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  1. #2656
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Wenn man bedenkt, dass viele Heimbewohner Sozialhilfe erhalten, und ihnen bis auf einen Betrag von 2.600 Euro alles weggenommen wird, und ihnen ein kärgliches Taschengeld von etwas über 100 Euro ausgezahlt wird, dann verstehe ich das Problem in diesem Fall nicht wirklich.
    In jedem Fall sollte man bedenken, dass Pflege teuer ist und der Staat (also wir alle) einspringt, wenn ein Pflegebedürftiger sich das Pflegeheim nicht mehr selbst finanzieren kann (also nur noch sein "Restvermögen" übrig hat). Und ja, diese Übernahme der Plfegeheimkosten (mit zusätzlichem Taschengeld) läuft unter dem Begriff Sozialhilfe. Und ja, für die Erben bleibt dann nichts mehr übrig und ja, man muss Anträge schreiben und als Angehöriger sein eigenes Vermögen offen legen (Elternunterhalt). Aber wenn das Pflegeheim nicht privat finanziert werden kann, dann wird der Pflegebedürftige bis zuletzt vom Staat versorgt und das ist gut so!

  2. #2657
    Zitat Zitat von Little_Ally Beitrag anzeigen
    In jedem Fall sollte man bedenken, dass Pflege teuer ist und der Staat (also wir alle) einspringt, wenn ein Pflegebedürftiger sich das Pflegeheim nicht mehr selbst finanzieren kann (also nur noch sein "Restvermögen" übrig hat). Und ja, diese Übernahme der Plfegeheimkosten (mit zusätzlichem Taschengeld) läuft unter dem Begriff Sozialhilfe. Und ja, für die Erben bleibt dann nichts mehr übrig und ja, man muss Anträge schreiben und als Angehöriger sein eigenes Vermögen offen legen (Elternunterhalt). Aber wenn das Pflegeheim nicht privat finanziert werden kann, dann wird der Pflegebedürftige bis zuletzt vom Staat versorgt und das ist gut so!
    Und wo ist das Problem im Fall Baumann? Darum ging es mir.

  3. #2658
    Weiß nicht! Mir geht es nur auf die Nerven, wenn was Sinnvolles und Gutes, wie die staatliche Übernahme von Pflegekosten falls man sie selbst nicht tragen kann, wieder schlecht geredet wird, weil die armen Leute im Pflegeheim ja nur ein Taschengeld bekommen. Wenn man erstmal ein Pflegefall ist, dann hat man andere Sorgen, als ob die 112,32 Euro Taschengeld ausreichen, um Enkel ausreichend zu beschenken oder einer guten Pflegekraft ein Trinkgeld geben zu können.

    Aber sorry! Es ist heiß und ich leicht genervt.
    Geändert von Little_Ally (09-08-2018 um 16:10 Uhr)

  4. #2659
    Was soll ein alter Mensch auch andere Bedürfnisse haben als Geschenke für die Enkel.

    Naja, war wohl alles nur ein Missverständnis.

  5. #2660
    Ja natürlich, das war alles nur ein Missverständnis. Aber sicher doch.

    Es erschüttert keinen, das die ärmliche Opferrente von Opfern des Holocaust gekürzt wird von wenig auf sehr wenig, nur weil sie pflegebedürftig werden. Und das ist so völlig in Ordnung, weil sonst werden ja die üppigen Euro nur für die Enkel ausgegeben.

    Jetzt mal ehrlich, so eine Scheisse kann tatsächlich nr jemand schreiben, der keinen Angehörigen in der häuslichen oder in der Heimpflege hat. Aber was reg ich mich auf, ist doch alles schick, weil ja schon eh Pflege teuer ist für den Steuerzahler und da geht eben nicht mehr.......und die 3 Überlebenden des dritten Reiches sollen nun wirklich nicht besser gestellt werden.

    Meine Fresse echt jetzt......ja es ist heiss und auch ich werde da echt nicht besonders ausgeglichen schreiben können.......aber gerne wird mit Vehemenz hier irgendein Asylwahnsinn finanziert, weil man ja dann „gut“ und „moralisch auf der richtigen Seite steht“,aber die Opferrente von Opfern des dritten Reichs gehört hier natürlich dann doch zurecht gekürzt......findet man hier so.

    Fasse ich nicht.....will ich auch nicht fassen.

  6. #2661
    Es ist eben kein Taschengeld, wie es z. B. die kleinen Enkel kriegen, für unnützen Tand.

    Davon muss bezahlt werden: Fußpflege, Friseur, persönliche Körperpflegemittel, zusätzliche Getränke, z. B. Fruchtsäfte, Bücher, Kleidung, teilweise Reinigung, Neuanschaffung Brille, Fahrkarten usw. usf. Nicht alles braucht man natürlich jeden Monat. Man muss aber auch tatsächlich versuchen zu sparen, eben z. B. für eine neue Brille, oder Fernseher, Radio...

    Ist auch alles akzeptabel, mehr oder weniger. Ich wollte nur klarstellen, dass es eben neben der Unterkunft, Pflege und Verpflegung noch einige notwendigen Dinge gibt, die man trotzdem benötigt und von diesem "Taschengeld" bezahlen muss.
    Geändert von storch (09-08-2018 um 22:01 Uhr)

  7. #2662
    blaues Wunder Avatar von Hibiskus
    Ort: ghost town
    Zitat Zitat von storch Beitrag anzeigen
    Es ist eben kein Taschengeld, wie es z. B. die kleinen Enkel kriegen, für unnützen Tand.

    Davon muss bezahlt werden: Fußpflege, Friseur, persönliche Körperpflegemittel, zusätzliche Getränke, z. B. Fruchtsäfte, Bücher, Kleidung, teilweise Reinigung, Neuanschaffung Brille, Fahrkarten usw. usf. Nicht alles braucht man natürlich jeden Monat. Man muss aber auch tatsächlich versuchen zu sparen, eben z. B. für eine neue Brille, oder Fernseher, Radio...

    Dass braucht man nicht zum überleben- aber vielleicht sich um sich in unserm Wohlfühlstaat dazugehöriger zu fühlen

    Ist auch alles akzeptabel, mehr oder weniger. Ich wollte nur klarstellen, dass es eben neben der Unterkunft, Pflege und Verpflegung noch einige notwendigen Dinge gibt, die man trotzdem benötigt und von diesem "Taschengeld" bezahlen muss.
    Vielleicht um sich in unserem Wohlfühlstaat auch dazugehörig fühlen zu können !
    Wo ein Wille ist, sollte kein Sofa sein! Gesundheitswissen

  8. #2663
    Stört mich nicht... Avatar von Null-Drei-Null
    Ort: Balkon mit Tee und Buch
    Vergessen: die (Zu) Zahlung für Medikamente, die nicht von der KK bezahlt werden.

  9. #2664
    Richtig. Bestimmte nicht rezeptpflichtige Salben o. a., von den Ärzten oder Pflegekräften aber unbedingt empfohlen (!), sind auch vom "Taschengeld" zu bezahlen.


    Für rezeptpflichtige Medikamente kann allerdings jedes Jahr eine Befreiung der Zuzahlung beantragt (!) werden, dann wird ab ca. 50 € (?) der Rest für's jeweilige Jahr übernommen.

  10. #2665
    mit Unkenreflex Avatar von Rotbauchunke
    Ort: nicht im Brunnen
    rezeptpflichtige Medikamente bei denen sich die Krankenkasse und Hersteller nicht einigen konnten, bei mir z. B. ein Schilddrüsenmedikament, das man ohne Not nicht wechseln sollte.

  11. #2666
    Top-Fangirl Avatar von dedeli I.O.F.F. Team
    Ort: München
    Ja, diese nicht übernommenen Medikamente, Vitamine usw. können ganz gut ins Geld gehen. Das läppert sich, auch mit so Kleinigkeiten wir Hörgerätebatterien usw. Und im Gegensatz zu Jüngeren haben viele im Pflegeheim Lebende auch nicht die Möglichkeit günstig im Internet zu bestellen oder in verschiedene Geschäfte zu fahren, um günstiger einzukaufen, wenn nicht gerade Angehörige sich darum kümmern. In das Senioren-/Pflegeheim meiner Oma kommt regelmäßig ein Modegeschäft und auch wenn ich den Service gut finde, sind die Preise auch entsprechend hoch.
    Bild:
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  12. #2667
    Zitat Zitat von Hyppolite Beitrag anzeigen
    Ja natürlich, das war alles nur ein Missverständnis. Aber sicher doch.

    Es erschüttert keinen, das die ärmliche Opferrente von Opfern des Holocaust gekürzt wird von wenig auf sehr wenig, nur weil sie pflegebedürftig werden. Und das ist so völlig in Ordnung, weil sonst werden ja die üppigen Euro nur für die Enkel ausgegeben.

    Jetzt mal ehrlich, so eine Scheisse kann tatsächlich nr jemand schreiben, der keinen Angehörigen in der häuslichen oder in der Heimpflege hat. Aber was reg ich mich auf, ist doch alles schick, weil ja schon eh Pflege teuer ist für den Steuerzahler und da geht eben nicht mehr.......und die 3 Überlebenden des dritten Reiches sollen nun wirklich nicht besser gestellt werden.

    Meine Fresse echt jetzt......ja es ist heiss und auch ich werde da echt nicht besonders ausgeglichen schreiben können.......aber gerne wird mit Vehemenz hier irgendein Asylwahnsinn finanziert, weil man ja dann „gut“ und „moralisch auf der richtigen Seite steht“,aber die Opferrente von Opfern des dritten Reichs gehört hier natürlich dann doch zurecht gekürzt......findet man hier so.

    Fasse ich nicht.....will ich auch nicht fassen.

    Ja, es wirklich heiß. Anders lässt sich dein Rundumschlag nicht erklären.


    Um die Kürzung der Leistung verstehen und einordnen zu können, müssten die skandalisierenden Medien und Politiker einfach mal die Sachlage im Fall Baumann umfassend erläutern. Aber es genügen halt Schlagworte wie NS-Opfer und Kürzung Opferrente, um sich zu empören bzw. empören zu lassen.

    Immerhin habe ich einen Link mit der maßgeblichen Richtlinie gefunden

    http://www.verwaltungsvorschriften-i...032011_BMF.htm

    Der § 6 ist maßgeblich. Es handelt sich offensichtlich um eine bedarfsorientierte Leistung, demzufolge keine Rente. Ich weiß nicht, ob es so ist, aber ich lese daraus auch eine Festschreibung einer zusätzlichen Barleistung (Taschengeld) für Heimbewohner.

  13. #2668
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Ja, es wirklich heiß. Anders lässt sich dein Rundumschlag nicht erklären.


    Um die Kürzung der Leistung verstehen und einordnen zu können, müssten die skandalisierenden Medien und Politiker einfach mal die Sachlage im Fall Baumann umfassend erläutern. Aber es genügen halt Schlagworte wie NS-Opfer und Kürzung Opferrente, um sich zu empören bzw. empören zu lassen.

    Immerhin habe ich einen Link mit der maßgeblichen Richtlinie gefunden

    http://www.verwaltungsvorschriften-i...032011_BMF.htm

    Der § 6 ist maßgeblich. Es handelt sich offensichtlich um eine bedarfsorientierte Leistung, demzufolge keine Rente. Ich weiß nicht, ob es so ist, aber ich lese daraus auch eine Festschreibung einer zusätzlichen Barleistung (Taschengeld) für Heimbewohner.
    Ich lese daraus nur Kopfschütteln. Nochmal.....es gibt wahrlich nicht mehr so viele Überlebende und Verfolgte des zweiten Weltkrieges. Wozu dann noch solch eine Maßnahme wie bei Baumann? Zumal die Falschberechnung ja nicht bei ihm lag.

    Ich denke, da kann man ruhiges Gewissen anders handeln und die Falschberechnung vergessen. Aber eben nicht bei uns......wir sind ja in Deutschland und da geht alles nur nach Richtlinie.

    Hast du mal gesehen, was Euthanasieopfer maximal bekommen können? Das ist ein Witz und das ist Maximal.....dafür muss man wahrscheinlich schon fast selbst das Opfer sein. 2.550nochwas Euro. Wahnsinn! Soviel ist uns das wert, was getötet würde und wer darunter ein Leben lang leidet.

    Aber für völlig sinnlose Dinge und für auch den Asylwahnsinn werden Millionen verbrannt......kosten für Abschiebungen und vielleicht dann Wiedereinführung wegen Fehlern.....teilweise von Verbrechern. Das ist dann okay.

    Neee.....das ist nicht mein Weltbild und nicht meine Form von Gerechtigkeit für Opfer, die wir Deutsche zu Opfern gemacht haben, das widert mich an. Und auch wenn es heute kühler ist, ich finde den Fall Bachmann skandalös und mich schockiert es, dass hier keine Empörung hochkocht. Ich bereue ganz sicher nicht mein Post von gestern.

  14. #2669
    Nachtrag nochmal: 2.55nochwas Euro für Opfer der Euthanasie durch Deutsche ist nicht nur Maximal, es ist auch einmalig.

  15. #2670
    Zitat Zitat von Hyppolite Beitrag anzeigen
    Nachtrag nochmal: 2.55nochwas Euro für Opfer der Euthanasie durch Deutsche ist nicht nur Maximal, es ist auch einmalig.
    Das ist echt krass. Aber vielleicht besser in einem eigenen Thread aufgehoben? Das Thema zeigt sich ja schon beim oberflächlichen googeln als haarsträubend.


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