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  1. #106
    hält tapfer durch Avatar von Wunderbar
    Ort: Bayern Mitte
    Zitat Zitat von Lazarus Beitrag anzeigen
    https://www.merkur.de/politik/muench...r-8765568.html

    Die Luft wird immer dünner. Denke, das knallt auf dem Parteitag richtig und Seehofer steht quasi vor dem Rücktritt.
    Da bin ich auch gespannt, was da rauskommt. 17. und 18. November Und ja, ich denke und hoffe auch, dass Seehofer abgesetzt wird.

  2. #107
    Lazarus
    unregistriert
    Zitat Zitat von Wunderbar Beitrag anzeigen
    Da bin ich auch gespannt, was da rauskommt. 17. und 18. November Und ja, ich denke und hoffe auch, dass Seehofer abgesetzt wird.
    Wenn Seehofer da tatsächlich fällt, könnte das möglicherweise sogar Neuwahlen bedeuten.

  3. #108
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von Lazarus Beitrag anzeigen
    Wenn Seehofer da tatsächlich fällt, könnte das möglicherweise sogar Neuwahlen bedeuten.
    Wohl nicht, da der MP nicht vom Volk direkt gewählt wird.

  4. #109
    Lazarus
    unregistriert
    Zitat Zitat von kruse2570 Beitrag anzeigen
    Wohl nicht, da der MP nicht vom Volk direkt gewählt wird.
    Das ist schon richtig. Nur als man das letzte Mal einen ohne Wahl eingesetzt hatte, ging das mit Beckstein gründlich in die Hose. Daher wird man sich das gründlich überlegen, ob man das nochmal macht.

  5. #110
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Ein partei-interner Machtkampf kann eigentlich kein ausreichender Grund für vorgezogene Neuwahlen sein.

  6. #111
    Lazarus
    unregistriert
    Zitat Zitat von kruse2570 Beitrag anzeigen
    Ein partei-interner Machtkampf kann eigentlich kein ausreichender Grund für vorgezogene Neuwahlen sein.
    Ministerpräsident hat aber nix mit der Partei zu tun. Wer wird sich da freiwillig wählen lassen, wenn er befürchten muss, das es ihm so wie Beckstein ergeht?

  7. #112
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Ich kann dir nicht folgen.
    Für vorgezogene Neuwahlen gibt es hohe Hürden in der Verfassung. Die CSU hat die absolute Mehrheit. Daran ändert sich auch nichts, wenn sie den MP auswechselt. Die Partei kann nicht einfach über Neuwahlen entscheiden, wie sie gerade lustig sind, nur weil keiner Bock hat den Job zu machen. Und wenn sie Seehofer stürzen, muss es ein anderer machen.
    Außerdem wären Neuwahlen das Schlechteste für die CSU. Noch haben sie fast ein Jahr Zeit. Die verkürzen diese Zeit doch nicht freiwillig.

  8. #113
    Natürlich nicht Kruse. Wenn Seehofer geht kommt ein andrer.
    Bild:
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    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  9. #114
    Lazarus
    unregistriert
    http://www.augsburger-allgemeine.de/...d42953461.html

    Seehofer verliert den Rückhalt in der Bevölkerung Bayerns........

  10. #115
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von Lazarus Beitrag anzeigen
    http://www.augsburger-allgemeine.de/...d42953461.html

    Seehofer verliert den Rückhalt in der Bevölkerung Bayerns........
    Meinen hatte er noch nie.

  11. #116
    Die CSU kann sich dann schon mal einen Koalitionspartner aussuchen
    Bild:
    Nur registrierte Benutzer können Bilder sehen. Bitte einloggen.

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  12. #117
    Lazarus
    unregistriert
    Zitat Zitat von Dennis|Natascha Beitrag anzeigen
    Die CSU kann sich dann schon mal einen Koalitionspartner aussuchen
    Problem ist nur, das es wohl selbst für Schwarz-Gelb nicht reichen wird....

  13. #118
    Lazarus
    unregistriert
    http://www.tagesschau.de/inland/seehofer-469.html

    Die Kanzlerin sollte lieber zusehen, das sie Jamaika bis zum CSU-Parteitag Mitte November hinbekommt. Weil solange dürfte der Frieden in den CSU noch halten. Aber danach dürfte es richtig losgehen mit dem Kampf um die Seehofer-Nachfolge und Koalitionsverhandlungen quasi unmöglich machen.

  14. #119
    ich wohn ja auch in Bayern, wenn auch nicht in München und Umgebung

    Zitat Zitat von dedeli Beitrag anzeigen
    Horst Seehofer finden aber die drei mehr als peinlich, wie jeder andere, den ich kenne. Die Obergrenze spielte für deren Wahlentscheidung keine Rolle.
    Richtig: Peinlich, unberechnbar, ohne Konzept, Wendehals hoch Drei - so sehen die Leute Seehofer, und genau das dürfte meines Erachtens nach auch der Grund sein, weshalb die CSU insgesamt so abstürzte.

    Zitat Zitat von dedeli Beitrag anzeigen
    Die CSU-Wähler in meinem Bekannten/Kollegenkreis haben aus folgenden Gründen CSU gewählt:
    Zwei würden lieber die CDU wählen, müssen aber als Bayern CSU wählen. Eine davon wünscht sich in Zeiten von Trump Frau Merkel an unserer Spitze (sie hat zum ersten Mal die CSU gewählt). Der andere findet Frau Merkel und ihre Politik generell gut.
    Und der dritte geoutete CSU-Wähler sagt, dass es uns in Bayern gut geht und daher die CSU nicht so schlecht sein kann.
    Den Eindruck hatte ich bei den (wenigen) CSU-Wählern in meinem Umfeld auch. Übrigens hab ich bei dieser Wahl wie bei keiner anderen Bundestagswahl zuvor etliche Menschen erlebt, die sich stärker als sonst darüber geärgert haben, dass die CDU in Bayern nicht wählbar ist. Die wollten nämlich CDU wählen, um Merkel zu signalisieren: Wir fanden die Entscheidung 2015 richtig und sind auch sonst mit ihr und ihrer Politik zufrieden.
    Aber ween soll so jemand bei dieser Bundestagswahl wählen? Die CSU? Dann unterstützen sie zwar die Union, aber mit der CSU/Seehofer irgendwie gleichzeitig einen der größten Kritiker Merkels. Ein ziemliches Dilemma, das einigen Leuten Kopf zerbrechen bescherte.

    Zitat Zitat von dedeli Beitrag anzeigen
    Ich sags mal so, der klassische CSU-Wähler wird nach und nach wegsterben, die junge bzw. in den Städten wohnende Bevölkerung kann die Partei mit ihrem "Bayern first", bierseligem Rumgepolter eher weniger begeistern. Von daher werden sie ihre Übermacht verlieren, aber nur zu einem geringen Teil wegen der AfD bzw. der Obergrenze.
    Der klassische, "stock-konservative" CSU-Wähler wird sicherlich verschwinden. Und die Menschheit an sich wird ja immer offenener, trotz manch gegenläufiger Entwicklung.
    Trotzdem glaub ich nicht an die Theorie, dass die CSU - wie manchen meinen, in Zukunft bei nachwachsenden Generationen "abstürzt".
    Das war schon in den 90er Jahren so, als ich noch zur Schule ging so, dass manch einer z.B. die Grünen bei 20-30% wähnte. Weil die jungen Menschen ja alle so links, fortschrittlich und umweltbewusst seien. Eingetreten ist das nicht. In jungen Jahren sind viele halt noch wesentlich idealistischer im Denken als im Erwachsenenalter.
    Ich kenne schon einige junge Menschen, die CSU wählen, obwohl sie augenscheinlich gar nicht konservativ sind. Die Wählen die CSU aber auch weniger aus ideologischen Gründen, sondern eher weil:
    - "Im Großen und Ganzen geht's und doch gut und Bayern steht ziemlich gut da, so schlecht kann unsere Regierung hier ja nicht sein." und "Was sollen die anderen denn besser machen?"

  15. #120
    Ich schrieb neulich schon im Bundestagswahl-Thread was dazu, aber scheinbar ging das unter, daher hier nochmal in Kürze:

    Ich glaube nachwievor nicht, dass das Thema Flüchtlinge a) so wahlentscheidend war wie vermutet und b) dass das Problem in erster Linie Horst Seehofer war:

    Die Erosion der CSU begang so gesehen schon viel früher, nämlich schleichend noch unter Stoiber grob ab den Jahen 2004/2005.
    Erst das vollkommen überstürzt und wirklich unglücklich eingeführte G8 an Gymnasien, Stoibers plötzliche "Flucht" aus Berlin 2005, obwohl vorher noch groß angekündigt wurde, er gehe als "Superminister" in ein Kabinett Merkel. Die vielerorts als ungerecht eingeführten Studiengebühren ab 2006. Hinzukommend noch diverse eher lokale Reizthemen wie der Donauausbau oder die dritte Startbahn am Münchner Flughafen. Nur konnte Stoiber anders als Seehofer die Verantwortung in der Regel auf seine zuständigen Minister abwälzen und letztlich war er auch ein ganz anders Kaliber als Seehofer und bei weitem nicht so ein Wendehals.

    Seehofer trieb das ganze auf die Spitze:
    - Nachfolge: Erst wirft er bei seinem Amtsantritt sämtliche Ü60-Minister (darunter auch sehr angesehene und beliebte Politiker wie Christa Stewens) gnadenlos aus seinem Kabinett, mit der einfachen Begründung: zu alt. Vertritt lange Zeit die Ansicht, Politiker sollten nicht an ihrem Ämtern kleben, er wolle es auch nicht, etc. pp., zur Wahl 2018 tritt er nicht mehr an. Er sorge für eine geordnete Nachfolge und baut somit ein breites Feld an potenziellen Nachfolgern auf: Söder, Aigner, Hermann.
    Dann tritt er plötzlich doch wieder an und sägt im Grund genommen seine Nachfolger nach und nach ab:

    - Aigner: holt er aus Berlin, ermöglich ihr die Übernahme des mächtigen Oberbayerischen Bezirksverbands und gibt ihr das einflussreiche Wirtschafts- und Energieministerium. Wenig später lässt er sie beim Thema Stromtrassenbau auflaufen.

    - Hermann: aufgebaut als Law-and-Oder-Mann und potenzieller Bundesinnenminister, kurze Zeit später zaubert er auf einmal wieder zu Guttenberg aus dem Hut. Mag ja sein, dass zu Guttenberg in seiner Heimat Bayreuth und Umgebung nachwievor von der Bevölkerung umjubelt wird. Bayreuth ist da gewissermaßen Provinz. Die zu Guttenbergs sind dort eine fest verwurzelte Familie, und wenn mich nicht alles täuscht auch karikativ tätig. Dass die Leute dort eher ein Nachsehen mit ihm haben, weil die meisten ihn oder seine Familie persönlich kennen, ist nachvollziehbar. Aber mein Eindruck ist, dass im restlichen Bayern, auch an der CSU-Basis, eine mögliche Rückkehr zu Guttenbergs eher Kopfschütteln auslöste.
    Und mit Söder geht Seehofer bekanntermaßen auch nicht geradezu zimperlich um. Wo erlebt man sonst, dass ein Landeschef seine Minister derart verbal angeht?
    Ich denke, viele Leute waren dieses ständige "Ich bleibe, ich gehe, oder doch nicht." von Seehofer einfach satt.

    Hinzukommend die eher unglückliche Themensetzung:
    Was blieb von der CSU in der abgelaufenen Legislaturperiode außer der Mütterrente und der Pkw-Maut an umgesetzten Projekten denn hängen?
    Bei ner Umfrage: "Finden Sie es gerecht, dass wir Pkw-Fahrer im Ausland Maut zahlen müssen, hierzulande aber niemand." werden natürlich 9 von 10 Befragten mit "Nein" antworten. Aber man konnte manchmal meinen, es gäbe aus Sicht der CSU auf der Welt nichts dringlicheres, als hierzulande endlich eine Maut einzuführen. Rente? Arbeitswelt? Bildung? Alles nachrangig. Im ersten Regierungsjahr vernahm man in dem Medien von der CSU doch kaum etwas anderes als Dobrindts verzweifelter Versuch, eine EU-konforme Maut zu konstruieren. Mag sein, dass die beiden anderen CSU-Bundesminister Müller und Schmidt fleißig waren, aber gab's in der Zeit irgendeinen großen Wurf, der im Gedächtnis hängenblieb? Ein Afrika-Plan, um die Armut dort nachhaltig zu besiegen? Ein Umdenken in der Landwirtschaft?

    Die Internetgeschwindigkeit, bzw. überhaupt der Empfang mutet an etlichen Ecken Bayern immer noch eher einem Schneckenrennen denn einem Geparden-Sprint an. Die zunehmende Digitalisierung und die Verbesserung des Internetempfangs ist ein Thema, dass der Bevölkerung und den bayerischen Unternehmern weit mehr unter den Nägeln brennt, als irgendeine komplizierte Pkw-Maut.

    Ähnlich beim Thema Flüchtlinge:
    Bayern - aufgrund seiner Größe und Lage - ist sicherlich von den Flüchtlingen mit am meisten betroffen. Unzählige Menschen engagieren sich ehrenamtlich für Flüchtlinge. Was sie akut betrifft: Fehlende finanzielle und personale Mittel. Und die Frage: Was passiert mit den bereits ansässigen Flüchtlingen? Auf der einen Seite gut integrierte Flüchtlinge, denen eine Arbeitserlaubnis verweigert wird und denen eine mögliche (und nicht nachvollziehbare) Abschiebung wie ein Damoklesschwert über dem Kopf schwingt. Auf der anderen Seite das Versagen der Sicherheitsbehörden bei straffälligen Flüchtlingen.
    Das ständige Geschrei nach einer Obergrenze, ohne mal konkret zu sagen, wie sowas eigentlich verfassungskonform möglich sein soll. Gleichzeitig seit Jahren die Weigerung ein modernes Einwanderungsgesetz umzusetzen (wie es andere Parteien wie Grüne, FDP und SPD schon lange vergeblich fordern).

    Erst kritisiert Seehofer in ungewohhnter Schärfe Merkel und die CDU, demütigt sie auf dem CSU-Parteitag und trifft sich auf fast provozierende Art zu dieser Zeit auch noch mit höchst umstrittenen Politkern wie Orban und Putin. Wenig später wieder alles gut, Merkel die Beste, usw.

    Hü und Hott. Keiner weiß wofür Seehofer (und seine Partei) eigentlich stehen. Nimmt man all das mal zusammen: G8, Studiengebühren, Nichtraucher-Gesetz, Pkw-Maut, Flüchtlings-Obergrenze - das waren alles Themen der letzten Jahre, bei denen sich die CSU nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
    Ein Beharren auf Themen (Maut, Obergrenze), die aufgebauscht worden sind, aber andere Themen, die die Menschen weit mehr beschäftigen: Rente, Bildungspolitik, Digitalisierung => Fehlanzeige.
    Geändert von Brontes (14-10-2017 um 19:47 Uhr) Grund: Orthographische Flüchtigkeitsfehler ausgebessert


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