Grund: PS hinzugefügt
    We beat fear with hope, we beat cynicism with hard work

    Justin Trudeau

  12. #12
    nebenbei, ich höre nichts von programmen, die den alleinerziehenden erleichtern, wieder einen partner / eine partnerin zu finden, die alles teilt, und auch die motivation dazu erhöhen.
    die situation, arm und alleinerziehend zu sein, ist für die die es anstreben, ein echtes hindernis, jemanden zu finden und eine intensive beziehung aufzubauen, von stress bis image.
    dazu muss man noch eine ideologische beschuldigung befürchten, dass man die alleinerziehenden, die alleine bleiben wollen, noch weiter benachteilige.
    die meisten wurden ja nun mal verlassen, und würden vielleicht wieder eine partnerschaft eingehen, wenn sie denn nicht erneut einseitig und ausnützerisch wird.
    eine familie ist immer ein sehr bewusster, mit verstand geführter beschluss, eine grosse verantwortung zu teilen, grosse liebe hin und her.
    Geändert von hans (19-09-2017 um 02:00 Uhr)
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)

  13. #13
    Ja, hans, da hast du im prinzip recht. Die Kombination arm+alleinerziehend macht es sicher schwer, wieder einen Partner zu finden.
    Aber wie sollen Programme aussehen, die das ändern? Außer Massnahmen, die eben konkret die wirtschaftliche Lage von Alleinerziehenden verbessern, fällt mir da nichts ein.

  14. #14
    Zitat Zitat von koarla Beitrag anzeigen
    Dann muß man also die Entwicklung umdrehen und die Armen bilden bis irgendwann alle gleich schlau sind? Verstanden.
    schau dir das mal an

    Stefan Sell

    https://www.youtube.com/watch?v=mGl5r-v3EBI

    https://www.youtube.com/watch?v=26-hgn4Vdg8

    Die ungeschönte Wahrheit!

    Stefan Sell spricht Klartext über die Gehirnwäsche die wir seit Anfang der 90er Jahre erleben, und die kommende große Welle der Altersarmut in Deutschland.

    Stefan Sell ist ein deutscher Sozialwissenschaftler. Er ist Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften am RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz.

  15. #15
    Den ertsen YT-Clip habe ich angeschaut (den zweiten würde ich nur anklicken, wenn du mir versprichst, daß nicht die Böttinger auftaucht).

    Ich höre immer nur Umverteilung. Das ist doch nicht nachhaltig! Wir können jetzt die Unterstützungsgelder anheben und ausweiten. Dann neigen immer mehr Menschen dazu, das bessere Angebot anzunehmen und lassen sich fallen.
    Nein, wir müssen das Bildungsniveau halten bzw. anheben um nicht weiter im Vergleich zu anderen Ländern abzurutschen. Das Bildungssystem wird immer schlechter und ich sehe nicht, daß die Politik versucht es zu reformieren. Wir müssen die Stärken unserer Volkswirtschaft ausbauen und nicht schwächen. Unsere Technologien werden immer mehr verteufelt.
    Und dann wird uns erzählt, aus demographischen Gründen brauchen wir Zuwanderung und es kommen Millionen neuer Sozialfälle ins Land.
    Nochmal: Umverteilung ist nicht nachhaltig! Es gab auch früher problematische Lebenssituationen. In einem Sozialstaat hilft man den Leuten, aber schafft nicht ein Klima, das solche Fälle schönredet und immer mehr glauben es wäre erstrebenswert so zu leben. Welches sind solche Lebenssituationen? Aufgepaßt (meine Meinung): Alleinerziehende, Flüchtlinge, Harz-4-Dynastien... Tatsächlich lebt es sich heutzutage, mit den billigen Lebensmitteln, Kleidung, Unterhaltungsangeboten, dauerhaft annehmbar und zufriedenstellend so. Was können da die Fleissigen, Schlauen, Konservativen, Sparsamen dafür, daß ihre Einkommen immer weiter steigen (also etwa im internationalen Schnitt der Industrienationen) und somit die Schere auseinander geht?


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