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  1. #2851
    Member Avatar von Claudia
    Ort: Hoch im Norden
    Für die Altersarmut gibt es ja einen separaten Thread.

    Was für freiwillige Einzahlungen in die Rentenversicherung statt privater Vorsorge sprechen könnte: das eingezahlte Geld bleibt im Falle eines Schicksalsschlages oder einer Privatinsolvenz erhalten und kann von Gläubigern nicht weggepfändet werden.
    .

  2. #2852
    Zitat Zitat von Claudia Beitrag anzeigen
    Für die Altersarmut gibt es ja einen separaten Thread.

    Was für freiwillige Einzahlungen in die Rentenversicherung statt privater Vorsorge sprechen könnte: das eingezahlte Geld bleibt im Falle eines Schicksalsschlages oder einer Privatinsolvenz erhalten und kann von Gläubigern nicht weggepfändet werden.

    Es gibt auch pfändungssichere private Rentenversicherungen. Wichtig ist, dass sie nicht vorzeitig kündbar sind und keine Kapitalabfindung nach Ende der Laufzeit des Vertrages möglich ist.
    Pfändbar sind allerdings jedwede Rentenzahlungen (analog von Gehaltspfändungen), natürlich nur unter Berücksichtigung der Pfändungsfreigrenzen. Bei der Privatinsolvenz verteilt der Treuhänder Einnahmen oberhalb der Pfändungsgrenzen an die Gläubiger.

  3. #2853
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Es gibt auch pfändungssichere private Rentenversicherungen. Wichtig ist, dass sie nicht vorzeitig kündbar sind und keine Kapitalabfindung nach Ende der Laufzeit des Vertrages möglich ist.
    Pfändbar sind allerdings jedwede Rentenzahlungen (analog von Gehaltspfändungen), natürlich nur unter Berücksichtigung der Pfändungsfreigrenzen. Bei der Privatinsolvenz verteilt der Treuhänder Einnahmen oberhalb der Pfändungsgrenzen an die Gläubiger.
    Das Thema war ein anderes. Natürlich gibt es die Riester-Rente und die Basisrente für Selbstständige, die unpfändbar sind. Die haben aber mit der gesetzlichen Rentenversicherung nichts zu tun. Meine Themen waren das Solidarprinzip und das Umlageverfahren. Letzeres kann schon aufgrund der demographischen Struktur, d.h. der Überalterung der Bevölkerung nicht mehr hinreichend funktionieren. Dass dies so ist, ist spätestens seit den 80er Jahren bekannt. Hieraus ergibt sich eine Forderung an die Politik, etwas zu tun. Das ist nicht nur in der Vergangenheit versäumt worden, es sind bis heute keine Konzepte erkennbar, wie man dagegen anzugehen gedenkt.
    Eine Solidargemeinschaft kann ebenfalls nicht funktionieren, wenn man gerade die Leistungsfähigen von der Pflicht ausnimmt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Gemeinschaft beizutragen. Die Konsequenz sehen wir im Ländervergleich: Die Altersversorgung z.B. in Österreich ist ungleich besser, während sich hierzulande immer größere Kluften auftun, s. z.B. nur hier: https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-...rmut-ruhestand

    Privat vorsorgen kann nur, wer dafür auch etwas übrig hat. Und wie groß ist Anreiz, wenn mindestens 1000 € zum Leben benötigt werden und man einen Mindestlohnempfänger vor sich hat? Dazu gehören nicht nur Ungelernte, sondern z.B. auch viele Friseure. Der Bruttoverdienst beträgt ca. 1400 €. Davon kann man sich so lange man arbeitet, gerade so über Wasser halten. Auch bei gr0ßer Anstrengung, d.h. 47 Jahren ununterbrocherner Berufstätigkeit besteht jedoch weder eine Chance, eine auskömmliche Rente zu erwirtschaften noch kann man privat in einem Umfang vorsorgen, der dazu führt, dass später eine Alterversorgung über Grundsicherungsniveau erreicht wird.
    Würden alle die gestzliche Rentenversicherung einzahlen, sähe das anders aus - z.B. so wie in Österreich. Ob der Büroangestellte X riestert oder kleine Selbstständige - nur solche werden überhaupt auf die Idee verfallen, einen Basisrentenvertrag abzuschließen - hat darauf überhaupt keinen Einfluss. Ob Beamte und Selbstständige in die Rentenkassen einzahlen, hingegen sehr wohl.

    Es nutzt grundsätzlich nichts, nach privater Vorsorge zu schreien, wenn nicht gleichzeitig dafür Sorge getragen wird, dass der Geforderte materiell in die Lage versetzt wird, diese Vorsorge zu finanzieren. Zeitarbeit, Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverträge, niedrige Löhne sind da kontraproduktiv. Und genau hier haben wir den Bezug zur CSU und den anderen konservativen Parteien. Hier geht es um die Interessenkonflikte, die unser gesellschaftliches Klima prägen. Flüchtlinge haben damit gar nichts zu tun, sie sind nur Mittel zum Zweck, um von diesen Themen abzulenken, und mit privaten Rentenversicherungen und Privatinsolvernzverfahren kommt man ihnen leider auch nicht bei.

  4. #2854
    Zitat Zitat von Mausophon Beitrag anzeigen
    Das Thema war ein anderes.
    Sei doch froh, dass überhaupt jemand bereit ist, mit dir im CSU-Thread über Rentenversicherung zu diskutieren.

    Mannomann ...

    Gibt es eigentlich auch einen CSU-Bezug zum schwachen Abschneiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM? - Aber klar doch, schließlich ist Herr Seehofer, der CSU-Vorsitzende, zugleich Bundesinnenminister und damit zuständig für Sport.

  5. #2855
    Hier kann man das Grundsatzprogramm der CSU einsehen. Ist interaktiv und sogar mit einem Quiz versehen!

    Und da die CSU damit ja, mehr oder weniger, klar aussagt, wohin sie will und wofür sie steht ist die Fragestellung des Threads geklärt und er wird daher geschlossen.


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